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Neue jüdische Presse · 1912-02-23 · Heft 8 (23.2.1912) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 8 (23.2.1912)
Date
1912-02-23
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 8 Frankfurter Israelitisches Familienblatk. Seite 3. Gunsten des Ausschusses des Deutsch - Israelit. - Geineinbebundes gegen das Komitee zur Wahr u u g der Rechte der kleinen und mittleren G e m e i u d e » polemisiert. Herr Moritz A. L o e b - Berlin, Mitglied dieses Komitees, sendet uns nun einen „Offenen Brief an Herrn Synagogenvorsteher Landshut" zu, aus dem tvir, da der Artikel des Herrn Landshut nicht hei uns erschienen ist, nur das Charakteristischste Iviedergeben. Herr Loeb stellt folgende recht eigentümliche Tatsache fest: Herr LandShnt hat . seine» Artikel einer großen Anzahl Borsteher jüdischer Gemeinden mit einem Schreiben zngesandt, das wie folgt schließt: „Wenn ich innerhalb 8 Sagen keine gegenteilige Erkl ä r n n g von Ihnen erhalte, werde ich m i r die g reih ei t n e h m e n, I h r e n ge s ch ätzte n i'lamcii untc r den l>e is o l g e n de n 'A u fr nf an die B n n d e s g e m e i n d e n des D. - I. G. - B. z u sehe n." Eine praktische, aber doch eigenartige Methode, Unterschriften zu erhalten! Wie der Schluß des Schreibens, so ist sowohl sein ganzer Inhalt als auch der Geist des von Herrn Landshnt geplanten Rundschreibens, dessen Wortlaut Herr Loeb gleichfalls mitteilt. Herr Landshut glaubt wahrscheinlich mit schneidigen Worten bei Borstehern, die die Situation nur ungenügend kennen, den nötigen Eindruck zu ertvecken. Wir möchten dem geschästssührenden Ausschuß des D.-I. G.-B. doch raten, sich einer solchen Hilfe ledig zu machen, — denn für diese Agitationsmethode könnte gar zu leicht er selber verantwortlich gemacht werden. Mel. Am 18. Febr. fand hier der erste Verba ndsta g e r j ü d i s ch e n G e m e i n d e n S ch l e s. i g - H o l st e i n s statt, welcher von dem Vorsitzenden der Gemeinde Kiel, Dr. mcd. Jacob, geleitet wurde. Im Aufträge der vorbereitenden Kommission erstattete Rechtsanwalt Dr. Victor-Wandsbek de» Bericht über die Vorarbeiten und legte den von der Kommission, die aüs Dr. Frank-Altona, Dr. Jacob-Kiel und Dr. Victor-Wandsbek bestand, ausgearbeiteten Statiitenentwurf für den Verband vor. Nach eingehender Beratung, wurde der Entwurf mit einige» Aenderungen angenommen. In den Verbandsausschuß wurden Dr. Jacob- Kiel, Meyer- Elmshorn, L e v i - Scgebcrg, L e i t h - Wandsbek und Dr. Victor- Wandsbek gewählt. Nach der Mittagspause erstattete Rechtsanwalt T a n n e n w a l d - Kiel ein Referat über das neue B e r s i ch c r n n g s g e s e h und seine Bedeutung für jüdische Gemeinde n. Der Referent entwickelte die Grundzügc des neuen Gesetzes und legte dar, welche Möglichkeiten den Gemeinden sich bieten, um außerhalb des Gesetzes ihre Beamte» zu versichern. Den Hauptteil seiner Ausführungen bildete die Frage, ob es sür die jüdischen Gemeinden zweckmäßig sei, Ersatzkassen zu bilden. Referent kam zu einer Ablehnung der Ersatzkassen. An das Referat schloß sich ein Korreferat, das von Rechtsanwalt Dr. Tannen w a l d - Hamburg erstattet wurde. Der Korreferent berichtete besonders über die seitens des Deutsch-Israelitischen Gcmeindebnndes nnternommcnen Schritte zur Bildung einer Ersatzkasse und über die 'Arbeiten der von dem Gcmeindetagc in Berlin eingesetzten Kommission. Im Gegensätze zu dem Rcfe- . reuten riet .er den Gemeinden, sich der Ersatzkasse anznschlicßen, da die allgemeine stattliche Versicherung auf die Besonderheiten der jüdischen Gemeinden und der jüdische» Beamten nicht genügende Rücksicht nehmen könne. An die Referate schloß sich eine lebhafte Diskussion, an der sich besonders Meyer-Elmshorn, Levi-Segcberg, Kü m m erm a n-Wandsbek und Lehrer Katz- Kiel