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Jüdische Rundschau · 1936-10-30 · Heft 87 (30.10.1936) · page 15

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 87 (30.10.1936)
Date
1936-10-30
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 87, 30. X. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seif« 15 Die WIZO Im Sommer 1936 Dem von Dr. Nadja Stein redigierten Pressedienst der Wizo entnehmen wir folgende interessante Mitteilungen: Die Arbeit in den Institutionen der Wizo erfuhr während der letzten Monate nicht nur keinen Tag Unterbrechung, sondern war womöglich intensiver als sonst in dieser Jahreszeit, da nur wenige Schülerinnen ihren zwciwöchentlichcn Urlaub in diesem Sommer ausnützen konnten. Alle Institutionen blieben daher auch während der Sommermonate vollbesetzt. Auch die ständige Anwesenheit von Wächtern und Hilfspolizisten in allen Anstalten verlangte erhöhte Arbeit. Sowohl N a h a I a 1 wie A f u i e h und A j a n o t h waren auch vereinzelt das Ziel von Schüssen. Aber so wie in allen jüdischen Wirtschaften des Landes war man auch in den Lehrfarmen überall mit unerschütterter Energie daran, die Produktion zu erhöhen. In allen Lehrfarmen wurde der Gemüsebau vermehrt, besonders auffällig in Afuleh, wo der neugebohrte Brunnen im Orte die erforderliche Bewässerung zum ersten Male gewährleistete. In Nahalal erlaubte die Inbetriebnahme der neuen Molkerei eine bessere Verwertung der Milchprodukte. In Ajanoth wurde trotz aller Schwierigkerten noch im Juli mit dem Bau des dritten Hauses begönnen. In der H a u s w ir t s c h a f t s s c h u 1 e in Machlath Jizchak wurden gleichfalls verschiedene Vervolikommriungen im Garten und im Kiichenbetrieb vorgenommen. Eine neue Einführung bedeutete der zweieiuhalbwöchentliche Diätkurs, den die zwölf in diesem Herbst graduierenden Schülerinnen erhielten. Gleichzeitig mit dem Kurs wurde eine Menü- und Rezentkartothek angelegt als Grundlage für spätere derartige Kurse. Neue Wizo-Schiilerinnen aus Deutschland, ln normaler Weise vollzieht sich Abgang und Neuaufnahme in allen Wizo- Lehranstalten. Ende September traf eine Gruppe von 37 Mädchen aus Deutschland im Lande ein, die zweite Schar der 120 aus E)cutschland, für die die Wizo Schülerinnenzertifikate für das neue Schuljahr erhalten hat. Im August trafen die ersten 12 Mädchen ein, die die Wizo im Einvernehmen mit der Aktion des Councils for German Jevvry in ihren Lehranstalten untergebracht hat, sowie es mit der neuen Gruppe der Fall sein wird. Die Mädchen langten in Begleitung vo!1 Frau Dr. Eva Lübeck von der Haclischarah-Abteilung des Hechaluz Berlin nach guter, glatter Fahrt wohlbehalten ein. 11 Mädchen kommen nach Nahalal, 2 nach Afuleh, S nach Ajanoth, 4 in die Hauswirtschaftsschule in Nachlath Jizchak und die übrigen werden auf die kleinen Mischkej Hapoalofh verteilt. Die Mädchen sind fast alle zwischen 17 und 23 Jahre alt und die meisten haben schon eine erste Umstellung durch eine Hachscharah vorgenoinmen. Die Kinderfürsorgeinstitutionen der Wizo und der Hist. Naschim Zionioth zeigen als Rückwirkungen der geger.wärtigen schweren Lage einerseits einen überaus großen Andrang von Petenten und dabei so hilfsbedürftige Fälle, daß eine Abweisung sich sehr verhängnisvoll auswirken muß, andererseits eine sehr herabgesetzte finanzielle Leistungsfähigkeit, zumeist völlige Zahlungsunfähigkeit der Eltern. Das Säuglingsheim in Jerusalem z. B. behcrbergt 50 unter seinen 95 Pfleglingen, deren Elfern keinen Piaster zahlen können. 