Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 1 (1902-1903)
- Issue
- Heft 16 (20.2.1903)
- Date
- 1903-02-20
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. ist nur Mittel zum Zweck, sonst ist sein Beruf verfehlt! Wie man beides in Einklang bringt, das soll an folgender nach dem Leben gezeichneter, Darstellung vor Auge geführt werden. In der jüdischen Gemeinde H. soll eine Synagoge neuerbaut werden. Das Bedürfnis hierfür ist längst fühlbar geworden. Die Gemeinde zählt nun über hundert Familien gegen dreißig „Baale-Batim" vor zwei Jahrzehnten., Bei dem raschen Emporblühcn des regen Jnduitriestädtchens ist noch weiterer Zuzug zu erwarten. Man will daher Bedacht nehmen, das neue Gotteshaus möglichst geräumig erstehen zu lasten und es dem „Geschmacke der Neuzeit" entsprechend auszustatten. Ein großes Portal soll den Besucher freundlich zum Eintreten laden, bunte Glasmalerei den Fensterschmuck bilden, mächtige Kuppeln sollen den Bau krönen, selbstverständlich darf auch das elektrische Licht nicht fehle». Die innere Einrichtung sei ebenso geschmackvoll wie das Acußere ansprechend. Seit Monaten entfaltet der löbliche Kultusvorstand eine fieberhafte Thätigkeit, und ihm steht in Anbetracht der schweren und wichtigen Aufgabe eine eigens hierzu gewählte „Baukommission" helfend und ratend zur Seite. Das ist kein Luxus, der vielleicht zu entbehren wäre, denn wer „an den Weg baut, hat viele Meister." Und eine Synagoge ist ja jedem am Wege gebaut! Es ist daher auch gar keine so große Seltenheit, daß ein Synagogenbau in einer Gemeinde den Leu der Unzuftiedenheit und des Unftiedens weckt. Das im jüdischen Charakter stark hervortretende Jndividualitätsgesühl sorgt dafür, daß jeder seine eigene Meinung iür die beste hält und feine einmal ausgesprochene Ansicht auch mit allem Nachdruck vertritt. Es muß nicht einmal der leidige Geldpunkt immer es sein, der den Kampf entfacht. Gar oft spielt der Ehrtrieb und die Ehrsucht, das Sweben, unter allen. Umständen recht zu behallen, hervorragend mit. So vereinigen sich die Stimmen gleichgesinnter Einzelner schließlich zu Parteien, die so ihren Einfluß stärken wollen. Kultusvorstände werden gestürzt. Verwaltungen demissionieren, Baukommissionen legen ihr „Ehrenamt" nieder u. s. f., bis endlich der längst ersehnte Tag erscheint, wo die Pforten des neuerrichteten Gebäudes unter feierlichem Gepränge sich ihren! erhabenem Zwecke öffnen sollen. . Festprogramm, Fahnenschmuck. Festzug und Festpredigt, Musik und Chorgesang, Ansprachen, öffentliches Festeffen, Toaste, sie dürfen nicht fehlen bei der öffentlichen Einweihung des Gotteshauses. Wer das alles mit anschaut und mit erlebt, der könnte die denkbar günstigste Meinung über Juden und Judentum unserer Zeit bekommen. Hält man es aber mit der Logik, würdigt man den.Gedankcn, daß Ursache und Wirkung. Mittel und Zweck doch in annähernd richtigem, inneren Zusammenhänge stehen sollen und stehen müssen, dann muß man angesichts der prunkvollen Synagogenbauten und Einweihungsfeierlichkeiten gar oft ausrufen: xarturiaot moutos, naseetvr riäieuius mus. Berge kreisen und eine lächerliche Maus kommt zur Welt. So löblich und rühmenswert, so heiligwichtig und notwendig der Ausbau jüdischer Gotteshäuser erscheinen muss, so logisch, richtig und unbestritten wird der Satz gellen, daß ihr höchster und hehrster Zweck doch nur der Gottesdienst sein kann, der darinnen sich entfalten soll. Welcher Kontrast liegt oft zwischen dem regen Bäueifer, der glanzvollen Einweihungsfeier und der Totenstille, die sich innerhalb der vier Wände dann ausbreitet! Die leere Synagoge gleicht einer mit schönen Farben bemalten Leiche: es sehll chr das Leben, die Seele Holz bleibt Holz, und Stein bleibt Stein; sie können an sich nicht geweiht und geheiligt werden, weder durch den schöpften Chorgesang, noch durch die fornivollendeste Predigt.'Täglich soll die Synagoge eingeweiht werden, täglich durch das Schacharis.Mincho- und Maariv-Gcbet. Die Synagoge wird nur dadurch eingeweiht, daß