Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 10 (1912)
- Issue
- Heft 48 (6.12.1912)
- Date
- 1912-12-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2692297-2692768-2692816--07343-2702415- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 48 Frankfurter Jsraelitifches Familienblatt- Seite 3 jedenfal^ dem - anderen, keine ZweÜieistigkeit' zur Last letzen. So)-Mch hier. Es fälltünd fiel dem Komitee nAt im Traum ein, die Wählbarkeit der bösen Ge meinde-Orthodoxeil seinerseits in Frage zu stellen, geschweige denn, svie „der" Frankftirter Rabbiner (im Jargon der Laubhütte zu -sprechen) das wollte, sie $u bestreiten. Mögen die Ungarn .fragen, was. sie für nötig finden: das ist ihr gutes Recht, das" ihnen niemand verkümmert;' das Komitee hat dazu, keinen Anlast. :; Aber die Sache liegt. ja klar: „Der Frankfurter Rabbiner" möchte zweierlei, ivas sich nun eininal nicht vereinen läßt: erstlich will er nicht in einem Komitee bleiben, das imstande ist, ihn zu überstimmen; i»nd zweitens — austreten will er doch auch nicht- Daher der Wunsch, in die Erklärung des Komitees Breuersche Wünsche hineinzudeuteln.. In Wahrheit gibt es nur ein EntwederOder. Will sich 'Herr Dr. Breuer der Majorität nicht fügen, so bleibt ihm nichts übrig, als auszuschridc». Will , er bleiben, so mutz er sich darein finden, seinen Standpunkt evtl, iricht durchzubringen. Frankfurt a. M. Die hier domzilieiende Leitung des Vereins Leinaan Zion erhielt von dem Vorstand der Aschkcnasim - Gemeinde in Tiber ins (Palästina) folgende Depesche: C h o lc r i n e a n s g e b ro ch e n, Unter st ü Hungen nötig. Der Vorstand hat seinem Vertreter in Jerusalem sofort telegraphisch angewiesen, kostenlos Medikamente nach Tiberias zu schicken. Berlin. Dem 10. Jahresbericht der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums sei folgendes entnommen: Die Gesellschaft beklagt den Heimgang zweier verdienter Mtarbeiter, des Privatdozenten Dr. Georg Caro von der Züricher Universität und des Berliner Universitätsprofessors Nikolaus.Müller, von denen ersterer der verdienstvolle Verfasser der „Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Juden im Mittelalter und in der Neuzeit", letzterer der Verfasser der Studie über „Die jüdische Katakombe am Monteverdc in Rom, dem ältesten jüdischen Friedhof int Abendland" ist. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahre wieder einen ZlNvachs von 'nahezu 150 Mitgliedern zu verzeichnen, an welchem Oesterreich-Ungarn einen hervorragenden Anteil hat. Ebenso erfreulich wie die Zunahme an Mitgliedern ist die Tätigkeit der Gesellschaft. Sie hat wieder eine Reihe für die Wissenschaft des Judentums wertvoller Schriften heransgegeben, von denen wir den 3. Band derbedeutsamen „Talmudischen Archäologie" von Prof. Dr. S. Krauß-Wien Hervorhebe», die nun noch durch zwei Bände, Synagogate und Politische Mertiimer, ergänzt werden soll. Das Erscheinen einer weiteren Anzahl von Werken wurde durch Subventionen der Gesellschaft ermöglicht. Das neue Geschäftsjahr dürfte für die Gesellschaft besonders bedeutungsvoll werden, denn der Bericht kündigt das Erscheinen der ersten Bände sowohl der seit langem in Vorbereitung 'befindlichen Mischnaausg a b c wie der G e r m a n i a I n d a i c a an. Ihre Aufmerksamkeit hat die Leitung der Gesellschaft in diesem Jahre auch dem „Grundriß der Gesa mtwissensch ast des Indentnms" zugewandt und durch Gewinnung einer Anzahl von hervorragenden Atttarbeitern für die Fortsetzung dieses viel beachteten Unternehmens Sorge getragen, von dem nunmehr schon!) Bände vorliegen und als 10. Band die Geschichte des Svnagogenkultns von Dozent Dr. I. Elbogen in Druck ist. Alles ln allem ist es erstaunlich, was die Gesellschaft mit verhältnismäßig geringen Mittel» zu leisten vermag. Und dabei sorgt sie in geradezu vorbildlicher Weise für -das literarische Interesse ihrer Mitglieder. So hat sic in diesem Jahre außer der „Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des JndentumS" und dem „Jahrbuche