Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 99 (11.12.1936)
- Date
- 1936-12-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2651273-2653922-2654015--29987-2691541- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 99. וו XII. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 5 Blick nach Indien Zur Autobiographie von Jawaharlal Nehru In diesen Tagen tritt die neue indische Verfassung ln ein neues Stadium der Verwirklichung. Indien aber ist das grolle und zentrale Kolonial-Expcrimcnt Englands, von dort kommen bewußt oder unbewußt alle Erfahrungen und Methoden der englischen Kolonialpolitik. Der Zusammenhang zwischen Indien und Palästina wird schon durch die Tatsache offenbar, daß fast alle Männer, die zu Untersuchungszvecken nach Palästina geschickt worden sind, aus dein indischen Zivildienst (I.C. S.) stammen, und der Vorsitzende der jetzt in Jerusalem amtierenden Untersuchungskotnmission ist ein ehemaliger Staatssekretär für Indien. Bei Betrachtung der Haltung des offiziellen England zu den Problemen Indiens sehen wir viele Erscheinungen der englischcn Palästina-Politik, die uns manchmal völlig uriverständlich sind, in anderem Licht, nicht nur, wie oft gesagt wird, wegen der Rücksicht auf die indischen Moslems, sondem weil sich in Indien am klarsten die zögernde, elastische und zugleich nachgiebige (trotzdem die vitalen britischen Interessen wahrende) Haltung Englands gegenüber den Selbstverwaltungswünschen der Bevölkerung herausgebildet hat, die dann auch auf andere Länder übertragen wird. Ebenso wird durch einen Blick auf Indien viel von der Denkungsart der palästinensischen (und anderen) Araber aufgehellt. Denn alle die Verfassungskämpfc kolonialer Völker vollziehen sich mehr oder weniger nach dem Vorbild Indiens. Nirgends zeigt sich so deutlich, wie die englische Begriffs- und Vorstellungswelt sich in den Köpfen des Kolonialvoikes festsetzt und zu einer Waffe gegen England selbst wird. Einen großartigen Einblick in dieses Werden einer durch Europa befruchteten neuen orientalischen Mentalität gibt die S c I b s t b i o g r a p 11 i c eines der jüngeren Führer der indischen Unabhängigkeitsbewcgung, des 47jährigen Jawaharlal Nehru (״An Autobiography“, Verlag John Lane, London, 607 S., mit 13 Bildtafeln, 15 sh.). Nehru, von dem auch eine kurze Sammlung wichtiger politischer Auf- Sätze ״India and the World“ gleichzeitig (bei Allen & Unwin, London, 262 S., 5 sh.) erschienen ist, hat seine Autobiographie im Gefängnis geschrieben. Sie gibt vor allem eine Geschichte Indiens von 1920 bis 1935, eine Darstellung der revolutionären Bewegung, der inneren indischen Auseinandersetzungen um die Methoden des Befreiungskampfes, eine scharfe unerbittliche Kritik und Ablehnung der englischen Kolonialherr- Schaft. Es ist interessant, und zur Beurteilung der englischen Einstellung wichtig, daß ein solches Buch eines Mannes, der doch nach der üblichen Auffassung «in ״Hochverräter“ ist und im Kampfe gegen die Staatsmacht steht, in London selbst, in der Metropole des von ihm bekämpften Staates, in allen Ehren erscheinen kann und ein besonderer Bucherfolg (von April bis August neun Auflagen!) ist, der literarisch übrigens berechtigt ist; denn es ist ein außerordentlich gut geschriebenes Buch und ein wirkliches politisches und itienschliches Dokument. Es ist natürlich