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Neue jüdische Presse · 1905-03-24 · Heft 12 (24.3.1905) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
3 (1905)
Issue
Heft 12 (24.3.1905)
Date
1905-03-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 12- Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 3. »»gen, die seit Jahrzehnten betrieben wurden, erstrecken sich aus Hunderte von Gemeinden. Die Notiz, die in anderer .Form noch in mehreren Tagesblättern stand, entbehrt leider, wie uns aus Budapest am 13. März geschrieben wurde, nicht jeder Grundlage, scheint jedoch ganz ungeheuerlich übertrieben zu sein. Bekanntlich wurden die Matrikel bis 1905 in Ungarn durch geistliche, Organe gesührt und so ist begreiflich, daß auf geringer Bildungsstufe stehende Rabbiner der oberungarischen Komitate sichauch so manche Uiizukömmlichkeiten zu schulden kommen ließen. Allerdings sollen solche auch durch andere, - speziell durch griechisch-katholische und griechisch-orientalische Geistliche begangen worden sein. Mer all' dies war längst bekannt und speziell ein in der parlamentarischen Debatte hervorgchobener Hauptgrund, um das Matrikelwesen der Geistlichkeit zu entziehen und seinerzeit der Staatsverwaltung zu überweisen. Die Ziffer von 1000 resp. 10 OM dürste um eine resp. zwei Nullen übertrieben sein. Tie angeblichen Vergiftungsversuche sind Ausgeburten einer krankhaften Phantasie. Charakteristisch ist immerhin, daß seit der ersten Laiicieriing der Nachricht bisher von der ganzen Sache nichts weiter verlautet. Berlin. In der Sitzung des Preußischen Landtages vom 18. ds. Mts. nahm Abgeordneter Cassel beim Etat der Justizverwaltung das Wort bezüglich der ungleichen Behandlung der R i ch t e r jüdischen Bekenntnisse s. Er sagte: Bei der zweiten Lesung des Etats hat der Abg. Gyßling namens mciucr politischen Freunde die ungleiche Behandlung der Richter jüdischen Bekenntnisses gegenüber den Verteilern anderer Religionen bei der Beförderung in höhere Stellen zur Sprache gebracht. Der Justizministcr hat es abgelehnt, ans diese Frage cinzugehen, weil die Ernennung der Richter zu den Prärogativen des Königs gehöre. Auf den Hinweis des Abg. Gyßling, daß der Minister für die Regicrungsakte des Königs verantwortlich sei, hat der Minister erwidert, daß er sich dieser Verantwortlichkeit bewußt sei und sie auch stets tragen werde. Zweifellos gehört die Ernennung der Richter zu den Prärogativen der Krone. Dieses Recht darf aber nur n a ch M a ß g a b e d e r B c r f a s s n n g u n d der Gesetze unter d e r B e r a n t w o r t l i ch k e i t der M i n i st e r ausgeübt werden. Ebensowenig aber, wie jemand als Richter angcftcllt werden kann, der nicht die vorgeschriebcne Qualifikation besitzt, ebenso wenig darf bei der Ernennung des Richters ein Unterschied nach der Religion der Bewerber oder dev Kandidaten gemacht werden. Nach dem Gesetz vom 5. Juli 1869 soll die Verleihung unabhängig vom Religionsbekenntnis erfolgen. Diese Bestimmung ist klar und zweifellos. Wir müssen es als i m W i d e rsprach zu den bestehenden Rechtsnormen st c h e n d erachten, wenn jüdische Richter bei der Beförderung in höhere Stellen um ihres Glaubens willen übergangen werden. (Lebhafte Zustimmung links.) Ter Abg. Gyßling hatte lediglich die systematische Zurückdrängung der jüdischen Richter bei der Besörderung gerügt. Wir wenden uns durchaus nicht gegen das Ernennungsrecht der Krone, zumal wir überzeugt sind, daß der Träger der Krone gewillt ist, dieses ihm zustehende Recht in Uebereinstimmnng mit der Verfassung und dem Gesetz auszuüben. Hier aber handelt cs sich um die Verantwortlichkeit des Ministers, denn der Träger der Krone kann sein Ernennungsrecht nicht rein spontan ausüben, sondern er übt es aus nach den vom Justizministcr gemachten Vorschlägen. Unsere Beschwerde richtet sich dagegen, daß der