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Neue jüdische Presse · 1903-11-06 · Heft 52 (6.11.1903) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
1 (1902-1903)
Issue
Heft 52 (6.11.1903)
Date
1903-11-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4. - „Was haste, mci Kindche?" Mit fliegendem Wem berichtete Gerta. „Was tun, Großmutter, jetzt in der Nacht," schloß sie angstvoll. „Wir wecken die Witwe unten, mci Leben. 'Tie holt e Doktor." Wie der Blitz lief Gerta die Treppen herab und klopfte die Frau heraus. Mit einem rasch übergeschlagenen Tuch drapiert öffnete diese. Die sonst so spottlustige junge Dame hatte keinen Blick für die groteske Erscheinung. Hastig brachte sie ihr Aickiegen vor. „Unse Dokta is krank, die Seele von e Menschen? Da geih ich, Jevrauw, da geih ich gleich," sagte die häßliche Frau gutmütig. Gerta dankte mit so überströmcnder Wärme, daß die Witwe sie erstaunt anblicktc. Ms sie wieder nach oben kam, war Mutter Rüben schon um den Kranken beschäftigt. Sic legte ihm Kompressen auf, unter deren Wirkung er sich sichtlich beruhigt hatte. Bei Gertas Eintritt nahm seine Erregung wieder zu. „Gehen Sie, Gerta, gehen Sie," murmelte er fortwährend vor sich. Sie ging und kauerte sich im dunkeln Nebenzimmer auf einen Sessel. Seine tiefe Abneigung gegen das trotzige, selbstsüchtige Mündel, die er sonst hinter seiner gütigen Ruhe barg, kam in der Willenlosigkeit des Fiebers über Dr. Seeligs Lippen. Wie mußte er sic verabscheuen, baß er nicht einmal ihre Hilfe dulden wollte. Ein trostloses Gefühl haltloser Einsamkeit überkam sie. Ihr war, als hätte nian ihr soeben eine feste Stütze entzogen. Nach einer bangen stunde brachte die Witwe einen Arzt aus der Stadt. Er untersuchte den kranken Kollegen sorgsam, dann erklärte er: „Offenbar Typhus. , Es geht auf Leben und Tod." Sein mitleidiger Blick streifte das schöne, blonde Mädchen, das bei seiner Erklärung voll bebendem Entsetzen zurückfuhr. YTTT- Die Diagnose des Arztes Hatte sich bestätigt. Ans den dürftigen Heimen seiner Patienten Hatte Adam Seelig die totbringende Krankheit mitgebracht. Kkartje kam auf die Nachricht von der Erkrankung des Bruders sofort in das alte Haus auf der Jodcbree. Aber' als Henry Arcndsohn den ansteckenden Charakter der Krancheit erfuhr, gestattete er seiner kleinen Frau nicht, Adams Zimuler zu betreten. Seine weitere Anregung deckte sich mit Klartjcs Wunsch, auch Gerta aus dem Hause, über das vielleicht binnen Kurzem der Tod seine verdüsternden Fittiche ausspannen würde, zu entfernen. Gerta folgte willenlos dem Vorschlag, während Adams Krankheit bei Kkartje zu wohnen. Was sollte sie auch daheim im Ghetto? Angstvoll Stunde um Stunde vor der Tür des Krankenzimmers hocken, dessen Schwelle zu übertreten der Widerwille des Kranken ihr verbot? Immer und immer wieder, wie in der vergangenen Nacht, mit gerungenen Händen zum allbarmherzigen Gott beten, daß er den ernsten Mann dem Leben wieder schenke, damit ihr Gelegenheit gegeben war, ihn zu versöhnen? Nein, da war es besser, sie ging zu Klartje. Am allerliebsten wäre sie freilich zu Frau ter Borg gegangen, weil sic da überhaupt nicht von Dr. Seelig sprechen gehört hätte. Mer sie war, durch den lustigen Freundeskreis Kkartje Arendsohns abgelcnkt, schon fast einen Monat nicht bei Jans Mutter gewesen. Da konnte sie diese doch jetzt nicht plötzlich um wochenlange Aufnahme bitten. Jan hatte ihr schon in seinen Briefen Vorwürfe gemacht, daß sie so wenig an den «einen hing. Aber diese Briefe lagen seit Langem unbeantwortet im Lasten. So gab Gerta Miriam den Auftrag, ihre notwendigen Sachen zu Arendsohns zu bringen,' und. ging nach zärtlichem Abschied von Mutter Rübe» mit Klartje. Derweil blieb Henry Arcndsohn am Bett des jungen «chwagers, darauf achtend, daß alle Anordnungen des behandelnden Arztes