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Neue jüdische Presse · 1902-12-12 · Heft 7 (12.12.1902) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
1 (1902-1903)
Issue
Heft 7 (12.12.1902)
Date
1902-12-12
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Ente 2. Frankfurter Israelitisches Fa milienblatt. Nr. 7. welche splitterricktend über dem Armen den Stab drecken, haben fick vielleickt niemals klar gemacht wM'es Aus' Siebot sittlicher Energie dom gehört, unter den Ver»! uchungeu, welcke an Len Armen infolge seiner.-Armutt täglich herantreteil, redlich und gut zu bleiben- Die Häuser verjckließen sich ihm, und selbst, wenn sie sich, ihm öffnen, lasten sie ihn nur über die Schwelle und keinen Schritt weiter. Oeffneie sich ihm aber selbst eine zweite Thüre und man gewährt ihm Einlaß/ so ist eS nur auf wenige Minuten- Wagtt er in den kurzen, kalten Wintertägen nach Eintritt. der Därnmerung ein HauS zu betteten, so sagt ihm jeder Blick, daß mau ihn als Strolch und Einbrecher ansiehtt Was soll der Arme thun. um seine Zeit hinzubringen. um Schutz gegen Kälte und Langeweile zu jucken? Er muß das Wirtshaus aufsuche«.. Die bcsteren. Wirtshäuser. in welchen vielleichtein feinerer Ton herrscht: sind ihm wegen seiner Armut verschlossen. Er muß in die Spelunken dinadsteigen. Dort stnden sich die Leidensgeuosteu zusammen. Die Herzlosigkeit der Begüterten hat sic hier zusammengefüdrt. Sie spielen, um ihr Elend zu vergesten, sie müssen trinken, um den Wirt zu befriedigen, sie sind aus der schiefen Ebene angelaugt die in einen Pfuhl von Entartung mündet, wenn nickt eineaußerordeutlicke Willenskraft die abwärts Treibenden ausreckt erhält Und wenn da ein Armer auch nur eine Haarbreite von der geraden Linie abweickt und sick einen Mangel an Aujrichligkeit und Redlichkeit zu Schulden kommen läßt, wie stehen da immer und überall die Nachrichter bereit, welche über deu „Schnorrer und Schwindler^' daS moralische Todesurteil verkündigen! Ob die Richter bester sind als die Gerichteten, ob sie in ihrem GejckSttSleben, am Ladentisch unv auf der Reue sich aiS die Vorbilder der Redlichkeit und Ehrlickkeit bewähren.-die sie io unbarmherzig von dem Armen fordern; wer der große, e Sckelui ist. der Arn.e, der mich durch seine falsche Angabe um einige Pfennige oder um einen alten Rock betrügt, oder der Reifende, der seine schlechte Ware als gut anpreist, das soll hier nicht erörtert werden- Angenommen die Begüterten hätten ein Monopol auf alle Kniffe und Pfiffe und nur der Arme dürfe uickt Unredlich sein; haben die Begüterten denn nickt doch einen großen Teil der Schuld zu verantworten, die sie an dem Armen verurteilen? Es müßte um die Moral der Armen. Enterbten bester stehen, wenn sich ihnen wieder die Häuser der begüterten Familien öffneten, und man sich gegen das Elend nich> wie gegen ein wildes Tier abhegte. Wie viel Jammer würde im Keime erstickt, wenn Mizwas f acknajas Orchim Wieder bei uns zu Ehren käme. Die luft zwischen Arm und Reich, die von Tag zu Tag immer tiefer klafft, müßte sick schließen, wenn mit der Mahnung unterer großen Weisen, das Haus der Armut weit zu öffnen und die Armen wie Kinder des HauseS zu betrachten. Ernst gemacht würde! Wie wirkt die herzliche aufrichtige