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Jüdische Rundschau · 1936-12-30 · Heft 104-105 (30.12.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 104-105 (30.12.1936)
Date
1936-12-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Sette 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 104/105, 30. XII. 1936 Spannungen Im Orient Ein neuer Herd der Unruhe: Sandschak Alexaadrette Von unserem Berichterstatter Herzen kaum bewegen können. Das Niveau der Jugend wird dadurch gedrückt, und es entstellt die Sorge, ob diese Jungen, die einst die Träger der Verwirklichung sein sollen, den Aufgaben gewachsen sein können, die auch in kommenden Jahrzehnten noch schwer genug sein werden. Hier läßt sich mit organisatorischen Mitteln allein wenig tun. Was not tut, das ist ein freier Luftz u g, ein Ruf des Geistes, ein Aufheben des Druckes, dar auf den Seelen lastet und alle Erörterungen unfruchtbar werden läßt, weil man über die letzten und höchsten Fragen des Einzelnen und der Nation im Lande nicht freimütig zu reden wagt! Nur so wird jene pädagogische Atmosphäre entstehen, die für die Jugend erforderlich ist. * Wie steht es um die Menschen aus unserem eigenen Krcise, um die O 1 i m a u s Deuts c h 1 a 11 d? Viel ist über sie diskutiert worden, viel wird auch heute noch über ihre Haltung und ihre Teistungen gesprachen. Es ist gewiß sehr schwer, über eine grolle Gruppe von Menschen generalisierende Urteile abzugeben, da allzu viele Differenzierungen in ihr selbst wirksam sind. Dennoch kann man mit gutem Recht konstatieren, daß diese Gruppe der Alijah zu einem nicht mehr fortzudenkenden Glied des Jischuw geworden ist. Gerade Menschen, die erst verhältnismäßig kurze Zeit im Lande sind, haben unter den Nöten dieser Tage besonders zu leiden, sind wirtschaftlich sehr oft schwerer betroffen als andere. Trutz diesen Sorgen aber halten die Menschen still. Sie versuchen, neue Wege der Existenz- Sicherung zu gehen, und arbeiten unermüdlich. Nicht immer sind sie den Methoden gewachsen, die auf wirtschaftlichem Gebiete in der Sphäre der Privatunternelunmigen im Lande teilweise üblich sind, und mancher hat dadurch schwere Enttäuschungen erlitten. Dennoch hat sich gezeigt, daß diese assimilierten Juden, deren größter Teil von Palästina nichts wußte, bevor er in das Land kam, is ver-tanden haben, sich mit dem jüdischen Werke zu verbinde״. Es hat sich auch erwiesen, daß ein (|11.־mtnativ nicht unerheblicher Kreis den Weg zum kulturellen Leben, zum Hebräischen gefunden hat, uml es steigt daher die Selbstachtung der Alijah aus Deutschland, die in den Anfängen oft nicht sehr stark war. Gewiß haben diese Olim ein Minus an jüdischer Substanz gegenüber den Juden des Ostens mitgebracht, aber man muß bedenken, daß gerade die besten Pioniere des Aufbaus Juden aus Rußland waren, die selbst den Weg der Assimilation in erheblichem Grade zurückgelegt hatten tuid dennoch für das Land so ausschlaggebende Bedeutung gewannen. Vieles könnte natürlich besser sein. Nicht immer ist die Vorbereitung für Palästina richtig, nicht alle, die eine körperliche Hachscharali in Europa durchgemacht haben, bleiben bei der physischen Arbeit oder haben den ehrlichen Willen mitgebracht, bei ihr auszu halten. Die Information über das, was im Lande erforderlich ist und den Einzelnen erwartet, ist trotz allen Bemühungen immer noch unzureichend, und das Bild, das sich vom