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Neue jüdische Presse · 1906-11-23 · Heft 45 (23.11.1906) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
4 (1906)
Issue
Heft 45 (23.11.1906)
Date
1906-11-23
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Seite 3. Nr. 45 Frankfurter JsraelBsches Familienblatt. Die ohnehin arme Stadt ist'jetzt völlig verarmt; sie bietet noch jetzt zwei Monate nach den blutigen Ereignissen ein trauriges Bild der Verheerung. Die Stadt liegt wie ans gestorben da, die drei Straßen, in denen der Pogrom am heftigsten wütete, sehen aus wie nach einer Beschießung im Kriege. Die Häuser sind »och heute ohne Dächer, die Mauern von Kanonenkugeln durchlöchert. Auch das Hilfswerk für Siedler wurde von den vereinigten Organisationen in die Wege geleitet. Durch Sammlungen in Rußland selbst sind 80000 Rubel aufgebracht worden; aus der gemeinsamen Kasse in London sind einstweilen 60000 Rubel überwiesen. Frankfurt a. M. Herr Professor Dr. O Marburg (Berlin W. 15) ersucht uns um Ausnahme der nachfolgenden Beitritts-Einladung zu den; in Gründung begriffenen Pa l ä st i n a - I ud u - strie-Syndikat, G. m. b. H.: „Ew. Hochwohlgeboren erlauben wir uns hierdurch die Mitteilung zu machen, daß das Unterzeichnete Komitee die Gründung eines Industrie-Syndikats für Palästina und' die Nachbarländer vorbereitet unter der Firma: Palästina - Industrie - Syndikat, G. m. b. H. Zweck. Das Syndikat bezweckt die Vorbereitung, Einführung und Finanzierung von industriellen und anderen wirtschaftlichen Unternehmungen in Palästina und den Nachbarländern. Arbeitsplan. Es wird sowohl aus eigener Initiative versuche», jüdische Kapitalisten zu chancenreich erscheinenden Unternehmungen heranzuziehen, als auch im Aufträge und für Rechnung Dritter die nötigen Vorarbeiten zur Gründung von Unternehmungen leisten. Seine Tätigkeit wird demnach bestehen in: 1. Feststellung der wirtschaftlichen Verhältnisse und geschäftlichen Chancen durch' Einholung von fachmännischen Gutachten. 2. Erwerbung von Konzessionen und Terrains sowie Abschluß von Optionsverträgcn. 3. Ausarbeitung von Projekten, Kosten- und Rentabilitätsanschlägen. 4) Finanzierung der zu gründenden Unternehmungen. Das Syndikat wird sich seine Auslagen und Spesen unter Aufschlag eines entsprechenden Gewinnes teils in bar, teils in Anteilen der neuen Unternehmungen zurückerstätten lassen. Eine weitere finanzielle Unterstützung der neu gegründeten Unternehmungen soll nur ausnahinsweise und dann nur gegen genügende Sicherheiten gewährt werden. Projekte. Das Syndikat wird zunächst nur solche Projekte bearbeiten, deren schnelle Verwirklichung Wahrscheinlich "ist. Es liegen uns schon Angebote verschiedener Fachleute vor, die in den betreffenden Unternehmungen Mitarbeiten und sich an ihnen auch mit eigenem Kapital beteiligen wollen. Kapital. Das Grundkapital des Syndikats ist vorläufig auf JfL 100 000 (hunderttausend) in Stammanteilen von rnindestens .K 1000 (Tausend) festgesetzt. Ca. 50000 Mark sind bisher schon gezeichnet, in der Stadt Irkutsk in Sibirien sind ca. 10 Anteile gezeichnet worden, auch hat die Anglo Palcstkne Comp, durch ihre Filialen in Palästina und Syrien uns ihre bereitwillige Unterstützung zugesagt. Der Sitz der Gesellschaft wird Berlin sein; als ehrenamtliche Geschäftsführer sind 2 erfahrene Aaufleute in angesehener sozialer Stellung i» Aussicht genommen, während als Vertreter des Syndikats in Palästina ein. mit langjähriger kaufmännischer Praxis ausgerüsteter Nätivnalökonvm, der gleichzeitig Jurist ist> ausersehen ist. Als Bankstellen notieren wir die Jüdische Kölonialbank, London sowie die Bankfirma A. H. Heymann u. Co., Berlin NW. 7, Unter den Linden 59. Beitritts-Anmeldungen wolle man an den Endesunterzeichneten senden. Wir haben wiederholt Gelegenheit gehabt, das Reüssieren derartiger Syndikate in überseeischen Ländern zu verfolgen. Im Orient