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Neue jüdische Presse · 1912-01-26 · Heft 4 (26.1.1912) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 4 (26.1.1912)
Date
1912-01-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 4 ' _ Eigener Machtvollkommenheit, mit feiten ganzen 36 Mitgliedern der Kommission kooptiert hat." l Wahr ist vielmehr, daß ans dem Gemeindetage der folgende Antrag Berger angenommen ist: s »Die Beratung über die Satzungsänderung wird vertagt, der Ausschuß wird zur Ausarbeitung eines neuen Entwurfes durch 15'von der heutigen Versammlung zu wähleude verschiedenen Nichtungen angehörigeu Herren verstärkt." 2. Unwahr ist, daß der Satzungsentwurf zu I einer vollständigen Entrechtung der kleinen und mittllereu Gemeinden führt." I Wahr ist vielmehr, daß der Entwurf, wie Allseitig anerkannt ist, eine der Bedeutung der feröße der einzelnen Gemeinden entsprechende gerechte Verteilung des Stimmrechts bezweckt. Es ist unbfflig und ungerecht, daß z? B. die jüdische Gemeinde Berlin, die sechs große Stadtbezirke und 55 «ehr bedeutsame Ortschaften umfaßt, 12 000 Jt, Jahresbeitrag zahlt und etwa 140000 Gemeindemitglieder hat, Kur 5 Stimmen hat, also nicht mehr als 5 kleine iGeineinden von unter 200 Seelen zusammen. Die im Entwurf vorgeschlagene Zahl von 50 ist weniger, als Merlin billigerweise beanspruchen kann. I Die unter dem Rundschreiben des Komitee" unterschriebenen Mitglieder der gemischten.Kommission verschweigen äbsickstlich, daß sie dort ausdrücklich erklärt haben: „Wir würden im Prinzip nicht gegen die Erhöhnug der Stimmen za hlder Großgemeinden sei n." 3. Unwahr i st, daß nach dem Entwurf auch nur eine Majorisieruug der kleinen und mittleren Gemeinden durch die Großgemeiudeu stattfinden kann. Vielmehr ist angenommen gerade der Vorschlag eines Vertreters der Kleingemeinden, des Herrn Seligsohn zu iSamotschin. Danach hat jede Gemeinde bis 200 Seelen — und solche gibt es 776 — je eine Stimme, Ijede Gemeinde von 201 bis 500 Seelen—i und solche lgibt es 123 —> je 2 Stimmen. | Nach den Beschlüssen der gemischten Kom- Imission haben die 12 Großgemeinden zu - Isammen noch nicht 200 Stimmen, während Idie kleinen und mittleren Gemeinden zn- Is am mcu fa st 1400 Stimmen haben. I Es ist daher eine bewußte Irreführung der kleinen Imid mittleren Gemeinde», wenn von deren beabsichtigten I„Eutrechtung" gesprochen wird. | 4. U u wahr ist auch, daß den Gemeindeverbändeu lein größeres Stimmrecht gegeben wird, als sie bisher «hatten. Vielmehr sollen Gemeindeverbände bis 5000 ISeelei« nur eine Stimme, von 5000 bis 10 000 Seelen 15 Stimmen und darüber hinaus 10 Stimmen haben. «Bisher konnten sie, falls sie den erforderlichen Beitrag Izahlten, ohne Rücksicht auf ihre Größeunter- Is ch i e d s l o s ein Stimmrecht von 5 Stimmen in An- Ispruch nehmen. I Im übrigen ist unwahr, daß die Gemeindeverbände ■nur unter dem Einfluß der Großgemeinden stehen. Im ■Gegenteil, in fast allem überwiegen die Mittel- und ■kleineren Gemeinden und in manchen Verbänden gibt es Igar keine Großgemeinde. Bon dem Ans schuß des IG ein e in d eb un d e s sind alle Verbände ganz »uuabhängig nnd opponieren ihm in vielen »Fragen, wie es ihr gutes Recht ist. I Es ist nicht währ, daß die Vorschläge der »gemischten «loinmission" - darauf Hinzielen, die lleinen Gemeinden «om Gemeindetage fernzuhalteu. Im Gegenteil hat ■sie alles getan, um solche auf dem Ge- ■uleindetag einflußreich zu machen. Sie hat Ibic Stimmenzahl der lleinen Gemeinden von 1000 auf' »fast 1300 erhöht. I Es ist nicht wahr, daß die Delegierten vom Aus- ■schuß frei ernannt werden. Bisher geschah die Ernen- »luug auf Vorschlag der lokalen Notabelu, jetzt' zum ■großen Teil auf Vorschlag der Berbandsausschüsse. I Es ist nicht wahr, daß die Opposition die Rechte »der mittleren und lleinen Gemeinden vertritt. Während »der Ausschuß des Gemeindebundes vor- »schlägt, daß dieselben durch Männer ver- «reten werden, die im praktischenGemeiude- «eben stehen und mit den Bedürfnissen und W2üuscheu der Gemeinden vertraut sind, »erlangen die Unterzeichner des Aufrufes, Maß die Gemeinden ihre Mandate uube- »eka unten Agitatoren ausliefern, deren Mverwiegende Mehrzahl in Berlin wohnt »nd mit ihnen gar keinen Zusammenhang »esitz. . . ." I Was geht es den Ausschuß des' D.