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Neue jüdische Presse · 1903-02-13 · Heft 15 (13.2.1903) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
1 (1902-1903)
Issue
Heft 15 (13.2.1903)
Date
1903-02-13
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Frankfurter Israelitisches Jamilienblatt. Nr. 15. Grade das Bußpredigen herausfordem mußte. Hier interessiert uns nur der Zusammenhang zwischen diesem eigennützigen Grundzuge und der Bedeutung der Juden für das Wirtschaftsleben. In dem Maße, wie in diesem die reine Geschäftsmoral zur ausschließlichen Geltung gelangt, der Grundsatz als selbstverständlich anerkannt wird, daß man alles darf, was man kann, (innerhalb der manchmal sehr dehnbaren straftechtlichen Schranken) — und das gilt im wesentlichen heute — müsien, das ist wiederum klar, sich Vorteile für eine Raffe ergeben, die in besonders hohem Grade eigennütziger Gesinnung fähig ist. Hiermit hängt wohl auch das zusammen, was man als Skrupellosigkeit im jüdischen Wesen bezeichnet. Der Jude pflegt weniger peinlich in der Wahl der Mittel zu sein, die ihn zum Ziele führen. Daher ist er auch ein Virtuose der Reklame. Auf deren richtiger und ausgiebiger Anwendung beruht nun aber wiederum heutigen Tags ein großer Teil des wirtschaftlichen Erfolges, weil eine Hauptkunst darin besteht, die Kundschaft zu sich heranzuziehen. Das alles aber würde noch nicht genügen, um die gewichtige Rolle zu erklären, die der Jude im modernen Wirtschaftsleben spielt. Was vielmehr noch in besonders hohem Maße ihn zu dieser Führerrolle befähigt, ist die genannte dritte Eigenschaft: seine abstrakte Veranlagung. Daß diese ihn in der That auszeichnet, ist niemals bestritten worden; die jüdische Religion ist der schlagende Beweis dafür. Diese abstrakte Denkart, die gleichbedeutend ist mit Indifferenz gegenüber Qualitätswerten, Unfähigkeit, das Konkrete, Individuelle, Persönliche, Lebendige, zu würdigen, mußte nun aber in' ihrer Anwendung auf die Welt der materialen Kultur wie von selbst ihr Symbol in dem Gelde finden. Im Geld find alle Qualitäten der Gebrauchsgüter ausgelöscht, sie erscheinen nur noch in quantitativer Bestimmtheit. Nicht welchen persönlichen Wert ein Ding besitzt, was es wert ist, sondern wie viel es wert ist, kommt in denr Gelde zum Ausdruck. Es ist daher mehr als historischer Zufall (der selbstverständlich stark mitgespielt hat, soferne durch eigenartiae soziale Äerhältnisse*) die Juden jahrhundertelang auf Geldgeschäfte beschränkt waren), wenn wir in jüdischen Kreisen noch heute eine starke Ucberwertung gerade des Geldes und seines Besitzes finden. Es kommt darin aber (um noch einmal in der biblischen Sprache zu reden, deren sich Marx bedient) „das Bekenntnis des der jüdischen Art ädaquaten weltlichen Gottes zum prägnanten Ausdruck.'" Andere Umstände haben diese Geldidolatrie noch befördert. Ich nannte schon die zwangsweise Beschränkung auf Geldhandel, der die Juden während vieler Jahrhunderte durch die Gesetzgebung unterworfen waren. Hand in Hand damit ging ihre Zurücksetzung in rechtlicher Beziehung, ihre Ausschließung von Aemtem und Würden der christlichen Gesellschaft. Da lernten sie denn im Gelde ein Mittel kennen, das ihnen zum großen Teil ersetzte, was sie durch Machtspruch der Gesetzgebung entbehren mußten: Geltung und Ansehen. Und daraus ergab sich natürlich abermals eine gesteigerte Wertung dieses Stillers aller Schmerzen, dieses Heilers aller Wunden, dieses wundersamen Trösters in allem Leide: des Geldes. Die rastlose Energie der jüdischen Raffe, ihre nie ruhende Betriebsamkett: sie fanden nun also das natürliche Fell» ihrer Bethätigung in dem Stteben nach Geldbesitz. Und der schon geschilderte prattische Sinn verlegte dieses Stteben alsobald in die Sphäre wirtschaftlicher Thäiigkett: das Bestreben nach Geldbesttz wird zum intenjwen Gewinnstteoen, zum Eiwerbsbettieb, der zwar keineswegs eine auf die jüdische Raffe beschräntte Gemütsverfassung ist, der aber doch in ihr aus den angefühtten