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Jüdische Rundschau · 1925-12-08 · Heft 96 (8.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 96 (8.12.1925)
Date
1925-12-08
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seife 802.. .• Weltkrise and zionistische Krise Von Dr. H. Kadi sch, Vöslau. Gibt es eine Weltkrise, existiert eine zlonlst'sche Krise, und wenn ja, welcher Zusammenhang bcslel.t zw.a.h;n b id.n? Die Weltkrise Ist ke'ne Erscheinung d:r Gegen w־rt alc’n, sie drückt ihren Stempel schon dem ganzen Jahrhundert auf. Sic hat den Weltkrieg und die darauf folgenden inneren Umwälzungen in den einzelnen Staaten geze igt, sie hat aber beide überdauert. Alle Aendcrungen der skudehen Orcnz n, die Zertrümmerung alter und die Bildung neuer Staaen, die Aendcrung von Staats- und Wirtschaftsformen haben keine Lösung der brennenden Zeit- und Streitigen gebracht. D r seit 1866 von den Chauvinisten aller Völker zur Lösung d.r Nationalitätenfrage gepriesene Nationalstaat hat sich nirgends in Europa als geeignetes Mittel zur Lösungdes Nationalltätenproblems erwiesen. Ja noch mehr, auf Grund des Selbstbestimmungsrcchtes fordern nun die farbigen Völker Asiens, Afrikas und Amerikas auch ihre staatliche Unabhängigkeit und die Abschüttclung der Vorherrschaft der weißen Rasse. Parallel mit der Steigerung der nationalen Oegensatze haben s’ch auch die konfessionellen und sozialen verschärft. Der mater’alstisehen Weltanschauung ist es wohl gebngen, den a’t m Klcrikalismus zu erschüttern, aber weder eth's:h noch psychisch vermochte sic es, breiten"Volksschicht n einen entsprechenden Ersatz zu bieten. Und schließlich hat die Zertrümmerung großer Wirtscha^.gcbietC, die Errichtung chinesischer Mauern zwischen den einzelnen europäischen Staaten u־.d Völkern die Wirtschaftskrise immer mehr gesteigert. Die Hoffnung, sic im Rahmen des kapitalistischen Wrtschaftssystems zu beseitigen, wird immer geringer, aber ebenso der Glaube, auf dem von den Marxisten eingeschhgenen Wege zum sozialen Staate zu gelangen. So sehen wir denn, daß alle seit 1789 bzw. 1813 engeschl genen W־gc, sowie alle alten Programme versagen. Di: Menschheit ist heute seelisch und ökonomisch kranker als je. der Pariamentarismus und seine Repräsentanten e’hn von Krise zu K־re, die einzelnen Parteien mit ihren durch die Entwicklung überholten Programmen fristen nur durch das Träghcitspr'.nz’p uqd durch die Parteidisziplin ihr künstliches Dasein. 6s Ist die Abenddämmerung einer sterbenden Zehepoche mit ihrer Gärung und noch nicht gefundenen Klärung. * Nur Im engen Zusammenhänge m't der WcltVr'9? — deren wesentlichste, charakteristische Mc:km.ale hier entrollt wurden — kann das Wcs״n der zionistischen Krise in ihrem vollen Umfange erfaßt und der Weg zur G.-sundung \d:r zionistischen Bewegung zwecks Renaissance des jüdischen Volkes gefunden werden. Vor allem erscheint es als unumgänglich notwendig, zum eigentlichen Kerne der inneren Kämpfe in der zionistischen Bewegung vorzudringen und es zu vermeiden, wie cs so oft geschieht. Wirkungen mit Ur- Sachen zu verwechseln und in vo. übergehenden Kämpfen organisatorischer und personeller Natur de Ursachen der . zionistischen Krise zu erblicken. Ihr Hauptgrund liegt in der bisher noch immer unbeantwortet geb icbmen Strci frage: Ist der Zionismus eine ausschließlich die