Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 10 (1912)
- Issue
- Heft 4 (26.1.1912)
- Date
- 1912-01-26
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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&ÜC lö Es war daher ei» guter Gedanke seitens des Literat urvereins über Svmbarts Werk: „Die Juden und-das Wirtschaftsleben" referieren zu lassen. Dies geschah am Dienstag Abend in der „Frankfurt Loge". Referent des Abends war Rabbiner Dr. Hoffmann- Randegg. In klarer, eindrucksvoller und formvollendeter Weise schilderte Redner die inedergelcgteii Gedanken Svmbarts über die großen unübertroffenen Verdienste des jüdischen Volkes für die gesamte Menschheit auf den Gebieten des Wirtschaftslebens. Es würde zu weit führen, die Ausführungen des Referenten nur annähernd wiederzugeben. Uebrigens sind dir Sombart'schen Gedankengänge in unseren Blättern eingehend behandelt worden. Wir beschränken uns daher bloß auf die Wiedergabe der Kritik des Sombartfchen Werkes. Sombart führt die jüdische Befähigung zum Kapitalismus auf die jüdische Religion allein zurück. Doch das ist unzutreffend l Das Judentum ist „thcokrakisch, agrarisch und mittelständisch"; es fordert überall, das göttliche Gesetz zur Richtschnur des Volkes zu machen, — und dies stellt sich in einen Gegensatz zum Kapitalismus. Das Judentmn ist für ein Bauernvolk bestimmt, und noch heute betet Juda täglich für das Gedeihen und Wachsen seines Heimatbodens. Auch ist den Juden von. seiner Religion aus Zinsen zu nehmen verboten. Wl das beweist, daß das Judentum eher agrarisch als kapitalistisch ist. Das Judentum ist aber auch mittelständisch, denn es verpönt die Armut. Redner kritisiert treffend noch, viele andere Entgleisungen Svmbarts, und als er schloß, erbrauste der Saal von den starken Beifallskundgebungen. Als erster Redner in der Diskussion spricht Dr. W. Hanauer. Er führt aus, daß das jüdische Volk Ebenso für andere Berufe befähigt ist und stellt die Frage an den Referenten, ob die Meinung Svmbarts, daß die 'Neigung des Juden zum Kapitalismus angeboren ist, zutresse oder vielmehr aus die Umstände zurückzusühren sei. Dr. med. Kaufmann erblickt in der Rassentheorie des Sombartschen Buches eine Gefahr. Dr. Heinemann bestreitet an der Hand von Tatsachen, daß die jüdische Religion etwas mit dem Kapitalismus zu tun habe; vielmehr seien die Erfolge der Juden auf dem Wirtschaftsgebiet auf den jüdischen Realismus und die jüdische Bildung zurückzuführcn; die zwei Sprachen, die die Juden auch in Zeiten des Tiefstandes beherrschten, haben ihnen zu ihren Erfolgen verholfcn. Dr. L ö f.f l c r protestiert gegen die Meinung, daß die jüdische Rcligioii mit dein Kapitalismus zu tun habe; er erblickt im Sombartfchen Werk ein gut Stück Slntiscmitismus. Daß den Juden der Hang zum Kapitalismus im Blut liege, sei ein wissenschaftlicher Unsinn. . Der Referent weist die Anschauung, daß Sombart Antisemit sei, .zurück; bloß Entgleisungen, die auf Umgebung und Erziehung zurückzuführen sind, seien ihm nachzusagcn. Rabb. Dr. H o r o v i tz ergreift als letzter das Wort. Er beantwortet die Frage: Hat die jüdische Religion als solche aus den Grad und die Art der Betätigung der Juden im Wirtschaftsleben Einfluß geübt, zum Schluß in einigen die Ergebnisse des Abends mit seinen eigenen Ansichten verbindenden Sätzen. Er schließt seine Ausführungen wie folgt: Die jüdische Religion in ihrer wundersamen Mischung von Idealismus und Realismus, die jüdische Lehre, insbesondere der Talmud, ist und bleibt die Quelle aller geistigen Kraft für den jüdischen Stamm, wie immer er sich, betätigen wird. Dadurch ist schon u priori der Standpunkt Prof. Sombart's widerlegt. Es darf aber auch daraus hingewiescn werden, daß Professor Sombart schon in seiner Wirtschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts, also zu einer Zeit, wo er das Judentum noch, nicht kannte und noch nicht die jüdischen Schriften studiert hat, die er gelesen haben will, die Religion