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Neue jüdische Presse · 1912-07-12 · Heft 27 (12.7.1912) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 27 (12.7.1912)
Date
1912-07-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 27. Seite L Habe, da das dänische . Gesetz - vom 13. PPM 1851). § 9 bei Mischehen die Eltern verpflichtet" zu erklären,- in welchem Glauben die .eventuellen Kinder erzogen werden sollen; aus dieser Bestimmung .folge dämlich als notwendiges Korrelat eine entsprechende Pflicht, die im jüdischen Glauben erzogenen Kinder auch «ls Mitglieder der Gemeinde aufzunehmen, lieber verschiedene Fragen, namentlich über die rituelle Qualifikationen des zweiten Geistlichen, hatte die Repräsentantschaft dem Gericht mehrere . Gutachten —> - wie z. B. von Prof. Bacher- Budapest, Dr. Brann-Breslau, Dr. Guttmann-Berlin, Dr. Maybanm-Berlin, Dr. Lazarus-Frankfurt —- vorgelegt. Gestützt auf diese Autoritäten versuchte der Anwalt, der Repräsentantschaft der jüdischM Gemeinde nachzuweisen,' dast die nach seiner Meinung „völlig unverständlichen" Vorschriften des Schulchan Aruch, soweit sie über das „alte Testament" hinausgingen, entschieden nur „mensch? liche Erfindung" ohne jegliche .Verbindlichkeit für das Judentum seien. Den kleinlichen Speise- und Sabbätgesetzen 'fei die geistige Religionsanffassung des neuen Testamentes entgegenzuhalten. Der Anwalt des .Herrn Dr. Lewenstei» erhob zuerst in bewegten Worten Einspruch gegen die Angriffe des Gegenanwaltes auf die israelitische Religion, die durch Jahrtausende ihre unveränderte Macht über ihre Anhänger bewährt habe. Mit glänzender Beredsamkeit wies er die Unbegründetheit sämtlicher Behauptungen der Rcpräsentantschast nach. Betreffs des Gesetzes 1851 führte er aus, daß Erziehung in einer Religion nicht mit der Aufnahme in die betreffende Religionsgesellschaft gleichbedeutend sei und erhärrete durch Gutachten von allen gesetzestreueu und orthodoxen Rabbinern' Deutschlands, den Oberrabbinern Hollands und dem verstorbenen Chief Rabbi von England sowie durch Spezialgutachten über eine ganze Reihe anderer Fragen, daß, der Standpunkt, den Herr Dr. Lewenstein in der ganzen Frage über Aufnahme von Proselyten eingenommen hatte, richtig sei. Der Anwalt geißelte das Vorgehen der Repräsentantschast mit den schärfsten Ausdrücken. Er sagte u. a.: «,Die Repräsentanten hatten Dr. Lewensteiu. die Alleinbefugnis der Entscheidung aller rituellen Fragen, darunter demnach auch Ausnahme von Proselyten, erteilt. Als sie später den zweiten Geistlich'en anstellten, und ihm dieselbe Befugnis gaben, begingen sie dadurch eine eklatante, offenkundige Rechts kräiikung. Zu ihrer Entschuldigung berufen sie sich auf den Satz: Not hat kein Gebot, und es sei notwendig gewesen, die betreffenden Kinder aus Atischehen in di« Gemeinde aufzunehmen. Ich! weist wohl, daß der Herr Gegner eine Reihe Gutachten von Rabbinern der Reformrichtung, von der Brcslauerschule oder wie sie nun heißen mögen, herbeigezogen hat. Ist diesaber nicht völlig belanglos? Die Meinung dieser Rabbinen mag an sich ebenso gut sein wie jede andere. Mer Dr. Lewenstein hatte ja ausdrücklich vor der Anstellung hervorgehoben, dast er der orthodoxen Richtung angehöre. Es must also genügen, wenn er seine Uebereinstimmung mit dem orthodoxen Judentum Nachweisen kann." — — Die obenerwähnte Entscheidung bedeutet in erster Linie einen Kiddnsch Haschein, denn es ist das Ansehen des traditionellen Judentums in den Augen der Nicht? juden sehr gehoben worden; sie bedeutet chuen Sieg für die gerechte Sache Dr. Lewenstcins und eine schmähliche Niederlage für die Repräsentantschaft der Gemeinde, um so mehr, als es eben die Repräsentantschaft fvarj die gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts Berufung eingelegt hatte und somit veranlaßt hat, daß diese Angelegenheit nochmals öffentlich vor den nichtjüdischen