Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 83 (23.10.1925)
- Date
- 1925-10-23
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 695 nicht nur nationalen, sondern auch sozialen Ideals nach Palästina kommen, •um dort unter den schwersten Bedingungen ein •-׳neues Leben auf/ubauen, bestimmtp Arbeits- und Lebensformen aufzudrängen. Er widmet aber auch rein wirtschaftlichen Fragen viel Raum. Er behandelt die heute so viel, leider aber selten׳ mit voller Objektivität umstrittenen Fragen der Koste״ der landwirtschaftlichen Ansiedlung in Palästina, des Verhältnisses zwischen Einnahmen und Ausgaben, der Schaffung einer notwendigen Bodenreserve, der Bodenpreise und Bodenkaufpolitik usw. Er weist, einerscits nach, wie weit wir noch in der zionistischen Kolonisation vom Grundsatz des ״full equipmehi“ entfernt seien (im Lauf der letzten vier Jahre ist für die Ansicdlung einer Familie durchschnittlich der Betrag von 3S5;CE ausgegeben worden anstatt des von der Fachkommission als notwendig angegebenen Betrages von 700 .CE), was eine gedeihliche Entwicklung der Siedlungen vielfach erschwere und wie wenig anderseits die Frage der Arbeits- und Siedluiigsfonn mit detn wirtschaftlichcn Gedeihen der Siedlungen im Zusammenhang stehe. Es kommen hier ganz andere. Momente in Betracht, wie der Mängel an landwirtschaftlicher Vorbildung und Erfahrung, die außerordentliche, mit dem sehr niedrigen Lebensstandard zusammenhängende Billigkeit der arabischen Arbeit, die Konkurrenz des Auslandes usw. Als die wichtigste Konsequenz dieser Entwicklung der Dinge ergibt sich für . Ruppin die Forderung der Selbstversorgung in der Landwirtschaft, die er an vielen Stellen des Werkes scharf betont. Aus dieser sozialen und wirtschaftlichen Einstellung ergibt sich auch die Stellungnahme Ruppins gegenüber den wichtigsten Reformplänen, die in den letzten Jahren in bezug auf die Sicdlungsarbcit in Palästina aufgetaucht sind. Er wendet sich scharf gegen die Forderung Soskins, den intensiven Gartenbau zur all einigen Grundlage der zionistischen Kolonisationsarbcit zu machen und weist die wirtschaftliche Unmöglichkeit einer derartigen Kolonisationsfomi nach, die der Natur der Sache nach auf Ausfuhr angewiesen, der Konkurrenz des Auslandes gegenüber nicht standhaltcn könnte. Er bekämpft auch mit völlig überzeugenden Volkswirtschaftliehen Argumenten die leider in letzter Zeit in manchen Kreisen ziemlich populär gewordene Anschauung, daß man sich bei der Kolonisierung Palästinas dem bis• herigen Berufsleben der Juden in der Galuth anpassen müsse, um nur rasch die Mehrheit im Lande zu erlangen: Er weist nach, wie begrenzt die Existenzmöglichkeiten in Palästina nicht nur für Händler und Vermittler aller Art, sondern auch für die Gewerbetreibenden und für die freien Berufe sind und wie die Ausbreitung dieser Berufe heute, wo als Käufer und Kunden fast nur Juden in Betracht kommen, keineswegs eine Vermehrung des Nation .