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Jüdische Rundschau · 1925-12-08 · Heft 96 (8.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 96 (8.12.1925)
Date
1925-12-08
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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JUEDISCHE' RUNÜSCHÄT) Seile 803 Nfr. 00 ־׳־-* PaläsUseiisIscbes Frflhgcmfise in Europa j Wie vir erfahren, wird zum ersten Male in diesem .י •j-itcr eine Probesendung von Frühgemüse aus Palästina nach I!.(. ■■jjopa versandt werden, und zwar 50 Tonnen Blumenkohl,,;ד.'; :.‘am 1. Januar I92f> von Haifa aus nach Konstanza!3;" :;(rächtet werden sollen. Ls handelt sich um rin erlesenes j,. •',:t1:£nis, das bei den dortigen klimatischen Verhältnissen ,;/;. ranz hervorragender Weise gedeiht und das durch alle ver- •;;kungstechnisehen Vorsichtsmaßnahmen vor dein Verderb fhremi des Transportes, der bis Berlin übrigens etwa! N J-7 Tage dauern würde, bewahrt wird. Bereits im vorigen :ei. .!irc wurde seitens des Handels-Departements der Ziomsti- 1c:;.--hen Exekutive in Jerusalem zu Versuchszwecken eine Probe-!]״düng von Friitigcniüsc nach London geleitet. Das . (;c ,^ultat ergab, daß die Waren trotz absichtlich in die Länge \r;:egenen 12 tägigen Transportes und mehrfacher Umladung , '.י gutem Zustande eintrafen. Der Preis wfird sich cif Konrr•'.:jnza auf 2l/> Piaster — 0,50 M. pro Kilo stellen, so daß . •c Ware angesichts der billigen Bahnfahrt von dort bis Berlin :;•!•;;.iljfl Preise nach durchaus konkurrenzfähig sein wird. Es .:,״:J odelt sich in dieser Saison nur tun eine Probcladung, der von sie;!.:: nächsten Saison ab regelmäßig größere Sendungen folgen ■!crr;!.־!lcn. Allen Interessenten erteilt die Wirtschafts-Abteilung :;;:״c!■s Palästinaamtes. Berlin W15, Mcinckestraßc 10, Garten- :׳•©!;:!!<, parterre, Auskunft. 3 er. .1 Wladlslaw Rcymqnl gestorben Mit dem soeben verstorbenen polnischen Dichter Rev ' :0n t hatte erst vor einigen Tagen ein Mitarbeiter des 1}3©fischen Blattes ״Nnsz Przeglad“ eine Unterredung, in der ’־::-©cscr sagte: ״Es macht mich geradezu nervös, daß unter 'c :;|;£111ד Dach mit uns, förmlich vor meiner Nase ein Volk wohnt, ־K3: ץ wir gar nicht kennen. Wir müssen eine gemeinsame :ג J i׳׳ibünc haben, man muß sehr viel aus der jüdischen Lite-;״״ijtur übersetzen. Eigentlich sollen sich damit Juden, die :;eh polnisch schreiben, befassen; diese dürfen sieb aber 1'■:-ht —־ wie das nr't den meisten polnischen Schriftstellern, p Juden sind, der Fall ist — ihrer Kenntnis der jft- /'© dschen Sprache schäme 11.“ j Die jödlscbe Arbeitslosigkeit lirorj Die Fraktion der Jüdischen Volkspartei hat in Rcpräsentantcnvcrsammliing der Jüdischen Gemeinde ,, (: ©ulin den folgenden Antrag der Herren Dr. Klee, Goslar;ן;,' ©d Genossen cingcbracht: ן".! Die Unterzeichnete Fraktion der Jüdischen Völkspartei W!:;;et den Gcmcindevorstand angesichts der zunehmenden :.