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Jüdische Rundschau · 1925-12-18 · Heft 99 (18.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 99 (18.12.1925)
Date
1925-12-18
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU & ..Seite 818 Reihe von Ursachen zurückzuführen. Zweifellos spielen dabei, wie bereits von uns erwähnt, politische Gründe eine Rolle, so der neue Kurs der englisch-französischen Zusammenarbeit ini Orient, die Lage in Syrien und Mesopotamien usw. Es soll aber in diesem Zusammenhang nicht zu erwähnen vergessen werden, daß auch die verstärkte Aufklärungsarbeit der Zionistischen Exckutive in den Kreisen des Völkerbundes sich ein Verdienst an diesem Fortschritt zuschreiben darf. Vor allem ist es ein Erfolg des neuen politischen Büros in Genf, das unter der Leitung von Dr. Viktor Jacobson eine intensive und geschickte Propaganda-Arbeit entfaltet hat Diesc9 Büro war längst ein Erfordernis, ebenso wie andere politische Exposituren, die wir bis heute rieht geschaffen haben, z. B. in den Zentren des Orients. Wir dürfen nie vergessen, daß * zahlreichen Politikern der verschiedenen Völker das Judcnproblem bis heute , unbekannt ist, und daß aus Unkenntnis viel Unrecht geschehcn kann, besonders, wenn gegnerische Faktoren aktiv cingrcifcn. Der vorjährige Bericht der Mandatskommission hat ausgiebig den ״Dualismus“ des Palästina-Mandats erörtert, der darin besteht, daß das Palästina-Mandat einerscits sowie alle anderen Mandate gemäß Artikel 22 des Covenant die Selbstverwaltung der palästinensischen Bevölkerung zu fordern hat, andererseits aber in den speziellen Bestimmungen über die jüdische Heimstätte ein Moment gegeben ist, das mit einer uneingeschränkten Majoritäts-Regierung im Widerspruch steht. Auch diesmal wird dieser Dualismus wieder erwähnt, jedoch daraus die Konsequenzen gezogen, daß das Palästina-Mandat eben ein Problem für sich bildet und nicht auf eine Stufe mit den anderen Mandaten gestellt werden kann. Dies entspricht durchaus unserer Auffassung. Wir haben stets betont, daß Palästina eine Sondcrstcllung hat und daher auch in gewissem Sinne unabhängig sein muß von den! Schicksal seiner Nachbar- Iändcr und der übrigen Mandatsgebiete. Während in Syrien oder Mesopotamien der Gedanke einer Aufhebung oder Einschränkung des Mandats je nach der aktuellen Lage in diesen Gebieten erwogen werden kann, ist für Palästina, wo eine internationale Aufgabe gelöst werden muß, eine internationale Verwaltung uncr.tbchrlieh. Dies stellt mit den Interessen der Araber, die wir nicht verletzen wollen, schon darum in keinem Widerspruch, weil wir das uneingeschränkte Heimatrecht der in Palästina lebenden Araber voll anerkennen. Das nationale Zentrum der arabischen Nation als 'ganzer lag aber niemals in Palästina und liegt auch heute nicht dort, so daß die Sonderstellung Palästinas der Ent- Wicklung der arabischen Nation keinen Eintrag tut. Im Gegenteil glauben wir, daß die arabische Welt durch den Anteil, den sic in ihrem palästinensischen Ausläufer an einer gewaltigeninternationalen Sache hat, Wesentlichen Gewinn in politischer, ökonomischer, kultureller und vor allem auch moralischer Beziehung ziehen kann. Dies sind die Grundgedanken der