Kolonisation Palästlnas bezweckende Bewegung oder aber 11t der Zlo l־mus eine die Erhaltung sowie Erneuerung des ganzen S.chzehnmillioncnvolkcs der Juden erstrebende Renaissanc:bc\vc״ung, welche sich die Losung des gesamten nat’onaHn, religiösen und ökonomischen Fragenkomplexes zur Aufgabe gesetzt hat? Vertritt man die Meinung, der Zionismus sei eine ausschllcß- Uche Kolonisationsbcwcgung zum Zwecke der Besiedlung P״lästlnas; dann müßte man s ch auch zur Konsequenz a'rischwlngcn, die Forderung auf/ustcllcn, alle nicht auf die Kolonisation gerichteten Ziele und Arbeiten aus dem zionistischen Programm der Agitation und Organisation zu el'minlcren. In diesem Falle aber muß man sich über zweierlei klar werden, daß damit keineswegs die ganze Judenfrage gelöst Ht, n'cht einmal in Palästina und zweitens, daß dann die Interrss nvertretung des gesamten nationalen, rel’giös'n und Ö' otonais hen Fragenkomplexes notgedrungen an andere Organisationen übergehen müßte. Vor allem scheinen mir ln dem Kampfe der vers h’edencn zionistischen Gruppen und in den meisten Betrachtungen über• Palästina zwei Tatsachen zu wenig gewürdigt und auf sie Rücksicht genommen zu werden. Ert ns der Zusammenhang der sich steigernden arablsehen Aspirationen mlt'der wachsenden panasiatischen bzw. panislamitischcn Bewegung und zweitens die immer schärfer zutage tretenden Bestrcbuigen einerseits der Misrachisten nach einem thorahtreuen Erez-lsrael und der Poalezlonistcn nach einem sozialen Palästina. Und doch bildet eine entsprechende Würdigung sowohl der arabischen Frage ah auch der misraclilstlschcn und poalezionlstischen Bewegung die oberste Voraussetzung für eine richtige Beurteilung der Lage ln Palästina und der gesamten Kämpfe im Zionismus. Das Erwachen Asiens aus einem jahrtauscndlangcm Schlafe, di? gesamte Lage in Indien, Persien, Afghanistan, Japan und China, die Vorgänge in Syrien, Marokko und Aegypten machen cs jeder englischen Regierung unmöglich — auch wenn sie es wollte —■ über die Köpfe der Araber hinweg In Palästina einen Judenstaat zu etablieren. Darum enthielt die Balfour- Deklaration nur die ZusI.herung einer nationalen Hdmstatte In Palästina unter Berücksichtigung der Rechte aller übrigen Nationen und Religionen in Palästina, allerdings auch die Garantierung der Gleichberechtigung der nationalen und religiösen jüdischen Minoritäten in der Diaspora. Nun handelt cs sich um Fragen, die enge Zusammenhängen mit der Stärke der herrschenden Machtfalctoren in der Weltpolitik und die nur zum ganz geringen Teile davon abhängig sind, wer an der Spitze des Aktloas- ComWs und wer im Wiener Landeskomitee sitzt; es handelt sich um Fragen, für deren Lösung die Stellungnahme von wechselnden Majoritäten auf Kongressen und Parteitagen nicht ausschlaggebend sind. *׳ Kann die jüdische Bourgeoisie auch wenn sie darin einig wäre — gcg'n die englische Regierung, gegen die auf die panasiatische Bewegung gestützte arabische Majoritat und endlich gegen daar jüdische Proletariat zugleich —> welches mit dem arabischen einen Ausgle’ch und dn ökonomisches Zusammenwirken erstrebt — einen Juden- Staat erzwingen? JUED1SCHE RUNDSCHAU Nein! Audi dann nicht, wenn sie in absehbarer Zelt die Mehrheit in Palästina erlangen würden. Schon darum nicht, weil das jüdische Volk auch in diesem Falle zu schwach wäre, ln Palästina