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Neue jüdische Presse · 1912-02-09 · Heft 6 (9.2.1912) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 6 (9.2.1912)
Date
1912-02-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Sitte 3. Nr. 6, Lucov eilten noch cuerflifctjcveii Mitarbeiter in dem berüchtigten Mönch Jliodor, der es verstand, nitgewöhti- »che dramatische Vorgänge zn inszenieren, die alle Amerikanischen Reklameleistnngen -in den Schatten stellten. das; seine Person im Vordergrund des öffentlichen tuleresses blieb. Selten hat jemand so den Aber- Ilanben für seine Zwecke nusgenutzt. 'Namentlich, die Kranen strömten ihm zu Hunderten und zu Tausenden [„ und schufen eine Atmosphäre, die allzusehr an die Dzencn der Krenzzüge erinnerte. Sie, die weinenden, Iktcnden, tniccnden, hungernden Weiber, ivaren tvirclich Iiuatisiert, für sic wurde Jliodor die Verkörperung des Klaubens und der Wunder. I Die Reaktion, die stets mit einem demokratischen Käntelchen sich verzieren mochte, jubelte zuerst dem treiben des Zarihyner Mönchs z>t und übte ihm gegentber auch da noch lange Nachsicht, als er ihr 'in Mancher Hinsicht bereits unbequem lvnrde. Tenn als selbst- Iclvnsiter Günstling der entscheidenden.Mächte glaubte Kchodor sich alles heransznnehme» zu dürfen. Es gab Ti’iijcii Minister, keine» Oberproknreur, den er nicht mit tinen Schimpstiradcn bedacht hätte, und von der lokalen «dininistration verlangte er Gehorsam n»d Selbstent- Knrdignng; gar mancher Polizeimann und selbst Gonver- Hcur itvurde in der Tat abgesetzt, wenn der Zorn Jliodors Iju traf. Trat aber ein Moment ein, in dem die künation für Jliodor gefährlich wurde — namentlich Ds ihm Stolhpin Fehde ansagte —, dann kam ihm Kermogcn zu Hilfe. Bald war es der Einfluß, den sic I, Petersburg hatten, bald der Fanatismus ihrer Anlängcrscharcn, der sie in schlimmster Not rertete. Zu Seiten der „Gefahr" flogen. Petitionen mit Tausenden Ion Unterschristen nach der Hauptstadt, oder demonstrative tkassengebete wurden arrangiert, worauf regelmäßig alles leim alten blieb. Vielleicht hätte dieser Zustand noch Leiter angedaucrt — man verzieh gern dem Zarihyner «isaiit tcrriblc —, kvcnn Hcrmogcu von diesen Manieren licht ebenfalls angcsteckt worden iväre. 'Als auch er, ler nrcht als wahnsinnig gilt, gleichfalls gegen den kynod störrisch wurde, siel er, — und nach dem Sturz tennogcus war auch der Fall Jliodors nicht mehr [i hintertreibeu. Allerdings giebt es auch seht noch Ingläubigc, welche versichern, daß sowohl Hermogcn als Kliobor (insbesondere dieser) bald wiederum obenan sein perden. Griechenland. Athen. Im nächsten Frühjahr findet hier ein Ko n g rc ß der j ü d i s ch e n G e m ein d e n G r i e ch c n l a n d s lalt. Tie Zahl der Inden d:S Königreichs wird auf etwa |000 Seelen geschätzt; die bedeutendsten Gemciuden sind me in Trikala, Korfu, Larissa, Volo und Athen. Eine lidische Schule gibt es bloß in Larissa. Dieselbe wird Ion der Regiernng subventioniert. Obwohl die Inden Iliicchenlands in ihren Reihen eine ansehnliche Zahl tohlhabcnder Personen zählen, ist doch infolge des all- Iciueincn Indifferentismns allem Jüdischen gegenüber In ganzen Lande kanm eine nennenswerte