wir selbst uns ihr weihen. Wozu bedürfte es sonst all der pekuniären Opfer, all der Kämpfe, all der Opfer an Zell und Kraft? Ist uns nicht schon im Pentateuch (2. B. M. Kap 20) gesagt: Ueberall, wo meines Namens gedacht wirb, werde ich zu dir kommen und dich segnen? Ist Gott nur in kunstgerechten Prachtbauten zu finden? Ja noch mehr, wird ein solcher Bau, den man leer stehen läßt, nicht zur fortgesetzten Anklage gegen diejenigen, in deren Mitte er sich erhebt? Mi schejeisch lau bet hachneses b'irau w'lau nichnas l'schom nikro schauchen ro, ki chc-in derech sch'chc-inim roim sch'lau lichnaus isch l'beis chavöriau. „Wer ein Gotteshaus in seiner Siadt hat, geht aber nicht hinein, wird ein „böser Nachbar" genannt, denn also ist die Art der bösen Nachbarn, daß einer nicht in das Haus des andern geht." (Schulchan Aruch.) Wenn im täglichen Ringen um Besitz und Erwerb, wenn im Kampf um's Dasein die Wege der Menschen so oft feindlich auseinander gehen, so soll die Synagoge vereinigen und verbinden, wie schon ihr Name sagt. Ein frohes und warmes Gemeingefübl soll uns beseelen, wir mögen uns glücklich schätzen mit vielen Brüdern und Schwestern zusammen zu dem gleichen Gotte beten zu dürfen. Bei jedem Omen, bei Kaddisch und Keduschah, überall erfülle uns dieses erhabene und erhebende Bewußtsein. Btutz man da nicht ein „guter Nachbar" sein, ein „guter Nachbar werden? Ja, unsere Weisen haben recht, nur ein „böser Nachbar" mag nicht gemeinsam beten; die Synagoge ist ein Spiegelbild des Gemeindelcbens, und wo sie leer sticht, da ist die Annahme berechttgt, daß auch sonst im Leven, die Herzen Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 16. und Geister geschieden dastehen. Der Gedanke kam mir oft, wenn ich auf meinen Reisen durch die verschiedenen Gaue unseres lieben Vaterlandes Städte ttaf mit hundert bis zweihundert jüdischen Familien, ohne jedoch die Minjanzahl von Betern selbst zur Minchozeit zu finden. Nicht selten war ich da der „zehnte Mann"; nicht selten auch, daß unter den zehn Anwesenden ein Oivcl sich befand oder jemand der Jahrzeit hatte, wo man selbstredend am Platze sein muß, will man nicht ganz pietätlos gelten bei seinen Bekannten! Und ttotz alledem — man ist stolz auf seine prächtige Synagoge, stolz auf den guten Chason, stolz auf den geschulten Chor, stolz darauf, im Ansichts- Album oder gar auf Ansichtskarten auch das jüdische Gotteshaus zu finden! Ich meine aber, daß unsere Alten einen viel schöneren Begriff von der „Großstadt" hatten, für alle Fälle war ihr Begriff ein idealer, auf den wir heute noch stolz sein dürften. Im jüdischen Schrifttum der alten Zeit wird die Frage aufgeworfen: „Eisau hi ir g'daulo?Was nennt man eine Großstadt?" Und die Antwort lautet nicht etwa: wo viele Fabrikschlöte dampfen, wo mehrere Eisenbahnlinien kreuzen, die „Elektrische" fährt, wo viele Kommerzien- und Gehcimräte wohnen und ftir allen Luxus und gesellschaftliches Amüsement gesorgt ist. Nein, so lautet die Antwort nicht! Sie nennt ganz bescheiden eine Großstadt denjenigen Ort, schejöisch bau asoro batlanim, an welchem sich zehn „Müßiggänger" finden. Der geneigte Leser darf aber dieses Wort nicht in unedlem Sinne auffasten. „Batlanim" sind nicht Müßiggänger, die — wie der Volksmund sich derb ausdrückt — unserem lieben Herrgott den Tag abstehlen, auch nicht angesehene Prinzipäle. reiche Fabrikherrn oder Rentiers, die sich während der schönsten Arbeitsstunden bei Skat im Ca ft ein Stelldichein geben und denen hier das Bet hachneses nicht „im Traume einsällt." — Ja. lieber Leser, freundliche Leserin, dann freilich —dann hätten wir viele, viele „Großstädte", mehr als wünschenswert! Die „zehn Batlanim", die hier gemeint sind, bilden ein von der Gemeinde bezahltes ständiges Minjan, das stets zum Gottesdienste und wohl auch zu anderen heiligwichtigen Zwecken bereit steht. Es sind fromme Männer, cdl c Müßiggänger, welche von der gleichgesinnten Gemeinde eigens besoldet werden, um an ihnen eine stetspräsente Reserve zum