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Jüdische Rundschau · 1936-12-30 · Heft 104-105 (30.12.1936) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 104-105 (30.12.1936)
Date
1936-12-30
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JöDISCHE RUNDSCHAU NR. 104/105 30. DEZ. 1936 Runde um Runde... Werthen schildert das Erlebnis des Hallenwettkampfes Eröffnung der Winter-Boxsaison In Erez Israel Von Fritz Lewinsahn, Petach Tikwah Im ausverkauften Saal des Beth Am in Tel-Awiw wurde die Wintersaison mit dem Kampf um den von der Zigarettenfabrik ״Dubek“ gestifteten Pokal zwischen den Boxstaffeln Hapoei Tel-Awiw und Makkabl-Atid Tel-Awiw eröffnet. Es ab auf der ganzen Linie interessante Kämpfe und gute eiitungen, die eine erhebliche Verbesserung des Boxsports in Erez Israel zeigten. Auf beiden Seiten wurde mit dem letzten Einsatz aller Kräfte gekämpft. Die Boxer des Hapoef erwiesen sich als schlagkräftiger als ihre Gegner, während die Leute vom Atid bessere Technik zeigten. Im Fliegengewicht gab es zwischen Birnbaum (Hapoel), dem früheren Warschauer Meister, und Jacoby (Atid) ein interessantes Gefecht. Der Makkabiinann konnte seine rcflere Reichweite nicht voll ausnutzen und mußte eine nappe Punktniederlage hinnelimen. Der frühere Meister von Oesterreich, Linden heim (Hapoei), der auch noch heilte internationale Klasse repräsentiert, fand in Ezra (Atid) einen tapferen Oegner. Lindenheim imponierte durch hervorragende Beinarbeit. Trotz einer guten 3. Runde mußte sich Ezra nach Punkten geschlagen bekennen. Hofbauer (Atid) und Hornstein (Hapoei) waren sich im Federgewicht gleichwertig. Das Urteil ״Untentschieden“ entsprach dem Kampfverlauf. Davfdowitsch (Atid) war seinem Gegner Sassori (Hapoei) im Leichtgewicht zu stark überlegen, so daß Sasson bereits in der 1. Runde den ungleichen Kampt aufgah. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der 109. Kampf des früheren brandcnburgischen Meisters, Siggf Stadtlender, der vor Beginn besonders geehrt und vom Publikum stürmisch akklamiert wurde, gegen Haas (Hapoei). Trotz blendender Technik und einwandfreien Punktsieges machte Stadtlender keinen recht überzeugenden Eindruck; das mangelnde Training war ihm deutlich anzumerken. Nachdem Stadtlender einen Stand von 5 :5 Punkten hiergestellt hatte, wurde der Schlußkampf mit besonderer Spannung erwartet. Im Mittelgewicht gab cs zwischen Fischer (Hapoei) und Halber (Atid) einen erbitterten Fight, bei dem das Publikum begeistert mitging. Der 33jährige Makkabimann lieferte seinem bedeutend jüngeren und an Reichweite überlegenen Gegner einen tapferen Kampf. Nach zwei ausgeglichenen Runden gab cs in d-cr Schlußrunde «inen erbitterten Schlagwechsel, in dem Halter eine leichte Ueberlegenheit zeigte. Das urteil ״Unentschieden“ wurde der Leistung von Halber nicht gerecht. In der nun not• wendigen Auslosung wurde die Begegnung Lindenheim gegen Ezra festgestellt. Trotz heftigen Widerstandes mußte Ezra die Ueberlegenheit anerkennen. Wir haben Rolf Werthen, der bei den letzten Hallen- Sportfest in Frankfurt/Main überraschend den Oesterreichisehen Meister illödy schlug, gebeten, uns das Erlebnis dieses Wettkampfes zu schildern. (Red.) Wenn ich versuche, den Wettkampf in der Halle vom eigenen Erlebnis aus zu sehen, so denke ich vor allem an die drei bisher in Frankfurt a. M. veranstalteten Hallen- Sportfeste. Gleichgültig, ob cs eine Staffel oder ein Emzelrennen war, stets lief ich mit dein Gefühl: neben meinen Gegnern und mir läuft das Publikum mit, das ebenso gern einen der anderen Läufer als mich als Sieger sehen würde und um so dankbarer ist, sic!! um so mehr freut, je schärfer der