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Jüdische Rundschau · 1936-10-30 · Heft 87 (30.10.1936) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 87 (30.10.1936)
Date
1936-10-30
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 ■H ||#1: ׳£?w*ו 'llf '• |: f M ״! #r:e:,T i i׳ ״**. d*:׳!« , י '4 #,' ׳״־*ו ■ןי v,.| 11 Pr ‘ j;, y>.. #» 1t j M zu einer l'ebrreinkunft ge v a n U m;11 e r e n ö H o an״■{, die zur I r e h a reit L i!uft van ümmeren rrielitung der Firma 1. geführt hat. Rechtsprechung; zu den deutschen Ehegesetzen I.a »du er i, 11* '* 11 r r t ü ן c n b o s c h hat jefrt be- L!te;1 1 .hochlidiung zwischen einem in s;a:1te;1!o;en Juden polnischer Herkunft r,1u trotz Verweigerung der Erteilung des es durch die deutschen Behörden entdie Vornahme der Eheschließung keine?־11*•‘ 11 11' L .a 1! V׳ 1 ügüih der!)1 ,!buch/ . li*' f. 1 f611!ח ul u ״!mlia!'!!ווי ijtfl״•' , und einer driit-vheii 1 «r; . Eilt fällig!, e 1! -/(.ug״i'- ־! srhieiifii, daß gegen! -# ״ Bedenken K'-Uämleti. fiir' Musik 1 i m Bruno W a i ז e Icboinv-K! Keine febhaft be; n/crti;rußt, m 11) t röifiicte die Amsterdam, vom h<d!;1 Schubert und Br.-ihue n, der das Violink״ seiner Ooncertidischen Publikum Solist war Brozert von Brahms Pariser Brie! Von unserem Berichterstatter K. P a r i s, 27. Oktober. Französisch-libanesische Verhandlungen Die Vertretung des neuen L i b a n o 11 s t a a t e s, die mit der franz1'״süu-!1 Regierung vcrhamlein soll, ist jetzt In Beyrouth zu-animciigclreten. Die libanesische Kammer hat außerdem eine parlamentarische Delegation gewählt, die sich mit der Regieriingskoinmis-ion vereinigen und nach Paris fahren wird. Mitglieder der Kommis-dou sind bisher: Emile lätkle, Präsident der libanesischen Republik, der auch die Delegation präsidieren wird, Dr. Avmib fallet, Generalsekretär der libanesischen kegieriing, [.mir K'haled Chelab, Präsident der Kammer, üichara Khourv, Chef der Opposition, Pedro Trad, früherer Kammerpräsident, sowie andere muselmanische, kathoiische und armenische Delegierte. Die Verhandlungen werden zuerst in Bey routh geführt werden, und zwar wird auf Iranzösischer Seite der Oberkommissar de Märtel die Verbandhingen leiten. Nach dem Abschluß dieser Vorbesprechungen wird die Delegation nach Paris fahren und dort mit den französischen Regierungsstellen in Verbindung treten. Wie Obcrkommissnr de Martei erklärte, wird sich der neue Iranz ö s i sc 11 - 1 i b a n e s i sc 11 e Vertrag genau dein kürzlich Unterzeichneten französisch-syrischen Vertrag angleichcn, d. h. den Libanon nach einer l,,Übergangszeit zu einer unabhängigen Republik machen, die mit Frankreich durch einen Allianzvertrag verbunden ist. Die Frage der Grenzen der neuen libanesischen Republik steht erklärte de Marte! — bereits außer Diskussion und ist definitiv geregelt. Bekanntlich hatte die svrisclie Delegation in Paris mit grober Energie die Ein- Verleihung des Libanon in die neue syrische Republik gefordert, doch hatten die Franzosen diese Forderung kategorisch abgelchnt. Die Syrer bemühen sich daher zur Zeit, eine JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 87, 30. X 1?36 Brie! aus Holland Von unserem Berichterstatter Die Bizz&ron - Aktion RI.. Den Haag, 27. Oktober. Die Aktion für den Mifal Bizzaron ist in vollem Gärige. Vom englischen Judentum ln allen gröberen Urteil sind besondere Komitees gebildet worden, in denen die Vertreter der wichtigsten jüdischen Organi-ntionen Zusammenarbeiten. Dr. Firns Auerbach ist aus Haila nach Holland gekommen, um hier seine bewahrten Kräfte in den Dienst der Aktion zu steilem In Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Ihrecht, Groningen und anderen Orten hat er