Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1913-01-31 · Heft 5 (31.1.1913) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 5 (31.1.1913)
Date
1913-01-31
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2692297-2692819-2692824--07447-2702525
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

3h. 5 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 3 Ebenso nicht■ iit Uesfu-eb (60—^0000 Einwohner), 2000 jüdische Seelen. Die Reichen waren nach Saloniki geflüchtet und sind jetzt zurückgekehrt. Biele zum türkischen Heer ausgehoben; dort waren auch viele türkische jüdische Soldaten ans Saloniki, die beim Rückzug abgeschnitten, hier blieben, unterstützt werden mußten und später nach Saloniki heimkehrten. Durch direkte Kriegsschädigung haben die Juden Ueskuebs nicht gelitten. Hilfe von außen scheint nicht notwendig. M o n a st i r (90 0Q0 Einwohner), 12 000 Juden, ca. 30 bis 40 waren 311111 türkischen Heer ausg-hobcn. Keine besondere Schädigung von Juden erfolgt, sie können iw großen und ganzen ohne fremde Hilfe aüsfoinmen. Das ist die Lage in Serbien und den von den Serben besetzten Gebieten, die wir durch eingehende Nachforschungen und Untersuchungen feststellen konnten. Diese erfreulichen Resultate lassen erkennen, daß das Verhalten der serbischen Zivil- und Militärbehörden unseren Glaubensgenossen gegenüber ein außerordentlich gutes ist. Jüdische Äeineiuden und Private sind stark genug, um etwaige Schädigungen durch den Krieg ans eigener Kraft gutzumacheii. Bulgarien. In der Nacht vom 13. ans den 14. Januar, der hiesige» Neujahrsuacht, reisten wir nach Sofia. Wir hatten sofort eine offizielle Sitzung, die von Berlin aus-bereits telegraphisch vorbereitet war, mit dem Zentralkomitee für Bulgarien. Dazu waren neben den' Vertretern ans Sofia auch Vertreter aus Philippopel und Rustschuk erschienen. Eine zweite Sitzung fand am folgenden Tag statt. In der Zwischenzeit priisten wir das vorliegende Material, das, wie sich herausstellte, ganz entsprechend der vom Hilfsverein bereits vor Wochen gegebenen Anregung von Oberrabbiner Dr. Ehrenpreis in sehr geschickter und sachlicher Weise zusanimcngebracht worden war. Nur bei dies^: minntiösen Vorarbeit war cs möglich, in verhältnismäßig kurzer Zeit die ganzen Angelegenheiten zu regeln. Einsetzung eines Zentralkomitees in Sofia. Während wir in Serbien von der Einsetzung eines besonderen Komitees 'Abstand nehmen konnten, setzten wir in Sofia ein Zentralkomitee ein. Wir hatten leinen Anlaß, irgend ein: Aendernng an dein bestehenden spontan gebildeten Zentralkomitee, das unler dem Vorsitz von Dr. Ehrenpreis bereits so .Hervorragendes geleistet hat, vorzniiehinen und bestätigten daher dieses Komitee, das der Union des Ajsociations Jsraslites unterstellt wird. L 0 ka l ko m i tc es. Dem Zciitralkomitce nutcrst.hen die in ganz Bulgarion und in den otiupiertcii Gebieten, soweit eine Verbindung mit diesen bisher herbeigeführt werden konnte, schon eingerichteten Lokalkomitees, die wir gleichfalls bestätigten. Eine genaue Liste fügen wir dem nächsten Bericht bei. Wirkungskreis des Zentralkomitees, lieber den Wirkungskreis des Zentralkomitees konnte man verschiedener Meinung sein. Ata» kann den Wirklingskreis entweder nach den geographisch:» oder nadj; den politisch n Verhältnissen