richtig befolgt wurden, bis der berufsmäßige Pfleger cintraf. Mein geblieben in dem halbdunklen Zimmer mit dem fiebernden Kranken, erlauschte er unbeabsichtigt aus den wilden, wirren Worten des Phantasierenden das scheu gehütete Geheimnis dieser verschlossenen Seele. Voll tiefen Mitleids blickte der erfahrene Mann auf Wam Seelig. Mußte dieser sein tiefes, ernstes Herz gerade an ein lachendes, liebliches Kind verlieren, das noch kein Verständnis Hatte für seine rühmlose, entsagungsvolle Größe? — Henry Arcndsohn wußte was cs < bedeutete, einen großen Lebcnswunsch zu begraben. — Mains Geheimnis lag verschlossen bei ihm, wie in einem Grab. Nicht einmal Frau Klartje erfuhr, daß der junge Heilige des Ghettos einen heißen Kampf.zu kämpfen hatte mit seinem leidenschaftlichen Herzen. Die Krankheit trat bei Adam Seeligs in Folge von Ueberarbeitung geschwächter Konstitution mit seltener Heftigkeit auf. Rasende Fieberausbrüche wechselten mit stundenlanger Apathie. Mehr als einmal schien der Herzschlag aussetzcn zu wollen und jede Hoffnung auf Genesung ausgeschlossen zu sein. Wenn der Arzt zu seinem Patienten kam oder ihn verließ, dann fand er meist die Tür belagert von armen, verhärmten Gestalten, die mit angstvollen Augen nach seinen Mienen spähten, ob Hoffnung oder Sorge darin zu lesen stand. Das schöne, blonde Mädchen vom ersten Mend sah der Doktor zu seinem Erstaunen nicht T' ' •"Tr-'v.;-Ht ■< Frankfurter Israelitisches Familienblatt. mehr. Gerta hatte das Haus noch nicht wieder betreten, denn Henry Arendsohn brachte täglich Nachricht über das Befinden des Schwagers. Und Großmutter Rüben scheute selbst nicht den weiten Weg in die Stadt, um das Enkelkind zu sehen, das sie um keinen Preis auch nur kurze Zeit in der Nähe des Kranken wissen wollte. Aber trotzdem kam Gerta in das Ghetto. Die Armen, die sie seit Miriams hämischen Worten so tief verachtet hatte, sah sie wieder wie in der ersten Zeit ihres Amsterdamer Aufenthalts mit Seeligs gütigen Augen. Es war, als hätte sie stillschweigcrrd die Verpflichtung übernommen, an seiner Statt für seine Schützlinge zu sorgen. Wenn sie Kkartje Arendsohn nach dem Grunde ihres veränderten, apathischen Wesens fragte, erklärte sie mit Tränen in den Augen, Sehnsucht nach der Großmutter zu haben. Aber sie wurde nicht vergnügter, wenn die zärtliche, alte Frau zu ihr kam. Endlich brachte Henry Arendsohn die Nachricht, daß Wam Seelig die Krisis glücklich 'überwunden hatte und daß eine Gefahr nur noch in der übergroßen Schwäche des Patienten bestände. Aber die Berichte besserten sich von Tag zu Tag. Klartje dachte noch garnicht daran, ihren jungen Gast schon aus dem Hause zu lassen, umsomehr als Gerta ihre frohe Laune wieder gefunden hatte. Auch Henry Arendsohn unterstützte die Bitte seiner Frau in dem Gedanken, daß er dem leidenden Schwager die ständige Anwesenheit des geliebten und versagten Mädchens' ersparen wollte. Aus 'demselben Grunde wirkte er auch auf Adam ein, seine Rekonvaleszentenzeit im sonnigen Italien zuzubringen, da die neblige Herbstlust Amsterdams seine vollständige Herstellung verzögerte. Außerdem glaubte er, daß eine neue, fremdartige Umgebung den empfänglichen Geist Seeligs am ehesten über die letzten Erlebnisse hinivegbringen würde. Endlich gab 'Wam seinen Vorstellungen nach. Aber erst wollte er noch, soweit bas möglich war, sür seine Schützlinge im Ghetto während seiner Wwesenheit sorgen. Einen nach dem Ändern ließ er zu sich kommen um ihm durch Rat und Tat zu helfen, und ein gerührtes Lächeln zuckte um seine bleich gewordenen Lippen, wenn er von ihnen erfuhr, daß sich bereits eine kleine, weiße M'ädchenhand zu diesem Liebeswerk geöffnet hatte. Adam Seelig dachte jetzt an Gerta wie an einen lieben, schönen Traum. Er glaubte, daß seine Leidenschaft für sic in der Heftigkeit des Fiebers gestorb"» wäre. Er sah einem Wiedersehen mit ihr voll Zärtlichkeit. aber ohne Ungestüm entgegen. Und dann kam sie mit Klartje,an einem lachenden Herbsttage. Er sah sie zum ersten Mal ohne Trauerkleider. In dem lichtgrauen Tuchkostüm mit vor Erregung gerötetem Gesichtchen erschien sie ihm wie eine verkörperte Frühlingshoffnung.