Teilnahme eines warmen Wortes, das der Besitzende an einen Arme» richtet, wohlwollend und veredelnd auf d> melden! Welch liefe Wahrveit liegt doch in der Bemerkung der W iien, daß das tröstende, aufrichtende Wort schwerer auf der Gotteswage wiegt, als die bloße, kalte Gabe an Geld und Gut. „Wer den Armen mit Geld bedenkt, wird mit sechsfachem, wer ihn aber durch Worte mit seinem Schicksal ausiöhnt. wird mit elfsachem Gottessegen bedacht/' ' Also. noch, einmal, ganz abgesehen von der Rücksicht auf die Armen, mit Rücksicht auf die Begüterten müßte hier Wandel geschafft werden. Denn jeder zieht Gottes Herrlichkeit in seinen Kreis, wer Arme ganlich wie ein Glied der Familie aufnimmt. Wer nicht blind ist ftzr den Adel, für das verklärende Martyrium, mit dem die Armut ihre würdigen Träger äusstattet, der gewahrt die Spuren der göttlichen Nähe, die unzertrennlich wie der Sckatten den Armen begleitet. Da sitzt an meinem Tisch ein Greis mit weißem Haar, mir tiefen Furchen in der Stirn und scharfen vo» langjährigem Elend wetterfest gehärteten Mienen. Als er euitrar und ich vor dem Greis auf'iand, rhm die Hand mit einem Scholaum-Alechem-Gruß entgegenstreckte unr ihn erfuchle, Plav zu nehmen, ouollen zwei Thräuen über feine harten Züge und leise flüsterteer sein: Atechem Scholaüm. „Ich bin jetzt seit dreizehn Monaten auf der Reis-, glauben Sie's. daß Sie der erste sind, der mir Sckolaum entboten Hai?" Wie ick mich vor dem armen Mä»n geschämt habe für alle meine wirklichen und sogenannten Glaubensgenosten, welche diese primitivste Forderung des An staudes außer Acht lasten, weil der Mann arm ist! Nun sitzen wir bei Tisch, die Szene ist längst vergesten. Ich erkundige mich, wo mein Gast vorigen Lchadbes war, nur um ihn zum Erzählen zu bringen. Denn was liegt in diesem Manne, eben.weil er arm iit. für ein S chatz von Errahrnng, LevenSklugheit und Gottvertrau-u, und ich kann diesen Schatz Heben, für mich uns meine Kinder, die an den Lippen des Gastes hängen, wenn ich ihm durch aufrichtige Teilnahme die Zunge lö>e- Er ist in 13 Monateu vom fcrneu Osten Europas zum Westen gewandert, ohne Mittel, ohne Titel, er hat Nichts als seine Arniut und Gott, der zu seiner Rechten steht- Kann der Reisende, der in einemEoupö I. Klage init dem Orient-Expreß-Zug Europa duichstiegt, sich mit den Erfahrungen und Reiseerlebnissen meines Gastes messen? Was will Seumes Spaziergang nach Syrakus gegen diese Wanderung bedeuten? Er hat die Coikanen der Grenzwächter, er hat die Verordnungen der Polizei, er hat den Kampf mit Mangel und Entbehrung, er hat die Lieblosigkeit und Härte, er hat diese undchundert andere Widerwärtigkeiten Überständern von welchen die Hälfke'geMgtchätte/anderezur Verzweiflung zu dringen^ was l hat ihn aufrecht erhalten? Gon, der zu seiner Rechten steht. , .; : Falls mein Gast, zehnmal bester versorgt wäre.! wenn er für m.in Geld m-'einer Wirtschaft-speiste,! mein Egoismus läßt es nicht-zu- Ich bin jedenfalls- 'ckleckter versorgt, wenn, ick die Gelegenheit versäume, mit dem Armen Gottes Herrlichkeit in mein Haus,.zu: leiten. Korrespondenzen.; .. Deutschlaüd. j Frankfurt ä. M. Anläßlich des Todes lttupp's erzählen verschiedene Zeitungen die folgende Anekdote In Heidelberg war eines Tages