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Jüdische Rundschau · 1936-11-06 · Heft 89 (6.11.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 89 (6.11.1936)
Date
1936-11-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nf. 89, 6. XL 1936 sein; als eine Politik hat sie sich im wcsentichen seit dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ausgebildet, denn damals machte man die Erfahrung, daß eine schroffe Unterdrückung der Kolonien nicht zum Ziele führt, sondern zum vollständigen Bruch. Daraus ergab sich der andere Weg, nämlich der des all mähliehen Entgegenkommens, um die unaufhaltsam zu immer größerer Selbständigkeit fortschreitenden Kolonien allmählich als Bundesstaaten oder Bundesgenossen dem englischen System ei «gliedern zu können. Unter diesem Gesichtspunkt wurde im letzten Jahrzehnt Aegypten aufgegeben, das Mandat über Irak beseitigt, und auch den palästinensischen Arabern gegen-!)her hat die Regierung eine zweideutige Haltung gewahrt. Dies gilt bis in die letzte Zeit, ja auch noch bei der Bekämpfung des Aufstands. Durch nichts wird cs deutlicher charakterisiert als durch den eigentümlichen Vorgang bei der Flucht des Rebclleiifuli.ers Kauk!i. Der Kommentar der ,,Times“, der das Entkommen Kaukjis als eine ״glückliche Lösung“ bezeichnet, drückt offenbar die Meinung der offiziellen englischen Kreise Palästinas aus. Man ließ den Rebellen entkommen, um nicht in die Verlegenheit m geraten, diesen I tebling des Volkes als Hochverräter aburteilen nt müssen. Die Engländer, die Sir Roger Casemeut hiiigerichtet, dadurch aber die Frcihtit-bewogimg Irlands nicht gebrochen haben, erin nein sieh, daß auch die Inhaftierung Zaghlttl Paschas, Gandhis und anderer nationaler Revolutionäre deren Popularität mir erhöht hat. Wir wissen nicht, ob man K.׳־uik!i ntil dieselbe Stufe stellt wie die־ Genannten, aber daß eine Regierung: den inneren feind, gegen den sie monatelang Krieg geführt hat, v o r s 111 z I i c h entkommen!aßt, ist jedenfalls ungewöhnlich. Es zeigt, welche Bedeutung man detn arabischen Nationalismus zuruißt, den inan nicht bis zum äußersten reizen will. * Die schwierige Situation, die durch die Kampfahstimmung im T e 1 - A vv i w e r S t a d t r a t, die zugunsten von Chekmche au-t'iel und zur Kampfansage des Zentrumsflugeis luhrle, erzeugt worden ist, wurde durch die 1: r 11 e 1111 u n g R o k a ein seitens der Regierung nicht erleichtert. Dieser Schritt der Regierung hat bei dem Teil der Stadtverwaltung, der für Rokaeh gestimmt hatte, starke Entrüstung hervorgerufeu. Abgesehen von den parteipolitischen Gegensätzen ist die Ycrwaltuiigstätigkeit von Rokaeh auch schon früher unter sachlichen Gesichtspunkten lebhaft kritisiert worden; wir erinnern z. B. an den letzten Wahlkampf, in dem Einwände gegen Rokaeh keineswegs nur von der Arbeiterpartei, sondern auch von einem Teil des bürgerlichen Lagers erhoben worden sind. Die Gegner Rakachs drohen jetzt mit Obstniktion, ebenso wie für den Fall der Bestätigung Clie* louches die Anhänger Rokachs gedroht hatten. Man muß jedoch objektiverweise anerkennen, daß formal die jetzige Opposition mehr Grund für sich hat als die vorige, denn sie kann darauf hinweisen, daß eine legale Abstimmung zu ihren Gunsten ausgefallen ist. Nach englischer Auffassung ist das Prinzip der Demokratie in .Selbstverwaltungskörpern noch immer maßgebend, und wenn in einem englisch regierten Land ein nach den demokratischen Methoden des Mehrheitspriu/ips gefaßter Beschluß durch Eingriff der Regierung ahgeändert wird, so ist dies ein ungewöhnlicher Vorgang, der bei den Betroffenen gewiß mit Recht Befremden und Verstimmung hervornifcn muß. Auf der anderen Seite muß daran erinnert werden, daß Palästina kein ״demokratisch“ regiertes Land ist 11ml auch gegenüber den Arabern keineswegs das Prinzip der Demokratie immer beachtet werden kann. Wie die Dinge heute liegen, müßten jedoch für das Verhalten alter indischen Gruppen andere GeslcbDpiinkfe als Partei-Egoismus