2 Kindern sind ihre Väter in der! Unruhen getötet worden, eine große Anzahl von Säuglingen stammen aus Flüchtlingsfamilien. Die Monate der Unruhen waren für das Heim, seine Leiterin und das Pflegepersonal außerordentlich aufreibend. Die Mütterschule in Tel- Awiw mußte von 40 Pfleglingen in der ersten Zeit der Unruhen auf ihren Normalbestand von 12 Säuglingen reduzieren, weil nur für diese Anzahl ein Budget vorgesehen ist. Bei den verzweifelten Fällen, die nun zur Aufnahme drängen, wirkt sich diese geringe Aufnahmefähigkeit der einzigen Landcsanstalf für gefährdete Neugeborene und Frühgeborene tragisch aus. Das Jemeniten Zentrum an der Grenze von Jaffa, das im Juni seine Tätigkeit wieder aufnahm, mußte wegen großer Gefährdung nach kurzer Zeit wieder geschlossen und die Mütter an die Säugliiigsberatungsstelle der Hadassah im Nathan-Strauß-Haus übersviesen werden. Die vier Tageskrippen der HNZ. in Tel ■ Awiw haben alle die Zahl ihrer Schützlinge erhöht. Es «׳erden jetzt durch sie 180 statt wie bisher 103 Kleinkinder betreut und man hofft die Zahl auf wenigstens 200 zu bringen. Die Bestreitung des Budgets, das fast ganz auf die Ortsgruppe Tel-Awiw fällt, wird infolge der sich verschärfenden materiellen Lage immer mühsamer. Die gerade jetzt wichtige garten- und hauswirtschaftliehe Arbeit der Warderinstruktioii wurde durch alle Terrormonate hindurch weitergeführt. Besonders gute Resultäte sind über die einmonatlichc Instruktion in Pardeß Hannah zu berichten. Dort standen 45 Wirtschaften unter der Aufsicht der Wizo-lnstruktorin, in denen Gemüsegärten und Hühnerställe mm Teil bestanden, zum Teil neuangelegt oder verbessert wurden. Die Wizo -Garte ninstr 11 ktorin von Jerusalem gab im vergangenen Schuljahr gärtnerische Anleitung an 3000 Kinder in H Kindergärten und 10 Schulen. Die gärtnerische Ausbildung der jüdischen Volks- Schullehrer und der Kindergärtnerinnen, die von so eminenter Bedeutung für den ganzen Zuschnitt einer Schule ist, muß in freiwilligen Fortbildungskursen erfolgen. Es ist Werbeplakat für das H über man-Or ehester Foto•: 31. Weißet!*!«!!», Tel-Awiw Mimrn T®4rS?B steinberc, HP ־וברובן! 1 *nAiiBR 1 1 . . .<438ענבוי 1fr• ס׳ ÜSllUnnn W'T ifivni Dizengoffs Die Testamentsvollstrecker haben nunmehr den letzten Willen Dizengoffs veröffentlicht und Tel-Awiw rüstet sich, um in einer großen Kundgebung nochmals seiner Trauer und tiefen Verehrung für den Vater dieser Stadt Ausdruck zu geben. Man bereitet eine große Gedächtnisfeier im Amphitheater des Messcgdändcs vor, die gleichzeitig als Auftakt für eine großzügige Sammlung zur Vermehrung des Meir und Zina Dizengoff-Fonds gelten soll. Denn Dizengoffs Wunsch war es, daß man sein Andenken dadurch ehren solle, daß das Museum, seine Lieblingsschöpfung, durch Spenden in seiner Existenz gesichert werde. Dizengoffs Führerrolle bestand darin, daß er mit Weitblick über die Bedürfnisse des Tages hinaus für die geistige und kulturelle Entfaltung der ersten jüdischen Stadl sorgte. Ueberall, wo es galt, bleibende Werte zu schaffen, war er ratend und helfend zur Hand, setzte er seine ganze Kraft ein und überwand alle Hindernisse. Durch seine hinreißende und von wahrer Begeisterung getragene Rede wußte er die Menschen für seine Ideen zu gewinnen. Und wenn viele köpfschüttelnd vor diesen manchmal utopisch erscheinender! Plänen standen, sahen sie schließlich das Werk durch die Energie und den unbeirrbaren Willen seines Schöpfers entstehen, wachsen und sich weiter entfalten. Es ist unmöglich, alle Institutionen zu nennen, die Dizen״ goff ihre Existenz verdanken. Aber es genügt ihm nicht, nur zu ״gründen“, Neues zu beginnen und als Protektor seinen Namen herzugeben. Dieser unermüdliche Arbeiter war