unmöglich, alle Stadien dieses Lebens und Kampfes hier zu verfolgen. Einige Streiflichter müssen genügen. Schon der Bericht über Kindheit und Jugend ist fas/.iniere11d. Der Verfasser, dessen Vater Pandit Motilal Nehru ein reicher Anwalt westlicher Bildung und einer der Prominentesten in der älteren Generation der Unabhängigkeitsbewegung war, wuchs in Allahabad in freigeistigem Brahmancn-Milicu auf, in einer Zeit der Lösung uralter religiöscr Fesseln, die wir ähnlich bei anderen Völkern (auch bei Juden) beim Ucbergang zu westlicher Bildung beobachten. Er hat englische Gouvernanten, lernt zwar auch die indischen Mythen und Traditionen, ist aber sehr kritisch gegenüber den indischen Bräuchen und Riten. Jawaharlal erzählt auch, daß bei den Kaschmiri, zu denen er gehört, die Mischehen (mit anderen Indern oder gar aus dem indischen Kreis heraus) verpönt waren, aber seine beiden Schwestern haben Nicht-Kaschmiren geheiratet und ein anderes Familienmitglied sogar «in ungarisches Mädchen, ln früher Jugend lies! Jawafiarfaf viele englische Bücher und mit 13 Jahren wird er von Aimic Besaut selbst in die Thcosophischc Gesellschaft feierlich eingeführt, doch ist die Theosophie für ihn nur eine kurze Episode, immer stärker tritt seine rein weltliche, areligiöse Denkungsart hervor. Mit 15 Jahren kommt er in die berühmte Schule von Harrow in England, wo er sich sehr wohl fühlt. In diesen! Kapitel finden wir u. a. folgende Notiz: ״In unserem Wohnhaus und in anderen Schülcrhäusem waren auch einige wenige Juden. Sie hielten sich recht gut, aber es war immer ein Hintergrund von antisemitischen Gefühlen da. Sie waren eben die ,verdammten Juden‘, und bald begann ich fast unbewußt zu glauben, daß es richtig sei, dieses Gefühl zu haben. Aber niemals habe ich wirklich antisemitisch empfunden, und in späteren Jahren hatte ich viele gute Freunde unter den Juden.“ In Cambridge, wo Nehru dann von 1907 studiert, gibt es einen indischen Club, in dem ausgiebig politische Diskussionen abgchaltcn wurden. Auch sonst nahm er an allem teil, was junge Menschen damals bewegte, von Flugtechnik bis zu Freud und Wcininger. Im Debattierclub des College hörte er auch Edvin Montagu, den späteren Staatssekretär für Indien (der bekanntlich Jude war). Von ihm, so schreibt Nehru, habe er zuerst die moderne Definition des Glaubens gehört: ״etwas zu glauben, was nach der Vernunft nicht wahr sein kann, denn wenn die Vernunft es bestätigte, wäre es kein blinder Glaube“. Nehru war ganz und gar von seinen naturwissenschaftlichen Begriffen beherrscht, denn ״die Natur- Wissenschaft des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts war im Gegensatz zu der heutigen sehr selbstsicher". Der indische Nationalismus von 1907, ebenso wie jeder orientalische Nationalismus, war religiös unterbaut, und hiervon beginnen die Jungen sich nun abzuwenden. Eine neue Aera kündigt sich an. Aber fast 25 Jahre später steht Jawaharlal wieder dem religiösen Phänomen — verständnislos, wie er selbst betont — gegenüber, als der von ihm verehrte Gandhi den nationalen Kampf mit religiösen Mitteln führt. Jawaharlal aber, der nun, nach Indien zurückgekehrt, in die indische Politik eintritt und bald einer der Führer der ״Kongreß“-Partei wird, ist ein durchaus moderner Geist, ein Intellektueller und Freidenker. Er hat die englischen Ideale von politischer