niclit nur in öffentlichen Versammlungen, sondern auch vor geladenen Gästen und gelegentlich der Vorführung des Aalastiiiafiiuis ,,Dies ist das Lund'־ auf Grund seiner langjährigen Erfahrungen in Palästina und seiner besonderen Kenntnis des Araberproblems über die Lage in Palästina gesprochen. Die Ergebnisse der Bizzaron-Aktion sind bereits jetzt als gut zu bezeichnen, Bisher wurden mehr als 5 5 000 Gulden aufgebracht. Ton unserem Berichterstatter Holland Palästina Der Handel Hollands mit Palästina belief sieh in den Monaten Januar bis September dieses Jahres auf 13 601 t im Werte von 1 237 000 fl an Einfuhr aus Palästina und auf 4 567 t!וזו Weite von >>70 000 fl an Ausfuhr nach Palästina. Das bedeutet einen Ueberscliuli zugunsten der paiästinensisehen Au-fuhr nach Holland von 0 03 1 t im Werte von 261000 fl. Die eiste Zitiusseinlung, die von Tel-Awiw aus verschilft wurde — TOS Kielen Cirapetrucht .- wurde von dem hoilän* disclien i).mipf-diiff ״Groolckerk"' übernommen. Die Hamburger Recdcrfjrma ISoreharut, die Mituaternehmerin der j־>.sla-■ti!n-n"i>1:11011 Schn lalirmgese'.IschaSt ,,Atid“ ist, 0u־dam!׳r Schiffahrt!; J. K. London, Ende Oktober Zionistische Tagungen Die 13. Jahreskonferenz des Jüdischen Nationalforids für Großbritannien und Irland vermittelte einen sehr starken Eindruck durch den Eifer und die H 1׳:abe der zahlreich erschienenen Delegierten und □aste. Dem Besucher früherer englisch-jüdischer Tagungen!nullte das diesmal besonders stark hervortretende jugendliche Element besonders auffallen. Man konnte das ungewohnte Schauspiel erleben, daß die Redner wiederholt durch lebhafte Zustimmungen und Beifall unterbrochen wurden. Es scheint, daß der eng- Iische Zionismus in den letzten Monaten einen neuen Antrieb bekommen hat, der auch schon in dein vorliegenden Jahresbericht seinen Niederschlag fand (siehe auch den Bericht über den Vortrag von Prof. Brodetsky auf Seite 1. — Red.). Die Einnahmen des Nationalfonds in England übertrafen alle Erwartungen. Gegenüber 48 398 Pfund im vorigen Jahr und der _ Jahresquote von 50 000 Pfund wurden in diesem Jahr 61 738 Pfund eingenommen, Daneben lief die vom ״Council for German Jevvry“ mit Unterstützung des Nationalfonds durchgeführtc Aktion, die bisher annähernd 700 0<X) Wund aufgebracht hat. Den Zeichnern wurde dabei gestattet, den gezeichneten Betrag für den Nationalfonds zu bestimmen. Auf diese Weise sind bisher 90 000 Pfund für den Nationalfonds bestimmt und 30 000 Pfund bereits während des vergangenen Jahres an den Nationalfonds abgeführt worden. Im vergangenen Jahr wurde vom Nationalfonds ein Er- Ziehungsdepartement eingerichtet. An 300 Lehrer von 120 verschiedenen jüdischen Schulen und Religionsschulen waren Einladungen zur ersten Konferenz ergangen, von denen über die Hälfte erschienen waren. Im vergangenen Jahr wurde der erste Palästina-Tag in den Schulen veranstaltet, an mehreren Schulen wurden ständige Palästina- Ausstellungen, sogenannte Palästina-Ecken, mit Hilf« der Kinder eingerichtet. Korrespondenz mit Schulkindern In Palästina wurde eingeleitet. Zum Todestag Herzls und ßialiks wurden 101)00 Broschüren über das Leben dieser beiden Männer in den Schulen verteilt, die sehr gut aufgenommen wurden. Am Chamischa Assar b’schwat wurde zum erstemmal eine Kundgebung von 2500 Kindern veranstaltet. * minister» Leslie Hore-Belisha sind auch im gegen- "־artigen Unterhaus keine prominenten Juden vertreten. Nach dem Whitaker Almanach erscheinen 116 wichtige Tages- Zeitungen in England. Darunter ist nur eine teilweise in jüdischem Besitz. Alle anderen sind weder in jüdischem Besitz noch haben sie jüdische Chefredakteure. Vom 17 Sonntagszeitungen ist eine in jüdischen Händen. Unter den Generaldirektoren der fünf großen Banken ist kein einziger Jude. Ebensowenig stehen, mit Ausnahme der Alliance, Juden an der Spitze der großen Versicherungsgesellschaften. Die vier führenden Maklerfirmen an der Börse — in England ist das Maklerwesen streng konzessioniert — sind christliche Häuser. Lediglich m der Filmwelt haben die Juden einen führenden Anteil, * Zum zweitenmal kam kürzlich eine Klausel aus einem Mietsvertrag vor den englischen Richter, die folgenden Wortlaut hatte: ״Juden können als Mieter nicht angenommen werden.