palästinensischen Leben bietet, ist in maneher Hin:-icht blaß und könnte in den Konturen noch vertieft werden. Enttäuschungen bleiben daher nicht aus, besonders nicht bei denen, die trotz allem noch nicht den Weg ־zu einfachen Lebensformen gefunden habei! und die hier einen Standard aufrecht erhalten, der weder zu ihren Einkoniinensverhältnissen noch zu den Gegebenheiten des Landes paßt und dadurch die Alijah aus Deutschland gelegentlich in einen ganz falschen Ruf bringt. Es gilt daher die Schwere der Aufgaben, die Marte der Arbeit, das Maß der Einschränkungen und auclcier-eits auch die Möglichkeit der seelischen Befriedi- Rtuig mit aller Deutlichkeit klarzustellen, die den Ein- Wanderer in Palästina erwarten. Nur so können Enttöu'cluingcn vermieden und kann zugleich der Wille in den Besten unter uns geweckt werden, sich trotz allem diesem Leben hin/ugeben und die ganze Kraft für den Aufbau ein/uset/en. '* Die Not des jüdischen Volkes spiegelt sich auch in Pala-tina. Sie war schon in der Zeit der Prosperity sichtbar, ja vielleicht war ihr Widerschein damals in Palästina viel beängstigender als heute. Die Massen strömten ins Land, und es entstand eine Blüte, an der bestimmte, relativ kleine Schichten profitierten, während die große Masse der Bevölkerung auch damals unter sehr engen Bedingungen existieren mußte. Man fragte sich mit Sorge, ob dieses Gebilde nicht eines Tages in Nichts verfliegen würde, ob die Kräfte, die es trugen, nicht zu schwach wären. Heute ist diese Befürchtung behoben. Gewiß lebt die Mehrheit der Bevölkerung in noch engeren Verhältnissen, aber das Ganze hat sich als fest erwiesen, und es hat sich gezeigt, daß dieses Volk seine Sache erhalten kann, auch wenn sie von außen angegriffen wird, das Volk, dessen Reiche sich noch immer nicht recht an diesem großen Werke beteiligen. Dennoch wirkt die Not der Go- Iah auf die Zustände im Lande zurück, und es ist klar, daß die Verwirklichung aller geistigen Ideen in einem Zustand des Aufbaus gehemmt wird, in dem Menschen ins Land kommen, die seit Jahren oder Jahrzehnten einen aufreibenden Kampf um den Bissen Brot geführt haben, der nicht allein die Kräfte der Abwehr in ihnen gestärkt, sondern auch ihre menschlichen Qualitäten gelegentlich verringert hat. Wir Juden aus Deutschland, die in Palästina diese Not des Volkes erleben, können daran nicht ohne tiefen Eindruck vorübergehen. K. Paris, im Dezember Der politische Konflikt, der zwischen Frankreich und der Türkei über die Frage des Sandschaks von Alexandrette entstanden ist, hat zwei neue wichtige Phasen zurückgelegt. Auf der außerordentlichen Tagung־ des Völkcrbundsrates wurde die Besprechung der Sandschakfrage durch einen Vorstoß des türkischen Außenministers eingcleitet, der den Völkerbund aufforderte, das Schicksal des Sandschak in die Hand zu nehmen und die bedrohte türkische Mehrheit zu schützen. Der Sandschak sollte bis zur endgültigen Entscheidüng durch einen Völkerbtindskommissar verwaltet werden, der über eine internationale Gendarmerie verfügt. Der tränzösische Staatssekretär Vienot betonte demgegenüber die völkerrechtliche Unmöglichkeit, dem türkischen Wunsche nachzukommeti. ״Frankreich besitzt keine Souveriinitätsrcclite in Syrien und kann daher den Statut des Sandschak nicht willkurlich festlegen. Bisher hat auch niemals die Türkei gegen die Beteiligung der Bevölkerung des Sandschak am nationalen Leben Syriens