-I. G. -B. au. Men« die Gemeinden das Recht geben, sie zu ver- »retei«? Wenn die Regierung im Reichstage ein Gesetz Minbriugen würde, daß mau nur in der Gegend seines MLohnortes zum Reichstagsabgeordneten gewählt werden Mann, es würde sich ein Sturm im Deutschen Reiche »erheben, dessen Folgen nicht auszudenken sind. Doch Minen Gedanken, den nicht einmal, der reaktionärste Junker Muissprechen wird, —, die Herren vom D.-J. G.-B. suchen Mhn zu verwirllichen und Wundern sich dann, wenn die «üdische Oeffentlichkeit mißtrauisch gegen sie ist. I Berlin. Der Handelsminister hat den Aeltesten Mer Kaufmannschaft in her Frage der I Behandlung ausländischer jüdischer I. Reisender in Rußland Mine weitere Mitteilung zugehen lassen. I Nach ihr ist die vor einiger Zeit veröffentlichte »Verfügung des Polizeimeisters von Kiew, wonach, die Be- Ischränkung des Wohnrechtes ausländischer Juden inner- Malb der Stadt Kiew aufgehoben wuroe, zu Unrecht er- Massen worden. Es behält vielmehr auch in Zukunft bei Men bisherigen Paßvorschriften sein Bewenden, wonach auch Mmr vorübergehend nach Kiew kommende fremde Staats- >ai,gehörige mosaischer Konfession ihren Aufenthalt ebenso Frankfurter Israelitisches FamNienblatk. wie die russischen Reisenden dieser Konfession lediglich in ■ den Stadtteilen Lybed und Ploßki nehmen dürfen, falls ihnen nicht durch das zuständige Ministerium die Erlaubnis zum Wohnen auch in den übrigen Stadtvierteln erteilt worden ist. Berlin. Das Präsidium der Deutschen Konferenz-Gemeinschaft der Alliance Jsraelite Universelle beruft zwecks Gründung eines deutschen Laudeskomitees auf den 28. Januar nachmittags 6 Uhr (Rosenstr. 2/4) eine Versammlung ein. Oesterreich-Ungaru. Wie». Unter der Äegide des Vorstandes des hiesigen Jüd. Kolonisatiousvereins, der österreichischen Mitglieder des Zentralrates der A. I. K. -O., des Präsidiums der Wiener Kultusgemeinde, des Oberrabbiners Dr. Güdemann und eines Kreises von Wiener Industriellen und Großkaufleuten fand hier eine - Versammlung der Allg. Jüd. Kolonisations-Organisation statt. Den .Vorsitz führte Universitäts-Professor Dr. S. E h r m a n n. Als Referenten waren Dr. A l f r c ö Nossig, der Vorsitzende des Geschäftsführeuden Ausschusses der A. I. K. - O. und Herr E r u st L ö w e u b e r g aus Berlin eingetrossen. Im Namen der Kultusgemeinde begrüßte Präsident Dr. Alfred Stern die Erschienenen. Dr. Nossig entwickelte in seinem Referat die leitenden Gesichtspunkte der neuen Orientkolonisations-Bewegnng. ErustLöwen - b er g knüpfte hieran .einen Bericht über die von der A. I. K.-O., bezw. von ihrem Finanz-Institut, der ,/Orient Colouising Co.", eiugeleiteten Kolonisations- Unternehmungen. Im Laufe der Diskussion regte General-Konsul I. Weiß die Idee an, jüdische Emigranten in Bolivia statt im Orient anzusiedeln. Demgegenüber hoben nicht nur die Referenten, sondern auch alle nachfolgenden Redner die unvergleichliche Ueberlegeuheit des Orients hervor. Der Vizepräsident der Wiener Kultusgemeinde, Dr. Gustav K o h n, wies auf die Gefahren der Niederlassung von Juden in einer ungeeigneten Umgebung hin. Reg.