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Neue jüdische Presse · 1915-01-14 · Heft 2 (14.1.1915) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
13 (1915)
Issue
Heft 2 (14.1.1915)
Date
1915-01-14
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2. ~Tv Mchrufe gehalten werden, wenn das Massengrab so viele >flä£ blühende Leben verschlingt, von denen manches unendlich wertvoll war und - jedes durch sein vorzeitiges Ende einen Zusammenbruch persönlichen Glückes bedeutet. Aber wir heben ans der Hekatombe edler Opfer den jungen Martin Feist heraus, weil er uns besonders teuer war, und weil sein Leben ein Beispiel für das junge jüdische Geschlecht unserer Tage gewesen ist. Was er in .seiner Vaterstadt leisten konnte, wissen alle, und Berufene werden es - darstellen. Mein wehmütiges Gedenken gilt der gemeinsam in .Paris' verbrachten Zeit, wo -ich seine Art und sein Wirken aus der Nähe beobachten konnte. Er hatte ein gutes und freundliches Gemüt, das alle für ihn einnahm, war selbstbewußt und bescheiden dabei, von einer für sein Wer ungewöhnlichen Bildung, jeder Belehrung und Anregung zugänglich, voller Lebensfreude — ein wahrliebenswerter Mensch. Aber wichtiger als seine menschlichen Eigenschaften war sein jüdisches Wirken und die lautere Gesinnung, der es entsprang. Esj war besonders anziehend' an diesem Teil seines Wesens, wie es den ganzen Menschen durchdrang, niemals in starren.Formeln stecken blieb, immer lebensvoll war im tiefsten Sinn des Wortes. So hatte man feiner jkropulösen Gesetzestreuc gegenüber immer die deutliche Empfindung, daß ihm die Satzungen unserer Religion nicht symbolisch, sondern in aller Wirklichkeit ein „Bawn des Lebens" waren. Kein Wunder, daß bei solchen Anlagen sein Geist auf Großes gerichtet war. In einer Zeit, in der Parteien und Lehrmeinungen das Judentum zerklüften, wo es fast eines Toleranzedikts bedürfte, um den Frieden nach anßen zn wahren, wo so viele Führer die mosaischje Tugend der Bescheidenheit ganz verlernt haben, setzte "unser junger Freund seinen Ehrgeiz darein, niemals über dem Einzelnen und Vergänglichen das Ganze und Ewige zn vergessen. Alle sahen in ihm einen zukünftigen Führer, un& er schien als Träger eines gesegneten Namens und durch alle seine Eigenschaften.wohl berufen, es zu' werden. Auch wo er in kleinem Kreis wirkte, fühlte man bald, wie sein Drang nach Betätigung andere hinriß. Kaum hatte er sich in Paris niedergelassen, als er schon daranging, auf diesem besonders schwierigen Boden neues jüdisches Leben zu schaffen, widerstrebende Elemente zu einen und durch zielbewußte Beschäftigung mit jüdischen Gegenständen die junge Generation aufzurütteln. Und als ihm beim Abschied ein Freund aus dem gemeinsam gelernten ' Josua das berühmte „Nur sei stark und zuversichtlich" zurief, da konnte man i am Aufleuchten seiner Augen und seiner Bewegung sehen, daß es - bei ihm solcher Mahnung nicht bedurfte, er kannte seinen Weg und seine Pflicht. Nun. ist dieses blühende Leben dahin unb mit ihm eine große Hoffnung. Vor dem frischen Grab aber neigen sich zwei Fahnen: die deutsche, für die er verblutet ist nick» unser altes jüdisches Banner, dem er mit treuem Herzen ergeben war. _ Dr. Eugen Mayer. Am Rüsttage des letzten Sabbathes, um die Mittagsstunde, erreichte uns die erschütternde Kunde: - Martin Feist ist gefallen. Gefallen im Dienste des Vaterlandes. Im Schützengraben auf dem Kampfplatz in Westfrankreich hat ihn die feindliche Kugel erreicht. Fern der Heimat hat J er sein junges Keben gelassen, seine edle Seele ausgehaucht. Und die Trauerkunde durcheilte die Stadt, erfüllte mit unsagbarer Trauer und tiefein Schmerz den ganzen großen Kreis der Freunde und Bekannten, die allesamt ihn verehrten, und .in ihm bewunderten den edlen jungen Menschep, den verheißungsvollen Sohn seines großen Vaters. So jst Trauer bei den Fernen und den -Nahe». Ganz besonders aber trauern wir, seine Kollegen und Mtarbeiter, uni den teuren Freund. Mjtten unter uns lebte und schaffte er, uns allen gleich nahestehend und levBI uns allen verbunden durch tägliche Mitarbeit und noch leit' mehr durch die wahre herzliche Freundschaft. Von: ältesten xM Mitarbeiter bis zum jüngsten Lehrling war keiner, dem ftat ^in Ohr nicht immer bffen stand, dem sein echt Feist- ,sches Herz nicht warm entgegenschlug. So war er zu -JLebzeiten seines Vaters uns ein Mittler, der die kleinen;üm* und großen Dinge, die unser Herz erfüllte, unsere Wünsche und unsere Bestrebungen dem vielbeschäftigten väterlichen Kaufherrn uahebrachte. Er war ein wahrhafter „Schliach Zibbur", der die Wünsche der Gemeinde in die rechte Form zu kleiden -und zu rechter Zeit am rechten Orte vorzutragen wußte. So war er uns ein verheißungsvoller Freund für die Zukunft. Selbst von der Pike ans gedient, trotz seiner Jugend wohlbewandert in allen Zweigen des umfangreichen Geschäftsbetriebes, auch in schwierigen geschäftlichen Dingen der scharfsinnige Kaufmann, der durch oftmals 'überraschende Initiative den gordischen Knoten zu lösen oder zn durchhauen wußte, hatte die Materie ihn nicht in ihren Bann geschlagen. Vielmehr bewahrte er sich im täglichen Umgang mit uns die sorgende Anteilnahme an dem persönlichen Schicksal, an den Freuden und Leiden eines jeden von uns. Und das selbst noch im Schützengraben. Bis in die letzten Tage galten seine Gedanken auch uns 'Kollegen zuhause. Martin Feist war in allein ein ganzer Mann. Er war es - im Frieden im väterlichen Hause, in den Mauern unserer Stadt. Ein eifriger Mitarbeiter auf allen Gebieten des jüdischen Lebens und besonders dem' der Jugendbewegung. Ein ganzer Mann in seiner beruflichen Tätigkeit. Er war aber auch ein tapferer Soldat, als es hieß, für das Vaterland zu, streiten. Aus dem engen Kasernendienst trieb es ihn hinaus an die Front, wo es galt, die ganze Persönlichkeit einzusetzen und tro ' sein liebenswürdiges Wesen bald die Herzen der Kameraden eroberte, wo sein Mut und seine Tapferkeit etü * ffl ricfes myü ntf" Ml, rtlich Frankfurter Israelitisches FamilienAatt. ihm die Anerkennung der Vorgesetzten gewannen, die durch Verleihung des Eisernen Kreuzes und Beförderung zum Unteroffizier ihn zu ehren gedachten. So ist Martin Feist vielen gestorben. Uns aber, seinen Kollegen" und Mitarbeitern, die in dem Freunde auch den, zukünftigen Mitleitev deS großen Handelshauses erblickten, ist nicht nirr ein Mensch und Freurrd, uns ist eine Zukunft, uns' ist eine ganze Welt gestorben. In Martin Feist starb': Den Geschwistern ein liebevoller, treusorgendcr Bruder,, den Kolllegen ein unvergeßlicher, lieber Freund, dem Judentum ein verheißungsvoller, treuer Sohn, dem Vaterland ein tapferer Soldat. Ein großer Mensch der ganzen Menschheit! M. E. I5i\ G.M.HOLZ J HOFLIEFERANT WOLFS-ECK Dicpopulärsie Cigarre unsortiert 12H FRANKFURTaM Aus aller Well. Deutsches Reich. Frankfurt a. M. Die Freie 'Vereinigung für die Interessen des orth. Judentums versendet folgendes' Rundschreiben: „Gemäß einem Beschlüsse unseres großen Ausschusses gestatten wir uns hierdurch, im nationalen Interesse Ihre Aufmerksamkeit auf Folgendes zu lenken. , 1. Es dürfte sich cnipfehlen, daß alle der rituellen Aufsicht unterstehenden Bäckereien durch die Aufsichtsorgane unverzüglich zur sofortigen reichlichen Herstellung von Kriegsbrot angehalten, und daß ferner durch Rundschreiben an die Gemeindemitglieder bezw. durch Ermahnungen von der Kanzel zum ausschließlichen Genüsse dieses Brotes ermuntert werde. In gleicher Weise könnte auf die Einschränkung ' der Herstellung von Weißbrotgebäck und von Kuchen energisch hingewirkt werden. Gerade von tinserem religiösen Stairdpünkte aus, der jahraus, jahrein die erheblichsten Genußbefchränkungen in Speise und Trank von uns fordert, wird es leicht sein, die verhältnismäßig geringe Entsagmig, die jetzt im Namen des Vaterlandes und damit auch unserer religiösen Pflicht an uns herantritt, wirksam zu begründen und einzuschärsen. 