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Jüdische Rundschau · 1925-12-18 · Heft 99 (18.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 99 (18.12.1925)
Date
1925-12-18
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 820 JUEDISCHE RUNDSCHAU Der Bericht der Mandats - Kommission Genf. 10. Dezember (J.T.A.) Wie schon mitgctcilt, hat der Völkerbundsrat den ihm von der Ständigen Mandatskommission des Völkerbundes unterbreiteten Palästina- Bericht ohne Debatte zur Kenntnis genommen. Wir haben den Inhalt dieses Berichtes bereits kurz in dem Telegramm unseres Genfer Berichterstatters wiedergegeben und ergänzen diese Angaben durch nachstehende ausführliche Inhaltsangabe: Zu Beginn des Berichtes erinnert die Mandatskommission an die grundlegenden und wertvollen Berichte des früheren Oberkommissars für Palästina. Sir Herbert Samuel, i'b:r die Vcrwaltungstüligkcit in den Jahren 1920—1925. Es wjrd wieder einmal darauf hingewiesen, daß die Verwaltung Palästinas ein Problem für sich bildet, indem die Mandatarmacht verpflichtet ist, die bürgerlichen und die religiösen Rechte aller Einwohner des Landes ohne Unterschied von Rasse und Religion zu schützen, gleichzeitig aber solche politischen, administrativen und wirtschaftlichen Bedingungen im Lande zu schaffen, daß die Errichtung eines Nationalheims für das jüdische Volk gesichert werde, in dem Bericht heißt cs dann weiter: Die Kommission hat die ihr von der Mandatarmacht unterbreiteten Gesichtspunkte über die Beziehungen zwischen den verschiedenen Rassen- und Rcligionsgruppicrungcii in Paläetina eingehend geprüft; sic keimt die Ursachen der he* stellenden Schwierigkeiten und bedauert cs, daß gewisse Eiemente unter der Bevölkerung nicht anerkennen wollen, daß die Mandatskommission über die Wahrung der ira Mandat niedergelegten Prinzipien wacht und daß diese Prinzipien die einzige Richtschnur für die ökonomische und politische Entwicklung des Landes bilden. Die Kommission nimmt mit Freuden zur Kenntnis, daß sich die politische Agitation vermindert hat und daß allmählich ein Kontakt zwischen Personen ver* schicdcncr Religionsgemeinschaften bei der Lösung der Pro- Meine des taglicncn Lehens sich hcraushildet; cs sei zu hoffen, daß diese Zusammenarbeit schon in nächster Zukunft inshesondere in den Angelegenheiten der Stadt- und^ Distrikts- Verwaltungen in Erscheinung treten wird. Die Kommission nahm mit Genugtuung die Absicht des beglaubigten britischen Vertreters zur Kenntnis, daß nach dem Inkrafttreten des Bürgcrschaftsgcsctzcs die bürgerlichen Gefühle der einzelnen Bcvölkcrungskrcisc Palästinas eine Verstärkung erfahren werden. Die Kommission nimmt mit Befriedigung davon Kenntnis, daß sich sowohl die jüdische als auch die arabische Bevölkerung vermehrt bat und im Lande keinerlei Arbcits losigkeit herrscht. Es sei evident, daß diese günstige Erscheinung für die Gegenwart, insbesondere was das jüdische Element betrifft, in hohem Maße auf das Einfließen auswärtiger Kapitalien zurückzuführen ist. Es ist aber zu hoffen, daß, wenn auch der Kapitalzufluß von außen aufliöreu sollte, die günstige Entwickelung dennoch audauern wird. Mit Genugtuung ist zu konstatieren, daß die Administration der Regelung der jüdischen Einwanderung die gebührende Aufmerksamkeit widmet, so daß P3Iästim in die Lage versetzt worden i'-t. die zahlreich einströmenden Einwanderer aufzusaugen und jeder eine nassende Beschäftigung findet. Die