oder formale Prinzipien maßgebend sein. Der politische Kampf tim Palästina tritt in sein entscheidendes Stadium, und nichts ist in diesem Moment wuchtiger als ein einiges Auftreten der Judenschaft des I andes, ja darüber hinaus aller an Paläsfin,ר interessierten Juden. Jede Spaltung in dein größten jüdischen Organismus des I arides Kt unter diesen Umständen schädlich. Es gilt, um höherer Interessen willen geringere Interessen zurückzusfellen, auch wenn diese kcinc-vcegs Kleinigkeiten, sondern ein sehr wichtiges Amt betreffen. Dieser Weg ist gewiß sehr schwer. Aber es wäre tief bedauerlich, wenn die Ueherzcugung von der Notwendigkeit einer schnellen Einigung nicht in beiden betroffenen Gruppen die Oberhand gewänne. Vielleicht ist es ratsam, daß eine nicht unmittelbar an dem Parteistreit von Tel-Awiw verwickelte jüdische Autorität eingreift und die streitenden Gruppen an den runden Tisch bringt. Die außerpalästinemlsche Judenhcif, die mit dem Werk des Aufbaus verbunden Ist, hat gewiß das Recht, die Forderung an die Juden Tel-Awiws zu stellen, daß sie eine Einigung zustande bringen und den Konflikt aus der Welt schaffen. Die Obstruktion eines der beiden Ftiigcl, der die Hälfte der Bevölkerung der Stadt repräsentiert, ist für Tel- Awiw untragbar. Es ist nicht unsere Sache, Vorschläge zu machen, in welcher Weise — durch zweckmäßige König Eduards Thronrede ln der Thronrede, die König Eduard VIII. am Dienstag vor dem englischen Parlament gehalten hat, war zum erstenmal ein längerer Absatz dein Palästina-Problem gewidmet. Der König brachte sein tiefes Bedauern darüber zum Ausdruck, daß es wlhrend der letzten sechs Monate zu ernsten Unruhen in Palästina gekommen ist. Infolge der so entstandenen läge sei die Entsendung von Truppen nach Palästina notwendig geworden. Ich begrüße es, fuhr der König fort, daß in der letzten Zeit eine Besserung der Situation eiogetreten ist Die von mir ernannte Kgl. Konimiss! 011 für Palästina wird Ende dieser Woche England verlassen und mit ihrer Untersuchung beginnen. Ich hoffe — erklärte der König zum Schluß —, daß die genaue Untersuchtmg der schweren Probleme durch die Kgl. Kommission eine dauerhafte Entscheidung berbeiführen wird. In einem anderen Teil der Thronrede wurde eine Gesetznovelle (Bill) angekündigt, die bei Wahrung der Ver- Sammlung-- und Redefreiheit die bestehenden Bestimmungen in der Weise ergänzen soll, daß gegen Personen und Körperschäften, die die öffentliche Ruhe um! Ordnung verletzen und den inneren Frieden gefährden, entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können. Die Notwendigkeit solcher Maßnahmen wurde dann auch in der Debatte von Ministerpräsident Stanley Baldwin unter dem Hinweis auf die Vorkominnisse im Londoner East End besonders betont. Eine Erklärung Baldwins Im englischen Unterhaus gab Premierminister Baldwin ln der Sitzung vom 3. November eine Erklärung über PalSstina ab. Die Regierung empfinde Befriedigung darüber, daß der sogenannte Araberstreik nach sechsmonatiger Dauer abgeblasen worden ist. Die Situation habe sich so verbessert, daß es möglich sei, die Kommission zu entsenden, deren Zusammensetzung schon vor einiger Zeit angekündigt wurde. Ich halt« es, so erklärte Baldwin, für sehr wichtig, daß während der Arbeit der Konimission, die sehr schwierig und heikel ist, wir so weit als möglich jede Kontroverse vermeiden, die die Leidenschaften aufpeitsehen könnte, die sich noch nicht beruhigt haben und nur zu leicht auf jeder Seite wieder aufftammen können. Es ist unsere ernste Hoffnung, daß die Parteien in Palästina in vollstem Ausmaß mit der Kommission zusainmenarbeite 11 werden, und daß das Ergebnis dieser Arbeiten zufriedenstellend sein und — wenn dies nicht zuviel erhofft ist für ein Land, wo wir zu viel« Enttäuschungen hatten, — eine Aera der Wohlfahrt und des Friedens einleiten möge. Sodann dankte Baldwin Lord Peel und seinen Kollegen dafür, daß sie diese Aufgabe übernommen hätten, die für manche Mitglieder der Kommission