Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 82 (13.10.1936)
- Date
- 1936-10-13
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 82,13. OKTOBER 1936 Isa Kramer Der Kulturbund vermittelte dem Berliner jüdischen Publikum die Bekanntschaft der im Ausland weit bekannten — Sängerin wollen wir nicht sagen und Diseuse würde ihren Typ noch weniger treffen — Isa Kremcr. Sie sang vor einein Publikum, das leider nicht so zahlreich erschienen war, wie es der Abend verdient hätte, hebräisch, jiddisch, französisch, italienisch, spa•!lisch, englisch, tatarisch und russisch. Sie ״sang“, ist für die Art ihres Vortrages und das Typische ihrer Kunst eigentlich nicht ganz zutreffend, denn was sie ohne Requisiten, ohne Kostüme, nur durch die Oebärde und ihren Vortrag mit jedem einzelnen Lied gab, war eine kleine Szene, bei der nicht nur sie, sondern auch Requisiten und Mitspieler mitzuwirken schienen. Kein Wun• der, daß das Publikum, je mehr der Abend fortschritt, desto stärker von ihrer interessanten Persönlichkeit gepackt wurde, die in zurückhaltender Klugheit auch dem einfachsten Lied und bekannten ״Reißern“ ungeahnte Reize zu entlocken vermag, Besonders stark wirkten die jiddischen und russischen Lieder, die sie vortrug. Wie reizend z. B. das ״Lechajim rebenju“ oder das jüdische Wiegenlied oder auch das Lied ״A Mekll in Juren“, das von einer alten Jungfer erzählt. Aber auch das russische Lied von der Frau des eifersüchtigen Mannes oder das Gespräch mit dem Popen entbehrten trotz dem Mangel an sprachlichem Verständnis nicht der Eindringlichkeit. Aus dem sehr umfangreichen Programm nennen wir ferner das Wiegenlied einer Negermutter, ein musikalisch besonders hübsches argentinisches Tanzlied und das bekannte englische charmante ״No Sir“. Auch stimmlich konnte die Künstlerin — abgesehen von einigen Ucbersteigcrungcn — gut gefallen. Isa Kremer wurde in sehr diskreter und doch zugleich die Vorträge unterstreichender Ar♦ von Werner Seelig- Baß am Flügel begleitet. Der Beifall am Schluß des Abends zwang sie zu einer langen Reihe von Zugaben. oe. Kulturbund-Revue Die Kleinkunstbühne des Jüdischen Kulturbundes, die vom Cafe Leon in den Schumann-Saal übergesiedelt ist, eröffnte ihre diesjährige Spielzeit mit einer Revue, die den gut gewählten Namen ״Vorhang auf!“ führte. Sie stammt von Willy Rosen und Max Ehrlich (Musik von Willy Rosen) und wurde frisch und lebendig gespielt. Das Sehr zahlreich erschienene Publikum hat seine rechte Freude an den Vorgängen auf der Bühne, die ihm eine unbeschwerte Stunde bieten, ohne daß besondere künstlerische Probleme auftreten. Im Mittelpunkt des Abends stand wieder Max Ehrfleh selbst, der sein bester Darsteller ist und in einer ganzen Reihe von Nummern mitwirkte. Besonders gut gefiel er uns in seiner Auftrittszene, bei der er, während er sich schminkte, Gelegenheit hatte, manche ergötzliche Unterbaltungen zum und über das Publikum iosz.tilassen. Auch seine gespielten Witze verfehlten nicht, die Lachmuskehi der Zuhörer in Bewegung zu setzen. Einiges andere kam uns etwas bekannt vor, so 7. B. die Erinnerungen Onkel Elis aus Jettchen Gebert, die sehr eng vcrschwistcrt waren jenen Erinnerungen eines alten Herrn in einem Pariser Nachtlokal, die wir von Ehrlich im vorigen Winter hörten, Aehnliches gilt von den ״Sketchen auf jede Art“. Dagegen konnte die Idee des ״kleinsten Balletts“ gut gefallen. Um beim Tanz zu bleiben, so sind besonders die akrobatischen Tänzer Erik Baden und Johanna Heft zu nennen, deren Leistungen alle Anerkennung verdienen. Den gesanglichen Teil bestritten Ruth Le Irnberg, Edith Eisen 11 ein! er und Hans Walden, während den teils ernsten, teils amüsanten Teil neben Ehrlich besonders Fritz Tachaticr mit einprägsamen Typen versorgte. Auch die übrigen Mitwirkenden (Rudi Berg,’ sowie die Musiker Werner B a e r, Joe Neu mann und Allred Neustadt) gaben ihr Bestes. Das Publikum unterhielt sich jedenfalls vortrefflich — und das ist