nebst dem nationalen Kampfe, gcg'n die Araber zugleich auch den religiösen und soriden Kampf im Innern zu führen. Diese Kämpfe aber haben nicht, wie so manche glaubten, an den Grenzen Europas Halt gemacht, sie machen sich vielmehr auch ln Palästina fühlbar und schon darum, allein ist mit der Phrase von der ״Qaluth- Verneinung“, mit der Loslösung der palästinensischen Auf• gaben vom ganzen übrigen jüdischen Intercssm-Koniplcx die Judenfrage nicht gelöst, um 60 weniger, als für absehbare Zdt die Mehrheit der Juden — ob man cs will oder nicht will — in ihren jetzigen Wohnsitzen verbleiben wird und daher notgedrungen auch daselbst die Gleichberechtigung der Juden als Nation, Religion und als Staatsbürger fordern muß. So wären wir denn bei einer weiteren Streitfrage angclaagt, di? bereits 25 Jahre alt ist, aber immer von neuem aufgcrollt wird, darum aber nie eine wirkliche Lösung findet, weil man auch sic aus dem Zusammenhänge mit den übrigen Fragen herausreißt. Es ist die Frage ״Zionismus und Landespolitik“ oder richtiger Landesarbeit. Wenn der Zionismus nichts anderes sein wol tc als e'nc Organisat'on zur Kolonisierung Palästinas, dann allerdings ist n’cht nur die Landespolitik, sondern auch jede Landesarbeit aus der Organ!־ sation auszuscheiden. Darm aber ist die Assimilation — die ich persönlich für unmöglich halte — und die zunehmende wirtschaftliche Verelendung der jüdisehen Volksmasscn die naturgemäße Konsequenz. Mit einem solchen Programm und einer solchen Taktik wli man nichtzionistischc Juden für die Dauer unter der Fahn? der Jewish Agency hcranzichcn? Vcgißt man denn ganz, daß die nichtzionistischen Krc!se ein Interesse für Palästina und den Zionismus erst seit dem Tage gewon icn haben, als der Zusammenbruch der Assinvht'on nrt allen seinen politischen und Ökonomiken Konsequenzen e f׳.l t:? Vergißt man weiter, daß die Absperrung aller Immigrationsländcr ihnen die Notwendigkeit einer jnds h n Volkspolitik und des Aufbaus eines jüdis-hen Immigration»- Zentrums in Palästina zum Bewußtsein brachte? * Unter solchen Umständen wäre der Verzicht auf die Landesarbeit mit ihren Zielen, m't ihrem Zwecke der Hebung der jüdischen Volksmasscn ln der Diaspora in gc'st’gcr, physischer, ethischer und ökonomischer Hinsicht, besonders bei der Mehrheit der Westjuden gleichbedeutend 1v.lt einer Verminderung ihres Interesses am Zionismus. Allerdings darf die Landesarbeit sich ebensowenig beschränken auf die Stellungnahme zu Wahlen, wie die Palästinaarbeit auf Geld sammeln Sa notwendig die genügenden Oddsuinnrn zum Aufbiu P.lä t' ai sind, ebenso notwendig sind neue jüdische, harmonischc Menschen, die die Aufgaben c'ner anderen jüdischen Volkspolitik söwoiii in Palästina als in der Diaspora erfassen. *' Eine sachliche Erörterung der Lnndcsarbeit 18t aber ohne Konstatierung der Tal sacht unmöglich, daß seit der Zertrümmerung des alten Donaurcichcs nicht etwa nur die Juden des jetzigen Oesterreichs, sondern auch der meisten Nachfolgcstaatcn kein Landesprogramm mehr besitzen. Das scincrzcitigc ״Krakauer Programm“, das im Jahre 1906 entstand, und von den melden seiner Anhänger entweder nicht gekannt, oder nicht verstanden, oder schließlich nicht eingchaltcn wurde — ist In seinen wesentlichen Punkten durch die pol't’schc En'wIcMung überholt, daher unbrauchbar. Nun wurde allriHgs vor