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Neue jüdische Presse · 1912-11-01 · Heft 43 (1.11.1912) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 43 (1.11.1912)
Date
1912-11-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 43. Versammlungen von Berlin und Kattowitz folgend) beschlossen, sich als selbständige Organisation liuszugestalteii. Die Debatte ergab Uebereinstimnrung darüber, daß nur eine geschlossene deutsche Landesorganisation in der Lage sei, die Tätigkeit der Alliance in Deutschland aufrecht zu erhalten. Der von Paris gemachte Versuch, Deutschland in kleine Bezirkswmitees zu zerlegen, die keine Rechte haben und nur Jnkassostellen sein würden, wird —j so sprach man sich aus — niemals den Frieden herbeiführen können; er bezweckt lediglich, den Paris unangenehmen Fortschritt des Deutschen Landeskomitoes aüfzuhalton und die Mitglieder einzuschläfern. Aber die deutschen Mitglieder würden sich jetzt nicht mehr Hinhalten lassen; sie verlangen unbedingte Klarheit, und sie können sich Klarheit nur schaffen, weim sie sich einmütig hinter das Deutsche Landeskomitee stellen. Wolle Paris wirklich den Frieden, so sei das Deutsche Landeskomitee die einzige zuständige Behörde, mit der verhandelt iverde müsse. Die Versammlung wählte dann einen aus 10 Herren bestehenden Ausschuß zur Vorbereitung der notwendigen Satzungsänderungen und Festsetzung derjenigen Maßnahmen, die erforderlich sind, um das Deutsche Landeskomitee als selbständige, unabhängige Organisation zu befestigen und zu erweitern. Berlin. Das „Korrespondenz-Blatt des Verbandes der Deutschen Juden" beschäftigt sich in seiner soeben erschienenen Ausgabe ausschließlich mit den Vorwürfen des Dr. Cahnschen Buches gegen den Verband und sucht sie zu widerlegen. Die Ausführungen schließen wie folgt: . . Seit altersher führen die christlichen Kirchen den Kanrpf gegen das Judentum. Die Kampfmittel sind mildere geworden; der Kampf ist geblieben, und er richtet sich nicht weniger gegen die orthodoxe als gegen die liberale Anschauung. Daß unter den Juden selbst sehr verschiedene Glaubensmeinungen bestehen, und zwar nicht nur die zwei, die Cahn willkürlich heräusgreift, sondern ungezählte in langsamer Abstufung, wer leugnet das? Und wer leugnet, daß die beiden äußersten Flügel ziemlich weit von einander entfernt sind? Aber es ist ein Trugschluß, wenn Cahn aus diesem weiten Auseinandersallen der Anschauungen die Unmöglichkeit eines Zusammengehens nach außen herleiten will. Denn hierfür entscheidet nicht die Frage: „Wie weit sind wir untereinander getrennt?", sondern die hiervon ganz verschiedene Frage: „Wie weit sind wir alle gemeinsam von den christlichen Kirchen getrennt?" In der Abwehr der Angriffe gegen das Judentum und namentlich in der Abwehr derjenigen Maßnahmen des Staates, die nicht durch staatliche Interesse«, sondern durch einseitige Rücksichtnahme auf Interessen der christlichen Kirchen herbeigeführt sind, sollten alle Juden vom äußersten rechten bis zum äußersten linken Flügel zusammcnstehen. Gegenüber diesem Kampf schrumpfen die inneren Unterschiede, die an sich zweifellos vorhanden sind, zusammen. Trotzdem sowohl im Ausschuß wie auch in!der Hauptversammlung des Verbandes der Deutschen Juden stets auch Mitglieder der religiösen Anschauung des Herr» Cahn mitgearbeitet haben, ist es bisher noch nicht vorgekommen, daß innerhalb des Verbandes eine Eini- I gung über die Grundlagen der zu treffenden Maßnahmen I dauernd nicht möglich war. Zum Glück ist in Dentsch- Itnnb die Zahl der Separatisten nur eine so geringe, Idaß der Verband der Deutschen Juden, in welchem die Iganz überwältigende Mehrheit der Juden aller religiösen I Parteirichtungen — selbst der extremsten des rechten und I des linken Flügels — fest zusanrmenhält, als eine Gesamt- I Vertretung der Deutschen Juden bezeichnet werden muß. »Möge auch die kleine Zahl der abseits Stehenden bald I erkennen, daß ihr Verhalten nur den Gegnern aller I Juden ihre Angriffe