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Neue jüdische Presse · 1913-01-24 · Heft 4 (24.1.1913) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 4 (24.1.1913)
Date
1913-01-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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“35TT der Rcichsräte vom 16. Juli seitens' des Herrn Ministers gchalteire Rede bezügl. der Notwendigkeit einer - Uendermig der einschlägigen Gesetzgebung. ' Im Anschlüsse hieran entwickelten die Mitglieder der Deputation nochmals die beiden Hauptprogramm'-- pnnkie der Revision, die einerseits einen gesetzlichen Schutz für die orthodoxen Minoritäten in den Großgemeinden, anderseits eine finanzielle Kräftigung der durch die Abwanderung in die Städte, leitungsschwach gewordenen Landgemeinden, erheische. Der Atinister betonte in..seiner Antwort, daß er nicht nur im Reichsrat, sondern auch durch seine Erklärungen im Finanzausschuß der Llbgeordnetenkammer keinen Zweifel darüber habe obwalten lassen, daß eine Aenderung der unhaltbar gewordenen Gesetzgebung Platz greifen müsse; das Ministerium sei daher ernstlich mit den einschlägigen Vorarbeiten befaßt und er, der Minister, hoffe, in der ziveitnächsten Lamdtagssession, also im Herbst 1915, dem Landtage eine Vorlage unterbreiten zu können, die vielleicht nicht sämtliche Wünsche aller Interessenten befriedige, die aber jeden- , falls als Unterlage für die einschlägigen Beratungen im Landtage dienen werde; .in diesem Entwürfe würden zweifelsohne auch die Wunsche der orthodoxen Vereinigung im Rahmen der durch das Berfassungsrecht festgelegtcn Rechtsnormen die entsprechende Würdigung und Berücksichtigung erfahren. - Auf Grund der ministeriellen Zusage kan», erfreulicher Weise jetzt mit Sicherheit erwartet werden,. daß uns nur eine Spanne von drei, höchstens vier. Jahren von dem Inkrafttreten eines neuen Judcngesetzes in Bayern trennt, eine Aussicht, die wohl in allen beteiligten. Kreisen mit Genugtuung begrüßt werden dürfte. Darmftadt. 24 hiesige Korporal tonen der» sandten an alle deutschen Studierenden ein Flugblatt, das als Grundlage für eine Versammlung deutscher Studierender dienen soll. In diesem Flugblatt heißt es: „Ausländer müsse» eine der deutschen gleichwertige Vorbildung Nachweisen. Studierende aus Rußland müssen die sogen. Konkurrenzprüfung bestanden haben und »i i n - d e st e n s ein Semester an einer r h s s ische n H o chschule immatrikuliert gewesen sein. Die Anzahl der Ausländer darf für jeden Staat 7°/o nicht überschreiten." . Diese Forderung ist durchaus antisemitisch, sie will einfach den vom Besuch der russischen Universitäten ausgeschlossenen russischen Juden den Besuch, der deutschen Universitäten verschließen. Würzburg. Auf die Versammlung vom 6 Januar beriefen die hiesigen Liberalen eine G e g e n v e r s a m m l u u g auf den 19. Januar ein, in der die Richtlinien seitens Rabbiners Dr. Fr cu d e n t h a l-Nürnberg und Institutsleiters Gombrich-Nürnberg verteidigt und eine liberale Ortsgruppe gegründet werden sollte. Distriktsrabb. Dr. Stein- Schlveinsurt und Jakob Rosen heim - Frankfurt waren nach hier gekommen, um zu erwidern. Doch gleich bei Beginn der Versammlung erklärte der Vorsitzende, Dr. R o s e n t h a l, daß n u r ein geladene Ge mein de Mitglieder das Rederech t h ät t e n. Daraufhin verließen die anwesenden Konservativen — etwa 200 — den Saal und zogen nach dem Hotel zur Glocke. Hier übernahm H ecmoun Buxb aum den Vorsitz und Distriktsrabbiuer Dr. Stein und Jakob Rosen he im hielten feurige Reden. Unser Distriktsrabbiner, Nathan B a m b e r g c r, kündigte für den nächsten Sabbat eine auf das Thema des Abends bezügliche Predigt an. Oesterreich-Uugar». Budapest. Der in Stelnamanger verstorbene Großhändler Karl Stadler testierte n. a. eine halbe Million Kronen für jüdische Lehranstalten in Jerusalem. Stadler hat bereits früher in Steinamanger ein großes