Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 1 (1902-1903)
- Issue
- Heft 10 (9.1.1903)
- Date
- 1903-01-09
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. I-ranlsurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 10. Ziegler durch Berechnungen ß die Beschaffung der notllaßregeln erfordere, setzte Karlsbad als auch von Dr.. Ziegler energisch in die Sand genommen, und es wurde mit dem- Bau des ebäudes begonnen. Als Rabbiner Ph.-Dr. - zu der Erkenntnis kam, da wendigen Fände besondere! . _ er sich mit dem Borstande der Kuktüsgemeinde ins Einvernehmen und begann die wichtigsten Städte Europas zu dem Zwecke zu bereisen, um für das isr. Jubiläumshospital in Karlsbad Propaganda zu machen. Er besuchte London, Paris, dann Frankfurt und Berlin, um die regelmäßigen wohlhabenden Besucher der Karlsbader Quellen für das Unternehmen zu interessieren. Es gelang ihm, außer den bereits gesammelten 80.000 Sh. von Frau Baronin Clara Hirsch in Paris und den 80.000 Kr. der Freiherren Nathaniel und Albert von Rothschild in Wim noch 40.000» Sh. vom Freiherrn Wilhelm und Freifrau von Rothschild in Frankfurt a. M. zu erhaltm; 20.000 Kr. spendete Herr Leopold Goldschmidt in Paris; 20.000 Kr. widmete Herr David Ritter von Guttmann in Wim; 20.000 Kr. Freiherr Alex. Popper de Podhragy, Wien; 20.000 Sh. Baron von Rosenthal, Amsterdam; 10 000 Kr. Herr Charles L. Hallgartm in Frankfurt a. M.; 10.000 Kr. Herr Baron Gustav Springer, Wim; 10.000 Kr. Herr Hippolit Wavelberg, St. Petersburg; von Maison Rothschild, Paris, gingen 10.000 Franks ein, weitere größere Beträge von Baronin Adolphe de Rothschild, Paris, von Baronin de Rothschild, Paris, u. s. w. und die Spenden, deren Liste gegenwärtig ein Buch von mehr als dreißig Seitm ausfüllt, machtm es möglich, daß das Unternehmm in Angriff genommen werden könnte, so daß Wmigstms der Beginn des Baues nicht weiter verzögert zu werden brauchte. In dm letzten Tagen hat die Familie des verstorbmm Banquiers Gottlieb Lederer inCarlsbad, als deren Oberhaupt Herr Direktor Max Lederer von der Flliale der Kreditanstalt in Karlsbad zu betrachtm ist, weitere 10.000 Kr. gespendet. Wmn man von dmbeidm Bahnhöfen Karlsbads kommend, durch die untere Bahnhofstraße bis zum Morgenzeilparke gelangt ist, dann fällt oem,Reisenden links auf der Anhöhe im sogenannten Birkenwäldchen hinter dem Restaurant Imperial ein großes Gebäude mit stattlicher Front auf. Es ist dies das von der Karlsbader Kultusgemeinde nach den Plänen des k. k. Baurates Wilhelm Stiaßnh in Wim erbaute Kaiser Franz Joseph-Regierungs-Jublläumshospiz für arme Israeliten. Das Gebäude ist von einem ziemlich ausgedehnten Gartenkomplex umgebm und wird nach seiner vollständigm Ausgestaltung, wozu allerdings noch horrende Summen erforderlich sind, monatlich 150 armm Personen, die der Karlsbader Stur bedürftig sind, vollständig freie Verpflegung gewähren. Dm Bau, welcher vom Karlsbader Stadtbaumeister Franz Waldert errichtet wurde, kostete samt dem dazu gehörigen Grunde 450.000 Sh. Das Gebäude ist drei Stockwerke hoch und hat zwölf Fenster Front. Im Souterrain befinden sich Eiskeller, Vorratskammern, Desinfektionsräume, Kohlen- und Aufbewahrungsräume, eine Waschküche, sowie eine eigme Bäckerei, um die für die jüdischen Ostern vorgeschricbmm Gebäcke herzustellen. Im Tiefparterre ist die Küche, welche die ganze Breite des Gebäudes ausfallt, samt zwei Speisekammem; femer ein geräumiger Betsaal, ein sehr hübsch ausgeführter großer Speisesaal für300bis400Personen, endlich ein Sammelbad. Im Hochparterre sind die Wohnungen des Verwalters uni des Hausbesorgers, Räumlichkeiten für dm Primarius und Sekundärarzt, Badezimnier mit Gaswärmung, Konferenzzimmer, sowie die Kanzlei. Im erstm» zweitm und drittm Stockwerke befinden sich die Krankenzimmer, Badezimmer, sowie die sanitären Einrichtungm u. zw. besitzt jedes Stockwerk 18 Räume für Kranke und ein Badezimmer, so daß im Ganzen 54 Räumlichkeiten mit einein Faffungsrawne für un- S150 