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Neue jüdische Presse · 1906-12-21 · Heft 49 (21.12.1906) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
4 (1906)
Issue
Heft 49 (21.12.1906)
Date
1906-12-21
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Leite 10. Frankfurter Israelitischer Familienblatt. Nr. 48. früher Kreis-Eefangeneninspektor und dann ein sehr 'angesehener Kaufmann. Burgunder hat mehr als eine Million Mark hintcrlassen. Mark Häßler, einer der bekanntesten und ältesten Musikbirigenten Philadelphia's, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Häßler, der in Bayern geboren ist, entstammte einer musikalisch sehr begabten Familie. - Aus der Lehrerwett. Olmütz '(Mähren). Der nunmehr pensionierte Beamte der hiesigen israelitischen Kultusgemciude, Herrn M o r i tz D r u ck e r, erhielt im Fcstsaale unseres Rathauses durch Herrn Bürgermeister Brandhuber die Medaille für 40jährigc treue Di e n st l e i st u n g. Arakau (Galizien). In feierlicher Weste wurde Dienstag, den 11. d. M., inr hiesigen Tempel das 40-jährige Jubiläum des Oberkantors I o s. Fis ch c r, der gleichzeitig Besitzer einer der größten hebräischen Buchdruaereien ist, gefeiert. Im Tempel war fast die gesamte jüdische Intelligenz versammelt. Nach 1>cr Channka-Predigt umringte der Tempel-Vorstand den Jubilar, der Tempel-Präsident Med. Dr. Jurowicz hielt eine sehr warme Ansprache und übergab ihm rin Namen der Tempel-Gemeinde eine künstlerisch ausgeführte silberne Menorah. Im Namen des Chors sprach sodann Herr Schanzer, der einen silbernen Lorbeerkranz überreichte. Hierauf zündete der Jubilar zum vierzigsten Make die Chauukalichte an. — Nach dem Gottesdienst versammelte sich die hiesige „Bnei Brith Loge Solidarität" im Tempelsaal, um auch ihrerseits den Ehrentag ihres Mitgliedes in würdiger Weise zu feiern. Aus den Vereinen. Fra»kfurt a.M. Donnerstag den 13. Dezember er., abends 9 Uhr fand im Cafe Thiergarten ein Channka-Spiel-Abend der Vereinigung zur Pflege von Literatur und Geselligkeit statt, der sehr angeregt verlief. Nach einer ernsten Rede des Dozenten des Vereins, Herrn Professor A. Wehl und Humor« - gewürzten Ansprachen des Herrn Oberlehrer Dr. Jonas Bondi und des Vorsitzenden, Herrn L. Perlmutter erfreuten sich die zahlreich erschienenen Gäste an Chanukaspielen, währenddessen Mitglieder durch Rezitationen und humoristische Vorträge zur Unterhaltung beitrugen. Der wohlgelungene Abend fand gegen V&2 Uhr seinen Abschluß. Fraukftrrt a. M. Die Chanuka-Feier des Vereins „Nachlaß Zwi" wird den Teilnehmern an derselben durch den geradezu glänzenden Bortrag des Herrn Professor Adolf Wehl, der über „Die Freude im Judentum" sprach, dauernd in Erinnerung bleiben. Der Redner führte folgendes aus: Die Makkabäer haben das Judentum vor geistigem und sittlichem Untergang gerettet, und die Weisen jener Zeit habe., zum Andenken daran das Lichterfest eingesetzt: „Und den Juden ward Licht und Freude!" Zu diesen beim Ausgange des Sabbats von > uns gesprochenen Worten fügen wir'in unserem eingewurzelten Optimismus regelmäßig noch die Worte hinzu: „So möge, so wird auch uns Freude zu teil werden!" Denn das Judentum verkündet das Recht seiner Bekenner aus Freude, ja. sogar die Pflicht zur Freude. Ja, Gott selbst ward häufig von unseren hei- . ligen Sängern und Propheten mit den Gefühlen der Befriedigung, der Heiterkeit und der Freude ausgestattet. Darauf behandelte der Redner in zwei Teilen die Freude im Judentum: zuerst die Freude Gottes und dann die Freude Israels. Der jüdische Gott ist nicht, wie unsere Feinde häufig sagen, der strafende und rächende Gott, sondern ein barmherziger und Liebreicher Gott, und nur ein solcher konnte vor 3500 Jahren das menschenerlösende Gebot aussprcchen: „Du sollst Deinen Ncbenmenschen lieben wie Dich selbst". Er steht wie ein befriedigter und freudiger Künstler seiner Schöpfung