beteiligten. Würzburg. Am 18. Febr fand hier eine beachtenswerte S i j n m f c i e r statt. Im Vorjahre hatte Rabb. R. Bamberger in Gemeiuschast mit Dr. Tachaner, Seminarlehrer a. D., die Gründung einer „Schaß-Cbevra" für llnterfranken angeregt. Der Gedanke fiel ans fruchtbaren Boden, — und diesen Sonntag konnte die Schlußfeicr begangen werden. Eine solche Feier zählt zu den selteneren. Nur die Elite jüdischer Literatnrforscher — dazu rechnen wir unbedingt die Gemorolerner — kann da sich beteiligen. Bis jetzt ist es nicht gelungen, durch Literatnrvereine und dgl. junge Leute soweit zu führen, einen Folianten im Talmud zu lesen, zu deutsch: zu „lernen." Umso größer die Genngtunng, von .einer Sijumfeier über das ganze „Schaß" berichten zu können. Freudiger Stolz füllte daher die Brust der im Hotel 'Goldschmidt Znsamnieiigekommenen. Um 7 Uhr abends begann das „Schlußlcrncn." Nach dem Lcrnkaddisch begrüßte ein „Bornch Habo," vorgetragen durch Lehrer Bamberger- Kitzingen, die Anwesenden. Alsdann bestieg Rabbiner N. Ba in ber g er-Würzburg das Podium und gab der Bedeutung der Stunde Ausdruck. Im lveitcren Verlause des Abends, während und nach der Festtafel, wurden eine ganze Reihe rednerischer Leistungen geboten, fast durchgehends halachischen und agadischen Inhalts. So sprachen Dr. Br a un schwe ige r und Dr. Tachaner- Würzburg, Dr. Bamberger- Kitzingen, Dr. Stein-Schweinfurt, Dr. Cohn-Bnrgpreppach, Dr. Weinberg -Sulzbürg über talmudische Stellen und Mischnatexte. Lehrer Gutmann-Würzburg behandelte zeitgeniäß eine Stelle aus Megillas- Esther. Ein jüdisches Tafellied, zur Ehre des Festes verfaßt und in Text wie in der Melodie sich eng an das bekannte „Jaum sc lejisroel" anlehnend, behandelte die Freude und das beseeligende Glück des Thorastndiums. Weinhändler Cohn-Würzburg trug dann ein „Bes-Hamedrasch-Lied" vor, wie es jhm ans seiner ungarischen Heimat bekannt tvar. Daß noch andere Scmirans gesungen ionrden, ist eigentlich angesichts des Charakters des Festes und der Art der Teilnehmer selbstverständlich. Von auswärtigen Freunden, die am persönlichen Erscheinen verhindert gewesen, trafen Glückwunschschreiben ein, ebenso von dem gleichstrebenden Brndervereine „Chevras Schaß sür Lomdai-Thora in Rheinland und Westfalen," der am 7. Ador ein gleiches Fest begehen möchte. M. Oesterreich-Uugaru. Lemberg. In deni Städtchen Bohorodczany ist ein Streik der jüdischen V o l k s s ch ii t e r ausgebrochen. Grund ist die ministerliche Verordnung, daß in den Klassen K r n z i s i x c ausgehängt werden. Der Auszug der Kinder ans der Schule fand Freitag statt; Samstag morgen veranstalteten dann die Eltern und andere Erwachsene — wohl 500 an der Zahl — eine» Dcmonstrationszug zum Bürgermeister. Dieser erklärte, der. Verordnung nicht zuividerhandeln zu dürfen. Die jüdische Gemeinde schickte darauf je eine Deputation zu der Regierung in Lemberg und in Wien. Dieser Vorfall hat deshalb besonderes Interesse, weil er von dem erwachten Selbstbewußtseiii der galizischen Judeiiheit Zeugnis ablegt. Dlmütz. Es dürfte nichts so Seltenes sein, daß jüdische Stiftungen den Antisemiten ziigiitekommcii. So kraß zu Gunsten der Antisemiten Wie bei dem Vermächtnis des dieser Tage verstorbenen Juden Albert Redlich liegt aber der Fall selten. Tenn wenn er 50000 Kr. zur Errichtung eines deutschen Hanfes bestimmte, so heißt das den meist antisemitisch aeiinnten Deutschen ein Heim schaffen. Und von der Nutznießung der Arinenstiftungen von je 10 000 Kr. sür O'lniiitz und Mähr. - Neustadt, deren Zinsen vorwiegend an den We ihnach tS fe ie r tag e n verteilt werden sollen, dürften in Praxis sicherlich jüdische Petenten ausgeschlossen sein. Außerdem hat dieser Edle noch in Sa. 150 000 Kr. für städtische Zwecke der Städte Olinütz und Mähr. - Neustadt hinterlassen, zur Linderung des jüdischen Elends hatte