erleichtert und damit die gemeinsame I Sache des Judentums auf das Schwerste schädigt!" I Berlin. Wie bereits aus den Tageszeitungen bekannt list, hat die diesjährige 113. Verbandsversammlung der Tierfchutz- I Vereine des Deutschen Reiches I in Lüneburg unter Teilnahme zahlreicher Delegierten der I einzelnen Vereine und in Anwesenheit pieler Gäste statt- I gefunden. Das 'Judentum nimmt an diesen Bestrebungen l umso größeres Interesse, als der Tierschutz ein aus- Idrückliches biblisches Gebot ist. Umso schmerzlicher mußte Ics berühren, daß man immer wieder das Schächten, I bei _ dem nach dem Urteil der Physiologen van einer »Quälerei .des Tieres auch nicht im entferntesten die »Rede sein kann — erlischt doch das Bewußtsein des I Tieres nach drei bezw. nach andern 7 oder 10 Sekun- Iden —, aus vermeintlich tierschützlerischon Gründen be- I kämpft hat. I. Auf dem .diesjährigen Kongresse war van diesem Iselbst nur im Vorbeigehen die Rede. Dagegen' hat »Tanitätsrat Dr. Ramdohr, ein bekanntes Vorstands- I Mitglied des Leipziger Tierschutzvereins und zugleich ein I ausgesprochener Schächtgegner, einen Bortrag .über die I Lebensarbeit des verstorbenen Dr. Ernst von Schwartz Igehalten. In diesem schilderteer die mannigfache Tätig- Ikeit des Genannten im Dienste der Tierschutzbestrebungen I sowie sein Wirken gegen bas Schächten. Leioer konnte Des sich jedoch der Redner nicht versagen, von dem > unvergeßlichen Dr. Hirsch-Hildesheimer zu behaupten, daß »dieser gegen seine bessere Ueberzeugnng für das Schäch- Iten mit solcher Energie eingetreten sei. Ire- ®er Vortrag hatte auf die Versammlung einen tiefen lEindruck gemacht, der noch dadurch verstärkt wurde, daß IMnuasiallehrer Prof. R a u s chi aus Gotha für die warme IWürdigung seines Jugendfreundes besonders dankte. So »peinlich' es war, durste eine solche- Bemerkung nicht »unwidersprochen bleiben. Nach Herrn Dr. Rausch erbat sich denn auch Rahbiner Dr. Horo v i tz, Vertreter des Frankfurter FfvaelüWeZ FamillienblaÄ. Frankfurter- Vereins! zum 'Schutze der Tieres das Wort und führte etwa folgendes aus: Fürchten Sie nicht, daß ich die Weihestimmung des Nekrologs, den wir soeben vernommen haben, in irgend einer Weise beeinträchtigen werde. In meiner Eigenschaft als Rabbiner habe ich besonderes Verständnis für das Leid der Menschen und für die warme Stimmung, aus der heraus dieser Vortrag gesprochen wurde, und in meiner Eigenschaft als Vertreter eines Tierschützvereins und als einer, der schon seit einein Jahrzehnt, wenn auch innerhalb bescheidener Grenzen, für die Sache des Tierschutzes tätig ist, bin ich mir der Grenzen bewußt, die mir hier gesetzt sind. Ein altes hebräisches Wort sagt: Der Tod sühnt, der Tod versöhnt. Und ich habe heute, um so eher die innere Möglichkeit, auch diejenige Seite in der Tätigkeit des Berklärton, die ich meinerseits als eine unheilvolle ansehen muß, milder zu beurteilen, als ich den beredten Worten öe§. Herrn Vortragenden entnommen habe, nach wie vielen Seiten und mit welchem Eifer Herr Dr. von Schwartz sür die Sache des Tierschutzes gearbeitet hat. Wenn der Herr Redner ihn einen Mann genannt hat von lebhaftem, ungestümem Temperament, so begreise ich, in Verbindung mit jener Tatsache, wie es hat kommen können, daß er wohl in bester Absicht aber doch m. E. so einseitig sich festgelegt hat auf einen Standpunkt, den ich meinerseits für einen irrigen halte. Aber selbst zu dieser milden Kritik seiner Persönlichkeit und seines Wirkens, hätte ich nlir in dieser Stunde nicht das Wort erlaubt, wenn der Herr Redner nicht noch eines anderen Toten gedacht hätte, eines Mannes, mit dem mich langjährige freundschaftliche Beziehungen verknüpft haben. Auch da gilt das Wort: der Tod sühnt, der Tod versöhnt, mit dem ich begonnen habe. Und ich selbst hätte mich sür ehrlos halten müssen, wenn ich in dieser Versammlung . schweigen würde zu dieser Verdächtigung seines Andenkens. Wer Dr. Hildesheimer gekannt hat, der weiß, daß dieser Mann einer Unwahrheit, einer