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Jüdische Rundschau · 1936-11-13 · Heft 91 (13.11.1936) · page 16

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 91 (13.11.1936)
Date
1936-11-13
Page
– (sequence 16)
Language
German
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S«lb* IR JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 91, 13. XL 193« Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Künstlerisches und geistiges Leben Beuthen. Der Jüdische Kulturbund Oberschlesien cröffnele (auch in üieiwit/, Rntibor und Oppeln) mit Calderons Lustspiel ״Dame Kobold“, aufgeführt durch das Hamburger tnsicmbie, die diesjährige Spielzeit. Unter der gewandten Regie von Dr. II u x b a 11 m bewahrten sich in den Hauptrollen die Damen Ruth Festersen, Marie Luise Bruch und Edith H c r s s I i k sowie die Herren Brill, Melchior, Schindler, und insbesondere Kurt Appel. Die geschickte llülineneinrichtung von Alfred Müller und die Musik von Kurt Behrens fanden Anklang. — Auch mit dem Handpuppenspiel ״Was Kasper in Afrika erlebte“, das für unsere Kleinen an den Nachmittagen gleichfalls durch Künstler des Hamburger Kulturbund-Ensembles (Max Wä c h t e r,‘ Kurt Schindler, Rita Sahn m) aufgeführt wurde, hat der Kulturbund das Richtige getroffen. Diu Kinder amüsierten sich köstlich. Breslau. Ein Vortragsabend von Lotte Schwarz (Rosen bäum) war dank seinem vortrefflich zusammengestellten Programm ein im besten Sinne j ü d i s c h e r Abend. Zinn unmittelbaren Erlebnis wurde er in der künstlerischen Nachforschung durch I ran Schwarz, die mit (jedichten von Max Brod, Hilde Marx und Edith L. Meyer, einem d«n Kampf zwischen Hand und (joliafh schildernden Roman• kajmel (von Josef Wenter) und vor allein mit der inhaltlich und sprachlich iiIhtv, ,׳dtigeiulen i.egende Stefan Zweigs ״k'ahcl rechtet mit Gott“ kaum zu tiberbietende Leistuagen bot, —d _ Dessau. Der Jüdische Kulturbund Anhalt eröffnete sein« WintcrspiH/eit am 25. Oktober mit dem Ciastspielkabarctt ..l>tr schiefe Spiegel'•. •- Am 8. November konzertierten Nikolaus (Iran dan, London (Cello) und Haioi Lira 11 da ri, London (Klavier); ihr Programm umfalife Beethoven, Men• dclssolut, Chopin 111111 Weber. 1 >11; beiden Kandier wußten den Abend zur wirklichen Feierstunde nt gestalten. Hildesheim. Der Kulturbund eröffnete sein Wmterpr»• gr.'iuun am 20. Oktober mit einem Konzertabend des h י I י ln igeii Oiigcr-י ׳ ).-car Reis (< >.י\י.י Rcnardv). Begeisterter heiial! iimbr.niste den kleinen Kimstier für seine auberordent-!iiiie l.ei'-timg. Die 1 luuptnummer des Programms bildete das Keui/ert von Pag.innig das von dem Künstler mit voller Sicherheit, mit Reinheit und Schönheit vurgeir.igen wurde. — Am 20. Okinber hatten die Mitglieder des Kulturbundes Oe• Icpenheit, in Hannmer Alexander K i j) n 1 s zu hören. Ls war ein großes Erlebnis, ein unvergeliiicher, genußreicher Abend. ' W. M. Köln. Einer der interessantesten Klavierabende