Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 104-105 (30.12.1936)
- Date
- 1936-12-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2651273-2653922-2654019--30070-2691628- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 8 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 104105. 30. XII. 1936 Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Das Jahr 1936 im Spieg• el der j üdischen Ereignisse I. JANUAR: Wauehopes Amtszeit als lligh Cummissioner Palästinas bis 1941 verlängert. I. JANUAR: Rücktritt des Flüchtlings-Kommissars James MaeÜonald. 22. JANUAR: Eintreffen der Samuel-Delegation in New Vorh. % FEBRUAR: Beginn des XXV. Delegiert entags derZVfD. in Berlin. 38. FEBRUAR; Ernennung Sir Neill Malcolms zum Oberkomtnisstir für die Auswanderer aus Deutschland. I. MÄRZ: Dr. Arthur lluppin 60 Jahre. I. MARZ: 50jähriges Jubiläum der hebräischen Presse. 10. MÄRZ: Pogrom in Przvtvh. 15. MÄRZ: Schaffung des Cuuncil for German Jewry. 17. MARZ: Schächtverbot in Polen. 24. MÄRZ: Vnterhausdvbatte■ über Legislative Council in Palästina. 110. MÄRZ: Eröffnung der liadio-Station in Palästina. 10. APRIL: Beginn der l'nruhen in Palästina, (ln Jaffa elf Juden getötet, vierzig verwundet.) 23. APRIL: Proklamation des arabischen Generalstreiks. 30. APRIL: Eröffnung der f.evante-.Messe. 0. MAI: Sigmund Freud SP Jahre. 12. MAI: Regierung bewilligt 4590 Zertifikate. 14. MAI: Proklamation des Steuerstreiks in Palästina. 17. MAI: Sahara Soholow gestorben. 21. MAI: llafenbaugesvllsehafl in Tel-Awiu• gegründet. 7. JUNI: Leon liluin französischer Ministerpräsident. 17. JUNI: Ein treffen der arabischen Delegat iun in London. 19. JUNI: Palastirmdebatte im I ’nterhuus, 2ß. .JUNI: Erteil über die Exzvdentcn van Przvtvh. 5. JULI: Oberrabbiner Feuvhtwang, Wien, gestorben. II. JULI: Richard Beer-Ilofnrnnn 70 Jahre. 29. JULI: Ernennung der l ntersuchungskummissiim für Palästina. MUHE ALULST: Einbildung der Reidisvertrelung der Juden in Deutschland. 23. AUGUST: Kuratoriums! agung der Universität Jerusalem. 27. AUGUST: Beginn der A.-C.-Silzung in Zürich. 1. SEPTEMBER: Abreise von 1300 Olim aus Deutschland. 3. 8LPTUMI1UR: Englische Regierung beschließt Aufrechterhalturig der jüdischen Einwanderung. 5. SEPTEMBER: Erste Tagung der Jüdischen Kulturbünde Deutschlands. 7. SKRTFAU1F.R : Generalleutnant Dill Obtrkommandiercndcr der Truppen in Palästina. — Kabhn'lIsbesehluß einer militärischen Expedition nach Palästina. 13. SEPTEMBER: ״F.vnhiiivrungspl&ne" Jabotinskys. — Ablehtwmg in Polen. MITTE SEPTEMBER: Französisch-Syrischer Vertrag. 23, SEPTEMBER: Meir Dizengojf gestorben. 20. SEPTEMBER: Erlaß einer KriegsrechtsA'erordnung in Palästina. 10. OK I ()BEI{: Ende des Araberstreiks. — Manifest des Obersten Arabischen Komitees und Aufruf der arabisehen Fürsten. 12. OKTOBER: Aufruf der Jewish Agency für Mifal ISizzaron. MITTE OKTOBER: Anglo-Aegyptischer Vertrag. 20. OKTOBER: Mosche Chelouelie zum Bürgermeister von Tel-Awiw gewählt. 25. OKTOBER: Der arabische Rebellenführer Kaukji geflohen. 