Freiheit, der Fairness und des Gentleman in sich aufgenommen, und mit diesen englischen Maßstäben mißt er nun die englische Verwaltung und Regierung in Indien. Die Engländer bekämpfen ihn und werfen ihn immer wieder ins Gefängnis, aber sie haben dafür Verständnis; sie verkehren mit Menschen, die als Rebellen aufgetreten sind und im Gefängnis saßen, nachher wieder mit allem Respekt. So haben sie Gandhi, Nehru und viele andere behandelt, so mußten sie den zweimal von ihnen deportierten Zaghlul in Aegypten später als Führer seines Volkes anerkennen. Nach demselben Rezept verfahren sie anscheinend in Palästina, wo der High Commissioner mitten während des Aufstandes die Häupter der Rebellion, die doch nach striktem Recht Vorbrccher sind, im Konzentrationslager besucht, wo dem militärischen Rebellenführer ein ehrenvoller Abzug arrangiert wird und die aus dem Konzentrationslager Entlassenen wieder als politische Fülirer anerkannt werden. Dieses merkwürdige Verhalten der Engländer auf der einen Seite, die naive und kompromißlose Unabhängigkeitsforderung der jüngeren Genenillllllllllllllllillllllllllllllllillllllllllllllllllillllillilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllll DER DRITTE TAG Foto: Walter Vogel, Main* fjif־ llllll[|lll[[[llll!l|[|||[|lllllllll|[lllilll!l[ll[||||lillllllillll|[lilll[|[[l[|li[[|||![l![|||l!l[l!i|[(ll[li[||[[ill[|[[[[[[||[[l![[[|!l!|[|1l[||[([|li[[[|| ration auf der anderen Seite, lernen wir in der Darstellung von Jawarhala! Nehru gründlich keimen. Ebenso aufschlußreich ist die Schilderung der innerindischen Partcivcrhältnisse. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den einzelnen Gruppen der Nationalisten sind typisch. Da sind auf der einen Seite die Realpolitiker, die schrittweise durch Verhandlungen mit England vorwärtskommen wollen und, wie Jawarhala! sagt, durch Annahme von Regierungsposten allmählich Gefangene des Systems werden. England zieht sie zu sich herüber, indem es gleichzeitig durch ihre Ernennung dem indischen Nationalismus einen Tribut zollt. Vielleicht versteht man hieraus deutlicher, warum Herbert Samuel den Aufrührer Hadsch Einin aus dem Gefängnis geholt und auf den Stuhl des Mufti von Jerusalem gesetzt hat, und auch warum der Mufti ängstlich bemüht war, den Schein zu vermeiden, daß er nun mit dein Mandats- Regime ausgesöhnt sei. Gegen die Realpolitiker und Pariamentarier steilen die verschiedenen Typen der Unbedingten: aut der einen Seite Gandhi mit seinem Prinzip der Gewaltlosigkcit und des wirtschaftlichen Kampfes durch Selbstspinnen, auf der anderen Seite die Jüngeren, die jede Zusammenarbeit mit der Regierung ablehnen und eine Freiheit«- politik auf lange Sicht machen wollen. Im Mittelpunkt steht das Prinzip der gewaltlosen ״Non-Coopcration“ — ein Schlagwort, das (freilich ohne das für Gandhi wesentliche Element der Gewaltlosigkeit) von anderen orientalischen Völkern aufgegriffen wurde. Die in Indien besonders komplizierte soziale Lage wird erst von den Jüngeren, darunter Ja- Teppiche / Möbelstoffe / Gardinen■ BLUMENFELD, Nürnberg, Adlerstraße 36 I wariialaf Nehru, als ein Problem erkannt. Die Tatsache der ungcvveckten Miliionenmasseu gehört ebenso zur indischen Wirklichkeit Wie die Spannung zwischen Moslems und Hindus, die eine schwere Belastungsprobe für die indische Nationalbewegung bildet. Die Moslems