abgrenzen. Wir entschieden uns für das letztere, da unsere Komitees nur dann wirksam arbeiten tönnsn, wenn in den jetzigen schweren Zeiten die Zivil- und Militärbehörden ihnen ihre Unterstützung leihen. A r t 1111 sere r H i l f e. Generell wurde von uns erllärt, daß wir in den vom 'Krieg nicht berührten Gebieten, die sich in Not befinden, nur s u b s i d ä r helfend eingrcifen tonnen, nur dann, wenn sowohl die politisch: Gemeinde wie die jüdischen wohlhabenden Glaubensgenossen selbst entsprechend: Zuschüsse machen. Das Zentralkomitee legte nnS völlig glaubhaft dar, daß in Bulgarien tatsächlich die Hilfeleistung auch in dieser Weise gchandhabt wird. Es wurde uns. nachgewiescn, daß man bisher fast ohne Hilfe von außen aiisgekommo:i sei. Für den Monat Januar (julianischer Kalender) seien aber die einheimischen Mittel erschöpft, für ganz Bulgarien ist für diese Zeit ein Betrag von 60000 Flaues notwendig. Davon sind von den * rerschiedee.cn eing - gangrnen Geldern von auhmärts noch vorhanden 30000 F.aiics, 20000 Francs sollen in Bulgarien aufgebracht werden. Wir fanden es nach Lage der Verhältnisse für richtig, die restlichen 10 000 Francs zu bewilligen. In den eroberten Gebieten liegen die Verhältnisse anders, die Wunden des Krieges sind schwerer, die örtliche Bevölkerung .ist selten in der Lage, ihrerseits etwas Wesentliches beiznsteuern. Wir bewilligten für diese Gebiete, soweit Bulgarien . sie okkupiert hat, v 0 r - erst einen Dispositionsfonds bis 5000 Francs. Für das ehemalige Bulgarien (also mit Ausschluß natürlich der eroberten Gebiete) halten wir mit rioiserer Bewilligung die Hilfsaktion für ganz oder doch fast ganz, soweit 'wir in Betracht kommen können, abgeschlossen, vorausgesetzt, daß der Krieg nur noch kürzere Zeitdauert. Nach Lage der Verhältnisse müssen wir aber die baldige Etablierung von Leihkassen, um der jüdischen Bevölkerung wirtschaftlich wieder aufzuhetfen, seitens der Jen. aufs allerwärmste befürworten. Wir haben die Ueberzeugung gewonnen, daß unsere bulgarischen Glaubensgenossen in entsprechender Höh: sich finanziell an diesen Leihkassen sicherlich beteiligen iverden. Adrianopel. Die Frage von Adrianopek mußte für sich allein behandelt werden. Wann die Stadt wieder zugänglich wird, läßt sich natürlich nicht mit Sicherheit sagen, immerhin kann das schon in verhältnismäßig kurzer Zeit cintrcten. Es war nötig, in zweifacher Weise Vorsorge zu treffen. Einmal muß das, was in Bulgarien nicht erhältlich ist, aus ~ dem 'Auslände schon jetzt herbeigeschasft werden; was hier zu bekommen ist, muß angekauft und in die Nähe Adrianopels gebracht iverden, damit im Augenblick der Zugänglichkeit für die 'Kranken und Halbverhungerten sogleich Hilfe vorhanden ist. Wir hatten vielfach eingehende Beratungen mit Fachleuten, 'Kaufleuten, Aerzten, Politikevn und Personen, von deüen voranszusetzen ist, daß sie die Lage 'Adrianopels gut leimen, um mit ihnen festzustellen, was nötig ist und in welchen Mengen. Insbesondere gab uns auch die Königin in der besonderen 'Audienz, die wir bei ihr hatten, beherzigenswerte Winke gerade für 'Adrianopel. Die Kosten, die die Hilfe für Adrianopel erfordert, iverden sehr bedeutend sein. Wir müssen nach allem, was wir erforscht haben, von den 2» 000 Juden, die cingcschlossen sein dürsten, 10000 mit allen