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Neue jüdische Presse · 1907-02-01 · Heft 5 (1.2.1907) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
5 (1907)
Issue
Heft 5 (1.2.1907)
Date
1907-02-01
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seile 10. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Aus den Vereinen. Frankfurt a. M. Am Dienstag Abend hielt im Verein für jüdische Geschichte und Literatur Herr Rabbine^W i l e n s k i aus Nikolajew lRußllmd) einen Vortrag über das Thema: „Unter hundertjährigem Drucke der Ausnahmegesetze. Ein Beitrag zur Ge^enwartsgeschichtederJudeninRuß- Die Lage der Juden Rußlands, meint Redner, wird hauptsächlich durch den Anstedlungsrayon beein- Sußt, der 1791 durch ein Gesetz der liberalen Kaiserin mharina, eine Anhängerin Voltane's . . ., geschaffen wurde. Dieses Gesetz, das den Juden in ganz Inner- Rußland, dem Kaukasus, Sibirien und den bairischen Provinzen das Wohnrecht verweigert, verschärften noch die sogenannren Jgnatjew'schen Maigeietze in der Weise, daß auch im Anstedlungsrayon selbst den Juden das Wohnrecht aut dem Lande verwehrt ist. An dieses Gesetz reiht sich noch eine Unmenge von Ausnahmegesetzen, welche das ökonomische und kulturelle Leben der russischen Juden geradezu unerträglich aua, sür einen Juden gestattet haben. An einigen k,affen Beispielen schildert Redner diesen Zustand und geht sodann zu einer allsjührlichen Darstellung der ökonomischen .Verhältnisse über, wobei er sich auf ein genaues stmistijches Material stützt. Er zeigt, daß in den produktivsten pnd grsundesten Berusen, von denen sich Dreioierret der Bcoölterung Rußlands ernährt, unter 100 Juden nur b ihren Lebensunterhalt haben; so ist btt Anteil der Juden am Ackerbau und Landwirtschaft, Großindustrie und Großhandel ein verschwindend geringer, höchstens 3 Prozent. Alsdann betrachtet Redner eingehend diejenigen Beruje, in denen dre Juden am meisten tätig sind namentlich Gewerbe und Handel, und weist nach, daß die von den verschiedenen Gewerben lebenden 1750000 jüd.sche Seelen ein unerträgliches Dasein fristen. So ist z. B das Durchschnitts-Jahreseinkommen eines Schneidermeisters nur 300 Rubel, eines Schusters 200 Rubel wobei sehr häufig die Jahreseinnahme eines Meisters auch bis zu 50 Rubel heravstnkt. Was dre Händler betrifft, so beträgt deren Zahl fast 2 Millionen. Ihre Lage wird dadurch gekennzeichnet. daß z. B. in den Gouvernements Alohilew und Wttebsk ein Ueberjchuß an Händlern im Vergleich zu den benachbarten, den Juden verschlossenen Gebieten, von 100 OoO Seelen vorhanden rst,, ein Viertel der ganzen jüdischen Bevölkerung dieser GouvernemeML I Sehr groß ist der Anteil der Juden an den Lehrerberujen. Hier stellen sie elwa 4u Prozent aller Lehrenden tn ganz Rußland, was sür den hoyen Bttdungslrieb der in ökonomischer Hinsicht vcrkommendrn Judenheit ein glanzendes Zeugnis abiegt Es ist bemertenswert, daß das Bitdungslndürinis der Juden sür Elementarunlenichl allem 7 mal so groß ist, wie cas Bedürfnis sämtlicher Bewohner Rußlands .an allen Arten von Unterricht zusannnen; ja, die Ausgaben der russischen Juden sür Elementarbildung gering gerechnet, 5 Millionen betragend, niachen fast 2 Dr.ttel des gesamten ru fischen Kultusetats aus. Daß die jurchlbaren Okloberpogrome die große Slot der Juden noch sehr vergrößert haben, braucht nicht gcsagt zu werden. Und trotz alledem, so schließt Redner, sind die vom Gesetz vogeifreien und gemarterten Juden an Geist nicht gebrochen; sie haben den Mut, m.l dem barbarischen, henlerischen Fe nd zu kämpfen und nicht nur ihre ülienschenrechle, sondern auch ihre nationalen Rechte laut zu verlangen, — und sie hissen zuversichtlich, zu siegen. Die lichtvollen und ergreifenden Ausführungen des Redners machten einen so erschütternden Eindruck auf die Zuhörer, daß viele von ihnen laut stöhnten. Großen Ber all fand der Redner für seinen werwollen formvollendeten