innerhalb des Jüdischen Kullurbumles Rhein-Ruhr wurde von Joseph Schwarz bestritten. Ungewöhnliche Innerlichkeit und Geistigkeit, erschöpfender Anschlag und kristallklare Technik — alles ist da, um ein Orgelkonzert nach Vivaldi von I. S. Bach, die Sonate ß-nioll von Chopin sowie in ihrer Brillanz gefällige Stücke russischer Komponisten ins geeignete Licht zu rücken. Erika Sa mstm ((Storni), die im gleichen Konzert wirkte, sang — mit Prof, Schwarz am Flügel - Werk« von üluck, Händel, Mozart, Schumann, Mahler und Verdi und brachte außerdem italienische Volkslieder. Ihr sympathischer, wohlklingender Sopran verspricht Gutes, bedarf aber nach weiterer Ausbildung. — Frännc S c 11 in u c k 1 e r, die in der Kölner Jüdischen Kinistgeineinschaft konzertierte, ist ei 11 e Geigerin mit ansehnlicher Technik, mit Temperament und Musikalität. Sie spielte Werke von Dvorak und Smetaiu und die Mozart-Sonate C-Dur gemeinsam mit der Pianistin Erna Mann, die stell wiederum mit starkem Erfolg für die Chaconne G-Dur von Händel, die Walzer op. 39 von Brahms imil vor allen fur 3 Etüden von Chopin entsetzte. Ruth K i s c h - A r 11 111, eine Liedersangerin, hinter deren Interpretation tiefe-. Erleben steht, schafft immer wieder Be• deutendes und für die Hörer Beglückendes, Ihren aus• geglichenen Alt lieh sie Kompositionen von Beethoven und Hugo Wolf. Ein wundervoller Mitge.talter am Flügel war Willi Silo m o n, vier seinerseits mit Alice Rosenbaurn an zwei Klavieren die A-Dur-(Mo/art)-Variationen von Reger und eine Suite von Arertsky gekonnt zu Gehör brachte. Wie gewohnt, eroberte Dela Lepiiiskaja wieder alle Herzen der Rhcin-Ruhr-Kulturhuml-Milglieder und wurde innerhalb ihres reichhaltigen Programms jedem Geschmack gerecht. AI- Begleit er der pikanten 1 )isciise fungierte Walter Lazarus (l.ajtai), der sieh auch als Solopianist von Ranj; verdienten Erfolg erspielte. —a— Licßnifz. Am 17. Oktober fand ein gut besuchter )jeder- und Aricn-Abcm) von 1 copold Alexander statt. Am Flügel begleitete l.illi L i c 11 r e c 11 t. Das Programm brachte Lieder von Schubert, Brahms und Löwe. Die schöne, weiche Baß• stimme, die auch in der hohen Lage nichts an Klangfülle verliert, wirkte sich besonders in den Arien des zweiten Teils aus. Nach der Sarastro-Arie aus der Zauberflöte sang Alexander temperamentvoll ״ihrer Augen himmlisch Strah• len" aus ״Troubadour,“ und aus Hans Hciling von Marschner ״.An jenem Tag“. In l.illi Liebrecht hatte er eine Partnerin, die ihn mit guter Einfühlungsgabe dezent begleitete, ohne einer eigenen temperamentvollen und künstlerischen Note zu cfrtbehrcn. M.-Gladbach. Der Rezitation»• und Klavierabend des Jüdischen Kulturbundes M.