immer zur Stelle, wenn man seiner Hilfe bedurfte, scheute keine Mühe und «׳ar bis in die letzten Tage, trotz seiner schweren Krankheit, vom frühen Morgen bis in die Nacht tätig. Ihn interessierte jede Kleinigkeit, er wollte von allem unterrichtet sein und erkannte mit Scharfb] .k den Kern jeder Sache, oft lange bevor andere auch nur den Sinn eines solchen Unternehmens begriffen. Als Dizerrgoff vor ungefähr 5 Jahren, als Tel-Awiw kaum die Hälfte seiner jetzigen Einwohner zählte und sich erst ganz allmählich zu entwickeln begann, den Plan faßte, auch eine Kunststätte zu schaffen, die der Bildung und dem Genüsse dienend, das kulturelle Leben fördern sollte, ging er sofort mit der ihm eigenen Zuversicht an die Ausführung des Gedankens und suchte einen kleinen Kreis vor! gleichgesinnten Männern, die ihn bei diesem Unternehmen unterstützen sollten. Das Museum Tel-Awiw war lange ein Jüdische Autarkie? Aus Tel-Awiw wird uns geschrieben: In Vorbereitung der Tagung der Histadrutli sind mehrere Aufsätze in der Presse erschienen, die sich mit wirtschaftspolitischeil Fragen befassen. Die Halbmonatsschrift ״Hameschek haschittufi“ führte in ihrer letzten Nummer im Leitartikel folgendes aus: Wir müssen unsere Wirtschaftspolitik auf Friedenszeiten und nicht auf die gegenwärtige anormale Lage basieren. Wenn wirtschaftliche belbständigkeit bedeuten soll, daß wir unsere eigenen Kräfte und Möglichkeiten maximal ausnützen müssen, so gibt es darüber keine Diskussion. Wenn diese Losung aber heißen soll Abschließung des jüdischen Sektors vom übrigen Palästina, so ist diese Sache weder möglich noch erwünscht. Sie ist nicht möglich, weil die Wirtschaften der Juden und Araber viel zu sehr ineinander verflochten sind, weil es unmöglich ist, durch den Druck der öffentlichen Meinuiig allein künstliche Mauern zwischen den beiden Völkern zu errichten. Dabei ist das Land so klein und so arm an Naturschätzen, daß selbst eine Landesautarkie, die beide Völker umfaßte, eine Utopie wäre, Aber auch erwünscht ist eine solche Abtrennung nicht, die zu ständigen Spannungen und Reibungen auch auf politische 111 Gebiet führen müßte, woran wir doch sicher nicht interessiert sind. Besonders schwcrwiegend aber würden die Folgen einer solchen Wirtschaftspolitik für die Industrie sein. Gerade die letzten Jahre beweisen die Wichtigkeit der Industrie für die Einwanderung. Und diese Industrie, die so vielen Einwanderern Brot gegeben hat, kann nicht damit rechnen, in großem Maßstab für den Export zu arbeiten, wo doch heute die meisten Märkte mehr oder weniger gesperrt sind. So ist sie auf die Kaufkraft der Bew׳oh- 11 er Palästinas angewiesen, und jüdische Autarkie würde bedeuten, daß auch der Käuferkreis sich auf den jüdischen Sektor beschränkt. Man spricht jetzt viel von der Verelendung der Fellachen infolge der jüngsten Ereignisse. Ein gleiches Schicksal könnte infolge wirlschafflicher Absperrung auch unsere Industrie treffen, die zwar heute den arabischen Käueine Frucht der Propaganda• und Lehrtätigkeit der Wizo, daß das Interesse der Lehrerschaft für die Schulgärtnerci von ahr zu Jahr steigt. In dem fünfwöchentlichen Fortbildungsursus für Heimatkunde, den die Vereinigung der Lehrer und das Tel-Awiwer Pädagogische Institut für Biologie auch in diesem Sommer veranstalteten und zu dem die Lehrer aus den! ganzen Lande zusammenkamen, war der schulgärttierischen Instruktion ein wichtiger Platz eingeräumt. Es nahmen 111 Lehrkräfte in drei Gruppen an dem Kursus teil, darunter 60 Kindergärtnerinnen. Mit Intensität hat auch die Arbeit der hauswirtsehaftlichen Instruktionsabteilung der Wizo mit