haben besonders belgische und französische Syndikate sehr bedeutende. Unternehmungen (Hafenbauten, Eisenbahnen, Versorgung von Städten mit Licht und Wasser, Fabriken ic.) auf diese Weise in die Wege geleitet. Wir sind üver- -zeugt, daß ähnliche Bestrebungen in unserer^ Interessensphäre Palästina bei vorsichtiger Geschäftsführung gleichfalls Erfolg haben werden. Wir hoffen, daß auch Ew. Hochwohlgeboren die Gelegenheit nicht versäumen werden, sich "an einem Unternehmen zu beteiligen, das geeignet erscheint, jüdische Interessen in Palästina aufs wesentlichstes zu fördern und daneben nicht unerhebliche geschäftliche Chancen bietet. ' Zn weiteren Auskünften sowie zur Uebersendung der Programme des Syndikats ist die Kommission zur Erforschung Palästinas, Berlin W. 15, Uhlandstr. 175, gern bereit." Das .Syndikat geht hauptsächlich von dem Gedanken aus,, durch Einführung 'rein geschäftlicher Unternehmungen im nahen Orient den fast überall boykottierten jüdischen Arbeitermassen lohnende Arbeits-Gelegenheit zu verschaffen. Die wirtschaftliche Läge des Orients ist in steter Hebung begriffen (z. Ä. Beirut, Ausfuhr 1901: 541000 Lstrl, Ausfuhr 1905: 925 000 Lstrl.). Auch ist hervorzuheben, daß in,§em sonst noch' mancher Reform bedürftigen Orient die jüdischen Käufieute, Fabrikanten, Handwerker, Arbeiter usw., selbst 'wenn sie keine türkische Untertanen sind, ihrem Berufe ruhig nachgehen können, ohne irgend welchen gesetzlichen Verfolgungen oder Ausnahmegesetzen ausgesrtzt zu sein. Berlin. Gegen dle Errichtung eines Berliner jüdischen Friedhofes in Lankwitz hat der Grunöbesiherverein Lankwitz-Süd Einspruch erhoben. Mit Rücksicht ans die Entwicklung des Ortes soll die Gemeindevertretung ersucht werden, die Angebote der Berliner jüdischen Kultusgemeinde äbzulehnen. Es wird darauf hingewiesen, daß auch die' Genehmigung zum Verkaufe von Land zur Anlage von Kirchhöfen für evangelische auswärtige Kirchengemeinden seinerzeit nicht erteilt worben ist) Berlin. Bibliothek und Lesehalle der i.sr. Gemeinde wurden im Berichtsjahre 1905/6 von 646 Personen 5217 mal benutzt (im Vorjahr 687 Personen 4768 mal). Berlin. Das „Berl. Tgbl." schreibt: Die Sozialdemokratie bezeichnet sich selbst bekanntlich stets mit Vorliebe und init Nachdruck als diejenige Partei, die von konfessionellen Rückständigkeiten und Gegensätzlichkeiten frei ist. Daß trotzdem der Antisemitismus in der Sozialdemokratie nicht nur Boden findet, sondern zuweilen die üppigsten Blüten treibt, haben wir wiederholt Nachweisen können. Ein neuer, auch noch in anderer Hinsicht interessanter Beleg dafür wird uns heute ans Dessau genieldet. Dort sind die Freisinnigen unter der Führung der Landtagsäbgeordnetcn A r t l und D r. Cohn bei politischen und kommunalen Wahlen der letzten Jahre wiederholt .mit den Sozialdemokraten zusammen gegen die rechts stehenden Parteien vorgcgängen. Diesmal haben die Sozialdemokraten den Wahlkampf bei einer Stadtverordnetenwahl daniit begonnen, daß sie die Hälfte aller Mandate für Parteibeamte oder von der Partei wirtschaftlich abhängige Leute forderten und den Freisinnigen öffentlich androhten, es würde nicht einer von ihnen gewählt werden, wenn' sie nicht blindlings und aufs Wort parierten. Auf diese Brüskierung schloß sich das Bürgertum gegen die Sozialdemokratie znsaminen. Es kain zu einem Wahlkampf, in dem die bürgerliche Partei eine durchweg liberale Liste präsentierte. Diese Liste konnte mit sachlichen Gründen nicht wohl bekämpft werden, umsomehr aber leisteten sich die „Genossen" an ebenso gehässigen wie unbegründeten persönlichen Angriffen gegen die gegnerischen Führer. Köstlich ist aber, daß auch hier zuletzt, als alles andere nicht ziehen wollte, die Sozialdemokraten das Liedlein vom A n t i s e m i - t i s m u s anstimmten. Mit deutlicher Spitze gegen den gegnerischen Führer Dr. C o h n schrieb das Dessauer sozialdemokratische Organ in einem