׳!!Kapitals bedeute, vielmehr oft dessen Uebergang in unerwünschte Hände befördere. Der heutige Zustand im Lande, wo Tausende von Mittelstandseinwanderern ihr Kapital langsam aufzehren, andere es in Bauarbeiten investieren und auf diese Weise sowohl die einen als auch die anderen vielen Leuten Beschäftijgung! und Existenzmöglichkelten verschaffen, beweist gar nichts gegen die Richtigkeit dieser Auffassung. Ist es doch ein ausgesprochener Uebergangszustand, der keineswegs von langer Dauer sein kann. Nur die Land- Wirtschaft kann somit die gesunde Basis des Kolonisaüonsweikcs auch in der Hinkunft bilden. Sic bietet die einzige Möglichkeit, das Volkskapital zu vergrößern, die produktiven Kräfte des Landes zu entwickeln und auf diese Welse auch anderen Berufe״ Platz im Lande zu schaffen. Ist somit Ruppin ein ausgesprochener Gegner dieser Seite der ״Mittelstandsidcologic“, so glaubt er anderseits an die Möglichkeit der landwirtschaftlichen Ansiedlung von Angehörigen des Mittelstandes und hält eine deraftige Ansicdlung sogar für sehr wünschenswert, wenn* gleich er auch die Schwierigkeiten nicht aus den Augen läßt Die Vorzüge dieser Kolonisation scheinen ihm insbesondere darin zu liege״, daß sie es der Zionistisehen Organisation ermöglicht, ihr Sicdlungswerk unter Aufwendung von geringeren Mitteln fortzuführen, anderscits aber die Aufwendung von eigenen Mitteln bei der Ansiedelung die Gewähr dafür bietet, daß der Siedler entschlossen ist, trotz aller Schwierigkeiten, den Boden nicht zu verlassen, eine Gewähr, die bei mittellosen Siedlern auf eine andere Weise (insbesondere durch1 längere Vorbcrcitungsarbeit) gesucht werden muß. Aus diesem Grunde ist auch Ruppin für eine teilweise, wenn auch nur minimale Beteiligung der Arbeiterschaft an ihren Ansicdlungskosten. Im übrigen entwirft er einen ziemlich genauen Ansicdlungsplan der Mittclstiindlcr, um insbesondere die Anfangsschwierigkeiten zu überwinden. So ist denn das Werk Ruppins viel mehr, denn ein bloßer Rückblick auf das Vergangene und viel mehr auch denn ein gewöhnliches Tätigkeitsprogranun für die Zukunft. Es ist erstens, wie cs Ruppin selbst in der Vorrede betont, dem Beweis gewidmet, daß der Aufbau eines nationalen Heims in Palästina ohne landwirtschaftliche Siedlung ausgeschlossen ist und daß mau daher alle Schwierigkeiten, die dieser Sicdlungsarbeit im Wege stehen, überwinden müsse, um überhaupt vorwärtskommen zu können. Es ist zweitens ein großes und starkes Ermutigungswort an alle diejenigen, die heute mitten drin in der harten Arbeit des Undwirtschaftlichcn Aufbaus stehen, auszuharren und den einmal cingcschlagcncn Weg, den einzig möglichen Weg, nicht aufzugeben. Es ist aber drittens auch an die ganze zionistische Oeffentlicjikcit gerichtet und soll in ihr das Verständnis für das landwirtschaftliche Kokmisa- JUEDISCHE RUNDSCHAU lionswerk der Zionistischen Organisation wecken und stärken und sie quell zu einem diesem Verständnis entsprechenden Tun ״ Veranlassen. Nun weiß׳ ich nicht, welche von diesen drei Aufgaben die bedeutendste ist. Sind cs doch die drei Hauptaufgahen der jüdischen ' Gegenwart überhaupt. Am dringt’iulstcn ist jedenfalls die dritte. Die jüdische Arbeiterschaff in Palästina ׳ und •all diejenigen, die sich in den Kolonisatiousf ragen um die jüdische Arbeiterschaft gruppieren, werden Ruppin, zu dem sic sich seit dem ersten Augenblick seiner Tätigkeit in Palästina mit dem größten Vertrauen bezogen haben, für sein großes Ermutigungswort tiefen Dank wissen. Sic sind aber auch ohnehin ’fest entschlössen, auszuharren und werden in ihrem Vorhaben nie irre werden. Dafür birgt ihr einzigartiges Verantwortungsgefühl und ihr Wille, in Palästina wirklich ein neues Leben zu schaffen. Viel wichtiger ist cs, in den breiten Massen des jüdischen Volkes, die sich heute mir allzu leicht durch allerlei mehr oder minder verantwortungslose