der hochbetagte, aber ungemein rüstige und geistesfrische Vater des früheren Leiters der Münchner Oper, Lcvi, der damals in Heidelberg lebte, zum Besuch seines Sohnes eingettoffcn Der aste Levi war Provinzialrabbincr in Gießen. Beim Frühschoppen hörte er aufmerksam, aber schweigend der Debatte zu, die sich über die inneren Beziehungen des „Parsisal" zu .Tannhäuser" zwischen Levi. Herrn v. Radowitz und dem ebenfalls in Heidelberg anwesenden Herrn Krupp recht lebhaft entspannen hatte Zwischenhinein fragte Herr v. Radowitz Vater Levi: „Nun. Herr Doktor, wie denken Sie über die Sache?", worauf der Alte mit schalkhaften! Blinzeln vergnügt zur Antwort gab: „Excellenz, ein bischen meschugge sind Sie beide!" Frankfurt a.M. Die Suppenanstalt für israelitische Arme wird während der sttengcn Kälte wieder ihre Wärnrstube, Theobaldstr. 5, offenhalten und in den Morgen- und Abendstunden eine Taste Thee Und ein Brödchcn unentgeltlich abgeben. Berlin. Ans dem Reichstag. — Die jüdischen Lehrerseminare, die nicht staatlich sind, fordem die Zuerkennung des gleichen Rechts, das den staatlichen Lehrerseminaren zusteht, nämlich das Recht der Ausstellung von Bcsähigungszeugniffen für den einjährigfreiwilligen Militärdienst. Der Regierungskommissar teilt mit. daß Erhebungen in der Angelegenheit im Gange seien und wahrscheinlich den Wünschen der Petenten Rechnung getragen werden würde. Die Kommission beschließt die Ueberweisung zur Erw ägung und spricht die Erwartung aus, daß auch den andren privaten Lehrerseminaren, sofern sie ^gleichen Lehrplan haben wie die staatlichen, das Recht zuerkannt wird. Künigsüerg. Im „Verein für jüdische Geschichte und Litteratur" sprach am 26. v. Mts. im „Artushof" vor Damen und Herren Herr Rabbiner Dr. B e e r m a n n aus Insterburg über „Deutsches Ghettoleben im 13. Jahrhundert". Redner gab ein Bild von der Lage und Beschaffenheit des damaligen Judenviertels in den deutschen Städten, dessen mächtige Holzihore beim Frühläuten geöffnet und abends beim Klange der Ave nuuia-Glocken geschlossen wurden. Die innere Einrichtung eines Ghetto- Hauses und die darin sich abspielende, poesteumwobene Sabbathfeier wurde vom Vortragenden in lebhaften Farben geschildert. Dem Willkommensgruß an die Armen schloß sich am Freitag abend der Segen an die Kinder an, die von frühester Jugend an im Gottesgesetze unterrichtet wurden. Doch auch der Sinn für Fiöhlichkeit und Spiel verkümnierte nicht. Der Tanz und die Musik, Ball- und Rajpelspiel und das geistschärfende Schach waren beliebt. Sogar gewerbsnläßige Fcchtlehrer gab cs im Ghetto und zu Hochzeiten fanden Turniere hoch zu Roß statt. Aus der für das 13. Jahrhundert charakteristischen Litteratur seien besonders die Littenbücher hcrvorgehobcn, „Das Buch der Frommen" und „Die Lebenspfade". Auch in deutscher Sprache dichteten damals Juden, wie der Minnesänger Süßkind von Trimberg. der besonders als Didaktiker sich auszcichnete. Als Probe dieser Gedichte citierlc Redner den „Hochgesang auf das jüdische Weib", Die Krauen in Israel hätten nach des Vortragenden Meinung dieses Lob vollauf verdient. Das schönste Blatt in ihrem Ruhmeskranze ist ihre opferwillige Hingabe und ihre todesmutige Treue Das dichtgesüllle Auditorium spendete den