Gründen begreiflicherweise zur stärksten Entfaltung kommen mußte. Nun wird aber auch schon verständlich, warum die Juden gerade in unserer Zeit eine so große Bedeutung für das Wirtschaftsleben erlangt haben. Dieses 'wird ja in der modernen kapitalistischen Organisatton ganz und gar auf den Gelderwerb ausgcrichtet. Alle wirtschaftlichen Funktionen werden ihrer qualitativen Konkretheit entkleidet, um nur noch in ihrer Beziehung auf das Geld, d. h. also in abstrakt-quantitativer Besümmtheit zu erscheinen. Alles Wirtschaftsleben wird zu einem Erwerben, alle ökonomischen Vornahmen werden zum Geschäft. Ich habe anderswo geschildett, wie alle Sphären wirtschaftlicher Thättgkett von rattonalistischem Geiste durchttäntt werden, wie das Eminent-Praktische, das schlechthin Zweckmäßige entscheidend über den wirtschaftlichen Erfolg wird. Sind das alles nicht Vorgänge, Wandlungen in Anschauungen und Prattiken, die dem spezifisch-jüdischen Geiste zugute kommen, die ihm ein immer wetteres Feld der Bethättgung einräumen müssen? ___ (Schluß folgt.) Aus aftex Wett. Deutschland. Wiesbaden. Am 7. Februar starb hier das Vorstandsmitglied der hiesigen israel. Kultusgemeinde, Herr Leopold Hirsch, nach kurzem Krankenlager. Berlin. Der Berliner Magisttat wählte den Oberarzt Dr. Alfted Neumann von der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses am Friedrichshain zum Direktor dieser Abteilung. *) Die uns Juden von den Christen aufgezwungen waren. Anm. der Redaktion. Berlin. Zangwill verletzt. Ein Wagen der elektrischen Straßenbahn in Mentone, in dem Maurice Maeterlinck (Jude), der berühmte Verfasser des weltberühmt gewordenen Dramas „Monna Vanna" und Israel Zangwill, der Autor des „Kinder des Ghetto", saßen, stieß mit einem Fuhrwerk zusamnien. Materlinck kam unverletzt davon, Zangwill ivurde unter dem Auge emsthaft verletzt. Berlin. Ob den Privatseminaren, einschließlich der jüdischen, die Berechtigung erteilt, werden kann zur Ausstellung von Befähigungszeugniffen für den Einjährig-Freiwilligen Militärdienst, darüber schweben nach Mitteilungen der Regierung in der Petitionskommijsion des Reichstages Erwägungen. Die Kommission hat deshalb beanttagt, die Petitionen dem Reichskanzler zur Erwägung zu überweisen. Bremen. Jüdisches Emigrantenhaus in Bremen. Da in der durch Rabbiner Dr. Rosenak gegründeten jüdischen Auswanderungsküche wöchentlich 1200 Personen gespeist werden niüsscn, hat Dr. Rosenak jetzt die Gründung eines jüdischen Emigrantenhauses in Angriff genommen. Hamburg. Gesellschaft für jüdische Volkskunde in Hamburg. Das XI. Heft der Mitteilungen der Gesälschaft für jüdische Volkskunde, welches soeben erschienen ist, enthält: Die Statuten der Hamburg-Altonaer Gemeinde von 1726, herausgegeben und nrit einer Inhaltsübersicht eingeleitet von M. Gmnwald, und eine eingehende Besprechung des Werkes „Ginsberg L Marck, Jüdische Volkslieder in Rußland" aus der Feder A. Landau's. Das Unternehmen der Gesellschaft, jüdische Denkmäler, Volksthpen u. s. w. photographisch aufnchmen zu lassen, ist fortgeschritten. Es sind in diesem Halbjahr an die Teilnehmer Aufnahmen bedeutsamer Grabsteine vetteilt worden. Die Ausstellung in der Sammlung Hamburgischer Altertümer am Fischmarkt ist, außer am Dienstag, täglich geöffnet. Königsberg. In der Königsberger zionistischen Vereinigung sprach am Sonntag Abend im großen Saale der Palästta Alberttna Herr Dr. Th. Zlocisti-Berlin über „Kulturhoffnung und Kulturarbeit im Zionismus." Ausgehend vom Baseler Programm, welches die sozialen Aufgaben des Zionismus fixiere und nur andeutungsweise auf die großen Aufgaben Bezug nehme, denen die ganze Bewegung gelte, führte Redner vor zahlreichen Zuhörern weiter aus, es habe niemals ein Judentum gegeben, welches indentisch sei dem der Kirche. Darum wolle man nicht mehr bloß Sabbathjude sein, sondern man wolle mit allem Sein, allem Wollen, Können und Sollen eingefügt sein in das wahre Judentum. Ein großes Verdienst des Zionismus sei es da, dem