Kommission versteht die Ursachen, die einer schnelleren A11 Siedlung der Einwanderer aut dein Lande im Wege stehen, und bemerkt, daß die Mandafarmacht gemäß Artikel 6 des Mandats bereit ist, jedem Gesuch eines Ansiedlers um Uebeweisung von brachliegenden Ländereien zwecks Kultivierung, oder jedem Gesuch im Namen von Ansiedlern, die ernsteste Auunerksamkeit zu widmen, insoweit die Rechte anderer Teile der Bevölkerung dadurch nicht verletzt werden. Die Kommission wünscht von der Mandatannacht eine genaue Information über die Fortschritte in der Planierung des Landes als notwendiger Vorbereitung für die Verteilung von Staatsläudcreieii, sowie eine Information über die anzuwendenden Methoden der Regierung bei der Bereitstellung dieser Ländereien, zu erhalten. Nach Schluß der allgemeinen Betrachtung geht der Bericht zu den folgenden speziellen Feststellungen über: Land frage: Die Kommission nimmt die Zusage zur Kenntnis, da/1 ihr ein von Sir Erncst Dowson ausgearbeiteter Plan systematischer Landbesiedelung übermittelt werden wird. Einwanderung: Die Kommission würdigt die Im Berieht für 1924 gegebene ausführliche Information über die in das Land gekommenen Einwanderer, wünscht aber ergänzende Informationen. Glaube 11 s f r c i 11 e! t: Die Kommission nimmt mit Befrledigung zur Kenntnis, daß laut der Versicherung des beginn* hißten britischen Vertreters im Zusammenhang mit der Besenwerde der aschkenasisclicn Gemeinde betreffend die Interpretation des Artikels 2 die Mandatarmacht nicht die Absicht nahe, die Religions- oder Gewissensfreiheit irgendeiner Gemeindc anzutasten. Militär: Die Kommission erfährt mit Genugtuung, daß die friedlichen Verhältnisse in Palästina cs der Mandatannacht ermöglicht haben, eine nur beschränkte bewaffnete Macht im Lande zu unterhalten. Arbeit: Die Kommission wünscht eine nähere lniormation über die Arbeitsbedingungen in Palästina zu erhalten. Angesichts des Wachstums der Industrie betrachtet sie die bisherigc Intormation als nicht erschöpfend und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß aut gesetzgeberischem und administrativem Wege Maßnahmen für den Schutz der Arbeiter und für die Kontrolle der Kinderarbeit ergriffen werden würden. E r zi c 1111 n g ל \v c s c 11: Die erschöpfende Information über Erziehunffswescu in Palästina wird mit Dank zur Kenntnis genommen. Die Komission hofft, daß die Regierung nach liesserung der Finanzlage des Landes in die Lage kommen wird, größere Beträge für das Dorfschulwcscn in arabischen Gemeinden aut/.ubringen und auch dein jüdischen Schulwesen in Anbetracht der steis zunehmenden Zahl der Schulkinder eine mehr grundlegende Unterstützung zu gewähren. Die Kommission wiiide die Eröffnung einer Landwirtschaftsschulc für die Araber begrüßen. Oeffcntlfclic Gesundheit: Die Kommission anerkennt, daß, wie die Statistiken beweisen, sich die gesundheitliehen Bedingungen der Bevölkerung verbessert naben. Sie würdigt die ganz besondere wichtige Arbeit der medizinischen Organisation Hadassah. die über ihr engeres Gebiet hinaus allen Teilen der Bevölkerung auch in sozialer Hinsicht dient. 