große persönliehe Unbequemlichkeiten in sich birgt; er sei sicher, daß niemand da sei, der die Schwierigkeit der Aufgabe and die Größe des Opfers an Zelt und Arbeit verkenne, die jeder aufbringen muß, der an dieser Aufgabe mitwirkt. Die Kommission sei stark und auch unparteiisch. Nicht für eng. fische Hörer, aber für das Ausland, das in dieser Sache nicht immer Bescheid weiß, wolle er betonen, daß in En g. iand eine Königliche Kommission eine völlig unao. hängig« Körperschaft sei. die nicht von der Reierung kontrolliert wird und vollkommen frei_ ist, in jedem inne zu berichten, den sie innerhalb der Bedingungen ihrer Aufgabe für angebracht hält. Die Abreise der Kommission Nach einem in den englischen Zeitungen veröffentlichten Communiqul reiste die Kgl. Kommission für Palästina am Donnerstag, dem 5. November, um 13.30 Uhr• vom Londoner Victoria-Bahnhof ab. Die Seefahrt geht von Marseille nach Port Said und von dort in einem Extrazug nach Jerusalem, wo die Kommission am II. November erwartet wird. Am Bahnhof in Jerusalem wird eine offizielle B e g r ü Bungs -Zeremonie stattfinden. Für die Mitglieder der Kommission sind Zimmer im King-David-Hotel reserviert. Die erste Sitzung wird öffentlieh abgehalten werden, doch dürfte nur eine beschränkte Anzahl von Personen als Zuhörer zugelassen werden. Die späteren geschlossenen Sitz.ungen werden vermutlich im King- David-Hotel abgehalten werden. Wie die Zeitungen weiter mitteilen, war Sir Horace Rumbold von seiner Frau und Tochter begleitet und auch andere Mitglieder der Kommission nehmen Familienangehönge mit. Dazu kommt der Stab der Beamten und des technischen Dienstes. In Jerusalem wurden folgende Einzelheiten bekanntgegeben: Die erste Sitzung wird am Donnerstag, dem 12. No• veraber, vormittags, abgelebten. Der Verlaut dieser Sitzung, die in einem feierlichen Rahmen stattfinden wird, soll durch den Rundfunk übertragen werden. Nach der ersten Sitzung wird die Kommission eine Woche dazu benutzen, mehrere Städte und wahrscheinlich auch jüdische Sied■ hingen zu besuchen. Sodann begibt sie sich nach Jerusalem zurück, um ihre weiteren Beratungen aufzunehmen. Es wird miigeteilt, daß unmittelbar nach dem Beginn der Untersuchungen der Kgl. Kommission High Commissioner Sir ,Arthur Wa'ucha pe als erster Bekundungen vor der Kommission machen wird. Der High Commissioner soll sich hierbei auf rein informai i v e 1) arlegun gen bcschränken und keinerlei Anregungen oder Empfehlungen Vorbringen. Die Kgl. Kommission wird ferner Aussagen des englischen und des armenischen Patriarchen sowie anderer hoher geistlieber Würdenträger über den Schutz der heiligen Stätten der Christenheit in Palästina entgegennehmen. Arbeitsteilung oder andere derartige Vereinbarungen — der Friede wieder hergestellt werden kann. Nur das Eine müssen wir aussprechen: Der Friede muH hergestellt werden, und zwar mit tunlichster Beschleunigting, damit die Welt, die jetzt anläßlich der Ankunft Man ickenkl ChanuJe^k ״׳< W?r bitten unser• 1'**־ Leser hierdurdi Nerz* liehst, die von ihnen benötigten (Kanukkab• Qtitlitnk• bei unseren Inserenten zu häufen und sich hierbei auf dio in der ״JDdlsdsen Rundschau" gesehenen Anzeigen zu beziehen. Zur ErteidMeruna der zv treffenden Geschenk * Wohl veröffentlichen wir auch in diesem Jahr eine Sonder-Rubrik unter dem Motto: Man schenkt zu Chanukkoh in den Ausgaben 95 (27. Not.), 96 (1. Dez.) und 97 (4. Der.]