Justizminister entgegen den Bestimmungen der Verfassung und der Gesetze bei den Anträgen auf Beförderung s y st e m a t i s ch eine Reihe von Richtern übergeht. Wir verzichten heute darauf, auf diese Frage zurückznkommen, da der Minister eine Beantwortung abgelchnt hat; wir behalten uns dies für später vor. Ich möchte nur noch darauf Hinweisen, daß die Haltung der S t a a t s r e g i e r u n g keine einheitliche ist, denn als kürzlich ein Zentrumsabgeordneter sich darüber beschwerte, daß bei der Besetzung höherer Verwaltungsämter die katholischen Bewerber znrückgesetzt würden, da hat der Minister des Innern sich nicht mit den Prärogativen der Krone gedeckt, sondern eine sehr eingehende Anskunst an der Hand einer umfangreichen Statistik erteilt. (Sehr gut.' links.) Die Verletzung des Grundsatzes der Verfassung, daß jeder v o r d e in G e s c tz g l c i ch i st, kann die schwersten Folgen für d a s S t a a t s g a n z e nach sich ziehen. Wenn der Justizministcr, der oberste Hüter des Gesetzes, eine differentielle Behandlung der Richter billigt, so sagen wir: Minister kommen und gehen, aber Recht muß doch Recht bleiben. (Lebhafter Beifall links.) Berlin. Graf Pückler hat sich zur Ruhe gesetzt. Der streitbare Graf hat jetzt pndgiltig - den Berliner Staub von seinen Füßen geschüttelt; er will sich vom politischen Leben zurückziehen und in Kleiw-Tschirne seinen Kohl bauen. Nachdem ihm das polizeiliche Redeverbot die Mhaltung von Versammlungen in Berlin unmöglich gemacht hatte, wollte Gras Pückler bekanntlich seine Ideen in allwöchentlich erscheinenden Flugblättern unter das Volk bringen. Eine dieser „ungehaltenen Reden" ist auch tatsächlich in kleiner Auflage verbreitet worden. Der Ton seiner weiteren. Flugblätter wurde aber immer blutrünstiger; er setzte schließlich direkt Prämien für Einbrecher und Bonibcnwerfer aus, die ihr edles Gewerbe bei den Berliner Juden ausübcn wollten. Für diese Brandreden fand er nun aber keinen Drucker; selbst der Buchdruckercibesitzer Mitsching in der Bcrnanerstraße, der bisher die Reden des Grafen verbreitete, lehnte den Druck der letzten ab. Das hat den Grafe» sehr verschnupft. Er erklärte seine bisherigen Freunde für „schlappe Kerls", die sich vor ein paar Jahren Gesängnis fürchteten, und hat cs nun ausgegeben, in Berlin seinen Kampfruf noch weiter erschallen zu lassen. In beschaulicher Ruhe will er den Rest seines Lebens in Klein-Tschirne verbringen. Berlin. Bei der „Allgem. Ztg. d. Judent.". die seit 70 Jahren das leitende Organ der Reform ist, scheint sich endlich die Erkenntnis einstellen zu wollen. Sie schreibt nämlich: „W e n » die Mischehen weiter z u - ne hm e n. und es i st sehr w a h r sch e i nl i ch, daß cs de r Fall ist, so besteht eine große Gefahr für die Juden heit» zumal die Geburtszifser bei den Juden eine kleine ist, und in allen Ländern die prozentuale Zahl jüdischer Geburten hinter derjenigen der Andersgläubigen zurückbleibt. In Preußen sind 1878—1882 durchschnittlich jährlich 10 900 jüdische Kinder, 20 Jahre später 7731 jährlich geboren worden." Die Erkenntnis der „Allgein. Ztg. d. Judent." ist eine zn späte, denn dieses gefahrvolle Anwachsen der Mischehen datiert schon seit Jahr und Tag zurück. Und Schuld an den Mischehen ist nur die Reformarbeit der „Reform", die von jeher darin bestand, jüdisches Gesetz und jüdische Sitte, alles, was die Eigenart des Juden ausmacht, systematisch zu vernichten. Frankfurt a. Oder. Der Abbruch des alten Tcmpelgcbäudes in Friedland wird sich verzögern, da die königliche Regierung erst durch einen Kommissar feststellen läßt, ob das Innere des Tempels nicht einen besonderen historischen oder Kunst wert besitzt. Ter Bau weist nun zwar weder im Inner», noch Aenßern Kunstwerke auf, doch zeigt sich im Inner» eine eigentümliche Bauart, wie sie heute nicht mehr vorkommt, indem der Raum für die männlichen