er keine Krone übrig, im Gegenteil: di« Juden werden infolge seines Vermächtnisses bei unserer überwiegend slawischen Bevölkerung Schaden erleiden. Rußland. Petersburg. In geheimer Sitzung setzte die Reicbsduma am Freitag, den 16. d. M., die Beratung über die Reform des Heeresdienstes fort. Der Referent der Jnstizkommission, Skvropodsty, führte aus, daß der Paragraph 605 des alten Reglements, wonach d i e Ve r w a n d t e n e i u es jeden Juden, der sich d u r ch A n s >o a n d e r - u n g oder in s o n st i g e r W c i s c d e r W e l> r p s l i ch t entzieht, e i n e S t r a s g e b ü h r von 600 R übel e » t r i ch t e n m ü f f e u, dem allgemeinen Grundsatz der r n s s i s ch e n Rechtspflege w i d e r s p r e ch e, demzusolge niemand für die gesetzwidrige Handlung eines andern verantwortlich gemacht werden kann. Der Oktobrist Protopopow erklärte im Namen der Landcsverteidigungskommission, daß diese der Forderung der Jnstizkommission nicht zustimmen könne. Nachdem noch der Gehilfe des Ministers des Innern, L i losch i n, erklärt hatte, die Regierung halte die Abschaffung der jüdischen MilitKreiitziehungsstrase für unmöglich, wurde der Antrag der Justizkommission zur Abstimmnng gebracht und mit große r M e h r heit a b g c l e h n t. Odessa. Die bekannte Palästine-Organisation Cbowewe Zion begann am 1t. dS. Mts. unter Anwesenheit von 200 Delegierten und 600 Gästen ihre G e n e r a l v er s a m m l n n g. M. llssischkin, der Vorsitzende, gab in seiner Eröffnungsrede eine Uebersicht über die Leistungen der Gesellschaft in den drei Jahren seit der letzten Generalrersammlnng. Er wicS insbesondere ans die Bestrebungen zur Seßhastmachung der jüdischen Landarbeiter und zur Förderung des höheren hebräischen Schulwesens hin. An den Geschäftsbericht knüpfte sich eine lebhafte Debatte, an der n. a. H ille l Z l astop o ls ky (Kiew), Dr. C h if f i lt (Jaffa) und M. Klei n m a n ii teilnah»,en. Es wurde insbesondere der Wunsch ausgesprochen, die Gesellschaft möchte der jüdischen Landarbciterfrage in Palästina mehr Aufmerksamkeit zuwenden. In Erwiderung daraus teilte der Präsident mit, daß das Komitee in Aussicht genommen habe, auf den der Gesellschaft gehörigen Grundstücken nächst den Kolonien Rischon-Lczion und Chedera neue Ansiedlungcn jüdischer Landarbeiter — nach dem Muster der Landarbeitcrkolonie Ein-Gannim bei Pethach-Tikwah — zu schaffen. Diese Mitteilung wurde mit stürmischem Beifall anfgeiiommen. Im weiteren Verlauf der Beratungen wurde beschlossen, einen Fonds im Betrage von 20 000 Rubel aus den Namen der Vorkämpfer der Chibbath-Ziou- Bewegung M. Ussischkin und Dr. E. W. Tschlenow zu gründen. Dieser Fonds ist zur Schaffung landwirtschaftlicher Kolonien in der Umgebung von Jerusalem bcstinimt. Eine unter den Teilnehmern veranstaltete Sammlung für diesen Fonds ergab einen namhaften Betrag. Schweiz. Basel. Die jüdische Emigration über Basel betrug 1911 nach den Aufzeichnungen des - Auskunftsbüros für j ü d. Auswanderer 5084 zum größten Teile aus Süd-Rußland und zum kleineren aus Rumänien stammende Personen, 1023 Köpfe weniger als im Vorjahre. Das Auskunftsbüro sah wiederum eine seiner Hauptaufgaben in der Bekämpfung des Agentenschwindels in Rußland und an der österreichisch-russischen Grenze. In zwölf Fällen hat es den betrogenen Emigranten wieder zu ihrenr Gelde verhelfen können. 