Schlagworte und ״Kombinationen“ verführen lassen, das richtige Verständnis zu wecken. Und hierfür ist dieses schlichte Werk des großen Leiters des zionistischen Kolonisationsweikcs wie kein anderes sonst geeignet: So sollte es denn eine Art Evangelium werden, das in jedes zionistische Haus cindringt und dort die Generationen erzieht, die sich am Aufbau des Landes, in welcher Form auch immer, bereits jetzt beteiligen oder in der Hinkunft beteiligen werden. Hoffentlich wird es auch so werden. Zum Wöhle Palästinas und zum Wöhle des ganzen jüdischen Volkes. Die Sitzung der Mandatskommission Wie uns aus Genf gemeldet wird, hat die Mandatskonuuissioii ihre Arbeiten am 10. d. Mts. aufgcnoinmcn. Es werden zunächst die Angelegenheiten von Samoa behandelt, darauf folgt Syrien. Die Besprechung des Berichtes über Palästina ist für den 26. augesetzt worden. Mit Rücksicht auf die Lage in Syrien ist es allerdings nicht sicher, ob die Mandatskommission bis zu diesem Termin die syrischen Fragen beendet haben wird. Dr. Wetzmaun hat vor seiner Reise zur A.-C.« Sitzung nach Berlin zwei Tage in Genf zugcbracht und mit verschiedenen Persönlichkeiten Besprechungen gehabt. Der Leiter clcs Genfer Büros der Zionistischen Organisation, Herr Dr. Jacobson, der gleichfalls Mitglied des Aktions-CömitAs ist, ist in Genf verblieben und wird an der Sitzung des A.-C. nicht teilnchmcn. * Die Mandatskommission Ist, wie uns aus Genf gemeldet wird, am 19. Oktober unter dem Vorsitz des Marquis Theodoli zus.unmcngctrclcn. . An der Sitzung nehmen folgende Mitglieder teil: Frau Buggcwickscll, die Herren Beau, Freire d'Andradc, Sir Frcdcrick Lugard, PaIacios, Rappard, van Rees, Yamanaka und Grimshaw, der Vertreter des Internationalen Arbeitsbüros. In der ersten Sitzung, die öffentlich war, teilte der Präsident die Tagesordnung mit, laut weicher Palästina und Trans- Jordanien am 26. Oktober zur Verhandlung kommen. Der Unterstaatssekretär des britischen Kolonialamtcs, Ormsby Gore, wird am 26. Oktober in Genf cintreffcn, um die britische Regierung bei den Verhandlungen über das Palästinamnndat zu vertreten. Man rechnet jedoch damit, daß der Aufenthalt Ormsby Gores von •ehr kurzer Dauer sein wird. Die Kommission hat folgende Petitionen erhalten: 1. Palästina: a) aschkcuasischc Gemeinde in Jerusalem, Berichterstatter Herr Orts; b) יExckutlv-Komitcc des arabischen Kongresses Palästinas, Berichterstatter Palacios; 2. Syrien: c) von Emir Schckib A rs 1 a 11, Berichterstatter Marquis Theodoll. Herr Orts, der Berichterstatter über die aschkenasischc Gemeinde, hat mitgeteilt, daß es ihm voraussichtlich unmöglich sein wird, an der Sitzung tcil/.unchmcn. Die Permanente Mandatskommission ersuchte ihn in einer Depesche, dennoch zu erscheinen, cs Ist jedoch zweifelhaft, oh er dieser Aufforderung wird nachkommcn können. Wie das Zionistische Büro in Genf erfährt, erwartet man die Ankunft dreier Vortreter der Agudas JisrocI, und zwar Oberrabbiner Dr. Well (Kolmar\ Herr Gnggenheim (Base!) und Dr. Ehrmann (Frankfurt). Filii! Millionen Dollar •Kanipaune in Amerika New York. (J.T. A.) Das Exckutlv-Komitcc der Zionistischcn Organisation Amerikas hat soeben den Beschluß gefaßt, eine Kampagne cln/.ulciteii, die das Ziel hat, fünf Millionen Dollar für die zionistischen Institutionen Keren llajessod, Keren Knjemeth, Iladnssah mul die hebräische Universität aufzubringen. Es wurde ein Hauptkoinitce für die Kampagne