LevenSbedürsnissen sür »lindestens 8 Tage unterstützen: leider läßt sich sagen, daß auch schwere Krankheiten in 'Adrianope! herrsche». Nach genaiien Berechiinngen brauchen wir an Lebens- Mitteln, Heizung, Kleidung ec. mindestens 52 000 Francs, rin Dispositionsfonds für unvorhergesehene notwendig: bare Leldausgabcn muß bereitgestellt werden; wir bewilligten dafür 13 000 Francs. Da größter Mangel an Aerzten und Schwestern herrschen wird, haben wir bereits einen jüdischen Arzt vom russischen Roten Kreuz engagiert für 20 Francs den Tag, ferner haben wir 2 Krankenschwestern ans Berlin bestellt, die Medikamente, londensierte Milch, Erbsmehl und für Kranke und Schwache andere Dinge, die in Bulgarien nicht zu haben sind, uiitbringeii. Wir rechnen für Arzt, Schwestern, Medikamente sowie für Krankenpflege 10 000 Flaues. Es liegt weiter im Interesse einer schnellen Gesundung der Verhältnisse, sobald Adrianopcl offen ist, das; dicjenigen, die nur durch die Belagerung vorübergehend in Rot sind, so schnell wie möglich in den Stand gesetzt werden, wieder ihre Tätigteit aiifzuiiehmon, daß die ans anderen Orten Geflüchteten möglichst rasch znrücktehren, um die Stadt von Nichkansüssigen zu leeren. Für dicscn Zlvcck halten wir eine provisorische, nur für die Beseitigung der A n g e n b l i ck s n 0 t berechnete Leihtasse für notwendig, für die 20 000 Francs von uns bercitgestellt werden sollen, aber nur in dem Fälle, wen» die wohlhabenden Glaubensgenossen in Adrianopel ihrerseits hinreichende Garantie für die Rückzahlung dieser Summe geben. Sollte eine solche Aeiidernng der Kriegslage eintretcn, daß man die angehäuften Lebensmittel überhaupt n'cht »ach Adrianopel hineinbringen kann, so sind diese doch z» benutzen, um statt Geld an die Opfer in Thraeien und Macedonien verteilt zu werden. Außerdem wird nur der Bedarf für 2 bis 3 Tage sofort gekauft, also etwa ein Drittel der ganzen Summe, der andere Teil Ivird ans Abruf bereit gehalten. 'Arzt, Krankenschwestern und Medikamente sind auch außerhalb Adrianopels für eine Zeit lang notwendig und verwendbar. Einstweilen sollen allerdings Arzt und Schwestern sür Adrianopel zur Verfügung bleiben, sollte cs noch einige Zeit dauern, biS Adrianopel wieder offen wird, so haben tvir uns entschlossen, diese drei Personen der Königin für Zwecke der Krankenpslege ohne Beschränkung ans die Inden einstlveilen zur Versügung zu stellen. Wir glauben auf diese Weise dazu beizutragen, das gute Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden und zwischen den Juden und den Behörden zu kräftigen. Politische Besprechungen. Die Durchführnng unserer Pläne und unserer Hilfsaktion ist in den jetzigen Zeiten und Verhältnissen zweifellos nur erreichbar, insofern die bulgarische Regierung uns ihre Unterstützung und ihr Wohlwollen zu gewähre» bereit ist. Insbesondere ist eine Reise in die eroberten Gebiet-, um unr eines hervorzuheben, nicht durchführbar, wenn nicht die Militär- und Zivilbehörden eine ausdrückliche und besondere Erlaubnis hierzu gewähren. Seitens der serbischen Regierung haben wir diese Erlaubnis durch Vermittlung des deutschen Gesandten für die deutschen, durch Vermittlung des englischen Gesandten für das englische Mitglied uiisercr Kommission erhalten. Von der bulgarischen Regierung inuß'en Erlaubnisscheine seitens des