Beth-Hamidresch . und ein Bethaus errichtet. Karlsbad. Man versuche es als Jude, sich als Mitglied des Turnvereins von 1860, des Gesangvereins oder der Liedertafel, des Wanderclnbs, der Schützen oder der Veteranen anzumelden oder einen jener 22 Geschäftsläden verpachtet zu erhalten, die hinter dem Cafe Sanssouci gebaut wurden, — und man wird zu der Ueberzeugung kommen, daß Karlsbad das Eldorado der Antisemiten ist und Juden in dieser schonen Badestadt nur insoweit geduldet werden, als man ihr Portemonnaie schröpfen kann. Bei keinem antisemitischen Balle fehlen in Karlsbad die Stadträte und die Stadtverordneten; deshalb gab es dieser Tage bei dem Ball der deutsche-völkischen Hochschüler eine lange, peinliche Verzögerung, da die würdigen Stadtväter nicht kommen wollten; endlich kamen sie, aber die kamen, waren nur die von den Juden geivählteu deutschfortschrittlichen Herren, die anderen waren aus irgend welchen Znsallsgründon fortgeblieben. Lehre: es kann in Karlsbad erst anders iverden, wenn die Juden Selbstbewußtsein und Solidaritätsgefühl bekommen. Großbritannien. London. In einer Sitzung des Rabbiner-Wahlkomitees der Vereinigten Synagogen wurde beschlossen, von den am 22. Juni v. I. nominierten Kandidaten den Johannesburger Rabbiner Dr. Hertz der Wahlversammlung besonderszuempfehlen. Die Wahlversammlung tritt am 2. Februar zusammen. Infolge der Empfehlung des Wahlkonunitees erscheint die Wahl von Dr. Hertz gesichert. Voraussichtlich wiro Dr. H y a m - s o n. seine Kandidatur znrückziehsn. Diese Wahl dürfte wohl den Wünschen Lord Roth-- §' Plds, aber nicht denen der konservativen lenglischjen udenheit entsprechen. Doch Dr. Drachm an-N«w York, MamfunerMMlNiflyes' H-nnmieilvlcill. der geeignete Kandidat, scheint dem wirklichen Bestimmer der Wahl, Lord Rothschild, zu viel Persönlichkeitswert zu besitzen. Kiew. Die nach den sensationellen Enthüllungen des vorigen Sommers angeordnete ergänzende Untersuchung, für die man aus Petersburg einen speziellen llnterschnngsrichter entsandt hat, ist mit ihrenArbeiten fertig, und die allgemein erwartete Inhibierung des Prozesses gegen den unschuldigen Beilis ist nicht erfolgt. Im Gegenteil! Derselbe Staatsanwalt Laschkarjow, der die berüchtigten ersten Anklageakten gegen Beilis abgefaßt hat, ist auch mit der Aufgabe 'betraut worden, die neue, zweite Aullageschrift herzustellen. Für jeden anständigen Juristen eine ungemein schwierige Aufgabe! Denn im ganzen Material findet sich nichts Belastendes für Beilis. Die paar widerspruchsvollen- Bekundungen, die noch von der ersten Untersuchungsphase herstammen, find aus so schlechter Quelle, daß der erste Untersuchungsrichter Fenenko trotz allen Drängens von oben sich monatelang geweigert hat, gegen Beilis eine Untersuchung einzuleiten. Nicht er war es'' schließlich, der die Anklageschrift verfaßte, sondern Laschkarjow, ein bekannter Streber. In der Erkenntnis dessen, daß die Unschuld von Beilis trotz aller Bestrebungen der Pogromhetzer im Prozesse gar zu deutlich an de» Tag kommen wird, haben darum die neuen Ankläger eine andere Taktik eingeschlagen. Wie bestimmt versichert wird, lautet jetzt die Parole ganz offen,! aus der Sache eine R it u alm o r d a f fä re zu machen. Die Anklage ist ja auf dieser Grundlage viel leichter aufzubauen, denn allgemeine Redensarten über den Gebrauch christlichen Blutes durch Juden lassen sich ohne Schwierigkeiten aus dem großen Arsenal des Mitisemitismus znsammenstellen, ohne daß man erst der Belege bedarf. Damit erreicht die Anklage einen' doppelten Zweck. Einerseits solle» die Juden als Ritualmörder gemäß den Wünschen der sanatischeu Berbändler bloßgestellt werden, andererseits kann das Material gegen Beilis belanglos sein. Soll er freigesprochen werden! Was liegt den Hetzern au Beilis? Wenn nur die Anllageschrift und nachher die Staatsanwaltschaft von jüdischen Ritualniordeu sprechen darf, so daß der Pogromzündstofs