waren wegen der Behandlung der Türkei nach den! Kriege aufgebracht. Die Brüder Ali, wahrend des Krieges von den Engländern im Gefängnis gehalten, versuchten die Moslems an (ihandi und die Nationalbewegimg zu binden. Diese beiden sind später auch zionistischen Kreisen bekannt geworden; der eine, Mob am cd Ali, starb im Januar 1931 während der Round Tablc-Konfcrcnz in London und wurde dann auf Veranlassu 11g des Jerusalemer Mufti auf dem Haram es Schcriff in Jerusalem beigesetzt, während sein Bruder, S c h a u k a t AI i, sich in der bewegten Zeit nach 1930 lebhaft für die Sache der palästinensischen Araber cinset/te und wiederholt in England zu ihren Gunsten intervenierte. Seine Hinneigung 1 ze י ALLIGATOR dos sind g u I e Lederwar on UNSERE VERKA Berlin, Tauentzirnstrtißu lf> Humburs, lunjffcrnütiey 4'\ Kol n a. Rh., HohcSlraßp US Essen, Lirnbeokerstraßp 10 JE SG ESC HAFTE: Essen, Am Hauptbahnhof 10 Bochum, Kortumstraße 67 F r n n k f u r t - M., Roßmarlrt 15 Zentrale: Offenbach a. M. eld, Herzogstraße 36 zu j!a!1 islamischen Ideen bezeichnet zugleich die Abwendung von 11er Nationalbewegimg. Die Autobiographie von Nehru, bei allem Respekt von starker Kritik gegenüber den früheren indischen Führern erfüllt, zeigt von der indischen Seite her, die der Europäer nicht immer zu sehen gewohnt ist, die Entwicklung der Verhandlungen mit England bis zur Round Table-Konferenz, deren Resultat schließlich in diesem Jahre vom englischen Parlament unter Dach und Fach gebracht wurde und jetzt in Form der neuen Verfassung durchgeführt werden wird. Es gibt vielleicht kein besseres Buch zum Verständnis dessen, was im Orient heute vorgclit. Die Europäisierung ist in Indien, wo schon mehrere Generationen mittefstänrdischer Jugend an englischen Universitäten studiert haben, weit vorgeschritten. Und nun will dieses gereifte Mündel den Vormund los werden. Jawaharlal sieht ganz klar; er will keine kleinen Konzessionen, 111111 obwohl er weiß, daß ״das Leben stets zu Kompromissen zwingt“, gebe es doch kein Kompromiß zwischen britischem Imperialismus und indischer Freiheit. Wir wollen, sagt er, ״mellt eine neue Vervvaltung, sondern einen innen Staat... Nur die völlige Bescitigung der britischen Herrschaft wird eine wahre indischbritische Cooperation möglich machen״. Aber diese Ablehnung gegen den Imperialismus bedeutet nicht Ablehnung der englischen Kultur: ״Ich persönlich schulde in meiner geistigen Ausbildung Engl a 11 d 7 u v i e 1, um ihm je völlig fremd gegemibcr/ustelicn. Was immer ich tue, ich kann mich nicht befreien von der Denkungsart, von den Wertmaßstäben, nach denen ich andere I ander und überhaupt das Leben beurteile, und diese habe ich in England in mich aufgenommen. All imune Vorliebe (abseits von der Politik) gilt England und dem vnglisi lien Volk, und wenn ich ein unversöhnlicher Gegner der britischen Herrschaft geworden bin, so geschah das fast gegen mich seihst,“ Mehrere der öS Kapitel des Buches haben ein Motto, meist aus der englischen oder indischen Literatur, Dem letzten, ״Epilog“, ist ein Spruch aus dem Talmud vorgesetzt: ״LN ist uns auferlegt, unsere Arbeit zu tun, aber es ist uns nicht beschießen, sie zu vollenden“ (Ls handelt sich offenbar um eine etwas ungenaue, aber sinngemäße Wiedergäbe des Ausspruchs von Rabbi T.irfon in ״Pirke Aboth" II, 16). N’iedergeschricben im