protestiert und sie hat durch ihre Zurückhaltung die Zugehörigkeit des Sandschak zu Syrien anerkaimt. Die Gründung eines unabhängigen Staates in Alexandrette — wie ihn die Türkei fordert — widerspricht dem Mandat. Trotzdem erklärt Frankreich seine Bereitwilligkeit, den türkischen Wünschen entgegenzukommen und stimmt 1. der Entsendung einer Völkcrbundskommission nach dem Sandschak zu, 2. setzt die Zahl der Besatzungstruppen im Sandschak, die infolge der Unruhen erhöht worden war, aut den normalen Stand herab und 3. stellt die Ratifikation des französisch-syrischen Vertrages bis zu Beginn des Jahres 1937 zurück. Dadurch wird es dem Völkerbundsrat möglich, in seiner ordentlichen Tagung im Januar 1937 den Bericht der Untersuciitingskommissjon entgegenzunchmcn und einen endgültigen Beschluß über die Sandschakfrage zu fassen.“ Der Völkerbuudsrat entschied entsprechend den französischen Vorschlügen und beschloß eine dreiköpfige Untersuchungskommission, die aus einem schwedischen Diplomaten, einem holländischen Kolonialbeamten, einem Schweizer Offizier bcsteht, zu entsenden. Die Kommission wird außerdem von einigen Völkerbundsbeamten begleitet werden. Dieser Vorschlag wurde einstimmig unter Stimmcntha'fung des türkischen Delegierten angenommen. Bemerkenswert — insbesondere im Hinblick auf Palästina — waren bei dieser Gelegenheit die Ausführungen des englischen Vertreters, Lord Cranbornc, der ״um jedes Mißverständnis für die Zukunft zu vermeiden“ betonte, daß grundsätzlich ausschließlich die Mandatar macht selbst für die Herstellung der Ordnung im Mandatsgebiet verantwortlich ist. Der Rat könnte der Entsendung einer Völkerkundskommission nur in diesem Sondcrfall zustimmen, da diesmal die Mandatarmacht selbst die Entsendung gefordert hat. Das Entgegenkommen Frankreichs in der Sandschakfrage erscheint aber der Türkei nicht weitgehend genug-, und wenn der türkische Delegierte im Rat bereits die Vorschläge Frankreichs als ungenügend bezeichneto, so ist die ji a t i o n a - listische Welle in der Türkei seither noch gestiegen. Es hat den Anschein, als ob die Sandschakfrage für die junge Türkei die eriste bedeutende Frage des nationalen Prestiges geworden ist, deren Regelung im türki- Gewiß sind unsere Sorgen nicht gering zu achten, und es gilt mit aller Kraft unserer Jugend neue Lebensmöglichkeiten zu erschließen und ihr die Tore der Welt zu öffnen, aber es ist doch notwendig, das rechte Maß wicderztifinden, wenn wir an die jüdische Welt appellieren, und zu erkennen, welch gewaltige Last auf dem jüdischen Volkskörper im Osten Europas (und auch in manchen Ländern des Orients) liegt, und was es bedeutet, wenn Menschen aus jenen Teilen der Welt einen neuen Start, eine neue Hoffnung in Palästina finden. * Was wird die Zukunft klingen? — Die Kräfte, die im Lande selbst vorhanden sind, werden nicht erlahmen, Sie sind stark genug, um den Fortgang des Ganzen zu sichern, wenn keine neuen Erschütterungen von außen kommen. Alijah muß sein, weil das Volk sie braucht, dessen einzige Hoffnung in den meisten Ländern der Welt sie ist, und weil das Land sie braucht, das auch heute schaffende Hände nötig hat. Er- Ziehung für Erez Israel muß in den Ländern der Golah sein, nicht nur weil dies Land die reale Hoffnung für Hunderttausende junger Menschen ist, sondern weil es das einzige Ideal ist, das die Golah besitzt und das verbindliche Kraft für unsere