Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 83 (23.10.1925)
- Date
- 1925-10-23
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 700 JUEDISCHE RUNDSCHAU Fonds von 1 Million Dollar sammeln. Es ist nicht bekannt, wie hoch die bisherigen Ergebnisse in Amerika sind, ein Drittel der Summe soll in Europa aufgebracht werden. Glaubt man, mit 1 Million Dollar drei- bis vierhunderttausend Familien ansicdcln zu können? Warum operiert man mit Zahlen, die völlig sinnlos sind? Der Joint, der in Amerika 15 Millionen Dollar aufbringen will, und davon einen sehr großen Teil für das landwirtschaftliche Sicdlungswcrk in Rußland bcstimmen wird, rechnet zunächst mit einer weiteren An- Siedlung von 5—6000 jüdischen Familien. Allerdings auf der Grundlage von Berichten sehr sachverständiger Agronomen. Warum also will man seitens des ORT mit einem Zahlenmaterial verblüffen, das ganz offenbar völlig phantastisch ist? Warum hat Herr Singaknvsky in seinen sehr ausiührlichcn Darlegungen auch nicht einmal den den ORT- Leuten doch sonst sehr geläufigen Begriff ״Jüdisches Volk“ erwähnt? Warum verschweigt inan die starken nationalen Aspirationen der russischen Judensiedlung? Wohl aus demselben Grunde, aus dem die Leser der C.-V.-Zcitung bis zum heutigen Tage noch nicht erfahren haben, daß in der Unterredung zwischen Tschitscherin und den verschiedenen jüdischen Persönlichkeiten, unter denen sich Herr Justizrat Brodnitz und Herr Dr. Nathan befanden, seitens des russisehen Volkskommissars den deutschen Herren immer wieder versichert wurde, daß die jüdische National!- tät in Rußland genau so behandelt werde wie die anderen in Rußland lebenden Nationalitäten und daß die Frage einer weitgehenden nationalen Autonomie für die Juden innerhalb des allgemeinen Sowjetverbandes gewiß nicht am bösen Willen der russischen Regierung scheitern werde. Wenn also die Rede des Repräsentanten von ORT in dieser Hinsicht, was die Schilderung des nationalen Charakters der Aufbauarbeit betrifft, einen gewissen Defekt hatte, so litt sic auf der anderen Seite wieder unter einer gewissen Hypertrophie, indem Herr Singalowsky in vielleicht doch etwas übertriebener Weise den Segen schilderte, den die deutsche Okkupation den Ostjuden gebracht hat. Wir zweifeln nicht, daß Herr Singalowsky auch die Kehrseite der von ihm gepriesenen Zustände kennt, aber vielleicht betrachtete er cs als Gebot der Höflichkeit, dem deutschen Patriotismus der anwesenden deutschen Juden besonders zu schmeicheln. Wenn dies manche Zuhörer peinlich berührte, so geht cs hier offenbar nur um Gcschmacksfragcn. Die anderen Herren, die zu Worte kamen, begrüßten die Aktion des ORT als eine erlösende Tat, die dem deutschen Judentum Gelegenheit gäbe, an einer jüdischen Sache mitzuwirken, die nicht so gefährlich sei wie Palästina. Führende Männer des Central-Vercins klagten darüber, man (wer? — offenbar die Zionisten) werfe ihnen vor, daß sic für jüdische Angelegenheiten außerhalb Deutschlands kein Interesse hätten. Hier wollten sic nun dieses Interesse beweisen. Wird aber die These, cs gäbe keine Judenfrage, cs gäbe vor allem keinen interterritorialen jüdischen Zusammenhang, und jede jiidisehe Gruppe habe sich nur mit den internen Angelegenheften ihres Landes zu •befassen, nicht gerade von den Theoretikern des C.