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Neue jüdische Presse · 1912-03-15 · Heft 11 (15.3.1912) · p. Seite 11

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 11 (15.3.1912)
Date
1912-03-15
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 11 Seite 11. halten. Und die Ruhe kehrte in Rsistschew wieder ei». — Schlimmer lag der Fall in Woroschilowka. Hier hatte die jüdische Bevölkerung bereits zu flüchten begonnen, da die Haltung ihrer christlichen Mitbürger sehr drohend geworden war. Auch hier klärte sich bald der Vorfall in Wohlgefallen auf. „Rufs. Korresp." Palästina. Jaffa. Dieser Tage wurde die Grundsteinlegung des Talmud-Thora- Gebäudes der se p y ar d i s ch e n Gemeinde in scierlichcr Weise vorgenominen. Der Chächambaschi L c n z i o n U s i c l und Oberrabbiner A. I. K n k hielten begeisternde Ansprachen. Ferner hielt Schriftsteller Äarf i l a i eine vielbemerkte Rede, in der er sich gegen die jüdischen Eltern wandte, welche ihre Kinder in die schulen der christlichen Mission schicken. Frankfurter Berichte. Die diesjährige P n r i m f e i e r des Verein „N a ch - las; Zwi" stand fast ganz unter dem Zeichen der „Frankfurter Eigenheiten". Dem, der mit ihnen vertraut war, bot sie viel Anzügliches und Humorvolles, wer sie nicht kannte, michte schon ein gehöriges Mast von Anpassungssähigkeit besitzen, um die sröhliche Stimmung voll und ganz genießen zu können. Die Purimseiern des Nachlaß-Zwi trugen ja schon von jeher etwas vom Charakter eines großen Familienfestes der „Religionsgesellschast" an sich, diesmal mehr denn je. (Eine interessante Bemerkung en passant für den jüdischen Soziologen: Die äußerst zahlreich vertretene Jugend ist ein überzeugender Beweis für die innere Gesundheit der großen Familie.) Und so hatte sie denn auch alle Vorzüge und kleinen Mängel einer Familienfeier. Vorzüge: muntere Fröhlichkeit, heimische Vertraulichkeit und bequeme Gemütlichkeit; und die kleinen Mängel: viel Lärm und wenig Ordnung. Mau ist ja unter sich und läßt sich gehen. Die Besucherzahl tvar äußerst groß, fast zu groß; das Programm äußerst reich, fast zu reich. Etwas weniger wäre diesmal viel mehr gewesen. Es ist unmöglich, im Rahmen eines knappen Berichtes all die einzelnen Nummern zu besprechen; mehr wie eine rasche Inhaltsübersicht läßt sich beim besten Willen nicht geben. Eine von Humor und Zitaten gewürzte Begrüßungsansprache des Herrn Julius Lew in eröfsnete die Feier. Es folgte ein schöner, stimmungsvoller Gesangsvortrag des Herrn Oberkantor B. Pessachowitsch. Nach einer von Mitglieder» der Kapelle der 81er gespielten Elegie rezitierte Frl. Cilly Rapp mit Talent und Innerlichkeit Rosenfelds „Landstreicher," sodann mit erfrischendem Hmnor und gewinnender Schalkhaftigkeit zwei lustige Stücke von Bierbaum und Björnson. Die fröhliche Stimmung, in die das Publikum dadurch versetzt ward, ward erheblich gesteigert durch die „Purimr ed n er in der Bütt": I. H alb er stad t und Frau * * als Gast, die mit viel Witz und trefflicher Mimik aus kluge Fragen noch klügere Antworten erteilten. Ein Musikvortrag gab Gelegenheit zur Erholung von deni vielen, anstrengenden Lachen und zum Krästeholen für die Witze des folgenden Situationsbildes:' „Eine Stunde in der Redaktion, dessen Inhalt den milden Ansprüchen, die man in solch guter Laune zu stellen pflegt, vollauf genügte, und dessen Darstellung die Herren I. Halber st adt, F. N u ß b a u m, Ä. Rothschild, A. Rosen selber und L. S ch a p i r o . sowie die Frl. I. H alb er stad t und C. Pol tan trefflich besorgten. Auf eine „Phantasie aus Carmen" folgte der „Reiseonkel Heinrich direkt von Neu -- K o n g o", der seltene Dinge von der neuerworbenen Kolonie heimbrachte, die seinen vielen Neffen viel Entzücken bereiteten. Herr Ernst Pessel erfreute durch einige angemessen vorgetragene „Lieder zur Laute", und dann folgte das „hochaktuelle" Singspiel „Frankfurter Eigenheiten", das mit viel Talent und.Humor von Herrn I. H a l b e r st a d t verfaßt, mit viel Humor von den Herren S. Michel, M. .Meyer und N. Rothschild dargestellt, mit viel Humor vom dankbaren Publikum ausgeinommen, viel Beifall fand. Die Kapelle spielte darauf den „Kreislauf jüdischer Melodien", und den Schluß bildete eine ansprechende Aufführung der „1. Klasse" von L. T h o m a, in der Regie des Herrn P. Ebelsbacher. An der sorgsam vorbereiteten Darstellung waren die Herren: E. Pessel, H. Rothschild, S. Gottlieb, I. Halb er st ad t, L. K u r z m a n n, E. N e u b c r g e r und L. 