2. Wir bitten die Herren Rabbinen und Gemeinde- Vorstände dringend, dafür sorgen zn wollen, daß bei der Herstellung der Mazzos überall strenge auf den Zusatz von 30»/» Roggen mehl 'geachtet wird, eine Beimischung, der zur Zeit nach eingeholten autoritativen Gutachten keinerlei religiöse Bedenken entgegenstehen. Auch in solchen Fällen, in denen das Weizenmehl bereits gemahlen ist, muß nach gesetzlicher Vorschrift der Zusatz von 30°/» Roggenmehl unter allen Umständen vor dem Backen erfolgen. Dabei gestatten wir uns, die Herren Rabbinen darauf aufmerksam zu machen, daß das Erkennen des sogen. Auswuchses bei der rituellen Prüfung der Roggenfrucht vor dem Auswahlen besondere Sachkiinde und Sorgfalt voraussetzt. 3. Stach § 20 Absatz 2 der Bundesrats-Berordnung vom 5. Januar 1915 darf dasjenige geringe Quantum von Mi z w o s, das zur Vornahme der gottesdienstlichen Handlungen an den beiden Sederabenden religionsgesetzlich notwendige ist» aus reinem Weizenmehl hergestellt werden." Frankfurt a. M. Die Drucklegung des Jahrbuches der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft hat sich infolge des Krieges verzögert. Der Vorstand beschloß deshalb, den Mitgliedern je ein Exemplar der soeben von ihm herausgegebenen „Geschichte der Juden" von Dr. K o t t e k zu überreichen in einer eigens zu diesem Zwecke hergestellten und nicht in den Buchhandel gelangenden Ausstattung. Das auf Kosten per Gesellschaft gedruckte G o l d - hor'sche Werk über „Die Geographie Paläst i n a s" ist erschienen. Die große Ausgabe des Scherirabriefes nähert sich ihrer Vollendung. Aus dem Nachlaß Hälcvys wird ein weiterer Teil des Werkes „Daurauth Ho risch aunim" veröffentlicht werden, dessen Drucklegung bereits bis zum 16. Bogen fortgeschritten ist. Der Krieg und die deutsche» Jude». Berlin. Der Jüd. Turnverein „Bar Kochba" verzeichnet den Heldentod seines Vorsitzenden Willy Greifenhagen und seiner Mitglieder Samuel Caro, Beruh. Freundlich, Unterarzt Arthur Löwenstein, Leop. Brisgelsky, Caminer Artur Feibusch, Karl Gottlieb, Eduard Joseph und Georg Moses. I Seite 3. Breslau. Max Abrahamfohn, gebürtig aus Heilsberg, Louis Blandowsky, Unterarzt Dr. Hans Braß, Adolf Friedmann, Adolf Kuttner und Assistenzarzt Dr. Walter Treitel erhielten das Eiserne Kreuz. — An das Krankenlager ihres schwer verwundeten Mannes, des Assistenzarztes Dr. Wall, der vom Kriegsschauplatz in das Lazarett nach Königsberg i. Pr. gebracht worden, war Frau Cläre Wall,geb. Freund geeilt und widmete sich seiner Pflege. In Ausübung ihres Liebeswerkes starb sie an der Seite ihres Gatten plötzlich an Herzlähmung im jungen Mter von 25 Jahren. (L> Posen. Eiserne Kreuze erhieürn Baumeister Martin Samter, Unterarzt Dr. Ernst Jalowicz, Unterarzt Dr. Ludwig Czapski, Assessor Dr. H e i n r. Elkeles. _- Personalien «. Kleine Mitteilungen. Frankfurt a. M- Das Hauptbureau des Jüdischen Nattonalfonds im Haag (Adr.-. Keren Kajemeth p. a. I. H. Kann, Bierkade 8a Den Haag) teilt nns mit: Die Spenden-Einnahmen des Jüdischen Rationalfonds im Monat Dezember haben 46,274 JL > betragen. Hiervon entfallen auf Nordamerika 18,985 JL, Rußland 9314 JL, Deutschland 5550 JL, Oesterreich 3333 JL, Rumänien 3288 JL,, Bulgarien 1376 Holland 1213 JL, England 975 Jk, Südflavische Länder 473 JL, Aegypten 446 JL, Ungarn 442 JL, ©riechen» land 407 JL, Dänemark 210 JL, Australien 195 JL, Italien 55 JL Berlin. D. Davidiohn, Ehrenvorsitzender des Religionsvereins Westen, ist verschieden. Wiesbaden. Der 8jährige hiesige Violinist Theo Rainer, Sohn des Arztes rmd Schriftstellers Dr. Rainer, wurde am 7. Januar zu der Frau Prinzessin Elisabeth zu Schanmbnrg-Lippe eingeladen» wo er das Adagio aus dem 9. Konzert von