zionistischen Politik der arabischen Welt, aber auch dem Völkerbund gegenüber. Was Einzelfragcn betrifft, so ist zunächst hervorzuheben, daß die Mandatskommission das Problem der jüdischen Einwanderung und Ansiedlung zurückhaltend aber wohlwollend beurteilt Die Kommission spricht sogar die Hoffnung aus, daß die günstige ökonomische Entwicklung, die vor allem durch das Fehlen größerer Arbeitslosigkeit charakterisiert ist, auch anhalten wird, wenn der Zustrom von Kapital aus dem Auslände aufhören sollte. Diese Hoffnung ist vielleicht etwas zu /Optimistisch. Palästina wird noch durch viele Jahre eine Befruchtung durch ausländisches Kapital notwendig haben, vor allem kann das jüdische Sicdlungswcrk seiner ganzen Natur nach nur dann vonstatten gehen, wenn Vorlesung Arnold Zweig Der Erzähler Arnold Zweig, der nach langem Schweigen in diesem Jahre alle Anfragen mit fünf bereits erschicncncn Büchern beantwortet, las im Rahmen der Autorenabende des Verlages Spaeth in der Sc- Zession neue Erzählungen, neben unveröffentlichten kleineren Geschichten war cs in der Hauptsache eine größere Probe aus dem Novclkmhamle ,.Regenbogen“, die Novelle ״Pont und Anna“. In einer — wie er cs selbst nannte — biographischen Einleitung sprach er von der gewandelten Welt und dein Unerhörten, in das der Vorkricgsmcnsclt unerwartet hineingerissen wurde und das er, falls er Gestalter ist, zumeist nur dadurch bewältigte, daß er zur Darstellung des Außergewöhnlichen bzw. des Unnormalen seine Zuflucht nahm. Weil aber der Zerrspiegel des Unnormalen nicht die Epoche spiegeln kann und wenigstens der Versuch dazu der immanente Wille der erzählenden Kunst ist, habe er selbst nie sein lntcrcssc von der Welt des normalen Geschehens abgewandt und dieses normale Leben, der Querschnitt durch das durchschnittlichc Leben des Menschen heutiger Zeit, sei das, was er als darstcllcnsvvcrt erkannt habe. Wer den Erzähler Arnold Zweig kennt, wird an diesem Bekenntnis nichts Neues finden. Als ein Reifer zeigt er sich schon mit den ״Novellen um Claudia“, ein Erzähler, der feinfühlig formend, die Sprache liebend wie ein Artist, mit ruhigem Können doch den realen Grund nie verläßt. Auch in den ״Novellen um Claudia“ steht schon der Zeithintergrund des damals modernen Berlin. Das neue Programm ist nur die verbreiterte Basis, ain reinsten ,verwirklicht in der ersten Novelle des Bandes ״Regenbogen“, der Geschichte: ״Einen Hut kaufen!“ Sie ist das Erlebnis der kleinen jungen Frau, der beim Hutkauf ihr Wirtschaftsgeld gestohlen wird und die, als sic Ersatz fordert, von der unerbittlichen Härte und Sachlichkeit ״des Betriebes“ hilflos zerrieben wird und müue, abgespannt unter die Räder eines Auto- Omnibusses gerr» Nicht das Warenhaus, die Gesellschaft als Ganzes ist ״der Betrieb“, in dessen Rädern die Schwachen hängen bleiben. Zu dieser Erkenntnis kommt der Mann der kleinen Frau und auch der Leser, der ruhig ohne Pathos grad in dieser Schlichtheit Größe und Härte der Gegenwart erkennt Auch in ״Pont und Anna“, der schönsten Novelle des Bandes, klingt das Zeitgeschehen an. Arnold Zweig las die Episode der Ermordung der .Tänzerin die zur Regulierung der Aufbauarbeit dienenden natio״־ nalcn Fonds, der Keren Hajessod und