dem 1. September wieder eingesetzt. Ein neuer dreimonatlicher Berufsschulungskurskursus im Kochen findet täglich von 6 bis g»/3 Uhr abends im Wizo-Haus statt mit 17 Teilnehmerinnen und ein Kurzkursus von 1*2׳ Monaten an den Nachmittagen. Auch in einigen Kibbuzim wurde im Sommer je einen Monat Instruktion erteilt. Je ein Koch- und Haushaltungskursus in Jerusalem u 11 d T e 1 - A w׳i w wurde zur Schulung arbeitsloser Mädchen veranstaltet. Auf Veranlassung der ßerirfsberatungsstellc der jung-Wizo wurde für 5 arbeitslose Mädchen und Frauen ein einmonatlicher B ü g e 1 k u r s in der hauswirtschaftlichen Schule der Wizo eingerichtet. Die Nähk 11 r s c, die von der Instrutrtionsabteilung der Wizo jedes fahr für Hausfrauen abgehallcn werden, finden immer viele ntcrcssentinncn. Unter Aufsicht der Hachscharah-Abteilung der HNZ. in Tel-Awiw fand während des Sommers ein dreimonatlicher Nähkursus für Mädchen aus den Flüchtlingsfamilien in den Räumen der Abendschule im Wizo-Haus statt. Bei der Aus- Testament Stiefkind dieser Stadt, da man den Zeitpunkt für eine Kunst- Sammlung für verfrüht hielt. Dizengoft aber warb unablässig dafür, brachte selbst die größten Opfer, unternahm Reisen und gab schließlich sein Haus für einen Neubau her, dessen feierliche Eröffnung er anläßlich seines 75. Geburtsfages vor wenigen Monaten noch erleben konnte. Nun hat Dizengoff seinen letzten Willen kundgetan. Sein Vermögen hat er dem Museum vermacht und sein steter Wunsch war es, daß man gerade diese seine Schöpfung in der ganzen Welt beachte und durch Hergabe von Kunstwerken zu dem großen jüdischen Museum mache, von dem er immer träumte. Nichts konnte ihn mehr erfreuen, als wenn man der« Museum eine Stiftung zugellen ließ. Und wenn auch das schriftliche Vermächtnis hauptsächlich an die Bewohner Tel-Awiws gerichtet ist, so sollten doch die Juden aller Länder sein Andenken dadurch -ehren, daß sie durch Spenden von Kunstwerken die Sammlung mehren. Mit ergreifenden Worten hat Dizengoff von Tel-Awiw Abschied genommen. Sie lauten: ״Meine letzte Bitte an die Bewohner Tel-Awiws: Einen großen Teil meines Lebens habe ich dieser Stadt gewidmet. Jetzt, bei meinem Scheiden, »!)ergebe ich eurer Obhut den Sohn meines Alters, mein Lieblingskind, das Museum Tel- Awiw. Behütet es, denn ein Segen ist in ihm. Dieses Institut wird in Zukunft zur Pracht und zur Ehre unserer Stadt werden. Die Leiter des Museums und des Nachlasses Meir und Zina Dizengoff werden nach meinem Ableben einen «esonderen Drive für einen Museums-FoniP veranstalten. Diesci Gelder sollen meinem Nachlaß angegliedert und als ewiger Fonds bewahrt werden, dessen Fruchte zur Erhaltung, Er- Weiterung und Entwicklung des Museums gebraucht werden sollen. Wenn euch mein Andenken teuer ist, so spendet diesmal freudig und bereitwillig, sichert die Existenz, und die Zukunft des Institutes —- dann werde ich in Frieden in meinem Grabe inmitten meines Volkes ruhen, hier in dieser teueren Stadt, die der Inhalt meines Lehens war.“ Als besonderes Zeichen der großen Verehrung und Wert- Schätzung, die Dizengoff in allen Kreisen genoß, isf zu erwähnen, daß der High Con1misrio««־r, Sir Arthur Wauc h o p e, gebeten hat, seinen Namen als ersten mit einer größeren Zeichnung auf die Liste zu setzen, und daß auch aus dem Ausland bereits größere Beträge für den Meir und Zina Dizengoff-Fonds eingegangen sind. K. S. fer noch nicht entscheidend braucht, die sich aber ohne den arabischen Markt und den Markt der angrenzenden arabischen Länder nicht wird in der für die Lin Wanderung notwendigen Weise entwickeln können. Ja, die jüdische Autarkie in Palästina würde uns sogar fremdes Industriekapital ins Land bringen, das seinerseits Industrien für die arabischen Massen gründen und für unsere Industrie eine sdneere Bedrohung darstellen würde. Audi würde unsere Abtrennung von der arabischen Wirtschaft uns von fremden Märkten noch mehr als gegenwärtig abhängig machen und die palästinensische Handelsbilartz noch mehr verschlechtern. Unser Programm 1m!