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Neue jüdische Presse · 1912-05-31 · Heft 21 (31.5.1912) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 21 (31.5.1912)
Date
1912-05-31
Page
Seite 4 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 21. «eite 4 FraoHuÄer MraMWeS tausender österreichischerStaatsbstrtzer' zu, schätzen, traten liberale^ freisinnige," jüdische Drahtzieher zusammen niid beschlossen und verpflichteten sich, Die Aktion durch Boykott zu verhindern. Kein Wiener freisinniges Blatt wollte auch 'nur d ie kl ernste Voranzeige bringen! Das Resultat dieser edlen Bestrebungen war allerdings das Zustandekommen einer jüdischnationalen Versammlung, die mehr Köpfe zählte, als durch hundert liberale Leitartikel je zusammengebracht wurden. Unmittelbar nach der Blamage bei den Gemeinderatswahlen glaubte» die Herren neuerlich demonstrieren zu müssen, daß, die Allmacht des freisinnig berückten Papiers dein Ende entgegengeht. . Auch die berufene Vertretern^ der Wiener Juden, die Kultusgcmeindc, schwreg und war nicht zu sehen. Da es sich weder um deir Geburtstag noch um das Begräbnis eines Geldprotzen mit getauften Michern harchelte, sondern lediglich cnie Bagatelle in Frage kam, die Ehre des jüdischen Volks, war der Wiener Knltusvorstand unsichtbar und unhörbar. Die Feststellung genügt^ eine Kritik ist überflüssig." Budapest. Die - vom I srael iL H an d w erk s- und Ackerbauverein auf der Krreßturerstraßc errichtete großartige - Gartenbauanstalt wurde Sonntag in Anwesenheit eines , überaus zahlreichen vornehmen Publikums eingeweiht. —, ' ' Der Preßburger „Ungar!. Jüd. Ztg." wird als Ursache für die offizielle Fernhaltung der Ungar. Orthodoxie von der Kattowitzer Konferenz folgendes mitgeteilt: „Der einigermaßen überraschende Beschluß bezüglich der Kattowitzer Konferenz soll zur Ursache haben, daß der Frankfurter Rabbiner Dr. Breuer, der zu diesem Behufe in Budapest weilte, versprochen haben sollte, daß, nur die von der Landeskanzlei bezeichneten Personen Einladungen zur Kattowitzer Konferenz bekämen. Das Frankfurter Konritec hätte aber diese .Bestimmung übergangen." Frankreich. Parts. Die Alliance Jsraelite Universelle erhielt von ihrem Schuldirektor Elnialeh folgende weitere Berichte über die Z u st ä n d e i n F c z und deren Abhülfe: Fez, 6. Mai. Wir haben hier in der Stadt Sammlungen für unsere Geplünderten veranstaltet. Aus verschiedenen Gemeinden Marokkos sind uns Beiträge geschickt worden. Aus England wurde uns eine Sendung von 40000 Frcs. angekündigt. Am 4. Mai sind mit mir drei Mitglieder unserer Kommission, darunter der englische Konsul Mauleod, von den Herren Regnauld und Gaillard zu dem Zweck empfangen worden, dem Minister folgende beiden Angelegenheiten zu unterbreiten: 1. Schon vor dem Unglück, das uns kürzlich betroffen, wäre es für den Mellah dringend notwendig gewesen, sich, über die Grenzen seiner gegenwärtigen Mauern hinaus auszudehnen, weil die überaus dichte Bevölkerung auf sehr engem Gebiet und folglich unter außerordentlich ungünstigen hygienischen Verhältnissen zusammengedrängt war. Der Luft- und Raummangel im Judcnviertel sind die Hauptursachen der furchtbar hohen Sterblichkeitsziffer, die bei Epidemien im Mellah zu verzeichnen ist, und des ständigen schlechten Gesundheitszustandes der jüdischen Bevölkerung, bei der die Tuberkulose starke Verbreitung gefunden hat. - 2. Diese Lage hat sich seit der Plünderung im Mellah noch bedeutend verschlimmert. 