“ Es handelt sich dabei in beiden Fällen um größere Baugesellschaften, die Blocks von Miethäusern zu vermieten haben. Die Direktoren erklärten, daß sie persönlich nichts gegen Juden hätten und auch Einzelhäuser an Juden vermieten würden. In Mietshäusern hätten sie aber manchmal mit Mietern zu rechnen, die sich weigerten, in einem Haus mit Juden zu wohnen. Aus rein geschäftlichen Gründen sei es deshalb vorteilhafter, Juden als Mieter nicht aufzunelimen. nislaw II spielte. Wenige Tape vorher hatte Unherinan im Rahmen einer Vcruiisia.tung. die zugunsten des C'.omite voor Bijzondere JikhIscIic Belangen und des Palästinensischen Symphonie- Orchesters in der «,limmuiigsvollen Umgebung eines alten holländischen Schlusses stattfand, Werke von Cesar Frank, Bach und Brahms gespielt. lUibernmn benutzte die Gelegenheit seines Aufenthalts hier, um weitere Mitteilungen über tlas Palästinensische Symphtmic-Orciie.der zu machen. Am 2 f>. Dezember soll Tosc a n i 11 i das erste Konzert in Tel-Awiw dirigieren. Das Orehester bestellt aus etwa sechzig Musikern, die sielt jetzt nach Palästina begehen; mehr als die ITiifte von ihnen ist bereits dort eiiigetroffeit. Der erste Solist, der mit dem Orchester spielt, 1 ־st Adolf Busch. Das erste Programm ist bereits festgestellt. Ls umfaßt die Oberon-Ouvertüre von Weber, die zweite Symphonie von Brahms, das Nocturna und das Scherzo aus MetuU Ki-ohus Sommernachtstraum, die Unvollendete von Schubert und die Lciinoren-OüVcrture von Beethoven. Toscanini wird acht Konzerte im Orient leiten, und zwar in Tel• Awiw, Haifa, Jerusalem und in Aegypten. Im ersten San ntagmittag-Kon zert des Ooiicertgcbouw- Orchesters spielte Bruno Walter die zweite Symphonie von Brahms. Das Violinkonzert von I'agaiiini spielte dann der zwölfjährige, aus Deutschland stammende jüdische Künstler Theo O 1 ״ I. Issav 1) <> b r o w e n hat sieh als Dirigent des Haager Residentie-Orkesis bereits große Beliebtheit erworben. Kürzlich konnte er Mahlers ,,Lied von der Erde“ unter begeistertem Beifall des Publikums auffuhren. Unter seiner Leitung spielt nächstens Nathan M i 1 st e i n das Violinkonzert von Brahms. ln den Britischen Inseln wurden für das JahT 5696 bisher 15 187 Schekalim abgerechnet. Es wird erwartet, daß sich die Zahl noch auf 17 000 erhöhen wird, was für ein kongreßloses Jahr ein zufriedenstellendes Ergebnis bedeuten würde. Der Londoner ״Verband der Freunde der Hebräischen Universität“ veröffentlichte seinen Jahresbericht. Der Verband abonniert sechsundzwanzig wissenschaftliche Zeitschriften für die Universitätsbibliothek und erwarb auf Wunsch des Bibliothekars etwa hundert teilweise sehr wertvolle Bücher. Außerdem wurden Bücher- und Zeitschriftenspenden nach Jerusalem überwiesen. Eine Sonderspende von fünfzig Pfund ging an die Hebräische Universität. Mr, Harry Wright stiftete einen ״Alice Elke Wright-Preis“, der von der Hebräischen Universität alljährlich für ein hebräisches Gedicht oder andere literarische Arbeit verteilt werden soll. Da■ Ecuador-Siedlungsprojekt Im ״Jewish Chronicle“ antworten Cyri! Q. Hcnriques und Alec Qorodetz, die beide kürzlich von einer Studienreise