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Neue jüdische Presse · 1903-03-06 · Heft 18 (6.3.1903) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
1 (1902-1903)
Issue
Heft 18 (6.3.1903)
Date
1903-03-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 18. genwärtig sind es 3 oder 4 Damen, die Mittags nnd manchmal auch Abends bei uni essen. Zum 1. Oktober 1932 fand die erst? Vorßands- Ergänzungswahl auf Grund der neuen S tzung st .tt. Das Loos zum Ausscheiden t af die D-men Mainz und Baruch und Herrn Heidenheimer. Sie wurden einstimmig wiede-gewählt. Der Vorstand setzt sich nunmehr wie folgt zusammen: Alfred Geizer, erster Versitzender. Emma Mainz, zweite Vorsitzende. Emil L. H idenheimer. Kassier. Th. Fürth, Schri.t ü'rer. Ate hrid G,i-er, Oekonomin. Be.tha . Baruch, Henriette Benario. Clementine Bottenwieser, Elise Goldsch nidt, Hanna (Stoib« schmidt, Phllippine Hechschild, Clife Marx, Gella Stern, Max Bauer, Dr. Jacques Benario. Im hiesigen Gutenberg-Saal sprach am Mttwoch. den 25. Februar, Herr Rabbiner Dr. Kurrein aus Teplitz auf Veranlassung der hiesigen Zionisten-Bereinigung Wer das Thema: jüdisches Volkstum und Zionismus". Der Redner, welcher infolge seiner ausgedehnten schriftstellerischen Thätigkeit einen weitbekannten Namen von gutem Klang besitzt, beleuchtete in anziehendester Weise den Zionismus nach den verschiedensten Seiten und suchte in glänzender */< ständiger Rede, welche sich sowohl durch Klarheit der Gedanken als auch tccktvolle Bchandlung des Standpunktes der Gegner auszeichnete, die Ziele und die Berechtigung des Zionismus dar zulegen. Der Redner ging davon aus. wie mit der Rümehr aus dem Exile die Idee des Wischen Volks tums sich allmählig entwickelte und durch die Kämpfe und Siege der Makkabäer einen Höhepunkt erreicht^, der dem jüdischen Volle eine unbezwingbare Kraft einflößte. Diese bewährte sich siegreich gegen die Afsimilationsbestrebungen, die von Römlingen und Rom an den Juden herantreten und ließ es aus deni schrecklichen Märtyrertum des Mittelallers in allen Ländern Europas ungebrochen hervorgehen. Erst mit Beginn des 19. Jahrhunderts versuchte David Friedländer die deutschen Juden dem Deutschtums zu assimilieren. Trotz der Bereitwilligkeit der Juden, sich zu assimilieren, entstand der Antisemitismus und zeigte, dass die Juden nichts anderes als Juden sein können, und nur der jüdische Vollsgedanke, der geeinte jüdische Bolkswille sie rette» und dem Antisemitismus kräftig widerstehen könnte. Dieser Erkenntnis brach der Zionismus Bahn. Der Zionismus ist das wiedererwachte selbstbewusste jüdische Volkstum. Er, ist keine Utopie und keine Erfindung Dr. Herzl's. Er war seit der Zerstörung des 2. Tempels die Atmosphäre des Judentums und der Judenheit und jeder Jude, der aus seinem Siddur betet, muß Zionist sein. Der Zionismus ist die grösste OffeWarung Gottes für die Juden im Exil, ist der fruchtbarste Gedanke, dm die Juden seit 2000 Jahrm hervorgebracht. Er bedeutet die Selbsthilfe. Die Juden sollen beweism. d aß es jüdische Arbeit gibt, und was Wische Arbett ist. Dazu brauchen sie wie jede nationale Arbett einm nationalen Boden, und der ist Zwn, das dm Patriarchen verheißene Land. Dafür setzt sich der Zionismus ein und hat noch nicht in der Judenheit Dagewesmes, ja Wunder bereits geleistet Da ilt der ümalige Kongreß und die Kolonialbank und die Organisation der JUdmhett, die sich in dm verschiedenstm Berusskreisen wie bei dm Studiermdm, Kaufteutm, Arbeitern. Frauen und Mädchen bereits embürgert. Der Zionismus hat aber noch eine große Aufgabe, er muß die Geldaristokratte, dm Geistesadel und die Frommm gewinnen. So begreiflich, wmn auch bedauernswert es ist. daß die elfteren erst erobert werdm müssen, so wmig verständlich ist es, daß die Frommm nicht allen voran die Fahne des Zionismus emporhalten. Die Einwände aller Gegner sind nicht stichhaltig. und läßt sich e,Watten, daß auch diese eines ' Bessern belehrt