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Neue jüdische Presse · 1903-01-23 · Heft 12 (23.1.1903) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
1 (1902-1903)
Issue
Heft 12 (23.1.1903)
Date
1903-01-23
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 12. evangelischen Vcreinshauses„Westend", Neue Mainzcrstrasse 41 über die amerikanischen Ausgrabungen in Babylonien. Profcffor Hilprccht. ein geborener Deutscher, ist als Assyriolog eine elfte Autorität. Er leitet seit mehr als 10 Jahren persönlich die Ausgrabungen in Nippur (Babylonien). Da durch den bekannten, jüngsten Bortrag des Professor Delitzsch über ..Bibel und Babel" gegenwärtig die babylonischen Täfelchen auf der Tagesordnung stehen, so dürfte einem Jeden der Besuch der Borträge des Heirn Professor Hilprccht aufs angelegcntllchste enipsohlen werden. Unsere Leser weiden sich erinnern, daß wir in Skr. 1 unseres Blattes einen Aufsail über die Ergebnisse von Proieffor- Hilprechts mühevoller Entzifferungsarbcit brachien. Der Verein Mekor Chajim blickt auf das 28 Jahr segensreichen Wirkens zurück Mit unerniüdlicher Eneigie ist er seinem Programm, seine Mitglieder mit den Quellen des Judentums »crtraut zu machen, in dieser Zeit nachgekommcn. Stetig hat deshalb auch die Zahl seiner Mitglieder zugcnommen. im abgelaufcnen Jahre von 225 auf 234. eine stattliche Ziffer, wenn man erwägt, dass der Verein die bei anderen Vereine» in Gestalt'von Festlichkeiten üblichen Lockspeisen verschmäht und nur ernste Arbeit kennt. In der Generalversammlung vom 18. Januar legte Herr Hugo Rothschild deu Rechenschaftsbericht vor. Nach deniselben beliefen sich die Einnahnicn auf Mk. 2332,15 (Mark 1865.50 Mitgliederbeiträge. Mk. 237.50 Erlös aus dem Verkauf der Mizwaus, Mk. 229.15 Diverses); dem stehen Mk. 2081.89 Ausgaben gegenüber <Mk. 300 Miete! Mk. 1290,30 Gehälter rc, Mk. 152.40 Mobiliar. Mk. 71.10 Bibliothek. Alk. 99.15 Drucksachen, Mk 41.44 Portis, Mk. 100 Zuschuss an Nachalas Z'wi, Mk. 25,50 Zuschuß zu Haschanoh-Rabbo und Schcwuos-Lcrncn) Im neuen Vereinsjahre besteht der Vorstand aus den Herren: Markus Hirsch (Präsident), Nathan Hamburger, Samuel Bamberger, Hugo Rothschild, Jos. Sänger. */* Der nächste Vereinsabend des Vereines „Tiferes Bach u rim" wird ausnahmsweise im Saale der Suppcnanstalt abgehalten und zwar Sonntag, den 25 Januar, abends 8*/« Uhr. Herr Dr. I. Heinemann hat das Referat übernommen; sein Thema lautet: Bemerkungen zur Bibclerklärung nach den neuen Entdeckungen. Gäste sind willkommen. (Nachdruck verboten.) Mutlosigkeit und Uebermut. . Zum Wochcnabschnitt „Woero". Es ist ein grosses, reiches Gemälde, das uns die Tauro in der ersten Hälfte des zweiten Buches vor Augen führt, ein Kolossal-Gemälde. wie es sich in der Weltgeschichte nicht zum zweiten Mal wiederholt. Ein Volk — scchsmalhundcrttauscnd Männer — wird zur recht- und schutzlosen Ziegelbrcntierhordc deklarirt, wird Pana der Parias, und dieses Volk, cs schreit den letzten, dumpfen Verzweiflungsschrei! Und Gott hört diesen Schrei, beugt sich hinab zu den armen gequälten Sklaven und-zieht zu Gericht ihre Peiniger, mit seinen Wundcrthaten. Kelten sprengend. Feg ein lösend, den Armen zu seinem Recht verhelfend, den Tyrannen zur Gerechtigkeit . zwingend Es ist die höchste und teuerste Wahrheit, die danwls der Menschheit gelehrt wurde; die Wahrheit, dass hoch über dem kleinlichen Getriebe der Erdenbewohncr ein Gott wohnt, der aber trotz seiner Höhe eingreift in Natur und Geschichte, nicht ungeahndet läßt das Unrecht und nicht untergeben lässt den Gedrückten. Wenn die Erkenntnis dieser Ä>atsache für die ganze Menschheit wichtig ist, so ist sie es für uns noch viel mehr. Ist doch Israel erst mit dem ,ewig wachen Göttesauge und der ewig schützenden Gotteshand die-Möglichkeit des Daseins gegeben Leider ist auch heute, noch lange nicht jenes Ideal des Vertrauens aus Gott erreicht. Da dürfte es denn von Interesse sein, in