Gerichten verhandelt wurde, und da das Gericht durch die ungewöhnliche Höhe des zuerkannten Betrages und' der Kosten deutlich gezeigt hat, wie es die Handlungsweise der Repräsentantschaft aufsastt. Seitens der jüdischen Orthodoxie ist das Urteil mit der größten Genügtuung zu begrüßen, und für die Kopenhagener Gemeindeverhältnisse wird es hoffentlich auch segensreich wirken als ein energischer, nie zu vergessender Protest gegen die extremen Reformgelüste der Gemeindeverwaltung. Aus crffev Welt. Deutsches Reich. Berlin. Unter Leitung seines Vorsitzenden, Oberrabbiner Dr. Margulies-Florenz, hat der engere Ausschuß des Pro Falascha-Komitees am 2. Juli in Berlin eine Sitzung gehalten, in der das Arbeitsprogramm für die nächste Zukunft festgesetzt wurde. Die Hilfsaktion zu Gunsten der Falaschas soll unverzüglich beginnen. Im Oktober d. I. Ärd Dr. Faitlovich, dessen zwei frühere Reisen zu den Falaschas von so bedeutenden! Erfolg begleitet waren, wiederum nach Abessinien gehen. Er wird sich zunächst in die italienische Kolonie Eryträa begeben, um von dort aus die Expedition zu den Falaschas auszürüsten und die notwendigen Vorbereitungen für die Errichtung einer Schule einzuleiten. Bei den Falaschas selbst wird er sein Augenmerk hauptsächlich darauf lenken, eine größere Zahl junger Leute, die geeignet sind, später als Lehrer unter ihren Landsleuten zu wirken, auszuwählen und der zu gründenden Schule zuzuführen. Die Rundreise bei den Falaschas wird einige Monate in Anspruch nehmen und Ende des Sommers 1913 beendet sein. Dann soll sofort ,die Schule eröffnet werden und der Unterricht beginnen. Ms Sitz der Schule Ist Adigala in Aussicht genommen, das an der Grenze zwischen dem Reiche des Nrgus und der italienischen Kolonie liegt. Bis zur.Fertigstellung eines eigenen Gebäudes, für das die italienische Kolonialver¬ Mankfmker MrajEWes FaMienLlatt. waltung den Grund und Boden zur Bersügung zu stellen bereit ist und' die Falaschas als Bauarbeiter herangezogen 'werden sollen. Werden in landesüblicher Weise .provisorisch Hütten und Zelte errichtet iverden, die Lehrern und Schülern als Unterkunft dienen können. Dr. Faitlovich wird auf seiner Reise von zwei der von ihm früher mitgebrachten und nach europäischer Methode ausgebildeten Falaschas begleitet sein, die auch nach Eröffnung der Schule als Lehrer tätig sein werden. Breslau. Auf der lehr gut besuchten Hauptversammlung des Verbandes der Synagogen-Gemeind e n für die Regierungsbezirke Breslau und L i e g n i tz wandte sich Justizrat Fried m a n n - Glogau gegen jegliche Zw angs o rga nisatio >r und legte den Gemeinden den Weg der Selbsthilfe und freiwilligen Organisation ans Herz. . Halberktadt. Auf Anregung der Bercnd-Lehmann-Loge hat sich eine Vereinigung gebildet, die Kurse zur Erlernung der Landwirtschaft veranstaltet. Auf einem Gute in der Nähe unserer Stadt sollen die jungen Leute während zweier Jahre ansgebildet und dann auf einer eigenen Pachtung der Vereinigung gegen Lohn beschäftigt werden, bis sie eine selbständige Wirtschaft zu führen iinstaiidc sind. Dann soll ihnen Gelegenheit geboten werden, eine eigene Ansiedluiigswirtschaft zu erlverben, voraussichtlich, im Osten des Reiches. Finanzielle .Ilnterstühüng hierzu wird in Aussicht gestellt. Steinhorst. Am 3. Juli fand die Einweihung deS Lehrlingsheims, statt, in dem den jungen Leuten, die von der L a u d - und Lehrgnts-Gesellschaft (einer Gründung der Simon'schen Stiftung) zu Landwirten erzogen werden, eine ideale Heimstätte errichtet wurde. Zur Feier fanden sich mit Extrazug eine stattliche Anzahl von Helfern und Freunden des Erziehungswerts ein. Sartorius Rhein hold, der Vorsitzende des .Aufsichtsrats, begrüßte die Erschienenen und dankte all denen, die an dem Werke mitgehvlfen haben. Justizrat Ber-end, der Vorsitzende der Simon'schen Stiftung, gab seiner Freude darüber Ausdruck, dast der Stiftung in der