Keren Knjemeth, über große. Mittel verfügen. Das jüdische Volk, das genau weiß, was von dein Gelingen des Palästina-Werks abhängt, muß auf diese Bemerkung der Mandatskommis• sion durch erhöhte Aktivität für den Keren Hajessod reagieren. Erst wenn eine große Zahl gesicherter, jüilischer Existenzen im Lande begründet sein wird, wird der Moment kommen, wo Palästina ohne Zustrom von Kapital sich wird weiter entwickeln können. Die jüdische Forderung von Zuteilung von brachliegenden Staats- Ländereien im Sinne des Artikels 6 des Mandats, wird vom Völkerbund als gerechtfertigt anerkannt. Die Maudatarmacht hat die Vorlage eines Planes der Landansicdlung in Aussicht gestellt. Interessant ist auch die Stellung der Mandatskommission zur Frage der Arbeiterschutzgcseizgebung. Diese bildet für die jüdische Aufbauarbeit ein lebenswichtiges Problem, da das heutige Fehlen einer derartigen Gesetzgebung die schrankenlose Ausbeutung der Arbeitskräfte möglich macht; da jedoch hierzu vor allem arabische Arbeitskräfte, darunter Frauen und Kinder, zur Verfügung stehen, während jüdische Arbeiter sich dazu nicht hergeben, wird die Stellung der jüdischen Arbeiter durch diese Verhältnisse sehr erschwcrt. Die jüdische Arbeiterorganisation hat daher seit langer Zeit die Forderung nach einer Arbeiterscluitzgesct/.gcbung erhoben, und erst kürzlich wurde gemeldet, daß die betreffenden Gesetze bereits in Vor- Bereitung sind. Auch die jüdische Forderung auf Unter- Stützung des jüdischen Schulwesens wurde prinzipiell anerkannt, wenn auch die Weisung an die Mandatarmacht mit der Einschränkung verseilen wurde, daß die Subventionierung nach Maßgabe der vorhandenen Mittel zu erfolgen habe. Es hätte deutlicher zum Ausdruck kommen sollen, daß die von der gesamten Bevölkerung getragenen Steuerfelder auch zumindest in proportioncllcm Verhältnis dem Schulwesen der beiden Natioucn zugute kommen müssen, statt daß wie bisher lediglich das arabische Schulwesen staatlich erhalten wird. In der Frage des Verfahrens bei Ueberreichung von Eingaben durch die Zionistische Organisation hat die Mandatskommission den etwas umständlichen Vorgang bestätigt, welcher in Ermangelung eines besseren Modus bei dem letzten Memorandum gewählt wurde. Danach wird also die Jewisb Agency in Zukunft mit dem Völkerbund durch Vermittlung der Mandatarmacht verkehren können. Die Frage eines eigenen Status der Jewish Agency als eigenartigen völkerrechtlichen Gebildes wurde offenbar nicht erwogen. Dagegen ist ausdrücklich ausgesprochen, daß der Begriff Petitionen nicht eng ausgelegt werden soll. Es werden also auch Eingaben zugelassen, die nicht Beschwerden eines Bevölkerungstcilcs sind. Endlich bedarf noch die Haltung der Mandatskonimission gegenüber den arabischen Petitionen der Erwähnung. Diejenigen Petitionen, die geradezu das Prinzip des Mandates als solches angreifen, werden kurzerhand abgewiesen. Dagegen wurden die übrigen Besclnvcrdcn der Araber erörtert und die Kommission teilt mit, daß sic zu einer einhelligen Stellungnahme nicht gelangen konnte. Dieser Teil des Berichtes klingt fast wie eine Ermutigung an die Araber, weitere Beschwerden zu überreichen; denn die Kommission erklärt, sic hoffe, daß nach Einlauf dieser