25 Häuser sind vollständig zerstört, 150 Familien mit ungefähr 1000. Seelen sind ohne Obdach Meiner, Meinung nach müßten wir aus dem Unglück des Mellah insofern Nutzen ziehen, als wir die Eigentümer der zerstörten Häuser daran verhindern, sie an. derselben Stelle wieder aufznbauen. Auf diese Weise werden wir die Straße etwas verbreitern und dem Judenviertel etwas mehr Licht und Luft zuführen können. Als Schlußantrag meines Exposes hübe ich den Minister gebeten, uns vom M.aghsen das Terrain bewilligen zu lassen, das ich Ihnen auf dem Plan bezeichnet habe. Erstens sollen wir dadurch in den Stand gesetzt werden, den Besitzern der zerstörten Häuser ihre Bauplätze zu ersetzen, und zweitens wollen wir den nötigen Rann: zur Verfügung haben, um die jüdische Bevölkerung gesunder unterzubringen und das bisherige Judcnviertel zu entlasten. Drittens brauchen wir auch Terrain zum Neubau von Schulen und eines Krankenhauses. „ Herr Regnault ist vollständig auf meine Darlegungen eingegangen, hat mein Expose durchaus richtig und meine Terrainfordernng berechtigt gefunden. Er hat mir versprochen, die Angelegenheit der Terrainüberlassung während der letzten Tage seines Aufenthalts in Fez zu regeln. Von morgen ab werden wir statt der bisherigen Austeilung von Lebensmitteln bares Geld an die Leute geben, damit sie sich selbst beköstigen. Wir haben die Absicht, pro Tag und Person 25 Centimes zu gehen und immer für vier Tage , voraus zu zahlen; wir werden also morgen 1 Francs pro Person, das sind ungefähr 6—7000 Francs, auszuzahlen haben. Am Donnerstag soll wieder dieselbe Summe zur Verteilung gelangen. Inzwischen prüfe ich die augenblickliche Lage jeder einzelnen Familie und der Existenzmittcl, die ihr noch geblieben sind, damit ich den am meisten Bedürftigen auf die nützlichste Art zu Hilfe kommen kann. Morgen wird noch ein großer, Posten Wäsche und von uns gelauster ganz neuer Kleidungsstücke verteilt. Der Mangel an Bettzeug macht sich im Mellah ganz besonders unangenehm bemerkbar; alle Matratzen und Decken sind gestohlen worden, die Leute schlafen auf der bloßen Erde. Es bedeutet eine ungeheure Ausgabe für .uns, . diese; Bettsachen ■ zu kaufen, wirwerben? es 'aber trotzdem tun müssen, weil wir die Unglücklichen nicht fortgesetzt mirauf Strohmatten können schlafen lassen. Fez, 12. Mai. Ich habe Ihre Ansicht über die in den gegenwärtigen Verhältnissen wirksamste Hilfsmethode erbeten. Sobald Ihre Antwort eingetroffen ist, werde ich sie der Kommission unterbreiten. Da jetzt dafür gesorgt ist, daß die Geschädigten ihr tägliches Brot erhalten, sind wir bemüht, ihnen darüber hinaus nachhaltige Entschädigung zu bieten. Nachdem die dringendsten Bedürfnisse befriedigt, .Lebensmittel, Kleider, Betten verteilt und die unerläßlichsten hygienisch erforderlichen Abtragungsarbeiten ausgeführt sind, müssen wir auf eine gründlichere Abstellung der durch das Unheil hervorgerusencn Mißstände hedacht sein. Durch meine früheren Mitteilungen sind Sie über die Größe des Unglücks unterrichtet. Als erste Maßnahme habe ich der Kommission empfohlen, den Arbeitern — teils als Geschenk, teils als Darlehen — ausreichende Summen zu überweisen, damit sie sich! Werkzeuge kaufen und ihre Arbeit wieder [ aufuehmeu können. Der Vorschlag ist angenommen und wird in dieser 'Woche zur Ausführung gebracht werden. Ich schlage gleichfalls die Errichtung einer Darlehnskasse vor —. ohne Zinsen —, die den Krämern und kleinen Kaufleuten zugute kommen soll. Sie sind der Kategorie der Erwerbstätige» zuznzählen, die im Mellah am zahlreichsten vertreten ist. Durch die zwiefache Plünderung ihrer Häuser und ihrer Geschäfte sind sie die am schwersten Betroffenen.- Ich würde empfehlen, für diese Darlehenskasse ein Kapital von 50 000 Francs anzuweisen und würdigen kleinen Kaufleuten Darlehen im Betrage von , 500—1000 Francs zu bewilligen. Es könnten möglichst kurze Rückzahlungstermine angesetzt oder Teilzahlungen gestattet werden, um nach Möglichkeit die Zahl der Entleiher zu erhöhen. In einer unserer letzten Sitzungen haben wir auf meinen Antrag beschlossen, der israelitischen, Gemeinde von Fez die Summe von 4—5000 Francs vorzustrecken, die sie benötigt,' um die von den Räubern zerstörten Läden, deren Besitzerin sie ist, wieder in Stand zu setzen. Die Gemeinde wird ihre Forderung für die gänzliche oder teilweise Zerstörung ihrer Häuser einreichen und den von uns erhobenen Vorschuß aus der Entschädigungssumme, die sie erhalten wird, zurückzahlen. Es ist notwendig, daß die Gemeinde die Läden, die sie verpachtet, wieder Herrichten