-Gladbach-Rheydt bot eine fesselnde Zusammenstellung von Rhetorik und Musik. Die Sprecherin Erat Herrnstad 1-Dettingen und die Klavierspielerin Fr.ui Alice Krieg er-Isaac ergänsteti sich auf das beste. Die zahlreich erschienenen Zuhörer dankten beiden Künstle• rinnen auf das herzlichste. Man Stuttgart. Das im vergangenen Jahr« zum ersten Male in Berlin aufgeführte Tomverk van Hugo Adler: ״Balak und Bilam“, das biblische Szenen aus der Geschichte von Balak und Biiam in der Buber-Rosenzweigschen Uebersetzung bringt, wurde von der Stuttgarter Jüdischen Kunstgemein• scliaft unter der Leitung von Direktor Karl Adler in Statt-* gart zweimal mit Erfolg herausgebracht. Fast tausend Mensehen wohnten jeder der Veranstaltungen bei. Der Präsident des Oberrats der Israeliten Württembergs, Rechtsanwalt D*r. Gunibel, bczeichnete in einführenden Worten das Konzert als Auftakt der ״Seelischen Winterhilfe". Anwesend waren als Ehrengäste u. a. der geschaftsfülircmle Vorsitzende der Reichsvertretung, Ministerialrat i. R. Dr. Otto Hirsch, und der Präsident des Reichsverbandes jüdischer Kulturbün<le, Dr, Singer. Die Wiederholung der Veranstaltung fand als erste der vom Oberrat geplanten Darbietungen für die Landgemeinden statt. Ulm. Der Lieder• und Duetten-Abend Emmy Lußheimcr- Joseph, Sopran, und Wilhelm Guttmann, Bariton, Berlin, unter Begleitung von Judith Rosenthal, Herrlingen, gestaltet? sich zu einem künstlerischen Höhepunkt der Veranstaltungen des Ulm er Kulturbundes. Wiesbaden. Der Kulturbund eröffnete sein Winfcrprogratnm mit zwei musikalischen Veranstaltungen am 14. Gktober und 2. November. Am 14. Oldober fand ein Lieder- und Arienabend von Ernst Lewin-Wolff (Baden-Baden) statt. Er sang einige synagogale Lieder und Lieder von Schumann und Schubert, Volkslieder von Erich J. Wolff und Brahms, sowie Arien von Handel, Mozart und Tosti. — Einen tiefen Eindruck hinter!iellcn die Darbietungen des Mendelssohn-Trios (Leipzig): Hella Chitrik (Klavier), Leo Schwarz: (Geige), Paul B l u m e n f e 1 d (Cello) boten mit vollendeter Meisterschaft das Mendelssohn-Trio C״moll op.66, das Mozari-Trio (Köchel-Verz.) Nr. 564 und das Tschaikowsky-Trio A־moll op. 50 dar. Zionistischer Gruppenverband Rheinland-Westfalen. Der erweiterte Qruppcnvcrbandsvorstand hielt am I. November eine Sitzung in Wuppertal ab. Dr. Josef Ncubcrger (Düsseldorf) eröffnete die Tagung mit einem Gedenkwort für Dizengoff. Den Arbeitsbericht erstattete Georg Gut 11mann. In einem Referate über ״Aktuelle Fragen der KKL• Arbeit“ behandelte l)r. Hans Ca pell (Berlin) drei Probleme: Selbstversorgung des Jiscbuw, Eroberung der Arbeit in den Kolonien, Sicherheit der jüdischen Siedlungen. Die Lösung dieser (Tagen sei nur möglich durch neue, große Bodenerwerbungen. Im?.weiten 1>11 zeigte Dr. Capell den Auf- Schwung der Arbeit in Deutschland. Dr. Rudi Abraham (Berlin) ging in seinem Referate ״Mifal Bi/zaron u’bitachon — vor der neuen Aktion des Kli.“ von der Arbeit in Deutschlaud aus. Der Gedanke des Palästina-Aufbaues habe einen großen Teil der Juden in Deutschland erfaßt. Dr. Abraham erläuterte im einzelnen die Sondernufgaben des ״Mifal Bi/zaron u’bitachon״ und gab bekannt, daß diese Aktion in Deutschland nicht als Sonderaktion, sondern als die Kl 1.