-Stumm legte sie ein paar langstielige Rosen vor ihm hin. „Sie bringe» mir Blumen, wie einem Großpapa, Gerta." scherzt: er matt. Ihre A"t>vort überhärte er, denn Klartje umarmte ihn stürmisch. „Abe-, lieber Junge, was machst du für dumme Geschichten." Dann mußte er ihr eine Menge Fragen über sein Befinden beantworten. Er war schon sehr ermüdet als die lebhafte, kleine Frau erklärte: „Jetzt bitte ich bei Mutter Rüben um Nachurlaub für Gerta." Damit war sie schon aus der Tür. Gerta blieb allein mit Abani im Zimmer. Er svrach kein Wort. Er ließ nur bas wundervolle Ge'ühl ihrer G'genwart auf sich wirken. Sein Schweigen wurde ihr endlich peinlich. „Sind Sie müde, Herr Doktor?" „Mn wenig. Kommen ~ «ie doch etwas näher, Gerta. Das laute Sprechen macht mir noch Mühe." «ie setzte sich ans einen Stuhl dicht neben ihn. Da nahm er ihre Hand in seine blassen Finger. „Ich möchte mich bei ineiner kleinen «"ellvertreterin herzlich bedanken. Sie haben meine Armen so gut versorat während meiner Krankheit. Und ich möchte Sic bitten, das auch kn meiner Wwesenheit zu tun, Gerta. " „Gewiß, Herr Doktor." Eine atembeklcmmende Seligkeit' bemächtigte sich ihrer unter seinen warmen, zärtlichen Blicken. Sie schwiegen beide. Eine tiefe, wohlige Müdigkeit überkam Adam. Er schlief, ein in seinem Lehnsessel und hielt Gertas Hand dabei fest in der seinen. Zwei Tage später reiste er in Begleitung seines Pflegers nach dem Süden. XIV. 9hm die Großmutter allein war, wollte Gerta doch wieder zu ihr ins Haus.. Das junge Mädchen, hatte jetzt soviel Beschäftigung gefunden, baß es gar keine Zeit mehr hatte, aus die Häßlichkeit seiner Umgebung zu achten. Mutter Rubens Pflene. die alte Frau begann doch mehr und mehr ihre Rüstigkeit zu verlieren, erforderte sehr viel Sorgfalt. Dann widmete Gerta sich mit ernstem Mfer den Pflichten, die Dr. Seelig ihr aufgetragen hatte. Jetzt, wo sein llares Urteil ihr nicht mehr stets helfend zur Seite stand, mußte sie selbst entscheiden, wo Geben not tat und wo sich maßloses, unberechtigtes Heischen an ihre Unerfahrenhcit herandrängte. An Mutter Rüben hatte sie dabei leine Stütze. Die alte Frau beurteilte alle Menschen aus ihrer eigenen Herzensgüte heraus. Miriams Bosheiten aber waren eher dazu angetan, sie zu verwirren^ als ihr zu helfen. Frau Klartje aber sprach mit ihrem „Spatz", wie Rr. 52. sie Gerta nannte, nicht gern über ernste Dinge. So mußte Gerta dann selbst wählen und meist traf sie das Rechte, wie ihr Dr. Seelig, dem sie regelrecht Bericht erstattete, in seinen Briefen bestätigte. Diese Briefe, die von seiner Seite fast peinlich sachlich gehalten waren, wurden von Gerta stets schleunig beantwortet, während Jan ter Borg oft recht lange aus ein paar Zeilen seines „Bräutchens" warten mußte. Schrieb sie ihm aber, dann waren ihre Briefe voll von einer zärtlichen Weisheit, die der Gerta von früher nicht eigen gewesen war, die sich Jan nicht zu d euten verstand, die ihn aber mit um so größerer Freude erfüllte, als auch die Nachrichten seiner Mutter von dem stets wachsenden Liebreiz in Gertas Wesen berichteten. Die. Geselligkeit nahm das junge Mädchen auch viel in Anspruch, sowohl die von Klartje Arendsohn, wie die in den ter Borgschen Freundeskreisen. Hier wie dort war Gerta viel umschwärmter Mittelpunkt und. mit der ganzen Genußfrendigkeit ihrer neunzehn Jahre nahm sie die Huldigungen entgegen. Mit der etwas nüchternen Art der jungen Holländerinnen, die im Gegensatz zu ihrer geschickt verhehlten Leidenschaftlichkeit stand, konnte