Kurpersonen vorhanden sind. Es dürfte noch manches Jahr vergehen, bevor die vollständige Ausnützung aller Krankenräume möglich sein wird, denn die dauernde Erhaltung jedes einzelnen Bettes für alleZeiten erfordert einKapitalvonlü.OvOKr., für Erhaltung eines Bettes pro Saison 400 Sh. Am 1. Mai dieses Jahres Wird vorläufig der erste Stock mit 36 Personen Belagraum eröffnet werden. Aus aller Wett. Deutschland. Frankfurt a. M. Dem 27. Rechenschaftsbericht der Israelitischen Präparantenschule „Talmud-Thora'" zu Burgpreppach, der soeben zur Versendung gelangt, entnehmen wir: Zu Beginn des abgelaufenen Schuljahres konnte der älteste Lehrer, der Anstalt, Herr Wolf Neumann, dessen großen Verdienste um Schule und Schüler im Berichte einer eingehenden Würdigung unterzogen werden, auf eine 25jährige Wirksamkeit in seiner jetzigen Stellung zurückbiicken. Aus diesem Anlaffe fand bei Eröffnung des «Schuljahres mn 16 Oktober eine interne Feier in der Anstall statt, bei welcher der Vorstand derselben Herr Distriktsrabbiner Dr. Cohn, und Herr Lehrer Ochsenmann den: Jubilar Dank und Glückwünsche aussprachen, worauf dieser selbst für die ihm bereitete Ehrung dankte. Die Schule wurde im Berichtsjahre von 51 Schülern besucht. 11 derselben sind, nachdem sie die Anstalt durch alle 3 Kurse besucht hatten, teils in preußische, teils in bayrische Lehrerseminare übergetreten. Die im Herbste ausgetretenen 6 Schüler, welche die Aufnahme in einem bayerischen Seminar nachsuchen wollten, haben sich an der an der Anstalt abgehaltenen Schlußprüsuna. deren mündlicher Teil am 28, August unter dem Vorsitze des kgl. Regierungskommissärs, Serrn Dr. Weber nnd in Anwesenheit Sr. Ehrw, des errn Distriktsrabbiners Bamberger aus Würzburg stattfänd, beteiligt und zwar mit gutem Erfolge. Auf Grund dieser Prüfung wurde ein Schüler, der in das kgl. Schullehrcrseminar Würzburg übergetreten ist, durch Dispens seitens des kgl. bayr. Staatsministeriums von einer erneuten Ausnahnieprüfung befreit. Letzterer Umstand wird mit Recht wegen seiner prinzipiellen Bedeutung von der Vorstandschaft als ein neuer Erfolg der Schule und als ein Beweis der Anerkennung begrüßt, deren sich die Leistungen der Schule. bei den höchsten kgl. Behörden zu erfreuen haben. Selbstverständliche Voraussetzung muß dabei natürlich sein, daß solche Schüler, die in eine kgl. Anstalt übertreten, sich die private Beschäftigung mit dem Thorastudium zur ernstesten Pflicht machen, da die wenigen Stunden, die offiziell für den Religionsunterricht bestimmt sind, naturgemäß bei weitem nicht ausreichen-können, um sie für den heil. Beruf eines jüdischen Lehrers mit dem wünschenswerten jüdischen Wissen auszustattten. Im Uebrigen muß der Ausbildung auf jüdischen Anstalten, in welchen dem Unterricht in den hebräischen Disziplinen die entsprechende Stellung cingeräumt wird, ohne daß die Ausbildung im Profanen eine minderwertige ist, nach wie vor der Vorzug gegeben werden. Wir haben deshalb auch gern Kenntnis genommen von dem Inhalte eines dem Berichte beigegebenen Cirkulars, nach welchem dafür Sorge getragen werden soll, daß solche Schüler, die später in, ein preußisches Lehrerseminar überzutrcten beabsichtigen, Gelegenheit erhallen sollen, sich auch die nach den neuen preußischen Lehrplänen erforderliche Vorbildung an genannter Präparandenschule anzueignen. Der Bericht gedenkt weiterhin der finanziellen Unterstützung,-welche der Schule von vielen Seiten geworden ist, so daß die Verwaltung auch in dieser Beziehung den Abschluß als günstig bezeichnen kann. Nichtsdestoweniger wird es als unbedingt notwendig bezeichnet, die Einnahmen ständig zu vergrößern, da die Anforderungen, die an die Schule gestellt werden, fortdauernd im Wachsen begriffen sind. Nicht nur ist es der Wunsch der Verwaltung, die an die bedürftigen Schüler auszuzahlenden Unterstützungssummen möglichst hoch zu bemessen, sondem es muß auch der Penflonsfonds, der bisher 8000 Mk. beträgt, noch eine wesentliche Erhöhung erfahren, um