interessanten und schwungvollen Ausführungen reichen Beifall. . Würzburg. Die hiesige israelitische Lehrerbildungs-Anstalt, die unter der Vorstandjchaft des Herrn Äisttiktsrabbiners Nathan Bamberger steht, ist in diesem Schuljahr von 30 Zöglingen besucht, und zwar der.1. Kursus von 8. der 2. Kursus von 13 und der 3. Kursus von 9 Schülern. ' Oesterreich. Wien. Das österreichische Parlament zeigt ein ungewohntes Bild; jeder Hader * ist verstuninit, die Alweutschen vergessen.auf den Prozeß Wolf-Schalk, die Jungtschechcn stellen schleunigst die Obstrüklionsänttäge zurück, kurz und guts eitel Eintracht und Versöhnung herrscht, weil es gilt, tausenden jüdischen armen Teufeln diesletzte Möglichkeit zu nehmen,, auf anständige Weise, ihr'Brot zn verdienen, Man scheut sich nicht, nackt und offen vor aller Welt zu verkünden, daß man zugunsten Unzufriedener Wähler tausende Proletarier einfach ins/ Verderben und Verbrechen jagen will, man, verschanzt sich hinter Paragraphe, die das eigentliche ^Wesen verschleiern -sollen. das darin besteht, daß jede Gerneindev.evtretung-dns—Rechft-H al,—in—rhrem G e biete—dan Ha us i er h and e l zu .v erbiete'n,allerdings nicht:ohne .Zustimmung der politischen.Landesbehörde.-.,.Sollte aber schon eine Landcsstelle im Interesse des-allgemeinen Wohles die.nötige, .Unheugsamkeit besitzen, so enthält der Gesetzentwurf'Handhaben, die es jedem Gemeindepascha-, ermöglichen,'hie Hausierer einfach aus seinem-Reiche wegzue.keln-. '.:-/ T,,/;;; Wien. Bei den .stattgehabten/Wahlen würden als Vorstandsmitglieder mit. .sechsjähriger, Dauer -gewählt.die.Herren Salo- Cvhn, .Ptoseffor Dr/Saloiflön Ehrm an n«-Architekt,Max,F le isch er, Oberfinanzrath Dr. Benjamin Rappaport> SstloMN,Rdsner..!Br. Adolph Stein,GottliebTau ssig, Heinrich Teltscher; als Vorstandsmitglied, Mt-zfvekjiihriger Mandatsdauer wurde gewählt Herr Siegmund Kauders. Bei den' stattgehabten Wahlen 'würden/ als,/Vorstandsmitglieder mit sechsjähriger Mandatsdaüer gewählt die Herrn Dr.Joseph Breuer, Dr. Felix Katzau,Oberbaurat Siegmund Taüssig, kaiserlicher Rat Jonas Weil. Als Vorstandsmitglied mit vierjähriger Mandatsdauer wurde gewählt Herr Moriz Eißler. Eisenstadt (Ungarn), 5. Dez lD B. Hd.) Der hiesige israelitische Tempel wurde Nachts von Einbrechern ausgeraubt. Außer den Opferstöcken wurde auch das gesamte vorhandene Silber gestohlen. Rußland. Petersburg. Der Zionist Zwi Koshdai berichtet in einem russischen Blatte über eine Unterredung, die er mit denl Schriftsteller Maxim Gorki hatte. Nach einigen einleitenden Worten über das Leben der Juden in den russischen Ansiedlungsgebieten sagte Maxim Gorki: „Ich kenne die Juden recht gut, da ich. als einfacher Arbeiter, tagweise bei jüdischen Kolonisten im Cherssonschen und Jckaterinoßlaw'schen Gouvernement gearbeitet habe. Ich war bei ihnen oft „Schabbes-Goi". d. h ich hatte die Lampen am Freitag Abend auszulöschen, trug ihnen ihre Sachen am Sonnabend nach u. s. w. Aufrichtig gesagt, werde ich nie jene schöne, natürliche Religiosität vergessen, die dieser Natton eigen ist und die mich besonders in ihrem lichten Familienleben entzückte. Auch jetzt noch verspüre ich bei der Erinnerung daran die gehobene Stimmung, die bei mir einzutteten pflegte, wenn ich ein