einigen Jahren an einem inncrüstcrrc’chischcn zionist sehen Parteitage einstimmig eine Resolution des Inhal cs angenommen; das österreichische Land:s’<omitcc wird aufgefordert, mit den Lnndeskomitcca der übrigen Sukzc smns- Staaten zwecks einer Beratung zusammen zu t.ctcn. Inwieweit eine gemeinsame Landesarbeit und ein gemein• sames Landcsprogramm möglich wäre. Das Ergebnis dieser einstimmig gefaßten Resol ition war in allen den langen Jahren — die seit damals verstrichen siad — null. Und doch beweist vor allem das immer mehr h den Vordergrund tretende national? Mhoritätenpreblem, d ß auf die Dauer die jüdische Minorität ihre Recht: m't Erfolg nur dann geltend machen kann, wenn sie über die jetzigen engen staatlichen Rahmen hinaus eine großzügige paneuropäische jüdische Politik verfolgt, und soweit dies n’cht möglich Pt, wenigstens eine Kooperation der mitteleuropäischen, osteuropäischen und balkanlschen Juden erstrebt (ganz besonders in der jetzt aklucll:n Frage des nationalen Minoritätenschutzes). Die bisherigen Betrachtungen haben also sowohl das Wesen einer Weltkrise, wie das einer zionistischen Krise und ihren tcilwelscn Zusammenhang gcze’gt. Die Voraussetzung der Beseitigung der Weltkrise Ist die werdende Erkenntnis der neuen Generation aller Völker, daß Europa sich entweder zur Völkerverständigung und zur sozialen Erneuerung in clnem modernen Paneuropa durchringen muß, oder aber der Zusammenbruch des Abendlandes Infolge neuer Kriege und Umwälzungen unvermeidlich wird. Die zionistisch? Krise w'rJ aber nur dann dauernd gebannt sein, wenn alle Gruppen des jüdischen Volkes erkennen, daß die Juden eine natio sui g e n c r i 8, historisch verwachsen mit ihrer Religion und einer eigenen sozialen Struktur sind, daß dabei die Ju lenfragc weder eine nur-nationale, noch eine nur-r?llglösc, noch eine nur-ökonomischc ist, und daher nur durch ein synthetls c h c s Programm gelöst werden kann. Es müssen daher vor allem in der jungen Oeneration, wie Ich bereits früher ausführte, neue jüdische, harmonische Mensch n erzogrn werden, mit dem doppelten Ziele: dcrAufbau eines jüdischen Kultur- und Emlgrationszeatrums sowie die Schaffung eines Neulands in Palästina Im Bruderbünde mit den Arabern, gleichzeitig aber die Mitarbeiterschaft; an dem großen Werke der Völkerverständigung und sozialen Gerechtigkeit in den werdenden Vereinigten Staaten von Europa. . t 9 .׳זא Ein hebräischer Atlas Die hebräische Sprache ist erst seit kurzer Zelt Snn i , t des Alltags und der Schule; sic ist noch arm an wUscnst*•■!l' na licher Literatur, und das Fehlen von Lehrbüchern und Ijr0‘, : miltcln ist eine emnfi.idlichc Erschwerung rmwicc.. ,.j miltcln ist eine empfindliche Erschwerung, gewUsנ*5 ,^״ :«.! eine Kinderkrankheit des hebräischen Unterrichts. Wir c: rn1 J nicht — wie andere Völker — einen eigenen r:tU rrlclitsministeriüm, keine päJ־mQv.r$ י alstcilc. Daher ist auch die Schn I ול •rivati;ilhtivc überlassen: 1!