Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1911-09-29 · Heft 39 (29.9.1911) · p. Seite 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
9 (1911)
Issue
Heft 39 (29.9.1911)
Date
1911-09-29
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2692297-2692716-2692755--06467-2701469
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

Ente 10. Nr. S9 ffranffurter Asraelitisches. ^Mlienblatk. daß die Schächt- und die Betäubungsmethode das Tier am meisten ausbluten lassen, während die Tiere, die mit der Schießinethode getötet ivurdcn, «uy wenigsten ousgeblutet sind. Da Sie doch nunMbst den Grad des Äusgeblutetseins für die Haltbarkeit des Fleisches verantwortlich machen, Herr Klein, wieso kommt cs, daß gerade Sic die Schseßmethode besonders empfehlen? Dr. Kal ln er, Spandau. Das Wohltätigkeitswerk der I. C. A« (Aus dem Jahresbericht der Je« Pro 1910). Bon I, Turoff-Bcrlin. Das Wohltätigkeitswerk der Jca bewegt sich innerhalb genau bestimmter Grenzen: sie gewährt Gruppen und Organisationen Subventionen unter der ausdrücklichen Voraussetzung, daß diese iu Ratcn zurückgezahlt tverden. Vou diesem Gesichtspunkte aus sucht die Jca in erster Reihe die in Rußland bestehe:idcn jüdischen Kolonien zu fördern. Ferner hat sie zur Erhaltung des jüdischen Mittelstandes eine große Anzahl von Kreditgesellschaftcn ins Leben gerufen. Endlich ist sie bemüht, mit Hilfe einer zu diesem Zweck in Rußland ins Leben gerufenen Aktiengesellschaft für Juden billige Wohnungen zu .bauen. Eine Ausnahme von dieser allgemeinen Regel bilden nebst der großen W eb e r e i in D ub r o w n e, in tvelcher SSO jüdische Weber eine auskömmliche Existenz finden, die zahlreichen von der Jca unterhaltenen Schulen. Der gewaltige Bildungshunger der Juden zwingt die Jca, Millionen zur Unterhaltung von zahlreichen Schulen und Erziehungsanstalten auszugebeu, obgleich die meisten von ihnen mir der Kolonisation und. Emigration nichts zu tun haben. Doch bleiben wir /bei unserem eigentlichen Gegenstand. Die meisten der: in Rüßland verstreuten jüdischen Kolonien seufzen schwer, unter der Landknappheit. Die Kolonisten dürfen, weil sie Juden sind, kein neues Land zukaufen und nur in Ausnahmesällen solches pachten. Daher ist die Jca bemüht, den Boden durch Einführung von Jnteusivkultur ertragreicher zu gestalten. Sv nmrden im Berichtsjahre in Lithauen 180 neueOV st gärten geschaffen. In den Gouvernements Cherson, Besarabien und Podolicn sind zahlreiche n e u e W e i n - berge kreiert und für die Kolonisten im Gouvernement JeLaterinoslaw 881 da Land gepachtet. Die Aktiengesellschaft für billige Wohnungen besitzt in Wilna, Bobruisk und Soroki 6 Häuser mit 201 Mietern. Die Gesellschaft hat in den Städtchen Schwanetz, Telschi und Modoletschno, welche im Vorjahre ein Opfer der in Rußland, im Sommer regelmäßig wütenden Saisonbräude waren, 91 Personen zum Zweck-des Wiederaufbaues der Häuser ein Darlehen von 68'100 Rubeln gewährt. Außerdem hat die Gesellschaft in Jerusalem nebst ihren 53 Häusern in Mchlath-Zion einen neuen Stadtteil Nachlath - Zadoc errichtet, von dem 12 Häuser bereits erbaut und vermietet sind. Um den kleinen Händlern und Kaufleuten, welche schwer unter dem Boykott der russischen und polnischen Bevölkerung leiden, zu Hilfe zu kommen, sind in den letzten 8 Jahren in Rußland und Galizien mit Hilfe der Jca zahlreiche Kreditgenossenschaften entstanden. In Rußland bestehen - gegenwärtig 270 solcher Kassen mit 1850 075 Rubeln Anteilscheinen der 14654 Mitglieder und 50897 235 gibl. Depositengeldern. Die Jca hat zu dem Betriebskapital dieser Kreditgenosseuschasten 1033 037 Rbl. beigesteuert. Die Schaffung dieser Kassen beweis^ welchen Segen oft ein verhältnismäßig geringer Beitrag zur rechten Zeit und am rechten Ort stiften kann. Die auf