©Ubntslosigkcit und der dnset/enden Kälte sofort die nötigen; 'niln.ihmcn zu ergreifen und die nicht mehr ausreichenden v•;:';•iuaic des Unterkunftsheims Wi cs e n st r a ß e durcli Hinzu- ::,©ictcn neuer geeigneter Räumlichkeiten oder durch Bei-!;••: :;Iluug von Gcmcindcräumlichkcitcn in ausreichender :r ©'eise zu ergänzen, damit nicht, wie jetzt, eine erheb- \7.! ehe und täglich wachsende Anzahl jüdischer Arbeitsloser ge- :! ©!rvungen ist, im Freien zu nächtigen.;©; Der Präsident des Vereins der russischen Juden in Ikutsch- ד j nd, Staatsrat J. T eitel, wird am 19. Dezember d. J. i i Jahre alt. Die Person des Jubilars, der im zarischcn Rußland;•'er einzige jüdische Richter war, ist mit der Ge- J'© ■׳;lichte der russischen Juden der letzten Jahre verbunden. ה v: Dieser Tage beging der in Wien lebende Privatgclchrtc ,;״!x. Alfred Landau seinen 75. Geburtstag. Dr. Landau, der den anerkanntesten Forschern des Ah- und Mittclhoch- 1, ■pietschen im Zusammenhang mit der jiddischen Volkssprache dhlf, befaßte sich ursprünglich mit der Fixierung der jüdiliehen Dialekte in Galizien, spater 70g er das gesamte jiddisch- .. ..!;Ulologh.rhr Grhiet in tlcii Kreis seiner Forschrrliitigkcit. ... ,iius Anlaß des 75. Geburtstages Dr. Landaus fand im Kultur- ■ © jpub Schalem Aleicheni zu Berlin eine Zusammenkunft jüdischer . /.4r־:hriftstcllcr und Kulturfunktionäre statt; der Schriftsteller :3 ״-;.״d Etymologe Herr N. Stif (Baal Dinijon)• würdigte in '©;;!gehenden Ausführungen die Forschcrpcrsönlichkcit des;!r ״?Jubilars. © ׳ Der jüdischen Gemeinde Frankfurt a. M. ist die Rcgicrungs-;; :cachmigung zur Aufnahme einer Anleihe in Höhe von ׳'׳ ׳') Millionen Mark für Anlage eines neuen Friedhofes und';3 5;־dcre Aufgaben erteilt worden. Ein Baukkonsortium wird l W. -ic Anleihe übernehmen. : Rabbi Abraham J. PI a ta, Rabbiner in C h a Is t i a n ,!יד Staate Carolina, ist dieser Tage im Alter von 107!'ihren gestorben. Er stammle aus Kiew..!י•, f.j. Vom 25. bis 27. Dezember findet in Lemberg die Jahres- :׳׳;■;״onferenz der Zionisten Ostgali/icns statt. ©:׳■ j Masikabende ©/: Die junge Violiukiim.tlerln Erika Morini gab ihren I;den Abend im Beethoveusaal am 23. d. Mts. Mit Freude 1 .:d Stolz, erfährt inan, daß diese etwa lS-jährigc, überbegabte Virtuosiu eine der Unsrigeii ist. Aus dem Wiener ©© j puiidcrkintl ist jetzt eine reife Künstlerin geworden, die den ';!."©; ״ul! Rücksichtnahme beeiutiäcld'gten Maßstab bei der Ile- ״:icilung eines Wunderkindes nicht mehr in Anspruch zu;V^men nötig hat. Die junge Meisterin zieht die Zuhörer-!ccD'<.1aft vollkommen in Bann und wurde auch enthusiastisch j ideiert. י‘^;. : Lobenswert ist der Versuch der ״Juv/al“, Vcrlagcgcsell- '/'׳alt, jüilischc Musik im Konzertsaal vortragen zu lassen. ' l׳'• 'mlrcd L c w a n d » w s k i, Kantor am Eriedcnstcmnel in ■ :1׳Tlin, lieh seine sympathische Stimme und Alfred Wittenjicrg sein Violinspiel diesem Zwecke. Die Lieder, die Le- \ ,;;uiowski in hebräischer Sprache vortrug, waren meist Be-;.f ׳,ן) J-'itungen bekannter synagogaler Gesänge oder Motive. ':c.י orcistlichcn Lieder, ״Am Sabbathausgang“, ״Birg mich .ה'.<“r־tcr deinen Fittichen“ u.. a. von J. Engel und Lieder ©1ה״©ן Birnbaum, (ioklberg und H c 11 c r brachten im Vor- :ד i Von Lewandowski gut die wehmütige Stimmung zürn Aus- .4' .