-Rat Prof. Dr. Jerusalem setzte sich in einer begeisternden Ansprache für die Orientkolonisation ein, die bereits auf festem Boden stehe und deren weitere Aussichten für jeden Vorurteilslosen überzeugend seien. Im gleichen Sinne sprach Reichsrats-Abgeordneter Dr. Ofner. Kais. Rat W. Anninger und Fabrikant S. Kassel erörterten Details der kolonialen Unternehmungen. Kais. Rat Jonas Weil, Vizepräsident der Börse für landwirtschaftliche Produkte, betonte die Notwendigkeit der Aufbringung eines tunlichst beträchtlichen Kapitals für das kommerzielle Kolonisations-Institut, da nur daun seriöse Resultate erzielt werden können und sprach die Ueberzeugung aus, daß die Wiener Judenheit hier im Vereiit mit anderen Gemeinden ihr Pflicht tun werde. Don großer Wirkung war die Ansprache des k. k. Kommerzialrates Heinrich Men dl, der die Idee der kommerziellen Kolonisation als zeitgemäßen Fortschritt der Philanthropie begrüßte. Diese Idee wäre geeignet, die gesamte Judenheit Europas tatsächlich, wie die A. I. K.-O. es anstrebt, im Rahmen eines wirllich anssichtsreichrn Werkes zu vereinigen. Er selbst stelle sich der neuen Bewegung als überzeugter Apostel zur Verfügung. Zum Schlüsse beantragte Kais. Rat W. Anninger, daß Mitglieder des einladenden Komitees und die durch die eben stattgehabte Besprechung gewonnenen Freunde des Kolonisationswerkes die A u f b r i n g u n g weiterer Mittel für die Institute der A. I. K.-O. persönlich in die Hand nehmen. Es erfolgte dann auch sofort eine Verständigung zwischen den betreffenden Personen, die die weitere Aktion übernommen haben. Lemberg. In dem Kampfe um die Landtagswahlreform, der gegenwärtig das politische Leben in Galizieir beherrscht, haben auch die Juden Stellung genommen. In einem Aufruf, .den das Lemberger Zionistische Zentralkomitee erläßt, werden die jüdischnationalen Forderungen wie folgt zusammengefaßt: Allgemeines, gleiches, direktes und geheimes Wahlrecht für alle volljährigen Personen, also auch die Frauen; Einführung von nationalen Kurien, also auch einer jüdisch-nationalen Kurie; Zuerkennung eines der jüdischen Bevölkenmgszahl entsprechenden Prozentsatzes der Mandate. Mit Rücksicht darauf, daß die ersten zwei prinzipiellen Forderungen keine. Aussicht haben durchzudringen und daß die Refonit 200 Mandate vorsehen wird, verlangen die Jüdisch-Nationalen 20 Mandate. Der Aufruf kündigt eine rege Agitation für die aufgestellten Postulate unter der jüdischen Bevölkerung an. Ueberdies wird die schädliche, unmännliche und den Juden verderbliche Politik der jüdischen Assimilanteu im Landtage einer vernichtenden Kritik unterzogen. Petersburg. In Rußland haben sich bekanntlich in den letzten Wochen viele Stimmen angesehener Personen (darunter von Hunderten Professoren, Schriftstellern, Politikern usw.) gegen die überhandnehmende Ritualmordhetze erhoben. Jetzt hat sich diesen Kundgebungen auch der bekannte französische Gelehrte Anatole Leroy- Beaulieu durch einen speziellen Brief an die „Reisch" angeschlossen. Der Brief schließt mit folgenden Worten: „Jene Russen, die bemüht sind, diesen Fleck von Rußland abzuwaschen, die der roten und verleumderischen Beschuldigung der Anstiftung von Ritualmorden durch Juden ein Ende bereiten wollen, erweisen ihrem Vaterlande einen großen Dienst und werden es in der Achtung der zivilisierten Welt rehabilitieren. Seite 3 Darum werde ich glücklich sein, meinen Namen neben den Unterschriften jener Ihrer Landsleute zu sehen, die ihre Pflicht erfüllen und mit einem Protest gegen die Ritualmordbeschuldigung hervortreten. Die Beschuldigung selbst aber beschmutzt weit mehr die Ehre derer, die sie Vorbringen, als derer, gegen die sie gerichtet ist." Warschau. Der Boritand unserer mehr als 350 000 Seelen zählenden jüdischen Gemeinde hatte eine Beratung über die Frage, welche Hilfsmittel gegen die infolge der wirtschaftlichen K r i s e unter dem jüdischen Proletariat herrschenden Hungersnot zu ergreifen seien. Zunächst sollen Billete für kostenlose Mittagsessen ausgegeben' inerten. Grotzbrttarmien. London. Auf Einladung der Londoner „United Shuagogue hatten sich am 14. Januar aus allen Teilen Englands Vertreter jüdischer Gemeinden zu einer ■ Konferenz znr