1. Die Zionistische Organisation und der Völkerbund. Der Bericht fährt fort: Zwei D:ak5ch;1;:cn und ein Brief der Zionistischen Organisation lagen der Kommission vor; sie betreffen die folgenden drei Beschwerden: a) Die Zionistische Organisation klagt darüber, daß sie durch die geltende Bestimmung über das Erreichen von Petitionen ln einer ungewissen Lage ist Dazu ist zu bemerken, daß die Permanente Mandatskommission bestrebt ist, die Schwierigkeiten zu belieben, die sich schon bei anderen Oelcgcnhcitcn ergehen haben. Die Kommission ersucht den Rat, sie zu autorisieren, dem Ausdruck Petition״ in den betreffenden Bestimmungen eine weitere Interpretation in dem Sinne zu geben, daß Memoranda und Memorials aller Art init ciiibczogcn werden. Die Kommission ist der Ansicht, daß dem nichts cntgcgcnstcht, wenn die Zionistische Organisation das in diesem Jahre geübte Verfahren weiter bcobachtet und im Wege der Mandatannacht alle Dokumente, die sic der Kommission zur Kenntnis zu bringen wünscht, übermittelt. bj Die Zionistische Organisation beschwert sich darüber, daß Artikelödes Mandats bisher noch nicht angewandt worden ist. Der frühere Oberkommissar Sir Herbert Samuel hat schon in seinem Bericht über die Verwaltung 11! den Jahren 1920—1925 dargelegt, daß die Administration noch keine Möglichkcit gefunden hat, jene Bestimmung des Mandats zu erfüllen, in welcher davon die Rede ist, daß ,,die dichte An- Siedlung von Juden auf dem Lande einschließlich Staatsland und Brachland, das fiir öffentliche Zwecke nicht gebraucht wird, .zu fördern gei, ohne die Rechte uiul die .Position der anderen Teile der Bevölkerung dadurch zu beeinträchtigen‘'. Die Mandatskommission kann natürlich nicht cinplchlcii, daß den jüdischen Einwanderern Land zugewiesen wird, das bereits im Besitz der eingeborenen Bevölkerung ist. Wenn jedoch nach Abschluß der gegenwärtig vorgenommenen l.aiulvcrinessuug die Regierung Land zur Verfügung erhält, welches sic den jüdischen Einwanderern zur Kultivierung übergeben kann, ohne dadurch die Rechte und die Position der übrigen Teile der Bevölkerung zu beeinträchtigen, so ist die permanente Mandatskommission dessen gewiß, daß die Mandatsmacht ihr Aeußerstes tun wird, um dein Artikel 6 des Mandats vollste Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. c) Mit Bezug aut die Klage der Zionistischen Organisation, daß die Administration dem jüdischen Schulwesen nicht mehr als 3 p,'o der für die öffentliche Erziehung bestimmten Summen zuwendet, so ist die Kommission der Meinung, daß die von der Mandatsmacht darüber abgegebene Erklärung ausreichend ist. 2. Das Memorandum des Arabischen Kongresses. Die Kommission hat von der Exekutive des palästincsischarabischen Kongresses zwei Eingaben erhalten. Da die erste Petition das Prinzip des Palästina-Mandates überhaupt angcfochtcn hat, wurde sie von der Kommission nicht in Betracht gezogen. Dagegen hat die Kommission die zweite Petition zuerst in Gegenwart des Vertreters der Mandatarmacht und dann im geheimen in seiner Abwesenheit eingehend erörtert. Es ist der Kommission nicht möglich gewesen, eine einstimmige und endgültige Entscheidung über die zahlreichen berührten Fragen zu erreichen. Da angekündigt wurde, daß in kurzem durch dieselben Personen weitere Petitionen übermittelt werden würden, beschloß die Kommission, eine endgültige Entscheidung für später h i n a u s zusch i c b r 11. 