Grund der Selbsthilfe geschaffenen Institutionen haben im Jahre 1909 18689 869 Rubel an kleine Leute, die sonst nirgends Kredit bekommen würden, gegen mäßige Zinsen berliehen. Ueber die Bewegung der Kreditgenossenschaften in Galizien liegen folgende Zahlen vor: Es bestanden im Vorjahre 20 Kassen mit 16513 Mitgliedern. Im Berichtsjahre sind 981 Mitglieder ausgetreten und 3092 hinzugekonunen.. Außerdem sind 3 neue Kassen mit 519 Mitgliedern entstanden, sodaß gegenwärtig 23 solche Institutionen mit >19143 . -Mitgliedern^ -einem -. Aktienkapital von 363 760 und Unem Reservefonds im Betrage von 187366 Rbl. bestehen. 14 754 Personen haben aus den Kassen Darlehen im Betrage von 3146 746 Kr. erhalten und 2 663 765 davon zurückgezahlt. Die Verwaltungsürsten haben 53 922 Kronen betragen. Seit Begründung der ersten 3 Klassen im Jahre 1899 sind im Ganzen |14 646 895 Kr. ausgeliehen ivordrn, die bis' aus noch im Verkehr befindlichen 1759161 Kr. zurückgezahlt wurden. Eine besondere Besprechung verdienen die zahlreich von ~ber Jca unterhaltenen Schulen. Von den 8 Ackerbauschulen mit zusammen'Mk Zöglingen befirchKl sich eine in Woodbine (Bereinigte Staaten), eine zweite, die Schule Or-Jehuda, in Klein-Asien. Auch die beiden Ackerbäuschulen der Alliance in-Jaffa und Djcdeida, welche von der Jca im Vorjahre mit 103 700 Frs. subventioniert wurden, sind für die Juden des Orients bestimmt. Die Ackerbauschule Slobodka Lessna in Galizien und 3 Schulen in Rußland kommen den oschuropäischeii Juden zugute. Von den 24 Handwerkerschulcn befindet sich eine in Jerusalem. Sie zählt 192 Zöglinge und 65 jüdische Arbeiter und wird von der Alliance unterhalten und von der Jca mit 30 000 Frs. subventioniert. Die bekannte Trade-School in New Jork hat im Berichtsjahre 256 jüdische Handwerker ausgebildet. Ferner seien erlvähut die kleine Tischlerschule in Stanislau mid die Handiverkerschule in Bukarest. Die übrigen 19 Handwerkerschulen befinden sich in Rußland. Ueber die 21 Schulen in Europa liegen im Bericht überaus wertvolle Angaben vor. Dieselben wurden von 2003 Zöglingen besucht, von denen 490 die Schule verlassen haben. Die Anstalten beendet haben aber von ihnen nur 166, während 324 sie ohne Prüfung verlassen haben. Da von den 164 Handwerkmeistern 20 ihr Handwerk nicht ausübcn, so sind in» Berichtsjahre aus diesen 21 Anstalten eigentlich nur 144 Handlverker hervorgegangcn. Die Unterhaltung dieser Schulen hat 595 000 erfordert, sodaß'jeder ausgelcrnte Handlverkcr 4132 Jk zu seiner Ausbildung verbrauchte. Es ist dies ein Betrag, mit den: in Palästina schon ein Kolonist angesiedelt werden könnte. Die verhältnismäßig großen Kosten her Ausbildung eines jüdischen Handwerkers sind eben eine. „Blüte des Goldes", eine Folge der verzweifelten politischen Lage des jüdischen Volkes. Die Armut der russischen Inden gestattet cs nämlich den »reisten Eltern nicht, ihre Kinder während der langen Schulzeit zu ernähren und zu unterhalten. Gar manches Kind ist schon frühzeitig gezwungen, zu den Kirsten des Haushaltes irgend wie beizutragen und muß daher die Schule, ohne das Ziel erreicht zu haben, verlassen. Die große Zahl solcher die Schule zivecklos besuchenden Zöglinge lastet aber schwer auf dem Schulbudget und führt zur enorrnen Verteuerung des gesamten Handwerksunterrichts. . . Nebst den Handwerkerschulen für Knaben werden 16 Mädchenschulen in Rußland und eine in: Rumänien unterhalten, deren Zöglinge nebst dem obligatorischen Primärunterricht noch einen fakultativen Unterricht in einem speziellen Handwerk erhalten. Daneben wird rwch in sämtlichen noch zu erwähnenden Primärschulcn für Mädchen Handfertigkeitsunterricht erteilt. In den 16 Schulen in Rußland befanden sich im Berichtsjahre 4000 Mädchen, von denen 1016 die Schule, verließen. Leider