jüdische Jnstiiitio» vorhanden. So z. B. gibt es selbst in Athen sine jüdische Schule. Wohl hat der Präsident der jülischcn Gemeinde Athens, Herr Constantinides, vor Jahren [00 Psund für die Errichtung einer Synagoge samt kchnle gespendet, doch konnte inan den Ban bis heute licht in Angriff nehmen, angeblich, weil das Zentralrnisistorinm, auf dessen Namen die Gebäude eingetragen lerden müßten, seit vielen Jahren ansgelöst ist, ohne las; eine Neuwahl vorgenommcn wird. — Ans dem Ilcichen Grunde ist cs unmöglich, die Gemeindemitglicder In besteuern, da eine solche Bcstenernng der Genehmigung [es Parlaments auf Grund einer Eingabe des Kon- »slorinms bedürfte. I Diesen unhaltbaren Zuständen ein Ende zn machen, [t der Kongreß einbernfcn worden. Palästina. Jerusalem. Wie dem hiesigen.„Haor" aus Damaskus Iiitgeteilt wird, hat die Direktion der Hedschasbahn in «rer jüngsten Sitzung beschlossen, die nötigen Vorbereitungen zn trefsen, um den Bau einer Z w c i g l i n i e K c r a k — I e r u s a l e m lhestcus in Angriff zn nehmen. Durch, den Bau dieser Rireiglinie würde Jerusalem eine direkte Eisenbahnverlindnng einerseits mit D a m a s k u s, andererseits mit Mekka erlangen. Die Ingenieure der Hedschasbahn lolleii bereits Anfang April nach Jerusalem kommen, kn die Trace abzniteckcn. Innerhalb ztveier Jahre lürftc die neue Ztveiglinie betriebsfertig hcrgestellt sein, kic Baukosten der 85 km langen Bahn werden ans [». 40 Millionen Francs geschätzt. Amerika. New-Uork. In den letzten Monaten lvar die jüdische Einwanderung die folgt: im August 6063 Menschen mit 154 798 Kollar, im Septeinber 7079 Menschen mit 183 OM tollar, im Oktober 3422 Menschen mit 92 670 Dollar rnd im November 7529 Menschen mit insgesamt 139 872 tollär Vermögen. I Diese Zahlen ergeben ein Dnrchschnittsvermögen von I Dollar pro Kopf, — und das ist ungefähr lie Summe, die bei der Einwandcriliig vorgezeigt werden »uß. Man ersieht daraus die große Armut der lü bischen E i n iv a n d e r c r. Personalien «. Kleine Mitteilungen. Frankfurt a. M. Hier verschied im besten Mannes« Iler der bekannte Literarhistoriker und Journalist Dr. loscph Ettling er. Frankfurter Israelitisches Familienblatk. Geboren >869 in Karlsruhe, wollte Ettlinger sich zuerst der Musik widmen, müßte aber infolge eines Ohrenleidens davon Mstand nehmen, — und so wurde der gegenwärtigen literarischen Welt Deutschlands einer ihrer feinsten Köpfe gegeben. Ettlinger gründete das „Literarische Echo" und schrieb über Fontane, Constant und Recamier. Er hatte voriges Jahr die Feuilleton- Leitung der Franksurter Zeitung übernommen. Berlin. Die SamlätSräte Dr. Moritz Guttmaun und Dr. Max Ztadthagen erhielten den Titel Gell e i m e r Sanität s r a t. Stuttgart. An dem Rominger'schen Haus, Ecke der Königstraße und der Netten Brücke, das z. Z. abgebrochen wird, besindet sich eine E r i tt n c r tt tt g a tt I tt d S ii ß -Oppen 1) e i in e r. Es ist dies ein B a l k o tt - gilt ev, gegossen ans dem Käsig, in dem Süß ansgchängt worden war. Das alte Stück soll mitt der Sammlung vaterländischer Altertümer überwiesen werden. Stuttgart. Anläßlich seiner goldenen Hochzeil ivurde das Ehepaar A l b e r t H c r z und Fean Mathilde