30. OKTOBER: l'msturz im Irak. Regierung ernennt 1. Roktieh zum Bürgermeister von Tel-Awiw. 1. NOVEMBER: Professor Otto l.öwi, Graz, medizinischer Nobel preis träger. 5. NOVEMBER: 181/0 Zertifikate bewilligt■ 8. NOVEMBER: Zionist ise Jur Wahlsieg bei den Wiener Kultus wählen. II. NOVEMBER : Eintreffen der Kommission in Palästina. 13. NOVEMBER: Louis D. Brandeis 8(1 Jahre. 15. NOVEMBER: Ptdiistina Konferenz des Keren IIajessod unter Teilnahme van Mrs, Sietf in Berlin. 19. NOVEMBER : Moses hh'iiinson gestorben. 20. NON EM HER : Einwanderung nach Pi ru uay gesperrt. l'.r.si'In vcriin gen der Einwanderung in um Ire s tdamerikonische I,ander. 25. NOVEMBER: .־lu.s.s-««;r I Veizmanns Var der Kommission. 1. DEZEMBER: Wahl Dr. Herzogs zum ()bvrrubbiner von Paläsl ina. 26. DEZEMBER: Erstes Konzert des Ihibirman-Orchesters in 7 el-Awiw unter Toseanini. Juden und Jüdisches im Rundfunk Mittwoch, 30. Dezember: (507). 7.10: S. I. ,Bpi. R, a. N!-?.■ kow.-Ui; Jo-ei'h S ■ in.■!, — SujIJhu׳]׳ n1'1>. 18.00: ISruRi: Kol nifhei. ״ 1 —״:io, 21: Io (oltnrn sok'ti!::: ö: :npKni.Aonzrr: als Soli-t. .— FR .1:11!I ('.22 ,1(':'׳: U. a. OüeJiii.e 0, — IE dt■ Franco (219), 23.10: U. a. (>1!״,k,<!,. Donnerstag, 31. Dezember: Ii- (1648), 13.15: Mviidels-olin: aus ״Son 1 merIirw!11sIraum". .— R J׳a1 (499). 19.30: U. a. I lal.'vy: ״Die liidin“. - - •Straötiurg (3-194, 21,15: U . a. Uuh»!!׳Vaiiati : irn, — P»,te Pati ölen (312). 21.25: ..!־ ■u-־un ruve1'. K׳> intrllr Saal 1:1 Gultry. — - Pari-: (1648). 21.45: JnTtl s, vor! 11. - ״״:.1 - (215). 22: Mcycrbecr: Au■ der ״Alrik.i iicria" um i M.r-äei.et -110״ : rotliddc“. Freitag, 1. Januar: Bordeaux (309), 13.: 35: V. u. Mcv.abr״ 0 ..Die Atrikancri — Soitens (443), 20: P ariier 1 ich, t )pvre tu: von üüenbavh. Sonnabend, 2. Januar: Wien (507), 12: Srhnllpl,!•- 0׳n. 11. a. Ruliinstein; 14: Svhallplatl('״: Jri.eph •Sänni *It u. a. Me: aviUrvr: ״I)ic Afri kartcrin“. — BorcT.inx (3091, , 19.3S ur 120 1־: Oil vnijavii. Montag, 4. Januar: Lu\e1n!>!1rp: (1301), 13.2S: S. äaüjdattva , tl. a. Mevctbevr : ,,Dir Hugenotten“. Jüdische Rauem auf der jütlMndischen Heide. Aus Kopcn- (tagen wird uns geschrieben: Auf Initiative der Kopcntiagener Jüdischen Gemeinde und in Zusammenarbeit mit der ״l)änisehen Heidegesellschaft״ luit sich ein Konsortium gebildet [an der Spitze die Direktoren Sophtis Oppenheim und E. F. Jacob), weiches sich zur Aufgabe gestellt hat, für tüdischc arbeitslose Emigranten Heide landschaft zu landwirtschaftlichen Zwecken bercitzustellen. H, R. An unsere Freunde im Reich Mir werden, zahlreichen Wünschen unserer Freunde und Leser im Reich Rechnung tragend, von jetzt an in jeder Dienstag-Ausgabe eine Beilage ״Aus dem Reich“ bringen. Sie soll Berichte ans den Gemeinden, den zionistischen Ortsgruppen, über Vorträge und künstlerische Veranslaltungen enthalten, ferner sollen in ihr die Ankündigungen größerer Veranstaltungen sowie Familiennachrichten und Barmizwah-Terminc veröffentlicht werden. Diese Beilage