gegenüber. Im Psalm 104 heißt es: Gott selbst freut sich seiner Werke. Aber das Höchste in der Welt ist doch der Mensch mit seiner sittlichen Anlage und seinem sittlich! gerichteten Willem Die Schöpfung des Menschen ist eine sittliche, Gottes Befriedigung darüber eine absolute gewesen. Israel aber, welches die Offenbarung und die Willenskundgebungen Gottes angenommen, war eine sittliche Volksschöpfung. Und ihr gegenüber verwandelt sich die Befriedigung des Weltenkünstlers bald in das Glücksgefühl des Vaters, bald in die Wonne des Bräutigams. Bald ist ihm Israel der teure Sohn Evhrajim, sür den er tiefes Erbarmen in sich trägt, und bald,wieder die holde Braut, oder die in seinen Augen nie welkende Gattin der Jugend, ohne die dein Schöpfer selbst die Freude an seiner Schöpfung verlören gehen würde. Gottes Freude an seiner Welt sticket ja eine» jubelnden Widerhall im Universum, das seinem Schöpfer in gottersüllter Freude zu- . jauchzt. Diese Freude in Gott, bei den Griechen Enthusiasmus genannt, ist das Vorbild der jüdischen Freude, die die Gottheit aufnimmt in Lust und Genuß und dadurch diese adelt und weiht. Von Freude soll das ganze Leben des Juden durchzogen sein. Jene kommt chm aus der Höhe, wo. Gott in Heiterkeit thront. Unsere Weisen kannten den Zusammenhang zwischen Leib und Seele, und erhoben die irdischen Genüsse, wie Speise und Trank, zu dem Range von geweihten Tätigkeiten. Die sabbatliche Freude soll gewonnen werden durch geistige Vertiefung, durch Enthaltsamkeit von werktäglicher Arbeit, aber auch durch Genüsse und Eindrücke, die zu unseren Sinnen sprechen, also durch eine wohlabgewogeno Kombination von geistigen und sinnlichen Freuden. An Israels Freudcntagen muß der Kummer des einzelnen verstummen. Ueberhaupt darf der Jude auch in der Trauer um den herbsten Verlust von der Freude nicht ganz verlassen sein. I» eine» solchen muß man sich mit freudiger Ergebung fügen. Das Judentum hat nicht nur Heldür im Leiden, sondern auch den Heldenmut der Freude hervorgebracht. Aber die freudige Stimmung, kommt immer wieder zum Durchbruch dank der steten Wirksamkeit der Gebote, deren Erfüllung allen mündigen Gliedern der Volksgemeinschaft obliegt und die „das Herz erfreuen". Der Jude soll auch bemüht sein, Freude um sich zu verbreiten, denn Werke der Menschenliebe, sagt Maimonides, gewähren die höchste Wonne auf Erden. Der tiefste und reichste Born jüdischer Freude aber war von jeher des Studium des Gottesgesetzes, zu dem jeder, ob Fürst oder Bettler, ob reich oder arm, ob gesund oder krank verpflichtet ist, und zwar bis in die Todesstunde hinein. Wer mit den Worten: „Höre, Israel, der Gott, unser Gott ist ein einig einziger Gott" aus dem Leben scheidet, der.ist mit der Erfüllung einer „herzerfreuenden, gemütbeschwichtigenden" Pflicht, also in Seelenruhe und Herzensfreude zum ewigen Leben hinübergegangen. Wir aber, die wir im Lichte des Tages in der Religion der Freude leben und Gott dienen, jubeln, am frühen Morgen wie am späten Abend Gott zu mit dein huldigenden Ruse: „Höre, Israel, Gott, unser Gott, ist. ein einig einziger Gott!" Mit atemloser Spannung hatten die etwa 150 Zuhörer dem einstündigen Vortrage gelauscht, der es verdient hätte, vor einem weit zahlreicheren Publikum gehalten zu werden, und donnernder Applaus erscholl, als der Redner geendet bqtte. — ^Jn dein Nun folgenden unterhaltenden Teil des Abends erwarben sich die Herren Oberkautor Pesachowitsch, Schwarz und S ch m ulewitz (ein jüdischer Sänger ans Rußland), der gcgenivärtig in Leipzig wohnt), den Beifall des Publikums. Besonders die.Jargonlieder des Herrn Schmulewitz nahmen das Interesse des Publikums in Anspruch) so daß der Sänger eine Reihe von Liedern singen mußte. Frankfurt a. M. Ein schönes Chanukkasest beging am Sabbatausgang der M o n t e f i o r e V e re i n. Der große Saal der Franksurt-Loge war überfüllt. Herr Felix