geb. Levi seitens des königlichen Kabinetts durch ein G l ü ck iv n n s ch s ch r e i b e n und ei n e P l a k e t t r mit d e m Bildnisse d e s K ö n i g s ansgezeichnct. — Der jüngst verstorbene Geh. Kommerzienrat A l e x a n d e r v. P flau m vermackite der Stadt 5«>(> 0;Ki M ark, als Stiftung zu r V e r l> ü t n tt g v o n V e r a r m n n g. Horb bei Burgknndstadt. Mit dem Tode des 81 jährigen I s a a k S o nt nt e rend ist hier der l e tz t c .I u d c g e st o r b e tt. Die frühere Synagoge ist heute eine Scheune: ihre hervorragenden Holzmalereien sollen dem Museum in München einverleibt werden. (L.) Koschmin. Im Hanse seines Sohnes. Rabbiner Dr. H epp n er, verschied im 77. Lebensjahre Paul H e p p n c r , der in P l c s che n als Vorstandsmitglied der Gemeinde, Präsident der Ehewra Kadischa nsiv.. Jahrzehnte lang im Dienste der jüdischen Gesamtheit lvirkte. -t. tz'otinar i. Elf. Bei den Wahlen zum israel K o n s t'st o r i y nt des Ober-Elsa s; errang die fortschrittliche L i st e bis ans einen Kandidaten den ^ieg. Es entfielen ans Bankier Mannheimer 767, Rechtsanwalt Burg 904, Dr. Hirtz 735 und Kanfmann Wormser 800 Stimmen. Di: orthodoxe Partei hatte gleichfalls Kandidaten ausgestellt. Von diesen erhielten Picard 601, R u e f f 449, W n r ttt s c r 420 und Llpothcker Zivi 347 Stimmen. Stratzburg t. Elf. Frl. Reine L ö w, die nach 38jährigcr Tätigkeit als Vorsteherin des Mädchcnwaiscnhanses demnächst in den Ruhestand tritt, erhielt das F r a n c n v e r d i e n st treu z. (I*.) Posen. In Lobsenz verschied — 75 Jahre alt — Sam tt e l P intus, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde. — I n l i u s E p h r a i nt in Schneide m ü h l erhielt die Rote K r e n z m e d a i l l e 3. K l a s s c. Breslau. Salomon Levy, ein Veteran von 1848, feierte den 90. G e b u r t s t a g. Wien. Kaiserl. Rat Ignaz Wilhelm, einer der geächtesten Jonrnalistcn 'Wiens, feierte seinen 70. G c - b u r t s t a g. Budapest. Eduard Müller, Vorstandsmitglied der orthod. Gemeinde, ist int Alter von 80 Jahren plötzlich verschieden. Zürich. Die konsetvaliven^ Mitglieder der jüdischen Gemeinde wollen eine neue -s y nagoge bauen. Genf. Der bekannte Augenarzt Dr. G o u r f e i n, ein in der Schweiz naturalisierter russischer Jude, wurde zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt. Einige von Gourfcins wissenschaftlichen Arbeiten sind vom Institut de France und der Academie de mödicine de Paris preisgekrönt worden. Kopenhagen. Der König verlieh dem Literarhistoriker Georg Brandes anläßlich seines 70. Geburtstages die Goldene Verdienstmedaille mit der Krone. Paris. Baron Edniond de Rothschild ist nach Aegyptcit abgcreist, um die dort ans seine Kosten vorgenomtnenen A n s g r a b u n g c tt zu besichtigen. — Bankier (S b ttt o tt & Beer, einer der reichsten Männer der Lichtstadt, der Schwiegersohn des Barons Albert Rothschild, ist — 68 Jahre alt — verschieden. Seiner Familie gehörten der Komponist Meycrbcer und der Dichter Michael Beer an. Philadelphia. Hier ist der Lehrer Umberto Beti ans Liebe zunt Judentum Jude g e w o r d e tt. Ans der zionistischen Bewegung. Berlin. Im Jahre 1911 sind für Zwecke des jüdischen N a t i o n a