dem dieswöchentlichcn Wochcnabschnitt die beiden Extreme gezeichnet zu sehen, denen wir noch heutzutage im mode» neu Gewände so oft begegnen: Der Mutlosigkeit und dem Uebermut. Gott hatte Moses zum Boten der Erlösung erwählt, hatte ihn gesandt, die frohe Botschaft seinem Volke zu verkünden. Und Moses kam, versprach dem gequälten Israel das baldige Ende seiner Leiden, Israel aber, statt freudig aufjauchzend dem Gott seiner Väter zu danken, glaubte nicht an die Heroldsstimme der nahenden Retmng und Erlösung, die ihm aus dem Munde Moses und Äharon's löme. Sie hatten es verlernt zu glauben und zu vertrauen in der düsteren Nacht, in die sie bis jetzt eingchüllt. Und geht es den Hunderten und sausenden heute etwa anders, die mir gebeugter Seele und gesenitcm Haupte das Hoffen und Vertrauen verlernt haben in der Zeiten Not und Kampf Woher stammt je» e Betäubung und Angst auch von Seiten der Besten? Woher jenes kampflose Aufgeber» auch der heiligsten Güter? Woher das mutlose Erschlaffen auch den» kleinen Gegner gegenüber? Woher wenn nicht aus dem Unglauben und »Kürze und Enge des Geistes" Und da tritt an uns die Thora heran, erzählt uns von dem Unglauben des geknechteten Israel und lehrt uns. daß wir des Lebens Dürftigkeit und Erige, dass der beschränttc Kreis unseres Wirkens, daß unsere eigene Ohnmacht und Schwäche uns nicht die Kraft und Freudigkeit raube, dass unbeugsam die Ueberzcugung in uns fcststche. endlich müsse doch das Echte, Rechte, Wahre zu seinem Triumph gelangen, und umgekehrt das Schlechte und Unwahre sich selbst richten und vernichten. Aber noch ein anderes Bild des Unglaubens zeigt uns die heutige L idra. Eine zweite, mahnende Stimme, die uns warnt, nicht gleich Pharao in blindem Vcrttauen auf die eigene Persönlichkeit und auf äußere Hilfsquellen das Walten höherer Mächte. das Eingreifen Gottes, zu leugnen. Es ist ja eine so bekannte Wahrheit. dass es fast trivial ist, sic auszusprechen. dass äusserer Wohlstand und Unabhängigkeit nur allzuleicht den Leichtsinnigen, , der nicht bcdcntt. dass der Spender seines Glückes, der Lenker seiner Geschicke ja Gott und allein Gort ist, dass eben diese Gunst des Schicksals dem Leichtsiunigen die alte Pharaofrage »Wer ist Galt" auf die Lippen bringt. Und so dünken sich Schwächlinge kräftig und tiotzcn in dieser eingebildeten Kraft jeder Mahnung und Warnung, jeder Lehre und Erinnernng, bis auch sie Pharao gleich als warnendes Erinnerungs-Denkmal dastehen für die Vergänglichkeit irdischer Grösse und irdischer Macht. So erinnert uns die Geschichte des Auszugs aus Mizrazim bei Tag und bei Nacht (Mischnah Berachot 15) — auf der Sonnenhöhe des Lebens und in des Elends tiefstem Dunkel — an die rettende, stützende Gottesmacht. aber auch an die Nichtigkeit menschlicher Größe und menschlicher Hülfsniittel, wenn sie selbstsüchtigen Bestrebungen dienen sollen. E. Nachdruck verboten. Jüdische Charakterstudieu. Eine Plauderei. — Von Albert Wahrmund. (Fortsetzung.) Im Gotteshause kann man überhaupt ausgezeichnet Charaktere studieren. Da sehe ich beispielsweise Herrn A. mit Herrn B. vor der Synagoge gernütlich plaudern. Sie stehen immer noch beisamnien. wenn schonlängst die Stimme des Vorbeters,' der Gesang der Gemeinde für außen Vorübergehende vernehmbar geworden. Was denken wohl jene zwei Herren dabei? Welche Meinung haben sie von der betenden Gemeinde da drinnen und von s i ch s e l b st hier aussen? So gebe ich nrich oft meinen Reflexionen hin und grüble nach. Ich glaube nicht fehl zu gehen mit der Annahme, dass zunächst bei solchen Leuten das Verständnis fehlt für unsere wahrhaft gross und herrlich angelegte Gebctsordnung. Sie sind nie in den tiefen Sinn unserer T'fillaus eingedrungen. Sonst würden sie ja zum Gotteshaus eilen, sich besttebcn, ja nicht zu spät zu kommen. »Ich fteue mich, so man zu mir spricht: Kommt lasser zum Gotteshaus uns gehen " — Welche Freude für den jüdisch denkenden und