ß in unserem eigenen Interesse ein Programm der politischen und wirtschaftlichen Befriedung sein. Aus dem gleichen Anlaß schreibt D. Horoivitz itn ״Dawar“: Unsere industriellen Aussichten sind geringer, als man meist annimmt, denn wir können die meisten Waren, die eingeführt werden, nicht zu einem konkurrenzfähigen Preise im Lande hcrstcllcn. Freilich könnte liier eine günstigere Zoll- Politik viel helfen, immerhin aber bleiben unsere Möglichkeiten beschränkt. Um so unsinniger isf der Plan einer jüdischcn Autarkie innerhalb Palästinas. Eine solche Abtrennung ist ein 7 w ei s c h n e i d i g « s(S c 11 w e r t, denn sie würde unsern Markt beschränken. Dabei ist gerade die jüdische Industrie eine der größten Hofintingen für die künftige Einwanderung. Aber eine Industriebeiülkerung steht in jedem Lande in einem gewissen Zahlenvcrluiltnis zur Landbevölkcrung. Beschränken wir n!1s auf den jüdischen Sektor, so ist die Höchstzahl der Aufnahmefähigkeit für Industriearbeiter •ctmeli erreicht, nehmen wir die arabischen, vorzüglich Landliehen, Bevölkerungsteile hinzu, so werden die IJinvanderungsmögliehkciten [ür Industriearbeiter ganz, wesentlich vergrößert. Die genauen Verhältiiis/ahlen für Ackerbau und Industrie stehen natürlich noch nicht fest, sicher aber •st. daß die Möglichkciten für eine Industriebevölkming mit der Größe der Landbevölkerung wachsen. Die Ausweitung des pal.istiiicnsisehen Marktes bedeutet die Festigung der jüdischen Industrie und die Vergrößerung der EinwaiiderimRsniöglichkeit. Seenannsschule am Strand von Tel-Awiw Stellung und ■festlichen Zcugnisverteilung am Schluß des Kurses wurden die anerkennenswerten Leistungen der Kursieiterül und der Mädchen gebührend gewürdigt. LüfiT• 1/1 Fl. Ufer Dessert-Obstweine, süß.von — 0.70 an Bo wlen• Weiß wein, Pfalz........ 0.54 0.75 Deutscher Rotwein, Pfalz.0.54 0,75 Preise verstehen »Ich ohne Glas. lll R- Ufer Tarragona, süß. Spanien. 0.75 1.2« Malaga, süß, Spanien ... 1.10 1,35 Muskateller, süß, Griechenland.1.15 1.40 Deutscher Wermutwein-, Zitronensirup............. Kirschsirup *N, Brunnenstraße 42 *N, Müllerstraße 144 *N, Chausseestraße 76 *N, Schlvelbelner Straße 6 ^O^PetersburgerSlraße^2^ *SO, GrOnauer Straße 15 *SW, Bergmannstraße 11 *Moabit, Gatzkowskystraße 31 *Moabit, Wilsrtacker Straße 25 *lichtenberg. Wismarplotz 1 Verkauf direkt vom Faß In allart mit varaehanan Stall•». 27 *Neukölln, Hermannstraße *Neukölln, Bergstroße 66 *Neukölln, Berliner Straße *Oberschöneweide, Wilhelminenhofstraße 40 12 *Steglitz, Schloßstraße 12t Schmargendorf, Berkaer Str. 5 Reinickendorf-Ost, Marlcstr. 45 *Weißensee, Berliner Allee 247 *Pankow. Woliankstraße 98 t/1 Fl. Hier El Fi. Liier ■ von 0.80 0.95 an Berliner Kümmel, pfifferaiiiz gesißt 35% 2.20 2.80 ..... 1.00 1.25 Aquavit.35%2.00 2250 .120 1.55 Deutscher Getreidekorn.40% 2.50 3.20 rordarn ela unverbindlich meine Freia!lata an. *Tempelhof, Berliner Straße 152 *Oranienburg, Berliner Straße 1 Potsdam, Charlottenstraße 69 *Brandenburg an der Havel. SteinstraCe 8 *Spandau, Potsdamer Straße 23 *Charlottenburg, Wilmersdopfer Straße 157 *Lankwitz, Charlottenstraße 34 *Schöneberg, Kolonnenstraße 7

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