l f o n d s ca. 540 000 M arl ein» gegangen, — ein Rekord! Berlin. Im Januar gingen beim zionistischen Zentralbüro 461 Jk Schekel und 7962 ..IL (2291 .Ik Deutschland, 1938 Jk Galizien, 1000 ,lk Holland, 839 Jk Westöstereich, 725 Jk Rußland nsiv.) für den Zionistischen Z c n t r a l f o n d s ein. Hamburg-Altona. Bei der am 1. Februar stattgefnnden a n ß c r o r d e n t l. Generalversammlung wurde ein neuer Vorsitzender in der Person des Herrn Leopold Landau gewählt. Außerdem wurde Herr Dr. nted. W i l l i a m ll n n a in den Vorstand gewählt. Im Anschluß an die Generalversammlung fand eine Diskussion über das Thema „Tolstoi und der Zionismus" statt. München. Am 1. Februar hielt Prof. Werner Sombart auf Veranlassung der Münchner zionistischen Ortsgruppe einen Vortrag über „Die Zukunst der Inden." Schon die Ankündigung dieses Vortrages hatte' die Zentralvereins - Juden in Aufregung versetzt, und aus dieseit Kreisen heraus wurde gegen den Besuch des Vortrages Stiminnng gemacht. Allein einen Erfolg hatten die Herren nicht zu verzeichnen, denn 8er große Saal des „Bayrischen Hofes" war bis auf den letzten Platz gefüllt, und es mochten an 800 Personen anwesend gewesen sein, als der Redner das Podium bestieg. Er begann seine Auseinandersetzungen, indem er die Juden . in zweierlei Klassen schied und zwar in dir östlichen und westlichen. In Ost-Europa rechnete er die Zahl auf 6>/e bis 7 Millionen, während er solche in West-Europa ans 2 Millionen angab. DiesWcst-Europäcr, welche ebenso wie die 2 Millionen amerikanischen Juden in guten wirtschaftlichen Verhältnissen leben, sind in dieser Beziehung der schroffste Gegensatz zu den östlichen, die in den jämmerlichsten Verhältnissen leben. Der Redner belegte dies alles durch ausführliche Betveise und erörterte dann die Möglichkeit der Assimilation. Sombart hält eine derartige Verschmelzung vorerst für aussichtslos, da nach den bisher bekannten Ergebnissen, besonders bei Mischehen, das jüdische Blut iminer ausschlaggebend geblieben sei. Da England und 'Amerika als Einivandertingsgebiet immer wehr versagen, dürfte Palästina und die angrenzenden Länder nach Sombart das geeignetste Feld für die Einigration sein. Doch sollte man nicht einseitig dort nur eilten 'Agrarstaat schaffen. Von einer jüdischen großzügigen Siedlung in Palästina dürften kommerzielle Kreise in Europa in vieler Hinsicht Gewinn erzielen. Ein jüdischer Staat tvürde auch die in der Diaspora lebenden Juden moralisch stärken. Sombart fuhr dann fort: „Zionist sein, heißt für den deutschen Inden nicht, sein Dentschtum und seine deutsche Kultur ausgcben. Edenso wie in der Schweiz die deutschen, italienischen und französischeit Bewohner an ihrer nationalett Kultur sesthalten und doch gute schweizer Bürger sind, so köitnen auch die Inden in Deutschland gute Rationaljuden und ebenso gute deutsche Staatsbürger sein. Der nt oder ne Mensch, tvcnn er auch mit den Füßen auf dem- Mntterboden seines Volkes steht, ragt doch mit dem Leibe in viele fremde Kiiltnreit hinein und lebt in ihnen." . Es würde zn lvcit führen, sollten all die schönen Gedanken, die Sombart noch entwickelte, hier besprochen werden. Seine Ausführutigeti zeigkctt, das; man sehr unrecht tut, ihn gar als ,,'Antisetniten" zu stempeln. Wer natürlich, wie es seine Gegner tun, auch die Zionisten als 'Antisciniten bezeichnet, mit dem läßt sich nicht rechten. Der ly» stündige Vortrag erzielte großen Beifall und wird Veranlassung zn cinent Diskussionsabend geben, welchen die Zionist. Ortsgruppe ans den 8. Februar angesetzt hat. 