soll auch die Anzeigen unserer Kunden aus dem Reich enthalten. Aus der Fülle der übrigen Anzeigen hcrausgenomtnen, wer• den die Empfehlungen unserer Anzeigenkunden im Reich in dieser Beilage besondere Beachtung finden. t1u111111111!11111111tt11!11t1111111!11111111111m11111H1111i1!t1111[1m1111H111m111111t1!11t11111111111t1m11!t11111m111t111111111111111111111111m1 Künstlerisches und geistiges Leben Halle a. S. Die Dezember-Veranstaltung des Jüdischen Kulturbundes brachte am 14. Dezember einen Kleinkunst- Abend mit Willy Maschke und Hedi Haas« (Berlin). Kapellmeister Leo Schön b ach war ein vortrefflicher Begleiter. Köln. Das Marionettentheater der Jüdischen Kunstgemeinschaft führte ״Der Davidsstern“ auf. Die Aufführung bedeutete eine Steigerung der künstlerischen Leistlingen. Das Stück selbst kann als ein glücklicher Einfall der Autorin Susanne Auerbach angesprochen werden. Das Gelingen der Darbietung war das besondere Verdienst von Flora Jöh- I i n g e r, die ihre vielseitige Kunst nicht nur int Entwurf des Ganzen und in der künstlerischen Leitung wiederum unter Beweis gestellt hat; auch die Puppen und die Kulissen waren ihre eigenste Schöpfung. Leipzig. Die jüdischen Schulen Leipzigs veranstalteten am 15. Dezember ein gemeinsames Schulfest, bei dem Direktor Dr. Weikershcimer in einer Ansprache die Aufgaben der jüdischen Schule darstellte. Zahlreiche ernste und heitere Darbietungen zeugten von dem Gemeinschaft«- geist der Schüler. Mannheim. Einen hochstehenden Vortrag über ״Schöpferisches Judentum“ hielt im ,,Liederkranz“ (Jüd, Kulturbund Mannheim) Rabbiner Dr. M. Grünewald. Schöpferische Leistungen des Judentums sind nach ihm die Bibel, der Taimud, ferner die Kabbala und der Chassidismus. Die überdurchschnittlichen Leistungen einzelner Juden kämen hier nicht in Betracht, weil sic meist nichts dem jüdischen Kulturkreis hinzufügten. Ausnahmen in dieser Richtung sind Dichter wie Juda bcti Halcvi und Ihn Gabirol in der spanischen Blütezeit. — Der Liederkranz hatte sein erstes Jugendkonzert Eelix Mcndeissohn-Bairthoidy gewidmet, das nach einem fesselnden einführenden Vortrag von Kapellmeister Sinzh e i m e r instrumentale und gesangliche Darbietungen von Helene S ü ß, Konzertmeister L e v i, des Cellisten Heilbrunncr sowie von Martha Oppenheim, Selma Weil- E I k und Max L i p m a n n brachte, die sämtlich staiffen Beifall ernteten. -nn. Stuttgart. Kürzlich veranstaltete die Jüdische Kunstgemeinschaft zwei Aufführungen der biblischen Szene ״ßalak und Biiam“ von Hugo Adler. Ausführende waren: die Gesangssolisten Wilhelm Glitt mann, Erumy Luß- II ei me r, Max Lipinann, die Pianistin Suse Loeb und der Sprecher Rudolf G a n z sowie Chor und Orchester der Kunstgeincinschaft, insgesamt 200 Mitwirkendc, unter Leitung von Karl Adler. — Eine Veranstaltung fand im Rahmen der kulturellen Betreuung der Gemeinden durch den Isr. Oberrat statt. Tausend Mens-clicn aus kleinen Gemeinden wurden durch eine wolilgchingcne Organisation zu der Veranstaltung