für jüdische Geschichte und Literatur" kostenlos unter ihre Mitglieder verteilt: die „Gesammelten Abhandlungen von Ludwig Philipps»»»", ein Geschenk der Familie des Verfassers, den „Festvortrag von I. Elbogen über. Ludtvig Philippson", die „Riegersche Festschrift zur Jahrhundertfeier des Judenedikts vom 11. März 1812", die „Mitteilungen des Gesamtarchivs der deutschen Juden" und die „Nr. 11 des Korrespondenzblattes des Verbandes der deutschen Juden." Die ordentliche Mitgliederversammlung wird in Breslau am 30. Dez. d. I. im Festsaale der Lessingloge stattsinden: Prof. Dr. Ludwig Blau wird dabei einen Vortrag über „Aegyptische Papyri und Talmud in gegenseitiger Beleuchtung" halten. - . Berlin. Unter den Zuwendungen, die dem Hilfsverein der Deutschen Inden" für die . Opfer d^cs Balkankriegcs zugegangen sind, befindet sich eine Sammlung amerikanischer Juden - aus Rewyork von 20 000 und ein Beitrag der Jüdischen Gemeinde-Berlin von 15 000 M. Gemeinsam mit der „Großloge für Deutschland U. O. B. B.ll hat der Hilssverein zu den bereits vertvendeten Yö 000 Francs zur Linderung der ersten Not wettere 30000'Francs zur Verfügung gestellt und hat insbesondere Vorsorge getroffen, daß auch den in Adriauopel Eingeschlossenen, sobald eine Möglichkeit der Ber- Proviantterung besteht, die nötige Hilfe zuteil wird. Da die Not in allen Teilen der kriegführenden Staaten außerordentlich groß ist, sind weitere reichliche Zuwendungen dringend erforderlich. München. Seit langer Zett bildet die Revision des daher. Judenedikts Gegenstand der Besprechung in der jüdischen und atlch in der politischen Presse. Es war daher gewiß am Platze, daß diese wichtige Frage auch einmal in einer öffentlichen Versammlung besprochen wurde. Die nahe bevorstehe,iden Wahlen zum Verwaltnngsausschnß derhiesigen -Aultusgemeinde gaben nun der zionWische u. O r tsgruppe München Veranlassung,' eine öffentliche Versammlung einzuberüfen,- um das zionistische Gemeindeprogramm darznlegen und bei dieser Gelegenheit muh der bccher. Jndengesetzgebnng eine Erörterung zu widmen. Die Versammlung erfreute sich eines guten Besuches aus den verschiedensten Kreisen der Gemeinde, Als erster Redner sprach der 1. Vorsitzende der Ortsgruppe, Rechtsanwalt Dr. El. Straus., der in der Revisionsftage einer der Referenten im bayer. Landesverein war und wohl einer der besten Kenner auf diesem Gebiete ist. Ausgehend von dem Einfluß, den die französische Revolution auf die Rechtsverhältnisse der Juden in Europa ausgeübt hatte, schilderte Redner die Lage der gilben von Bayern im .Anfang des 13. Jahrhunderts, um dann eingehend den Inhalt des alten Judengesetzcs zu skizzieren. Es ist wirklich beklagenswert, daß man z. B. heute noch sich nach einem Gesetz richten muß, das für jede Stadt nur eine Synagoge, einen Rabbiner vorsieht und ähnliche, lange überholte Bestimmungen in sich birgt. Des weitere» ging der Redner näher auf die derzeitigen Verhältnisse im Lande ein, um sodann seine Anschauungen über die Art eines neuen Gesetzes darzulegen. Vom zion. Standpunkte aus gab er der Meinung Ausdruck, daß Liberale und Orthodoxe trotz'der abweichenden relig. Anschaulingen doch als Glieder der jüdischen Gemeinschaft darauf bedacht sein sollten, die Einheit in der Gemeinde aufrechtzuerhalten (unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der einzelnen Richtungen), »veil sonst nach außen hin der Eindruck eriveckt würde, als gäbe eS zwei jüdische Konfessionen. Nach dem mit lebhaftem Beifall aufgenoinmenen Referat, besprach der zlveite Redner des Abends, I a c. Frankel, das zionistische Gemeindeprogramm. Bevor er dasselbe, das ja bekannt sein dürfte, darlegte, »nachte er im Hinblick auf die Tatsache, daß die Liberalen den Zionisten aus fadenscheinigen Gründen den Einttitt in die Kultnsverwaltungen in manchen deutschen Genieinden verwehren, eine Abschweifung auf das staatsbürgerliche Gebiet, um dabei nachzntveiscn, , daß die Zionisten ebenso gute Staatsbürger und Patrioten sind wie alle anderen