Land- und Lehrguts-Gesellschast eine so tüchtige Vertreterin ihrer Ideen erwachsen sei. Der Lehrling Feibnsch trug ein stimmungsvolles Gedicht vor, das die Arbeit des Bauern verherrlicht, und der Lehrling F l a ch s m a n n hielt an Hand praktischer Demonstrationen einen sachlichen Vortrag über die in Steinhorst vorgenommenen Moorkulturen. Manfred Berliner, Mitglied des Ausschusses des Hilfsverrins derden tsche n Jude», sprach namens dieses Vereins seine Glückwünsche ans und legte dar, in wie wertvoller Weise der Hilssverein Simon'sche Gedanken verwirkliche, in wie vieler Hinsicht aber auch die Simon'sche Stiftung die Arbeit des Hilfsvercins der deutschen Juden unterstütze. Nachdem noch der Geschäftsführer Dr. K a tz das Erziehungswerk in seinen Einzelheiten geschildert hatte, fand .' ein SK undgang d u r ch d a s H a u s statt. Das Lehrlingsheim ist ohne überflüssigen Luxus, aber solide und gefällig gebaut. Seine Einrichtungen leisten allen Anforderungen der R ligionsgefetze, der Hygiene und eines fröhlichen Zusammenlebens Genüge. Bei dem sich anschließenden Festessen sprach u. a. der Ortsvorstcher von Steinhorst, B n h r, und nahm Gelegenheit, auf das freund-nachbarliche Verhältnis zwischen der bäuerlichen Bevölkerung und dem Lehrgut hinzuweisen; die Steinhorster seien ganz besonders erfreut über den guten G c i st unter den angehenden jungen Landwirten und über ihr nettes Auftreten. Oesterreich-Ungarn. Wien. In der Parlamentssitzung vom 5. Juli wies der bukowinensische Abgeordnete G r i g o r o v i c i ein eigenartiges Dokument vor: E in christ lich s o z i ales F lu g b l a tt — in heb räischen Lettern. In der erbaulichen Druckschrift, init welcher die Antisemiteu im Drei-Städte-Wahlbezirke der Bukowina während der letzten Reichsratswahlen die jüdischen Wähler „bearbeiteten", heißt es unter anderem: „Liebe Brüder aus den drei Städten! Wir zittern am ganzen Leibe, wenn wir hören, dast ihr für L u z i a n Brunner stimmen wollt. . . Wer kann für uns beim Landespräsidenten, beim Minister mit Erfolg intervenieren? Nur ein Christ! Wenn man uns die Scheiben einschlagen wird, wird Brunner in Wien weilen, und wir werden niemanden haben, der uns vertritt . . . Wir sind jn einem fremden Lande und dürfen nicht der Regierung züwiderhandeln, die auf Seite Eduard HruschkLs steht. . ." Wien. Bei der Wehrdevatte brachte Abgeordneter R e i tz e s die Behandlung der Juden im Heeresdienste zur Sprache. Es müsse in jedem einzelnen Falle ein förmlicher Kampf geführt werden, um für die Juden die Befreiung vom Dienst an den jüdischen Feiertagen zu erzielen. Juden ivürden überhaupt nicht mehr als Marineingenieüre angestellt, zum Auditoriat finde kein Jude Zulassung, ja selbst bei der Ernennung zu Militärärzten übergehe man die Juden trotz des notorisch herrschenden Mangels an Militärärzten. Budapest. Es ist auffällig, daß die „Allg. Jüd. Ztg.", das offiziöse Organ der orthodoxen Landeskanzlei, der Agudatz Jisroel gegenüber plötzlich ein anderes Gesicht aufsetzt. Sie verzeichnet nämlich, dast in der Berliner Propaganda-Versammlung Redner nicht nur ohne Kopfbedeckung sprachen, sondern dabei auch Pesukim zitierten, und sie fordert Rabbiner Dr. Breuer, „der sich um die Agudah Jisroel so eifrig bemüht", auf „gegen eine Wiederholung solcher unerhörter Fälle Stellung zu nehmen" — Die „Allg. Jüd. Ztg." weiß sehr wohl, welche Wirkung eine solche Notiz auf einen bestimmten Teil ihrer ungarischen Leser ansübt. Frankreich. Paris. Am 7. Juli fand hier unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten Fr. Philipp so n die Generalversammlung der „I. C. A." statt. Der greise Präsident Leven war aus gesundheitlichen Gründen an der Teilnahme verhindert. Dem Bericht sei folgendes entnommen: Dr. Sigismond Sonnenfeld ist in den Ruhestand getreten. Für ihn wurden D. Cazes und L.. Oungre zu Direktoren der Gesellschaft ernannt, die ihr Amt