Gemeindemitgliedcr ca. 2 Meter tief im Erdgeschoß liegt, während der für die Frauen bestimmte Raum zu gleicher Erde gebaut ist. Diese Bauart findet sich noch bei verschiedenen alten Tempeln, wodurch der Ausspruch des Psalmisten: „Aus der Tiefe rufe ich zu dir" Ausdruck finden sollte. Ter Tempel in Friedland wurde ohne jeden Prunk anfgeführt, weil die damalige unbemittelte jüdische Gemeinde aus pekuniären Gründen von einer Ausschmückung Mstand nehmen mußte; ihr lag daran, überhaupt nur ein Bethaus zu erhalten. Wann die Niederlassung der Juden in Friedland (welches früher Vredeburg geheißen haben soll) erfolgt ist, läßt sich nicht feststellen. Man nimmt an, daß, als im 16. Jahrhundert Friedland an den Johannitcrordcn überging und die Macht der Köckeritze geschwunden war, die Juden hier endlich ein „Land" fanden, Ivo sie in „Frieden" leben konnten, daher angeblich der Nanie Friedland. Wenn bei der Unzuverlässigkeit der Nachrichten auch vieles auf Phantasie beruhen mag, so steht dies fest, daß die Juden im 18. Jahrhundert in großem Ansehen bei der Friedländer Bürgerschaft gestanden haben. So verkaufte ihnen der damals einflußreiche Ratmann Krause für ein billiges Geld von seinem mitten in der Stadt hinter seinem Hause belegenen Garten einen großen Teil zur Erbauung des Tempels, und übernahm noch verschiedene Verpflichtungen. Aus Geldnot hat Krause sein wertvolles Grundstück gewiß nicht zerschnitten, denn er erhielt jährlich nur eine Erbpacht von 16 Taler» 10 Silbergroschen. Diese guten Beziehungen der Friedländer Einwohnerschaft zu ihren jüdischen Mitbürgern haben Bestand gehabt, solange noch ein Jude in ihren, flauem geleit l)at. Breslau. Synagogen-Umbau. Der langersehnte Umbau der alten Synagoge ist nunmehr eine beschlossene Sache. Die Kosten werden sich auf 80 000 Mark belaufen. Ter Umbau soll bis zu den hohen Feiertagen fertig sein. Düsseldorf. Die Heinebibliothek, die der Stadt Düsseldorf als Geschenk anqeboten war, nahmen deren Stadtverordnete an. Auch das Zentrum stimm'e dafür/ Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, daß der Plan eines Heinedenknrals in Düsseldorf seiner Zeit von der Mehrzahl der Düsseldorfer Stadtverordneten energisch abgelehnt wurde. Oesterreich-Ungaru. Wie«. Statistik. Im Januar dieses Jahres wurden hier 218 jüdische Kinder (103 niännliche und 115 weibliche. 205 eheliche und 13 uneheliche) geboren. Es wurden 73 rein jüdische und 10 jüdischchristliche Ehen geschlossen. Austritte ausdem I u d e n t u m e fanden 52 statt, Uebertritte zum Judentum«: 6. Wie«. In der Genieinde „Ädass Jisroel“ (Schiffschui) fand am 12. März die Generalversa m in l u n g unter Vorsitz des Obmannes Herrn Markus Bondi statt. In Vertretung des Kultusvorstandes erschien Herr Tr. 'Alfred Berger, Ehrenmitglied des Vereines. Ter Rechnungsabschluß, mit rund Kr. 23000 bilanziert, wird, als bekannt, nicht verlesen; der Vorsitzende konstatierte, daß glücklicherweise mit den steigenden Ausgaben auch die Einnahmen Schritt halten. Ter Bericht wird hieraus genehmigt. Herr Tr. Berger macht Mitteilungen über den Stand der Mikwahjrage, die zu lebhafter Tiskussiou Anlaß geben. Ter Vorsitzende erwähnt schließlich das Hinscheiden des Vorstandsmitgliedes Herrn Tavid Stroh, und gibt die Versammlung der Trauer durch Erheben von den Sitzen 'Ausdruck. Prag. Die Erklärung der Konfessionslosigkeit ist k e i n R e l i g i o n s w e ch s e l. Aus Wien, l5. d., wird uns gemeldet: Ter Karlsbader 'Arzt Tr. Hugo Stark erstattete im Jahre 1901 der politischen Behörde die Anzeige, daß er ans dem Judent u me a u s t r e t e und sich konfessionslos erkläre. Gleichzeitig meldete er auch die Konsessionslosigkcit seiner beiden damals noch nicht sieben Jahre allen Kinder an. Tie Statthalterei und später das Ministerium für Kultus und Unterricht nahmen den Austritt Tr. Stacks zur Kenntnis, verweigerten