ganzen jüdischen Volke in der Diaspora ein Ziel gesetzt zu haben. All das Gute, was bisher bereits durch den Zionismus geschehen sei, das habe doch nur durch den wahren Zionismus geschehen können, der sich darstelle als ein seiner Pflichten vollbewußtes Judentum. Also sei der Zionismus auch keine Partei, wie man ihm vorwerfe. Und was er sonst noch ersttebe? Eine neue hebräische Literatur, wie überhaupt eine jüdische Kunst, und auch eine Wiffenschaft, die lebendige Beziehungen zum Leben der Juden bringt, nicht etwa wie der „Verein für jüdische Volkskunde", der sich immer an die „jüdische Glaubensgemeinschaft", nie an das „Volk" wende. Ein Ziel wäre es, wenndie jüdischen Gemeinden sich zusammenschließen, die Arbeit des Zionismus übernehmen wollten, dann brauchte man keinen Zionismus mehr. Und dann die alte Heimat! Da müßten im engsten nationalen Zusammenschluß auch notwendig nationale Künstler erstehen, nicht solche, die einen Mißton hineinbrächten in die Kunst durch ihre seelische Zerrissenheit, in der sich die Zerrissenheit ihres Volkes widerspiegele. So würden auch gerade die so schon mit dem Orient verknüpften Juden durch ihre occidentale Kultur dort viel erreichen. Was endlich eine mosaische Konfcffion anlange, so habe eine solche in der jüdischen Religion gar keinen Platz. Hier sei der Glaube an Gott kein Dogma wie beim Christentum, die Quintessenz des Judentums sei die soziale Gerechtigkeit; „liebe deinen Nächsten wie dich selbst", das sei die jüdische Religion. Der wahre Gott ihrer Väter sei den Juden abhanden gekommen, jenes Stück Mystik, das nicht immer gleich alles erklären wolle, das dafür aber die Sehnsucht zum Leben, die Brüderlichkeit zu erzeugen imstande sei. — In der Diskussion legte Herr Dr. Hoppe Protest ein gegen die Aeußerung des Herrn Justizrat Fuchs in der Versammlung des „Zenttalvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" am 21. Januar er. im „Artushof", der Zionismus tteibe Abfall vom Vaterlande, ebenso dagegen, es gäbe eine zweite Schattierung im Zionismus. Den Zionisten sei, wie jedem Menschen, die Liebe zum Vaterlanoe angeboren. Der deutsche Zionist sei ein guter Deutscher, aber kein Gerniane, wie ja auch die Litauer, die Wenden, gute Deutsche, und ttotzdem keine Germanen seien. Wir stimmen Herrn Dr. Zlocisti gerne darin bei, daß. der Jude nicht nust Sabbathjude sein soll; wir wünschen aber, daß jeder Zionist auch Sabbathjude sei, denn die Sabbathidee in der uns von Gott geoffenbarten, also in der spezifisch jüdischen Auffassung ist und bleibt für alle Zeit der Lebensnerv des jüdischen Volkes. Auch uns sind die schweren Schädigungen klar, die dem jüdischen >Bolk durch das Eindringen des Kirchentums zugefügt worden sind, jenes Kirchentums, welches es bei uns fertig gebracht hat, an die Stelle jüdischer Welt- und Lebensanschauung" die „jüdische Konfession" und damit an die Stelle des Tag und Nacht erziehenden,, lehrenden und belehrenden Rabbiner den geistlichen Seelsorger für die Hauptmomente des Menschenlebens zu setzen, für jene Hauptmomente, wo der sonst hastende und jagende Mensch sich gedrängt fühlt, von seinem Erdcnstteben zum Himmel emporzublicken. Oesterreich. Wien. (Museum für jüdische Altertümer.) Das der „Gesellschaft für jüdische Altertümer" unterstehende Museum, I., Krugersttaße 8, Mezzanin, ist jeden Samstag von llbis 1 Uhr mittags zur fteien Besichtigung geöffnet. Daselbst gelangen gegenwärtig die zur Freiherrlich v. Rothschild'schen Künstler-Stiftung eingcrcichtcn und präiniirten Objekte der Bildhauer und Maler Richard Hadl, Hilda Kotanhi, Heinrich Locwenthal, Karl Joseph Po llak, Geza Salzmann und Jacques Sternfeld zur Ausstellung. Wien. Eine interessante Ehescheidung. Trotz der Taufe und der Aufopferung einer Million Gulden n'.ußte sich der als Jude geborene Baron Hermann Königs Wärter von seiner christlichen Gattin, Melanie Blaskovich, scheiden. Noch zu Lebzeiten seines Vaters, des Wiener Barons Königswarter, hatte dieser ein Verhältnis init jener