gebracht. Dieser erste Versuch war ein großer Erfolg. Der Eindruck auf die Hörer w׳ar außerordentlich tiefgehend. ״Das Recht au! die Heimat“ Weizruanns Rede als Broschüre Die Zionistische Vereinigung für Deutschland und der Keren Kajemeth Lejisrael haben gemeinsam unter diesem Titel als B r o s c 11 ii r e die Rede veröffen licht, die Weizmann als Präsident der Zionistischen Organisation und der Jewish Agencv vor der Royal Commission in Jerusalem j»cl1al*cn hat. Die Rede wird damit der gesametn jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, über unseren Leserkreis 11 i laus, zugänglich. Wir sind überzeugt, daß diese Pub'ika ion einem allgemeinen Bedürfnis entspricht, das sich schon nach der ersten Verüffcntlichung in Nr. OS unseres Blattes lebhaft geäußert hat. Die Broschüre enthält ein kurzes Vorwort, zwei Bilder und ein biographisches Nachwort über Wcizmanns zionistische Entwickltmg. Sie kann von der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Per in W T, Mcinckes'raße 1 Pos's i1cck-''onto Berlin Mr. 8001, zu dem außerordentlich . niedrigen Einzel- Verkaufspreis '׳on 10 Pfg. pro Stück zu/iig'ich [,orte bezogen werden. Von der Föderation des Socidtäs Julves de France. Diese Snitzenvercinigung der jüdischen Organisationen in Frankreich hielt in diesen Tagen ihre Generalversammlung al־. Aus einem Zusammenschluß von ostjüdisclien Organisationen in Paris hervorgegangen, haben sich in letzter Zeit auch eine Anzahl von sepiiardisckeii Vereinen sowie französisch-jüdischen Vcrbänden der ״Federation“ angeschlossen. Die Zahl der Mitglieder der in der ״Federation“ zusammengeschlosscnen Vcrbände ist durch diese neuen Beitritte auf über 60 000 gestiegen; sie ist daher die weitaus größte jüdische Organisation Frankreichs, ln dem Vercinsbericlit wurde auf die Tätigkeit der Organisation 7!111!׳nsten der notleidenden Ostjuden sowie in Ul/'er Zeit auch der jüdischen Emigranten aus Deutschland hi «gewiesen. Die Hilfe der ״Federation“ hat die Nieder- Fassung von HO Refugivfamilien, meist als Handwerker, ermöglicht Das Budget der ״Federation“ beträgt aber z. Zt. nur 140 006 Frcs., und sie braucht dringend neue Mittet zur Fortführung ihrer Tätigkeit. Der bisherige Vorsitzende, Israel Jeffrovkiti, dessen Initiative die Ausdehnung der ״Federation“ in erster Linie zu verdanken ist, wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt. Es wurden außerdem fünf Vize- Präsidenten gewählt, von denen jeder einer Sektion der ״Federation“ als verantwortlicher Leiter vorstehen soll. K. Aus Karlsbad: A111 24. Dezember starb der Besitzer des Hotels Lincoln, Selig Kirsch, im Alter von 77 Jahren. Di« Israelitische Taubstummenanstalt für Deutschland, Berlin-Weißensee, gibt soeben einen Kalender liir das Jahr 1037 heraus, der sehr reichhaltig illustriert ist und sowohl Persönlichkeiten wie auch Ereignisse der Vergangenheit und. der Gegenwart in seht eituirucKsvoHtr Form festliält. Zwickau. Ein Konzert des Mendelssohn-Trios Leipzig zeigte das ernste künstlerische