'S ch a - prro- sowie die Frl. I. Groß und I. H'alberst a d t beteiligt. Mit einem fröhlichen Marsche schloß die in bester Stimniung und erfrischender Lustigkeit verlaufene Feier. Die Veranstalter, denen das Arrangement viel Arbeit gekostet hat, dürfen ihres Erfolges zufrieden sein: (es war ein schönes Familienfest. Man sah sich, fand sich, und amüsierte sich. Im Saale der Alemannia hatte sich am 3. März der Verein selbständiger Handwerker und Gewerbetreibender (e. B.) zusammeugesnuden, um das Pur im fest zu feiern. Der Saal war bis auf den letzten Platz bescht, und man sah es dem Publikum an, daß jeder im Voraus bewußt war, einige angenehme Stunden zn verleben. In dieser Erwartung hatte sich niemand getäuscht, besonders diejenigen nicht, die gerne das Tanzbein schwingen. Ein festes Programm war nicht aufgestellt, ■ dagegen wurden die Pausen zwischen den Tänzen durch Borträge musikalischer, gesanglicher und Frankfurter FsraelitWes FanMenblaÜ. komischer ' Natur vorzüglich ansgefüllt. Der schöne Verlauf der Festlichkeit bewies, daß die neue Leitung des Vereins de» richtigen Weg einschlägt, um den Verein den Anforderungen der Zeit entsprechend zu gestalten. Man kann dazu den Verein, dessen Hauptzweck es ist, das Handwerk unter den Juden zu dem ihm zukommenden Ansehen zu verhelfen, nur beglückwünschen. Daß es Pflicht der Leiter jüdischer Jnstjitutioncn und der jüdischen Privatleute ist, bei zu vergebenden Arbeiten auch den jüdischen Handwerker heranznzieheu, bedarf immer wieder der Erwähnung. Im Verein .sind sämtliche Berufe vertreten; die Geschäftsstelle untersteht Herrn I. Weißhaupt (Trierischegasse 7, Telephon I0 22l». „Auge um Auge, Zahn um Zahn", diese Stelle in der Bibel, die schon so häufig von nichtjüdischer Seite dazu benutzt worden ist, dem Judentum das grausame Vergeltungsrecht anzuhängen, machte Rabb. Dr. H o r o v i tz zum Gegenstände seines Vortrages im „Verein für jüdische Geschichte und Literatur." Wir entnehmen den interessanten Ausführungen folgendes: Wenn Shakespeare in seinem „Kaufmann von Venedig" Shylock zu seinem jüdischen Freunde Tubal sagen läßt: „Geh, geh, Tubal, und triff mich bei unserer Synagoge! geh, guter Tubal! bei unserer Synagoge, Tubal!" so will der Dichter hier wohl auch andeuten, daß die Synagoge im weiteren Sinne des Wortes den großen Rachedurst Shylocks billigt. Daß Shakespeare entgegen seiner ursprünglichen Vorlage diesen Typus des Hasses geschaffen hat und schaffen konnte, war nur möglich durch die Anschauungen, die die mittelalterliche Christenheit im allgemeinen von den Juden hatte, deren Vorfahren nach dem Bericht des Neuen Testaments Christus gekreuzigt hatten. Zur Befestigung dieser Vorurteile haben vor allen Dingen zwei Stellen der Bergpredigt beigetragen. Die eine: „Es ist euch gesagt worden, bu sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Ihr sollt eure Kinde lieben." Die andere: „Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage euch: Ihr sollt nicht widerstreben dem Uebel, und so dir jemand einen Schlag gibt auf die rechte Wange, so biete ihm auch die andere, und wenn dir jemand deinen Rock nehmen will, so gib ihm auch den Mantel." Daß das Judentum nicht lehrt und gelehrt hat, den Kind zu hassen, geben jetzt selbst christliche Erklärer des Neuen Testaments zu. Heißt es doch in unserer Bibel: „Wenn dein Feind hungert, gieb ihm zu essen; wenn ihm dürstet, gieb ihm zu trinken!" „Wenn dein Kind fällt, freue dich nicht; wenn er strauchelt, frohlocke nicht deine Seele." Sprechen wir doch in unserem täglichen Gebet: „Auch denen gegenüber, die mir fluchen, schweige meine Seele." Was bedeutet aber das Zitat: „Auge um Auge, Zahn um Zahn" in der Auffassung des Judentums? Dev Talmud deutet cs in dem Sinne, daß jemandem, dem ein Auge ausgeschlagen wurde, der fünffache Ersatz (Schadenersatz, Versänmniskosten, Heilungskosten, Schmerzensgeld und Ersatz für die zngefiigte Beschämung) geleistet werden müsse. 