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Jüdische Rundschau · 1936-12-15 · Heft 100 (15.12.1936) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 100 (15.12.1936)
Date
1936-12-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 100, 15. XII. 1936 JÜDISCHE RU N ח S C H A fl Seite 3 IN ALLER KURZE Anläßlich des 50jährigen Bestehens des Jewish Theological Seminar of America werden in New York in der Zeit vom 17. Dezember 1936 bis 6. Juni 1937 Fest- Versammlungen veranstaltet, die der Würdigung der Forschungen auf religiösem und jüdisch-wissenscnjftiichem Gebiet gewidmet sein sollen. Als Hauptredner sind der Gouverneur des Staates New York, Herbert H. Lehman, und die Präsidenten der Columbia Universität, der Harvard Universität und des Union Theological Seminary, Dr. Nicholas Murray Butler, Dr. James Bryant Conant und Dr. Henry Sloan Coffin, vorgemerkt. Der englische Außenminister Eden gab auf eine Frage im Unterhaus folgende Antwort: Die Tätigkeit des Oberkommissars für die Auswanderung aus Deutschland ist in einer Resolution fcstgdcgt, die am 10. Oktober von der Völkerbundsversammlung angenommen wurde. Zur Deckung der Verwaltungsauslagen des Obcrkommissars sind angemessene Zuwendungen durch die zuständige Organisation des Völkerbundes vorgesehen. Die für diesen Zweck erforderliehe Summe ist für 1937 mit 82 509 Schw. Frs. festgesetzt worden. Die Regierung Sr. Majestät im Vereinigten Königreich wird dem Oberkommissar für die Auswanderer aus Deutschland auch weiterhin jede ihr mögliche Unterstützung gewähren. Eine Abordnung des Verbandes der jüdischen Kleinhändler in Kalisch hat bei dem Leiter des Mind er h eiten depart e m e n t s im polnischen Innenministerium Ein- Spruch dagegen erhoben, daß 36 Stadtverwaltungen in den Provinzen Posen und Pommerellen vor einiger Zeit jüdischen Händlern den Zutritt zu den Märkten verwehrt haben. Die Abordnung wies darauf hin, daß 2000 jüdische Markthändler ״Verantwortung״ Zu einem neuen Buch von Martin Buber Die Frage an den Einzelnen. Berlin, Schocken- 8° 124 Seiten. mi Iurkisch8 ZIGARETTEN *1 in Kalisch durch diese Verfügungen von Hunger und Not bcdroht sind. Der Leiter des Minderhcitendeparternents versprach, die Stadtverwaltungen anzuweisen, jüdische Markthändler in derselben Weise wie nichtjüdische zu behandeln. Die von dem ehemaligen polnischen Gesandten in Washington, Titus Filipowicz, gegründete ״Polnische radikale Partei“ hat ihren Namen in ״Polnische national-radikale Partei“ geändert. An die Spitze der Partei ist der ehemalige Finanzminister Gabriel Czcchowicz getreten. Die Judenfeindlieben Programmpunkte wurden von der Partei auch nach der Namensänderung beibehaltcn. Die Warschauer Polizei hat in einen! Hotel den syrischen Araber Sand Sauli Furin unter der Beschuldigung verhaftet, Waffen aus Polen nach Syrien geschmnggelt zu haben. Die Waffen wurden aus Syrien nach Palästina in der Zeit der Unruhen geschickt. Bei dem Verhafteten wurden große Mengen ausländischer Valuta und Bankschecks gefunden. Das Zentrale Palästina-Amt in Warschau ist von der Exekutive der Jewish Agency in Jerusalem telegraphisch verständigt worden, daß aus der neuen Schcdule 590 Zertifikate auf Polen entfallen. Die Ziffer wird als sehr klein empfunden, angesichts der Tatsache, daß Zehntausende in Polen auf Zertifikate warten. Der polnische Außenminister Beck hat — einer JTA.