Lüge nicht fähig war. (Zwischenruf Oho). Ich betone nochmals mit allem Nachdruck und stehe mit meiner ganzen Person dafür ein, ein Mann wie Dr. Hildesheimer war einer 'Unwahrheit nicht fähig. Mag er da und dort im Eifer des Kampfes ein starkes Wort gebraucht haben, vergessen Sie >niiA, daß er nicht nur seine wissenschaftliche, sondern auch seine religiöse Ueberzeugung augetastet fühlte, für die er eintrat mit der ganzen Wärme seines Wesens. Dr. Hildesheimer mar ein tiefreligiöser Mann, und ein religiöser Mann sagt nicht die Unwahrheit. (Zurufe: Sehr richtig!) Wir sind alle einig in dem Gedanken des Tierschutzes, in der Liebe und Milde gegenüber den Tieren, möchten wir alle ebenso einig sein in der Liebe und Milde zu den Menschen! Möchte der letzte Wunsch des Redners bald Erfüllung finden. Dann ivird sicherlich auch bald der Kanrpf gegen das Schächten verstummen von einer Seite, von der man ihn am wenigsten hätte erwarten sollen. Berlin. Unter Bmfltz des ReichstagSabg. Gothein fand hier die Generalversammlung des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus statt. Dem Bericht fei entnommen, daß die politischen Antisemiten bei den Reich?tagswahlen schlecht abgeschnitten haben und statt der bisherigen 16 nur 9 Kandidaten durchbrachten. Doch habe ein verstärkter Antisemitismus bei den Konservativ«!!. eingesetzt, was besonders deren Presse beweist. Dekan Hold er mann hielt nach! der Berichterstattung sein Referat über christliche Volkskultnr und Antisemitismus. Er führte aus, daß der Antisemitismus vollständig den Lehren des Stifters der christlichen Religion widerspreche. Es empfehle sich, einen allgemeinen Religionsunterricht für Christen und Juden einzurichten, damit der Glaubons- und Rassenhaß den Kindern nicht schon auf der Schulbank eingeslößt werde. Abg. Dr. Ludwig H a a s - Karlsruhe sprach sodann über Deutschtum und Judentum. Er müsse esl ungemein bedauern, daß man Juden zwinge, ihres Fortkommens wegen sich taufon zu lassen. Jeder gehöre der Nation an, deren Sprach« er spreche, deren Wissenschaft ihm gelehrt sei und in . dessen Lande seine Eltern, Großeltern und Urgroßeltern begraben seien. Die Juden haben sich ebenso wie die Christen um Kunst und Wissenschaft, um Hebung der wirtschaftlichen und industriellen Verhältnisse Verdienste erworben und haben auch! ihren Mann gestanden, als es galt, das Vaterland zu verteidigen. Der Redner wandte sich alsdann gegen die Zionisten, die eine eigenartige Stellung der Juden im Staate erstrebten, was mit aller Macht bekämpft werden müsse. Es liege im dringenden Interesse nicht bloß der Juden, sondern auch der gesamten Kultur, daß die Juden wohl ihren Glauben wahren und das Andenken ihrer Vorfahren ehren, daß sie aber nichts mehr und nichts weniger sein sollen als nationale Deutsche. Zum Schluß wurden .die Wahlen vorgenommen. In den Ausschuß wurden anstelle der ausgeschiedenen Mitglieder Reichstagsabgeordneter Dr. H a a s - Karlsruhe, Pfarrer Heym-Berlin, Pfarrer Erich Förster- Frankfurt a. M. und die Kommerzienräte Helft-Nürnberg und Löwin so hn-Fürth gewählt. Oesterreich-llugaru. Budapest. Die aus 5 Rabbinern und 10 Laien bestehende orthod. Zentral-Kommission hatte unter Anwesonheit Rabbiners Dr. Breuer-Frankfurt a. M. eine Tagung, zu der fast alle Mitglieder erschienen warsn. Der wichtigste Punkt betraf die Stet* lüng zur Agudaß Jisroel-Orgauisqtion. Die Seite 3 Herren waren mit' der Haltung der Frankfurter Leitung durchaus nicht einverstanden, einigten sich aber schließlich dahin, die Frage des Anschlusses der ungarischen Orthodoxie der inetwa sechs Wochen tagenden Landesrepräsentanz, die ans 100 Mitgliedern besteht, zur Entscheidung zu überlassen. Großbritannien. - London- Nach einigen Monaten Ferien hat der Board of Depnties, die Organisation der englischen Juden, wieder eine Sitzimg gehabt, ans der wieder einmal zn ersehen ist, daß Intoleranz und Gehässigkeit auch in England Stätte haben. So Tonnte ein jüdischer junger Mann — trotz