'Außerordentlich viel Mühe und Arbeit verursachte dieses Jahr die Spedition des Emigrantengepäckes. In fast den meisten Fällen übersteigen Fracht und Lagerspesen den Wert der zu Versand gebrachten Habseligkeiten: man kann daher nicht genug darauf Hinweisen, daß die Emigranten nur das Dringenste und Mlernotwendigste mit sich nehmen sollten. Einem dringenden Bedürfnisse hat Herr Thommeu, der Konzessionär des hiesigen Emigrantenäsyls, durch Erstellung eines geräumigen, schönen AuswandererhotelS abgeholfen, in welchem den Emigranten saubere Zimmer mit guten Betten zu bescheidenen Preisen zur Verfügung stehen. Türkei. Konftautinopel. Wie die hiesigen Zeitungen berichten, hat Rabbi H a i m R a h u in Schritte bei der Regierung uliternomincn, die darauf abzielen, seine D e m i s s i o n r ü ck g a n g i g z n in a ch c n. Dieses' Vorgehen erregt in» so peinlicheres Befremden, als der Großrabbiner erst vor einigen Tagen wiederholt feierlich versichert hatte, fein Rücktritts-Entschluß sei unwiderruflich. 'Auch hatte Rabbi Nahuni in seinem Demissionsgesuch an die Regierung das Konsistorium (Medschliß gismani) ungesetzlicher Handlungsweise bezichtigt. ohne daß er diese Anklage — trotz der Aufforderung der Regierung — bisher näher präzisiert hätte. Vielmehr beschränkte er sich darauf, der Regierung mitzuteilen, er sei bereit, falls diese die Demission der Hohen Pforte nicht unterbreiten wolle, sein RücktritSgesuch znrückzuziehen. Unter diesen ilmständen sieht man der Entscheidung des Ministeriums mit gespannter Erivartung entgegen. Jedenfalls hat Rabbi Nahum durch sein mehr als sonderbares Verhalten auch die Synipathien derjenige» Kreise verloren, die bisher als seine unbedingten Anhänger galten. Palästina. Jaffa. Sonntag Nachmittag wurde aus dem Wege von Jaffa nach Rischow ein Wage» von drei vermunnnten und verschiedentlich bewaffneten Männern überfallen. In dem .Wagen befanden sich Vorstandsmitglieder des Komitees Rischow, die geschäftlich in Jaffa waren, und vor Sonnenuntergang die Kolonie erreichen wollten. Da. der Fuhrmann ei» schwächlicher Jüngling war. sahen sich die Reisenden gezwungen, zwischen Leben oder ein Geldvpser zn wählen. In der Kolonie angelangt, wurden Wächter ausgeschickt, die den ganzen Weg ohne Erfolg absnchten. Hoffentlich wird die Behörde die Schuldigen finden. — iHm 10. Febr. fand in der 'Aula des hebr. Gymnasiums, bei 'Anwesenheit von etwa taufend Menschen, eine A n f f ü h r n ii g statt. Der Verein „Ehowcwej habama habbrith" ließ das bekannte Stück: „Mirele Ofrat," hebr. von M. Genessin, zur 'Aufführung gelangen. Trotz der beschränkte» Mittel, die zn Gebote standen, siel die 'Ausführung zur allgemeinci! Zufriedenl)eit aus. Besonderen Bestall ernteten die Damen Frau Hararit und Fräulein Sch. A., die mit ihrem hervorragenden Talent stürmischen Beifall entfesselten. —z—t. Amerika. Rew-Aork. Die am IS. Januar verstorbene Frau K a r o l i n c N e u st ä d t e r, Witwe des verstorbene» San Franciskver Bürgers Henry Neustädter, hat 1545 000 Dollar fiir Wohltätigkeitsz we vermacht: das ist ein Drittel ihres Vermögens. Eine Million Dollar sind für die Errichtung eines Erholuiigsheiins für israel. unbemittelte und die Schaffung billiger Wohnungen für die Mittelklasse bestimmt. "Es sind ferner zahlreiche jüdische und allgemeine Wohltätigkeitsinstitutionen bedacht worden, u. a. das ,Mount Sinai"- Hofpital und die Bereinigten Wohltätigkeits-Institutionen mit je 100 000 Dollar. fenilfcton. Aktba. Historis ch e Erzählung von Friedrich Rott. iFortsetzung). „Wehe, ivehe, — Tu hast so 'neu harten Kopf als wie der Schwager. Denkst Du denn gar nicht au das arme Kind, an Rahel?" Schwer aufatmend zuckte er die 'Achseln. „Ob ich nicht an Rahel Lenke'? Ich fürchte, ich denke mehr an sie, als ich sollte. Aber nur, wenn ihr Bater mich lvissen ließe, daß ihm nrein Besuch willkommen wäre, nur dann könnte ich zn chm gehen, sonst würde es auch Rahel nicht recht sein." Frau Bele schüttelte den Kopf, das konnte sie nicht begreifen. Doch als sie in den nächsten Tagen ihre Nichte in ähnlicher Weise zu sondieren suchte, erhielt sie nahezu dieselbe Antwort. Auch Rahel widerstrebte es, den Schmerz des Baters um die Mutter in dieser Weise für sich auszunützen. Freilich ahnte sie

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