Stück Weißbrot oder einen Kuchen Sonnabends für meinen Dienst erhielt. Jetzt haben sich aber, wie mir scheint, die Juden von dieser Einfachheit entfernt, man kann bei ihnen schon nicht mehr jene Poesie des Lebens finden, die mich mit Bewunderung erfüllte. Schade, daß diese Originalität des jüdischen Volkes in unserer zivilisierten Welt verschwindet Ich habe mich schon längst entschlossen, die Juden in ihren Änsiedelungsgebieten aufzusuchen, weil ich deni jüdischen Volke meine Liebe bezeigen will, nicht als ein Mensch, der die Leiden des. verfolgten und bedrückten Volkes mitfühlt und bedauert, sondern als Einer, der dankbar ist für alles Gute und Wohlthätige, das das jüdische Volk der zivilisierten Welt in der Zeit erwiesen hat, wo es von dieser zivilisierten Welt mit Foltern und Hetzereien verfolgt wurde. Mein größter Wunsch ist aber, die Juden als etwas von Alters her Ueberkommcnes zu bettachten, um die Ueberzeugung zu gewinnen. daß das Schicksal sie als Wahrzeichen für die Größe dieser Nation in der antiken Welt bewahrt hat. Uebermitteln Sie in metnem Nanieli dem jüdischen Volke, daß ich in nächster Zeit das russische Publikum niit den guten Seiten des Judentums bekannt machen werde, da man über die schlechten Seiten zu viel geredet hat." Die „Nowoje Wremja" vom 27. November enthüll an leitender Stelle folgende Erklärung: „Um das von der „Nowosti" lanzierte, von dem jüdischen .Woskhod" gierig ausgegriffene Gerücht zu dementieren, sind wir in der Lage, aus völlig zuverlässiger Quelle, zur wahren Freude aller Russen, mitzuteilen, daß im Ministerium des Innern absolut keine Absichten bestehen, die Rechte der Juden auf.dem Gebiete des Grundbesitzes zu erweitern." / Nikolajew. Die „Petersburgskija Wjedemosti", das Organ des Fürsten Uchtomskij. vom 27. November enthalten eine Korrespondenz aus Stikoiajew.' in welcher unter anderem folgendes erzählt wird: „Bekanntlich sind die Juden verpflichiet, bei dem Genuß von Speisen gewisse rtluelle Vorschriften zu beobachten, Ein frömmer Jude beobachtet diese Vorschriften sogar während seiüer Krankheit. Dieser Umstand hat die Entstehung von speziell jüdischen Krankenhäusern verursacht, die neben den städtischen Spitälem bestehen, welche für die gesamte Bevölkerung dienen. Aber diese jüdischen' Spitäler, welche die städtischen Krankenhäuser von elnem'Kontingente von Kranken <befteien/'die gleich "allen anderen alle städtischen Steuern,, bezahlen, werden nur mit speziell jüdischen Mitteln erhalten, welche meistens von denr ärmsten Telle der Judenschäft gedecktwerdeü. Im Laufe der,Zeft über, begannen die jüdischen./>sPiMer auch kranke Chtisten' aufzunehmen, und..zwar'in-sehr hohem Verhältnisse. : So erreichte inr jüdischen Spftale von Nllolajew 1 der Prozentsatz die respektable /Ziffer von 1-1- Verurteilt--sich'ckurch bescheidene--Mittel->zü erhalten, hat.--das Küratorium Hes. jüdischen'!,Svitales unlängst dein'Schdttät'e. die Bittit unterbreitet/ aus° den 'IltittelN dör iKränke'nsteüer-- mit 'derauch -die iJüdlin belegt werden, reiht i gewisse" Sammle - zugünstenÄiH jüdischen Spitaleszu bestimmen) rDer, Stadtrat-Hat : dlefe,.Blltt „zurüctzMiejen,.,., SoiI R!idr*5223!;IS' issä '.zs

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