-Kampagne des laufenden Jahres durchgefiilirt werden soll. Das Hauptreferat ״Die Aufgaben der zionistischen Bewegung;1‘ hielt R.-A. Benno Cohn (Berlin). Er schilderte die weltpolitische Situation, den engliscli-italienischeii Gegensatz und die panarabische Bewegung. Auf der Grundlage politischer Parität sei mit den arabischen Mächten ein Ausgleich zu finden. Allerdings müsse die zionistische Politik elastisch sein, sie DER INSERTIONSWERT einer Zeitung ist von vielen Faktoren abhängig wie Inhalt, Erscheinungsweise, Verbreitungsgebiet und Auflagenhöhe. Diese Bewertungs.Maßstäbe ergeben ein ganz besonders günstiges Bild für die JÜDISCHE RUNDSCHAU Deutsdssprediende Juden in 63 Ländern der Erde lesen die JÜDISCHE RUNDSCHAU, weil sie die einzige jüdische Zeitung Deutschlands ist, die in jeder Woche 2weimal erscheint, daher JEDERZEIT AKTUELL ist und wirklich ganz eingehend unterriditet über Juden und Judenschicisal, über Palästina und das jüdische Geschehen in allen Teilen der Welt- Jüdische Fabrikanten und Großhandels »Firmen erreichen durch Empfehlung in unserer Zeitung ihre Jüdischen Abnehmer in allen Erdteilen. Verlangen Sic Anzeigcn-Preisliste, Ersdieinungs- Kalender, Sonderprospekte- Bei Uebersendung von Textunteriagen dienen wir Ihnen mit werbe» technisch durdigearbeitetem Angebot. Schreiben Sie nodi heute an unsere Anzeigen »Verwaltung JÜDISCHE RUNDSCHAU BERLIN WI5 / MEIMEKESTMSSE IQ müsse sich frei machen von Theorien und starren Formeln. Man könne volles Zutrauen zu der Kraft des Jischuw und insbesondere zu den politischen Sachwaltern der Bewegung haben. Uebergehcnd zu der Lage der Juden in Deutschland schilderte Benno Cohn die sozialen und wirtschaftlichen Ver- Lagerungen des letzten Jahres und die damit verbundenen Probleme der zionistischen Arbeit. Er behandelte auch die inneren Probleme der Zionistischen Organisation, wies auf die Diskrepanz zwischen Apparat und Bewegung Inn, die zwar durch die Größe der Aufgaben (Transfer, Zertifikate, Sammlungen usw.) verständlich sei, die man aber bekämpfen müsse und forderte einen engen menschlichen Zusammenhang zwischen allen Zionisten. — Eine lebhafte Diskussion, an der sich Erich Weinberg (Oelde), Fritz Lewinsohn (Köln), J. Brodinger (Duisburg), Dr. Fritz Ikcnberg (Köln), Georg Guthmann (Düsseldorf), Amtsgerichisrat ä. I). Ott® May (Köln), Dr, S. Löb (M.-Gladbach), Rabb. Dr. Philipp (Elberfeld), Ewald Stern (Gelsenkirchen), Hans Damidt (Düsseldorf), Fritz Bachenhcimer (Essen), Rabb. Dr, Klicrsfeld (Bochum), R.