sie sich weniger befreunden. Dagegen gefielen ihr die hochgewachsenen Männer, mit dem trotzigen, selbstsicheren Gehaben, die weitgereist ihren Gesichtskreis in icder Beziehung erweitert hatten, bedeutend besser. Und da sie noch gesellschaftlich zu ungeschult war,- um das zu verbergen, so kam sie bald in den Ruf einer .Kokette. Zum Glück erfuhr sie selbst nichts davon. Mnen innigeren Verkehr von allen jungen Mädchen hatte Gerta nur' mit Mary Pater begonnen und auch das lag mehr an der Letzteren als an ihr. Die bleiche, kränkelnde Mary hatte sich mit schwärmerischer Zärtlichkeit an sie angeschlossen. Sie verwöhnte und umschmeichelte „das süße Blondchen", wo sie nur konnte. Und dieses ließ sich umschmeicheln und verwöhnen. So bevorzugte denn Gerta auch das Patersche Haus am meisten von ihren gesamten Bekannten, als Klartje Arendsohn ungefähr vier Monate nach. Dr. Seeligs Mreise ihren Gatten wieder auf einer großen Ueberseereise begleitete. Fand sie dort doch nicht nur Mary, sondern auch deren Bruder, den übermütigen Charlie, der ihr noch immer in seiner aus der hohen 'Schule des Flirts erlernten, pariserischen Art begeistert den Hof machte, war sie doch auch bei dem Paterschen Elternpaare offenbar ein gern gesehener Gast. Auf 'Marys Anregung hatte sie auch ihre in Deutschland begonnenen Musikstudien wieder ausgenommen. Und dadurch war zwischen ihr, Mary und Charlie noch ein neuer Jnteressenmittelpunkt geschaffen. — Nur Mevrauw ter Borg schien diese wachsende Intimität nicht angenehm zu sein. Die scharfblickende Dame merkte eher als die unbefangene Gerta, daß das schöne und vermögende Mädchen .den Paters wohl eine willkommene Schwiegertochter gewesen wäre. Mer Frau Rate war viel zu wohlwollend und llug, um Gerta in plumper Weise aufzullären. Das einzige, was sie tat, war, sie erteilte ihrem Sohn den Rat, wieder einmal durch seine persönliche Anwesenheit in Holland auf Gerta einzuwirken. Außerdem verdoppelte sie ihre Beweise mütterlicher Fürsorge für Jans junge ' Braut. 1 «o war fast ein halbes Jahr seit Dr. Seeligs Mreise vergangen und die Nachrichten, die aus Florenz ins Ghetto kamen, sprachen schon die Wsicht aus "baldige Heimkehr ans. Wam fühlte sich wieder kräftig und arbeitsfähig. „Ich habe große, kühne Pläne für mein hohes Ziel," schrieb er an Gerta. „Pläne, deren Durchführung die volle Kraft eines Menschenlebens erfordern." Diesen Brief, derals Begleitschreiben zu den duftigen Orangenblüten am frühen Morgen von Gertas neunzehnten Geburtstag eintraf, hielt sie sinnend wieder und wieder in den Händen. Die Resignation seiner Zeilen verstand sie nicht. Sie las etwas ganz anderes heraus. Wam Seelig war mit „seinein Stellvertreter" zufrieden. Er mußte die Abneigung gegen die heftige, trotzige Gerta von einstvergessen haben. Dieser Gedanke macht sie unsäglich froh. Dann wurde der Tag immer schöner. Großmutter Rüben küßte sie zärtlich auf die weiße Stirn. „Der liebe Gott mag Dich, benschen, mei geliebt's Kind. Glicklich mag er Dich machen, as De's Verdienst."" Jan 'schickte Blumen und einen wundervollen Halsschmuck. Ml ihre Freunde sandten Glückwünsche. Die Tränen waren ihr nah vor Rührung. . Dann aber kamen die Paters. Charlies Lustigkeit vertrieb ihr die Tränen bald. Frau Rate ter Borg küßte ihr kleines Töchterchen innig. Ihre «chützlinge erschienen auch alle um zu gratulieren. Reich beschenkt gingen sie wieder von dem strahlend frohen Geburtstagskind. Gerta war zu glücklich. Froh blickte sie in dem alten Zimmer umher. Bluncen, wohin sie sah und die Lieblichste sie selbst. Spät abends erst verließen Gertas Gäste das Haus aus der Jodebree. - „Großmutter, es war zu schön." Mit diesen Worten umarmte sie vor dem Zubettgehen noch die alte Großmutter. „Gewiß, mei Tautröpfche,"" nickte diese.

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