weiteren Eingaben die Lage klarer werden wird. Es scheint, als ob bei Abfassung dieses Abschnittes dieselben Kräfte ihren Einfluß gcltend gemacht hätten wie im vorigen Jahr. Leider wurde der Völkerbund auch mit einer in n erjüd iscli cn Sache beschäftigt. Die von der Agudah unterstützte nschkcnasischc Gemeinde hat einen unleugbaren Erfolg errungen. Der Erfolg dieser Gruppe Anna, eines Geschöpfes, bei dein kindhafte Genialität ins Tänzerische und ein wenig Leichtere übertragen ist. Anna wird geliebt von einem jungen Geiger ihres Orchesters. Der junge Mensch, bisher aus dem Landsknechtsleben nicht hcrausgcKommcn, zuerst im Krieg, dann bet den Freikorps, der nur ihr zuliebe Geiger wird, kann cs nicht ertragen, daß sic allen gehören soll und ihm nie mehr und tötet sie, als sic ihn aus ihrem Orchester entläßt. ״Tötet“ ist hierfür nicht das rechte Wort: Die Waffe geht los und nur darum nicht auch auf ihn selbst, ״denn ich war j.1׳ an das Schießen auf mich selbst nicht gewöhnt!“ Iller hinein ragt nun der Zeithintergrund. Dieser politisch mngcdcutctc Mord steht an der psychologisch richtigen Stelle, aber die Anklage dieser Zeit ist so sehr komprimiert, daß sic mehr Demonstration ist als Gestaltung, denn mit diesem Sedcnbildc, in dein cs um ganz andere leise Geschehnisse geht, kann so Schweres nur lose, unorganisch verknüpft sein. Denn das Hetmfinden des Menschen Pont in sein eigenes verlorenes Leben ist das hauptsächlichste Geschchnis. Nur die Fäden, die sich von Mensch zu Mensch spinnen, Liebe und aneinander Vorhcilicbeu, Schuld und sich wiederfinden und nicht die Zeit; denn sic. die die Menschen dieser jetzigen Welt so furchtbar schmiedet, greift auch wenn sie nur als einmaliger grandioser Schatten auftritt, 111 jedes cinzchiC'Kad und zerbricht solch zarte Gespinste. ״Pont und Anna“ ist die Rechtfertigung der Kunst durch sich selbst, jenseits des Programms. Der Name ״Regenbogen“ — keine einzige Novelle führt diesen Titel — ist symbolisch gemeint; Verschiedenfarbigkeit, verstreutes Licht, Blick auf freies Land! Warten! Formen! all das birgt dieser Name. Eine kleine unveröffentlichte ״Schöpfungsgeschichte“, die Gott im Laboratoriumsmantcl der Sternwarte schildert, ist eine richtige Sommcrgcschichtc mit Erntestimmung. Die Christuslegende von so respektabler Höhe als Episode betrachtet, brauchte keinen Einzclprotcst zu veranlassen. Auch Anatolc France läßt in seinem Roman ״Auf dem weißen Felsen“ Pilatus Achnlichcs sagen, als jemand ihn fragte: Du ließest doch einen gewissen Christus kreuzigen? Denn Pilatus antwortctc; Christus? Ich erinnere mich nicht. Das Leben läßt viel härtere Blasphemien 741 aU Dichter Je erdenken können! Und wer ein Dichter ist. den schützt schon seine Selbstachtung vor Geschmacklosigkeit Ueber diese kleine kosmisciie Geschichte habcu sich sonst alle gefreut. _ Ruth Moroid. bestellt leider stets darin, daß sic in inncrjüdischc• Fragen zum nichtjüdischen Kadi läuft, der manch!•־.! nicht böse ist, sein Wort mitsprechcn zu dürfen. 