Ministers des'Innern und des Kriegsministers c ingeholt werden. Bei dieser Sachlage war cs geboten, mit den Ministern und wenn möglich mit dem König sowie auch mit der Königin, die alle humanitäron Bestrebungen unter ihre Patronage genommen hat, in unmittelbare Beziehung zu treten. Wir haben Unterredungen gehabt mit dem Handelsminister, der den abwesenden Finanzminister vertritt. Wir erlangten von ihm die Zusage, daß er, wenn nur irgend möglich, die vom Ausland cknznführenden Waren zollfrei lassen werde. Daun mit dem Eisenbahnminister, der uns ermäßigte Tarife für die Beförderung der Waren und beschleunigten Transport an den Bestimmungsort zusagte. Der Minister des Innern, bei dem wir gleichfalls waren, hat uns gemeinsam mit dem Kriegsminister Passierscheine für alle eroberten Gebiete ausgestellt, in denen die Behörden gleichzeitig aufgefordert werden, uns größtes Entgegenkommen zu beweisen. Schließlich tvaren wir beim Miiistcrpräsidentcn (und Minister des Aeußeren) Geschow. 'Am Donnerstag Abend um 7 Uhr hatten wir zusammen mit Dr. Ehrenpreis eine Privatandienz bei der Königin. Sie empfing uns außerordentlich wohlwollend und liebenswürdig und gab uns in einer halbstündigen Audienz für unsere Arbeit, die sie in jeder Weise zu niiterstützen versprach, schätzenswerte Anregungen und Winke. ED sei auch! erwähnt, daß sie sich sehr lobend über den Patriotismus und den Opfersin» der bulgarischen Inden ausgesprochen hat und Herrn und Frau Rabbiner Dr. Ehrenpreis mehrmals besonders lobend erwähnte. Am Schluß der Audienz kam auch! seitens der Königin die rumänische Judenfrage zur Sprache. Sie sprach sreimiitig und human über die Verhältnisse. 'Am 'Freitag wurden wir (wiederum Dr. Ehrenpreis, Dr. Nathan, Elkan Adler und Dr. Kahn) vom König in A u d i e n z empfangen. Auch beiin König war der Empfang überaus freundlich und wohlwollend. Der Monarch unterhielt sich mit uns über eine Stunde in sehr angeregtem Gespräch. Besonders interessierte den König das Schicksal Adrianopels. Er legte der Tatsache, daß fast der Bevölkerung Adrianopels aus Juden bestehe, große Bedeutung bei. Die Angaben über die Einwanderung der seiner Zeit vertriebenen Juden ans Spanien und Portugal nach der Türkei, die Beibehaltung ihrer Sprache :c. schienen ihm von großem Interesse zu sein.- Der König versicherte wiederholt, daß alle Juden in seinem Reiche auf sein Wohlwollen rechnen könnten und völlig gleichberechtigt behandelt werden und behandelt werden sollten. Unsere 'Aufgabe in Sofia ist erledigt. Aus eurer Mett. Deutsches Reich. Breslau. Dr. James Simon, Borfitzender des Hilfsvereins der deutschen Juden, sprach in der hiesigen Ortsgruppe über „Die Lage der osteuropäischen Inden." Lange vor Beginn des Vortrages mußte nicht nur der Laal, sondern sogar das Hans gesperrt werden. Köln. Der von der zionistischen Organisation begründete Jüdische R a t i 0 n a l f 0 n d s, der die Bestimmung hat, ländlichen und städtischen Grundbesitz in Palästina für gemeinnützige jüdische Zwecke zu erwerben, hat im Jahre 1912 über 590 000 Mark an Spenden eingenommen. 