׳־;;uck. Dies Schwelgen in der Klage ist das Eigenartige an 1H;v lliCSCn Gesängen und wird in den Kunstliedern durch Para-;iiraficning eines Tons oder eines Motivs erreicht. Sehr yh war Kaddisch von Birnbaum. Alfred Wittenberg überden Teil der jüdischen Hausmusik. In der Behandlung S"L( ״krcisant war das ״Märchen“ von Aebron, das er in cV 71Scber Weise gestaltete. Es wäre zu wünschen, daß diesem ' ©end weitere derselben Art folgen mögen, die steh ei» etwas 'Ahcrcs Ziel setzen könnten. Rahcl Upschütz. BesrSssi©? Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Mcinckcstr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37S30 Berlin NW 7. Kasscnvcrwaltiiiig der B. Z. V. Dienstag, den 8. Dezember * abends 8 Uhr Zionistische Jugendkundgebung in der Aula des Dorothecnstädt. Realgymnasiums, Georgenstraßc 30 (Bnhnh. Friedrichsfr.). Mittwoch, den 9. Dezember abends S\{• Uhr Gruppe der Zionisten aus dem Osten, im Verwaltungsgebäude der Jüd. Gemeinde, Rusenstr. 2/1. Herr Aschbcl, Palästina: ״Die Araber und unsere Beziehungen zu ihnen.“ Der Vortrag wird mit Lichtbildern erläutert Montag, den 11. Dezember abends 8>/a Uhr Gruppe Nordwest, in der Konditorei Lochau, Altonaer Str. 31. Herr Jakob Sandbank: ,.Welche Rolle spielt heute der Clialu/gedauke in der /ioiihtr-clicii Bewegung.“ V 0 r a 11 z c i g e! Mittwoch, den 16. Dezember ׳ abends 8 Uhr Gruppe der Zionisten aus dem Osten, im Restaurant Gerecht, Am Köiiigsgrabcn 2, C h a 11 u k k a h - B a 11 mit musikalischen Darbietungen von Ralicl Kaufmann und Leo Riasanzeff. Näheres wird noch bekaimtgcgcbcn. Donnerstag, den 17. Dezember abends S Uhr Bund Zionistischer Frauen in Deutschland, im Sitzungssaal der Z. V. f. I)., Mcinekestr. 10. Herr Sch. Rudel vom Arbeiterfürsorgeamt: ״Probleme des ostiüdisehcn Lebens“. Gruppe Ost Jeden Mittwoch abends 8ג/י Uhr Zusammensein im Wohlfahrtsamt der Jüd. Gemeinde, Meyerbccrstr. S, pt. Sonntag, den 20. Dezember vorm. 11 Va Uhr im Theater de.; Westens,;Kanfstr., Vorführung des Chanukkaii-Spicls , D׳t Chanukkah-Traum“ von Lina Wagner-Tauber. Die Aufführung findet zugunsten des Jüd. Schulvcrcins statt. Musikeinlagcn: von I. G. Stein, Tänze einstudiert von Frau G:imm-Rc!i:r. Hebräische Einlagen, turnerische Darbietungen, ein bibl. Schauspiel, aufgeführt v. d. Schülern der Jüd. Schule. Fasanenstr., des Bar Kociiba, Jüd. Volksheim, I. I.W. B. und anderen Tu״cndbiimlen. Karten ׳/. Preise von M. 1—T. Logen M. 5 und 6 im Vorverkauf erhältlich: im Büro der B. Z. V., Mcinekestr. 10. an den Theaterkassen von Bote & Bock, Wertheim, Kaufhaus des Westens, in dm Buchhandlungen: Ewer, Knescheckstr. 51/55 und Flensburger Str. 30, Kedem, D.ahlmannstraße 8, Ostertag. Kleiststraße 20, Glücksmaiui, Alexanderstr. 37a, Jurowrz. KI. Präsidentenstr. 3, und an der ' Theaterkasse. Misrachl-Gruppe Berlin: Jeden Sonnabend bei Herrn Rabb. Harry Levy, Elberfeldcr Straßc 21. 7י/י8-י/ז Uhr: Miob-Schiur. Sy?—10ע/י Uhr: Die ag.1di׳1.