seinem Zwecke zu entsprechen. Wer mit uns der Ansicht ist, daß niemand aus Bedürftigkeit gehindert sein sollte, wenn er die Neigung und die Anlagen hat, sich einem Berufe zuzuwenden, der die Pflege jüdischen Geistes und jüdischen Wissens unter der Jugend sich zur Aufgabe stellt, diese seine Anlagen entsprechend auszubilden und zu verwerten, wird sich dieser innigen Bitte der Verwaltung gewiß nicht verschließen. Berlin. Gegen die Steuerverwaltung ist die Berliner jüdische Gemeinde, vertreten durch ihren Vorstand, klagbar geworden. Der Thatbestand ist folgender: Von den Geschwistern Jaffä waren der Gemeinde Legate in Höhe von insgesamt 7275 Mark zugefallen. Hiervon beansprucht das Steueramt als Erbschaftssteuer vier Prozent. Die Gemeinde will nun die Frage zur prinzipiellen Entscheidung bringen, ob die Steuerbehörde befugt ist, derartige Beiträge einzuziehen. Sie stützt sich in ihrer Klage auf die gesetzliche Bestimmung, nach welcher Zuwendungen an deutsche Kirchen und andere Religionsgemeinschaften, die Rechte juristischer Personen genießen, steuerftei bleiben. In einer neueren Entscheidung des Reichsgerichtes ist diese Bestimmung in einem der Gemeinde ungünstigen -Sinne interpretiert worden. Beutheu. Der Central-Berein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens hatte am 30. Dezember eine Versammlung nach dem großen Saale des Konzerthauses einberufen, in welcher der stellverttetendeVorsitzendedesBereins,HerrJusttzratDr. Fuchs-Berlin, über „Wegeund Ziele des Centtalvereins" sprechen sollte. Herr Amtsgerichtsrät Levy gab bei der Eröffnung seiner Freude über die zahlreiche Beteiligung Ausdruck und sprach seinen Dank.hierfür aus. Sodann wies er auf den Centtal-Verein hin, der gegründet sei. um dem Judentum zu seinem Rechte zu verhelfen.' Wir sind Deutsche, führte der Redner aus, wir haben unsere Bildung auf deutschen Schulen genoffen, wir sind auf deutscher Erde geboren und werden auch in deutschem Boden begraben werden. Unsere Brüder haben geholfen Schulter an Schulter mit den Andersgläubigen das deutsche Reich zu erkämpfen; wir denken und fühlen deutsch. Den jüdischen Glauben, das Erbstück unserer Väter, wollen wir uns auf keinen Fall nehmen lassen, denn was Du ererbt von . Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen. Diese einleitenden Wotte wurden mit großem Beifall ausgenommen und erhielt das Wort der Redner.des Tages Justizrat Fuchs-Berlin, der gleich.Eingangs betonte, daß. er nach hier ^gekommen sei, nur um für den Verein zu werben nnd nicht den konfessionellen Frieden zu-stören, ohne Haß und Bitterkeit wolle er die Frage erörtern. Das that er denn auch in einer über eine halbe Stunde währenden Rede. Was der Verein verlange und was er anstrebe, dassei die Gleichberechtigung der Juden auf allen Gebieten und die Abwehr der Angriffe des Antisemitismus. Viel habe der Verein schon in den zehn Jahren seines Bestehens. geleistet und gehören demselben schon jetzt 12000 Einzeljuoen als Mitglieder an; außerdem 100 Gemeinden korporativ und der große bayrische Landesverband, sodaß etwa 100000 Juden bereits hinter dem Vereine stehen. Die Ausführungen des Redners wurden mit stürmischem Beifall ausgenommen. Hanau. Hier ereignete sich kürzlich ein Fall, der mehr heiter als ttaurig stimmt. Vor dem Gericht stand ein jüdischer Knecht aus Oberissigheim. Als er sich 1898 in Windecken zur Militärstammrolle meldete, war in seinem Geburtsschein zu lesen, daß er-evangelischer Konfession sei. Er hatte auch stets die evangelische Kirche besucht und seiner Braut sich als zur evangelischen Kirche angehörend bezeichnet. Jetzt kam es ans Tageslicht, daß er israelitischer Konfession sei und seinen Konfessioiisschein in der betreffenden Rubrik gefälscht hat. Vor Gericht, wegen Urkundenfälschung angeklagt, gab er an, die Fälschung deswegen begangen zu haben, um sich den Besitz seiner evangelischen Braut zu sichern, von der er bei seinem Antritt zum Militär Unterstützung zu erwarten hatte, weiter auch, uni ein befferes Fortkommen zu finden. Er wurde fteigesprochen, da das Gericht in der That desselben nur eine Ueberttetung des Paragraphen 363 R.