aus Ecuador zurückgekehrt sind, auf die Einwände der Hicem und des Hilfsvereins gegen das von ihnen aufgestellte Siedlungsprojekt. Es wird hervorgehoben, daß bisher mir das allgemeine Programm veröffentlicht wurde und daß eine detaillierte Begründung noch ausstehe. Das März-Bulletin der Hicem enthalte den Bericht, daß in den Städten keine* Aussichten für Einwanderer bestünden, ln dem neuen Projekt handele es sich aber um eine Siedlung auf landwirtschaftlicher Basis. Das Scheitern früherer Siedlungsvcrsuche beweise nichts gegen die Eignung des Landes, da cs sich bisher nur um individuelle Versuche gehandelt habe, ohne Geldmittel, ohne Sachkenntnis und ohne organisatorischen Rückhalt, ln den vom Hilfsverein aus klimatischen Gründen abgclchnien Gebieten lebten seit Jahrhur/derten beinahe zwei Millionen Menschen, unter ihnen einige zehntausend europäischer Herkunft. Mit eiern Vertreter der Hicem seien die Einsender in Quito zusammengetroffen, er habe geäußert, daß er nicht beabsichtige, die von der' Regierung angebotenen Ländereien zu besichtigen. Der nach Paris gesandte Bericht enthalte mehrere Ungenauigkeiten. Palästlnansiscbe Kunst in London Die palästinensische Pianistin Nadja Eitingon gab kürzlich ihr erstes Konzert in London. Sie interessierte besonders durch die Uraufführung von zwei palästinensischen Komposition, ״La petite marche du grand Doctor Dooliüle“ von Sternberg und ״Badchan“ von Rosowskv. David Eder - Lehrfarm Zum Andenken an den verstorbenen englischen Zionisten Gegen die Judenhetze in England Dr. David Eder wurde die erste jüdische Lchrfarm in Ringlestone (Keilt) als David Eder-Farm offiziell eingeweiht. Die Marchioness of Reading, Vorsitzende des David Ed«r-Gedächtnis-Komitecs, führte den Vorsitz. Auf der Farm sollen jedes Jahr etwa zwanzig bis fünfundzwanzig englische Chaluzim für Palästina vorbereitet werden. Die Chaluzbewegung, die erst vor drei Jahren in England entstanden war, umfaßt heute bereits mehrere hundert Mitglieder. Der Einfluß der Jaden in England Gegenüber der faschistischen Propaganda, die sich' gegen den jüdischen Einfluß im öffentlichen Leben richtet, veröffentlichte Viscount Casticrosse kürzlich einige interessante Tatsachen im ״Suiidav Express“. Nur wenige Juden stünden an der Spitze führender Unternehmungen, Kein Jude gehört dem engeren Kabinett an, und mit Ausnahme des Verkehrs- London, 28. Oktober. (JTA.) Der englische Ministerrat hat am Dienstag und Mittwoch Beratungen über die durch die judenfeindliche Propaganda der Faschisten jedoch, daß bestimmte Maßnahmen anläßlich der Er- Öffnung des Parlaments angekündigt werden. Die Maßnahmen der Regierung dürften in der Form eines Gesetzes zur Wahrung der öffentlichen Ordnung; getroffen werden. Es ist zweifelhaft, ob diese Maßnahmen auch ein Uniformverbot umfassen werden, Die Londoner Diözesankonfcrcnz der englischen Hoch• kirclie hat einstimmig eine Resolution gegen die Bestrebungen, Antisemitismus im Londoner tastend zu erregen, gefaßt. Der Bischof von London fand scharfe Worte gegen die judenfeindliclie Agitation. Andererseits richtete er Angriffe auch gegen die Zionisten und warnte davor, sich gegenüber den Beschwerden der Araber taub zu stellen, enge Interessengemeinschaft — vor allem auch auf Wirtschaftliebem Gebiet — zwischen Syrien und dem Libanon zustande zu bringen. Polens Unterrichtsminister gegen Hochschulkrawalle Die Rechtslage der Emigranten Im Zusammenhang mit der Zubilligung eines Flüchtlingsnasses an die nach Frankreich eingewanderten Juden aus Deutschland hat jetzt die französische Regierung die Refugies zur Anmeldung aufgerufen und hat eine Anmeldefrist bis zum I. Januar l<»37 festgesetzt. Diese Festsetzung einer