täglichen Minjan zu haben. Sicher fehlte es in solchen Gemeinden ohnehin nicht an den nötigen Besuchern des Gotteshauses, so daß man wohl nie in die Lage kani, auf die Batlanim angewiesen zu sein. Doch unsere Altvorderen waren überaus bescheiden im Verttauen auf sich selbst und beruhigten sich nicht eher, bis sie ihre „asoro Batlanim" hatten, als ständige Repräsentanz der Gemeinde. (Kol asoro nikr'u Edoh, zehn Männer heißen eine Gemeinde!) Dieses - Bild aus vergangenen Tagen steht mir oft vor Augen, wenn ich die großen Synagogen ansehnlicher Gemeinden so schwach besucht finde, daß selbst am Krias hatauro, am Neumond oder Chanuko kauni Minjan ist, gar nicht zu reden von jenen, die während der ganzen Woche geschlossen bleiben. Brauchte man da solch groß angelegte Bauten aufzusühren? Es genügte wohl ein bescheidenes Häuschen, wie es bei jenem „Schames" der Fall gewesen, von dem uns eine Anekdote meldet. Kam da einst ein jüdischer Reisender in eine größere jüdische Gemeinde. Er besuchte den Gottesdienst und war erstaunt über die kleine Synagoge, deren räumliche Ausdehnung offenbar mit der Familienzahl der Gemeinde in Widcripruch stand. Als er über das Mißverhältniß den „Schames" befragte, antwortete dieser: „Die Sache liegt hier so: wenn sic alle hineingingen, dann gingen sie nicht hinein; so aber gehen sie nicht alle hinein, darum gehen sie hinein." Meistens dürfte man heute fragen: Wozu soll der große Raum nütze sein? In ihm v erliert sich die verschwindend kleine Zahl der Beter. Komme ich dagegen in ein Dörschen und sehe das kleine unscheinbare „Schulchen" täglich zu den Pflichtgebeten von Betern gefüllt, dann darf ich mich wohl in einer „Großgemeinde" wähnen. — Für heute genug geplaudert! Vielleicht ist es mir vergönnt, mit nächstem.etwas über „jüdische Charakterstudien" zum besten zu geben, die den Unterschied zwischen Stadt und Land mehr berühren. Aus alter Welt. Deutschland. Berlin- Bon 1486 Ehejubiläumsmedaillen, die 1902 verliehen wurden, entfielen 40 auf Ehepaare, die der jüdischen Religion angchören. Nürnberg, 9. Febr. An der hiesigen Simultan Volksschule muß nach der seinerzeit gettoffenen Vereinbarung der Religionsunterricht durch Geistliche erteitt werden; bei Anstellung der übrigen Lehrkräfte sehen die städtischen Kollegien, denen das Präsentationsrecht für diese zusteht, nicht auf Konfession, sondern au' Tüchtigkeit. So kam cs im Lause der Jahrzehnte, daß auch israelitische Lehrkräfte der Regierung präsentiert und von dieser auch angestellt wurden. Gegenwärtig befinden sich nun unter den 700 Bolksschul-Lehrkräften ein Lehrer und eine Lehrerin israelitischer Konfession/ deren Präsentation, da die Qualifikatton; eine sehr gute war, von der Regierung bestätigt wurde. Vor etwa Jahresfrist kam nun plötzlich an den Magistrat das Verlangen der Regierung, die israelitischen Lehrkräfte aus der Volksschule zu entfernen. Der Magisttät, der gerade damals auf einstimmigen Beschluß der beiden eincindlichen Kollegien einem Israeliten die höchste ihre, die eine Gemeinde verleihen kann, das Ehrenbürgerrecht, zuteil werden ließ, konnte nicht fassen, weshalb die beiden israelitischen Lehrkräfte nicht mehr das ABC christlichen Kindern üeibringen können und verweigerte die Entfernung der genannten Lehrkräfte. Nunmehr ist aber ein. neues Verlangen seitens der Regierung gestellt worden. Bis jetzt hat der Magistrat, dem die Sache ungemein peinlich ist, die ganze Angelegenheit nur in geheimen Sitzungen beraten. Als kürzlich im Gemcindekollegium ein Mitglied die Frage berühren wollte, wurde vom Vorsitzenden daraus aufmerksam gemacht, daß es sich um geheime Verfügungen handle, die ■ selbst dem Gemeindekollegium nicht mitgeteilt worden seien, es. sei daher die Angelegenheit in die geheime Sitzung zu verweisen. In der geheimen Sitzung beschloß dann das Gemeindekollegium, den Magistrat zu ersuchen, ihm doch Mitteilung über die Angelegenheit zu machen. Dieser Beschiuß wurde in der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeindekollegiums verkündet, gleichzeitig aber auch mitgeteilt, daß der Magisttat dem Gemcindekollegium (es w.aren inzwischen 10 Tage verflossen) noch keine Antwort hat zukommen lasten. Der Magistrat möchte, ehe er mit der Regierung die Sache geregelt hat, nichts in iveitere Kreise dringen lassen. Abgesehen davon, daß man eine Intoleranz in der Nichtzulassung israelitischer Lehrkräfte zur Simultan-Bolksschule (unter Ausschluß des Religionsunterrichtes) erblickt, weiß man auch nicht, in welcher Weise die beiden Lehrkräfte anderweitig verwendet werden sollen. Bis jetzt besteht keine Verfügung in Bayern, wonach die Israeliten nicht in den Lehrerbildungsanstalten zugelasten werden. Die Beiden haben ihrePrüftmg bestanden, sind seinerzeit von derRegierung ernannt worden und sollen nun entfernt werden. Einen gesetzlichen Grund zur Pensionierung kann man nicht finden: soll nun die Gemeinde den vollen Gehalt ohne Gegenleistung auszahlen? Nürnberg. In der Angelegenheit der Entfernung zweier israelitischer Lehrkräfte aus der hiesigen Simultan-Bolksschule ist man jetzt.auf Seiten der Negierung, da man dem Verlangen nach Aufrechterhaltung des christlichen Charakters der Volksschule entsprechen will, anderseits doch nicht die beiden Lehrkräfte in Ruhestand versetzen kann, zu dem Vermittelungsvorschlag gekommen, die beiden Lehrkräfte an städtische Mittelschulen zu versetzen. Nun stehen die seminaristisch gebildeten Lehrkräfte den städtischen. Mittelschulen an Rang und Gehalt denen an der Volksschule gleich, aber man betrachtet doch die Versetzung eines Volksschullehrers an eine städtische Mittelschule als eine Art Beförderung, da — um nur einen Punkt anzuführen — die großen Ferien an den Mittelschulen 14 Tage länger währen als bei der Volksschule. Die Mitglieder der städtischen Kollegien sehen aber in der Angelegenheit eine Prinzipienfrage und wollen durchaus keinen Grund anerkennen, jetzt eine Versetzung der beiden israelitischen Lehrkräfte vorzunehmen, da durch deren Lehrthätigkeit an esyM Simultan-Bolksschule, wo der Religionsunterricht durch Geistliche erteilt wird, den religiösen Gefühlen der Kinder kein Eintrag geschieht. , Günzenhausen, 13. Februar. Gestern fand unter überaus zahlreicher Beteiligung die Beerdigung, des am 17. November vor. Jahres in Viechtach ermordeten Handlungsreisenden David Bermann im israelitischen Friedhofe ftatt: Herr Distriktsrabbiner Dr. Kohn aus Ansbach und Herr Lehrer Marx hielten zu Herzen gehende Grabreden über den so gräßlich aus dem Leben Geschiedenen. Die Leiche wurde nach vorausgegängener Sektion, welche Erdrosselung als Todesursache feststellte, über Nürnberg-Pleinfeld hierher geschasst. England. London^ 7. Februar. 200 Russische Juden, die heute mit dem Dampfer „LismoreEastle" nach Kapstadt hatten abfahren wollen, haben gestern. ihr Fahrgeld zurückerhalten, weil keiner die Bedingungen des neuen Einwanderungsgesetzes der Kapkolonie erfüllte und keiner auch das" Fahrgeld für eventtielle Rückfahrt deponieren wollte. London. Ein jüdisches Auswanderungsbureau. Die Errichtung eines jüdischen Auswanderungsbureaus dürfte binnen kurzem zur Verwirklichung gelangen. Seit Jahren fordern einsichtsvolle Männer im Judentum die Schaffung einer Organisation zum Schütze der jüdischen Auswanderer, welche alljährlich in'der Stärke von 100 000 Seelen ihre östliche Heimat verkästen, um in fernen Ländern ein neues Asyl zu suchen. . Auf dem weiten Wege von dem Heimatsstädtchen bis zum Bestimmungsorte, sind diese unsere arnren Brüder und Schwestern den schlimmsten Unbilden preisgegeben. Sie werden von den verschiedensten Behörden malträtiert und von gewissenlosen Agenten und sonstigen berufsmäßigen Betrügern oft um ihren letzten Groschen betrogen. Viele weroen noch in der zwölften Stunde in ihrer letzten Hoffnung getäuscht, indem sie am Ziele ihrer Sehnsucht von' den Behörden' am Landen gehindertwerden./Alle/diese schweren Uebel ließen sich durch Errichtung. eines Auswänderungsbureaus,. das . an allen Aus- -sind Ein-