וד J nicht — wie andere Völker Steuerfeldern und Untcrri׳ und administrative Zentral:_ _ von Lehrbüchern der Privat!;Ilhtivc üb.rlasscn; un S(j, wundernswerter, was hingebungsvoll? Gelchrtenarbeit ן:זג / sern Oebictc bereits geleistet hat: wir erinnern nur ״«.' Beispiel zu nennen, an die Zoologie von Aharoni. Eine bewundernswerte nationale Tat di;ser Art ist < Atlas, der unter Redaktion von W. labotinskv^ Dr. S. P c r 1 in a n n im Verlag ״Hascfcr“ erschienen;1 Dies war nicht nur 'ci 1c sprachliche, eine Uebcrsctzu: ' auf gäbe, sondern eine sachlich schöpferische Arbeit, v soll nicht meinen, daß Geographie eine reine Taisa^ Wissenschaft ist, für die schließlich auch fremde Lchrbi״ und Karten herangezogen werden können. Für den jüdisch orientierenden Menschen hat die Welt einen an׳׳c* <! Mittelpunkt; die existierenden Bücher und Atlanten neh־ 1־ auf das jüß'.chc Int :rc .se keine Rü kri 11t. Konsccucntcru• haben die Herausgeber dieses Atlas weniger Wert au( <j.. liertc Darstellung einzelner Länder, aucii nicht der Sb• der alten Welt, gelegt, als vielmehr auf den Zusamnu hang von Staaten und Ländern, die großen pliysik.־!!; - wirtschaftlichen, cthnograpl.i chc1־ Zusammenhänge. Das"- am 111T li A O 1/ •mJmm!_ /!_n _ 1 r* — _ a 1 f ׳ . *’ cntiiält 48 Karten in (jroßquart-Format. Von asiatischen 'תי ו-* dern ist selbstverständlich Palästina durch eine hrcnH.i - Palästina durch eine besorg sorgfältig gearbeitete Karte vertreten, in der auch die neue* jüdischen Siedlungen bereits cingczcichnct sind (ein WUr. bei der nächsten Auflage sollten di? Eisenbahnstationen; gezeigt werden). Aüßcr Palästina, dessen Entwicklung 2 in 4 kleineren hi to;i־.chcn Karten (außerdem Karten Jerusalem) dnroestellt wird, Interessiert uns am meisten ׳ Karte des Gaiutn, in der cie Stä ke und Verteilung der ji',dhr Siedlung ü/jer die Welt gezeigt wird. Ehe bcsoidcr• K ist dem "Maupt-Sicdlungsgckict der Juden, d. i. der Sir-, you_<icr Ost;cc 7u:n Schwarzen Meer, gewidmet. Für, ist 'überhaupt die Wanderung und Vcrsch ebung von VöV van Wichtigkeit, daher eine Karte der W^dersehr geschickt ausgeführt. Besonders wird auch dar. Mitätcu-Problcm durch entsprechende Karten erläutert. Ein schweres Problem hat'en di? Redaktoren h der I Schreibung dcrgccgranhtschcnEigennamcnzut Sic wählten in dc:1 meisten Fällen eine phoncti ehe T; skription, in Einzclfällcn eine kleine Abweichung vorn Spgebrauch (z. B. Helvetia statt Schw’czarial, die sich fcrt'gcn läßt. Im ganzen üro'Jcn finde ich ihre Um :ehre:, gelungen, wenn auch das endgültige Urteil über Ein/cih: wissenschaftlich zuständiger Stelle tibcrl ssen werden ־ Es ist doch für uns von unschätzbarem Wert, jetzt ein : zu besitzen, wo die wichtigsten geographischen Name־ modernem Hebräisch verzeichnet sind. Von speziellem V ist der begleitende Text. Die Herausgeber geben in Bewußtsein, mit welchen Schui rigkeiten heule <kr c Bücher arbeitende hebräisch? Lehrer zu kämpfen Int, knappe Zusammenfassung der gcograph’schcn Angaben jeder Karte. Diese Ri?sc1rrbcit stützt sich natürlich 2e: vorhandenen Quellen, denen auch die sta'.i tischen An:.־, entnommen sind. Auch hier il.id die Texte zu den K:J ״nationale Minderheiten“ und ״jüdisches Hauptsiedlun״s׳!c: von größtem Interesse. (Die Zahl der Juden in Berlin mit 110 000 angegeben, d־s schciat uns zu niodri״.) ßc?n׳ erfreukeh ist, daß sich die Texte jeder politischen Tc; enthalten und sich auf sachliche Daten beschränken. Karte 26. wird als der Schöpfer der Theorie der 11:tio־. Autonomie ״Springer“ genannt, dies war Jedoch mir Pseudonym Karl Renners, das er snätcr abfegte, es ׳. also besser ״Renner“ cinzusctzcn. Wenn die Fäl'chur.