Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 10 (1912)
- Issue
- Heft 14 (12.4.1912)
- Date
- 1912-04-12
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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- Tunis 2× ep/1048155
- Avignon 1× ep/1047822
- Oradea 1× ep/1002404
- Rashi 1× ep/1002670
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SeiteF - S - 7- >44 \t‘i Frau war fein böser DSnün^ die ihn «ach iHrfiM Belieben lackte, und sie wußte sich von ihrer Stieftochter durchschaut. Und wenn sie es auch im Innern ihres Herzens mit einer Art von Dantzefiihl anerkannte, daß Rahel nicht einmal den Versuchgemacht Hatte, ihren Vater gegen seine Frau anfzuhetzen,— sie traute ihr dennoch nicht, und fürchtete "nach einer etwaigen Versöhnung eine Äsufpassvcin in ihr zu erhalten. Dazu verspürte sie aber nicht die geringste Lcht. Mochten Rahel und ihr Gatte darben, " was ' kümmerte das sie? * . . :• Ein Jahr mochte verstrichen fern, seittem Ratzüs Jugendtraum sich verwirklicht, seitdem der Gelichte chres Herzens sie sich gcheiligt hatte nach dem Gesetz Mos? Und Jisrael. Es war in Len späteren Stunden eines Sadbat- . Nachmittages, die Männer befanden sich im Lehrhause, die Frauen, Rahel und ihre Freundin Milla lustwandelten in dem schattigen Garten der lchteren und schäkerten mit chren schönen Kindern. //Fang' mich, Muhme Rahel!" rief ein kleine dreijähriges Bübchen, zupfte sie am Kleide und rannte laut lachend« davon. Der Aufforderung entsprechend, lief Rahel hinter chm drein und schien sich die größte Mühe zu geben, chn zu fangen und chn doch nuht. erreichen zu können. Er jauchzte vor Lust, bis er endlich'über eine Baumwurzel stolperte und gefallen wäre, wenn seine angebliche Verfolgerin chn nicht in chreN Armen aufgefangen hätte. Sie drückte chn an sich und LWe chn, er aber strampelte und ließ sich wicker Hinuntergleiten, um Las Spiel fortzusetzen. Die Mutter wehrte es. „Jetzt nicht, Rüben, die Michule ist mWe, sie mich sich erst ausruhen." „Aber nachher wirst Du mich wiü»er fangen, nicht wahr, Muhme Rahel?" Lachend versprach es Rcchel, und die Kinder rannten davon. „Mac auch solche hätte!" sagte Rahel mit ver- Hchwnem Seufzer, „wenn auch nur einen einzigen —" ,Labc nur Geduld, das wird auch noch stimmen. Aber wie ist mir denn, sagtest Du nicht vorhin, Dn wärest so glücklich, daß Dein Glück gar keiner Steigerung fähig wäre; sagtest Du das mcht?" „Gewiß, das habe ich gesagt. Wenn nürn einen Mann hat wie ich und wenn dH nie. ein Kind bekommen würde, ich würde mich dennoch für die glücklichste Frau halten." „Das bist Du auch," versetzte die Freundin, ,>Du solltest nur hören, wie mein Mosche von Deinem Gatten spricht. Er sagt, Akiba wäre der größte unter allen Gesetzesforschern. Ich verstehe ja nicht, wie er das eigentlich meint; aber ich glaube, daß er gesagt habe. Dein Gatte forsche in «ner ganz andere» Weise als alle bisherigen Forscher, durch sein Forschen erscheine alles wett klarer." (Fortsetzung folgt.) 1.1. P. I ***“• * Ecke N’ue Mainzerstr. o. Welufriuengtr. 11. Elektr. KleniM'iichtung. Taichenlampen. Schlafzimmer-Einrichtungen Bettenfabrikation, Bett-Wäsche. Georg Amendt, Naehf. ßleidenstrassc 10. Skizzen einer Badereise. Krank sein! Eine fatale Geschichte. Fatal' für Reiche, geschweige denn für arme Leute. Immun ist höchstens ei» — Reichstagsabgeordneter gegen gerichtliches Verfahren. Immunität vor Kranksein, wer von uns Sterblichen kann sie gewähren? ,/Ou mußt auf deine Gesundheit bedacht sein; das gebietet die heilige Lehre", mahnt das kranke Herz. „Du darfst es dtt nicht leisten", erwidert die leere Tasche, die wohl löcherig fein muß, da sie sollst nicht immer und ewig leer wäre. — — Der erste Tag Pesach des Jahres 5671 wird, mir mein Leben lang unvergeßlich bleiben. Me unendlich elend fühlte ich mich! Oder richtiger: ich .fühlte überhaupt nichts. Etwa zehn Minuten lag ich völlig bewußt- und leblos