und mdlich alle Widersprüche und Gegensätze versöhnt werdm und alle einig in dem Wischen Bolksgedanken als ein einig Voll von Brüdern in Zion sich finden werden. So ansprechend jedoch, diese Ausführungen des Herrn Rabbiner Dr. Kurrein waren und so folgettchtig sie auch, von allgemeinen Gesichtspunkten bettachtet, erscheinm, eines mußtm wir leider wie bei fast allm zionistischen Auslassungm auch bei diesem Bottrage vermissen. Es ist der Mangel an Berücksichtigung des reügiösm Mommtes. Nur die Erfüllung der Forderungen des jüdischen Gesetzes war es. was dem Aufgehen des Wischm Volles unter dm Völkern dm Weg verttat und ihm seine Eigmatt und seinen Bestand hat bewahrm helfen. Nur die Nichtachtung des Gesetzes war es, die Israel ins Exil ttieb und nur das Boranstellm des religiösen Pttnzipes. das Verfechten und Predigm des jüdischm Gesetzes und das stete Eintreten für die Erfüllung desselben settens der Zionisten könnte und würde imstande sein, die gesetzesttmm Juden, nach derm MUHUse sie sich ja so sehr sehnen, chren Reihm zuzuführen. Es ist entschieden unser Wunsch, daß die selbstlose Arbett, das ideale Stteben der Zionisten einem schönen Ziele und Erfolg entgegmgehm und gerade . deshalb möchtm wir dem Wunsche Ausdruck verleihen, daß die Zionistm mehr als bisher dem Passus, dm sie in ihr Programm aufgenommm haben: .Rückkehr S Judentum vor Rückkehr ins Judenland" nung tragen. Wmn die Zionistm ihren sich geschaffenen groß «rügen Apparat, die mustergiltig durchgesühtte Organisation und dm sich auf die Gemüter oerverschiedensten Wischen Kreise verschaffrm Einfluß dazu verwmden. das Augenmett Aller auf die Erhabenheit des unverfälschten Judentums zu lenken und nach Möglichkeit zur Rückkehr zum Judentum zu Witten, dann werden sie auch sicherlich nicht nur die Sympathie, sondem auch die thätige Unterstützung aller derer sinken, die ihnen zur Zeit noch aus religiösen Rücksichten als Gegner gegenüberstehen. , Dem38.Rechenschaftsbericht des Vereins Ach awa", Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer-Witwen und -Waisen in Deutschland, gegründet 1864, entnehmen wir folgende Stellen: Wenn auch die gettngste Gabe an unseren Verein als ein Zeichm der Anettennung und wohlwollender Gesinnung recht dankmswert erscheint, so müssm wir doch besonders empfundenen Dank den edlen Spmdem zollen, die durch größere Zuwendungen sich ein besonderes Verdienst um unseren Verein erworbm haben. Zu letzteren gehött die Spende der Familie des im Laufe des vergangenen Jahres verstorbenen. durch seine Wohlthätigkeit bekannten Herrn Georg Speyer dahier im Bettage von Mk. 1500 Nicht minder herzlichen Dank sagen wir Herrn Rechtsanwalt Julius Platte dahier für die unserem Vereine aus dem Nachlasse des Herrn Max Heim überwiesene Zuwendung im Bettage von Mk. 500, ferner den Erben des Herrn ür. Leopold Berliner für die durch Heirn Justizrat A Hamburger in München übergebene Spende von Mk. 300. dem Herrn Henry Budge in New-Iott für den Betrag von Mk. 3u0, der Frau Marcus M. Goldschmidt hier, für den Bettag von Mk. 200, Herrn und Frau Henry Seligman hier, für den Bettag von Mk. 200 und endlich Herrn Eugen Amstein in New-Iott für den durch Herm Leop. Ehmrann in Fütth gespendeten Bettag von Mk. 200. Im verflossenen Jahre hat sich die Zahl der von der Achawa durch jährliche Pensionen unterstützten Pensionäre auf 102 belaufen; es befinden sich darunter 31 durch Altersschwäche oder Gebrechen dienstunfähig gewordene Lehrer mit größerer und kleinerer Familie, ferner 12 Witwen mit 17 unmündigen Kindem, sowie 59 alleinstehende Witwen. — Außerdem wurden in besonders dringenden Fällen an 27 Parteien unserer aktiven Mitglieder auch außerordentliche Unterstützungen aus dem Reservefond im Betrage von Mk. 1375 bewilligt. — Zum zweiten Male gelangten femer auch diesmal die Zinsen unseres im vorigen Jahre durch eine Schenkung neu gegründeten und seitdem auch durch einige Zuweisungen schon erhöhten