Kampf wird. Erst wenn sich eindeutig zeigt, daß einer der Bessere ist, indem er mit einem merkliclieji Vorsprung seine letzten Meter zu Ende läuft, löst sich die Spannung, und das Schreien, Toben und Anfeuern der Masse geht in ein tausendfaches Beifallsklatschen für den Sieger über, der, vorn Kampf befreit, das Zielband zerreißt Ich kann micli des Gefühls nicht erwehren, daß oft nicht der Läufer siel: selbst, sondern das Publikum ihm zum Siege verhilft; gerade das Mitgehen der Masse gibt manchem Sportler sein im Augenblick fehlendes Zutrauen zu sich selbst zurück und sagt ihm, daß es doch noch Zweck hat, zu kämpfen. Bei meinen letzten Starts habe ich folgende Beobachtung machen können: Wenn ich ohne Startficber und unbefangen in ein Rennen gehe, so fällt mir der Kampf bedeutend leichter. Gerade vor meinem letzten Wettkampf mit Blödy w׳ar ich überzeugt, daß er gewinnen würde. Dadurch erlangte ich in den Tagen vor dem Sportfest eine gleichmäßige Ruhe, die mich wohl ab und zu an Frankfurt und speziell an den wahrscheinlichen Ausgang unserer Rennen denken ließ, aber nicht fieberhaft, sondern mit einer wohltuenden Freude, die nicht eine Spur von Startfieber in mir aufkommen ließ. Denn ich sagte mir, daß der Lauf Intercssant sein wird, daß ich im Höchstfall den 2. oder 3. Platz erringen würde und so nichts zu verlieren habe. So ging ich am Abend selbst völlig ruhig und unbefangen an den Start, und durch diese Ruhe war es mir möglich, die einzelnen Kampfphasen gegeneinander abzuwägen und später auf ein sich daraus ergebendes Ziel loszugehen. kh war mir bewußt, daß ich Blödy keine 5 Meter von mir fortlassen durfte, sonst wäre es um mich geschehen. So versuchte ich, solange wie möglich unmittelbar hinter ihm zu bleiben, was mir eigenartigerweise sehr leicht fiel, und während des Laufes rechnete ich mir aus: wenn ich 3 Runden vor Schluß noch sein Tempo halten kann, werde ich kurz vor der Zielkurve an ilim vorbeizugehen versuchen, und dann gibt es nur eins: immer wieder die Gerade herunterzuspurten, das heißt: in 3 Runden 6 Spurts! Wir legen Runde um Runde zurück. ״Noch' 6 Runden... 5 Runden ... 4 Runden ...“ ruft man am Ziel aus. Das Publikum siebt gebannt, atemlos zu: was wird daraus werden, Blödy führt, ich immer noch bei ihm. Ich weiß ganz genau, jetzt kommt es darauf an, wenn ich irz der nächsten Runde vorbeikomme, könnte ich gewinnen. Im selben Moment klopft mir das Herz — seit Tagen das erstemal wieder. Ich ahne schon, sobald ich Anstalten machen werde vorlieizugeheu, wird das Publikum uns anfeuern, da dann die höchste Spannung beginnt. Aber jetzt kommt die Zielgerade, und mit ihr die kalte Berechnung. Mein Herzklopfen hört auf. Noch 20 Meter, dam! wird uns jemand zurufen: ״Noch 3 Runden!“ Auf der Gegengeraden wird vielleicht schon Blödy zum Schlußargriff Vorgehen. Ich lasse ihn 2 bis 3 Meter fort und fangt׳ an zu spurten, keinen Meter zu früh! Gerade bei Beginn der Kurve komme ich an ihm vorbei. Jetzt sehe ich die Gegengerade vor mir. Hinter mir Blödy ... wie weit? Nun beginnt der Kampf. Ich denke an 200-m-Rennen, au Sprinter, Schnttmann, Lewin, wie schnell die doch treten können! Die Halle wird mir zu eng. Das ganze Hippodrom m ein Hexenkessel — es brodelt, zischt, und wie in einem Wirbel gelange ich in die nächste Kurve. Noch 5 Geraden! Immer wieder spurten. Ich versuche jetzt zu fühlen, wie weit Blödy hinter mir ist, ob er etwa in der nächsten Geraden an mir Vorbeigehen könnte. Da fällt mir die Kurve ein; sie liegt auch schon vor mir. Eisenhart versuche ich in diesem Tempo auf der weißen vorgezeichneten Linie zu!))eiben, wie so viele Kurven vorher. Die vorletzte Kurve ... Biody noch hinter mir. Jetzt weiß ich, daß ich gewinne. ״Im Vorgefühl von solchem hohen Glück ...