Juden des Landes, ob sic geborene Deutsche oder erst naturalisierte sind. Zum letzten Teil seines Referats, die bevorstehenden Kultusivahlen übergehend, führte er folgendes aus: „lim die Gemeinde zum tvirklichen Mittelpunkt des jüd. Lebens zu machen, ist cs nötig, daß alle Parteien gemcinsam und einheitlich zusammen arbeiten. Leider ist man auch in München noch weit davon entfernt; die Zionisten gelten auch hier noch in tonangebenden Kreisen als Bürger ztveiter Klasse, denen man wohl Pflichten aber nicht die gleichen Rechte znkommen läßt. Sehr liberale Kreise sähen gerne ein ztveites Sozialistengesetz gegen die Zionisten angetvandt, aber es gibt auch Orthodoxe, »velche dreimal des Tags: „ilnd sammle uns von allen Enden der Erde" beten und die Zionisten am liebsten ans dem Lande hinaus »vünschen. Wir müssen uns in diese Wertschätzung zu finden suchen, bis auch hier, »vie jüngst in Wie», bessere Einsicht Platz greift. Zur nächsten Wahl hat sich wieder ein liberalorthodoxes Konipromiß gebildet, so daß 5 liberale und 1 orthod. Kandidat gewählt »verden. Bedingung der Einigung auf Seite der Liberalen war Ausschluß der Zionisten. Wenn »vir Zivilisten auch bedauern, daß die wertvolle Kraft, die wir als Kandidaten zur Verfügung hätten' -stellen können, ausgeschältet ist, so freuen wir uns als gute Juden doch der Einigung, »veil uns die Einheit in» Jlidentum und die »»»getrennte Gemeinde höher steht als alles. Wir hoffen aber auch, daß der geschlossene Bund von den Eltern der beiden Parteien: der „Agndas Israel" und der „Vereinigung für die liberalen Interessen des Jndentunls" mit Wohlgefallen anfgenommen wird!" Zum Schluß gab der Redner noch folgende Entschließung bekannt: „Angesichts der Tatsache, daß das zur Zeit nach dein Statut der Münchener Israel. Knltusgeineinde hier bestehende Wahlrecht die Minderheit jeden Einflusses beraubt und die herrschende Partei es trotz der von ihren Führern gegebenen Zusage bisher unterlassen hat, ein gerechtes Wahlsystem aus Grund der Verhältniswahl einzuführen, lehnen die zionistisch gesinnten Mitglieder der 'israelit. Kultusgenieinde München cs ab. sich an der diesjährigen Kultnsgemeindeivahl zu beteiligen." Da eine Diskussion nicht beliebt »onrde. -schloß der Vorsitzende nach dem ebenfalls mit Beifall aufgenommenen ztveite»» Referate, die Versammlung. Oesterreich-Uuaaru. Wie«. Int' Abgeordnetenhause haben Reitzes und Genossen folgende Interpellation eingebracht: „Findet der Herr Ministerpräsident es nicht für angezeigt, den Herrn Mnister des Aeutzerm um Schutz für die Judenschaft Salonikis und speziell für die dort änsässigen österr. Juden zu ersuchen? Findet der Herr Ministerpräsident es nicht für angezeigt, durch den Herrn Minister des Aeußervn eine Intervention sämtlicher Großniächte zu Gunsten der Juden Salonikis anzuregeki?" Lemberg. Wenn nicht sehr bald in durchgreifender Weise Abhilse geschaffen »vird, entsteht in der galizisihen Jude,»heit eine wirtschaftliche Katastrophe, - - de ren Folgen unabsehbar sind. Zunächst äußert sich diese Krise in einer starken Auswanderung, was schon deshalb von großem Uebel ist, weil nicht immer die ärbettsfähigen und wirtschaftlich haltbaren Juden zu dem Wanderstab greifmr, sondern vor akliM. diejenigen, wAch« sich auch anderdw» nur schwer -sine Existenz gründen ^können. Die politische Krise und die Kriegsgefahr steigern natürlich auch die Geldkrise, und es ist geradezu unglaublich, mit »oelchem Gleichmut die einflußreichen Persönlichkeiten, diesem wirtschaftlichen Verfall des jüdischen Bürgertums in Galizien zusehen. Die galizische Krise hat auch für die Juden anderer Länder insoferne eine nicht zu unterschätzende Bedeutung, als die Aliswandevnden zunächst die benachbarten Länder und Städte anfsuchen _unb dort die Zahl derjenigen vergrößern, die die öffentliche Wohltätigkeit in Anspruch nehmen. Rvtzland. Petersburg. Die planmäßige Vernichtung jüdischer Existenzen durch Ausweisungen hört nicht auf. In den letzten 9 Monaten sind allein aus