ohne jeden Zusatz im redaktionellen Teile abgedrnckten „Eingesandt": „Der Antiseniitismus wird hier sehr bald festen Füß fassen, und bas ist in Anbetracht der Vorgänge auch nur zu iratürlich. Ich war niemals ein Indenfreund, weil ich gefunden habe, daß alle, die ich bisher kennen lernte, ohne jede Ausnahme hinsichtlich des moralischen Wertes auf ein und derselben Stufe stehen. Ich ivürde es also durchaus nicht für ein Unglück halten, wenn alle Semiten schon in dc.n nächsten Tagen durchs Rote Meer zurückgehen und bei dieser Gelegenheit wirklich so viel Wasser schlucken würden, wie angeblich vor Jahrtausenden die Aegyptcr! Daß wir keinen Schaden hätten, wenn damals das Meer anstatt der Aegypter die „Kinder Israels" samt ihren Eltern verschlang, oder aber wenigstens die Semiten jenseits des Jordans blieben, werden Sie jedenfalls nicht bestreiten wollen." Herr Psus hat es denn auch in seinem Leiborgan nicht bestritten. Der Liebe Mühe war trotzdem vergebens. Bei der Wahl siegte das Bürgertum. Hannover. Israelitische Erziehungsanstalt zu Ahlem. Die diesjährige ordentliche Sitzung des Kuratoriums fand' am 11. November statt. Die ausscheidenben Mitglieder wurden mit Ausnahme des Herrn R. L a n b a u e r - Würzburq wieder« gewählt. An seine Stelle wurde HerrKarlSchiff- Berlin, Behrenstr. 47, in das Kuratorium berufen. Die Rechnung des Jahres 1905 würbe genehnilgt, ebenso der Voranschlag für bas Jahr 1907. Derselbe schließt mit einem Defizit von 5000 M ab, gegenüber dem vorjährigen Defizit von 13 000 ~M. Er zeigt also immerhin eine merkliche Besserung der Finanzlage, die hauptsächlich der großen Opferwillkgkeit weiter Kreise zu verdanken ist) Von dem schriftlich vorliegenden Bericht des Vorstandes nahm bas Kuratorium ohne Debatte Kenntnis. Der Bericht verbreitet sich sehr ausführlich über alle Zweige der Verwaltung und erwähnt u. a., baß im Berichtsjahre sechs Lehrlinge als Gärtnergehilfen und acht Haushältungsschülerinnen entlasten sind, von letzteren nahmen fünf Dienstbotenstellungcn an, während drei zu ihren Eltern zurückkehrten. Seit 'dem Bestehen ber Anstalt sind nunmehr 130 junge Leute alH Gärtner ausgebildet worben, von denen nur ein geringer Bruchteil avgesprungen ist. Nachgewiesenermaßen sind 90 ihrem Berufe treu geblieben, etwa 25 erfüllten ihre Militärpsticht oder haben in letzterer Zeit keine Nachricht von sich gegeben.! Die Anstalt steht mit ihren ehemaligen Zöglingen in regelmäßigem Briefverkehr, ans zahlreichen Mitteilungen der jungen Leute geht hervor, bah sie mit ganzem Herzen an ihrem Berufe hängen und mit ihrem Verdienst zufrieden sind. Barmen. Um Kultussteuern handelte es sich bei einer Klage vor dem Bezirksausschuß, die F. Cohen gegen die Synagogengemeinde daselbst angestrengt hat. Cohen sollte für das Jahr 1906 Kultussteuern in Höhe von 180 „JE bezahlen, was er adle h n t e init der Begründung, daß er bereits früher vor dem Amtsgericht seinen Austritt aus der jüdischen Gemeinde erklärt habe. Entscheidend bei der Streitfrage ist, daß der Austritt aus religiösen Bedenken erfolgt sein muß, sollst liegt ein giltiger Austritt aus der Gemeinde nicht vor. Der Kläger Cohen hat eine bahingehende Bescheinigung, die nur auf Verlangen ausgestellt wird, sich nicht geben lasten, und im Protokoll steht nichts davon, daß der Austritt aus religiösen Bedenken erfolgt ist. Der Bezirksausschuß wies den Kläger ab, er stützte sein Urteil auf bas Fehlen der Erklärung im gerichtlichen Protokoll, Laß tatsächlich religiöse Bedenken 'den Austritt aus der Synagogengemeinde veranlaßt hätten. 8.