ja auch der Sinn eines solchen Abends, den es in erster Linie zu erreichen gilt. _ —11. Kleinkunst In der BZV. Am 3. Oktober veranstaltete der Bezirk Zentrum-Nord der BZV. im Heim Rosenthaler Straße «inen Kleinkunstabend. Die Räumlichkeiten des Heimes reichteil nicht aus, um die zahlreich Erschienenen aufzunclinicn. Nach_ den mit Begeisterung atifgenommenen gesanglichen Darbietungen von Frl. Baum und den Herren Wittelsohn und S a m u 1 e w i t s c 11 führte die Klcinkunstgruppe des Bezirkes unter der Regie von Max Wittelsohn den Einakter von Scholem Alechem ״Ojlam Haba“ auf. Der starke Beifall der Anwesenden war der Dank für die anerkennetiswerten Leistungen aller Mitwirkenden. WoUtt Harker* äermiefeld Die Jüdische Winterhilfe besinnt Eröffnung*-Veranstaltung in Berlin In der Synagoge Prinzregentenstraße in Berlin wurde am letzten Sonntag vormittag die Jüdische Winterhilfe in einer von der Rcichsvertretung gemeinsam mit der Berliner Jüdischen Gemeinde veranstalteten Kundgebung feierlich eröffnet. Nachdem die Töne einer Händelsehen Arie, die Susanne Löwenstein unter Begleitung des Kulturbund-Orchesters mit Hans Wilhelm S t e i n b e r g an der Spitze gesungen hatte, verklungen waren, ergriff der Präsident der Reichsvertretung, Rabbiner Dr. Leo Beeck das Wort. Seine Rede war eine tiefe Ausdeutung des Rechenschaftsberichtes über die Arbeit der Winterhilfe des letzten Winters, über den wir bereits in unserer letzten Nummer referiert hauen. Dr, Baeck würdigte die Leistung des vergangenen Winters als eine besonders große, weil sie ja nicht Ausdruck eines Wohlstandes sei, sondern ein wirkliches ־ Opfer, das jeder Einzelne gebracht habe — und noch dazu ein zusätzliebes Opfer zu den vielen anderen, die jeder Jude in dieser Zeit zu bringen hat. Wir könnten deshalb stolz sein auf die Leistung der Juden in Deutschland und feststellen, daß es noch Opfermut, sittliche Kraft und innere Gewißheit gibt. Die nüchternen Zahlen des Rechenschaftsberichtes erfuhren durch Dr. Baeck eine ״Vermenschlichung“, indem er!11 sehr anschaulicher Weise klarstellte, was jene 83 000 unterstützten Juden eigentlich bedeuten. Es sei ergreifend, daß diese Menschen sich nicht herangedrängt hätten, sondern daß sie erst aufgcsuclit werden mußten und daß die erfolgte Hilfe wirklieh Hilfe in jüdischem Sinne war, Hilfe aus Respekt vor dem Bedürftigen, der doch immer gleichberechtigter Mensch bleibt. So ist die Selbstachtung unserer Menschen nicht verletzt worden. Tausende von Helfern haben sich in den Dienst der Sache gestellt, und weder die Gebenden noch die Helfer sind bei ihrer Arbeit müde geworden. Eine der wesentlichsten Ergebnisse dieser Arbeit war die U e b e r w I n d 11 n g des E g o i s tn u s der Gemeinden. Jede hat zu dem Ausglcichsfonds beigetragen, der dazu bestimmt war, den leistungsschwächeren Gemeinden Zuschüsse zu gewahren. Dank gebühre allen Organisationen, allen Gemeinden und der Zeiitralwolilfahrfsstelle, die die organisatorische Arbeit geleistet haben. Die Aufgabe des kommenden Winters sef, die Begeisterung unserer Menschen wachzuhalten. Wir haben die Kraft gehabt zu beginnen; aber werden wir die Kraft zum Fortführen haben? Dieser Winter wird entscheidend werden und beweisen, ob die Judimheit ihre Aufgabe voll erkannt hat. Erst im Opferbringen lernt man das Opferbringen. Jeder muß nach seiner ganzen Kraft gehen. Durch die Leistung des letzten Winters haben wir alle das große jüdische Erlebnis gehabt, daß wir nicht allein stehen. Wenn wir Opfer bringen, so beweisen wir, daß wir nkht nur Objekte der Geschichte sind, sondern daß wir handelnd in unser Geschick einzugreifen vermögen und unser Schicksal selbst gestaltcn können. Nach Dr. Baeck legte der Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde, Direktor Heinrich Stahl Zeugnis für die Leistung des letzten Winters ab. Die Ju* diselie Winterhilfe habe mehr erfüllt, als selbst die Qptimisten erwarten konnten. Mit der Ueberzeugung des Oelingens müßten wir auch jetzt an die Arbeit herangehen. Ebenso wie Dr, Baeck bekannte sich Direktor Stahl zu dem Gedanken des Ausgleichfonds, und er fügte hinzu, daß die Arbeiten im kommenden Winter unter noch schwierigeren Verhältnissen sieh vollziehen werden. Besondere Opfer sind deshalb gerade im kommenden Winter notwendig. Großer Wert werde vor allem auf Sachspenden gefegt, weif zahlfWVMÄG ft Kiff v ■״ gTiar - Mb. *■*י "י»!