-V. verfochten? Die Herren führen sich selbst ad absurdum. Die Wirklichkeit ist stärker als sic und zwingt sic, an jüdischen nationalen Aufgaben mitzuarbeiten, weil die Judenfrage ein Wcltproblem ist, und weil sie, was auch vom ORT richtig erkannt wurde, nur auf nationaler Basis zu lösen Ist. Dabei allerdings entstehen Ungenauigkeiten. Die Zahlen, mit denen z. B. Herr Dr. Paul Nathan operierte, waren noch phantastischer als die Singalowskys. Naturlieh erklärte Dr. Nathan, daß er nichts gegen Palästina habe. Aber er wies wieder darauf hin, wie klein doch Palästina sei, wie gering bestenfalls die Einwanderung dorthin, und stellte demgegenüber die ungcheuren. Möglichkeiten Rußlands. Dr. Nathan sprach schon von den ״M i 11 io ח e n“, die umgeschichtet werden müssen und er — und das *ist besonders bezeichnend — sah auch bereits das polnische Judentum in diese Ansicdlungsbcwcgung in Rußland hineingezogen. Das sind, wie hier bereits dargdegt wurde, gefährliche Illusionen, die der Sache mehr schaden als nutzen können. Diese Uebcrtrcibuug wäre völlig unverständlich, wenn sic nicht dem Zwecke dienen sollte, die Größe des russischen Experimentes gegenüber der Kleinarbeit Palüstinas herauszustrcichen. Ls wäre sinnlos, *einen Vergleich zwischen der Bedeutung Palästinas und der russischen Judcnkolonisatiou vorzunehmen. Es geht hier tun ganz inkommensurable Dinge. Palästina hat für uns eine überzeitliche Bcdeutung und Glorie, seine Anziehungskraft kann nicht geschwächt werden, der Wille zu unserer nationalen Wiedergeburt ist unabhängig von momentanen Situationen. Aber auch was die Erleichterung der jüdischen Lage betrifft, so bedeutet Palästina mit seiner monatliehen Absorption von 3000 Einwanderern einen nicht zu unterschätzenden Faktor. Die Zukunftsperspektiven sind enorm, wenn erst einmal das Land durch jüdischen Fleiß auf gebaut ist. Demgegenüber bedeutet die Ueberführung einiger tausend jüdischer Familien zur Land- Wirtschaft in Rußland zwar eine wichtige Hilfsmaßnahme zur Verbesserung der lokalen jüdischen Situation, die Judenfrage als solche bleibt aber dadurch völlig unverändert.. Der Primat Palästinas für das jüdische Volk i$t unerschütterlich. Wer an ihm rüttelt, der fordert uns zum Kampfe heraus. Die maßlose Uebertreibung der gesamtjüdischen (doch wphl nicht religiösen? — also doch nationalen?) Bedeutung der Bestrebungen des ORT unter geflissentlichcr Ignorierung einer Anzahl bedeutsamer Tatsachen kann doch nur den Sinn haben, diese Sache gegen das Palästina-Werk ausztispiclcn. Es ist bedauerlich daß zu diesem edlen Zwecke eine au sich begrüßenswerte Sache wie die Tätigkeit des ORT mit Unaufrichtigkeit von beiden Seiten durch eine Verbindung bundistischcr und bürgerlich-assimilatorischer Elemente in Szene gesetzt wird. Dies kann der Reinigung der Atmosphäre im jüdischen öffentlichen Leben nidtt förderlich sein. Der Zufall will es, daß in derselben Zeit, in der der Vorsitzende des Ccntralvcrcins sich erfreulicherweise für eine Sammlung für ein außerhalb Deutschlands liegendes Werk cinsctzt, in der C.-V.-Zcitung ein Angriff gegen den Keren Ilajessod erscheint, den wir niedriger hängen wollen. Dort wird eine amerikanische jüdische Zeitung zitiert, eine der zahlreichen kleinen ® Berliner Zionistische Vereinigung Sonntag, den 25. Oktober, vormittags 111/t Uhr im BlUthner ־ Sani, LUtzovratraß« 76 6 0 0 ״ 0 צ; Q :itiliisrilirh »Dr Adlons ־ Komitee! ־ Sitzung in Berlin Redner: ÖNahum Sokolow, Präsident der zionistischen Exekutive Schmarja Levln, Mitglied des Actions - Komitee« 0 Kurt Blumenfeld, Präsident der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Karten zum ],reise von Mk. 1.— l!is 8.— im Vorverkauf er- Ä ])ältlich: im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung, V Meinekestmßo 10. Bismarck 7105/70, in den Buchhandlungen: 0 Ewer, Kneseheckstr. ft 1 55 und Flensburger Str. 30, Ostrrtmr, ft Klciststr. 