vorgebracht werden kann. Sollte es wirklich dazu kommen, so Nnrd es einen skandalösen Prozeß geben, wie ihn die russische Kriminalchronik seit Alexander II nicht kennt. Denn die Ritualnwrdprozesse, die in Kickais oder Wilna stattgefunden haben, waren keine ausgesprochenen Tendenzprozesse. In beiden Fällen war die offizielle Justiz mehr oder minder bemüht, die Wahrheit an den Tag zu bringen. Er der konstitutionellen Aera ist es beschielten, einen regelrechten Ritualmordprozeß mit unzweideutiger Tendenz ins Leben zu rufen. Nanmow. Ddesia. Auf der Generalversammlung eines hiesigen großen Wohltätigkeitsvereins wurde zur Sprache gebracht, daß in den hiesigen jüdischen Vorstädten fast jede jüdische Familie ihre Kinder die r Missions schulen besuchen läßt, tveil die Kinder dorten u n e n t g e l t - l i ch gespeist und die Eltern noch überdies unterst ü tz t werde». Einen deutlicheren Beweis für die furchtbare Armut der jüdischen Masse kann es wohl nicht geben! Kielce. Der hiesige Rabbiner M N. Jerusalimsky erhielt dieser Tage ein anonymes Schreiben, worin den Juden für die nächsten Tage ein Pogrom angedroht tvurde. In Anbetracht der in letzter Zeit verschärften Gegensätze zivischen Polen und Juden geriet darum die jüdische Bevölkerung in große Panik. Der Rabbiner wandte sich sofort «u den Gouverneur mit Schutz. Dieser ließ mm die Straßen mit verstärkten Patrouillen bewachen, worauf Ruhe eintrat. Amerika. Rew-Nork Der Senat hat die Burnett-Bill abgelehnt. Er hat seine Ablehnung ausdrücklich damit motiviert, daß die Bill die Zulassung von Einwanderern von der Vorweisung von Legitimationspapieren abhängig mache und diese Bedingung die Einwanderung russischer Juden erschweren 'würde. Washington. Präsident Taft empfing im Weißen Hause den Ausschuß der nationalen Organisation des unabhängigen Ordens B'nai B'r ith, der dem Präsidenten eine ' \ : goldene Medaille als Dank für seine Bemühungen im Interesse des jüdischen Volkes überreichte. Der Ausschuß führte damit einen Beschluß vom 15. April 1912 der Logentagung in Berlin aus. Taft dankte und sagte dann u. a. folgendes: „Ich habe es nicht nötig, das Lob des jüdischen Volkes .zu verkünden. In seinem gerechten Stolz auf seine Vorfahren ist es unsere Pflicht, die wir dem jüdischen Volk nicht angehorön, demütig zu sein. - Der Genius, die Kraft Ihrer Rasse, die Geduld und die Ausdauer, mit der Sie Ihren Zweck, Ihre Rechte aufrechtzuerhalten und Ihre Rasse zu erheben, verfolgen, — alles dieses macht Ihre außergewöhnliche geschichtliche Vergangenheit zu einer Geschichte der Welt. Die Verfolgmigen, die Sie wegen Ihrer Religion zu erleiden hatten, haben den Charakter und die Beharrlichkeit Ihrer Rasse eickhüllt. , Diein Vater ivar Umtarier, und ich wurde in demselben Glauben auferzogen. Gegenüber der Unitarischen »eüe ö' Kirche in Cincinnati war die jüdische Synagoge, deren Rabbiner Jsaac M Wise war. Unsere Geistlichen tauschten sich aus, so kam es, daß ich in meiner Jugend zu Füßen des Dr. Wife in der Umtarischon Kirche sah und auf die Predigten lauschte, die er auf der Kanzel jener Kirche hielt. Es besteht kein Zweifel, daß eine Rasse, wie die Ihrige die Ungleichheiten und Berfolgmigen, die unglücklicherweise in einigen Ländern bestehen, überwinden wird, da doch die Zivilisation fortschreitet. Das ist so llar wie der Tag, und es ist eine große Befriedigung, dah diese Bewegung der Juden, sich immer mehr zu vervollkommnen und ihren Verdiensten weltenweit Anerkennung und überall soziale Gerechtigkeit zu verschaffen ihren erfolgreichen Impuls in diesem Lande hat." Personalien ». Kleine Mitteilungen. Berlin. Geh. Kommerzienrat Dr. Eduard Sinian erhielt die Schleife zum Roten Udlerorden 3. Klasse, Sanitätsrat Dr. Jacob Wolfs den Titel Professor. BibliS. Am 21. d. Monats feierten das Ehepaar Gottschalk Fränkel in voller Rüstigkeit seine golden e H o ch z e i t. Neuruppin. Dieser Tage saßen in einer