Fürsprache des Postministers Samuel, eines Juden — es nicht erreichen, daß das Postbeamton-Examen von Roschhaschonoh auf einon anderen Tag verlegt werde und muhte so auf die Postbeamten-Lausbahn verzichten. Die hohen Naturalisationsgebühron find immer noch nicht ermäßigt und die sonstigen Schwierigkeüen bei der Naturalisation immer noch nicht erleichtert worden. Auch hinsichtlich der Schwierigkeiten, die in letzter Zeit verheirateten Einwanderern, die ohne Familie kommen, gemacht werden, hat der Board nichts erreicht. Auch die Agitationen gegcin das Schächten verlangen viel Arbeit. Di« Ablehnung des Ministers des Aentzeren, den Empfand einer Deputation des Board bei dem in London anwesenden russischem Minister Sasanow zn bewirken, wurde gleichfalls in der Sitzung besprochen. Rußland. Warschau. In einer achtstündigen Sitzung beschäftigte sich das Kollegium der 46 jüdischen Wahlmänner mit der W a h l f r a g e. Den Parteien der polnischen Konzentration war vorgeschlagen worden, die Kandidatur Kucharzewskis fallen zu lassen und an seiner Statt einen Kandidaten anfzustellen, der sich als unbedingter Anhänger der jüdischen Gleichberechtigung in Polen und Rußland erklärt. Für einen solchen polnischen Kandidaten würden dann die Juden geschlossen stimmen. Die maßgebenden Führer der „Konzentration" haben jedoch dieses Anerbieten schroff abgelehnt. Das Kollegium der jüdischen Wahlmänner stellte sich auf den Standpunkt, daß die in der Majorität befindlichen jüdischen Wahlmänner eine Würdelosigkeit begehen würden, wenn sie durch Wahlenthaltung die Chancen Kucharzewskis vermehrten, und faßte einstimmig den Beschluß, bei der Hauptwahl unter allen Umständen so zn stimme», daß die Wahl Kucharzewskis verhindert wird. Es wurde ferner beschlossen, an die polnische Wählerschaft und die öffentliche Meinung Polens einen Aufruf zn richten, in dem das unerhörte Borgeherr der polnischen Parteiführer gegen die jüdische Bevölkerung beleuchtet wird. Italien. Rom. Der Verband der jüd. Gemeinden in Italien hat jetzt seine Tätigkeit auch aus Tripolis und Cyrenaica ausgedehnt und dort schon Erfolge zu verzeichnen. Die Gemeinden beginnen sich zu organisieren. Demnächst wird ein Großrabbiner für Tripolis gewählt werden. Ferner sind jüdische- Frauenvereine entstanden und eine jüdische Patronage, die verlassene - und arme Kinder erzieht und einem Gewerbe zusührt. Palästina. Jerusalem. Da die Herausgabe der Zeitung „Morias i» letzter Zeit finanziellen Schwierigkeiten begegnete, hielten Vertreter orthodoxer Kreise eine Beratung ab. in welcher Weise das Blatt zn erhalten sei; zu diese»» Zwecke wurde ein Komitee eingesetzt. Die .Moriah" ist bisher zweimal wöchentlich erschienen. Jetzt erscheint sie bereits viermal wöchentliche und -nach ihren Angaben wird sie in nächster Zeit zu einer Tageszeitung umgewandelt werden. PelhaÄ-Tilwah. Wieder ein erfreulicher Forb» schritt! Soeben ist hier eine landwirtschaftliche Mittelschule gegründet worden! Die Schule nimmt Jungen auf. die eine Bürgerschule absolviert haben. Schulgeld 150 Frcs. jährlich. Agronom Dr. P i ck h o l z, der die Wiener Hochschule für Bodenkultur absolviert hat. übernimmt dich Direktorat. Amerika. New-Aork. Hier ist von London der jüdische Gelehrte Professor Israel Abrahams eingetroffen, um für die Verbreitung des Claude Montefiore'schen Judentums tätig zu sein. Er wird wohl mit den negativen Erfolgen, die Claude Montefiore vor zwei Jahren hier hatte, wieder abziehen. Personalien «. Kleine Mitteilungen. BerN«. Geh. Kommerzienrat Edmund Helfft und Frau erhielten anläßlich ihrer goldenen Hochzeit die goldene Ehejubiläumsmedaille. — Stadtrat Dr. Leder mann, Vorsitzender der Grundeigentumdeputation und des Personaldezernats, dürfte aus Gesundheitsrücksichten demnächst cms dem Amte scheiden. . Berlin. Anläßlich der Einweihung des Kaiser-Wilhelm- Jnstitute erhielt Geh. Kommerzienrat Leopold Koppel ben Roten Adlerorden 2. Klaff«.

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