'Das jüdische Gericht hat, wie der Talmud beweist, stets das Gesetz nur in diesem Sinne gehandhabt. Kain Zweifel also, daß jene Stelle des Neuen' Testaments ursprünglich nichts anderes angreifen wollte als jene Lehre des Schadenersatzes. Man hat neuerdings darauf hingewiesen, daß das sogenannte jus talionis auch in dem 1802 aufgefnndenen Gesetzbuch des Hammurabi vorhanden sei, ja dieses beherrsche. Mer auch dort heißt es immer: „Wer ein Auge ausgeschlagen hat, dem wird ein 2luge ausgeschlagen werden." Nirgends ist dort der Ausdruck „Auge um Auge" gebraucht, den die Bibel hat. Im Gegenteil, es läßt sich aus dem Kodex Hammurabis der genaue Beweis dafür erbringen, daß „Auge um Auge" nichts anderes als Schadenersatz bedeutet; wird doch die Wendung: Knecht wie Knecht, Rind wie Rind usw. gerade ausschließlich da gebraucht, wo es sich um Schadenersatz handelt. Zu dem fünffachen Schadenersatz, den das biblisch-talmudische Recht fordert, fügt aber der Talmud noch die weitere Bestimmung hinzu, daß der Beschädiger den Verletzten um Verzeihung bitten müsse, und der Verletzte wird angewiesen, diese zu gewähren. So wird auch in diesem Gesetz, das sotveit es möglich ist, eine gerechte Strafe gewährleisten will, die Liebe imd Milde nicht außer acht gelassen. Wenn es im „Kaufmann von Venedig" heißt: „Was wär' härter als ein jüdisch Herz?", so lehrt der Talmud: An drei Eigenschaften werdet ihr die Nachkommen Wrahams erkennen: „Sie sind liebevoll, keusch und wohltätig." Allerdings hat das Judentum nie geglaubt, auf den „Kampf nms Recht" verzichten zu dürfen. Verein zur Bekleidung bedürftiger israelit. Knaben. — Im letzten Berichtsjahre wurden 292 Schulknaben und 98 Jünglinge gekleidet. Die Mitgliederzahl ist leider von 692 auf 677 zuriickgegangen. Auch die Geschenke haben eine Mnahme erfahren und zwar um 1100 JL, Der Verein für jüd. Krankenpflegerinnen beschäftigte am Schluß seines abgelaufenen Geschäftsjahres 34 Schwestern und 7 Lehrschwestern. Der Pensionssonds sür die Schwestern befindet sich noch auf einem völlig ungenügenden Stande, denn er beträgt nur 60 000 Mark. _ Nach einem an Arbeit reichen Wintersemester veranstaltet die Zion. Jugendg-ruppe am 26. März eine Schlußfeier, die ans Rede, Rezitationen und Kommers besteht. Da die hiesige Nationalfoiidskommission in Kürze ihre Marter ialien (Staniol, Freimarken) verwertet, werden s-ammtcr von Materialien ersucht, ihren Vorrat sofort au die Geschäftsstelle dieses Blattes abzulicfern. In einer von der Zionistischen Jugendgruppe veranstalteten, sehr zahlreich besuchten Versammlung referierte N. Gold mann über den Chass i d i s in u s. Nachdem der Redner einleitend darauf hingcwiesen hatte, daß die jüd. Schriftsteller des 19. Jahrhunderts infolge ihres Rationalismus den Chassidismus verkaimt haben und erst jetzt sich Verständnis für ihn anbahnt, ging er zur Betrachtung der Ursachen deS Chassidismus über. Die erste allgemeine Ursache führte zu einer äußerst' interessanten Beleuchtung des Problems der jüdischen M y st i k. Ausgehend vom Verhältnis von Mythus und Religion, die stets sich gegciiseitig bekämpfen, Zeigte der Referent, wie in der Bibel der Mythus durch die Religion gehemnit sei, und wie der Prophetismns eine wunderbare Synthese von Mythus und Religion darstellt. Nach dem Prophetismns beginnt jedoch der Zerfalll der beiden Elemente, der sich schon im Talmud in den zwei großen Teilen: Hagadah und Halachah, andeute, im Diasporajudentum