“ scheine ich noch Kraft genug zu bekommen, um beide (icrmlcn sch!■,, Ilstcns zu durcheilen. Letzte Kurve. Jemand berührt mich — Blödy . . . das Publikum tobt. Jetzt muß ich in der Zielgeraden noch einmal vorschießen — schneller Tritt - es gelingt; Blödy bleibt hinter mir. Vor nur das rettende Zielband. Ein Freudengeheul meiner Kamcrnden begrüßt mich. Im Augenblick kann ich es noch nicht ganz fassen; danach durchströint ein tiefe« Gefühl der Freude mein inneres. Dann denke ich an Blödy. Da steht er ... reicht mir schweigend die Hand. Ich drücke sie fest im Bewußtsein, daß wir einen ehrlichen, fairen Kampf ausgcfocliten haben. Nathania als Sportzentrum Gleichzeitig mit der Entwicklung der jungen Scharonsiedlung Nathania vollzieht sich die Gründung eines richtigen Sportmittelpunktes im Lande. Aus geographischen Gründen schon ist Nathania für sportliche Aufgaben, geeignet. Hier werden sich einmal viel leichter die Teams von Haifa und Tel-Awiw begegnen können, <la sich für beide Mannschaften die Reisekosten um zirka 50 ״/» reduzieren werden. Die gesundheitliche Lage — direkt ain Meere und dennoch umgeben \on grünen Plantagen und Hainen —, die Nähe der Eisenbahn- Station sind Dinge, die die Entwicklung der Kolonie zum Sportmittelpunkte fördern. Das größte Plus jedoch ist das Interesse, das die Verwaltung des Ortes der sportlichen Zuluinft schenkt, indem sie aus den Fehlern anderer Städte im Lande lernte und in ihrem Bauplan einen Platz für ein Stadion reservierte. — Dieses Stadion, für dessen Erlichtung sich in Tel-Awiw ein eigenes Komitee (Initiative Josef Jekutielis) gegründet hat, wird im Laufe der nächsten drei Jahre nach den modernsten Errungenschaften der Sportwelt gebaut werden. Es wird den Namen ״Jehnda Haniakkabi“ fuhren und Gelegenheiten für alle Sportarten umfassen. Durch die Verlegung des Soldatenlager« (Camp) nach Nathania wurde für die jüdischen Sportler der Kolonie die Möglichkeit eifrigen Sportverkehrs geschaffen — eine Tatsache, die zur Hebung des lokalen sportlichen Niveaus beitragen wird. Die Sportler von Nathania werden reichlich von der Gelegenheit, mit den englischen Soldaten Sport zu betreiben, Gebrauch machen. — Im Camp seihst werden ebenfalls drei bis vier erstklassige Sportplätze errichtet, so daß In Nathania immer einige Sportveranstaltungen zu gleicher Zeit werden ausgetragen können. Die regelmäßige Veranstaltung von Neschafim mit sportlichein und turnerischem Programm, die Abhaltung von großen Kinussim, die Organisierung von Sportlagern una Sportkursen werden zur Erziehung der Nathaniajugend fördernd beitragen, die äußerst talentiert ist und Turnen und Sport über alles lieht. Der Makkabi Nathania, der in seinen Reihen erstklassige Kräfte aus Rumänien, Polen, Deutschland und anderen Lundem hat, verfügt bereits heute über eine Fußball- und eine Hockey-Mannschaft, eine Leichtathletik- und eine Ping-Pong- Sektion, verschiedene Turngruppen usw. Die Errichiung einer Schwimmsektion, einer Boxergruppe, einer Abteilung für Handball, Jiu-Jitsu, Fechten und Wassersport ist geplant. In kurzer Zeit soll der Makkabi zum Bau eines eigenen Heims mit Turnsaal und Geräten schreiten. Die Entwicklung des Sportes in Nathania wird sehr viel zur Hebung des Ortes beitragen. Die großen Möglichkeiten für Motorsport, für Jagd, Fischfang, Reiten, schließlich die Absicht, noch in diesem Jahre ein Segeifliegcrlager (Avironiin beli Motorim) mit drei Apparaten aus Tel-Awiw zu veranstalten, lassen hoffen, daß in Nathania ein Zentrum des jüdischen Sportes entstehen wird. Walter Frankl Makkabi