gewählt, dessen Vorsitzender Dr. Stephen S. Wlsc ist. Dr. Wisc hat an Dr. Ch. Wd/mann die Bitte gerichtet, nach den Vereinigten Staaten zu kommen, um die Kampagne fördern zu helfen. In zionistischen Kreisen liegt man die feste Hoffnuug, ein Einvernehmen•־ mit den Nichtzionlsicn zu schaffen. Das krimprojekt Moskau, 19. Oktober. (J. T. A.) Während der fünften Allukrainischcn Konferenz der jüdischen Sektionen der kom* munistischcr. Partei brachten mehrere Delegierte Klagen gegen örtliche Instanzen in der Ukraine vor, die das jüdische Element ungerecht, ־behandeln und so das Wiederaufbauwerk unter den Juden behindern. ,Diese Instanzen hereiten den! jüdischen Ko Ionisation «werk mannigfache Schwierigkeiten. Der Tagung .wohnte eine Delegation der ukrainischen kommunistischen Partei bei, die erklärte, sic bedauere das Verhalten dieser Behörden gegen* über dem jüdischen Aufbauwerk, N’r.*י l s'r• za *-. ג;;er Sllzung des Landcsvok’standes der Z. V.ין D j Am 18. Oktober fand in Berlin eine Sit/1I״rr jj Landesvorstandes statt, die sich im wesentlicher der Stellungnahme der Z.V. f. D. zur Frage der'!־י** Leitung der Zionistischen Organisation '7 für die Ddogierten im A.-C. Richtlinien forni!, , h'! Im Anschluß daran wurde die zionistische \ '־׳c! Deutschland eingehend besprochen, und es wurV1 '׳ Grund von Referaten der Herren BlumenfeUj >c״r Berger beschlossen, daß der Frage der /io!1i.,!j. 1'. '«je Propaganda während der nächsten Monate erhöht..! ׳׳־!vrt inerksamkeit gewidmet werden soll. In allen '־ ■:c sollen öffentliche Auseinandersetzungen über dicY!; I י׳ v fragen des Zionismus stattfinden. Zur Frage der F ö; cC zicrung wurde auf Antrag des Präsidiums und; VlCt Finanzausschusses der Beschluß gefaßt, daß in /_,,׳k die Z ion is tcn st c 11 c r allgemein nnmittclh;ir 3 Y'! ן der Zentrale und nicht mehr von den Ortsgn1ppcll <f' ,׳je: gezogen wird. Die Ortsgruppen sollen durch bYj'-j ( Zionistensteuer-Kommissare die Arbeit der 25יז1:י4יר: unterstützen. I ’11C״ Dieser Beschluß, über dessen Durchführung j1n ,1 M /einen die Zionistcnstcucr-Abtcilung der Z.V.f.iy mit den Ortsgruppen noch verständigen wird, soll | :ho den Leitungen unserer Ortsgruppen ermögliche״?•?' -":;tun mit ganzer Kraft dem eigentlichen Arbeitsgebiet* י• I 1 ודס innen und der Propaganda-Tätigkeit nach nulte:; I l)1s widmen. Es ist dabei selbstverständlich, daß die \<J’■jbv der Zentrale für die Aufbringung der Zionisteuv, f :!° nach wie vor seitens der Ortsgruppenlcitungcu energ■׳) unterstützt werden muß und daß insbesondere die'v:;'•'.’.|K! den Ortsgruppen zu nominierenden Zionistcnstcuer-iv;: CT missarc alles tun werden, um die Arbeit der Zeroö; •jbh zu erleichtern. Für dieses Amt dürfen nur solche•!fd :eh t sinmmgsgciiossen auscrsclicii werden, die den W; P •‘ und die Fähigkeiten besitzen, in ständiger Verbind ■r mit der Zentrale an der Aktion für die Zionistenס;;,־ zu arbeiten, die die finanzielle Grundlage der Ge?־ :■ tätigkeit der Z. V. f. D. darstcllt. •I 1,h - Der Landesvorstand erwartet, daß die nickstand:;?; '!״rid Beträge für die ersten drei Quartale dieses Jahre־׳• ( g; k*1 Ausweis in der ״Jüdischen Rundschau“, Nr. Sl, vy cibcI 16. 10.) mit größter Beschleunigung an die Z.V.U|':lt n überwiesen werden und daß für die Zukunft durch 1| nunmehr beschlossene gemeinsame Tätigkeit der Zern:..; und der Ortsgruppcn-Kommiss3rc die pünktliche regelmäßige Aufbringung der vollen Kontingente gc\v.3,־ leistet wird. : ich ׳Ihrer ■rti g ••’■:cr 1 .hcn 1 Aus ,. ■i'chci!:!;:1? 