Spezial- Reservefonds zur Verteilung. Die Empfänger sind bedürftige Töchter früherer aktiver Mitglieder, die ihre Eltem bis ins höchste Greisenalter gepflegt und ihnen dadurch ihre ganze Jugend geopfett hatten; hiermit konnten wir das Andenken Heimgegangener braver Lehrer und die kindliche Aufopferung für Eltem ehren. Die Summe der diesmaligen Pensionen bettägt Mk, 18,300 in 122 Teilen zu Mk. 150 und mit Hin zufügung der aus beiden Reservefonds bewilligten außergewöhnlichen Unterstützungen im Bettage von Mk. 1550 ergiebt sich für das Jahr 1902 eine Gesamt- Ausgabe von Mk. 19.850. Das «Gumpertz'sche Siechenheim" hat, wie wir dem soeben ausgegebenen zehnten Rechenschafts- Bericht entnehmen, im abaelaufenen Jahre 40 Insassen (12 männliche, 28 weibliche) beherbergt, von denen 10 verstorben. 2 entlassen wurden, sodaß sich am 31. Dezember v. I. 28 Personen in der Anstalt befanden Die längst als dringendes Bedürfnis empfundene und geplante Erweitemng des Hauses konnte aus Mangel an Mitteln noch nicht in Angriff genommen werden Für den Baufonds sind 2 Gaben ä 5000 Mk., aus dem Bernhard Levy'schen Legat 10357 Mk. an < schenken überhaupt 30636,5" Mk. eingegangen. Den Vorstand des Vereins bilden die Herren Charles L. Hallgarten, Vorsitzender, Michael, Mos. Mainz. Stellvertteter, Joseph Holzmann. Kassierer, Joseph Wisloch Gegenschreiber. Hemrann Schott, Oekonom, Raphael Etttinger, Stellvertttter, Julius Golbschmidt, Schriftführer/ Rechtsanwalt I Platte und Direktor Hermann Rais; außerdem 6 Ehcendamen. Nachdmck verboten. Aus der Jugendzeit. Skizze von B. Leiser. (Schluß.) Ein leiser Ausmf entfuhr seinen Lippen. Die Tante, ganz die Tante, wie sie in jüngeren Jahren ausgesehen haben mußtet Dasselbe feingeschyittene Gesichtchen mit der Fülle blauschwarzen Haares über der hohen Stirn. Dieselben dunklen, träumerischen Märchenaugen, wie sie auch auf dem Bildnis des gelehrttn „Raas" zu finden waren. Er war ganz benommen von diesem Eindmck. Er, der sonst so Redegewandte, wußte aber auch nicht, wie er sich nach so langer Zeit einführen solltt, ... aber sie, kam ihm zuvor. Klar und deutlich, wenn auch wenig verbindlich, llang's im sein Ohr „Du fühlst Dich gewiß verpflichtet, nur Dein Beileid auszudrücken, Leonhard, bitte, setz' Dich!" . . Wenn sie wüßte, daß er nur gekommen, well er cs nicht' für passend gehalten, einen Brief zu schreiben. Ob sie ihn noch mehr abfallen lassen würde! . . Er zog vor, ihre Frage Nicht zu beantworten und sagte, um doch endlich etwas zu sagen: „Hat die Tante sehr gelitten?" Ein Zug unendlicher Trauer glitt Wer ihr feines Gesicht, und der starre Ausdruck verschwand fast völlig. . . „Sehr, unbechreiblich, die Edle, Gute . . noch im Tode!" . . Sie sah an ihm vorüber wie in weitt Fernen und wie zu sich selbst sagte sie leise: „Nun ist sie erlöst, - und ich bin allein." . .'. Es ergriff ihn ordenüich, er hätte ihr gerne mitfühlend die Hand gedrückt, aber jte hatte die kleinen Hände in die Kleiderfalten inken lassen und achttte überhaupt nicht auf seine Erregung. „UW Du willst nun so allein für Dich leben und . . . wovon, Marianne?" Er dachte im Moment nicht daran, wie unpart es gerWe von ihm et, diese Frage zu stellen, und baß er gar nicht das Recht dazu habe, er, ein völlig Fremder. . . Erstaunt blictte sie auf und eine feine Röte ging über ihr Gesicht, als sie stolz fogjte: „Du bist doch nicht gekommen, um mir ein Almosen zu bieten, Leonhard? dann müßte ich Dich bitten ..." Er unterbrach sie, - rot wie ein Schulbube: „Nein, nein, wie kannst Du nur so etwas denken, ich ftagte nur aus . . aus . . Interesse." . . . „Aus Interesse," wiederholte sie, und ihre Stimme hatte einen eigenen Klang. „Warum seid Ihr überhaupt hierher verzogen?" suchte er abzulenken. „Meinetwegen," sagte sie kurz, mit einer leichten Bewegung nach dem mit Büchern bedeckten Schreibtisch. „Du siehst, ich habe Arbeit, Arbeit zahlt, wenn auch nicht immer gut, nnd wenn ich auch nicht nur