Petersburg 1600 Juden ausgewiesen worden. Täglich erhält der" jüdische Dnma-Abgeordnete Friedmann Depeschen aus den Dörfern, in denen sich ausgewiesene, Juden an ihn um Hilfe wenden, doch er vermag bei der Regierung nichts auszurichten. Petersburg. Bildungsminister Kasko hat in der Duma eine Gesctzesvorlage eingebracht, die die Errichtung jüdischer Mädchengymnasien betrifft, dainit die christliche Jugend mit der jüdischen keinen Verkehr erhalte. Warschau. Dem Borst and der hiesigen jüdischen Gemeinde »nit ihren 330000 Seelen sind die n n g l a u b l i ch st e n D i n g e zlizumnten, »venn es sich um das — Polentnm handelt. Der seit 23 Jahren im Dienste der Gemeinde stehende bekannte Schriftsteller und Dichter. I. L. P e r e z und der Beainte S e i d e in a n n hatten von ihrem Staats- Bürgerrecht Gebrauch gemacht und gegen den a n t i s ein itischen polnischen Dnma-Äandidaten agitiert, — deshalb will sie jetzt den Vorstand des Amtes jl entsetzen. Wegen ungenügender Beteiligung war die-3 betreffende Vorstandssitzung nicht beschlußfähig: so steht Zg denn die Entscheidung.noch aus. Italien. Rom. Die klerikale „L’A venire d’Italia“ in Bologna schreibt zu einer Ankündigung von biblischen Borttägen folgend^: „Keinem denkenden Akenschen wird die W ichtig ke i t der Ges chichte des alten Israel, »nit der sich die. Borlcsimgen beschäftigen werden, entgangen sein. Dieses kleine gelehrige Volk hat aus den Gang der Gcschickte—der Menschheit einen viel größeren und dauernden Einfluß ausgeübt als die Griechen und Römer. Dieses Volk »onrde für uns in viel mehr Belangen eiii Mnsterbild, dem wir nachstrebten, als die Römer und die Griechen, llnsere ganze Art zn denken und-,zu fühlen, unsere tägliche Handlungsweise klingen in bedeutendere»» Mäße an die Denkungsart und Handlungsweise des israelitischen Volkes als an die römische und griechische Art an. Die ganze moderne Zivilisation nicht minder als die christliche Zivilisation sind gerade in ihren schönsten Aeußerungen voll von jüdischem Geiste inid jüdischer' Tendenz." Personalien n. Kleine Mitteilungen. Mainz. Jnstizrat Dr. Ludwig Oppenheim erlieft den Titel Geheimer Justizrat. Stuttgart. Bei den Wahlen zum weiteren Rat der Jsr. Oberkircheub e hörde wurden gewählt: Stuttgart Rechtsanwalt Dr. Gunzenyanfer und Fabrikant Lud wig Strauß; als Ersatzmänner Jul. Levi und Hugo Kahn, in .Heilbronn der die trraditionell - gesetzestreue Richttmg verttetende Louis Reis und als Stellvertreter Dr. Picard-Sontheim- und iin Rabinatsbezirk Braunsbach, Mergentheim und Weikersheim, wozu Hall gehört, der gleichfalls traditionelkgesetzestreue Gemeinderät und Kirchenvorsteher Heinrich, Herz-Hall. IÖ f Posen. Es ist gelungen, bei der Eisenbahn-Verwaltung zn bewirken, die nächtlichen Störungen bei dem jüdischen Krankenhause infolge Pfeifens der Raiigierznge" zu beseitigen. — In Ex in feierte Jnstizrat Locivy sein 25jähriges Stadtoerordnetenjnbilänm. Breslau. Bei d^StadtverordnetenWahien sind Jnstizrat Dr. Heilberg, Pros. Dr. Wohlaner, Maurermeister Ehrlich, Direktor Dr. Milch u. Kaufmann Max Lettinger wieder- und Fabrikbesitzer Dr. Schw.e-rin, Redatteur Dr. Hermann Hamburger,- Aaufmänn Georg Leß und Kaüfmaam Hermann Becker neugewählt Wörden. Die Zahl der" jüdischen- Stadtverordneten — 18 — ist damit unverändert geblieben. Wie«. Theodor und-Stephan von Anlp itz haben zum Andenken an ihren Vater 150000 Kr. gespendet und z»var an allgemeine und an jüdische Wohkfahrtsinstitutionen. — - Hermann Sternberg promovierte an der ttniversität Czernotvitz snb anspiciis Impetato r i s zum Doktor.. Es ist dies die höchste Auszeichnung, die in Oesterreich' einem Studierenden zuteil werden kann. Budapeft. Dr. Jakob Schächte". Präsident der orthodoxen Gemeinde- und Chewra-Kadischa, feierte sein -iOjähriges Arztjubilänm. London. Im 84. Lebensjahre verschied Baron George de WoriiNs. Petersburg. Der Verein der dramattkchen Schriftsteller hat S alo mo-u Po ljakow den Ostrowski-- Preis für sein Sttick „Lobyrinth" verliehen. - 4