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Neue jüdische Presse · 1905-08-25 · Heft 33 (25.8.1905) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
3 (1905)
Issue
Heft 33 (25.8.1905)
Date
1905-08-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 33. jetzt wohl geschlossen ist, weil ihr Inneres restauriert wird und sich sozusagen ein Festgewand anlegt. Die alte Synagoge ist ein Wahrzeichen der Gemeindcgeschichte. (Js darf als bekannt vorausgesetzt werden, daß der erste Hohenzollernkönig vor zweihundert Jahren den großen Garten in der Heidereutergasse der Gemeinde zum Bau eines Gotteshauses geschenkt hat. Der erste Besuch des Königs in der neuen Synagoge 1711 ist sogar durch einen Kupferstich verewigt. Es war dies anläßlich einer Trauung, und der erste Vorsteher der Gemeinde, Seckel Bamberger, der Ahnherr der geachteten und noch heute blühenden Familie, erhielt damals von dem ihm wohlgesinnten König sogar einen Ehrensäbel. Bingen. Vorigen Samstag wurde in der 800 Jahre alten Synagoge der hiesigen israelitischen Gemeinde der letzte Gottesdienst abgehalten. Berühmt war in der Synagoge der Oraun hakaudesch als ein altes Kunstwerk von hohem Werte; derselbe wird in die mit einem Kostenaufwand von einer Viertel Million Mark erbaute neue Synagoge übergeführt werden. Breslau. Der Bezirks-Gemeindeverband Brestau-Liegnitz gewährte iin abgelausenen ersten Geschäftsjahr 1904/05 folgenden Gemeinden Subventionen: Schwirz Jk 150, Loewen Jk 150, Freiburg Jk 200, Trebnitz Jk 100, Wohlan Jk 150, Löwenberg Jk 100, Herrnstadt Jk 100, Winzig Jk 150, Neumarkt Jk 150, Neusalz Jk 100, Namslau Jk 150, Steinau Jk 100. Außerdem wurde den Gemeinden Schweidnitz, Jauer, Ohlau, NamSlau, Löwen, Waldenburg, Strehlen je Jk 50 Beihilfe zu den Versicherungsprämien ihrer Beamten gewährt. Auch den beiden Gemeinden Strigau und Freiburg wurden je Jk 50 für ihre wegen zu hohen Alters nicht mehr versicherungsfähigen Beamten als Beitrag zu dem von diesen Genrcinden für ihre Beamten eingerichteten Sparsond überwiesen. Diesen Subventionen schließen sich eine Beihilfe von Jk 100 für den Ferienkurs für jüdische Lehrer in Breslau und Beihilfen für eine Anzahl Gemeinden bei den Kosten der Prediger und Vorbeter zu den hohen Feiertagen an. Magdeburg. Die jüdische Bevölkerung der Provinz Sachsen. Daß wir in der Provinz Sachsen einen der an Einwohnern jüdischen Religionsbekenntnisses ärmsten Bezirke im ganzen preußischen Staate haben, ist wohl nur wenig bekannt. Deshalb werden folgende Mitteilungen auf diesem Gebiete nicht ohne Interesse sein: Unter der Bevölkerung des preußischen Gesamtstaates befanden sich bei der letzten Feststellung 392 322 Juden oder 1.14 Prozent. Tie Zunahme dieser Zahl hat mit derjenigen der übrigen Bevölkerung schon seit Jahre» immer weniger Schritt gehalten: 1880 hatte der preußische Staat noch 1.33 Prozent Juden in seiner Einwohnerzahl. 1890 nur noch 1.24 Prozent und 1900 gar nur noch 1.14 Prozent. Der Hauptsitz der jüdischen Bevölkerung ist her Stadtkreis Berlin, wo bei der letzten Aufnahme 92 206 Juden oder 4.88 Prozent gezählt wurden. Dazu kommen prozentualiter die Regierungsbezirke Wiesbaden mit 3.04 und Kassel mit 1.96 Prozent Juden innerhalb ihrer Bevölkerung. Die Anzahl der Juden in der Provinz Sachsen wurde zum letzten Male wie folgt festgestellt, und zwar: Reg.-Bez. Magdeburg 3999 oder 0.34 Prozent, Reg.-Bez. Merseburg 2070 oder 0.17 Prozent, Reg.