-Meldung zufolge — am Donnerstag den Vertreter der Exekutive der Jewisli Agency in Genf, Dr. GoUlmann, empfangen. In dem Gespräch, das dreiviertel Stunden währte, wurden Fragen des Palästina-Aufbaus und der Lage der Juden in Polen behandelt. Am Freitag ist Dr. Goldmann nach Gent abgereist. Die polnische Zeitung ״ABC“ schlägt vor, daß in Polen Hochschulen geschaffen werden, in denen ausschließlich j ü - dische Studenten von jüdischen Professoren unterrichtet werden. Die Mittel hierfür sollten von den Juden der Welt aufgetrieben werden. Es wird berichtet, daß der ״G e r e r R e b b e“, der chassidische Rabbi von Gora Kalwarja, sich in etwa 14 Tagen wieder nach Palästina begeben wird. Ein Teil seiner Anbänger habe versucht, ihn von seinem Entschluß, sich dauernd in Palästina niederzulassen, abzubringen, jedoch •ohne Erfolg. Aut einem anläßlich des 25jährigen Bestehens der Misrach!־Organisation Amerikas in New York veranstalteten Bankett erklärte Senator I). Co pe land, einer der drei amerikanischen Senatoren, die vor kurzem in Palästina Erhebungen über die Lage angestellt haben, England habe seine Mandatsverpflichtungerl in Palästina nicht erfüllt. Insbeson- Martin Buber: Verlag 1936. Es soll versucht werden, die neuen ״ungeläufigen“ Gedankengänge Martin Bubers über richtig und falsch verslandenen Individualismus in die ״Geläufigkeit“ unseres täglichen Sprechens und Denkens zurückzuverwandeln. Aufs peinlichste müssen dabei die Gefahren der Trivialisierung und ״gemeinverständlichen“ Vereinfachung auf Kosten der gedanklichen Strenge vermieden werden. Das Strenge und Befremdende entspringt gerade hier am allerwenigsten einer crgrübelten und überspitzen, privaten Eigenbrötelei oder gar einer literatenhaften Manier des Wortestellens und Wohiklanges. Der Meister des Wortes schöpft aus den Untiefen der Sprache noch das Letzte des Ausdrückbaren. Es geht Buber um das Durchdenken des Begriffs und der Konsequenz zur Verantwortung im harten Sinn des Wortes, also um das.Ocwissen. Pascal, Augustin, Kicrkegaard wird hier auf den Grund gesehen. Rückzug von der Welt ist uns nicht mehr gestattet. Das ״Erzgebot“ lautet: Den Kampf uni die Wahrheit, um das richtige Handeln im Gewissen immer wieder kämpfen und sich ihm nicht durch die Flucht in ein schützendes ״Ein-für-allemal“ entziehen. Diese Flucht ist heute im allgemeinen Anschluß an eine politische, weltanschauliche, religiöse Gruppe. Ist der Anschluß erfolgt, ״dann ist alles endgültig geordnet, die Zeit des Sich-entschcidens ist vorüber. Man braucht fortan nichts anderes zu tun, als die Bewegung der Gruppe mitzumachen. ־ Nie mehr steht man am Kreuzweg, nie mehr hat man unter den möglichen Handlungen die rechte zu erwählen; es ist entschieden.“ Innerhalb der menschlichen Beziehung zu Gott bedeutet nach Buber ein solcher Rückzug aus der Verantwortung den ״Sturz aus dem Glauben“, seinen faktischen Sturz, ״wie laut und nachdrücklich auch er ihn nicht bloß mit dem Munde, sondern sogar mit der die innerste Wirklichkeit überschreienden Seele selber fortbekennt.