3. Die Rechtslage der j ii d i s c h - r c 1 i g i ö s c n Q c in c i u d c. Mit Bezug auf die Regelung •der* Rechtslage •der• jüdischen religiösen Gemeinden iu Palästina luimnt die Kommission die Erklärung der Mandatsmacht zur Kenntnis, daß sie bereit sei, den Wünschen der Aschkeuasim-Ge meindc nach vollkommener Freiheit in religiösen Belangen in weitestem Sinne c n t g c gen 7 11 ko in 111 c n. Unter Hinweis aut Artikcl 2 und 15 des Palästina-Mandats nimmt die Kommission die Erklärung des bevollmächtigten britischen Vertreters zur Kenntnis, daß die Mnndatsniaclit nicht beabsichtigt, sich in das religiöse Leben der verschiedenen Gruppe« der Devotkerun111 ״ irgend einer Weise cinzumisclicn. Nach der Meinung der Kommission verpflichten die Bestimmungen des Mandats die Mandatsmacht keineswegs, bloß eine einzige jüdische Religionsgemeinschaft in Palästina anzuerkennen. Die Kommission hegt das Vertrauen, daß ein alle Telle befriedigendes Arrangement gefunden werden wird; sie wird der weiteren Entwicklung volle Aufmerksamkeit widmen. Die Sicherheit in Nord •Palästina London, 15. Dezember (J. T. A.) Das Parlamentsrnitglicd J. M. Kenworthy richtete im Unterhaus an den Kolonicmninistcr die Frage, ob es zwischen britischer Gendarnicrie in Palästina und Drusen aus Syrien zu einem Zusdnimenstoß gekommen war und in welchem Maße die Fliegertruppe in Tätigkeit getreten war. Der Unierstaatssekrctär fiir die Kolonien Orrnsby- Gore erwiderte, nach einer Information seitens des Oberkoimnissars für Palästina sei cs zu keinen,Kämpfen zwischen britischen Truppen oder Gendarmen und Drusen gekommen; die Fliegertruppe hatte noch keine Ver anlass ungein zu greifen. IlilldeislUDfl lör syrische Flüchtlinge Jerusalem, 9. Dezember. (P.C.) Die Hadassah und die Kupath Chol im (Arbeiterkrankenkasse), die in Mctulla und Kfar Gilendi ärztliche Beamte und eine medizinischc Station unterhalten, haben ihre Beamten in diesen Siedlungen angewiesen, den svrischcn Flüchtlingen in dieser Gegend, soweit erforderlich, ärztliche Hilfe zu leisten. Die oben genannten Organisationen haben sich auch bereit erk^rt,. Kc.mcinsan1 mit der Regierung eine besondere Stelle fiir ärztliche Hilfe für Flüchtlinge cinzurlditcn, wenn dies wünschenswert erscheinen sollte. New York, 5. Dezember. (J.T.A.) In einem Gesprach mit dein J. T. A.-Vcrtrctcr äußerte sich Nahum So kolow dahin, der Aufstand in Syrien gefihrdc nicht die Lage in Palästina, aber er unterstreicht die Wichtigkeit eines jüdischen Nationalhcims in Palästina für• den Weltfrieden, Der Kontrast zwischen der Lage iu Palästina und im übrigen Nahen Osten wird durch nichts besser illustriert als durch den Umstand, daß Palästina ein Zufluclitsland der in Syrien verfolgten Christen geworden ist Es wäre zu wünschen, daß ein spezieller jüdischer Fonds air Unterstützung der christlich-syrischen Flüchtlinge in Palastina geschaffen werde. Sokolow erklärte, er werde sich persönlich bemühen, Geld für Unterstützung der syrischen Flüchtlinge aufzubringen. . *iSunday Times״ berichten, wird der englisch Außenminister Chambcrlain mit seiner Familie die Weil; nachtsfcicrtage in Rapallo verbringen und von dort naci Aegypten und vielleicht auch nach Jerusalem reisen. Nr. 69 Die Resolution von Baltimore In den ausführlichen Berichten der in der letzten Wck־• cingctroffencn amerikanischen Zeitungen über den Verk der Konferenz von Baltimore spiegelt sich die dramati^!.' Bewegtheit der Tagung wieder. Hauptaktcurc waren nach d. Darstellungen des ״Tog“ und des ״Morgen-Journal“ Step׳•,.. Wisc, Louis Mars hall und Nahum Sokolow. tyF wurde schon vor dem Beginn der Konferenz zwischen 1\.: nisten und Joint ein Einvernehmen erzielt und eine Einijyun׳: forincl vereinbart, aber auf der Tagung klangen In den führungen der Matadorc beider Richtungen die inneren