Streben des techniseli aut besonderer Höhe stellenden Trios. Reicher Beifall der zahlreich erschienenen Zuhörer war der Dank für den genußreichen Abend. — Der Kuliuratisschuß hatte für den ersten Chanukkah-Abcnd die jüdische Kleinkunstbühne ״Der Bunte Karren“, Leipzig, zu einein Gastspiel verpflichtet. Der künstlerische Leiter und Ansager Fricdwald (Fred Waid) errang jnit der hervorragenden Darstellung ״Maschke“ einen Sondererfolg. Zionistisches und Gemeindeleben Dortmund. Im Anschluß au einen Liehtbildervort rag fand eine Aussprache über die zukünftige Arbeit unter den Mitgliedern statt, die sich in der Hauptsache um die Neugriiiidung eines ״Makkabi“. Vereines drehte. Es wurde eine Kommission beauftragt, die Vorbereitungen für die Neugründung zu treffen. Die Leitung der KamniLsion übernahm Julius Friedman n, Dortmund, RiUcr.-tr. 5. Forst (Lausitz). Arn 5. Dezember sprach Erwin B o 11 a k über Paliistinawanderung und Ucbcrsccwandcrting. Eine Woche später veranstaltete die Ortsgruppe eine Chanukkah-I'cier, bei der der Vorsitzende der Ortsgruppe, Herr Ulrich Lev y, und Rabbiner Dr. Bieler referierten. Hamborn. Am 7. Dezember wurde in der ZOG, Monatsschaa Nr. 1 durch Israel Rose mann vorgeführt. Die Erklärungen gab Max S c h ii c 111 e r. Am 10. Dezember hielt bei der Chanukkah- Feier die Festrede Ilans Damidt, Düsseldorf. Hindenburg (Oberschles.). Rabbiner Dr. Geld sprach am 6. Dezernber in der ZOG. über das Thema: ״Die Mutter bei Schalom Asch“. K81n. Am 22. I>07.cmbcr sprach Dr. Fritz Ikcnberg über das Thema: ״Auswanderung nach Palästina — Auswanderung nach Ucbersee“. Neiße. Herr Arnold W i e n e r, Reuthen (Oberschles.) hielt in der ZOG. am 13. Dezember einen Vortrag über das Thema: ״Der Weg des Juden in dieser Zeit“. Offenbach. Am 5. Dezember hielt der Bar Kochba eine Chanukkah-Feier ab. Rabbiner I)r. Dienemonn richtete einige Worte über Makkabi-Tradition an die Jugend, Ankündigungen Breslau: Hebräischer Sprachverein. Anmeldungen für die Kurse zur Vorbereitung auf palästinensische Telirerseminare au Dr. Lcwkowitz, Breslau, Wallstr. 14. — Frankfurt am Main: Jüdisches Lehrhaus. Zur Erinnerung an Nehcmia Nobel spricht am 7. Januar (Jahrzeittag), 20.30 Uhr, Unterlinrlau 21, Rabbiner Dr. Ilorovilz über: ״Das Ideal der Frömmigkeit nach dem M l :ebne Thora des Mairnonidcs“. — Der Wintcrlehrgang beginnt am 18. Januar. Familien - Nachrichten Herr Isidor I r m 1 i g, Scclow in der Mark, begeht am 2. Januar des 70. Geburtstag. Frau Minna Kahn, Frankfurt am Main, Blumenstr- 4, begeht am 9. Januar den 70. Geburtstag. Frl, Minna S u ß m a n n, Hamburg, Heinrich-Barth-Str. 17, begeht am 10, Januar den 75. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Ant 2. Januar (19. Teweth): Adolf Achiron, Sohn von Leö Acbiron. Stettin-Z.üüchow, Anstaltstr. 34. — Oskar Teuerstein, Sohn von Salomon Feuerstein, Hamburg 19. Marth aslr. 43. — Martin Grünspecht, Sohn von David Grünspecht. Wüstensachsen (Rhön). •— Walter Schott, Sohn von Siegfried Schott, Hannover, II arnersteinstr. 