der Juden für den Kapitalismus verantwortlich machen wollte. Es ist uachgewiesen worden, daß er dessen Wesen Zug uni Zug kritiklos auf das Judentum übertragen hat. ,Montef iore"-Bere iit. — Die musikalischdeklamatorischen Abende des „Montefiore" haben, wie Dr. Löffler in seinen einleitenden Worten zu der gestrigen Veranstaltung ausführtc, vor allen Dingen die Absicht, das Verständnis des Publikums für das Schöne zu erweftern. Diesmal lernten die Zuhörer u. a eine bisher unbekannte Rede Börnes kennen, eine von tiefer Religiosität getragene Logcnrede, sowie zwei jüdische Dichter, die infolge ihrer nicht für den Alltag bestimmten hervorragenden Schöpfungen nur wenig bekannt sind, nämlich Ernst Lissauer, von dem man noch viel erwarten darf und Walter Cals, der im jugendlichen Alter sein Leben endete. Die Rezitationen besorgten Rene Weiß und Siegfried Oppenheimer. Ganz hervorragend waren die Chorgesänge unter der Leitung Siegfried Würzburgers. Aber auch die Gesangsvorträge der Damen van Collem und Elck befriedigten vollauf. herein zur Pflege jüdischen Wissens E. B". „Tifereth Bachurim." — Am 21. ds. Mts. sprach Herr W. Rosen über das Thema: „Aus dem Frankfurter Ghetto." Redner begann seinen Vortrag mit der ersten Judenverfolgung im Jahre 1241, in welchem zum ersten Male die Juden in ihrer gemeinsamen Gasse Gegenstand allgemein«« Interesses bildeten, berührte dann die Erbauung der 2. Judcngassc um 1460 auf Befehl Friedrichs des 3. und widmete deren Bauart und der an-' wachsenden Einwohnerzahl eine eingehende Betrachtung. Auch die beiden folgenschweren Judenbrände um 1711 und 1721 fanden entsprechende Würdigung. Frankfurter ZsroÄitischeS FavMenölaÜ. Rach einem kürzen Ueberblick ühet das Leben der altfrankfurter Familie Rothschild, schloß der Referent mit der endgültigen Gleichstellung der Juden unter Dalberg 1811 seinen interessanten Vortrag. An der Diskussion beteiligten sich die Herren H. Hahn, M. Sulzbacher und Kahn. Zion. I » g c n d g r u p p e. In einer gut besuchten Bersaininliing der z i o n i st i s ch c n I u g e n d g r n p P c referierte Dienstag Kurt Bln m en feld-Berlin über „Zionismus als Lebensanschauung." In seinem originellen, gedankenreichen anderthalbstündigen Referat führte der Redner aus: Bei .allen normal lebenden Völkern hat. jeder Mensch zur Lebensanschauung das sichere Bewußtsein, daß er ein notwendiges Glied in der Kette der Generationen bilde; er fragt nicht viel, warum es so ist, wie cs ist, sondern weiß: so bin ich, und so ist es recht. Dem modernen Juden fehlt diese Sicherheit, er sucht immer sein Judesein zu begründen; er fragt stets warum; er hat immer einen Standpunkt. Daher kommt cs auch, daß zwischen jeder jüd. Generation und der folgenden eine Kluft herrscht. Denn Standpunkte und Bewußtseinstatsachen kann. man nicht vererben. Der Redner zeigte dann die verschiedenen Standpunkte des modernen Inden, wobei er eine treffende, originelle Charakteristik und Kritik der Reform brachte, die alles Lebens- Wärme, alle Formen vernichtet hat und das Judentum auf Begriffe und Ideen reduziert hat. Das Verhältnis des modernen Juden seiner Umgebung gegenüber ist eine Mimikritaktik, er sucht sich zu maskieren, daher sein Haß gegen alle, die chm die Maske vom Gesichte reißen. Auch der erwachende Stolz in liberalen Kreisen, der als Zeichen der Wiedergeburt angesehen wird, ist es in Wahrheit nicht, denn cs ist nicht der instinktive Stolz des Nationalisten, sondern der intellektuelle des Rationalisten. Der. Zionismus will eben dem modernen Juden seine Lebcnsanschauung wiedergeben, seine Sicherheit. Er will ihm das Judentum nicht zu einem Standpunkt, sondern zu einer Selbstverständlichkeit machen; damit gibt es ihm aber auch sein inneres Glücksgefühl wieder. Der Vortrag, fand viel Beifall. Da keiner sich, zu Worte meldete, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Das' Warenhaus W r o n k e r hat. in einem Schaufenster ein für die Berliner Ausstellung „Die Frau in Haus und Beruf" bestimmtes Modell des Mädch entlud, Langestr. 