Jugend haben kann. Diese Erziehung ist eigentlich sehr unkompliziert. Es ist die Hinführung zur Liebe für das Land und für das Volk, das in ihm leben will. Man wird sich mit Palästina nicht verbinden können, wenn man dieses Land in seiner vollen Schwere und dieses Volk in seiner ganzen inneren Zerrissenheit nicht liebt, so wie es ist und zugleich so, wie es sieb im Bilde unserer Visionen darstellt. Erst dann, wenn diese Basis vorhanden ist, kann und soll man über das Land und das Volk, das dort arbeitet, urteilen und die ganze Schärfe der Kritik anlegen, die wir brauchen, wenn unsere Sache vorwärts gehen soll. Eine solche Erziehung ist keine mechanische Angelegenheit, denn zur Liebe kann inan niemanden zwingen, sie muß gefühlt werden und aus dem Herzen des Menschen kommen. Wir glauben aber, daß der Funke in jedem von uns liegt, aus dem solche Liebe strömen kann, und daß es nur gilt, ihn aufzudecken und zur Flamme werden zu lassen. * Das Schiff, das Haifa verläßt, fährt am Abend ab. Sein Kurs ist nach Norden gerichtet, und die weite Kette der Lichter in der Haifa-Bucht begleitet seine Abfahrt sehen Sinne die neugewonnene Stärke des Landes und d«S Regimes Kemal zeigen soll. Die Türkei bemüht sich bei dieser Gelegenheit, auch die politische Schlüsselstellung ausrunutzen, die sie nach dem englisch ־italienischen Konflikt für die Westmächte gewonnen hat. In der Tat bemüht sich auch England zur Zeit, die französische Regierung zu einem möglichst weitgehenden Entgegen kom* men gegenüber den türkischen Wünschen zu veranlassen, soweit es, ohne die Syrer vor den Kopf zu stoßen, möglich ist. Unter diesen Umständen hat der türkische Außenminister Rust 11 Aras, der von Genf aus die Reise nach Paris an* getreten hat, um dort direkte Verhandlungen über das Sandschakproblem mit der französischen Regierung vveiterznfiiliren, den türkischen Standpunkt energisch vertreten. Entgegen den Erwartungen haben diese Besprechungen aber kein positives Ergebnis gehabt, da die französische Regierung aus politischen und rechtlichen Gründen über ihre im Völkerbund gemachten Vorschläge nicht hinausgehen zu können glaubte. Der türkische Minister ist daher unverrichteter Dinge wieder abgereist, und es wurde nur beschlossen, die Verhandlungen auf dem diplomatischen Wege weiterztiführen. In der Zwischenzeit hält die französisch-türkische Spannung an. Wenn es nicht in der Zwischenzeit ' gelingt, in direkten Verhandlungen zwischen beiden Staaten eine Verständigung zu crzjelcn, erscheint es zweifelhaft, ob auf der Ratstagung im Januar 1937, eine befriedigende Lösung des Sandschakproblems herbeigeführt werden wird. jedenfalls zeigen die Schwierigkeiten, eine für alle Teile zufriedenstellende Lösung des Sandschakproblems zu finden, erneut, welche außerordentlich delikaten und komplizierten Probleme die nationale Bewegung der Völker des Vorderen Orients aufgeworfen hat. Eugene Dreyfus | K. Paris, Ende Dezembei Eine der führenden jüdischen Persönlichkeiten des öffent« liehen Lebens Frankreichs, der Präsident des obersten Gerichtes, Eugene Dreyfus, ist gestorben. Präsident Dreylus, der erst kürzlich nach der Erreichung der Altersgrenze pensioniert wurde, ist einer Blinddarmoperalion erlegen. Mit ihm verschwindet eine der markantesten Erscheinungen der französischen Justiz, ein Mann, dessen Rechtlichkeit und tiefes juristisches Wissen allgemein anerkannt wurde. Präsident