jedoch die Keniltiiisnahme des Austrittes der beiden Kinder mit der Motivierung, daß die Konsessionslosigkeitserklärnng kein Religionswechsel im Sinne des Gesetzes sei. Tagegen richtete sich eine Beschwerde, die Tr. stark an den Berwaltungsgerichtshof erhob und über die heute unter dein Vorsitze des Grafen Schönbor» verhandelt wurde. Die Beschwerde wurde abgewiesen. Prag. Gegen die Demolierung des jüdischen R a t h a u s e s. Die tschechische Presse veröffentlicht ein von dreizehn tschechischen Vereinen und Korporationcii gesertigtes Eingesandt, in dem öffentlich und energisch gegen die beabsichtigte Demolierung des jüdischen Rathauses und gegen jede lvie immer geartete alltägliche Regulierung der Umgebung der Altneusynagoge protestiert wird und die entscheidenden Faktoren für das Schicksal dieser Baudenkmäler verantwortlich gemacht werden. kl. Budapest. Das Testament eines Bl e n s ch e n f r c n n d e s. Tas Testament des vor Kurzem in Nyitra verstorbenen Fruchtgroßhändlers Josef Engel dc Peskodstr und seiner Gattin enthält folgende Wohltätigkcitsstistungen und Legate für dortige Institute: 1. Für de» Chewra-Kadifcha-Berein 10 000 Kr. 2. Für das Rabbinat 10 000 Kr. 3. Für den Talmud-Thora-Berein 1000 Ko. 1. Für das Gemeindesckretariat 5000 Kr. 5. Zum Tempelbau 20000 Kr. 6. 'Armenfonds für Arme ohne Unterschied der Konfession 20 000 Kr. 7. Zu gleichem Zwecke zu Händen der israelitischen Kultusgemeinde 1000 Sb:. 8. Zu gleichem Zwecke zu Handcu des Stadtmagistrats 1000 Kr. 9. Für den städtischen Beamtenpensionsfond 4000 Kr. 10. Für den israelitischen Lehrerpensionsfond 4000 .Kr. 11. Eine Stiftung zur Prämiierung von Zöglingen der israelitischen Volksschule 2500 Kr. 12. Eine Stiftung von 50M Skr. zur Remuneration der Beamten der israelitischen Kultusgcmeinde. 13. Tem israelitischen Frauenverein 5M0 Kr. 14. Tem christlichen Frauenverein 3600 Skr. 15. Der israelitische» Volksküche 5000 Kr. 16 Tem Poel-Zedek- Bereine 50M Kr. 17. Tem Maskil-el-Tal-Vereine 5000 Kr. 18. Tem israelitischen Bekleidungsvereine 5000 .Kr. 19. Tem Pensionssond des Ryitraer katholischen Lbergyinnajiniiis 40M Skr. 20. Für Stipendien an diesem Gymnasium 2500 Kr. Ferner 21. dem Oberungarischen Kulturvereine 1000 Skr. 22. Dem christlichen Krankenvereine 1000 Kr. 23. Dem katholischen Geselleiivcreine 10M Skr. 24. Dem Feuerwehrvereine 1000 Skr. 25. Tem Musikfond der Freiwilligen Feuerwehr 1000 Kr. 26. Tem Berschönerungsvereine 1000 Kronen. 27. Für das „Goldene Buch" der israelitischen .Kultusgenieinde 2000 Skr. 28. Zu Händen des Magistrats eine Stiftung von 7500 Skr. für drei verarmte Skausleute oder Gewerbetreibende jährlich. 29. Zur Einrichtung und Erhaltung des von ihm erbaute» Armenasyls für 20 Pfründner 2M 000 Skr. 30. Eine Heiratsausstattungs-Stistung von 100000 Kronen für Mädchen aus den Familien der Erblasser. 31. Ter Rest des Vermögens, circa 100000 Kronen, als Familienfond zur Unterstützung mittelloier Familienmitglieder. Außerdem übergab er vor seinem Tode IM0 .Kr. für den Ungarischen Landesverband und 1000 Kr. für den Oberungarischen Kulturverciii. Sämtliche Bediensteten und Angestellten sind mit Legaten bedacht, die älteren erhalten lebenslänglich Wohnung und eine entsprechende Rente. Sämtliche Verwandten von beiden Seiten erhalten Legate. Tiefe letzterwähnten Versügiingeii betragen an 3M0M Kr- Rußland. Petersbarg. Die jüdischen Gemeinden Petersburg, Berditschew, Babrausk, Brisk (Littanen), Bialy- \tot, Wilna, Witebsk, Hömel, Grodno, Twinsk, Jekaterinoslaw, Elisabcthgrad, Sitomir, Kasan, Kischinew, Skowiio, Kreinentfchuk, Libau. Minsk, Mohilew, Nikolajew, Arol, Pinsk, Polotck, Poltawa, Riga, Sinipseropol, Smolensk, Tula, Tschernigow, Charkow, Cherson haben gemeinsam eine Petition um Gleichberechtigung der Juden an das Ministerium eingereicht.

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