läßt, damit einige kleine Händler ihre Geschäfte wieder aufnehmen können, was ihnen aus Mangel an Räumlichkeiten bisher nicht möglich war. Rußland. Petersburg. Trotz der äußerst traurigen Lage, in der; sich gegenwärtig die russischen Judenmassen besinden, schießen die antisemitischen Giftpflanzen wie. die Pilze hervor. Immer neue, sogenannte literarische Erzeugnisse, voll der gefährlichsten Pogrom au ff ordern n gen, werden - in das Volk hineingewvrfeii, und allen diesen Machwerken gegenüber bewahrt sie sonst brutale Zensur' die größte Nachsicht. Eines dieser jüngsten Machwerke, von einem gewissen von Egert verfaßt, benutzt die amerikanische Kündigung des Handelsvertrags und die chr vorangegangene Agitation und tischt dabei sehr aufregende Märchen auf, >die auch bereits von den Judenhctzern in der Tagespresse weiter kolportiert werden. Laut einer dieser Erzählungen dieses neuen Hetzapostels hätte ein Bankier Löb. in einer Massenversammlung in Philadelphia folgendes ausgcführt: „Es ist nicht übel, die Handelsverträge aufzulöscn, aber noch besser ist es, sich ein für allemal vom Zarendespotismus zu befreien! Sammelt einen Fonds, um nach Rußland Waffen und Führer zu entsenden, welche unsere Jugend lehren sollen, die Unterdrücker wie 'die Hunde zu vertilgen. Möge diese Lavine über die ganzen Vereinigten Staaten sich dahinwälzen. Das gemeine Rußland, das vor den Japanern auf den Knien gestanden hat, werden wir zwingen, vor dem von Gott auserwählten Volke auf die Knie zu sinkech Sammelt Geld, das Geld wird cs schon machen." In diesem Sinne arbeiteten nach demselben Gewährsmann außer dem schon genannten Löb mich die anderen Spitzen der jüdischen Finanzwelt, Männer wie Schiff- Seligmann, Groß usw. Dabei hätten die russischen Finanzminister eine ganze Schar von amerikanischen Banken seinerzeit vor dem Bankrott bewahrt; als sie sich in einer schweren Krisis befunden, habe Witte nach den Vereinigten Staaten ungeheure (!) Goldmengen.hinübergeschickt, um die amerikmnsche Goldvaluta zu retten. So macht der Autor aus einer kaum beachteten Mücke einen Elefanten und stempelt nicht nur Witte zum Staatsverräter; nein, auch sein. Schüler Kokowzow, gehe vorläufig denselben Wetz, auch er beuge .sich vor den amerikanischen Machthabern, mich er unterstütze bislang in seiner Vorliebe für Juden die Feinde Rußlands. Zum Schluß empfiehlt der Hetzer und Verleumder die völlige Vertreibung aller Juden aus Rußland. Die edle Parole wacht sich der bekannte Judenfresser Menschikow zueigen. In einem fanatischen Feuilleton der Nowoje Wremja ruft er das russische Volk zu entsprechenden Taten. auf. Dies zu Tiner Zeit, da die finsteren Geister überall gegen die Juden losgelassen sind und in Wort und Schrift unausgesetzt die Lehre der Judenvertilgung verbreiten. Wahrlich, selbst unter Janatiew und Plehwe haben die Juden Rußlands eine solch unverantwortliche Hetze nicht erlebt. Kiew. Der Journalist B rasul »Brus chkowski, der bereits im Februar aufsehenerregende Enthüllungen zur / Mvrd affäre In schtichins ki veröffentlicht „hat, ist jetzt mit ergänzenden Mitteilungen hervorgetreten. In einem Rapport an die Kiewer Gendarmerie liefert er den Nachweis/ daß Juschtschinski von einer Verbrccherbande, dev als Mitwisser ihrer . Taten gefährlich war, ermordet worden ist. Zur Bekräftigung dieser Behauptungen führt Brasul eine Reihe von Tatsachen an, welche' die Vertrautheit Juschtschinskis mit den Leistungen der Bande dartun, und andererseits nennt er neue Zeugen, welche' die Namen der Mörder genau angeben. Die Beharrlichkeit, mit der Barsul seine sensationellen Enthüllungen dUrch immer neue .Ergänzungen erweitert und zu. einem Fundament der Wahrheitsaufklärung gestaltet, ist bereits mehrmals der mit dem Prozeß Juschtschinski sich befassenden Staatsanwaltschaft, die ja eine bestimmte Marschroute kennt,' unangenehm gewesen.. Sie wird cs aber, nicht umgehen können, die von Brasul gefundenen Spuren weiter zu verfolgen. Palästina. Jaffa. Der Berliner Berein zur Errichtung von