Sperrfrist hat in den Kreisen der Einwanderer einige Besorgnis hervorgerufen, da eine große Zahl von ihnen zur Zeit noch über gültige Ausweispapiere verfügt und erst nach deren Ablauf das französische Ausweispapier in Anspruch nehmen will. Man fürchtet daher, daß — wenn die Sperrfrist genau eingehalten werden sollte — nur ein relativ kleiner Teil der Emigranten von dieser Vergünstigung profitieren kann. Auf jeden Fall regelt aber die Initiative der französischen Regierung die Lage zahlreicher Einwanderer, die über keine oder keine ordnungsgemäßen Papiere verfügen und die infolgedessen seit Monaten mit administrativen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Warschau, 27. Oktober. (JTA.) Der Minister für Kultus und Unterricht, Prof. Wojciech Swientoslawski, hat durch die halbamtliche Agentur ״Iskra“ eine scharfe Erklärung gegen die letzten ju den feindliehen Ausschreitungen an den Hochschulen in Warschau und Lemberg veröffentlicht. Es könne nicht länger geduldet werden, daß mit Knüppeln und Messern bewaffnete Studenten in die Hochschulen eindringen und andere Teile der Studentenschaft terrorisieren. An die Rektoren und Professoren der Universitäten und Technischen Hochschulen des ganzen Landes richtet der Unterrichtsminister die Aufforderung, tatkräftig gegen diese Ruhe- Störungen vorzugehen. _ Wie. unser HG-Korrespondcnt in Santiago de Chile uns mitteilt, berichtet die dortige Presse über Verhandlungen, die Herr Simon Weil! aus Buenos Aires namens jüdischer Kolonisationsgesellschaften (anscheinend Ica) mit dem Chilenischen Minister für Landwirtschaft wegen der Ansiedjung von Juden geführt hat. Es bestehen Projekte für Ansiedlung der Juden in Ayscn, Magallanes und anderem südlichen Zonen Chiles. Herr Weill hat sich nach Empfang der erforderlichen Unterlagen in die betreffenden Gebiete begeben, um die Verhältnisse zu studieren. Händels ״Judas Makkabäus“. Wie die ״Germania" vom 23. Oktober meldet, hat der Dichter Hermann Burte auf Anregung der NS. Kulturgcmeinde einen neuen Text zu dem Handels dien Oratorium ״Judas Makkabäus“ eschrieben. Das neue Oratorium trägt den Titel ״Held und riedenswerk“ und behandelt die Not und den Wiederaufstieg des deutschen Volkes. Zu dieser Neugestaltung des Textes fragt das Blatt u. a.: ״Ist •die Gestalt des Judas Makkabäus nichts anderes als eine Angelegenheit des Juden- Volkes? Ist sie nicht vielmehr eines der lauteren Beispiele von echter, gottgläubiger Heldenhaftigkeit, die hier der Menschheit für immer beispielgebend vor Augen gestellt wird? Verehren wir heute nicht auch die letzten Azteken wegen ihrer tapferen, wenn auch nutzlosen Abwehr des Unterganges? Hat nicht Aeschylos sogar den Feinden seines Volkes in einem eigenen Drama, den ״Persern“, ein gerechtes Denkmal gesetzt?“ JASTIK ,14־ MOSSUL 52. ca. 3Sl 120 HERIS 72. 90 180 SCHIRM SCHIRWAN ca. 90 170 89. HAMEDAN ca 100 190 Verkauf nur Berlin Spandauer Sfraße32 SCHIRAS ^345, SUMAKK375, Kppkh Nr. 5 9r Marth ihr 393e E Zeit i seine lassen Lichte wissei kenne larvte beati d Spaß reizen Prinz genau A zwe sch u n willig Jahre rasch Und diese ßcg« und sie pi weit ״Die zweig präzis und I Geha sler nicht Gcscl deute l m i k sind zitier strui« der \ bewe Grim T reu Einei viele! müßt hier speai sei d diese recht ist d herk< ZU Sl das der n a c schm naiie selbe kers apod und heit unnö wird teilt. sehe! I u n der doxi Rieh Glau der liter des Werl dern als ״wir Rabl folg( der gelte dern strei!-׳ege wob stell Geh in d wird stim ist zwe! andc des selig so t keit zeit! scha thet bei wiss und und nich Krii nich keit ding um betu etw die fNK und sätz Erz Pen der Wen ern« beit glei

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