Gefängnis am 14. Februar 1935, ohne Resignation, im Bewußtsein, daß noch viele Jahre kampfreichen Lebens vor ihm liegen. Mit der Wahrheitsliebe, die eines der eindrucksvollsten Kennzeichen dieses Buches ist, spricht er aber zum Schluß die Erkenntnis aus, daß er nicht das Fühlen der indischen Massen repräsentiert. ״Ich bin eine seltsame Mischung von Ost und West, überall am Unrechten Platz, nirgends zu Hause. Vielleicht ist mein Denken und meine Lebensanschauung näher zu dem, was man ,westlich‘ nennt als zum ,(festlichen‘, aber Indien haftet an mir wie an all seinen Kindern in unzähligen Formen; und liinier mir liegt, irgendwo im Unbewußten, das rassische Gedächtnis von hundert (oder wie immer die Zahl sein mag) Generationen von lirolimancn. Ich kann mich weder von dieser Erbschaft der Vergangenheit, noch von meinen neuen Errungenschaften befreien. Beide sind Teile von mir, und obwohl sie mir sowohl im Osten wie im Westen helfen, erzeugen sie in mir auch ein Gefühl geistiger Einsamkeit nicht nur in meiner öffentlichen Tätigkeit, sondern im Leben selbst. Ich bin ein Fremdling und Ausländer im Westen, ich kann nicht daztigehürni. Aber in meinem eigenen Land fühle ich mich manchmal auch wie im Exil.“ Ein merkwürdige-. Buch; auch wer nicht alle politischen Ansichten und Urteile des Verfassers — der heute wieder Präsident des indischen Nationalkongresses ist — teilt, wird im Baun gehalten und lernt daraus nicht nur eine ungewöhnr lieh starke Persönlichkeit kennen, sondern auch viel über das Wesen der Menschen, die, aus Ost und West gemischt, immer mehr für das Geschick des Orients entscheidend werden. R. W, Zionistische Tagungen in London. Unser Londoner J. K.־ Korrespondent bericht it: Enter dem Vorsitz von Dr. S. R a - widowicz fand die erste anglo-jüiliselie Jugendkonferenz für H e b r a 1 s e 1! statt. Im Mittelpunkt der Tagung stand eine Ansprache von Professor Brodetsky, der die politische Bedeutung einer hebräischen Bewegung in England unterstrich und den Einfluß, der von einer solchen Bewegung auf die anderen jüdischen Ci enternden der Diaspora besonders in den englisch-sprechenden!.ändern ausgehen würde. Die Konferenz richtete die Aufforderung an die veraut wörtlichen Körperschaften, das hebräische Schulsystem in Osteuropa zu unterstut/eti. Es wurde eine einstimmige Resolution gefaßt, in der die Schaffung eines ständige« Kulturfonds gefordert wird. — Die Wizo hielt ihr« 17. Jahreskonferenz ab, an der zahlreiche Delegierte teilnahmen. Die Präsidentin der Organisation, Mrs. Robert Salomo«, konnte in ihrer Eröffnungsrede auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Infolge der intensiven Propagandatätigkeit unter Leitung von Mrs. Ariel Bension konnte die Mitglie-d erzähl wesentlich vermehrt werden. Die Einnahmen stiegen auf 7000 Pfund, eine Zunahme von 2000 Pfund gegenüber dein Vorjahre. Neue Ortsgruppen wurden in Blackpool, Stockport, Oriekiewood, South Shields und Margate gebildet. Von Mrs. Anthony de Rothschild wurde ein Begrüßungsschreiben verlesen. 14er Hauptteil der Referate war Fragen der Propaganda gewidmet. Mrs. Sieff wurde zur Präsidentin des Verbandes gewählt, Mrs. Solomon zur Vorsitzenden. Londoner Vizepräsidenten sind Lady Fitzgerald, Mrs. lrwcll, Mrs. Liebster und Mrs. Simo« Marks. J- K, BRILLANTENE? Robert Bucho & Co. Berlin, an der Gedächtniskirche