jüdisch fühlenden Menschen, im .Beis-hakneses" mit Brüdern und Schwestern gemeinsam seine Andachverrichten zu dürsenl Welche Erhebung, aus dem Munde Vieler die Kcduschah zu vernehmen, seine Anteilnahme bei Kaddisch. Tboravorlesung u. a. zu bezeugen! Dazu gehört eben vor allem Kenntnis unserer Liturgie, das Gefühl stellt sich dann von selbst ein Noch mehr als vor dem Golteshause kann man fteilich im Innern desselben seine Betrachtungen über die Beter anstellen. Schon am Hereinkommen vcrrrrag man den Charakter irgend eines 'Menschen zu erkcnircn.. Der wahrhaft Gottesfürchtige begibt sich in Ruhe und Bescheidenheit an seinen Play. Er kennt seine nicnschliche Schwäche, seine Ohnmacht, gegenüber dem Wesen, zu dem er sein Gebet cmporscndcn möchte. Die ganze Haltung des Körpers, der Ausdruck des Gesichts und jeder Schritt verrät diese Denkungsart, Die Pjoste wird beim Einttitte geküßt, man verbeugt sich mehrmals, und auf dem Wege zum längst bestimmten Platze murniclu die Lippen leise: »Wie schön sind deine Zelte Jakob, deine Wohnungen Israel! Und ich — nur durch die Fülle deiner Gnade möchte ich dein Haus betreten, mich bücken zu deiner heiligen Halle hin in Furcht vor Dir." — Das ist der Eintritt eines »wahren Juden" Wo ich hingegen jemanden zum Gotteshause komnren sehe mit stolzem Schritte, hochemporgerichtetcn Haupte, die Augen kühn fast herausfordernd nach allen Seiten herumwerfend, den Mund stumm geschlossen, gerade als wollte ein General musternd die Front abschrciten, so erkenne ich das als das reine Gegenteil von dem, was man »jüdischen Charakter" nennt. Gar mancher zeigt auf diese Weise sein hohes Selbstgefühl, ttägt sein Selbstbewusstsein im Gotteshause zur Schau Gerade an dieser geweihten Stätte müsste aber jede persönliche Regung Zurückbleiben, an der Schwelle des Gotteshauses jeder Standesunterschied verschwinden. Der reiche Bankier ist hier n i ch t m e h r als der um sein Stückchen Brot kämpfende Hausierer. Wahrlich, die Kenntnis unserer T'fillaus ist der Boden, auf dem ein schöner Gottesdienst erwächst, ist das Mittel, ein würdiges Benehmen vor. während und nach dem Gebete anzribahncn. Was nützen sonst alle die Paragraphen einer papiemen Synagogenordnung? Der kalte Burcankratismus kann die innere Lcbenswärnre weder ersetzen, noch erzeugen. Wie wahr dies ist. weiß der geehrte Leser selber aus Erfahrung. Unsere »Synagogcnordnungen" verbieten wohl das Plaudern, Unterhalten, Lachen, Herumlaufen u. s w. im Innern des GotteShauscs; trotzdem kann man es aber nicht soweit bringen, die Besucher auch nur an ein rechtzeitiges Kommen und Verlassen der Synagoge zu gewöhnen. Auch unsere Alten hätteneine Synagogenordnung. Diese bestand aus einem einzigen Paragraphen, und der hatte nur —fünf Worte. Sie befinden sich in grosser Schrift gewöhnlich über der heiligen Lade und lauten: da hfnei mi ato aumed, wisse vor wem Du stehest! — Das ist kurz und bündig und gm. Nun möchte ich für heute noch einen Fall berühren, der für jo viele Beobachtungen, die wir in gleicher Beziehung niachen, geradezu typisch ist. Auf meiner Reise nach der Stadt K. hatte ich Gelegenheit, etwa vierSmnden mit einem »modern denkenden" Israeliten zu fahren. Wir hatten uns bald als Juden erkannt, und bald war auch eine Anknüpfung zu einer Unterhaltung gesunden. Mein Partner gehörte zu jenen, welche es peinlich genau-mit dem Sprichworte halten: Zeit ist Geld Emsig nützt er jede Stunde und Minute seiner Reisezeit aus, vom frühen Morgen "bis zum späten Abend. Und das ist recht, sogar recht jüdisch. Der Jude hat von Religions wegen die hohe Pflicht, sein heiligstes Gut. die Zeit, nicht zu verschwenden. Gar oft und eindringlich lehrt uns die Bibel dieses, wiederholt schärft das rabbinische Schrifttum uns diesen Grundsatz ein. Wenn ich nun auch punkto Fleiß es meinem Mitreisenden unr kein Jota nachzugeben glaubte, so musste ich doch gestehen, gar oft nicht so frühe an die Tagcsarbeit