“ Die Forderung des immer neuen Vollzugs des Glaubens und der unverkürzten ״totalen“ Ein- Verleihung dieses Glaubens in das gelebte Leben liefe, wenn man es ernst damit meint, beirr! Durchschnittseinzclncn, mit dessen Mitgliedschaft die historisch entwickelte Religioiisgemeinschaft rechnen muß, auf einen sang- und klanglosen Abfall von der ״Kirche“ oder ״Synagoge“ hinaus. Die Vcrkürzung der Forderung dagegen hält unsere Gemeinden aufrecht. Trotzdem bleibt das an den Einzelnen gerichtete ״Alles oder nichts“ im Grunde der einzig mögliche Befehl; aber wenn ich wirklich das, ״was Gott von mir für diese Stunde verlangt“, immer erst in dieser Stunde, und nicht eher, erfahre, so bleibt kein Platz mehr für die Unverbrüchlichkeit der religiösen Pflichtenlehre im Judentum. Die Gewißheit, die durch ein immer waches Gewissen erzeugt wird, kann in der Tat nur eine pbrsonen hafte sein und ist sicherlieh eine höchst ״ungewisse Gewißheit“. Buber sagt nicht mehr und nicht weniger, als ״daß der Einzeln«, d. h. der verantwortlich Lebende, auch seine politischen Entscheidungen jeweils nur von jenem Grunde seines Daseins aus, an dem er des Geschehens als der göttlichen Rede an ihn inne wird, rechtmäßig vollziehen kann, und daß er, wenn er diese Gewärtigkeit des Grundes sich von seiner Gruppe abschnüreit läßt, Gott die aktuale Erwiderung verweigert.“ Die Raubtier-These Spenglers und seiner Vorgänger sieht Buber als eine Verleugnung der menschlichen Wesenheit und als eine Verfälschung der menschlichen Geschichte. Der Unter- Scheidung von Freund und Feind als Kriterium des Politischen, dessen richtig verstandenes Wesen doch die Gerechtigkeit und dessen Ziel der Friede ist, will Buber einen methodischen Irrtum nachweisen. Wofür die Ercund-Fcind-Theorie und der Satz ״Macht geht vor Recht“ der Ausdruck ist, kann mittlerweile keinem klaren Kopf entgangen sein. Der Staat als sichtbare Form der Autorität erweist sich als eingesetzte Macht und Verantwortung. ״Das Alte Testament weiß in Geschiehten von Königen Israels und in Geschichten von Fremdherrschcrn von der Abartung der Rcchtinäßigkcit in Unrechtmäfiigkeit und der Vollmacht in Widerinacht zu berichten. Wie kein staatsphilosophisclier, so führt auch kein Staatstheologischer Begriff über die Glaubcnswirklichkeit der menschliehen Person und ihrer, sei cs Knecht, sei es Kaiser, Verantwortung für das öffentliche Wesen von Mensch zu Gott hinweg.“ Die Person ist durch die fortschreitende Kollektivierung in Frage gestellt; ebenso ist die Wahrheit dadurch in Frage gestellt, daß sie politisiert wird. Für die geborenen Einzelganger lind ewigen Wahrheitssucher eine unheimliche Situation! Buber koinnit gegenüber der Relativierung des Wahrheitsbegriffs durch die ״Soziologie des Wissens“ zu der entscheidenden Erkenntnis, daß die Kraft des echten Wahrheitsstrebens des mit der Gesamtheit seines Wesens erkennen wollenden Einzelnen die ״ideologischen“ Bande seines sozialen Soseins an entscheidenden Punkten sprengten kann. Die Lähmung des menschlichen Verbens um die reine Wahrheit hat — man muß es gestehen —- mit der Zersetzung des menschlichen Glaubens durch die bekannten ״wissenssoziologischen“ Deduktionen von Seheier und Mannheim angetangen. Nun will man die Geister znrtickrufen: ״Not tut der Glaube des Menschen an die Wahrheit als an ein von ihm Unabhängiges, das er nicht innehaften kann, zu dem er aber in ein lebensmäßiges ReaiVerhältnis zu treten vermag, — der Glaube der menschlichen Personen an die Wahrheit als an das sie alle gemeinsam Tragende, in sich Unzugängliche, aber dem real um die Wahrheit Werbenden sich im Faktura der bcwahrungsberciten Verantwortung Erschließende.