da, so daß ich mit Recht sagen kann, ich sei von neuem zum Leben erwacht. „Sie müssen nach Bad N", war von nun an der Refrain jeder ürzttichen Konsultatton. Dem war richtig!o. Ich sühlte; daß ich etwas „müssen" muß. Nu» >enu, nach Bad N.! — ‘ ",FvaytsiDer ZfrsHtischÄ •! Der Dampfschiffsverkehr zwischen dem Orient mtb Europa ist ein ganz gewaltiger, zumal in den Sommermonaten, wo ganz Cairo, Alexandrien und dasübrige intelligente . Aegypten auf Reise geht, um der Glühhitze des Delta, in der man buchstäblich gekocht und gesotten wird, zu entrinnen. Die Plätze auf den Schiffen werden für" diese Zeit lange vor der fälligen Abfahrt belegt, und es ist unmöglich, irgend einen Platz zu bekommen, ohne vorher einen bestellt zu haben.; Der Norddeutsche Lloyd verkehrt abwechselnd zwischen Port-SM» und Neapel-Genua einer- und Alexandrien- Marseille andererseits. Seine.Schiffe stehen vor denen des Oester. Lloyd in nichts zurück-, was allein der letztere vor seinen Konkurrenten voraus hat, ist erstens die neueingerichtete Eülinie, die die Ueberfahrt innerhalb 72 Stunden vermittelt, und dann, der Umstand,, daß Triest dem Reiseziele vieler Passagiere näher liegt als irgend ein anderer Hchen. So kommt es wohl auch, daß es doch mitunter leichter ist, einen Platz ohne vorherige Anmeldung auf dem Norddeutschen Lloyd zu finden. Am 12. Juli — zwei. Tage, nachdem ich Jaffa verlassen hatte — betrat ich "in Alexandrien den „Prinz Heinrich" vom Norddeutschen, Lloyd. Ein prächttges Fahrzeug, groß" upd bequem? Als aber gegen Abend die Wellen höher und höher gingen, da tanzte auch der stolze „Prinz Heinrich". Es war nicht gerade Sturm; — eine scharfe Nordluft hatte eingesetzt, hob und senkte die Wasser, die gebieterisch ihren Tribut von uns forderten und chn auch von den meisten erhielten. Am anderen Tage war wieder schönes Wetter. Eine mllde Lust, ein tiefblauer, wolkenloser Himmel, und die glatte See spiegelte das ewig jugendliche Tagesgestirn, dessen Strahlen senkrecht herniederfielen, wieder. Der Zufall fügte es, daß Prof. Da lm a n, der Leiter des deutschen archäologischen Instituts zu Jerusalem mtt Frau und Kind d'as gleiche Schiff benutzte. In angenehmeroft anregender Unterhaltung, schwanden rasch die Stunden dahin. Schabbos Nachmittag lagen wtt vor Biserta, einer Hafenstadt an der Nordküste von Tunis, vor Anker. Biserta liegt dicht am Ufer des „vom Meere nach dem See von Biserta führenden Kanals", dem Safen enllang zieht sich ein schöner kunstvoll angelegter rnai, während im Hintergrund ein fruchtbares, zum Tell bewaldetes, später steil ansteigendes Gebirge ein reizendes Bild darbietet.-''Biserta, soweit es von Bord aus zu überblicken war, ist keine gerade, aber eine schöne, saubere Stadt, mit bretten Sttaßen, schmucken Häusern und schattigen Parkanlagen. Das schöne Panorama, welches sich hier dem Blicke darbietet, erhebt Biserta zu den berühmteren Hafenstädten des Äittelmeers. Der französische Einfluß, unter welchem Tunis überhaupt das geworden, was es ist, macht sich auf Schritt und Tritt geltend. Eine Wüste mehr der Kulturwelt erobert! war der Eindruck, unter welchem wir den Hafen von Biserta verließen. Gern wären wtt ans Lcmd gegangen, um die schöne Stadt zu besichtigen, mußten es aber unterlassen, well Schabbos war. — Montag morgen ankerten wir vor Marseille. Marseille! welch berühmte Gemeinde war es einst in der Judenheit. Welche Gaonim gingen hier hervor! An den geistigen Quellen, dtt Raschi und seine Schüler erschlossen, haben fich Tausende und Abertausende aus aller Herren Länder genährtum dann zerstreut über die ganze Diaspora als gesetzeskundige und gesetzestteue Lehrer jüdisches Denken und jüdisches Wissen zu pflegen. Marsellle, Avignon und wtt die Städtt der Provence sonst heißen, — sie sind, wie es leider scheint, heute und für die Zukunft dem Judentum abgestorben. — Die Landreise bis Frankfurt, obgleich von nur 24 ständiger