aber deutlich zutage tritt. Der jüdische Mythus hat sich aber als Mystik äußern müssen, weil der Jude stets nach Zwecken handle, der Unterschied von Mythus und Mystik aber darin bestehe, daß der Mythus zwecklos sei. Poesie, die Mystik zweckhaft, Metaphysik. Der Chassidismus stellt nur die letzte Aeußerung der jüdischen Mystik dar. Die speziellen Ursachen sind in der Lage der Juden der Walachei, der Ukraine und Podoliens zu machen, die materiell verarmt, geistig ungebildet und seelisch depremiert waren, weil sie von ihren Brüdern rerachtet wurden. Die letzte Ursache, die individuelle, sei auf das Wirken des Baal sch e m znrückzusühren. Redner entwirft nun ein lebhaftes, feinsinniges Bild von dem Wesen dieser eigenartigen Persönlichkeit, um dann zur systematischen Analyse seiner Weltanschauung überzugehen. Diese Aussührungeen wiederzugeben, würde hier zu weit führen. Nachdem der 'Referent die Ursachen für die so rasche Verbreitung des Chassidismus untersucht und seine &» deutung für die Massen erläutert hatte, schilderte er im Schlüsse den raschen Verfall des Chassidismus, der in dieser Beziehung dasselbe Schicksal geteilt habe, wie Buddhismus und Christentum. In diesem Verfall liege eine tiefe Tragik, die den Chassidismus als Frucht des Goluth erkennen läßt, dessen innerstes Wesen ja gleichfalls 'die Tragik ist. Das großzügig angelegte, gedankenreiche, anderthalbstündige Referat fand starken Beifall. Feinsinnig und mit tiefem Verständnis vorgetragene Rezitationen von Frl. Cilly Rapp aus den Legenden des Baalschem von Martin Buber trugen viel zunr Verständnis der Persönlichkeit des Baalschem bei. ~ Personalien n. Kleine Mitteilungen. Frankfurt a. M. Das Hinscheiden der Musiklehrerin Frl. Mathilde Oppenheimer — sie ist im blühenden Alter von 24 Jahre plötzlich dahingerafft worden — erweckt in weitesten Kreisen lebhaftes Mitgefühl. Frl. Oppenheimer hatte ein bescheidenes, gewinnendes Wesen und war stets bereit, ihr hervorragendes musikalisches Können in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Berlin. Hermann Moritz und Frau Bertha geb. Latz begingen die diamantene Hochzeit. '-v Prof. Dr. H ermann Dessau, ein Sohn des rerstorbenen Fürther Reatschuldirektors, wurde zum außerordentlichen Professor für alte Geschichte an der hiesigen Universität ernannt. Berlin. Unter den dier in den letzten Wochen ans dem Judentum Ausgetretenen finden sich u.a. folgende Namen: Kapellnreister Gustav Woititz gen. Wanda, Opernsängerin Margarethe Loewenstamm, Direktor Edmund Rumpler, Tonkünstler Karl Flesch und Frau Klara Bramson geb. Mayer. München. Prinz Ludwig. Prinzesfin Ludwig Ferdinand und Prinzessin Pilar, sowie auch Graf Crailsheim, der frühere Ministerpräsident, Universitätsprofessorcn und andere hochgestellte Persönlichkeiten besuchten, einen von Herrn Rabbiner Dr. Werner vor einigen Tagen i» der .Orientalischen Gesellschaft" gehaltenen Bortrag über das Thema: „Das Geistesleben des spanischen Judentums." Nach dem Bortrage uuterhieli sich Prinz Ludwig längere Zeit mit dem Redner. München. Prof Dr. Henry Simonsseld ist zum o r d e ü t l. Professor befördert worden. (L) Posen. In den letzten Tagen starben folgende angesehene Mitglieder unserer Gemeinde: Julius Latz-, Leopold Levy und Louis Rosenberg. — In Marienburg verschied Stadtrat M. Sulinger, Ehrenbürger der Stadt. Liga. Landtagsabg. Justizrat Eduard Wolfs feierte seinen 60. Geburtstag. Leipzig. Eine Anzabl christlicher Schüler hatten mehrere jüdische Mitschüler beschimpft, und als diese sich zur Wehr setzten, griff der Schüler B. z u m M e s s e r. Das Gericht verurteilte B. zu drei Tagen Gefängnis. Treysa. In seltener kvrverlicher Rüstigkeit und geistiger Irische feierten S. Lev i und Frau geh. Lissauer die goldene Hochzeit. Bei der Feier im Hause hielt Lehrer Oppenheim eine Ansprache und Kreisvorsteher B. S trupp überreichte das vom Kaiser verliehene Ehrengeschenk.

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