״ ■ Königinhofer Handschrift erwähnt wird, sollte •auch d: Entlarvung (durch Masaryk) erwähnt werden, da die J dcckting ilcr Lüge dem Nationalismus der Tschechen :: Ehre macht als die Fälschung. Der Atlas wird zweifellos vom jüdischen Lehrer j Schüler mit großer Freude begrüßt werden. Ahrr £\ erste jüdische, hebräisch? Atlas sollte in jedem jüdid Haus sein, auch Erwachsene werden gern aus ihm k־i die Welt als Ganzes sehen, aber sic init jüdischen Augim 5! R. « Das pal5silnersi5che Craatibncbcesetz Das Amtsblatt der Palästfn: •Regierung hat da* i Ocsctz über die Einführung der amtlichen Or-.mdb .ehr( Palästina veröffentlicht. Danach darf es im ganzen Li nur amtliche Grundbücher, d. h. fortlaufende Auf/.i:lr״i über Kauf, Verkauf, Tausch oJcr Schcr.xmg von G uhüI geben. Die etwa im Besitz von Einzclpcr:.onen, Gc־r 1 oder Stadträten befindlichen grundbuchmäßigen Rc;;!Mr Aufzeichnungen sind binnen drei Monaten vom T.'fTi Verlautbarung des Gesetzes gegen amtliche Bestätigung ־ג.' kompetenten amtlichen Grundbuchl l;cr rb׳.,׳liefern. amtliche Orundbuchaufzclchmmgen, die nach V:r׳ ffcntf I dieses Ocsctzcs geführt werden, halci nach k.incrlci Kkj vor Üericht Beweiskraft. Die we tcre.n Punkte der J Ordnung beziehen »Ich auf dl: Wahrung der Rechte <!r »itzer von Grundstücken, die Ei.itraguug'im 1 rcs:i'g'1r׳J;י Rechte in den antlichen Grundbüchern, sowie über die I der amtlichen Orundbüchcr und die allgemeine ßeny׳: derselben. ״Kerfס HaJ<>sso ״-Konlcrewz in LrtllanJ Am 29. November 1925 fand In Riga die dritte ח Konferenz In Lettland statt, ln der L. Jaffc, der: treter des K. H.-Dircktorluma in London, tci’gcnomnur Die Konferenz wurde von 40 Defc׳pertcn aus alk־!'• ‘ Lettlands beschickt. Die Eröff1urg־rcdc Hielt der! sitzende des Zentralkomitees des K. H. in Lettland,? abgeordneter Rabb. M. Nurok. Im Zentrum der Bert׳ der Konferenz stand der au<führ!l:hc Vortrag tft׳ treters der zionhthehen Exekutive, L. Jaffc. 1l’r Entwicklung Palästinas und über die große Mö״li:»:Arf. K. H. berichtete. Hierauf folgten Berichte des y■״ komitccs des K. H. in Lettland (Rabb. M■ N,l;׳.CKri. Eüros (M. Schattenstein) und der Finanzbericht (''• * mann). Die Konferenz beschloß, ein Kontingent vonJ, :cisdung Resultat •czegvo :3 gutCi .'.anza i ,!;c War Px handelt. er näcl Pal Pl «״!: Mit in Lettland au.'^. b.ringcn. Zunächst wird ein Keren H־ ,^ Monat proklamiert werden, während dessen alle 4‘.1 zur Arbeit mobilisiert werden sollen. ־ ” JfMIsche Parljmrnfarlcr narb Rußland Warschau, 3. Dezember. (LT.A.) Der nischen Sejm zwecks Studium der russischen vc ן ■ך und Erforschung der Möglichkeit pol icch rrss.ccnc. ״׳ . Beziehungen nach Rußland entsandten Ko vm scnn Äfc״pc:j Präsident des Jüdischen Parlamentsklubs Dr. fr60?, der agudisthehe Deputierte Wyszlicki ufld öer 4j Eiscnstcia an. Ische dieser 1 einem C ,riß wir Tribüne ratur' aucii p aicht י die J״d (lisch; De der Berlin < •jr.d G( Die bittet i ArbeitsI V.aßna? Räume! aiictcn; stellmia Weis( liehe ui rw!mg< De Lind, : *5 Jah; der ( schiebt Di Dr. Al, vj dr| dtutsef zählt, sehen philolo Aus A; klub S< Schrift* und Ef ringrii* Jubilar^ d«;cnchri 1V, AV andere! die A; im St( Jahren1 ׳ ,V* j aed aus hd du! eil 1 'urtrünj **t fl1;;ן ז Schaft ] TP ״.rü,,; «,f.S unicr j Von 11 irug ץ «ruck.» ^*,-■seii Plirasii Iß;t w> {״״1 גזי hitcrri fr!sd!■ Mnrnd höhere r 2 Ltj rs-j V3 j

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