ist auch hier die Zahl der ohne Zeugnis abgegangenen Mädchen sehr groß und beträgt nicht weniger als 82°/« der die Schule verlassenden Zöglinge. Aus diesem Grunde wurde im Vorjahreeine Reorganisation dieser Anstalten cingeleitet, die den Zweck hat, behufs besserer Auslese den Primärnnterricht von dein Händwerksnnterricht vollständig zu trennen und so die sehr kostspielige Erziehung der zukünftigen Händwerkerinncn in gesonderten Anstalten erfolgen zu lassen. Die Zahl der Primär schulen beträgt 153 mit 21847 Zöglingen. Davon finden sich 72 Schulen in den Kolonien, 1 in Montreal und Kanada,'34 in Rumänien und 44 in 'Rußland. Hier unterhält die Jca 14 Knabenschulen, darunter 11 . Talmud- Thoras mit 2621 Zöglingen. Die Kosten beliefen sich auf 55784 Rubel. Ferner bestehen. da 21 Atädchenschnlen mit 3995 Zöglingen und 71379 Rubel Unkosten. Endlich, zählt der Bericht 9 gemischte Schulen, resst. Talmud-Thoras. mit 2106 Zöglingen. Für Erwachsene werden 5 Abendkurse, an denen 895 Personen teilnehmen, subventioniert. Die Kosten betrugen 6553 Rubel.' Derartige Abendkurse resp. Fortbildungsschulen bestehen auch für die Handlverker.' Es werden in Wilna 4 solcher Kurse nnterhalten, au denen 240 Personen teilnchmen. Weitere ebensoviele mit 413 Teilnehmern bestehen in I»eiteren Städten. Schließlich sei noch erwähnt, daß die Jca in Odessa nicht weniger als 18 P r i m ä r s ch u l e n im Berichtsjahre ganz allein unterhalten mußte. Ohne einen Schatten von Recht habe» nämlich, die dortigen Behörden den Juden die. Beiträge aus. den von ihnen selbst aufgebrachten Karobkageldcrn (Judensteuer vorenthalten und darüber hinaus ihnen jede Privatsammlung zugunsten der Schule unter, sagt. ... Die durchsichtige Absicht der Behörden aber wurde durch, das Eirrgreifen der Jca vereitelt. Auch in Rumänien legen die Behörden dem jüdischen Schulwesen große Hindernisse in den. Weg. Daher ist die Gesellschaft gezwungen, auch da einen wesentlichen Teil der etwa 240000 Frs. betragenden Kosten von 36 Schulen beizustcuern. Außerdem mußte die Gesellschaft in 30 Gemeinden große Beiträge zur Errichtung von Schulgebäuden gewähren. Im ganzen unterhält die Jca 208 Schulen mit 29 732 Zöglingen. Rechnet man noch dazu die 13 Fortbildungsschulen mit 1547 Teilnehmern, sowie die 153 Schulen der Alliance intifc 42 000 Schülern, lvelche von der Jca mit 263000 Frs. subventioniert werden, so wird man zugeben, daß die Gesellschaft nebenbei auch die größte jüdische Schulorganisation der Gegenwart ist Zur Erziehung von Lehrern für ihre Aushalten hat die Jca im Berichtsjahre 15 Handtverkslehrer ausbilden lassen. Für die Primärschulen besteht irr Grvdno seit 1907 ein Lehrerseminar, in welchem 30 Kandidaten einen ztveijährigen Kursus absolvierten. Das vom sel..Bab biner Dr. Marcus Horowitz mit Hilfe derJca in Frankfurt a. M. unterhaltenen Lehrerseminar mußte leider, da die russische Regierung denim Auslande ansgünldetcn Lehrern große Schwierigkeiten in der: Weg legte, wieder aufgelöst werden. Dagegen subventioniert die Gesellschaft das Lehrerseminar der Alliance in Paris („Ecole Normale Orientale"), mit einem Betrage von 52 700 Frs. Oersoualieu u. Kleine Mitteilungen. BreSlau. Der dieser Tage verstorbene Regierungspräsident von B au mb ach hinterläßt bei uns Juden k e i n g n t c s A n d e n k e n.. Er betrieb mit Energie die Airsweisung jüdischer Ausländer und verschonte selbst seit Jahren wohnhafte, sich des bestens Ansehens erfreuende Leute nicht.