3t, :uke! dj( ״;c k' ד cu di|״ : tclir Beilegung des LehrerkonfHkts Von unserem palästinensischen Korrespondenten A.G. Jerusalem, 11. Oktober. Es hatte beim B׳eginn der Diskussionen auf der Le'•, Konferenz geschienen, als ob die Vermeidung eine' irr lieben Lehrerstreiks nur durch die Befriedigung der Forde: gen der Lehrer durch die Zionistische Exekutive 7u reichen sei. Wie wir vorige Woche berichteten, vcrlan:£; die Lehrer ihre Anstellung auf das volle .l־*''i;:’'(°.rc und die Erklärung der Zionistischen kutive, daß sic so lange das S c h u I w c ז k | eigener Verantwortung führe, als keine d c r c Instanz dafür vorhanden sei. Die Handlungen der Leitung mit einer Etelcgation der Lei״; konfcrcnz führten nun glücklicherweise zu einer Vc rstiö digung. Die Exekutive hat sich bereit erklärt, töir P Gehalt der Lehrer zu sorgen und so lange die Vermut,' V.- (ür das Scluilwcik zu tragen, bis cs eine zu dem /weck־׳ gründete Gesellschaft übernehme. Diese Erklärung e״K'b den Forderungen der Lehrer und so wird man die .vh : in der nächsten Woche eröffnen. Freilich ist noch: P■ alles geordnet. Die Lehrer haben zwar, obwohl sie ־־ •; sicher waren, wo sie arbeiten werden, die Ein schre i'׳,: ö ■׳ der Kinder für das nächste Jahr vorgenommen. Jev.od׳־ so mancher Platz neu zu besetzen, Aeuderungen sind : nehmen, kurz, eine Menge Vorbcrcitungsarbcitcn zu nuchf־•״f : sonst um diese Zeit des Jahres bereits beendet sind, י; sind das nur minder wichtige technische Dinge, die k wo die Hauptfrage entschieden ist, nicht mehr lauer ׳, £ ׳ in Anspruch nehmen werden. > Unterdes beschäftigt sich die Exekutive damit, dm ׳ * m c i 11 d c n und Stadtverwaltungen auf ein hc>*:r : d' tes Schulbudgct zu verpflichten. Eine Sitzung in Tc!־A1 ן au der Bevollmächtigte der Leitung, der Gemeinden :•׳r,d ^-־; Stadtverwaltungen tcilnc-hmeu, soll die Beiträge der o׳•’•״^ , Orte regeln. Dieser Schritt ist sehr wichtig. A’C’ir k״■ : , bereits mehrmals davon gesprochen, daß es heute' in Fa ■׳•? bereits eine ansehnliche Reihe von Kolonien gibt, d:c geringen oder gar keinen Zuschuß mehr brauchen: c: wichtig, daß die wohlhabenden von ihnen ihre Schulen ן• erhalten und daß sich der Einzelne gewöhnt, Seimig'•’ zahlen, so lange wir nicht allgemein unentgeltliche haben können. Die Beilegung des Konflikts zwischen der .10:1׳!j׳m Leitung und der I.chrerorganisation und die Bcr.itm.g das Schulbudgct in Tel-Awiw geben Aussicht auf rm 1 und mitzrclches Arbcltsjalir im Schulwcrk. Mni “ de DlzevgoU bei Amery J';•־• De London. (J.T. A.) Der Bürgermeister _\0n I'׳'׳,tg Dizengoff. wurde heute vom britischen K01am!,mn׳r>^1 , Amery im Hause des Kolonienministeriums empfang״•; Tage vorher hatte Bürgermeister Dizengoft eine längere 1 •׳ y , e su rceumg mit dem Major Young vom Kolouialamt. M'• 1? ‘זי•ץ goff pflog Unterhandlungen über den Bat! einer l!'1, ׳■1״■C \\ von Ludd nach Tel-Awiw und den Bau eines Hafeni׳‘•׳^•.; ■wlm an Stelle des ln Jaffa geplanten, jetzt in Haifa durdige1‘1^;. ,111־w Baues des großen palästinenslchen Hafens. — Mr. Aה';. “׳ Vc vom Kolonialamt, der vor kurzen in Palästina geweilt hat•1^ die Angelegenheit der Eisenbahnverbindung zwischen ,1. •'״ <jr und Tel-Awiw zu prüfen, ist nach London ־ j.׳ - c r c und hat seinen Bericht Über diese Angelegenheit dem K010 rchtj, amt unterbreitet. [{