Dame angeknüpft, die er aber nur unter der Bedingung heiraten durfte, wenn sie Jüdin werde. Sie ist auch zum Judentum übcrgetteten und Baronin geworden. So lange der Vater lebte, zögerte der Sohn, ihn durch einen Glaubenswechsel zu ttänken. Nach dem Tode des alten Barons aber fand man in seinem Tcstainente eine Bestimmung, wonach der Sohn, „wenn er sich tausen laffen sollte", aus dem Nachlaffe eine Million Gulden zu Gunsten wohlthätiger Zwecke zu zahlen habe. Thatsächlich bewog die junge Baronin ihren noch immer verliebten Gatten, die Taufe zu nehmen. Der verstorbene Kardinal Schlauch vollzog den Taufakt des ungetauftcn Juden und den seiner zur Jüdin, gewordenen Gattin. Baron Hermann Königs Wärter zum Christentum übcrgetteten, verlor die Million. Jetzt hat nun der königliche Gerichtshof die Ehescheidung zwischen dem Baron Hermann Königs- Wärter und Melanie Blaskovich ausgesprochen. Melanie Blaskovich erhält eine 4800 Joch umfaffende Puszta und eine Jahres-Apanage von 30 000 Kronen. Ungarn. Budapest. Im Sommer vorigen «Jahres ermordete die junge Tischlersgattin Frau Petto in Budapest den Mischen Juwelier Erdei, der, um eine Rate einzukaffieren, zu ihr in die Wohnung kam. Sie verübte den Raubmord in entsetzlicher Weise. Sie erdrosselte den armen, schwächlichen Greis, dem sie dann die Juwelen und das Geld raubte; sie zerstückelte den Leichnam und beförderte die Körperteile in der Abenddämmerung in eine abseits gelegene Gaffe. Die Schrcckensthatwurde entdeckt und das Scheusal gelangte am 12. v. M. vor die Geschworenen. Die Raubmörderin wurde zu sechs Jahren Zuchthaus (I!) verurteilt. B e i derAuslosung derGeschworeneu wurden die Juden, weil sie Juden sind, zurückgewiesen. Budapest. Der als großer Philantrop bekannte Grundbesitzer, Moritz L ö w y, ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Bor zwei Jahren machte er eine Viertel-Million-Stiftung, mit deren Zinsen solche Schüler prämiirtwerden, welche die Bibel und Propheten aus denr Urtexie fließend übersetzen können. Diese originelle Stiftung darf bei den heutigen Zuständen wirklich zur Nachahmung empfohlen werden! Budapest. Stimmungsbild aus Ungarn. Staatliche Begünstigung (unbeschränkte Gewährung von Tabak- und Trafiklizenzen, Gewährung der Steuerfreiheit) der ländlichen Konsumvereine, die den offen cingestandenen Ziveck verfolgen, den jüdischen Dorfttämern das Brot wegzureißen. Einwanderungsverbot für galizischc, russische und rumänische Juden. Abgeaeordneter Buzäth beantragt unter stillschweigender Zustimmung des liberalen Präsidenten des liberalen ungarischen Abgeordnetenhauses, man möge die Einwanderung der „galizischen Rabbiner" mit Kerker und Galgen besttafen. Das Finanzministerium ordnet an, daß die Trafikanten (größtenteils jüdische Spezereihändler ic., die nebstbei auch die Trafiklizenz haben) an Samstagen und jüdischen Feiertagen nicht mehr, wie bisher, den Tabak in der Wohnung (durch den christlichen Angestellten) Verschleißen dürfen, sondeni das Geschäftslokal offen behalten müssen. Der Versuch einiger.,Trafiklizenzbesitzer im Eingänge des Geschäftslokales eine reserviette, von dem übrigen Lokale abgesperrte Abteilung zu machen, und an Samstagen durch christliche Angestellte den Tabak dort Verschleißen zu laffen, wurde von den Finanzdirekttonen dahin beantwortet, daß dies ungenügend sei. Der Zweck der Verordnung ist, daß durch den Verkauf von Spezerei-, Kurz- und Galanteriewaren der Tabakverschleiß gehoben werde. Dieser Zweck kann nur so erreicht werde», wenn die obengenannten Artikel auch an Samstagen verkauft werden. In einem „verttaulichen" Erlaffe erhalten die Finanzdirekttonen die Weisung, bei der Erteilung der Trafiklizenzen auf die „kofesstonellen Proporttonen" der Einwohnerschaft Rücksichtzu nehmen. („DieWelt", Wien.) — In Ungarn herrscht die „liberale" Partei; wie diese Partei — da sie die herrschende ist und nicht die Juden braucht — ihren Liberalismus auffaßt, be-

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