30 ausgestellt. Der bekannte Verein, dessen Bestreben cs ist, israelftischen jungen Mädchen Belehrung und Unterhaltung zu bieten, stellt in der Nachbildung seine vielseitige Wirksamkeit dar. Die Ausstellung, die nur wenige Tage dauert, erregt in weiten Kreisen Interesse. Ans der zionistischen Bewegung. Berlin. Das A.- Chat mit der Basler Lebensversicher ungsgesellschaf-t einen Vertrag abgeschlossen, auf Grund dessen letztere eine jüdische Abteilung, welche sämtliche von der Basler Lebens- Versicherungsgesellschaft mit Juden auf der ganzen Erde abgeschlossenen Versicherungsverträge umfaßt, errichtet. Tie Basler Lebensversicherungsgesellschast hat sich dem A. C. gegenüber verpflichtet, allen Versicherten und auch der Zionistischen Organisation eine Reihe genau stipulicrftr Vergünstigungen zukoMmen zu lassen und unter. gewissen Voraussetzungen einen Teil ihrer Prämienrcserven aus den jüdischen Versicherungen der Türkei in Palästina anzulegen. Ter zionistischen -Organisation steht jederzeit das Kontrollrecht über den Stand der jüdischen Abteilung der Basler Lebensvcrsicherungsgesellschast zu. Berlin. Die Berbindung im K. Z B. Hasmonaea' veranstaltete aus Anlaß ihres 20semestrigen Bestehens am 3. Januar euren Festkommers im Kaisersaal des Zoologischen Gartens. Der große Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf einer erhöhten Estrade befand sich, eine Tafel für das Kvmmerspräsidium, die Erstchargierten der 3 Verbindungen und die Festredner. Bon einer Quertafel, an welcher die Ehrengäste und die Vertreter der befreundeten Korporationen saßen, zogen sich 6 Längstafeln durch den Saal, 2 Seitentribünen waren für die Damen reserviert. Der Erstchargierte «öffnete den Kommers mit einem Kaisersalamander und übergab dann das Präsidium an Dr. Egon Rosenberg, den Gründer des Hasmonaea. Nachdessen Begrüßungsansprache und ,pem ersten Lied hielt Richard L icht h e i m die Festrede. Danach wurde mit den bekannten Worten Hcrzls über die Fahne die Weihe der neuen Fahne der Hasmonaea vollzogen. Es sprachen ferner die Vertreter der Kartellverbindungcn, des Präsidiums des K. Z.-B., sodann für das E. A. - K. Professor Marburg und für die zionistische Bereinigung für Deutschland Dr. Hautke, beide zugleich als „Alte Herren" ft« Hasmonaea. Für die B. Z.-B. sprach Dr. Hey mann, für den B. J.-C. Dr. Rosenkranz. Fern« überbrachten ihre Glückwünsche die Vertreter der Verbindungen Hebronia und Herzliah, der jüd. Turn- und Rudervereine und des Hcrzl-Klubs. Unter den zahlreichen schriftlichen Glückwünschen . erweckte ein länger« Brief David Wolfss o h n s besondere Begeisterung. Die Stimmung in der Fidelität wurde durch eine -ausgezeichnete Biermimik besonders gehoben, die dem Autor und den Hauptdarstellern großen Beifall eintrug. Nr. 4 Das Stiftungsfest fand am >4.. Januar--seine Fort-I setzung in einem Ball in den Räumen des Brudervereins.I Die hierbei aufgeführte, von Herrn Krojanker verfaßte! Operette „Ja, damals in Aegypten" konnte einen seii-I sationcllen Erfolg verzeichneil und wird auf Wunsch zahl-I reicher Gäste bei anderer Gelegenheit in diesem Winter | wiederholt werden. Berlin. Am 21. Januar waren es 100 Jahre, daß! Moses Heß, der Verfasser von „Roni und Jerusalem", | geboren wurde. Mannheim. Die zion. Ortsgruppe hatte in diesem! Jahre von einer Makabäerfcier abgesehen. Dagegen ließ! es sich der rührige Verein „Bezalel" nicht nehmen,! ein Kostümfest zu arrangieren. Diese Bereinigung! besteht aus Studierenden der hiesigen technischen Hoch! schule und aus einer Anzahl jüdischer Handwerker, die! ihrer Richtung nach der Poale-Zion sich zurechnen. An l ihrer Spitze steht der rührige Mordechai Korn, dessen Verdienst auch die Durchführung dieses Festes ist. An den Augen der zahlreichen Zuschauer, zog zuerst! der ewige Jude vorüber, so, wie ihn Nossig ausgehauen, [ mit aufrechtem Haupte und in der Rechten die Gesetzestafel. Ohne Einhaltung