Beriot und die Mazurka von Wieniawski spielte. Der lleine Künstler fand vielen Beifall; die Prinzessin sprach den Wunsch aus, ihn bald in einem. großen Wohltätigkeitskonzert spielen zn hören. Lffeubach a. M. Der unter der Leitung des Herrn Leher Gabriel stehende Channkah-Verein hat in diesem Jahr 130 arme Kin der mit Stiefeln und warmer Unterlleidung beschenkt. Von einem Kinderfest sah 'man mit Rücksicht auf den Ernst der Zeit ab. Dagegen wurden sämtliche Mitglieder unserer Gemeinde, die im Felde stehen, sowie die Glaubensgenossen der hiesigen Lazarette und Kasernen mit Liebesgaben erfreut. Erlangen. Isidor Rosenthal (gelt. 2.1.15), der letzte aus der großen Dubois- Helmholz -Virchow- Schule ist dahin! Kühne, Bernstein, Herrmann, die beiden Munk, Boit sind ihm im Tode vorausgegangen. Er hatte auch das Glück, unter seinen genialen Lehrern an der Entstehung der mächtigen echt deutschen Wissenschaft, der Physiologie mitzuarbeiten und beachtenswerte Bausteine selbst zn liefern. Trotz feines Spezialfachs verlor er das Interesse für das Ganze nicht. Er hatte es noch zuwege gebracht, Jahre lang neben Physiologie die Hygiene zu lehren und sie praktisch ausznüben. Erlangen verdankt ihm das, was München Pettenkofer — es ist eine gesunde smlbere Stadt geworden trotz der „Gemüllichkeit." Er verkroch sich nicht als' .„gelehrte Auster" in die Schale, sondern nahm nach dem Muster seines Meisters Virchow! tätigen Anteil am öffentlichen Leben, hielt mit seinen Worten ernst zurück den Heuchlern und Strebern zum Trotz. Beliebt war er als Lehrer, gerecht war er . . und von beispielloser Bescheidenheit! Ein ganzer Mann ist mit Rosenthal von hinnen gegangen. . . „Chawal al deawdin welüh mistakchin" — wehe um die Dahingegangenen, welche keinen Ersatz znrücklassen, könnte man mit Recht ausrufen. Er war eine seltene Erscheinung, der Ehrenbürger und 'populärste Professor von Erlangen! Wiesbaden. Dr. Rainer. Fraukeubers. Die Besetzung deüLehrerstelle ist durch Lehrer F. Stern, seither an der Privatelementarschule zu Bolkmarsen, von der Regierung bestätigt worden. — Letzten Dienstag wurde Herr St. durch den Kreisschnlinspektor in sein Amt eingeführt. Andern Tags, Mittwoch, übertrug Provinzialrabb. Dr. Munk-Marburg, den Religionsunterricht, der seit 9 Monaten ausgesetzt gewesen, während die Kinder am Elementarunterricht in der christlichen, evangelischen Stadtschule tellgenommen. in Gegenwart sämtlicher Religionsschüler — an Herrn St. Beim Abendgottesdienst am selben Tage wurde St. als Vorsänger vor versammelter Gemeinde eingeführt. * »Otlingen. Ludwig Rothschild, Synagogenrats- Borsteher und Inhaber des Berdiensttteuzes vom Zähringer Löwen, ist im 66. Lebensjahre verschieden. (L.) Posen. Das J ü d. Kranken- und Stechen- Hans (Rohr'sche Stiftung) verpflegte in seinem letzten Rechnungsjahre 602 Kranke (523 Inden, 79 Nichtjuden) an 20,828 Tagen und in seinem Siechenhause 6 Frauen. Die Ausgaben betrugen 162,241 Mark. Rew-Aark. Das Schicksal des unschuldig verurteilten Leo Frank besiegelt! — Der Staats Supreme Court, die oberste Gerichtsinstanz des Staates Georgia, hat denk zwn Tode vernrtellten angeblichen Mörder der Mary Phagan, dem jugendlichen Fabriksdirektor Leo M. Frank, den nachgesuchten „Writ of Error" verweigert, worauf zwei seiner Anwälte sofort nach der Bundeshauptstadt (Washington) abreisten, um ihr Gesuch wegen eines „Writ »f Error", dem Richter Lmnar vom Bnndesobergericht zn unterbreiten. Die letzte Mweisnng des Frank-Gesuches markiert das Ende des siebenten Versuches, den die Anwälte des zum Tode .Verurteilten gemacht haben, um einen neuen Prozeß, resp. eine Umstoßung des am 25. August 1913 über ihn gefällten Todesurteils zn erwirken. Das letzte, erfolglose .Gesuch um einen „Writ of Error" (Zweifelsattest) basierte auf der Weigerung der Supreme Court

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