Zeitdauer, war anstrengend, jedenfalls viel anstrengender als dtt 5 tägige Seereise mit all ihren Heilten und größeren liebeln. Monoton war stt allerdings nicht. Angenehme Abwechselung bot zumal das schöne Schweizerland. Und Basel, die.Kongreßstadt! Sie bleibt mtt ewig in Erinnerung. — In meiner ohnehin rmr schwach flutenden Börse war vollends Ebbe eingetteten, als der Zug in Basel hielt. Da saß ich mm auf dem Trockenen, und es bedurfte eines kräftigen Rucks, mich wieder flott zu machen. Diesen Ruck bewirkte das Portemonnaie des liebenswürdigen Professor Dalman. Mittwoch war mein vorläufiges Reiseziel erreicht. — Bad N. steht besonders im Auslande in dem Rufe eines teuer» Kurortes. Das ist allerdings auch wahr. Daß es aber auch ärmeren Patienten ermöglicht werde, ptaufzüsuchen, dafür hat die jüdische Wohltättgkeit gesorgt. Sie repräsenttert sich am glänzendsten in dem Männer-, Frauen- und Kinderheim. Man muß dttse Anstalten mit eigenen Augen gesehen haben, um sich einen Begriff zu machen, was httr die jüdische Wohltättgkeit geleistet hat. Wohltättg — das muß eingeräumt werden — wirken ober auch die Bäder, und gar mancher geht ohne Krücken weg, der mit Krücken kam. Eine fteundliche Einladung nach Luzern benutzte ich zu einem zwölstägigen Aufenthalt in der schönen Stadt am herrlichen Vierwaldstädter See als Nachkur. Angenehme Erinnerungen knüpfen sich an diesen Aufenthalt. Die hohen Feiertage, dtt inzwischen herangerückt waren, in Ungarn verlebend, mußtt ich dtt ttaurige Wahrnehmung .machen, doß dort das Thorastudium nicht mehr auf der Höhe steht wie einstmals. Doch auch manch erfreulichen Fortschritt konntt ich konstatieren. So z. B. in Großwardein. Bor etlichen dreißig Jahren hat es noch dort einige ehrwürdige greife Gaonim gegeben, , dtt man heutt allerdings nicht wiederfindet. Das ist unbestreitbare Tatsache. Tatsache ist es aber auch daß während es damals gar ttaurig um die Jugend ausgesehen hat, indem stt.ohne Thora wejttah aufwuchs, es gerade hritte in dieser Hinsicht viel besser geworden ist. * Anfang November trat ich dtt Rückreise an. Ich schiffte mich in Konstantrnopel ein, um mtt brat ,Lhed- Wich" nach Jaffa zu fahren. Es. war die Zeit der Mall- Rr. 14. fahrte» nach Mücka,. Dtt Zahl der frommen Pilger wuchs von Station zu Station. In. Alexandrette. hat ftt bereits die "Höhe von >,150" Personen erreicht. Es'waren lauter Deckpassagttre. Die armen Kerle mußten den engen Raum mit etwa.200 Schafen, deren Reiseziel Aegypten war, teilen. Das Aroma, welches sich hier entwickelte, war geradezu bedenklich. Es war unmöglich, den Raum zu passieren; unmöglich weil man Gefahr lief, entweder angeblökt oder angeschnauzt zu werden, je nachdem eben das Objekt war, auf das man getteten wäre; unmöglich weil auch die stärksten Nerven die widerwärtigen Gerüche nicht ausgehalten hätten. . Der ,Lhedwich", "ein alter, gemütlicher Herr, kam natürlich mtt einem Tag Verspätung vor Jaffa an, — und das genügte, um die Landung unmöglich zu machen. Dtt See war sehr bewegt. Die Wellen schlugen übers Deck und bescherten die frommen Wallfahrer mit unerwünschten Tauchbädern. Auf Anraten des Kapitäns entschlossen wir uns, eine Station vor Jaffa, in Kaifa, aus Land zu gehen. Die Bucht vor Kaifa — Hafen hat auch Kaifa nicht — ist um einiges geschützter, da es httr weniger Felsen und Klippen gibt als in Jaffa. Doch leicht ist das Aus- und Einfchiffen bei hochgehender See auch hier nicht. Es mochte acht Uhr. abends gewesen sein. Dtt Nacht war pechschwarz. Der Regen ging in Strömen nttder, dtt See schäumte, der Wind heulte. — So lagen wtt vor Kaifa. Endlich, lange nachdem unsere Signale verhallt waren, näherten sich dem Schiffe zwei Bote. Die Treppe wurde heruntergelassen. Wir waren unser Zwanzig. Wer von uns aber vermochte, bei diesem Sturmwind, der einen schier in dtt Luft hob, die Treppe zu betteten, ohne sich der Gefahr auszusetzen, im nächsten Aigenblick