'An der L-pendensanimlung .haben sich hauptsächlich di: Juden ans folgenden Ländern beteiligt: Rußland mit rund 140 000, Oesterreich mit 117000, Bereinigte Staaten von Nordamerika mit 101000, Deutschland mit 77 000, Tüdaftika mit 32 000, Kanada mit 31000, Rumänien mit 17 000, Holand mit 12 000, Belgien mit 10 000, England und Ungarn mit je 8000 Mk. Schwetnfurt. Auf die bekannte Aufforderung der B e r l i n - F r a n k f 11 r t - N ü r n b e r g e r Vorstandschaft, sich der Protesterklärung gegen die die Richtlinien bekämpfende» Rabbiner anzuschließeii, erging seitens der hiesigen Kultusverwaltnng nachstehende Antwort: „Wir bestätigen das am t6. Dez. 1912 bei uns eingegangene Schreiben der .Administration der isralit. Knltnsgemeinde Nürnberg, in welchem Sie uns zum Anschluß an die Protesterklärung gegen die Rabbiner aussordern, welche in öffentlichen Erklärungen gegen die Proklamation der Richtlinien für ein Programm des liberalen Judentums Stellung genommen haben. Wir beehren uns. Ihnen mitzuteilen, daß tvir dieser Erklärung uns nicht anznschließen verniögen. Wir beachten es als unsere vornehnilichste Aufgabe, den Frieden in den Gemeinden hochzuhalten, der in unserer Gemeinde zwischen Angehörigen des konservativen und liberalen Judentums in mustergiltiger Weise besteht. Wir befürchten nun in der Tat, daß durch, die Veröffentlichung der Richtlinien die Einheit der jüdischen Gemeinden beienträchtigt und gefährdet wird, und bedauern und mißbilligen aus diesem Grunde in Uebereinstimmiing mit der Gegenertlärnng der gesetzestreuen Rabbiner die Veröffentlichung der Richtlinien. Wir wollen nicht unterlassen zu bemerken, daß gerade dem Wirken unseres Rabbiners, der die Gegenerklärung mitiniterzeichnet hat, der mustergiltige Friede in unserer Gemeinde mitzudanken ist." Stratzbrrr«. Im diesjährigen Etat des Landeshaushaltcs sind für den i i s r a e l i t. K n l t n s 200 330 Mk. an fortlaufenden Ausgaben vorgesehen. Diese aumme verteilt sich wie folgt: 3 Oberrabbiner 13000 'Mk. 30 Rabbiner 90400 Mk., 66 Vorsänger 48960 Mk., 3 Sekretäre der Konsistorien 4720 Mk., 3 Bureaudiener der Konsistorien 900 Mk. Steltenznlageil an Religionsdiener und.Bemnte der Konsistorien 2000 Mk. Zusthüffc an staatlich nicht besoldete Vorsänger bedürftigter Kultusgemeinden 7500 Mk. Unterstützungen für simgierende und ehemalige Religionsdiener, für Beamte der Konsistorien sowie an Hinterbliebene von solchen 9500 Mk. Repräsentations- und Reisekosten der Oberrabbiner 1800 Mk. Stipendien, für israelitische Theologie-Aspiranten und andere Ausgaben für die Ausbildung israelitischer Religionsdiener 2700 Mk. Pensionen für in den Ruhestand getretene Oberrabbiner, Rabbiner, Beamte der Konsistorien und deren Hinterbliebenen 7150 Mk. Gekchäftsbedürsnisje der Konsistorien 2000 Mk. Zuschüsse zu Synagogenbauten und Beiträge sür Anstalten und Einrichtungen des israelitischen Kultus und sonstige sachliche Llusgaben für Kultuszwecke 9500 Mk. Unter den einmaligen Ausgaben befindet sich eine Summe von 4000 Mk. als Beitrag zum Neubau einer Synagoge in Diedenhofen (dritte Rate eines (ilesamtbeitrages von 25 000 Mk.). Oesterreich-Ungar». Wie«. Das biefige Palästina-Jnformattonsbüro Ul, Karmeliterplatz 1s veröffentlicht für Reisen nach Palästina folgende Informationen: Reiseplan nach Jassa und C Haifa: Syrien l in ic: Abfahrt von Triest Sonntag, 1 Uhr nachm. Ankunft in Jassa: Donnerstag, 7 Uhr früh, in Chaisa: Donnerstag, 11/2 Uhr früh; ermäßigte Preise: nach Jaffa:

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.