Ged Sätze durch. Aus den genauen Berichten der gehaltenen Re;:,! erkennt man, daß Louis Marshall als Vertreter des Joint"; I eine Verteidigungsstellung gedrängt wurde und allcrd'ngs kJ starken Worten die Haltung seiner Organiastion zu rccI! fertigen versuchte. Stephen Wisc wandte sich gegen all diejenigen, die di Versuch machen, Palästina aus der zentralen Stellung jüdischen Leben ־zu verdrängen. Er erklärte, der Vcrsainmlur'• die Mitteilung vom Abschluß eines ehrenvollen Fried machen zu können. Bei den Zionisten hat cs niemals r, ״Entweder Palästina oder ein anderes Land“ gegeben. יין lastina steht über jedem üolusland. Aus dem Wortschatz des jüdischen Volkes müssen eine Reihe von Wörter:! \c; schwinden, darunter das "Wort ״wohlfeil“. Wir dürfen mals mehr sagen, daß der eine oder der andere Weg zur;:J geblichen Lösung der jüdischen Frage mit geringeren Ko•,! י verbunden Ist. Ein Volk darf keine Gclcgcnhcitskäufc ir Kramladen der Erlösungen suchen. Viele Mittel werden zJ Lösung der Judenfrage vorgcschlagcn, aber all diese .Nh;: müssen erst gründlich untersucht werden. Nur Palästina r.y über allen Debatten. Es ist keine jüdische Frage, send::! die Antwort auf die jüdische Frage. Der Schluß von Supb- Wisc3 Ausführungen klang versöhnlich. Louis M ar« ha 11 begann mit einer feierlichen Friede..! erklärung. Im weiteren Verfolg seiner Rede versuchte c in leidenschaftlicher Weise das Verhalten des Joint 7u rer;.; fertigen, in dessen Ohren die* Klagen von acht Milüo::׳ notleidender Juden in Ost- und Mitteleuropa dröhnen. Marsh: gab zu, daß der Drang nach Palästina im jüdischen Volke r■׳■: stark ist und nicht unterschätzt werden darf. Die Unterstfitzu;: des Palästina-Aufbaus ist eine Pflicht, die auf Nichtzla nisten mit der gleichen Wucht wie auf Zio• nisten lastet. Aber Palästina-Aufbau und Hilfswcrk müsse: Hand in Hand gehen. Männer von Erfahrung bestätige:' daß dieser Weg möglich ist. Der Joint wird die nötigen Geld;: aufbringen, aber auch der Palästina-Aufbau wird die nöti:׳ Unterstützung finden. Zionisten und Nichtzionisten muss־: einträchtig für beide Ziele arbeiten. Der Nachmittag war vornehmlich durch ein zweistündig: Referat von Nahum Sokolow ausgcfüllt, der sich crfolgrci;' bemühte, die Erregung vom Vormittag zu mildern und tr Geist der Friedfertigkeit auch über die beschlossenen Rer lutionen hinaus zu stärken. Die von Judge Lewis cingcbrachtc und von der Vt: Sammlung beschlossene Resolution hat folgenden Wo:: laut: i Jcho!'!״clit an. .; :f,reihc£,|| יז/״גז׳ s 1 .-,eh vic.j .!!«.נ!־ h;:. .־! Jahre,,; vshalb jd von]־ . •r den I1’• Jtho[: pjkistSna;: . ■;:rz vo!; Existenz., 1 ^.׳M », ן!.״ 11.11׳:< s j., ■ vtiv sc,| .:,!ischiT;•. ׳:,irtsCJ;;;׳:<! daf■; f; hoher i . crixi : , schul!, '־.Jen nij' ן ־,heu 1; .;־, bfusat;! ־, JcliO i .יל Find,' i eilig S"1. :..'ic er ';• ■;i die a•!: :: seiner,. .. ,vr^heit,;" : seine;''• :c n t r a , f ׳ ■;1t/1mg.!; : ii/igen '־,-. ׳v;־,s Leb ' , :■:ht ein ■'.'י :;izigm j 1 'inkin. .;ntt di('•!;:■;:, twendi;::rre U1. in itbaj : ::;il. dii" Ilauil'r;,1 ns mit,,",'1' lilig. f;;־ V Isnis,»•!׳; . ״Die außerordentliche Palästina-Konferenz vom 29. N: veiiiber 1925 iu Baltimore drückt als Repräsentantin Schichten des amerikanischen Judentums ihre Zustimmung Aufruf der vereinigten Palästina-Fonds betreffend die San:־.