Hazafon• Im Norden Tel-Awiw» hat skh Unter der Patronanz des Makkabi Tel-Awiw «fn neuer Verein gegründet, der große Propaganda entfaltet und heute zahlenmäßig einen der größten Sportvereine von Tci-Awiw darstellt. Viele ehemalige Berliner Bar Kochbaner, u. 3. Sigi Hcrman, Kurt Marx, Treumann usw. haben sich diesem Sportverein angeschlosscn und arbeiten aktiv an seinem Ausbau. Makkabi Hazafon verfügt heute schon über 11 Sektionen und ungefähr 400 Menschen. Für die kulturelle Arbeit hat sich Herr Dr, Levtason, der Direktor de* Ben- Yehuda-Gymnasiums, zur Verfügung gestellt Der jüdische Oewlchtslieber Orünfeld (UTE. Budapest) erzielte im Dreikampf mit 282,5 kst «inen neuen ungarischen Rekord. Bar Kochba - Frankfurt In Brüssel ln Brüssel fand an den Wcihnaditsfeiertagen eine Begegnung des belgischen Makkabimeisters ,!Maccabi“ Brüssel mit dem deutschen Makkabimeister im Fußball 1036, Bar Kochba Frankfurt, statt, der zweite Auslandsstart der Frankfurter Makkabim in diesem Jahr, der die engen Be- Ziehungen des deutschen und belgischen Kreises noch herzlicher gestaltete. Der FuOballkampf auf der herrlichen Platzanlage des Brüsseler ״Maccabi“ brachte leider keinen Sieg der deutsehen Makkabim. Die Frankfurter Mannschaft mußte eine knappe 2:3- (2:2)-Nicderlage binnebmen. Zu Beginn boten beide Mannschaften ziemlich gleichwertige Leistungen, so daß der Kampf durchaus offen war. Brüssel kann zwar zwei Treffer vorlegen, W. Grünebaum, der mit Walter Herrsch sämtliche Spider der deutschen Elf überragte, und Appel gleichen aber sehr bald aus. Bei unentschiedenem Stand geht es in die zweite Hälfte, die Frankfurt zunächst stark überlegen sieht; der Ball verläßt nur sehr selten die belgische Spielseite. Brüssel stößt energisch vor und kann schließlich zum dritten Male einsendeu, ohne daß der deutsche Meister etwas entgegensetzt, obwohl er große Anstrengungen macht. So war die Niederlage der Frankfurter besiegelt. Trotz ihres Sieges waren die Brüsseler keineswegs spielerisch stärker. Beim Rückspiel, das mit Brüssel für das kommende Frühjahr in Frankfurt abgeschlossen wurde, wird Bar Kochba Frankfurt Gelegenheit zur Revanche haben. Mit den! Spiel waren zwei festliche Veranstaltungen verbunden. Are! Scbabbatvorrnittag fand in der Synagoge der orthodoxen Gemeinde Brüssel ein Empfang der jüdischen Sportler aus Deutschland statt. Zu beiden Selten der Kanzel waren die Fahnen des Frankfurter und des Brüsseler Vereins aufgepflanzt, und der Gemeimlerabbüier hielt eine überaus herzliche Begrüßungsansprache, in dcT er aut die Bcdcutung der Brüsseler Tage hinwies. Am Samstag abena fand im ,.Beth Zion" ein großes Bankett mit 60 geladenen Gästen statt. Ansprachen hielten: der Präsident des ״Maccabi“ Brüssel, der Gemeinderabbiner von Brüssel, ein Vertreter der Zionistlschen Organisation von Belgien, der ״Jeunes Zionistes“, der ״Union Zianiste“, der Sekretär des ״Maccabi“ Brüssel Pressel, deT Schiedsrichter des Spiels Heiinwachcr und als Sprecher des Bar Kochba Frankfurt Fußballobmann Max Bergmann. Die Abfahrt der Frankfurter Makkabim ge- «faltete sich zu einer weiteren überaus herzlichen Kundgebung.) Mehr als 100 Menschen hatten sich am Bahnhof eingetunden,| um den scheidenden freunden das Geleit zu geben. So: werden die Brüsseler Tage allen Teilnehmern unvergeßlich| bleiben. _________ W•׳ Die Makkabi-Boxmannschaft in Polen Die Auswahlmannschaft des Deutschen Makkabikreises hat in Polen mit wechselndem Glück gekämpft. Sic unter» lag in Warschau 5:11, um in Lublin 10:6 zu gewinnen. Besonders hervor/uh ibcn ist das hervorragende Abschneiden von Härterer (Köln), der seine beiden Kämpfe gewann, davon einen sogar durch k. o., und