über Bord geschleudert zu werden? So wurden wir denn in die Barke gettagen, — getragen? — nein! — hinuntergeworfen! Zehn kräftige Fellachen ruderten, und einer, der elfte, saß am Steuer und steuerte in dtt finstere Nacht hinein. Wtt waren weit vom Lande. Der Sturm ttbtt ununterbrochen mit gleicher Gewalt fort und ttttb die schweren, kalten Regenttopfen ins Gesicht. Das Boot tanzte nur so auf den schäumenden Wellen, deren Gischt hoch empor schlug, um sich im nächsten Alugenblick, einer Douche gleich, über unsere Köpfe zu ergießen. Noch hatten wtt keine zehn Minuten gerudert, noch hatttn wir unser Schiff "in Sicht, — da plötzlich rührte sich keine Hand mehr, uns aus dem Bereiche des entfesselten Elements, dessen Spielball unser Fahrzeug geworden, zu befteien. Mitten auf offener sturmbewegter See! Was ist denn los? „Einen Napoleon her!" donnerte es durch die Luft. „Jeder zahle sofort einen Napoleon, sonst mögt ihr zusehen, wo ihr die Nacht zubringt!" Auf Gnade oder Ungnade einer Räuberbande ausgeliefert, mußten wir uns zu einer gütlichen Verständigung bequemen, die ausschließlich "den Minderbemittelten zugutekam. — Durchfroren, bis auf die Haut durchnäßt, langten wir gegen tti/a Uhr in dem Hafen an. Volle 3 Stunden also hatten wir uns auf der See herumgettieben! Als ob der Leiden aber noch nicht genug wären, Plägtt uns noch obendrein die wackere Zollrevision eine Stunde lang, ob ihr gleich llar sein mußte, daß wir, die wir aus dem Jnlande, der Hauptstadt Konstantinopel kamen, nichts Verzollbares mit uns führten. — Die Khediviälschiffe sind Eigentum einer englischen Gesellschaft. Das Personal auf den Schiffen sind Engländer. Doppelt verwunderlich ist es daher, daß uns der Kapitän, der doch seine Pappenheimer kennen muß, nicht aufmerksam gemacht hatte auf das, was uns bevorstand. Haamitti. fEiugesaudt. Erbauliches vomD. I. G. B. In den letzten Monattn war es noch öfters als sonst zu lesen, daß der Deutfch-Jsraelitische Gemeindebund sich einer strengen Neuttalität in allen religiösen Ängelegenhetten befleißige. Nun gab und gibt es skeptische Gemüter, dtt darauf Hinweisen, daß beim D.-J.-G.-B. in dieser Beziehung doch nicht alles in Ordnung sei. Sie erinnern an den berühmt gewordenen Ausspruch des Herrn Professors Türk, wonach diesem Herrn — der Vorsitzender der Gemeinde- Unterstützungskommission ist — kein Religionsunterricht lieber ist als ein softer, den ein Schauchet erteilt. Stt erinnern daran, daß den Auftakt - zum vorjährigen Telegiertentage eine flagrante Sabbatentweihung in dem Büro des D.-J.-G.-B. bildett, gegen deren Wiederholung man sich durch einen besonderen Beschluß des Gemeindetags sichern mußtt.. Leider 'erhält diese Skepsis heute Nahrung durch folgenden Vorfall: In einer jüdischen Gemeinde laßt sich vor IV» Jahren ein Junge —. Ausländer — eine strafbare Handlung zu schulden kommen. In Anbettacht seines jugendlichen Alters wird von einer Bestrafung abgesehen und Fürsorge-Erziehung erkannt. Durch Vermittlung des zuständigen Rabbiners kommt der Junge nach Repzin, der dem D.-J.-G.-B. unterstehenden jüdischen Fürsorgeanstalt. Einen Tell der Mittel bringt der Rabbiner aus Interesse für dtt braven, streng religiösen Eltern auf. Der Junge führt sich gut, und so scheint alles in schönster Ordnung. Durch Zufall erfährt jetzt der Rabbiner," der Junge sei garnicht mehr in Repzin, sondern er sei von dort durch den D.-J.-G.-B. bei einem christlichen Meister untergÄracht, erhaltt von diesem Logis und Kost. Selbstverständlich mutz dott der Junge den Sabbat entweihen, und da in dem Heine» Platze eine jüdische Gemeinde nicht existiert; fthll es ihm dauernd an jeder religiösen Unterweisung. Auf dtt entrüsteten Vorhaltungen des Rabbiners erwiderte das ,Kuratorium für Fürsorge-Erziehung" sehr kühl, eS habe sich für den mtt einem kärpöclichen Gebrechen behafteten Zögling kein jüdischer Meister gemeldet, trotz wjcherholttr „Inserats"