Bortrag. Der Literatur-Verein macht sich mit solchen wertvollen, zettgemäßen Vorträgen sehr verdient. Frankfurt a. M. Am Sonntag sprach im Verein „T i f e r c s B a ch u r i in" Herr Georg Freuden st ein über „R a b b i Seit aus Rothenburg". Nachdem Redner kurz auf die Verwandten R. Merrs eingegangen war, beschrieb er vor allem den Lebenslauf des großen Mannes. Einen großen Teil seiner Studien verbrachte N. Me'ir in Frankreich unter Leitung berühmter. Lehrer. In Deutschland war R. Me'ir, wie man annimmt, in 6 Städten Rabbiner, am längsten jedoch, wie Redner sodann eingehend beivies, in Rothenburg a. Tauber. Diese Zeit bedeutete seine Haupttätigkcit und deshalb hat er auch seinen Beinamen „ans Rothenbarg". Redner führte viele Entscheidungen R. Me'irs aus dieser Stadt an und fuhr dann in der Schilderung seines Lebenslaufes fort. Sein Geburtsort ist jedenfalls Worms, wo er ja auch begraben ist. Einige Geschichtsschreiber neunen R. Me'ir „Oberrabbincr des Reichs"; wenn es aber auch nicht erwiesen ist, daß R. Me'ir eine derartige Stellung offiziell bekleidet hat, so betrachtete man ihn doch in Wirklichkeit als Führer der deutschen Juden. Infolge der Grausamkeiten gegen die Juden, die damals in Deutschland an der Tagesordnung waren, wollte R. Me'ir nach dem hl. Lande auswandern. Schon war er in einem lombardischen Eebirgsstädtchen angekomnien, als er dort von einem durchziehenden Apostaten erkannt und verhaftet wurde. Der Grund ist darin zu juchen, daß mit R. Meir viele' Juden auswandern wollte», und man in ihm den Urheber der Bewegung erbtickte. R. Meir wurde in Wasserburg cingclerterl. Die Haft dort war jedoch nur von kurzer Dauer. Länger war die in Ensisheim, wohin er später verbracht wurde. Jedoch wirkte er auch .noch vom Gesängnis aus in höchst segensreicher Weife. Die Juden ivoltten eine hohe Sumine als Lösegeld bieten, er gestattete dies jedoch nicht, weil man eine Person nur mit einer ihrem Werte entsprechenden Summe auslöseu dürfe. Nach 7 jähriger, unschuldig verbüßter Hast starb 3k. Meir 1293 im Gefängnis. Aber noch nach seinem Tode spielte sich' ein trauriges Kapitel in des giabbi Geschichte ad. Die Regieruug verweigerte die Ausiiejerung der Leiche, und erst 14 Jahre noch dem Tode 3k. Me'irs.gelang es einein Frankfurter, Süßkind Al. Wimpfen, die Leiche mir Aufopferung seines ganzen Vermögens auszulvse». Ais Gegendienst Ivolite er nur neben dem großen Lehrer bestattet werden, ein Wunsch, der lauin 1 Jahr später in Erfüllung ging. Nachdem Redner noch die Werke und viele Entscheidungen 3i. Me'irs behandelt hatte, zeigte er denselben noch als Dichter und rezitierte das bekannte (Tischo-beaj) „Schaali Teruso" in deutscher Uebersetzung. An der Distussion,, die sehr lebhaft war, beteiligte sich in hervorragender Weise Herr Dr. Frei in a n n. Frankfurt a. M.,?8 Januar. Die Generalversammlungen eines Vereins, der nach jeder 3iichtung so ausgcbaut ist, wie der Verein Mekor - Cha - j i m, können nichts Neues mehr bringen, sie wissen nur davon zu berichten, daß alle Einrichtungen des Vereins in altbewährter Weise funktionieren. Der Bericht, den der Vorsitzende, Herr Markus Hirsch, ans der gestrigen Geileralversaminluiig erstattete, schilderte daher nur die bekannte Tätigkeit der eiuzcliien Abteilungen des Vereins. Ebenso gab der Kassenbericht die gewohnten Zahlen. Die Einnahmen im abgelaufenen Jahre bestanden aus JL 2392 ordentlichen Beiträgen (279 Mitglieder), JL 245 außerordentlichen Beiträgen, JL 138 Zinsen find JL 227,10 Erlös aus der Versteigerung der Mizwaus. Der Hauptpvsten der Ausgaben sind die Gehälter mit JL 1519. In der Unterabteilung Nachl a ß Zw i betrugen die Einnahmen JL 1070 (Mark 1008 Beiträge, JL 62 Spenden). Ta nach den neuen Statuten der Vorstand aus 7 Mitgliedern — also 2 Mitglieder mehr wie bisher — zu bestehen hat, so waren sür 3 ausscheidende und 2 neu zu besetzende Vorstandsstellen Wahlen vorzunehmeii. Die