5! Zionistische Organisation Hat niemals und nirgends re! giösc Gefühle verletzt und vergewaltigt, sic wird abji stets klerikalen Hcrrschgclüstcn, die die Religion politischen Zwecken mißbrauchen, cntgegentrctai.!,! Frage der Organisation des Jischuw ist darum so ko^ pliziert, weil hier scheinbar religiöse und organisatorisch! Interessen durcheinander laufen. Der Waad Lcumi \v0;:(• stets nur eine weltliche Instanz sein, dennoch wun],! auf Wunsch der Regierung den Gemeinden auch gewh | rituelle Funktionen zugewiesen. Diesen komplizier■! Sachverhalt zu verstehen und zu durchschauen, {j׳i manchem Juden schwer, geschweige denn einer aus Nie• ] juden bestehenden Körperschaft, die hier vor vö׳; exotischen Dingen steht. So kam es, daß die Ko*’ mission den Weg ging, den sie nach abstrakten pr|. zipien gehen mußte, indem sic nämlich das LV^ der religiösen und Gewissensfreiheit auf die jüdisch' Situation anwendet. Der Völkerbund muß Beschwer^ über religiöse Unterdrückung stets besonders deli',; behandeln. Die Zionistische Organisation hat es r>b gelehnt, ihre Stellung vor den politischen Faktoren dy zu benützen, in dieser innerjüdischen Angelegenheit Ai:׳ klnriingcn zu geben, die wie eine Anschwärzung v Juden ausgcselicu hatten. Die Vertreter der Zionh• sehen Organisation versuchten, die Würde des Gesa::: judentums zu wauren. Mit den innerjüdischen Ar gelcgenhcitcn werden wir schon selbst fertig wc:, den. Es wird zweifellos noch eines großen Erziehung■ Werkes bedürfen, um den mittelalterlichen Bar.n V brechen, dessen Bild wir eben erst anläßlich der Ws;!!׳• zur Assefath Niweharim in Jerusalem sehen könnt־״ Die inncrjüdischc Auseinandersetzung wird wcitcrgchc-. Das Geincindcgcsctz jedoch sollte so scnncll als mr: lieh von der Regierung bestätigt werden, damit cndli; die legale Form gegeben ist, in welcher sich das jüdisch■ Leben in Palästina abspielcn kann. Die Entscheidung des Völkerbundsrates in Ce Mossulfragc hat ein wichtiges Kapitel der Geschieh:: des Nahen Orients abgeschlossen. England hat das Madat über Mesopotamien endgültig auf 25' Jahre vc iängert, obwohl gegen diese Bindung eine heftige Op?;, sition in England selbst vorhanden ist, nicht nur bei de:■ Liberalen, sondern sogar innerhalb der herrschende Konservativen Partei. Damit ist das Mandatssystem k die nächste Zeit verankert. Wir hoffen, daß auch m der Türkei eine friedliche Auseinandersetzung möglic sein wird, so daß die Kriegsgefahr in dem große Hintcrlandc Palästinas schwindet. Sr. plcW« ן ftftelc ■! sxx!■ \Y.iona, : i׳jrch?:r ■' <r״rcn. .״vi'ihn V.3SSC י ' iVv'ah’ibc [!' ij3ß d : 'worden 1. *uDtr. mn lar!) Zwpcli«;•' In « ־ •u stei! nirdr ,■ ן ■;brr z; ui ehe r־, roßer״ 1!1,.t'j sol ׳:/jrd זג׳ ■י ' :: ר׳וה daß Man d יי•;! lisJeiih ׳. rslimn!'; 1 '■;'tnivicr־!; ׳ ׳;j-rößere ׳:fy״ ich«! recht ׳' ,ini:,־.׳;; , י! >die tb : , 1 Hellte׳» rate., der W.;;firfnis , eich ah ispruc I ' i״? i 0 n i ^;׳;!׳1: ächten ntcr i:־j :■ ine Vil'y der., ..';׳•' ח \ in e 1 chaf••), :ich: v '/v• Palästlua uad die Drusen ‘ Der Jerusalemer Korrespondent des ״Manchesie: Guardian“ gibt in seinem Bericht über die Lage ir südsyrischen Kampfgebiet der Befürchtung Ausdruck, d:.' die geschwächte Position der Drusen zur Folge habr könne, daß die geschlagenen Drusen Immer weiter בת;. Süden dringen und Palästina überfluten würde;. Die palästinensische Gendarmerie ist zwar sehr wachsam u: entschlossen, allein angesichts ihrer für eine größere