Meyer, der Vorsitzende, begrüßte kurz die Anwesenden, er teilte mit, daß Herr Rabbiner Dr. M. H o r o v i tz, der Festredner, in letzter Stunde wegen Erkältung absageu lies, statt seiner aber Herr Rabbiner Dr. Jakob Horovitz die Festrede übernommen hat. Darauf bestieg unter allseitigem Beifall Herr Rabbiner Dr. Jakob Horovitz die Tribüne. Ein großes nationales Fest, begann Redner, feiert' in diesen Tagen das jüdische Volk und wir mit ihm mit. Ein Fest der Kraft, der Aufopferung, des Idealismus — und somit ist es in erster Linie ein Fest der Jugend! Zwei Welten standen sich gegenüber, zwei Kulturen, oder richtiger gesagt, eine große Kultur gegen eine Unkultur, das Judentum gegenüber dem Griechentum. Und die Kultur des Judentums hat sich stärker gezeigt, sie hat den Sieg davongetragen. Der Geist des Idealismus hat gesiegt, gesiegt für alle Ewigkeiten. Wir stehen noch heute da und feiern den Sieg der Vergangenheit, aber auch der der Zukunft. Die Wahrheit hat gesiegt und wird siegen! Chanuka ist also ein Fest der Vergangenheit und der Zukunft, das kleine, stille, keusche Lichtlein verkündet der Welt den Spruch Gottes, daß nicht die physische Kraft siegt, sondern die g e i st i g e. Das jüdische Volk feiert den Sieg seiner Lehre; doch ist es fern von Ueberhebung, es verpönt das Vorurteil und hält fest an dem Grundsatz seiner Weisen: „Nimm die Wahrheit, woher sie a.nch kommen mag." Chanuka ist mtthin ein Mahnruf, fest zu halten an der Vergangenheit und z» gedenke» der Zukunft! Ucbergehend zum Montesiore, schloß Redner, daß auch der Montesiore eine schöne Vergangenheit hat; in seinem zehnjährigen Bestände hat, er es auf 1000 Mitglieder gebracht, und wenn er im Geiste der Makkabäer seine Tätigkeit weiter fortführt, so wird er einer guten Zukunft entgegcngehen. Der zweite Teil des Programms nahm nun seinen Anfang. Er brachte musikalische, gesangliche und deklamatorische Darbietungen von Mitgliedern des hiesigen Opern- und Schauspielhauses. — Auch der dritte Teil des Programms stand auf der Höhe. „Bilder aus dem jüdischen Familienleben" erschienen auf der Bühne; der von Frau Rosa Meyer hierzu verfaßte Text wurde von Fräulein Clara L e v y s o h n gesprochen und von Herrn EmitSchwabacher auf dem Klavier begleitet. — Mit Tanz fand die herrliche Feier ihren Wschluß. Posen. Der Be .rein .FrauenHilfe" hielt am 11. d. M. seine diesjährige ordentliche Generalversamnjlung ab. Der Verein weist die größte Mitgliederzahl sämtlicher Vereine innerhalb der Gemeinde auf. ■ Den Vorsitz führte Lea C a l v a r y. Dem Rechenschastsberichte für die Zeit vom 1. Oktober 1905 bis zum 30. September 1906. ist zu entnehmen. Einnahmen: Ueberschuß vom Rechnungsjahr 1904/05 881,90 JL, Mitgliederbeiträge 2479,00 JL Festeineinnahme 1837,50 JL, Spenden in Höhe voll 3—300 Mark, im ganzen 2115,15 JL Beiträge der israelitischen Kranken-Berpflegungs-Gesellschast 5 JL, die Gesamteinnahme betrug .7318,55 JL Dieser Einnahme steht eine Ausgabe von 4687,71 JL entgegen, sodaß ein Ueberschuß von 2630,84 JL verblieb. — Bel der hierauf anschließenden Wahl der Vorsteherinnen wurden durch Zuruf die bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewähkt. Berlin. ^Jüdische T o y n b e e- H a l l e n der Buei-Briß-Logeu. (Bericht über das 2. Betriebsjahr.j I» gleicher Weise wie im vorige» Jahr, hat die Toynbeehalle, auch 1905, ihre Tätigkeit wieder ausgenommen und bis zum 29. März säst alle Abende ihrem Publikum offen gestanoen. Die Veranstaltungen der einzelnen Abende trugen denselben Charakter wie in . den früheren Jahren; nach einem pünktlich um 9 Uhr beginnenden Bortrage fand eine kleine ^Bewirtung und darauf eine musikalisch-deklamatorische Unterhaltung statt, die präzise 11 ihr Ende erreichte. Wissenschaftliche Vorträge wurden 145 gehalten und zwar 'aus folgenden Gebieten: Medizin 30, Bibel und Talmud 22, Literatur 15, Sozialwissenschaft 