Wahlen ergaben: Hugo Rothschild, Julius Lew in, Josef Sän.gcr, David A » s b a ch e r und Nathan E s ch w e g e. Gleichfalls nach den neuen Statuten sind von den Mitgliedern unter 21 Jahren 2 in den Vorstand zu delegieren. ES wurden gewählt: Josef Strauß und Moritz Golds ch m i d t. Herr Markus H i r s ch, der verdiente Vorsitzende, wurde wieder zum Vorsitzenden gewählt. Frankfurt a. M. Montefiore-Verein. An den beiden letzten Vortragsabenden sprach Herr Dr. I. Heine m a n » über die Ent st e h u u g und den I. Teil von Goethe's „Fanst". Der Andrang des Publikums zu diesen Vorträgen war ein derartig großer, daß die «aaltüren bereits vor Beginn geschlossen werden mußten und viele Besucher nicht zugelassen werden konnten. Der bekannte Redner löste seine Aufgabe in derartig fesselnder Weise, daß die Zuhörer wie gebannt seinen Ausführungen folgten und nach Beendigung stürmische» Beifall spendeten. Es würde zu weit führen, auf die Einzelheiten der Vorträge an dieser Stelle cinzu gehen, bemerkt sei nur noch, daß allgemein der Wunsch laut wurde, auch mit dem II. Teil des „Zaust" in so hervorragender Interpretierung bekannt zii^werdcn. Der Vorsitzende gab dann auch in seinem Lchlnßrvort diesem Wunsche Ausdruck, indem er Herrn Dr. Hciiieinann bat, im nächsten Jahre seinen so freudig begrüßten „Faust"-Zykliis fortzusetzen. — Auu) der Ges e ll s ch af ts - Ab e n d am 30. er. erfreute sich eines ungemein starken Besuches seitens der Mitglieder und ihrer Angehörigen. Die musikalisch-deklamatorische» Vorträge, von Herrn Dr. L ö f fler vortrefflich zusamineugestellt, wurden von Frl. Cassel (Rezitation) und den Herren Da F-a no (Cello), Kanter (Gesang), K o r n b l u in (Rczitation) und Weill (Klavier) in künstlerischer Weise ausgeführt und riesen wahre Beifallsstürme hervor. Zur Erinnerung an den 25jährigen Todestag B c r t h o l d A n e r b a ch ' s (5. Februar) spricht am nächsten Mittwoch, den 6. Febr. Herr Lehrer Rothschild- Worms, welcher ein persönlicher Bekannter des Dichters war. Frankfurt a. M. Montefiore-Verein. Freitag Abend hielt Herr Sigmund Singer vor zahlreichem Publikum einen interessanten Vortrag über das Thema „Berühni te Mä n ner in Israel". Redner gab in kurzen Zügen Biographien jüdischer Denker und Dichter. Marburg. Verein jüdischer Studenten. Am 24. Okt. 06 wurde hier die erste jüdische studentische Korporation seit dem Bestehen der alma niäter Philippina gegründet und am 31. Dez. 06 von Rektor und Senat bestätigt. Die Verbindung gehört dem B. I. C. an, ans dessen Programm sie basiert und besitzt eigene, schwere Waffen. Schon kurz nach der Gründung zählte sie 14 Aktive, dazu noch eine Anzahl Verkehrsgäste. Bedenkt man gar noch, daß Marburg eine Sonimernniversität ist, also hauptsächlich im Sommer ausgesucht wird, so unterliegt es wohl kaum einem Zlveisel, daß die Korporation sich schnell kräftig entwickeln wird und sich als starkes Glied in die Kette der B. I. St.'en einreihen Welch große Sympathien dem Vereine entgegengebracht werden, bewies sein Gründungskommers, der anr 12. Jan. 07 stattsand. Von allen Setten wurden dem junge» V. I. St. die herzlichsten Glückwünsche zu teil. Insbesondere sei hervorgehobe», daß Se. Ehrwürden Herr Provinzialrabb. Dr. Bi u n k seiner Hingebung an den Verein in herzlichen Worten Ausdruck gab. An der Feier nahmen u. a. teil die Herren Vertreter der Gemeinde, der jüdischen, wissenschastl.