einer besonderen Reihenfolge erschienen ein kaukasischer und ein jemenitischer Jude,! Rabbiner Reines von Lida, Rebekka auf dem Wege zuin Brunnen, ein Balagole (jüdischer Fuhrmann), ein Belfcr! (Hilfslehrer aus dem Cheder, Mathitjahn, Königin Esther, der lustige Kabzen (Spaßmacher), Jehudith, Jehudah der MakÄä«, Tetaunische Jüdin und manche andere Erscheinung. Schließlich eine Abordnung der Poale-Zion, die in begeisternder Weise den Schwur ihrer.Treue in Jargon ablegten. Ter Prophet J«emias schreitet durch die Menge. Dann wirft er sich zur Erde nieder (Bild von Less« Ury) und singt seine Klagelieder. Das Goluth erscheint gebückt und gebeugt. Aber es verschwindet schnell wieder, als eine Kolonistenschaar aus Erez Israel einzieht, mft weheirder blauweißer Fahne, mit den Ackerbauern mit den Sensen an der Spitze,' gefolgt von den Frauen, Söhnen und Töchtern und einer' Kolo-1 nistenkinderschaar von 40 Kindern, hebräische Lieder singend, und gruppieren sie sich um die Kühne zur Schluß-Apotheose. Ein nicht endendwollender Beifall lohnte" all die Mitwirkenden. Bei der Preisv«teilung — das Kollegium hatte keinen leichten Stand —. erhielten den ersten Preis die Darstellung der Kolonistenschaar, den zweiten der ewige Jude, den driften der jemenitische Jude. Tie Figur des lustigen Kabzen war außer Konkurrenz. Ein durch weitere Vorträge unterbrochener Tanz hielt die Jugend bis zum frühen Morgen zusammen. Ganz besonders verdienen den Dank für das Ge-! lingcn der Veranstaltung: Ben-Zion Margulies, Jakob Born stein, Frau Lina Born stein, Frl. I Rosa Matzner in Mannheim, Frau Kapustin und Geschw. Kaufmann aus Ladendnrg, Kantor | Grnnbaum aus Rosheim und die kleine Rosa G r ü n b a u m aus Worms. — Für Purim ist wieder ein Kostümfest) das u. a. eine „jüdische Hochzeit in Lithauen" bringen soll, vorgesehen. Prag. Der Festabend des Vereins jüdischer Hochschnler „Bar kochba", der am 18. Januar den großen Festsaal des Hotels Zentral bis zum letzten Plätzchen stillte, hat die Erwartungen, die an die größte zionistische - Veranstaltung des Jahres geknüpft wurden, durch seine Wirkung noch weit überboten. Die Absicht des Volksliederabcnds war es, unsere Prager Jubenschaft einen genußreichen Einblick in die Volkstümliche Psyche der Ostjudcn gewinnen zu lassen. Und mit dieser Absicht war die Hoffnung verknüpft, in unseren assimilierten Westjuden würden verwandte Saiten anklingen, oas eigene jüdische Gefühl, für gewöhnlich von den Eindrücken des Milieus verschüttet, würde sich dem wesensgleichen Geiste aufschließen, und. so würde aus den ostjüdischen Dichtungen auch für unser eigenes inneres Judentum eine nnverlierbare Stärkung und Belebung erwachsen. Daß diese Hoffnung erfüllt worden ist, das hat jeder erkannt, der die Versammlung Prager Juden auftubeln gehört hat, als die Lied« Gollanins durch den Saal - klangen. Die so glänzend verlaufene Veranstaltung bestand ans einem Vortrage Dr. Nathan Birnbaums (Mathias Ach«) über das Lied der -Ostjuden nud Proben dieser Lieder, in wahrhaft künstlerischer Vollkommenheit interpretiert von Leo Gollanin, Frau Frau Jda Gollanin-Berlin und Frl. Margare te Ne ff vom Deutschen Bnndestheater Prag. . Rew-Uork. An d« 7. Jahresversammlung der Texas Zionist Association, der 13 Vereine angehören, nahmen etwa 150 Delegierte teil. Personalien u. Kleine Witteilunge«. Berlin. Rentner Hermann Abraham-Deutsch- Wilmersdorf, Fabrikbesitzer Georg Bendix, Lanbgerichtsrat Fleßncr, Knrsmakler Paul Cohn -Berlin, Prof. Dr. Cahn-Straßburg, Amtsgerichtsrat Michelsohn-Königsberg und Kommerzienrat Seligmann- Hannov« erhielten denn Roten Adkerordcu 4. Klasse. Kommerzienrat Siegmnnd Cohn «hielt de» Kronenorden 3. Klasse. Memmingen. Albrecht Gerstle, Präsident der jüdischen Gemeinde und Mitglied des städtischen Gemeindekollegiums, feiert am 29. Januar seinen 70. Geburtstag- Tilstt- Durch den Tod des LandgerichtsratsLouis S klower hat die jüdische Gemeinde ihren Repräsentanteiivorsteher verloren.