-Bez. Erfurt 1978 oder 0.42 Prozent. Unter den 36 preußischen Regierungsbezirken stehen mit ihrer Prozentualzahl an jüdischer Bevölkerung die Regierungsbezirke Erfurt an 28., Magdeburg an 31. und Merseburg an 30., also an vorletzter Stelle. Weniger Juden innerhalb seiner Einwohnerschaft hat nur der Regierungsbezirk Stralsund aufzuweisen, nämlich 0.13 Prozent. Schwartau (Oldenburg). Der Bürgerverein beschloß, den Gemeindevorsteher zu ersuchen, dahin zu wirken, daß den jüdischen Re st aurationen in Zukunft die Konzession versagt werde. (?!) Oesterreich-Ungarn. Budapest. Das Kultusu. Unterrichtsministerium hat kürzlich eine Entscheidung in Bezug auf die Frage, ob ein unbeschnittener Jude als Judezubetrachten ist, getroffen. Der jüdische Fabriksdirektor F. Trebitsch in Kösmärk ließ am seinem Sohne die Beschneidung nicht vornehmen. Im vorigen Schuljahre wurde der Knabe in die dortige evangelische Schule eingeschrieben, wo er auf Weisung des orthodoxen Rabbiners vom Religionsunterrichte ausgeschlossen wurde. Trebitsch führte hierüber Klage beim Schnlinspektor, der die Angelegenheit an das Unterrichtsministerium leitete. Ter Minister hat nun, mit Berufung auf den § 11 des G.-A. XXXVIII: 1868 und Iden G.--A. XXXII: 1904 den Schulinspektor aufgefordert/ dafür zu sorgen, daß dem Knaben der israelitische Religionsunterricht zuteil werde. Der Minister beruft sich auch auf das Gutachten der israelitischen Landeskanzlei, wonach die Zugehörigkeit zur jüdischen . Konfession, beziehungsweise die Teilnahme am Religionsunterrichte, von der Beschneidung - als conditio sine qna non nicht abhängig sei. . Frankreich. Paris, 21. Aug. Ein interessanter Rechtsspruch spielte sich Hier ab. Vor der ersten Kammer stand Herr Zenker, in Rumänien geboren. Er Frankfurter Israelitisches Familienblatt. hatte sich in Amsterdam durch den Oberrabbiner von seiner Frau scheiden lassen, und da sich Zenker im Jahre 1897 in Frankreich naturalisieren ließ, warf man die Frage auf, ob die Ehescheidung hier gültig sei. Zur Lösung dieser Frage mußte man wissen, ob Zenker vor seiner Naturalisation als Jude oder Rumäne betrachtet worden ist. Sein Rechtsanwalt, Herr Blumenthal, erklärte, daß nach der rumänischen Gesetzgebung, dem Berliner Vertrag gemäß, die Jude» in Rumänien als Fremde angesehen werden und folglich nach ihrem Gesetze, dem Talmud, behandelt werden müssen. Der Gerichtshof schloß sich dieser Ansicht an und erklärte die Ehescheidung für gültig. Josi. Rußland. Petersburg. Immer größer wird die Zahl ehemaliger Juden, die von dem bekannten Toleranzgesetze des Zaren Gebrauch machen, um zum Jude n t u m z u r ü ck z u k e h r e n. Unter diesen befindet sich auch der bekannte Kiewer Rechtsanwalt Kupernik, der während seiner vierzigjährigen Angehörigkeit zum Christentum stets beinüht war, den Juden nach Kräften zu dienen und in zahlreichen, die jüdische Gesamtheit tangierenden Prozessen, zuletzt auch beim Krawallprozesse in Homel, die Interessen des jüdischen Volkes zu vertreten. Auch Rechtsanwalt Bernstein aus Elisabethgrad, Mitglied der Odessaer Anwaltskammer, der vor einigen Jahren zum Protestantismus übcrgetrctcn war, hat dem Kronrabbiner die Mitteilung zugehen lasse», daß er wieder Jude geworden ist. In dem betreffenden Schreiben heißt es: Niemals habe ich die von der protestantischen Kirche vorgeschriebenen Zeremonien beobachtet. Dagegen habe ich nicht einen Moment aufgehört, mich im Herzen als Jude zu fühlen und am geistigen Leben meines schwer geprüften Volkes teilzunehmen. Sehr interessant ist auch, daß Hunderte von Sabbatbeobachtcrn,. sowie andere judaisierende Sekten den Zarenerlaß vom 30. Ltpril 1905 benutzen, um offiziell zum Judentum überzutreten. Ganze Dörfer solcher judaisierendcn Sekten befinden sich im Gouvernement Astrachan. Tie Bauern dieser Dörfer treten massenhaft zum Judentum über und viele von ihnen wandern nach Palästina aus, wo sie in de» jüdischen Kolonien als' Taglöhner zu arbeiten gedenken. Amerika. New-Nork. Mit „Höllenmaschinen" sucht man neuerdings die jüdischen Finanzier s, deren Bemühungen bei Witte wegen einer besseren Behandlung ihrer russischen Glaubensgenossen in letz; ter Zeit in den Vordergrund getreten sind, z u schrecke n. Bei Kuhn, Loeb u. Co. traf eine an die Adresse des Mitinhabers der Firma, Jakob