“ Das neue Buch von Buber ist gegen das Phantom des ״Kollektivs“, gegen die Zersetzung des Wahrheitsbegriffs und gegen den Maccliiavellismus gerichtet. Geläuterte Einsich* ten, gereifte Erkenntnisse, die klarste und iti die Tiefen der Ursachen dringende Pebersicht der Verwirrungen, Täusdtungen und Irrtümcr der gegenwärtigen Menschheit, endlich der Einblick in unsere eigenen Illusionen und Fehlgänge machen diesen Traktat über die Verantwortung jenseits der Tagesfragen zu einem Zeitbuch, das die denkbar durchdachtesten Antworten auf die großen Hauptfragen unseres scheinbar ausweglosen geistigen Daseins gibt. Die ernsten Forderungen, die das ungewöhnliche Buch an jeden Einzelnen in unserer Mitte stellt, können nicht überhört werden. Dr. Ludwig Fcuchtwanger dere müsse verfangt werden, daß die auch heute noch im Lande frei sich bewegenden arabischen Terroristen festgenommen werden. Prinz Nicolaus von Griechenland hat in Athen den stellvertretenden Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Saloniki, Haimaki Cohen, den er seit Jahren persönlich kennt, empfangen. Der Prinz erkundigte sich eingehend nach der Lage der jüdischen Bevölkerung von Saloniki. Im Alter von 72 Jahren ist der Professor an der Kopenhagener Universität Professor Waldemar Henriques einem Herzschlag erlegen. Der Verstorbene, ein Jude, nat sich auf dem Gebiet der Psychologie mit seinen Studien über Eiweiß- Stoffe und später über Probleme der Zcllcngewcbe einen österreichischen Bundesgeschaffen. Im Aufträge Prof. Löwi beim Nobelfest Von unserem Stockholmer Korrespondenten h. r. Stockholm, 11. Dezember Wie alljährlich fand tm Stockholmer Konzerthaus-Saal die feierliche Vertcilung des Nobelpreises statt, der dieses Jahr bekanntlich u. a. dem Juden Otto Löwi verliehen worden ist. Unter den Gästen sah man auch den schwedischen Oberrabbincr Dr. Ehrenpreis. Der Vorsitzende des Nobelkomitces, Regierungs- Präsident Hammerskjöld, begrüßte die Preisträger, die Mitglieder der sch wcdischen Akademie und die 2000 geladenen Gäste. In seiner Rede erinnerte er an die Worte in Nobels Testament, wonach bei der Verteilung der Preise keine Rassen- und Völkerunterschiede gelten sollen. Jedes Volk habe seine eigene Aufgabe zu erfüllen und könne nur dadurch der Idee der Brüderlichkeit dienen, daß es seiner Aufgabe treu bleibt. Nachdem Prof. Liljestr^nd die Bedeutung des diesjährigen Medizin- Preises in einem wissenschaftlichen Vortrag dargelegt hatte, wandte er sich in deutscher Sprache an Prof. Löwi und dankte ihm für seine geniale Erfindung. Als Prof. Löwi aus der Hand Königs Gustav V. den Preis (d. h. ein Diplom in einer Ledermappe liegend und eine goldene Nobel-Medaille) und Glückwünsch entgegennahm, erheb sich das Publikum und applaudierte dem sympathisch •bescheidenen Forscher stürmisch. Auf dem folgenden Bankett im Stadthaus brachte Henry Dale seiner Freude Ausdruck, daß er den Nobelpreis mit seinem Kollegen Otto Löwi teilen konnte, mit Pro[. Löwi (links) auf dem Nobdbankcit. schwedischen Kultusministers Engberg. Seine Tischdame