-A. Dr, Aaron (Wuppertal) beteiligten, beendete die Tagung. Der Preußische Landesverband Jüdischer Gemeinden, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr, 138, gibt bekannt, daß er durch die Häufung der Geschäfte gezwungen ist, eine allgemeine Sprechstunde für auswärtige wie für Berliner Besucher einzurichten. Diese findet Montag bis Freitag von II tö bis 13 Uhr statt. Unangemeldete Besucher können nicht darauf rechnen, außerhalb der Sprechstunde empfangen zu werden. Aus der Gemeinde Stettin. Im dritten Vierteljahr sind aus Stettin insgesamt 64 jüdische Personen fortgezogen und 23 zugezogen. Im zweiten Vierteljahr beliefen sich die Fortzüge auf 82 und die Zuzüge auf 34 Personen; im ersten Vierteljahr warenJ25 Zugänge und 96 Abgänge zu verzeichnen. Die Gemeinde Stettin hat vom 1. Januar bis zum 30. September um 87 Personen zugenommen. Demgegenüber waren 253 Abgärige zu verzeichnen. Der Gesamtverlust beträgt also 166 Persollen. Während die Gemeinde atn 1. Juli noch 2031 Seelen ) umfaßte, war ihre Seekmahl am 30. September nur noch 1087. Am 31. Dezember 1935 zählte sie 2153 Personen. Persönliches. Am 8. November wurde der Seniorchef des bekannten Glciwitzcr Textilhauscs, Herr Müritz L e s c 11 - z i n e r, 70 Jahre alt. Ob cs sich um sein Wirken im Wohlfahrtsaus schuß der Gemeinde handelt, deren Körperschaften er seit etwa 10 Jahren angehört, ob es die Betreuung der Kranken oder die Förderung des traditionellen Judentums betrifft, stets hat der Jubilar der Gemeinschaft zur Verfügung gestanden und ihr ebenso mit Rat und Freigebigkeit gedient. Als langjähriges Mitglied der zionistischen Ortsgruppe konnten auch die nationalen Fonds jederzeit auf ihn zählen. Zionistisches und Gemeindeleben Hamburg. Am 9. September hatte die Hamburger *tische Ver» einigung ihren Miuiibciterkreis tu einem ״Zionistische« Zirkel־‘ eiageladen. l>r, P. Zadik gab eine« Ikricht der poläthehea Situation in Palästina. Dr. Brodies schilt leite unter Verwendung großen Zahlenmaterials die wirtschaftliche und soziale Struktur des Landes und berichtete von den Lei-tungen der nationalen i'outis. Als letzter Redner sjirach Dr. F losch, der eine ,,Bilanz des fahre»‘ gab und die kommenden Aufgaben der zionistischen Bewegung schilderte. Hannover. Zahnarzt Dr. S u l k e, früheres Vorstandsmitglied der Syn־ agogenpenicinde, ist nach Jerusalem übcrgesiedeU. Für ihn tritt Frau Nora Sclileisncr, die Vorsitzende der Ortsgruppe der Wizo, in das Kepräscniantcnkollegium ein. *־*־־ Dr. Joachim Prinz sprach in der Synagoge vor zahlreichem Publikum über? ,.Die Unruhen in Palästina und die Politik <103 jüdis׳ hen Volke!»‘*. — Der Direktor der Jüdischen Schule. Dr. Schwarz, ist nach den Vereinigten Staaten ausgewandert. Die Leitung der Schuh־ hat Studienrat Dr. Kothenberg au« Magdeburg ülHunoimnen- KOIn. Am 5. Oktober sprach Dr. Josef \Y e i ß. Berlin, über: ,.Palä- »tiuawiiuchait in der K1i»e — Liiahruageu — Aufgaben — Per- .speklivt'n‘־. Die Di/ungot 1 -t hilunkH'ier am 10. ( >kud>cr hatte einen deiart stinken Be-ut ii aufzmvd a־n, (hi'd der Saal wegm l.uberhiUtmg geschlossen werden mußte. Pr. Fiiiz ]kenherg eröffnete die Veranstaltung. Amt>ge!irh!sr,u i. R. Otto May behandelte den Werdegang Dizengoib. Adelheid ließ (Gesang) und Julius Goldberg (Iv 13 vier) trugen zum Gdingen des Abends bei. KUstrln. Aus