*) , BreSlau. Siegsried Elsner, Chordiligxnk an der alten Synagoge, hat eine Operette — „Ter schlaue Steuermann" — vollendet und sic dem Licgnitzer Stadttheater zur Uraufführung,-überlassen. Ervmhnt sei bei dieser Gelegenheit, daß Elsner bei dem Walzer-Wettbewerb der „Woche" zu Ansmrg dieses Jahres unter 4222 Beioerbern den ersten Preis von 3000 Jk davontrug. ' 'V.,,, Magdeburg. Der Student der Medizin' Isaak Rabinowicz aus Wilna kam am 29. Juli ans der Durchreise nach Magdeburg und ging in die Synagoge, wo er im Borhof den Vorsitzenden der Gemeinde, Kaufmann Weil, um eine Reiseunterstützung nach Lüttich ansprach. Als. er abgeioiesen wurde, weil er keine Etappenkarte, vorzeigcn konnte, wurde . er ausfallend und verfolgte Weil ans der Straße, sodaß dieser sich genötigt sah, in die Synagoge zurückzukehre'n. Rabinowicz folgte ihm, wurde sehr erregt und äußerte, es käme ihmnicht darauf an, das' Messer und den Revolver zu ziehen,: Die Strafkammer verurteilte .ihn wegen Bedrohung zu 14 Tagen Gefängnis, die für verbüßt erklärt wurden, ~ Es wäre jüdischer gewesen, der Herr Vorsteher hätte dem Bittsteller eine kleine Unterstützung gewährt, als daß' er ihn ins Gefängnis brachte. Würzburg. Weit über das Weichbild unserer Stadt hinaus wird die Kunde, von dem uuerivartct schnellen Ableben einer unserer besten Töchter, Sarah Wechslertiefste Trauer und' gerechten Schmerz Hervorrufen. — Bon der Natur mit einem seltenen Seelenadel äusgestattet, empfänglich sür alles Schöne und Gute, stellte sic ihre, ganze Kraft in' den Dienst der Nächstenliebe, und Wohltätigkeit. Trotz vieler'Mißerfolge,, erlahmte nicht ihr heiliger Eifer; mit gesteigerter Energie, setzte sie ihre Bemühungen fort,- und so durste, sie oft 'das . Glück erleben, das für sie das Höchste auf Erden war, gar manchen Lichtschein in die dunklen Hütten der Armen und Kranken getragen zu haben. Und wie für Einzelne, so erglühte, ihr Herz auch für die Allgemeinheit. .Der Weckruf eines Theodor Herzl hatte in ihrem tief empfindenden Gemüt Wurzel, geschlagen und löste in ihr helle Begeisterung für die zionistischen Ideale, für die körperliche und geistige Gesundung unseres, jüdischen Volkes aus.. Ihre Erkenntnis,'führte sie sofort in die vorderste Reihe der Kämpfer, und'auch hier hatte sie infolge ihrer gewaltigen Arbeitsleistung, vor .allem aber durch ihre Ueberzeugüngstreue die schönsten Erfolge zu verzeichnen. So bescheiden auch sonst ihr Wesen war, hier gab cs für sie keine Zufriedenheit, sie stürmte immer weiter, und steckte,sich immer höhere Ziele, deren Verwirklichung sie jedoch nicht mehr erleben sollte. Ehre , ihrem Andenken als.'dem einer Frau, 'Die eine Jüdin in des Wortes schönster Bedeutung. war. Posen. Zum Inspektor des Latzschen Altersheim ist'I. Schlvß, bisher Verwalter des Landes-Asyls in Sontheim (Württemberg), gewählt worden. — In P le scheu wurde das vierjährige Töchterchen des. Kaufmanns Kaatz von einem Er se tili ahnzu ge getötet, ' . In.. Wollstein fand, die Einweihung der umgebe u t enS y u a'g o g e statt. Rabbiner Dr. Salomonski aus Franksurt-a. d;"M)dot hielt die Festpredigt. t. Ratzboltsweilep. Der frühere Shnagogechdiener Isaak Marx feierte in.Riistigkc.it seinen 95,.Geburtstag. - f Rees a. Mederrhei«. Bel: dem Feuer, das ig der . Nacht vom 20, auf den 21. SeptemWc tziy wütete, brannten das 'Dach der Synagoge und-'die Mikwoh nieder... .. ..... Prag. An der hiesigen philosophischen Fakultät unterriHtyl fünf Juden,'- die o r h e.n.tl.i ch e iP.'r o> fessoren fiiib, nämlich: Heinrh Marsc'zal;i (Geschichte),. Bernh. Alexander (Philosophie), M o r i z K ä^nr äii (Ungar. Literatnr)?' Jglr atz Goldzieher de,Kesntark (Oriental. Sprachen) und Leopold Fejer-.(Mathematik). .. . k An den übrige,: FäkÄtätcn' hat-öMnoch' 'kciil ungetanster "Jude 'zu "ciire^ ordentlicheir" Prösessirr gebracht.- - - *) -Als. Baninbaih Landrat -in Gelnhausen^ivat, inszenierte er, -a, das Kasino jeinen Mgesehenei, jüdischen / Käüftnmln, äüfgenoinmen "harte-':'erne''Prptestkampagne, um die Wahl des Jutxn, rückgängig

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.