־I1<'11 Erklärungen zu Beier,cliitli. Sekretariat des Zeire Misrachi. Sprechstunden täglich von 8—10 Uhr abends im Misrachi- Zcntralbüro, .Monbijouplatz I. Jeden Freitag, abends S Uhr, im Misrachi-Zentralbüro, Monbijouplatz 1. Jüdischer Geschichtskursus. Leiter: stud. phil. Flescher. . , ־ , 7^י| , Berdtet die CHANUKAH AKTION •für den. KEREN KAJEMETH -vor Der engarisebe Nnincros dausus Budapest, 1. Dezember (J.T. A.) Ministerpräsident Grat Stefan Bcthlcn und Kultiisminisier Ciraf Kuno Klcbclsberg sind heute nachmittag nach Genf abgcrcist, um an der Tagung der• Völkerbundes teilznnchnir־;!. Uiiinitte.1bar vor der Abreise sprach sich Graf Klcbclsberg Jour nalisten gegenüber wie folgt aus: ״Ich hoffe, im Verlaufe der Genfer Verhandlungen das kulturelle Zusammenwirken der ungarischen Nation mit den westlichen Staaten fördern und den Kredit von zehn Millionen Goldkronen sichern zu können, der zu Volksschulzwcckcn, besonders zur Errichtung von Gchöfteschiilcn verwendet werden so'J. In bezug auf die Verhandlung der Frage des Numerus clausus hoffe ich, daß die Beratungen in so ruhiger Atmosphäre und in solchem Rahmen stattfimlen werden, daß sic auf die Entwicklung des i 1111 c r p o 1 i t i s c h*c!1 Lebens in Uug a r 11 keine ungünstige W i r k u 11 g üben werde 11.“ (Das heißt, er hofft auf eine Genehmigung des Numerus clausus. Red.). Zionistiseber Kreisteg in Biclitz — Biala Wir erhalten einen Bericht, dem wir folgendes entnehmen:’ Am 22. November fand im jüd. Gcmciudcsaalc ein Kreistag״ der schlesischen und angrenzenden wcstgali/.ischen Lokal- Organisationen statt, aut dem 15 Orte durcli 3 t Delegierte vertreten .waren. Der Kreistag hatte die Aufgabe, den neuen Verband zu konstituieren und eine Intensivierung der Arbeit dureli /.uvniiiiifiisclihiß zu ermöglichen. Herr lug. Bleicher hielt das Orgauisationsrelerat, woraut der ürganisaUonsaUwurf zum Beschluß erhoben wurde, dessen wesentlicher Inhalt ist: Der Sitz der Kreisleitung ist Biclitz, die Kreisleitung bcsteht aus 5 Mitgliedern, dieselbe tagt fünfmal jährlich. Der Kreistag findet zweimal jährlich statt. Die Dclegiertcu/ahl richtet sich nach der Höhe der Besteuerung für die Ausgaben des Kreises, nach einem festen Schlüssel. 111 jeder Ortsgruppe wird ein Vertrauensmann des Krciskomitccs bestimmt. 111 der Nachniittagssit/ung hielt Abg. Dr. Osins Thon seinen Bericht über zion. Politik. Nach der Wahl der Kreis* leitung, die aus den Herren Ing. WccI1sbcrg\ Paul B r a f t, Obcrkontrollcur Huppert, Rabbiner Dr. R ü b n c r, Dr. Fritz B c 11 c r und Albert Schindler besieht, wurden u. a. eine Vcrtraucnskuiulgebuiig für Dr. Chaim Wcizmam; und Nahum S o k o 10 w, weiter Resolutionen betreffend ßildüng von _PaIästinakommissioncn, Zweigstellen des Vereins ״Esrah“, Förderung der Turn- und Sportbewegung, und über Kultur und Jugendarbeit angenommen. י Abends sprach Abg. Dr. Thon vor 1003 Zuhörern über ״pic_ politische Lage des jüdischen Volkes‘*. Er sprach über die jüdischen Haupt/ciitrc-n Amerika, Palästina und dem (ästen und führte aus, daß sich die allgemeine Lage des jüdischen Volkes gebessert hat, wenn auch das Einzclmdividiiuin sdilechfer als vor dem Kriege steht. Ein Bilderdomino Im Sniel des Kindes spiegelt sieh das Weltbild der Volker. Da■; Kind ahmt nach. Und tut cs das nicht allein, dann liehen ihm die Erwachsenen zu dem, von dem sie wollen, daß es als nachahmenswert gelte! Das SoUlatcnspicI ist noch nicht v<*.