zu gehen, da ich es für meine heilige Pflicht halte, den Gottesdienst zu besuchen, wo nur inrnier nröglich, und zwar nicht nur morgens, sondern auch nachmittags zur Minchazeit. Kaum hatte ich diese Offenbarung meinem Kollegen gemacht, so suchte er sie auch schon zu begründen, freilich in seinem sinne, »Ach. Sie sind gewiss Owel und sagen Kaddisch." versetzte er halb fragend halb in mitleidsvoller fester Annahme. Er hielt es einfach für ausgeschlossen, einen Teil seiner Tageszeit freiwillig Gott weiyen zu können; es schien ihm unfassbar, auch in normalen Zeiten und Verhältnissen an die Synagoge und an das Gebet zu denken, und zwar mitten im Ringe num'stägliche Brot, mitten in der Taaesarbeit. Mein vU-ä-vis fügte noch, hinzu: „Ich war vor zwei Jahren leider im Trauerjahre, da habe ich keinen Tag „mein Kaddischsagen" versäumt." Eine Fülle von Gedanken schoss mir bei diesen Worten durch den Kopf, ich hatte nur zu thun, sie auch zweckmäßig zu ordnen. Zunächst gab ich meinem Freunde mit gehobenen Dankesgefühlen gegen Gott die Versicherung, Vater und Mutter noch in voller körperlicher Kraft und Rüstigkeit zu besitzen — ad mein »oboao. Gerade deshalb aber habe ich umsomehr Grund, t ä g l i ch im Gotteshause zu erscheinen und dort für des Allgütigen Gnade zu danken. Würde man anders handeln, d. h. nur im Unglück an den himmlischen Vater denken, so hieße dies wohl nichts anderes, als zu seiner Umkehr das Böse auf sich herabsordern. 'Man würde so der Bibelstelle im 5. Buche Moses entsprechen, die uns lehrt, daß Gott die schweren Verhängnisse über uns schickt, weil wir es nicht verstanden, ihm zu „dienen in der Freude und im Herzensglück." So wünsche ich herzinnig mein Elternpaar möge mir bis in's höchste Menschenalter erhalten bleiben und ich — ich besuche täglich die Synagoge, bete und höre mit Andacht das Kaddisch." — Mein Freund hörte aufmerksam zu; er gehörte zu jenen Bielen, die das jüdische Leben aus Leichtfertigkeit und Bequemlichkeit von sich abstreifen, aber noch ein jüdisches Herz besitzen. Die Logik meiner Worte hatte sichtlich gewirkt, meine Darlegungen leuchte! en ein. Ich nahm mir darum die Freiheit meinem Partner die Frage vorzulegen: „Warum haben Sie eigentlich in ihrer Trauerzeit das Kaddischgcbet verrichtet?" — Meine Frage wurde mir durchaus nicht verübelt.' denn mein Freund merkte, dass er in mir zwar einen widerhaarigen aber doch grundehrlichen Gegner vor sich habe Freimütig bekannte er mir. dass ihm durch jahrelange Entwöhnung das „Oren" sehr schwer falle; aber das Gebet für das Seelenheil der Eltern — das Kaddisch — habe er doch verrichten wollen, verrichten müssen. Und das sei auch zuletzt ganz gut und fließend gegangen. Wenn er es auch mit den übrigen Gebeten nichj so genau genommen, so hätte es doch das Pietätsgesühl nicht zugelaffen, daß Kaddisch auch nur ein einziges. Mal zu versäumen; denn er habe seine Ettern wie selten einer geliebt. — Ich zog nach dieser Antwort meines Freundes meine Taschenuhr hervor. Eine halbe Stunde sollten wir noch zusammen fahren; ich hatte also noch Zeit meine Belehrungen an den Mann zu bringen Zunächst betonte ich. dass mich das pietätvolle Gedeitten teurer Heimgegangener an jedem Menschen freue. Diese Eigenschatt ist auch bei unseren Glaubensgenossen nichts Seltenes. Das partriarchalische Gefühl, das unsere Familien beherrscht und durchweht, ist auch der Grund der Liebe, die über das Grab hinaus reicht. Aus diesen Motiven heraus müssen wir es auch uns erklären, daß man so grosse Stücke auf das Kaddisch" hält, wie mit magischer Kraft sich zu ihm hingezogen füblt. Bor dem Kaddisch schwinden alle religiösen Pärteiunterschiede wie vor der Majestät, des Todes. Und wie Sie, werter Freund, hatten Tausende das Kaddischgebet für ein „Seelengebet für Hingeschiedene." Es ist eigentlich unerklärlich, wie man bei der augenscheinlichen Hoch»-

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