Anlaß der (lltsjühiigcn Roseh-1 laselui nah-Akt ion veranstaliele die Zionistische Oit *gruppe ntn 3. Oktober in der Synagoge einen Vortragsabend, zu dem sie die Gemeinde cingeladen hatte. Nachdem der Vomtzende. Aithur Danzigcr, die Anwesenden begrüßt und in kurzen Zagen die augenblickliche Situation des Zionismus gestreift hatte, sprach KnhbinaNkandidat llemimm Salonion über: ״jüdische Selm k^abgemeinschalr. Stuttgart. Am 21. Sepiemker sprach In einer Gcmeiiidcveranstaltung Dr. (kor(; Joscphthal, Berlin, über das Tlitma: ״Der Kampf um Palästina und die jiidhclie Zukunft“. Wietbadca. Das Jüdische l.ehrlums hat seine Wintcrarheit begonnen. Ei Vortragsreihe behandelt das Thema: ..Sinngebung des Judentums, ilargcsteüt an charaklcristisehen Gestalten unserer Geschichte“, Kabb. Dr. Grüne wald (Mannheim) sprlchl über: ,Abraham“ (Der Wanderer); Rabb. I.)r. I) i e n c 111 a n n (< *ffenbach) über: ״Mosche“ (Der VolJsgründer) und über ,.Hiob“ (Der spätbihlLclic Jude); Rabb. Dr. Hahn (Essen) über; ״Jeliuda Ilalevi“ (Der Denker) und Rabb. l)r. I.azarus (Wiesbaden) über: ״Achad Haam“ (Das Ziel. Der neue Jude). Daneben sind verschiedene Arbeitsgemei iisrhaften ein(;,•- richtet. Rabb. Dr. Lazarus bc-linndclt: ״Die großen K uftnrzcitaher des Judentum1“, Lehrer Lilienth.rl spricht über: ״Stätten jüdisch,!־ Erinneren״ am Rhein und Main“. Lehrer Capell gibt eine .,Einführung in die hebräische Lektüre der Bibel mit allen Kommentaren‘', Lehrer Uiüncb.Hjni ״!.eichte Stücke atu dem Talmud fiir Anfänger“, die mode!»■ hei )mischen Sprachkurse sichen unter Leitung dos vom I-ehrhaus angcstclltcn Herrn Pan usch. — Ferner wurden Kurse für Jugendliebe, insbesondere für die hündische Jugend, eingerichtet. Wuppertal. Im Verband jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit sprach Koniektorin P. Loch, Köln, über; ״Die Frau in den verschiedenen Alijoth“. _ Ankündigungen Hamburg: Am 16. November: Mi-rachi, Flauen, Grefe llolzcr: Gesetzeskiinde. Am 19. November: ZtST., Philipp Möddel: ״Die Weit des Islam“. Am 21. November: Makkabi, Altona. Dr. Flcsch: ״Ere* Israel. Ftiifutig und Bewährung — Gegenwart und Zukunft“. 20.15 Ehr, l'uluiaillc 17. HZA'., ('1111g isvri. 23. Novemhct: Bar Kochba, Infoimaduii.-aheiul. Am 21. Nuvemher: Wizo, Tee-Nachmittag, Reterat Frau T.umenu-uld, 16.30 Uhr. 'km 25. November: Fianz-Rüsenzwei״-Gc»iiitblais-S:iftung:, Dr. Flcsch: ״Zionistische Geschielte seit der HaUtHir-Deklaration“, JuhnsaHee 54, 20.15 Uhr. Am 20. No• vemher: Z1ST,, Philipp Möddel: ״Die Welt des Isla״:“. Am 28. November: UZ.V., ( hug iwri. Mi-radii. Frauen, Dr. Flcsch: ״Zionistischo Neuerscheinungen“, 18.30 l'lir. Am 30. November: Kulturbund, Wimmer mul seine 30 Sänger, Convenigarten. Alle Veranstaltungen finden, .sowiit nicht anders angegeben, 20.30 l'hr, inrt Heim. Kppcn« deu te: bau in 6, .-lad. — Karlsruhe: Am 14. November, Karl-Friedrich- Luge, Kikgstr. 