■■ lang von fünf Millionen Dollars aus und appelliert an 1! amerikanischen Juden spontan, in Erkenntnis der hi.doris br Verantwortlichkeit des jüdischen Volkes, die ihren An.sdru;'■ in dem genannten Aufruf findet, diesem Aufrufe zu c:׳/■ sprechen. Die Konferenz stellt einmütig fest, daß die Entwickler: des jüdischen Naüonalheims in Palästina in ein Stadium;c■ treten ist, welches jeden Juden verpflichtet, sich am konstriv tiven Aufbau des Landes in weit größerem Maße als bisher 7 beteiligen. Es ist die heilige Pflicht des amerikanischen Jiu'ciim;־׳ die Möglichkeiten, die das jüdische Nationalhciin in P.'iI.Fiifür Zehntausende hciinloscr und verfolgter Juden als sicher.־ Zufluchtsort bietet, nicht unbenutzt verstreichen zu lasst:־. Es ist die Meinung der Konferenz, daß cs die Ehrenpflicht d־> jüdischen Volkes gegenüber der ganzen Kuhurwclt Et, die‘F Berechtigung und die Notwendigkeit eines jüdischen N.it'0־.:׳'• heims anerkannt hat, sich der großen Verantwortlichkeil bc־,v1׳; zu sein, die die .Juden der ganzen Weit gegenüber ihr” historischen Heimat haben. ln Anerkennung des Vorhandenseins allgemeiner jüdisch••' Ililfsproblcmc ln Ost- und Mitteleuropa, die in den bctrefic:•• den Ländern behandelt werden müssen und die voIL־ Lhut:• Stützung im Sinne der am 13. September in PhilncJeH': beschlossenen Resolutionen verdienen, erklärt die Kouferc:" feierlich, daß das außerordentliche Wachstum des jüd'sc'nr■ Nationalhcims Palästina zu dem überragenden w'ch'igcn Fehle־ auf dem Ocbicte der dauernden konstruktiven HilfstJt-gkei: gemacht hat. Aus diesem Ortinde und in Anbetracht Tatsache, daß das jüdische Nationalhcim in Palästina F־: Ausdruck des ewigen Strebens und des heutigen gci:LT”: Verlangens des jüdischen Volkes •Ist, drückt die Knrv-rihre Ucbcrzcugiing aus, daß das gesamte amerikanische J'H:־׳׳ tum den Appell der vereinigten Palästina-Fonds in einer Torr' beantworten wird, der der großen Notlage der Gegen";:' und der moralischen .Größe der Aufgabe entspricht.“ ,!Fehen;י■!■ ■Heu J!,1;■... ';AvU-rij; : •-.setzt.;:* :׳־den g1 '!׳ ,glich;;er hu': '־»eh vi«: . : '•׳־lfiika'; Wir ■ ui ■ ,‘•־Ulf vai.1 ׳ hrt ein'• ' Haiti; [ibiot » sOmiff , I h(.1 6׳ •:iiias,; :11. ScF :! '••'Feh(:! 120( •ntrakf: ' '•!rauf (; icb P, ,ntrakt ui/e \ : w־r/j •f diel '•artui.. ' •010 I uZ‘'i ■l ratifl a;י״• /irk י '■TS;i <־rs• l)cr hebräische Dichler Jehalel neslorben Moskau, 10. Dezember (J. T. A.) Der unter dem Schuh■ stcllcrnamcn ״Jclialcl“ bekannte hebräische Dichter JchuiP Leib Lewfn ist im Alter von 81 Jahren in Kiew gestorb:׳■• Jehuda Leib Lewin schrieb schon mit zehn Jahren heb::• ischc Ocdichtc, die den Beifall der damaligen Generato■ fanden. Er war ein hervorragender talmudischcr Gelehrt■::, iirbesondjcrc aber ein Kenner des Sohar und der rabhini>:F':; Mystik. Sein Hauptwerk ״Kischron Hafmaasseh“ erschien Jahre 1877 in der Zeitschrift , Ha’sehachar“. Es enthält vier große Lehrgedichte, die ein Spiegelbild des damaligen Lebe1;; acr Juden in Rußland sind. Er ubertrug einige Meisterwerk der Weltliteratur Ins Hebräische. Die letzten Jahre seine‘ Lebens verbrachte er in tiefster Armut. Ist Jerusalem wurde dieser Tage der 50. Geburt-^? Rabbiner Fischmaaas. des bekannten Führers des ׳‘1;•*׳ rachi, feierlich begangen. An dem ihm zu Ehren veranstalteter Bankett nahm eine Reihe führender jüdischer Persönlichkeit‘11׳ Jerusalems telL . .. . iZiko ) וזי1"'•‘•’ •ü 1:bc 111 Afc •i״;;.k3 11 Val •׳ Ha ’;fbracfc tucl 11 Hei 4 sei; 1'•e Int י di•!*;:1■ Poj "’d ist •inen ׳:

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