13. — Ain 9. Januar (28. Teweth): Heinz Kufelnizky, Sohn der Wwe. Dora Kufclnizky, Kiel. Am 2. Januar (19. Teweth): Jehuda Edouard Klein» Sohn von Karl Klein, Fontenay aux Roses (Seine) 45, bis rue du Plessis-I'iquct. Die Alijah aus Deutschland Der Hechalu/ teilt mit: Von der letzten Schcdule für das Halbjahr April bis Oktober 1436 kamen 1-165 Zertifikate nach Deutschland. Hiervon erhielt der Hcchaluz insgesamt 886. Auf diese Zertifikate sind 1177 Chawerim zur Alijah gekommen, unter ihnen 209 Chawerim und 99 Chawerot aus der Auslands-fIncltscharalt und 482 Chawerim und Cha- \vcrot aus der 1111 ands-Hachscharah. Die zionistischen Jugendbtinde waren bei der Alijalt in folgender Weise beteiligt: Habonitn 350, Makkabi Hazair 74, Werkleute 24, Hasehomer liazair 28, BZV.-Junggruppen 18 Chawerim. Die übrigen Chawerim waren nicht hündisch organisiert, sondern allein Chawerim des Hcchaluz. Auf die drei Kibbuzgruppen verteilte sich die Alijah in der Weise, daß auf Kibbuz Hamcochad 700, Cltewer Hakvvuzot HO, Kibbuz Arzi 00, Werkleute-Kibbuz 21, Junggrunpen-Kibbtiz 18 kamen. Das bedeutet, daß etwa 85 «0 der Alijah des Hcchaluz in den Kibbuz gegangen ist Aufnahme in die Jüdische Lehrerbildungsanstalt Berlin. Bewerbungen um Aufnahme in den zu Ostern 1937 beginnenden neuen Lehrgang der Jüdischen Lehrerbildungsanstalt Berlin sind bis 7.1!m 31. Januar dem Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden, Berlin-Charlotte nburg 2, Kant- Straße 15S, einzureichen. Voraussetzung für die Aufnahme ist für männliche und weibliche Bewerber das Reifezeugnis einer höheren Lehranstalt. Der Bewerbung ist ein Lebenslauf und die Abschrift des Reifezeugnisses beizufügen. Pädagogische Konferenz, abgesagt. Die vom Reichsverband der jüdischen Leltrervcreine für den 4. und 5. Januar angesetzte Pädagogische Konferenz in Berlin kann aus technischen Gründen nie 11t statt finden. Die deutsche Uraufführung von ״Schwer zu sein ein Jud’“. Die deutsche Uraufführung von Schalom A 1 e j c h e nt s Komödie ״Sc 11 w e r zu sein ein Jud’“ in der Ucber- Setzung und Bearbeitung von Jakob Rosen t 11 a 1, die, wie urts aus Wien berichtet wird, vor einigen Tagen im ״J ü - cl i s c h e n K 111 t u r t h e a t c r“ erstmalig in Szene ging, Brachte dem Bearbeiter des Stückes sowie dem Ensemble des Kulturtheaters einen durchschlagenden Erfolg. Das Theater ist seither allabendlich aus verkauft. Wissenschaftliche Zeitschriften zur Einsicht. Eine Reihe x, isscnschaftlichcr Zeitschriften in englischer Spracite (Rechts-, Naturwissenschaft und Medizin) sind durch Vermittlung der Großlogc U. O. B. B. zur Verfügung gestellt worden. Für F r a n k f u r t a. M. und Umgegend steht die Sammlung vom 15. Dezember bis 15. Januar zur Benutzung im Vereinshaus Eschcrsheimcr Landstraße 27, Ffrn., von 10—l Uhr zur Be- Jititzung bereit. Ein Palästina-Vortrag im ungarischen Radio. Am Freitag, 41cm 8. Januar, um 18.50 Uhr, hält Dr. Haphael Fatal ■einen Vortrag im Radio (Budapest I) über Palästina.