Schiff, gerichtete Kiste mit einer Höllenmaschine ein, die bei weniger vorsichtiger Behandlung und Oeffnung großes Unheil hätte anrichten müssen. Schiff weilt gegenwärtig in Harbor. Tie Kiste wurde von einem Angestellten geöffnet und enthielt außer mehreren Patronen eine Menge Schießpulver. Nachmittags erhielten G u g g e n h e i in u. S o n S, bekannte Metallinteressenten, gleichfalls eine Höllenmaschine, die große Achnlichkcit mit der für Schiff bestimmten hatte. ^Sie wurde untersucht, wobei eine leichte Explosion stattfand. Personalien. München. Gelegentlich der nun zu Ende gegangenen Bäckereiausstellung für ganz Deutschland, die hier stattfand und sehr reichlich beschickt wurde, erhielt Herr M o r i tz B r a n d e i s, Matzenfabrikant, München, die silberne M e d a i l l e für seine ansgestellten M a z z o S. Außerdem wurde Herr Brandeis durch persönliche Ansprache des Protektors, Se. Kgl. Hoheit Prinz Ludwig, de-s zukünftigen Thronerben Bayerns, geehrt, der sich sehr eingehend über die Fabrikation und den Vertrieb der Mazzot erkundigte und dem Dekorierten die Hand reichend, seine vollste Anerkennung aussprach. Wien. Der Professor der Augenheilkunde an der Wiener Universität, Dr. Salomon Klein, beging Samstag seinen 60. Geburtstag. Doktor Klein, der schon als Student große Neigung zur ophthalmologischen Wissenschaft zeigte, in der er sich bei Arlt eifrig betätigte, war erster Assistent des Professors Eduard Jäger Ritter v. Jaxthal. Im Fahre 1883 habilitierte er sich als Privatdozent für Augenheilkunde an der Wiener Universität und erlangte im Jahre 1902 die außerordentliche Professur. Ms ausgezeichneter Lehrer hat Professor Klein eine stattliche Zahl Schüler herangebildet, und viele von ihnen sind bekannte, tüchtige, praktische Augenärzte. Professor Klein ist Abteilungsvorstand an der Wiener Allgemeinen Poliklinik und Augenarzt des Rothschild- Spitals, sowie des Blindeninstituts auf der Hohen Warte. Czernowitz. Der 54. Geburtstag gilt nicht als die Scheidelinie eines Lebensabschnittes, und er geht daher auch bei hervorragenden Persönlichkeiten unbeachtet vorüber. 'Es bedarf schon einer spontanen Begeisterung, um ihn aus der Alltäglichkeit herauszuheben. Diese spontane Begeisterung war auch die Veranlassung des Demonstrationszuges, den die Czerno- Eeite 3. witzer Judenschaft ihrem Kultuspräsidenten, dem Reichsrats- und Landtagsabgeordneten Tr. Benno 2 t r a u ch e r am Tage seines 54. Geburtstages darbrachte. Um die Bedeutung der »larkauten Persönlichkeit Straucher'S zu würdigen, ist es angebracht, einen Ueberblick seines bisherigen Lebenslaufes zu^geben. Schon als junger, mit der Not kämpfender «tudent brachte ihn die erwachende Fähigkeit und der flammende Drang, der Körperschaft, der er angehörte, nützlich zu sein, ins Präsidium der Wiener akademischen Lesehalle. Als Advokat in Czernowitz schuf er sich rasch eine gute Klientel und wurde, kaum daß er das.gesetzliche Alter für eine Wahl hatte, in den Kultusrat entsendet. Von hier aus begann seine Fühlungnahme mit seinen Volksgenossen, mit der jüdischen Wählerschaft. In der Kultusgemeinde herrschte die „Familie" und er begann gegen deren einflußreiche Macht eine zielbewusste Agitation zu entwickeln. In seinem Herzen hegte Straucher eine innige Liebe für sein Volk, und dasselbe in der Bukowina selbstständig denkend zu machen, war sein Lebensziel geworden. Er, der Volkssohn, sah ein, daß auch die niedere und mittlere Bevölkcrungsschicht ein Anrecht habe, in den öffentlichen Körperschaften ihr Geschick selbst zu bestimmen, und begann seine Aufklärungsarbeit in zahllosen Vereinen und Volksversammlungen. Kein Mißerfolg und keine Anfeindung hielten ihn von einer rastlosen Weiterarbeit zurück. Er sah ein, daß die Juden bei energischer und zielbewusster Leitung ein Machtfaktor in der Bukowina werden könnte», und legte darum sein