des Erwerbs wegen arbeite, sondern well mir die Arbeit Lebensbedingung, meine Lust und meine FreWe ist, so kannst Du doch beruhigt um meine Listen; sein, ich stehe auf eigenen Füßen." . . . Er verstand sie nicht gleich, begriff nicht, welche Arbeit sie wohl meinte. Wer dann wunderte er sich nicht im Geringsten, Ws ihm die Erkenntnis kam. Me Mutter hatte ihre reiche Phantasie vererbt, nur verstand die - Tochter es besser, ihrem TWent Ausdruck zu verleihen, aus ihrer reichen Gedankenwelt zu schöpfen uNd ihre Gebilde in die weite Welt hinausfliegen zu lassen. Leonhard hatte immer mit einem gewissen überlegenen S-ott den Frauen gegenübergestanden. Woran es lag, er hätte es selbst nicht zu sagen vermögen! Ob die Frauen daran die Schuld trugen, welche bisher seinen Wen gekreutt? . . . Das aber war sicher: zum ersten Male, seitdem er in der Welt lebte, empfand er tiefen Respekt, ja xast Ehrfurcht vor einer Frau, und diese Frau war s-ine Kusine, dieses zarte Ge'chöpf das vom Leben nich s verlangte als Arbeit, das Glück in der Arbeit . . . .' Nachdenklich blickte er auf und gerWe in ihre ernsten, großen Augen, nnd da fiel es ihm auk, daß dieie ttef umschattet waren und auf dem zarten G'sicht ein rechter Leidenszug sich auspräate. ,Mkr scheint, Du lebst zu sehr der Arbeit, Du siehst nicht gut aus, Marianne. Würdest Du mir wohl gestatten. Dich morgen ein wenig auszufahren?" Wieder ttaf ihn ein Blick des Staunens. „Ach, muß sehr banken, Leonhard, Du scheinst vergessen zu haben, daß man gestern . . . meine Mutter . - . die Trauertage. . Du scheinst diese Sitte nicht mehr zu kennen, seit Du in der Welt lebst. Aber meine Mutter hielt seyr streng darauf." . . . Sie konnte nicht voll-nden, ihre Sttmme brach. . . . Langsam erhob er sich. „Darf ich denn wenigstens wiederkommen, nach Mr zu sehen?" . . . Schon hatte sie eine W^Wnende Antwort auf den Li"pen, da fiel ihr Blick auf das große Bild über dem Sofa. War es in ihrem Sinne gehandelt, wenn sie ihn gehen hieß? Hatte die geliebte Verstorbene nicht stets Leonhard in Schutz genommen, nach. Gründen gesucht, um seine Nachlässi"kett zu entschuldigen? . . . Ihm entging es nicht, daß sie unschlüssig war, und so sagte er bittend: „Sage nicht nein! Es soll Dein gutes Recht sein, mir die Thür - zu zeigen, sobald ich Dir unbequem oder lästig bin." ... Er sah sie so siebend an. Ws ob von ihrer Entscheidung Tod oder Leben für ihn Whin"e. „Mso komm," sagte sie dann entschlossen, „ich habe Wernur wenig fteie Zeit,. uW so muß ich Dich schon bitten, wenn mögsich. mir den Samstag Nachmittag zu ovfern. Dann arbeite ich nicht." . . - Mit einer leichten Neigung des Kopfes reichte sie ihm die lleine Hand und er mußte wohl oder übel gehen. . . . - Am Abend ging er nicht aus, wie übe-hauvt wenig in der nun folgenden Zeit. Seine Freunde nannten es eine Laune und meinten, er würde schon wi-ber kommen. Aber er kam nicht wieder, er wich ängstlich jeder Berührung mit ihnen aus uni pflegte die Abende einsam in seinem Hause zu berbrin"en. Voll Ungeduld harrte er von Woche zu Woche der Stunde, da seine kleine, graziöse Kusine ihm gestattete, ihr Heim zu betteten. Er wurde förmlich nervös, wenn sie endlich da war; wo er in dem niedrigen Sessel lehnte, von wo er ihr feines Profil in jeder Linie zu studieren vermochte. Meistens fanden sich noch eine oder Wie andere Freundin, oder ein älterer Herr, gleichfalls ein Schriftsteller, Lei ihr e>n. Gewöhnlich legte sie erst iraeNd ein Buch, in dem sie gerade gewesen, hin, um mit ihnen zu plaudern. Leonhard verhielt sich meistens schweigend. Es verdroß ihn, daß er niemals mit ihr allein sein, daß sie sich ausschließlich mit ihm beschäsiigen konnte. UW eines Tages wußte er es so einzurichten, daß er der Letzte war: „Mein Gott, wie gut. daß sie alle fort sind, wie unerträglich sie mir alle waren!" äußerte er. Ernst versetzte sie: „Sie haben jedenfalls das-

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