Polksküch'en in Palästina, der seit einem Jahre seine segensreiche Tätigkeit in vergrößertem Maßstabe durch Errichtung von Volksküchen in allen Hauptplähen des heiligen Landes energisch betrieben hat, hat einen weiteren bedeutenden Schritt in seiner Eutwicklimg getan, durch die Gründung einer Volksküche ' in Jaffa. Jaffa ist die Stadt des neuen Jischubs katexochen, hier herrscht ein' gesundes, rühriges, werktätiges Treiben, es ist die einzige Hafenstadt von Judäa und vermittelt den Handel nach der alten Metropole Jerusalem und den neuen jüdischen Kolonien. Jaffa' ist der Platz, wo der neu einwandernde Emigrant zunächst sein Brot sucht, und es ist auch das Zentrum aller jüdisch - kulturellen Bestrebungen. Eine Volksküche in Jaffa toter daher seit lange ein „Bedürfnis", das' der Berliner Verein glänzend gelöst hat. - Auf seine Initiative hin wurde daher am 1. Mai ds. Js. der Betrieb unter der Leitung von Frl. G r ü n - hnt aus Jerusalem eröffnet. In Hellen freundlichen Räumen, an sauber gedeckten Tischen erhalten täglich bis zu „80" Personen gegen den minimalen Preis l v v n 12 Pfennigen ausreichende Mitttegskost, eine Wohltat, die allen Schichten der Bevölkerung zu. gute kommt. Neben den: schwachen Greis, der bisher nur mit Mühe sich sein Mittagbrot selbst bereitete, sitzt der kräftige Feld-Arbeiter, neben dem hosfnungsfroyen Emigranten der mittellose Schüler aus einer der höheren hiesigen Lehranstalten, oie alle zufrieden die ihnen gereichte Kost verzehren. Was aber unsere Anstalt über den Rahmen ähnlicher Gründungen in. anderen palästinensischen Städten hinaushcbt, ist die Nebenaufgabe, die sie sich inbezug auf die systematische Heranziehung der schulentwachsenen weiblichen Jugend zur Hauswirtschaft in weitestem Umfange gesetzt hat.. Es soll' eine Muster- Haushaltungsschnle, die erste ihrer Art, in Palästina geschaffen werden; die Bedeutung rationeller Haushaltungswirtschaft soll den Zöglingen beigebracht, der Sinn für die Schönheit in Ausgestaltung des eigenen Heimes entwickelt werden, und schließlich sollen auch geeignete Hülfskräste für größere Haushalttmgen herangebildet werden. Ein besonderes Programm, das demnächst veröffentlicht werden fall, wird .über alle Zweige des Kursus Aufschluß geben .und die erprobte Lettcrin wird den auf sie in dieser Beziehung gesetzten Hoffnungen in schönster Weise gerecht werden, so daß eine' neue wichtige Kulturarbeit in Palästina mit diesem Institut begonnen sein wird. X ___ Personalien «. Kleine Mitteilungen. Berlin. LandtagsabgeoidneterLandgerichtsrat Martin P e l t a s o h n — geboren 1849 in Ostrowo — ist verschieden. Berlin. Geh Kanitätsrat Dr Boas und Geh. Sanitätsrat Dr. Gustav Simon, erhielten den Krone norden 3. Klasse, Professor Friedrich Gernsheim den Roten Adlerorden-3..Klasse mit der Schleife und Adolph Salomon den Roten Adlerorden 4. Klasse. * BreSla«. Geh. Justizrat, Landgerichtsrat Wöllstein, der Präsident der jüdischen Gemeinde, ist soeben verschieden. Osnabrück. A. Jo nassen, Vorsteher der jüd Gemeinde, erhielt den Krvnenorden 4. Klasse. — In Bielefeld verschied das Vorstandsmitglied der jüd. Gemeinde Jacob Windmnller. Koch sRheinland). Die jüd. Gemeinde feiert am 7. Jteni das 100jährige Bestehen ihrer Synagoge. Wien. Dem Großindusttiellen Rat Moritz Doctor wurde der Adelsstand verliehen. Genf. Ernest Bloch. Komponist des in Paris aufgeführten Musikdramas „Macbeth," ein Enkel des sel. Jsaac Bloch, Parneß von Lengnau, ist am hiesigen Konservatorimn als Professor angestellt worden. London. Am 1. Juni verschied hier der Millionär Sir Edward Albert Sassvon, Chef der Firma David Sassvn u. Co. Seine 1909 verstorbene Frau war die Tochter Barons Gustav Rothschild. Sir Sassoon war ein inttmer Freund des verstorbenen Königs. London. In Indien leben 21000 Juden, davon 15 000 in der Präsidentschaft Bombay. .. „Lyndon. Die Jt o will auf den 13. bis 16. Zuni eine" internationale Konferenz cinbernfen und zwar nach Wien oder nach Zürich

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