15, Naturwissenschaft 9, Geschichte 9, Jurisprudenz 9, Kukturschildernngen 7, Biographien 6, Reisen 6, Allgemeines 5, Kunst 5, Philosophie 3, Musik 3, Poesie 1, Von den Vortragenden waren 139 Herren, 6 Damen. Aus dem Bericht des Wirtschaftskomitees ist hervorzuheben: Die Tätigkeit des Damenkomitees bewegte sich auch in dem abgelaufenen Wirtschaftsjahr in den gleichen Bahnen wie im ersten des Bestehens der Toynbeehalle. Der Verbrauch ist aus folgender Aufstellung zu ersehen; Cakes 675 Pfund L 52 Pfg. 351 JL, Zucker 370 Pfund ü 21 und 22 Pfg. 78,95 JL, Feuerung 105,50 JL, Neuanschaffungen für das Inventar 24,95 -kL, Auslagen des Hausvaters für Petroleum, Säuberung, Waschen der Küchenwäsche, Reparaturen 76 JL, Summa 636,40 JL Es entfallen von dieser Summe aus den einzelnen Abend im Durchschnitt Cakes ca. 4tye Pfund 2,34 JL, Zucker 2% Pfund 0,55 JLL Milch l1/» Liter a, 20 Pfg. 0,30 JL, Petroleum 0,10 JL, Feuerung' 0,75 JL, Summa 4,04 JL, das ergibt für die Woche durchschnittlich 28,28 JL Aus dem Bericht des Komitees für musikalischdeklamatorische Vorträge: An 145 Vortragsabenden haben 280 Damen und 373 Herren, im Ganzen also 653 Personen musikalisch bdcr deklamatorisch mitgewirkt. Die Zahl der Mitwirkenden an den einzelnen Abenden ist gegen das Vorjahr gestiegen. Denn im Winter 1904/05 wirkten an 170 Abenden 692 Personen mit, so daß durchschnittlich auf einen Abend ca. 4,1 Vortragende kommen, während sich für den Winter 1905/06 ca. 4,5 ergeben. Die Vorträge gestalteten sich in folgender Weise. Es fanden statt: Klavier-Borträge, zwei- und vierhändig 111, Geigen- Vorträge 63, Cello-Vorträge 6, Flöten-Vorträge. 1, Zither-Vorträge 8, Streich-Trios und Quartette 7, Solo-Gesang 173, Duette usw. 4, Rezitationen 165 mal. Als Begleiter am Klavier betätigten sich 154 Mitwirkende. Aus -er zionistischen Bewegung. Frankfurt a. M. Zu ihi er Chanukka-Feier hatte die Zionistische Vereinigung die gesamten Räume der Frankfurt-Loge gemietet, und trotzdem mußten Hunderte zurückgewiesen werden. Die. Menschcninasse, die sich 'im Saale zusammenstaute, war so gewaltig, daß der reine Genuß der Darbietungen dadurch etwas beeinträchtigt wurde. — Mit dem Entzünde» des Chanuka-Leuchters und einer Begrüßungsansprache des Herrn B. Stern setzte die Ausführung des Festprogramms ein. Es folgte dann die mit Beifall aufgenommenc Festrede, gehalten von terrn Rechtsanwalt Dr. Bodenheimer -Köln, em Präsidenten der zionistischen Bereinigung für Deutschland. Redner würdigte die Bedeutung des Makkabäeriestes, zeigte, wie die 'Sehnsucht nach dem Lande der Vater im jüdischen Volke niemals erstorben war und nur durch die Ungunst der Verhältnisse nicht in die Tat umgesetzt werden konnte, ging dann zu dem großen Organisator der moderen zionistischen Bewegung über und gab schließlich einen Ueberblick. über den gegenwärtigen Stand der Bewegung. W- Räch der Rede wechselte» lebende Bilder, entworfen und gestellt von Herrn I a c o b N u ß b a u m, mit Gesangsvorträgen der Herren Kowinski, van Co.klem und Fräulein Th. Heine mann, Rezitationen des Herrn Alfred Auerbach vom Schauspielhaus und Klaviervorträgen des Herrn SiegfriedWürzb u r g ab. Die hebräische Rezitation einer Schülerin des Hebräischen Sprachvereins, der kleinen Sita Go it ein, machte sichtlichen Eindruck. In der Pause wurde eine Tomboka verlost. Mit dem von Herrn Joseph Dam beiger, gedichteten Lustspiele, in dem die Damen Ellern, 'Rosenbaum und Kann und die Herren Kurz, Rosenbkatt, Wormser und Rose »heim er äuftraten, nahm die Feier ihr Ende. Die Klavierbegleitung hatte Fräukein Rosenheimer freundlichst übernommen, i Stratzburg^ 18. Dez. 'Samstag Abend feierte die hiesige Ortsgruppe ihr Makckabäerfest. Die Festrede des Herrn Redakteur Berger-Kökn behandelte das Thema „Moderne Romantik tm Judentum". Von den Akteuren des unterhaltenden Teiles

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