von Ncumann und Hochhäuser, die nach unentschiedenen Kämpfen in Warschau in Lublin siegten. Ein ausführlicher Bericht folgt in der näcfisfen Sport- Rundschau. Fußball-Ergebnisse aus Südwestdeutschland. JJR. Hanau I gegen Jfus Nürnberg 1 5:1 (3: 2); JJB. Hanau II gegen Jtus Nürnberg II 7:0 (3:0). Fußball fn Dresden. Bar Kochba Dresden und Schild Dresden standen sich seit Frühjahr erstmalig im FuBballkantpf gcyciiuhcr. Hie Makkabimarmschaft trat auf eines! spielstarken n Gegner als bei früheren Kämpfen. Schild konnte bis ״ad! der Pause in Führung bleiben. fm Makkabi sturm, der Ling-t nicht so geschlossen wie sonst spielte, fiel der Naclm1־tr!ra!n1tu׳H11rmcr Isi Weinberg auf. Er schoß die beide:! entscheidenden Tore. Ergehn ist 3:1 (0:1) für Bar Kochba. Die Westen-Mädchcnahteihmgen des Bar Kochba Berlin führten unter Leitung von Rudi Somienfeld einen Elternabend durch. Die Leistungen, welche die kleinen und großen Mädchen zeigten, envc,!.!011 Freude und Anerkennung. B. K- Frankfurt Kegen Philaiithropin Frankfurt. Erfreu* licherwelse ist eine Veranstaltung, an der drei Schüler-Fuß• ballmannscliaften und!ine Jiigend-Handballmaiinschaft der Frankfurter Sportvereine dar Kochba und Philanthropin beteiligt sind, 7־1״-t;u!de gekommen. Es steht zu hoffen, daß nunmehr die Midvertdeutsche Arbeitsgemeinschaft jü• diseher Turn- und Sportvereine in vollem Umfange den Spiel* verkehr gegen die Mnkkabi-Vereine aufnehmen wird. Was bringt der Sonntag? Der Berliner Spielbetrieb fällt am Sonntag, dem 3. Ja* nuar, aus. Die Termine werden von den Spielaussdiilssen neu bekanntgegeben. Frankfurt a. M. Bezirksrundenspiele des Sudwestdeutsehen Makkabikreises, Fußball: 14.15 Uhr: Bar Kochba Frankfurt I gegen Bar Kochba Offenbach 1; Handball: 13 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Herren II gegen Halcoah Mainz Herren I. Hanau. Bezirksrundenspiele des Siklwestdeutschen Mak* kabikreises, Handball! JJB. Hanau Herren 1 gegen Bar Kochba Darmstadt Herren I; 15.15 Uhr; JJB. Hanau Damen gegen Bar Kochba Darmstadt Damen. Zu einer Interessanten Tischtenni&begegnung kam es kürzlich in London. Dort wurde ein Spiel Ungarn gegen ein Weltteam ausgetragen, das auf beiden Seiten nur von jüdisehen Spielern bestritten wurde. Die Ungarn gewannen in der Aufstellung Barna, Szabados und Bellak mit 6 :3. Für das Weltteam spielten Marshall (Amerika), Liebster (Oesterreich) und Ehrlich (Polen). Jüdischer Sport aus aller Welt Schwimmsperre der tschechoslowakischen Makkabiver* eine aulgehoben. Auf der letzten Generalversammlung des tschechoslowakischen Schwimmverbandes wurde die vor cini« en Monaten gegen die Vereine Hagibor Prag, Bar Kochba ratislava und Bar Kochba Brünn erlassene Schwimmsperre wieder aufgehoben. Gerda Gottliebs Rekordleistungen werden anerkannt. Erst ziemlich spät hat sic!! der österreichische Leichtathletikverband dazu entschlossen, die vor einiger Zeit erzielten Rekordleistungen der Makkabisportlerin Gerda Gottlieb an* zuerkennen, wie erinnerlich erzielte Frl. Gotttieb im Hochsprung aus dem Stand mit 1,32 m einen Weltrekord, ferner gelang es ihr auch im Weitsprung aus dem Stand mit 2,59 m einen neuen Landesrekord zu erzielen. Beide Leistungen werden nunmehr offiziell als Österreich sehe Höchst« leistungen geführt. Jüdischer Turner in der amerikanischen Meisterliite. fn der am Schluß jeden Jahres von den amerikanischen Sportverbänden veröffentlichten Meisterliste wird für 193Q als Meister im Ringe-Turnen Joe Goldenberg (New York) geführt, der durch seine fabelhaften Leistungen an diesem Gerät in dieser Saison berechtigtes Aufsehen erregt hat

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