-gesell. Vereinigung (I. W. G. V.) und des Kegelklubs „Alle Neune", die alle ihre eifrigste Anteilnahme kundgaben. Die vielen Telegramme, die von Gönnern des Vexeins und seine» K. V. K. V. einliefen, legen beredtes Zeugnis ab von den innigen Beziehungen, deren er sich ersreuen kann. Ein Mitglied, Herr sind. med. Sally Loeb hielt die Tendenzrede, durch die dein V. I. St. viele neue Freunde erworben wurden. Der Kommers wurde von den Herren Chargierten: sind. med. Jul. Leese r*, sind. ixed. Max S ch a u in b e r g** und stud. ined. Leop. S ch u tz*** geleitet. Der V. I. St. kann mit Gcnngtilllng aus dieses sein erstes offizielles Austreten znrückblicken. Berlin. „Bezalett,- Verein zur Förderung von Knnstgewerbe und Hausi n d u st r i e in P a l ä st i n a und den 3k a ch - barländern. Am 17. Januar fand unter dem Vorsitz von Prof. Marburg eine Ausschußsitziuig des Vereins „B e z a l e l" statt, auf der der Maier Gottlieb, der bereits einige Monate in der „Bezalel"- Schute in Jerusalem tätig war, über die Fortschritte der Schüler Bericht erstattete. Die Ansschnßmttglieder nahmen mit Genugtuung die Mitteilungen vom außerordentlich erfreulichen Fleiß und Ernst der Schüler zur Kenntnis, die auch die arbeitsfreie Zeit einer belehrende» gemeinschaftlichen Lektüre widmen und von ihrer Aufgabe, die palästinensische Judenheit ökonomislch und moralisch zu heben, ganz erfüllt sind. — Fünf junge Leute haben in sehr kurzer Zeit in der Bezalct-Schiilc die Steinhauerei erlernt, sodaß sie jetzt einen auskömmlichen Erwerb haben. Da unter den Jerusalemer Inden gar keine Stcinhauer bis jetzt vorhanden sind, trotzdem sie viel Beschäftigung finden könnlen, wurde der Vorschlag von Prof. Schatz, in der Bczalel-Schule eine Abteilung für Steinhauer - Arbeiten eiuzurichten, wofür besonders Prof. Philippson warm eintrat, eiiistiminig angenoinmen. Den Plan des Herrn Gottlieb, das lithographische Gewerbe in Jeriisalem einzusühren, beschloß inan noch einer eingehenden Prüfling zu untcrwersen. Herr- Göttlich, der in diesem Gewerbe viel Erfahrung hat und cs für sehr empfehlenswert für den Bezalel hält, erklärte sich bereit, evtl, auch einen Teil der Kosten (für die Anschaffung der Maschinen, Steine u. dgl. zusammen ca. 10000 JL) beizustenern und bestimmte hierfür zunächst die Einnahmen aus dem Verkauf seiner gegenwärtig in Berlin bei Schulte ailsgestellten Bilder. Zugleich wurde die Einleitung einer Propaganda zur Gewinnung von Mitgliedern für den Bezalel (Jahresbeitrag von 5 JL an) beschlossen. Zahlungen nimmt das Bankhaus Meyer Cohn, Unter den Linden 11, entgegen. Nähere Auskünfte erteilt der Vorstand des „Bezalel", Berlin W. 15, Uhlandstr. 175. Stratzburg i. E. In der vergangenen Woche sand hier der 6. ordentliche K a r t e l l t a g des „Bundes jüdischer Korporationen" statt, der die „Vereine jüdischer Studenten" an'8 deutsche» Universitäten und Hochschulen vereinigt. Die im Laufe dieses Semesters neugegründeten Vereine jüdischer Studenten zu Marburg und „Makkabäa" Berlin wurden provisorisch in den Bund ausgenommen, der damit 9 Korporationen umfaßt. Entsprechend dieser Ausdehnuiig beschloß der Kartelltag dem Bunde eine neue Organisation zu geben. Es wurde bestimmt, die Vertretung des D. I. C. in inneren und äußeren Angelegenheiten einem Präsidium zu übertragen, das seinen Sitz in Berlin hat. Zum Vorsitzenden dieser ans 7 Mitgliedern bestehenden Körperschaft wurde A. H. Dr. Erich Rosenkranz gewählt. Gleichzeitig mit dem K. F. feierte der „Verein jüdischer Studenten" an der Universität Sttaßburg sein 5. S t i f t u n g s f e st. Ein Festkommers. am Abend des 5. Januar bewies durch einen überaus starken Besuch und eine lange Kette von Reden und Ansprachen die großen Sympathieen, die dem Verein von allen Kreisen der hiesigen jüdischen Bevölkerung eritgegengebracht werden. Zu einem gemütlichen Zusammensein mit seinen Gästen veranstaltete der Verein am anderen Tage einen Ausflug nach Wolfisheim; den Abschluß des Festes sowohl wie des Kartelltages bildete ein Vortragsabend, der Dienstag stattfand; A. H. 3iabb. Dr. M. Eschelbach e r - Bruchsal behandelte vor einer zahlreichen Zuhörerschaft in geistvoller Weise das Thema: „Die moderne jüdische Wissenschaft". Zürich (Schw-iz) Am Neujahrstage hat sich hier ein akademischer Verein „Jvria" gebildet, der den Hauptzweck hat, die hebräische Sprache

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