-6. Breslau. Wie wir berichtet haben, finden in dieser Woche die Stadtverordneten- Wahlen statt. Vorläufig kann über den Ausgang der Wahl'noch kein endgültiges Resultat gemeldet werden. Interessant aber ist es, daß es den Sozialdemokraten in der HL Abteilung in einigen Wahlbezirken gelungen ist, mit dem klerikal-antisemitischen Mann der „Freien Vereinigung" in Stichwahl zu kommen, in einem Bezirk sogar mit dem freisinnigen Wahllandidaten. — Diesem ersten Wahlergebnis gegenüber soll es, wie uns berichtet wird, in einer Versammlung der Vertrauensmänner des liberalen Wahlkomitees nicht gelungen sein, alle Teilnehmer von der dringenden Notwendigkeit der Wahl des Sozialdemokraten zu überzeugen, sodaß die Wahl des Klerikalen, und damit eine, wenn auch nicht große, Majorität, so doch noch stärkere Minorität der „Freien Vereniignng" gesichert scheint. — Es ist eben hier wie auch sonst fast überall den Freisinnigen nicht möglich, über den nächsten Turm hinüberzusehen. Die Gefahr einer Revolution ist für einen Freisinnigen in dem Breslau der „abgehauenen Hand" natürlich auch nicht zu übersehen. Leider ist anzunehmen, das; sich unter den mannhaften liberalen Patrioten, die von 'der Notwendigkeit der Wahl des Sozialdemokraten nicht zu überzeugen sind, auch einige Juden befinden. Ucberhaupt sind die Inden an allem schuld: so zum Beispiel beinahe auch in folgendem Fall: Herr Drisch'el war eine Leuchte der „Freien Vereinigung" im Stadtvarlament und gleichzeitig Lehrer in einer oberen Klasse einer Mädchenschule. In dieser Eigenschaft hat er sich nicht etwa sittlich vergangen, aber er hat sich' immerhin so betragen, daß die gute Sitte der ihm anvertranten Mätzchen gefährdet schien. Die „tentschen" Zeitungen stellen nun fest, das; Herrn Drisch'el auch dies nicht widerfahren ist, sic leugnen aber nicht (— man bedenke: sie leugnen nickt?) daß er sich jeden Forschungen nach seinen Taten durch einen wohlgezielten Revolverschuß entzogen hat, und sie sehen sich aus diesem Grunde veranlaßt, den; Verstorbenen schone Worte zu einem strahlenden Rlthmeskranz zu winden: und >ver dies nicht tut. ist nach der „Schles. Vollsztg." und der ..Schles. Lel,rer;tg." ein Verleumder der Ebre des Toten. Ganz folgerichtig müßte es nun weitergehen und man müßte, wenn' man die Zeitungen, die Herrn Drisch'els Ruhm verlleinern wollen, als „Judenblätter" ' bezeichnet, auch die Mädchen und deren Eltern. die Herrn Drisch«! beim Rektor der Schul« verpetzten, Juden schimpfen. Dem beugt die „Brcsl. Ztg." vor, indem sie nach den vorhandenen Akten konstatiert, daß durch' die Anzeige christlicher Eltern und durch die Aussage fünf christlicher Mädchen und eines jüdischen Herrn Drischel skch veranlaßt sah, zu sterben. Wir hoffen aber mit der Schlesischen Volkszeitnng", daß sich im Blute jener fünf Mädchen und deren Eltern jüdische rote Blutkörperchen zeigen, wenn auch in geringer Menge.- Die Winter-Saison hat begonnen und auch das R e p r ä sen ta n ten-Kolle gium hat sich zu einer Sitzung zusammengeftmden. Mit Freuden vernahm ein jeder von dem große n ll e b e r s ch u ß im Etat, und man sah sich veranlaßt, einigen Vereinen Zuschüsse zu gewähren und weitere Schenkungen anznn.chmen, aber ja nicht etwa den ganzen lieberschuß zn verbrauchen, sondern die größere Hällte auf die Sparkante zu legen. Nun mag ja das Sparen eine, schöne 'Lache sein: »ber wo noch so viel zu tun ist. wie in Breslau und wo ein großer Teil des zu Geschehenden mit Geld zu bewirken ist, darf man nicht spare». Warum sorgt man nicht dafür, daß die jüdischen Jünglinge, die mit vierzehn Jahren mit wenigen Kenntnissen die Religionsschüle verlassen, noch Gelegenheit haben, z. B. jüdische Geschichte zn lernen? Warum unterstützt man nicht diejenigen lleineren Gemeinden Schlesiens, die ihren jüdischen Angestellten einen Schandlohn zahlen müssen, und diejenigen, die mit geringer Hilfe vielleicht einen Rabbiner anstelle» könnten? Warum sorgt man nicht für ein ordentliches Asyl unserer hier durchwandernden russischen Brüder? Ja, warum nicht?? Noch ganz abgesehen davon, baß eine so große Gemeinde wie Breslau auch moralische Verpflichtungen gegenüber den jüdischen Organisationen hat. — —

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