Beratung der Chief Rabbi-Frage eingeflmden. Lord Rothschild präsidierte und hielt die einleitende Rede. Seine Rede war von dem Gekste eines Assimilationsjudeu getragen. Er warnte davor, daß die Juden einen Staat im Staate bilden, erllärte, daß als Oberräbbiner nur ein Untertan des englischen Reiches gewünscht werden dürfe, man würde sonst dem 'Autisemitismils in England Nahrung geben und verurteilte die Beschlüsse der Rabbinerversammlung, die aus dem Chief Rabbi eine Pnppenfigur machen wollen. Lord S w a y t h l i n g, Präsident der Federation of Syuagogues, brachte darauf einen 'Antrag ein, daß nicht die Geldleistung, sondern die Zahl der einer Organisation angehörenden Gemeinden maßgebend für die Stimmenzahl auf der Konferenz sein solle. Dieser a««ch von Hermann L a n d a n unterstützte 'Antrag wurde mit 53 gegen 8 Stimmen abgelehnt. Sodann wurde ein Komitee gewählt, das sich mit dem Aufbringen der auf 2000 Pfund einschließlich seiner Sekretäre bemessenen Bezüge des Chief Rabbi zn befasse«« hat. Die Versammlung trat darauf .der Frage näher, welche Eigenschaften der zu wählende Chief Rabbi haben müsse. lieber die definitive Wahl wird erst eine demnächstige Konferenz zu entscheiden haben. Frankreich. Paris. Nachstehender Brief, der durch eine Anfrage des Herrn N. S. Bnrstein - Cardiff veranlaßt wurde, gibt Max N v r d a u S A u s i ch t über den russisch? amerikanischen P a s; k o n f l i k t wieder: „Paris, 12. Januar 1012. Geehrter Herr Bursteiu! Wir Juden haben tatsächlich nicht unseresgleichen in unserem unverwüstlichen Optimismns, den kein Mißerfolg zu trüben vermag. Den Ihren bewimdere ich geradezu. Wie können Sie erwarten, daß die Paßagitation, der die Schlauheit kriecherischer 'Achselträger in 'Amt und Würden den Stachel genommen hat, irgendwelche gute Folgen zeitigen wird? Mr. Taft war gezwungen, den Vertrag mit Rußland zu kündigen, aber er wußte die Form dieser Kündigung so einzurichten, das; es Rußland ermöglicht imirde, schamlos zu versichern, die Paßsrage habe mit diesem Schritt nichts zu tun. Rußland wird nicht n a ch g e b e n. 'Amerika wird auf seiner Forderung nicht bestehe;«, und keine andere Regierung wird das Beispiel der Bereinigte«« Staate«« nachahmeu. Die englischen Juden werden sich nicht rühren. Die Lage der J««dei« in Rußland wird schlimmer sei«« als zuvor, und die Antisemiten in Amerika werden die amerikanischen Inden für ihr mannhaftes Auftreten schtver büßen lassen. Das ist alles. Ihr ergebener Dr. M. Nordau." Dieser Pessimismus 'Nordaus geht zr« «veit. Für das »«aunhafte Auftreten der amerikanischen Juden hat er keil« Wort, ebenso nicht für den einstimmigen Beschluß des Repräseutaiiteuhauses und des Senats, den Vertrag mit Rußland zu kündigen. Da er all' dies nicht berücksichtigt, ist es ihm leicht, z«« seinem krassen Zukunftsbilde zu kommen. Schweiz. Zürich. Hier ereignete sich folgender seltene Fall: Vor einigen Tagen kam ei«« christlicher Bauer aus dem Aargau zu dem Präsidenten der israelitischen Armenpflege in Zürich, Herrn Hermann Schmullerski, und übergÄ ihm 1000 Frs. für die armen russischen Juden. Er habe, sagte der Bauer, so viel schon von dem Elend dieser von der Regierung ihres Heimatlandes bedrückten Menschen gelesen, daß er es als Pflicht erachte, sie mit einer Gabe zu unterstützend Amerika. Rew-Aork. In einer Rede, die Bürgermeister Gahnor auf der zehnten Jahresfeier der ersten rumänische«« israelitischen Gemeinde hielt, sagte er: „ . . Ihr seid das älteste Volk der Welt; Ihr hattet ein Heer, eine Regiernug, eine Literatur und alles, was zu einer Nation gehört, als ureigenstes Eigentum. Die Hand Roms hat schwer a««f Euch gelegen. Auch als Ihr Euch zerstreuen mußtet, trugt Ihr das Grundprinzip der Religion mit Euch herum. Ihr habt die Lehre vom einzigen ewigen Gott gepredigt und damit

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