20, Hedem, Dahlumnnstr. 8, Or,!״evetzowstr. 25, ¥ lionzer, Oranienburger Str. 20, Ttoienberg, drenadierstr. 38 Q lind an den Theaterkassen von Bote Roek und Wortheim, ft «ooooooooooooooooooo♦ jüdischen Blätter Amerikas, in der jemand davon spricht, daß ,,cs eine Simile ist, von den Juden dieser Länder (lieutschland, Polen, Rumänien) soviel Geld ins Ausland für den Keren I iajessod zu senden, wenn cs doch so dringend nötig gebracht wird, um die Not in der Heimat zu beheben“. Das Organ des Centralvcreins bemerkt liier/u: Wir haben nichts weiter hin/u/uftigen. Bestellt nicht darin eine gewisse Unlogik, daß man für die Sammlung für Rußland eintritt und mit diesem Argument gegen die Sammlung für Palästina arbeitet. Oder liegt Rußland nicht mehr im Ausland? Die große Orient-Messe in Tel-Awiw Von unserem Korrespondenten. A. G., Jerusalem, den 11. Oktober 1025. Die Ausstellung des Nahen Ostens in Tel- Awiw, über deren Eröffnung wir in der vorigen Woche berichteten, gewinnt und verliert /!!gleich bei einer näheren Betrachtung. Fehler ebenso wie Vorzüge werden deutlicher. Die Ausstellung hat ihrer Anlage und ihrem Wesen nach mehrere Aufgaben und Tendenzen. Es handelt sieh um eine .Ausstellung des Nahen Ostens oder besser gesagt, um einen Versuch dazu. Denn die beiden Pavillons der Syrer und Aegypter, die die Bezeichnung rechtfertigen, verschwinden neben der Menge des Palästinensisehen, des Jüdisch-Palästincnsischen. Dennoch ist schon der Versuch, das Gebiet der Ausstellung über die Grenzen Palästinas hinauszudehnen, von bedeutender Wichtigkeit. Sowohl die Lage als auch die wirtschaftlichcn Tendenzen Palästinas bedingen cs, daß die Bc- Ziehungen mit den umliegenden Ländern gepflegt werden, daß sich die umliegenden Zonen für Palästina mehr zu intcrcssicreii beginnen und cs so zu gegenseitigem Austausch, zu gegenseitigen Anregungen kommt. Und wenn wir heute in den beiden Pavillons auch nur Bruchteile von dem sehen, was wir zu sehen wünschen, so ist die Heranziehung Aegyptens und Syriens zum mindesten ein vielversprechender Anfang. In der Hauptsache handelt cs sich also um eine Aus- Stellung des jüdischen Palästina, eine Fortsetzung der Toze re t h-H aa rcz-A uss tcl 111» g von vor zwei Jahren. Es ist ungewöhnlich wichtig, im Rahmen eines solchen Unternehmens von Zeit zu Zeit zusammenzufassen, was die Juden bisher in Palästina an wirtschaftlichen Gütern zu entwickeln gesucht haben und cs ist nicht minder wichtig, der in- und ausländischen Geschäftswelt einen Mittelpunkt zu schaffen, wo man Anregungen erhalten, Beziehungen anknüpfen, nach Aufträgen suchen, seine Arbeit dem Urteil des Publikums unterbreiten kann. Es würde sich der Mühe lohnen, in bestimmten Zcilabsländcu die Ausstellung zu wiederholen, sie zu einer festen Einrichtung zu machen. Sowohl der eingesessene Palästinenser wie der Tourist gehen vor allem in die Ausstellung, um sich zu orienticrcn. Man will bildlich vor Augen haben, was cs denn um! zur Zeit schon in Palästina wirklich gibt. Mehr als Bcrichte und Broschüren, mehr als Artikel kann eine solche Aus- Stellung eine Ucbcrsicht und eine Zusammenfassung geben. Um es vorweg zu nehmen: Vollständig wird diese Aufgabe nicht gelöst. Es fehlen noch wichtige Teile, und cs ist nicht immer gelungen, das was da ist, so anschaulich zu gestalten, wie es sein könnte. Das Interessante steckt nicht selten in einer verborgenen Ecke und der gleichgültige Besucher kommt vielleicht nicht einmal hin und wenn er hinkommt, nimmt er sich nicht die Mühe, näher