^ schwtiudcti, cs wird vervollkommnet um neueste Errungenschäften. Die Technik ist Trumpf, aber im Jahrhundert der Technik lebt doch der Gedanke an neue Kultur und neues werdendes Leben. Die Technik dient dazu, Lehen zu schaffen. Das jüdische Kind, aufgcwachseu in nicht jüdischer Umwelt, bisher angewiesen auf Spiele, die nichts eigenes zu sagen hatten, findet diesmal zu Chanukka]! ein jüdisches Spiel: ein H i 1 d c rd o 111 i n o aus Spielkarten, das in an-!.cliauliciier Weise zeigt, wie aus dem Büchsenpfrruüg de* Natioiialfoiids Land 1׳cl..udt wird und notwendige Aiim li.iltiuigen in der Landwirtschaft gemacht, Sümpfe entwässert und Straßen gebaut werden, bis nach und nach blühende Kolonien erstehen mit lauter solch gelben Weizenfeldern wie im Emek. Und mitten im Land, das neue Werden, die neue Kultur, die Kinder, die in Schule und Arbeit beranwachsen, das neue Geschlecht. Diejenigen, die noch hier bleiben, mögen im Spiel die schönere Zukunft träumen und helfen, daß sie mehr und mehr zur Gegenwart werde! l\־r ״Aufbau-Verlag*^ Meinekestraßc 10, stellte das Spiel her. Es kostet 1,50 M. Vereins2achrichten Kundgebung der zionistischen Jugend. Am Dic11stagv den S. Dezember, abends S Uhr, findet in der Aula des* Dorothecnstädt. Gymnasiums, Georgenstr. 30,Gl (gegenüber Bahnhof Friedrichstr.), eine Kundgebung der zion ist! sc 11 eil Jugend statt. Es werden sprechen: EH Ascher, Siegiried K a n 0 w i 12 , G :org L u b i 11 s k i. Vortrag von F.manuel bin Gorion. Am M<mdem II. Dezember, 8'/! Uhr abends, findet im I e-'U!;:mu־ eum, Briiderstr. 13/1 (nahe Spittelmarkt), ein Vortrag .von i'mauuel bin Gorion über ״Neue Wege der Bibeikritik“ (Beispiele aus dem Werk ״Sinai und Gari/im“) statt, wer ein Ahes Tcstaim nl hat, bringe es mit. 1 M. Uukodcubi itrag erbeten, doch nicht verlangt. »׳■ Die Jüdische Schule, Rykestr., veranstahet eine Cha- 11 ti k k a 11 f e i c r am Mittwoch, den 16. Dezember, pünktlich abends um 7 Uhr, in der Aula der 58. ücniehidcschu'.c. llemrich-RolU'r-Str. IS (früher Heinersdorfer Sir.). Eintritt 1,— M., Kinder 0,50 M. Chamikkali-Ball der Ci r 11 p p c d er V. i o 11 \ s 1 c u a u s dem Osten. Die Gruppe der Zioni-teu aus dem Osten veranstaltet in diesem Jahr ihr (.anukknh-i'cst am 1(;. Dezember in (iereehts Ecstsälni, Am Künb'sgrabcu 2 (Ale\.nu!e;plat/). Beginn puiikt 81! Uhr abends. Die musika!;.scucn D:;b:e1u:1gen werden ausgeführt werden von Rahel Kaul in ב;! u und Leo Riasanzeff, die jüdische und hebräische Lieder von Nadel, Mihicr und Engel und Musikstücke von Beethoven, Mozart u. a. vortragen werden. Am Klavier: Fr. Zweig. Ballorchcstcr unter der Leitung des Kapellmeisters Fiedler. Verlosung. Tombola, Schachsluuiltanspiel. Im Scholnu Al׳rcLem-K!ub, Kleiststraßc 9, findet Mittwoch, den 9. Dezember, um SUiir abends, du bdiachsimultaiispiel statt. Dr. N. Kopelmiau vom Berliner Schnchklub wird gegen 30 Gegner spielen. Teilnehmer und Gäste sind höflichst cingeladcu. Eintritt frei. Die Mitbringung von Schachspielen durch die Teilnehmer erbeten. . rir.'■ Zic ::J5 j?1, 1 r3 I U C3B0Ö GOCGQ ciao OODGQ□ r \ r: UJ פ ra 0 C2 C2 a C3 ° cj CJ L © 0□ ogQdgq •ססשסמב 1 j ־. * כ j Lj w פ 1

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