Konditorei drei Offiziere. Ein jüdischer Herr, der gleichfalls in der Konditorei gesessen hatte, war eben im Begriff 'fortzugehen, hatte schon die Tür in der Hand, als er vom Tisch der Offiziere den Ruf „Juden raus" vernahm. Der Beleidigte kehrte sich um und ersuchte höslichst um den Namen des Rufers, — doch trotz wiederholten Ersuchens schwiegen die Offiziere. Er wandte sich darauf sofort drahtlich an das Divisionskommando in Brandenburg. Die Sache ist gegenwärtig in der Hand des Ehrenrates. Bunde iOstfricsland). Moritz Ries feierte unter allgemeiner Teilnahme sein 40jähriges Jubiläum als S y n a g o g e n v o r st e h e r. Forchheim. In Kunreuth ist Sigmund Salzburger, der letzte dort wohnende Jude, verschieden. Hockeuheim (Baden). Hier verschied im 73. Lebensjahre Hermann Halle, Bezirksältester, Vorsteher der jüdischen Gemeinde, Inhaber des Berdienstkrcuzes »vom Zähringer Löwen. Der Verstorbene erfreute sich in allen Kreisen der Bevölkerung hoher Wertschätzung. Straßbnrg. Zum Präsidenten des israelit. Konsistoriums ist Justizrat Dr. Schmoll gewählt worden. — < Max Beruhet»!,Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Hattstadt, wurde zum Geschworenen berufen. Stebbach (Baden). Ratschreiber I. Ei sing er erhielt für 40jährigen Dienst die goldene Verdienstmedaille. Höchheim (Bayern). Seligmann Sommer feierte den 90. Geburtstag. (L.) Posen. Mit dem im 68 Jahre verstorbenen Rentier SamnelSalinger, früher in dieustadt a. H. wohnhaft und dort in der Kommune wie in der jüd. Gemeinde zahlreiche Ehrenämter bekleidend, ist ein Mann dahingegangen, den jüdisches Wissen und jüdische Lebcnsbetätigung auszeichnäen. — Stadtrat Elkeles hat den Roten Adlerorden 4. Klasse erhalten. In Bojanowo verschied in Ausübung seines Berufes Dr. med. Louis Fürst, Schwiegersohn des dortigen Stadtverordnetenvorstehers Miodowski. — Königsberg. In der Stadthalte fmd anläßlich des Rücktritts Kommerzienrats George Marx von der Leitung der Norddeutschen Kreditanstalt eiu Bankett von 200 Gedecken (darunter 30 rituelle) statt. Oberbürgermeister Körte cröffnete den Reigen der Ansprachen. Der Umsatz der Rordd. Kreditanstalt sei unter Marx' Leitung von'400 Millionen auf 5 Milliarden gestiegen; das illustriere am treffendsten Marx' Verdienst um Königsberg. Geheimer Regierungsrat K r o h n e, Stadtverordnetenvorsteher, feierte Frau Kommerzienrat Marx. Justizrat Dr. Kr ahm er dankte im Namen der Norddeutschen Kreditanstalt dem bisherigen Oberhaupt des Unternehmens. Hermann Cuno feierte Marx als Kämpfer für den politischen und wirtschaftlichen Fortschritt. Ihnen erwiderte der Gefeierte in längerer Rede» die er mit einem Hoch auf Bürgerschaft und "Verwaltung schloß. Die Ehrung Kommerzienrats Marx ist eine Ehrung für die Judenheit, denn Kommerzienrat Marx ist im besten Sinne des Wortes ein guter Jude: er lebt streng traditionell und ninunt von jeher tätigen Anteil an dem jüdischen Leben. Er gehört dem Zentralkomitee des Hilfsvereins der Deutschen Juden, dem Vorstand der Königsberger Israel. Religionsgesellschaft nsw. an. Wie«. Im 65. Lebensjahre verschied kaiserl. Rat Albert Saborsky, ehemaliger Teilhaber der Firma Josef Saborsky & Söhne. Krakau lGaliziern. Die Remoh-Schul' (genannt nach Rabbi Moses Jsserles) ist von einer Diebesbande ans geplündert worden. Der Schaden boträgt Tausende. Künstlerisch wertvolle Gegenstände wurden dabei zertrümmert. Serajevo «Bosnien). Generalstabsarzt Dr. Maximilian Schneider, Sanitätsches des 15. Armeekorps, ist im 69. Lebensjahre verschieden. Er hatte letztwillig verfügt, daß er in einfachem Holzsarge und ohne jeglichen milttärischen Prunk bestecktet werde. — Major Wilhelm Wachtel wurde von Sr. Majestät mit einer allerhöchsten Belobung wegen des von ihm verfaßten Dienstbuches ausgezeichnet. Rew-Nork. Auf den Philippinen leben gegenwärtig etwa 3000 jüdische Familien, die meist

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