hinzttschcn. Wir werden später einige Beispiele davon geben. Das beste au der Ausstellung, auch bei näherer Betrachtung der Einzelheiten, bleibt der Gesamtplan. So könnte man sagen, das allein das Vorhandensein der Aus- Stellung mehr beweist als alles was sic enthält. Wenn man an den Abenden diesen Platz. Übersicht, mit seinen Orangen, seinen gepflegten Wegen, der hin- und herströmenden Menschenmenge, den gut gebauten Pavillons und seiner clck* trischen Beleuchtung, ist man überrascht, wie cs gelungen ist, Nr.! mitten in dieses unfertige Tel-Awiw ein fertiges , i gewachsenes Stück Europa hineiuziipflarzcn.?;י Europa der guten Sorte, während das, was wir SQWa; dem Okzident zu übernehmen pflegen, oft schlecht " noch öfter schlecht verwendet wird. u י,׳ Es fällt in der Zusammensetzung der Beteiligte״ v! ׳? sieh diesmal eine größere Anzahl ausländischer’ Firn,r - teiligen, und zwar eine beträchtliche Zahl von Deuts Auch Russen und Engländer machen .sich bemerkbar, y‘" palästinensischen Produkte und Unternehmungen bet!iff; 7 hier kurz auf einige wesentliche Punkte cingega״״^ Zuerst fällt es auf, «laß in vielen der Pavi1׳lf)l;. , | großzügige Zusammenfassung aller Vorhände7 ״:!״ sultatc auf den einzelnen Gebieten mangelt. Da ko״!!״! * z. B. in dm ersten Teil des landwirtM-haftliduii (ן.;,׳’!', $ das von der ״l'ica“ eingenommen wird. Diese■, große f i) nehmen des Barons, das mit seinen bedeutenden Bude1 ,;;״ und den großen Siedlungen einen wesentlichen Faktor j;!(7 § Arbeit in Palästina darstcllt, zeigt uns hier wohl I Früchte, große Orangen, gelbe Grapefruit, eine Reihe von (| rnüsen und verschiedenen Tabaksorten, kur/, eine yir| schöner mannigfaltiger landwirtschaftlicher Er/c1jgni^c 1 doch ist• cs schwer, einen Ueberblick zu bekomme1. ,״ die ״Pica“ ist, u׳a$ sie will und was sie geleistet hat, 1 weiß nicht, ob es überhaupt beabsichtigt war. das;f Ausdruck zu bringen. Aber wenn mau den Pavillon trachtet, wie ihn der Durchschnittsbcsuchcr aimucho״ so kamt mau beinahe sicher sein, daß er außer den \ denen Früchten und Gemüsen und ein paar Bilder״, vielleicht nicht einmal richtig versteht, keinen Eindruck behält. Und doch wäre cs verdienstlich und nicht mu durch eine ganz kurze, aber in die Augen fallende Xus-״;,’, | fassung, durch auffallende Bilder und Zeichnung('״, c Modelle von Siedlungshäusern, auch dem oberflächliche,! i trachtcr, das Wesen der Arbeit vor Augen zu halt;ן(| .״ | 7.. B. unter einer Reihe von Photographien viele gute Bilder £ 'den Trocknungsarbeiten in der Kabarah. Aber es st!!!; » klar dabei, was das früher für ein Ort war, was für eine A: 4 man dort geleistet hat und was dort entstehen s11י׳. D :j| keine auf den ersten Blick auffallende Karte der Ic.i-P. •J usw. usw. Dasselbe gilt auch von den anderen Telle-, £ landwirtschaftlichen Ausstellung. Die üblichen Tabellen. .י| man in allen Institutionen in Palästina hängen sieht. .י| die in Diagrammen die Entwicklung der landwirKrhr,!!. nationalen Siedlungen angeben, sind auch dieses Mal zur Verwendung gekommen. Sic werden aber kaum von v>t< gelesen. Denn sic hängen nicht gut und sind miilisam zu schon. Der Durchschnittsbcsuchcr wird sich aber mirdr,־* kou/cutricren, was ihm deutlich aufgcuötigt wird 1)ו •i| /. B. die l.ederptodukto, die Häute und Stu fe! aus i.ju (.!! | in einer Ecke. An sich ist daran auch nichts besondere•! sehen. Aber die Tatsache der Lederproduktion in der ״r׳•■ | Kommune könnte hier durch ein paar erläuternde Worte f zeigt werden. Wie wichtig gerade übersichtliche Er'aiitrr!:; j diagrammc sind, sieht man bei den Tabaksortcu, bei denen i einer leicht übersehbaren Tabelle das Steigen der Tabakpred! tion in den letzten drei Jahren klar hervorgeht. Ebenso könnten im ״Solei Bonch“ und in der St. Verwaltung durch entsprechende Modelle und Tabellen \; klarere Bilder gegeben werden. Der Pavillon do .