gemeinsam mit E. Meyerson versehen. Für die 21 jüdischen Kolonien im Gouvernement Cherson (Rußland) mit ihren 19 000 Seelen wurden 1911 45000 Rubel als Beisteuern in Form von Maschinen, sonstigen landwirtschaftlichen Geräten und Vieh verausgabt. Die jüdischen Landwirte in Bessarabien-Podol i e n (Rußland) beanspruchten 34 000 Rubel an Subventionen, und für jüdische Kolonisation im Rordwest- Gebiete Rußland wurden 25000 Rubel verausgabt. Die jüdischen Kolonien, die die ,.Jca" in Argentinien gegründet hat, zählen heute über 20000 Seelen mit 205 097 kultiviertem Land und 80 000 Stück Großvieh. 'Auch in den anderen Ländern Amerikas hat die Beteiligung der Juden an der Landwirtschaft große Fortschritte ge macht. Die jüdischen Bauerngüter in den Bereinigten Staaten werden heute auf 3000 geschätzt. Der Bericht verbreitet sich dann über die günstige Entwicklung der Kolonisation in Palästina und schließt mit der Tätigkeit der „Jca" in Galizien. Er konstatiert eine normale Vorwärtsentwicklung in allen Gebieten, auf die die „Jca" ihre Tätigkeit erstreckt hat. Kiew. Die Ausweisungen von Juden haben wiederum einen Massencharakter angenommen. Tausende müssen abermals die Stadt, verlassen. Tag und Nacht dauern jetzt die Razzias nach Juden an, die kein Wohnrecht haben. Die Börse und die Cafes werden unausgesetzt durch Polizeiinvasionen belästigt, und die Skandale, die sich dabei abspielen, beunruhigen die gesamte jüdische Bevölkerung. Gestern wurden der Hausbesitzer Eismann und zwei bekannte Kaufleute, unmittelbar .nachdem sie eine Bank verlassen hatten, anläßlich einer solchen Razzia ohne jeden Grund verhaftet. ES war eines der vielen Mißverständnisse der Kiewer Polizei, — aber dieses Mißverständnis hat für die Betreffenden die Einleitung eines Verfahrens wegen Ungehorsams gegen die Forderungen der Polizei zur Folge. Amerika. Chicago. In unserem Chicago mit seinen 200000 Juden währt, schon seit drei Wochen ein Koscherfleisch-Streik. Die ungerechtfertigte Erhöhung der Fleischpreise seitens der Metzger hat ihn veranlaßt. Der Streik hat auch bereits seine Auswüchse gezeitigt; man hat Frauen, die Fleisch kauften, mißhandelt, Fleisch mit Petroleum begossen usw. Während der letzten Tage fanden zwei große Bersammlungen der streikenden Käuferinnen .statt. Es wurde beschlossen, auf genossenschaftlicher Grundlage Fleisch-Verkaufsstellen zu gründen. Hunderte Frauen nahmen sofort Anteile. Zwei Läden sind sofort eröffnet worden. Personalien «. Kleine Mitteilungen. Berlin. Prof. Dr. Martin Philippson hat seirr Amt als Vorsitzender des Deutsch-Israelit. Gemeindebundes niedergelegt. Der Ausschuß, in dein Philippson weiter verbleibt, hat ihn zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Berlin. Stadtältester Dr. Weigert spendete dem Israelit. Frauenverein in Hohensalza für das Erna Levy- Ferienheim 5000 „ff. Berlin. Hermann A. Cohn, Mitbegründer der „Adaß Jisroel"-Gemeinde und Veteran des Krieges 1870/71,' in denr er es zum Offizier brachte, und der bekannte Augenarzt Geh. Sanitätsrat Dr. Jakob Katz sind verschieden. ' Dresden. Fabrikdirektor Alfred Zncker erhielt den Titel Hofrat. Hann«. Aus dem Platze des durch Feuer vernichtetem Gvmnasialgebäudes null die israelitische Gemeinde einen Neubau der Synagoge errichten. Wien. Der Laiüacher Handelsu. Gewerbekammer lag ein Antrag vor, sie möge eine umfassende Propaganda gegen die Ansiedlnng jüdischer Geschäftsleute in Krain einleiten und einen Ausruf erlassen, in dem vor Geschäftsbeziehungen mit jüdischen Kaujleuten gewarnt wird. -Der Antrag wurde dem Ausschuß überwiesen. — Die hiesige israelitische Kultusgemeinde ernannte Dr. Julius Zappert, Dozent für Kinderheilkunde, zum Chefarzt des neu zu erbauenden Kiuderspitals. — Der hervorragende Handelsrechtslehrer Hofrat Dr. Karl Grünhut feierte sein 40jährrges Professoren-Jubiläum. —

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