Dreyfus entstammte — wie die meisten französischen Juden — einer elsässischen Familie und hatte sich durch seine großen Fähigkeiten zu seiner Stellung als oberster Richter Frankreichs heraufgearbeitet. Erst kürzlich hatte ihm die Regierung in Anerkennung seiner Verdienste das Großkreuz der Ehrenlegion, den höchsten Grad dieses französisehen Ordens, verliehen. Nach seiner Pensionierung hatte Präsident!Dreyfus, der sich bisher infolge seiner Stellung vom öffentlichen jüdischen Leben zurückgehalten hatte, seine Wahl in das Zentralkomitee der ״Alliance lsraclite Universeile“ angenommen. Es war außerdem vorgesehen, ihn nach einiger Zeit zum Präsidenten _ dieser Organisation zu ernennen, ein Posten, der zur Zeit unbesetzt ist. noch ein weites Stück. Als Letztes grüßt 11ns vom Lande das Leuchtfeuer an der Spitze des Karmel, nicht weit vom Kloster entfernt; es blinkt einmal heller, einmal dunkler zu uns hinüber. Symbol dieses Landes, da9 durch die Geschichte allezeit zum Volke gesprochen hat, einmal mit matterem Glanze und dann wieder hell er« strahlend und das Volk anziehend. Es ist ein schwerer Augenblick, wenn man aus dem Lande wieder in die Golah fährt und das letzte Licht hinter dem Horizont in der Nacht versinken sieht. Hart ist das Leben im Lande, und ungewiß ist, was ihm bevorsteht; dennoch fragen wir uns gerade in diesem Zeitpunkt: Wie kamt man als Jude überhaupt anderswo leben, wenn nicht in diesem Lande? Wir wissen, daß die Frage eine rhetorische ist, daß die Mehrheit des Volkes heute und in absehbarer Zeit die Küste des Landes nur von ferne sehen kann und bestenfalls sich ihm seelisch zugehörig fühlen mag. Trotzdem bleibt die Frage zurück, und wir empfinden, daß erst die Entfernung sie wieder in uns zurückdrängen kann, wenn die Aufgaben der Golah wieder vor uns stehen. Das jüdische Volk hat sich in Palästina etwas erworben, was ihm schwer zu rauben ist, selbst wenn die äußeren Umstände der Weiterentwicklung ungünstig sein mögen* das Gefühl der Freiheitdes Lebens in kargen Vep« hältnissen, aber als freie Männer auf freiem Boden, der durch den Schweiß der Arbeit gedüngt ist, inmitten des eigenen Volkes. Dies gibt uns den Mut, unser Werk fortzusetzen und der Welt gegenüber zu vertreten. Dies gibt uns auch den Mut, von unserer Jugend zu verlangen, daß sie einen Weg geht, der nicht bequem ist und dem Einzelnen Opfer und Vcr« zieht auf Genüsse auferlegt, die er anderswo vielleicht haben kann. Die Erlösung des Volkes ist gewiß noch nicht gekommen, seine Seele ist noch nicht aus ihren Fesselt! gesprengt, aber der Beginn ist geschaffen, der Ansatz zu einem Volksleben, das unter neuen Bedingungen und mit Menschen, die neuen Idealen nachleben, die Existenz des Volkes für künftige Generationen sichert. Diese Ep« kenntnis leuchtet aus der Schwere unserer Tage hervor» ihnen Sinn verleihend und uns Hoffnung für die Zukunft schenkend. Hauptschriftleiter: Dr. Robert Weltsch, Berlin - Charlottenburg 9 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter« Kurt Loewenstein, Berlin W 15. Anzeigenleiter und verantwort* lieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Berlin W 16. Gültig Anzeigen ■ Preisliste 8 vom 1. April 1838, Verlag und An* zeigenveiwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestr. lft D. A. November 35 125. — Druck: Siegfried Scholem, Bln.-Schönebezg A

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