> Bonch“ zeichnet sich, nebenbei gesagt, in seiner äußere״ A maclumg besonders aus. Er ist zweckmäßig und govlv.m voll nach den! Plan von Kutschinsky gebaut. D:r cf•־; mißratene Pavillon der Stadtverwaltung fällt daneben u ab. ln der großen Halle für die Landesprodukte (T07e: Haare/), in der auch ein paar ausländische Firmen l'ntnL gefunden haben, herrscht ein Durcheinander von kleinen l großen Firmen. Man vermißt wesentliche Unternehme■׳..' wie die Scidcnfabrik Dclphiner. Es wäre von Nutzen uc\w wenn man die größeren lndustricuntcruchmuugcn in 0: gemeinsamen Abteil untergebracht hätte, damit man •׳::: augenfällig sehen könnte, wie weit wir in der Imt! stellen, ln der Haus- und Kloitiindustric findet man '!■: und Schlechtes bunt durcheinander gewürfelt! inKnv sind die Stickereien, die von orientalischer, Jude;ן in Jerusalem hcrgcstellt werden. Sic sind bereit auf Wiener Ausstellung gezeigt worden. Wir haben da aus Bagdad, aus Yciiicn, aus P c r s i c n, ו | Bombay. Alle diese Arbeiten werden von den Arbeiter: selbst entworfen und ausgeführt, jede in der Art, wie >■' J in ihrem Heimatorte gewöhnt war. Die Arbeiten sind i Beziehung interessant und schön, es ist ein Zweig ' Volkskunst, von dem wir bisher noch wenig wi--c der der Erhaltung wert ist. Es ließe sich noch bemerken, was aber vielleicht nur den interessieren wi selbst Gelegenheit hat, die Ausstellung zu sehen. Teile sind noch in Arbeit, wie das ,,Holzhaus auf dem K; das der Blau-Weiß aufbaut. Ein gewisser Fremde׳/״ ist zu verzeichnen. Ueberhaupt hat der Touristenstr:׳m Jahr schon jetzt eingesetzt, sobald die Hitze ab!nn;m: sicht bereits mehr und mehr Reisende, in der I In::! Juden. Utn cs noch einmal zusammeuzufassen: Die An•» des Nahen Gstens in Tel-Awiw ist eine wichtige mV Tat. Trotz mancher Fehler und Geschmack!(»:^'"v wir sicher im Laufe kurzer Jahre überwinden köm» sic ein achtbares gutes Ganze, das großen Wert fu" ׳' besitzt. Lord Piumer 10 den SuUkolh der Hibhinrr Jerusalem. (P. C.) Lord Piumer und seine Oer,:.*. statteten während der Sukkoth-Feiertage der.;umsene!.^ incindcn einen Besuch ab. Iu der Sukkah der bnenscheu Gemeinde wurden sie vom Gbnr.tbb, .m .״.־'.1■׳, Mcir empfangen. Der High CommisMouei• 1;!!׳•:י|ל\ ming aus, daß cs ihm vergönnt sein nuige, g1י 1!«'1׳ Vorgänger zur Entwicklung und zum Wohlstand ־'יי■ י':'';', heizutragen, und daß er, der als ein Fremder ms; kommen ist, es als ein Freund des Volkes verlass:'״'■ ״■“? Mehr privater Natur war der Besuch iu der Sukן,:,' 1‘^׳ Rabbi Kuk, wo die Exzellenzen mit einigen höhere;: “•j gicrungsbcamten, unter ihnen der Gouverneur von eine Stunde in allgemeinen Gesprächen verbrachten. ׳ $ Kisch war bei beiden Besuchen zugegen. Lord und Lady Piumer haben bereits eine ״ ,'vi jüdischer Institutionen in Jerusalem besucht; die K01״״■!,* will der High Corumissionrr erst besichtigen, wenn c! .Städte kennen gelernt hat. Am Montag, den 12. Oktober. er in Tel-Awiw, sah sich einige städtische I״st1!״t;< und private industrielle Einrichtungen an. Ferner hcsunßc 4׳ die Messe des Nahen Ostens. f! t 1; I ־ r s! c ׳ k *, II; V t; r! h a. N |■ K : h.; V £ il VI äi d» י d« ju i G - ei M | ח¬¬ al! da M י da i de י er i (J; ■ Rt h■'! 1 W wa Zu Ob Ha He die er Rr< ein u״< Jen Soi Ni! Ko er Wo Bc: mir für s>in<