154, 20.30 Flir, k'ortiag Dr. Sigwart M'erlheimer, Karlsiiihi׳_Köln: ZOG. Am 14. November: Wizo, Vortrag Paula Lob; ..Die Frau in Palästina von de-r 1. Alijah bis heute“. Am 17. November; Intcitshk leis. Am 19. November: Arbeitskreis. Verunstaltungen um 20.45 l'hr int Heim, Cäei!ie״.t1.18-22. — Mülheim (Ruhr): Tagung der Aifn i1s״emeinsel1af: jüdischer Lehrer am Niedcirheiu am 22. No• vember, 16 I hr. Tagesordnung: 2. Absehniltt der Uli.schnah Trakt. Sclvahiv.it mit anschließenden Talmudsteüen (Fol. 2t a u. ff.). — Bealiiee l׳'r tu de 111 11 ab W a g h u 11 e r (im Jüdi-ehcn Kulturblind) in Baden-Baden an! 19. Novemlter; in Bremen am 24. Novembei; in GSrlifz am 30. November; in Hamburg am 25. Novemher; in Lübeck am 26. November; in Pforzheim am 16. November; in Stuttgart am 17. November. Familien Nachrichten Frau Sara G r e i 1 s I! c i 111 c r. geb. Weil!, Friesenbcim, begeht an! 17. November den 80. Geburtstag. Haupttehrcr i. R. Salotnon K a t z, Bad Ems (früher Gekenkirchen)f begeht am 1. Dezember den 70. Geburtstag. Herr Sa’lv Neu mann und Frau Uemiette, geb. Schlaum, Leszno (l.issa. Polen), Kra-in-kicgo Nr. 3, begehen am 26, November dm diamantene 1 Ioelizeil. Frau Lina O r t w e i I e r, Weimar, Brühl 0, begeht am 13. Novetu* her den 70. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 21, November (7. Kislcw): Werner Goldberg. Sohn von Julius Goldberg, Breslau 13. Gutenhcrgstr. 13. — I'dgar Raun t r, Holm von Aron Raune:׳, Luwmburg-Honncwcg, 7, זנת St. Willibrodr. «luden und Jüdisches im Rundfunk Freitag, 13. November: Paris (1648), 12.45: UoImt das Schmäh (Rabbiner Henri t hampagne). — Luxemburg (1304). 13: IL a Moszkoa-ski: Tarantella. — Paris (1848), 19: Gedichte von Madame Darias Milhaurl. — Mittel-England (296): U. a. Mcycrbeer, — Marseiile (400). 20.55: Ilfriodiade (Masscnet). — Brüssel, fb>"• (322), 22: U. a. Mendelssohn: Violinkonzert. — London (342), 22.20: U. a. Mendelssohn: Scherzo. Sonnabend, 14. November! V'cst-England (373), 21.10: Lb a. M“!׳ deUsobii: Aus der schottisvlien Sinfonie. — Warschau (1339), 21.30• LJ, a. Knrngold: Liebeslied. — Budapest I (550), 22.45: M«1kowiki: Malaguena aus: ״Boabdil“, JODISCI Ref Wie Rcpräsc gereicht tenversE .stand a sonen I nannten restlich( fügurig Wit 1. Schoyer Fuchs; 9. RA. Paul S 14. Dr. mann; 19. Dr. Kaufma 24. Dr. Berlak; Lewins: Schere! Moritz S. Lon 39. RA Eugen 44. Adt Wollen rad Ks 49. Max B 54. RA Juttgm; halt; 5' Rosenh Kornfcl Salome Stiehel: pltan 5 76. J. Bruno Dr. Ja Horner Theodt 89. K.* Alfred Lewin; Pcisacl 100. L James Banich Rat i. manu; 111. S irich .'ent; Korn; 120. n mann; 124. F 127. F ״ine ( 131. 1! Lassos Daum Rosen I Lud v.i heim; Kessle ReK.-F walde! Di Hein der s׳ jtulisel tige K hilf e ithergt Ki'mst! D uukka wird. stelhm werde Angeb üth. Kunst Sonn.־!! W.N0 Donna1 14. No SonnA1 H. No Dion»! 17. No r)ienft1 17, No Dienst 17. No Dirns! 17. No Dionsi 17. No Donn! 19. Nt Sonn« 21. Nc

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