ist die Gattin des Foto: Ritter welchem ihn 35jährige Freundschaft verbände. Der' Stock• tiolmer Jüdische Studenten-Club hat Prof. Löwi durch seinen Vorsitzenden, Kandidat H. Fricdländer, eine Ehrenurkunde überreicht bedeutenden Namen in Dänemark lind iin Auslande erworben. Er war Leiter des Rockcfeller-Instituts in Kopenhagen. In Wien fand die konstituierende Sitzung der Jüdischen Tcrritorialisten-Ürganisation fiir Oesterreich statt. Zum Obmann der Organisation wurde Dr. Zoltan Schönberger gewählt, der auch eine Zeitschrift mit terriforialistischer Tendenz herausgibt. Sie will die Emigration und Seßhaftmachung österreichischer Juden luten, wobei außer Palästina auch andere Länder in Betracht kommen. Der Wiener jüdische Zeichner Arthur Stadler hat in mehreren Sitzungen ein Bildnis des kanziers Kurt v. S c I: ti s c 11 n i g g der Vaterländischen Front wird die verkleinerte Wiedergabe des ausgezeichnet gelungenen Porträts in Form von Ansicht!;- karten zugunsten der österreichischen Winterhilfe verbreitet werden. Der vor einiger Zeit in Wien verstorbene jüdische Journalist Dr. Siegmuml M i! 11 i z, der zu dem Freundeskreis Theodor Herzls gehörte, und ihm die־ Bekanntschaft des Königs Ferdinand ’ von Bulgarien vermittelt hat, hiuterließ sein bedeutendes Venm'igen verschiedenen Institutionen; dem Wiener Journalisten- 111111 Schiittstclleiverein ״Concordia“ hat er 160000 Schilling testamentarisch vermacht. Am 10. Dezember wurde in dem Londoner St. Battholomew’s Hospital eine ״M o zelle Sassoon-Abtei* lung“ eröffnet, die der ITtorsUmng der Krebsheilung durch X-Strahlen dient; die 1 mweilumg wurde von Mrs. Meyer Sassoon vollzogen, die die Einrichtung dieser Abteilung gespendet liat. In der Neuen Galerie i!1 W i en wird demnächst eine M a x Liebermann-Ausstcllung eröffnet, die zahlreiche Meisterwerke des verstorbenen Künstlers umfassen wird. Ossyp Pernikoff, der Direktor des Palcstinc fk Orient Llovd in Paris, ist vom französischen Handelsministerium zum technischen Berater für die Abteilung Transport und Touristik der Pariser Welt• Ausstellung 1937 ernannt worden. Pernikow ist gleichzeitig Vizepräsident des Komitees für den Palästina-Pavillon auf dieser Ausstellung. •In Lissabon wurde eine Gesellschaft von Freunden der Hebräischen Universität Jerusalem gegründet. Dem Vorstand gehören als Ehrenpräsident Prof. Dr. Moses Amzalak, als Präsident Dr. August״ d’Esaguy, und als Vizepräsident Dr. Adolfo Benarus an. Zu den Vorstandsmitgliedern gehören u. a. Prof. Wolilwili und Prof. Kurt Jacobsohn. In London findet gegenwärtig eine Ausstellung von Aquarellen des bekannten und umstrittenen Bildhauers Jacob Epstein statt (155, New Bond ■Street). Es werden vor allem Blumenbilder gezeigt, deren Form• und Farben-lntensität von der Kritik gerühmt werden. Auch eine Portrntbüste des Ncgus Haile Selassic in Bronze befindet sich in der Ausstellung. Wie aus dem Jahresbericht der Jüdischen Gemeinde Rotterdam hervorgeht, betrug die Zahl der Gemeindetnitglieder am Ende des Berichtsjahres 12 902 gegenüber 12 680 zu Beginn des Jahres. Die Zahl der Geburten ist wieder zurückgegangen. Sie beträgt 101 (59 Knaben und 42 Mädchen); die Zahl der Eheschließungen betrug 49, die der Todesfälle 105.

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