Hauptgewicht auf Heranziehung der jüngeren Generation. Er selbst kaudidierte in Sereth für deir Landtag und linterlag gegen den von der Regierung aufoktroyierten Kandidaten, auch in den Reichsrat versuchte er vergebens gegen den Plutokraten Heinrich Wagner in der Landeshauptstadt Czernowitz durchzukomnien. Schließlich brach er sich Bahn. Seine Ilneigenuützigkeit, seine Charakterfesftgkeit und sein ernster Wille gewannen ihm eine immer größere Anhängerschar und heute steht Dr. Straucher, geliebt und geehrt von seinen Volksgenossen, bereits auf dem Gipfel seiner politischenlMacht. Er ist Präsident der israelitischen Kultusgemeinde, hat das Reichsrats- und LandkagSinandat Czernowitz, gehört dem Gemeiuderat an, und ist auch Mitglied des Landesausschusses. Eine unermüdliche Arbeitskraft, ein Mann von untadelhafter Korrektheit, füllt er überall seinen Platz gewissenhaft aus. Die Judenschaft der Bukowina blickt mit Stolz auf diesen Mann, der ihr noch lange erhalten bleibe» möge. Paris. Das Pariser Haus Rothschild Die „Petites Asfiches" veröffentlichen Auszüge aus den Akten über die Berändernngen, die infolge des Todes des Barons Alfons v. Rothschild in der Pariser Firma de Rothschild Freies eiutreten. Durch einen ersten Akt wird diese Gesellschaft, die zwischen den drei Gebrüdern Alfons, Gustav und Eduard Rothschild bestand, für aufgelöst erklärt, durch einen zweiten Akt, getätigt am 11. und 26. Juli d. I., eine nette offene Handelsgesellschaft gegründet, deren Mitglieder die Barone Gustav und Edmund v. Rothschild und der Sohn des Verstorbenen, Eduard von Rothschild, sind. Die Tauer der Gesellschaft, die am 1. August begonnen hat, ist auf 20 Jahre, das Kapital auf 500 Millionen Frank festgesetzt. Paris, 21. Aug. Nach längerem Leiden ist gestern Abend der bekannte Orientalist Julius Oppert, Professor am College de France, Mitglied des Instituts von Frankreich, im Alter von über 80 Jahre gestorben. Oppert war am 9. Juli 1825 im Hamburg geboren, studierte in Heidelberg Jurisprudenz und in Bonn und Berlin orientalische Sprachen. 1847 ging er nach Paris, erhielt 1848 eine Anstellung als Lehrer des Deutschen am Liceum zu Laval und 1850 in gleicher Eigenschaft nach Reims. 1851 wurde er mit Fresnel und dem Architekten Thomas zur Erforschung der Ruinenhügel nach Mesopotamien geschickt, wo er die Stätte des allen Babylon gründlich durchforschte. Nach seiner Rückkehr (1854) widmete er sich der Entzifferung und Erklärung der assyrischen Keilschrift. Seit 1857 war er Prosessor des Sanskrit an der kaiserl. Bibliothek zu Paris und wurde 1869 mit denl Lehrfach der Assyriologie am Collöge de France betraut, welche Stelle 1874 zur ordentl. Professur erhoben wurde. 1863 erhielt er den Nationalpreis von 20000 Fr. Im Jahre 1881 wurde er zum Mitglied der Acadörnie des Inscriptions erwählt. Seine Hauptwerke sind: „Expedition scientihque en Mesopotamie“ (1857—64), „Etudes assyriennes“ (1857), Elements de la grammaire assyrienne“ (2. Ausl. 1868). sodann die Entzifferung der „Grande inscription da Palais Khor sabad" (mit Mvnant, 1863), der „Inscriptions assyriennes des Sargonides“ (1862), ferner „Mämoires snr les rapports de l’Egypte et de i’Assyrie“ (1868), „Les Inscriptions de Dour-Saritayan“ (1870), Etalon des mesores assyriennes (1875), „Salomon et ses snccesseurs“(1877), „Documents juridiqaes de l’Assyrie et de la Cbaldee“ (mit Menant, 1877), „Le penple et la langne de Mbdes“ (1879), „Fragments cosmogoniqnes“ (1879), „L’ambre saune chez les Assyriens“ (1880), „Etudes snmdriennes“ (Bd. 1, 1881), „Fragments mythologiqaes“ (1882), „La Chronologie de la Genäse“ (in der „Revue des etudes juives, 1895), .Die Schaltmonate bei den Babyloniern und die egyptisch chaldäische Aera des Nabonaffar" (in der „Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesell-

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