-St.-G.-B. (Fälschung von Legitimationspapieren zum Zwecke besseren Fortkommens) erblickte, deren Strafverfolgung, schon nach drei Monaten verjährt. Schweiz. Biel. Zum zweiten schweizerischen Z i o n i st e n t a g (21. Dezember 1902.) Etwa 45 Delegierte waren bei dem durch Herrn Joel Weil (Basel), den Präsidenten des schweizerischen Zionistenverbandes, eröffneten zweiten Zionistentag in Biel anwesend. Er teilte in seinem Jahresbericht mit, daß die seit ca. V/s Jahren gegründete schweizerische Organisation berejts über 800 Anhänger zählt, die in Vereinen in Basel, Zürich, Genf, Biel, Luzern und Baden organisiert sind. Sehr erfreulich ist die Verbreitung bei den einheimischen, eingesessenen Juden, besonders in Baden, von wo aus früher eine starke Bekämpfung des Zionismus stattgefunden hatte, die nun gänzlich eingestellt worden ist. Der Kassabericht erstattet durch vr. Weil (Basel) weist bei einer Ausgabe von ca. 600 Fr. für Agitation, Buchhandel in zionistischen Schriften, Bureauspesen, Presse rc. einen Saldo-Ueberschuß von ca. 200 Fr. auf. An diesen Bericht, der einstimmig gutgeheißen wurde, schloß sich eine teilweise sehr erregte Debatte über Agitation. In einer sowohl oratorisch, wie inhaltlich glänzenden Rede wandte sich Pridat- Dozent vr. Weitzmann (Genf) gegen die Agitatton des sogenannten Humanitären Zionismus, der nur falsche Vorstellungen von der Sache erwecke und Leute erziehe, die schließlich doch nicht der Bewegung dienen. Beim Punkt „Arbeitsprogramm pro 1903" referierte Camille Levy (Biel) über den jüdischen Nationalfonds. Redner teilt mit, daß in den paar Monaten des Bestehens aus der Schweiz die Summe von ca. 2500 Fr. geflossen seien, ein schöner Bettag, wenn man bedenkt, daß für die seit vielen Jahrzehnten bestehende Alliance IsraSlite universelle, der fast sämtliche Juden der Schweiz angehören, jährlich 4000 Fr. aus der Schweiz zusammenkommen. Großbritannien. London, 24. Dezember. In dem Kampf um den Sabbath haben die jüdischen Bäcker endlich einen Sieg erfochten. In einer am 10. Dezember abgehaltenen Versammlung der Londoner Bäckerinnung wurde beschlossen, die seit April dieses Jahres durch Denunziation und Sttafanttäge verfolgten, am Sonntag ihre Läden offenhaltenden jüdischen Bäcker fortan in Ruhe zu lassen, falls diese den Nachweis führen, daß sie am Sabbath ruhen und also nicht 7 Tage in der Woche arbeiten. In der Versammlung wurde voraebracht, daß in dem Kampf, in dem 5000 .christliche Bäcker gegen 40 jüdische gekämpft hatten, erstere über 630 Pf. St. Prozeßkosten, aber nicht den geringsten Erfolg gehabt haben. Die Gerichte nahmen sehr widerwillig die Anzeigen entgegen und verhängten über die „Sonntagsentweiher" so. lächerlich geringe Sttäfen, daß sie eher ermunternd als abschreckend gewirtt haben, da überdies auch das Publikum sichtlich Partei für die angegriffenen jüdischen Bäcker nahm. Rußland. Petersburg. Die ^Petersburgskija Wjedomosti", das Organ des Fürsten Uchtomskij, publiziert einen Artikel unter dem Titel „Die Sünden der Päd^ogen", in welchem äußerst traurige Dinge über die Behandlung der Juden in . den russischen Schulen erzählt wttd. In dem Artikel heißt es unter anderem wörtlich: „Wir wollen von den Fällen nicht sprechen, in welchen der. jüdischeSchüler anders behandelt wird als jener anderer Konfessionen. Solche Fälle, bilden eine gewöhnliche Erscheinung in den russischen Schulen. Der jüdische Schüler wird immer ungerecht behandelt. Aber das muß angenagelt werden, wenn Lehrer sich erlauben, jüdische Schüler in -Gegenwart-der ganzen Klasse zu verhöhnen und in rohesterWeise zu entwürdigen.-Die stechen Schüler anderer Konfessionen dienen den Lehrern niemals zur Zielscheibe ihrer Sarkasmen;-die ruhigen, stillen, niedergeschlagenen Juden aber «werden immer als Opfer auserkoren. In einer Realschule erlaubt