Kain׳:• handlung nicht ausreichenden Zahl ist cs frag'־;״, ob sic in ihrer gegenwärtigen Stärke in der Lage sein wü;d den aus den bombardierten Städten und Dörfern in Mas«■•־ flüchtenden Drusen Halt zu gebieten. In Palästina sei:־ schreibt der Korrespondent weiter, hat die früher hestandr Erregung über die Beschießung von Damaskus nachgclassr Die Attacken der Drusen auf christliche Dörfer haben d: Sympathien für die drudschcn Rebellen gemindert. D; Christcnvcrfolgungcn im Norden haben auch dazu beigetragen, die in 0 s 1 c m i 11 s c h c h r i s 11 i c h c Front ec gen die.britisch-zionistische Politik in 1>ו lästlna zu schwächen.;'■’־׳ung! 1 nigun;■:■ V׳;:cr$, ri!:: ,'.'!i,grub Hl ״ ,' der n׳c : ,! ׳:■׳•:heit ,׳' vor 1'נ< Li{/!?' b’o'.wcr. ׳ti's wt ',.',ivr, ' l Das gi! : '..1 t i v ־ich un . j uewoh: 1 ooVfcd c:l:sarc 1 i i־־;c v :׳ ׳ Oruppc ־'׳■miM:!rc'.cn Aifisemitismas and lüdhdtrs Volkslam Ein Sonderheft des ״Juden“. im Jüdischen Verlag, Berlin NW 7, Dorothcenslr. 2־ erscheint soeben ein Sonderheft der Zeitschrift ״Der Jude das durch seinen Inhalt und durch seine Mitarbeiter an;■;־• ordentliches Interesse Hervorrufen wird. Hervorragende Pie'־־ tcr und Politiker Europas, Juden und Nirhtjuden, ergreife־ in diesem lieft zum Thema des Antisemitismus und : das Wort. Aus der Fülle der Beitrage־ heben wirv■־׳ allem den Artikel von Heinrich Mann über das judi-cb Palästinawerk, den Beitrag des bekannten französisch■' Sozialistcnführcrs Ldon Blum über Juden- und rranz^c;:• tum und das ״Nachwort zur Bcrnstcin-Shaw-Kontrovcrsc von Bernhard S11 a w hervor, das Shaw zur Klar׳,tuhseines Verhältnisses zu Judentum, Antisemitismus u. J /'• nismus der Redaktion ״Der Jude“ gesandt hat. Das uinn: . reiche Heft, auf das wir noch zurückkormncn wcrci'a. h durch alle BuciVhandlungen oder direkt durch des! Verb." Berlin NW 7, Dorothccnstr. 35, zu beziehen. Nachrtrher'• das Inhaltsverzeichnis: Arnold Zweig: Der Jude in <k; deutschen Gegenwart. — Hermann Stell r: Bcmcikurgc:'; zum Antisemitismus. —- Otto Flake: Antisemitismus!' Zukunft. — Oscar A. H. Schmitz: Wünschenswerte u::״ nichtwfmschcnswcrtc Juden. — Wolfgang Sc hum ה ב:■ Deutsche und jüdische ״Schuld“ und Aufgabe. — Michel: Deutsche und Juden. ־— Gustav Krojan*<:; Der Weg zuin Deutschtum. — Alfons Paquet: Die Vöih und die luden. — Margarete Susmann: Die Brücke.״ lakob Wassermann: Der Jude der Bestimmung■ ך L<fon Blum (Paris): Jude und Franzose. — Berarj׳ Shaw: Offener Brief an Henry Bernstein. — Heia;!־;: Mann: Das aufcrstchcndc Land. — Hans Goslar־• moderne Jude und der Staat. — Rudolf G. Bin dies- Zwei jüdische Offiziere im großen Kriege. — Joseph Tru*• pcldor: Port Arthur und Gallipoli (Aus den Tace büchcrn). — Martin Bub er: ״Pharisäertum“. — Ludwig: Die Sendung des Juden. — L. Quidde: ^׳־ schuldbarcr und unentschuldbarer Antisemitismus. - H2: Kohn: La nuit curde. — Moritz Goldstein: Leisten nicht grübeln! — Das Heft Ist auf holzfreiem Papier 5יי• gedruckt. (Siche auch Inserat.) Fin H-r| Sc; wer <{ j |,׳>Mu . rk\v־׳"' bt,?;!׳! 1 *'־ Lor : |׳,rcur~ 1< i־ה!זיי: ־ , Miel : 1<:-׳׳: cnmt . ־ eben?1(;!r:: M׳:,! ' ■';äße vc.n d Sehad« V ■chriq khad {änfzjj ein vi

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