. Jüdische Rundschau Anzeigen-Verwaltung Berlin W 15 der Königlichen Kommission nach Palästina blickt, nicht das beschämende Schauspiel jüdischer Zerrissenheit erhält. * Die Eröffnung eines neuen Semesters in Jeru salem bietet gewöhnlich die Gelegenheit, eine größere (-)Öffentlichkeit mit den Plänen und Aufgaben der Hebräischen Universität bekanutzuinachen. Das junge Institut, das voriges Jahr seinen zehnten Jahrestag beging, kann bereits auf erhebliche Leistungen hinweisen, und ein Ereignis der letzten Zeit, die Einweihung des neuen Universitäts-Spitals, bedeutet einen gewaltigen Fortschritt zu einem der nächsten Ziele, der Errichtung einer medizinischen Fakultät. Die Universität hat in den letzten Jahren auch eine ganze Reihe netter wertvoller Lehrkräfte gewonnen. Für die Zukunft ergehen sich gewaltige Perspektiven. Die Universität kann ein Zentrum] iidisc 11 erWissen- Schaft werden, und wenn man bedenkt, welche gewmltigen wissenschaftlichen und geistigen Kräfte itn jüdisehen Volk noch brachliegcn, so wird man die Möglichkeiten dieser Entwicklung nicht gering einschätzen. Bisher haben viele Juden vereinzelt Großes in der Wissenschaft geleistet, erst diese Woche erlebten wir wieder die Ehrung eines jüdischen Gelehrten durch den Nobelpreis. Aber eine Institution, die den Namen des Judentums trägt und deren Gelehrte als jüdische Gelehrte schlechthin in Erscheinung treten, hat es noch nicht gegeben. Es bedarf nicht vieler Worte, um anzü• deuten, welchen Wert dies für das Judentum haben kann. Die größte Schwierigkeit der Universität liegt auf finanziellem Gebiet. Das Institut muß sich durch Sammlungen und Stiftungen erhalten, und das wird immer schwerer, je gröller der Umfang der Arbeit und damit nach das Budget wird. Einen Staat, der diese Universität finanziert, gibt es nicht. Um so wichtiger ist es, daß die Juden der Welt sich ihrer Ehrenpflicht gegenüber der Universität immer bewußt bleiben. Die Universität hat jetzt zum zweiten Male den Philosophen Dr. Hugo Bergmann zu ihrem Rektor gewählt, Bergmann hat in seinem ersten Arbeitsjahr durch seine sachkundige und objektive Führung der Rcktoratsgeschiifte Sympathien bei Professoren und Studenteu erworben, und zwar auch bei den Kreisen, die bei der ersten Wahl gegen ihn eingenommen waren. Wir erleben hier den seltenen Fall, daß ein Mann durch seine Arbeit und Integrität auch seine Gegner überzeugt. Die Opposition gegen Bergmann bei der ersten Rektorswahl beruhte weniger auf dem Zweifel an seiner Eignung als vielmehr auf der Unzufriedenheit mit den politischen Ansichten, die er als Privatperson bei früheren Gelegenheiten geäußert hatte, insbesondere in der Frage der Notwendigkeit eines jüdisch-arabischen Ausgleichs, für den sich Bergmann immer eingesetzt hat. Wenn jetzt Bergmann mit fast allgemeiner Zustimmung gewählt worden ist, so ist darin ein erfreuliches Beispiel dafür 711 sehen, daß es auch bei uns möglich ist, jenseits politischer Anschauungsdifferenzen die sachliche Qualifikation und die Persönlichkeit nach ihrem rechten Wert einzuschätzen. Bel den amerikanischen Wahlen am 3. November sind zehn jüdische Abgeordnete in das Repräsentantenhaus gewählt worden. Im Staate New York sind 44 Juiien zu Mitgliedern der Staatsversammhing und sieben zu Mitgliedern des Staats-Senats gewählt worden. Haaptsrhriflleiter: Dr. Robert Weltjch, Berlin Charlottenburg 8 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter! Kurt Loewensteln, Berlin W 15. Arueigenlciter und verantwortlieb für den Inhalt der Anzeigen! Hermann F1 n n, Berlin W 18■ Gültig Anzeigen Prehlistc 5 vom X. April 1939. Verlag und Anzeigenvei Wallung! iödische Rundschau, Berlin VV 15, Meinekestr. 10. P.-A. Oktober 35 064. — Druck: Siegfried Scholerm, Bln.-Schöneberg• lllT. Zukunft Ihrer Kinder biUang im; Landschulheim Florenz sahere fehlte nt!■tenet 1 Schulbildung Ne *um AbHuHum 2. För Knaben vnd Mitfchen von «— IS Jahren 3. Unter Leitung bewährter Pädagogen intensiv ste Sprachen pflege 4. Stodienbt!‘•eilt ig u ng in fast allea Staaten *י E*•»«• tteuehiSechute, Stenofpephi«, Sehreibmeeehlnt 6. Werkunterricht, Lernt• und Gartenarbeit 7. Vorbereitung tür Auswanderung*!ander 8- Haueärztliche Ueberwachimg, individuelle Förderung ft. Schönste Umgebung, gutes Klima, Sport 0י. EpeMctoetfige Vwgftegung, tertgambfts Preise, feeine Trtwtereehwtoeiflfceiten Aukflnfie u. Prospekte durch dis leitest: Qherrefierangsm! Dr. Werner Peiser Flerem, Villa Pani. Pion dei SteUari lfseaelB«l1»enxsn1WUIere«me>l•* «

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