'Am 22. Februar wird das Mitglied des E. A.-K. Dr. S ch m. L e v i n in einer großen Versatnnilnng hier sprechen. Ztoni. Ezeruowitz. Das von dem Jüdisch-nationalen akademischen Vereine tu u tt a h" herausgegebene Buch „H e i m k e h r", Essays jüdischer Denker, erscheint dieser Tage. Es enthält folgende Originalbeiträge: Einiges zum Probleme des Golns (Dr. E. Müller). — Die sieben Lügen des heutigen ItidentuinS (Dr. D. Pasmanik). — Einsichten und Ausblicke (Dr. N. Birnbaum). — Die nationale Antonotnie der Juden in Oesterreich (Dr. M. Rosenfeld). — Max Nordatt (A. Stands — Achad-Haam (2. Schiller). — Was Hcrzl vorfand (Prof. Dr. Kellner). — Der lltnschmnng in der Türkei und die jüdischen Palästina - Bestrebungen (D. Tricrsch).— Ehosmonäer und Ehanukah (Dr. S. Rappavorl). — Der Anteil der Juden am europäischen Großhandel mit dem Orient (I. Schippers. — Die jüd. Aerzte und Apotheker im 16. und 17. Jahrhundert (Dr. M. Balabam). — Die Mythe» des Chassidismus (Dr. M. Buber). St. Gallen (Schweiz). Im Zionistenverein, der. eine jüdische Schule gründen will, hielt Dr. Phil. L. Gottselig einen Vortrag über das Thema „Das Jndcntum einst und jetzt." Der Referent führte u. a. mis, daß zn allen Zeiten die Haupttätigkeit des Judentutns darauf gerichtet war, die Verleuindnitgen der Jttdenfeinde zurückziiwcisen und andererseits die durch Zwietracht zersprengten Glieder der Judenhcit initeinander zu vereinigen und zit versöhnen; während cs sich jedoch einst um religiöse Probleme handelte, so ist cs heute der Jndiffcrentismns in religiösen und jüdisch-nationalen Dingen, welcher die Spaltimgen herbeiführt. Der Redner tvies daraus hin. das; die Pflege der jüdischen Geschichte und der heiligen Sprache die wirksamsten Mittel sind, um jenen Jndi'sferentismus zu bekämpfen, und daß es, um den ewigen Bestand des Judentums und seiner Ideale zn bekänipfen, nötig sei, die Jugend zu selbstbewußten, auf ihre Religion stolzen Männern hcranztiziehen, was nur durch die Pflege der heiligen Sprach:, welche einen wesentlichen Bestandteil der Ration sei, möglich sei. Unter dem lebhaften Beifall des zahlreich erschienenen Publikums schloß der Referent seine Rede. Die Stiminnng war derart begeistert, daß die zirkulierende Liste den Betrag von 4000 Fr. aufwics, so daß der Bestand der Schule nun endgültig gesichert ist. Herr Dr. Gottselig wurde ciiistiinmig als Lehrer und Leiter der Schule aufgenommen. Aus der Lehrerwett. Westheim bei Hatzsurt. Lehrer Frank ist anläßlich seines 70. Geburtstages mit dem Ehren bür gerrecht^ von Westheim ausgezeichnct worden. Nürnberg.^ Bei der jüdischen Gemeinde ist Rabbinatskandidat Ernst Heilbronn als Rabbinalssübst itut angestelli worden. Würzburg. Der verehrte Distriktsrabbiner Nathan Bambcrger feiert dieser Tage seinen 70. Geb urt s -

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