*♦׳, Während der Ansprache von Dr. Baeck Foto; UtrFert SoimnoUld reiche unserer Menschen gerade fn dieser Hinsicht auf Hilfe angewiesen sind. Nicht Mildtätigkeit ist der Gedanke der Winterhilfe, sondern Geiiicinschattsemnfinden und Gleichbebercchtigung von Spendern und Bedürftigen. Der Beitrag zur Winterhilfe muß neue Hoffnungen in denen auslösen, die das Schicksal jetzt vor eine schwierige Situation gestellt hat. Wir alle stehen vor der gleichen Aufgabe, uns gegenseitig zu helfen und beizustehen. Die ernste Feierstunde fand ihren Abschluß in dem Finale der Beethovenschen ״Eroica“, das Hans Wilhelm Steinberg mit dem Kulturbund-Orchester in vollendeter Form zu Gehör brachte. Dr. N. * Die Pressestelle der Jüdischen Winterhilfe teilt mit, daß bei der Eröffnungsfeier in der Prinzregentenstraße 300 Hilfsbedürftige geladen waren, um die Verbundenheit zwischen Gebenden und Nehmenden zu dokumentieren. Kleinkunstabend im BZV-Studio Das Theater-Studio des BZV.-Bezirks Friedrichshain (Leitung: Jakob Haubenstock) fand während der Vorbereitung»...heit im Dienst eines gewichtigeren Werks (״Schwer zu sein a lid“ von Scholem Alejchem) die Zeit, um im Heim Landsberger Straße seinem Stammpublikum zu Simchat Thora ein Programm jüdischer Kleinkunst bescheren zu können. Abermals, wie bei allen Studio- Aufführungen, war der Theatersaal überfüllt. Die ständig wachsende Frequenz des Studios beweist, daß das Bedürfnis eines breiten jüdischen Publikums nach spezifisch-jüdischem Theater bestellt und daß das Studio auf dem richtigen Weg ist. Der Spielplan und die Darstellung sind keine Mischung aus westeuropäischen Bestandteilen mit jüdischen oder gar pseudo-jüdischen Rudimenten. Hier ist — bis heute einmalig in Berlin, wahrscheinlich einmalig im Reich — eine Einheit aus Sprache, Stoff, artistischem Stil, die im Zusamincnhang mit dem Publikum eine vollkommen echte Atmosphäre ergibt: die jüdische Atmosphäre eines jüdisehen Theaters. Bleibt zu berichten, daß Ismar Weiß am Flügel (keine ,,Chansons“, aber) jüdische Volkslieder sang; daß Moischt Salzmanit lind Lcni H c r z in den bunten Spielzeug- Dekorationen des Malers A (י p c 1 Szenen aus dem jüdischen Volksleben spielten, tanzten und sangen; daß sich ein neuer Grotesk-Komiker, Egra, mit ihnen zu einem belachten und beklatschten Tanz-Terzett vereinigte; daß David Feit am Vortragstisch jüdische Satiren von Timkeler, Ma-Jofcs, Mosehe Nadir plastisch nachgcstaltcte; daß Salzmann mit Chor jüdische Couplets brachte; und daß der zweite Teil, richtig als Kontrast, in eine Dosis Moll getaucht war: denn es gab ״Tewje der Milchiger“ von Scholem Alejchem; Szenen der Besinnlichkeit, aber auch der heiteren Kraft im unendliclien jüdischen Schicksal (gespielt von Salzmann, Herz, Wind, Reich, Neumann, Fichtelberg, Egra, Appei). — r. Slmchat-Thora im Hospital der Jüdischen Gemeinde. Einige Stunden der Freude brachte die Selbsthilfegruppe jüdischcr Körperbehinderter in Deutschland (SHK1JK.) in ein Haus der Jüdischen Gemeinde, in welchem Menschen leben, die so sehr eine angenehme Abwechslung erwarten. Die Schicksalsgemeinseliaft der jüdischen Körperbehinderten hat es sich 11. a. auch zur Aufgabe gemacht, allen Lridgcbundencu ein wahrer Helfer zu sein, nicht nur in wirtschaftlicher, soudem auch in seclisch-au gleichender Weise. In Verstehen dieser Bestrebungen stellten sich drei Künstler zur Verfügung, die ihr Bestes gaben. Daniel Grün, der Parodist und Iitiitator, zeigte seine erstaunliche stimmliche Begabung in großem Format, Jon uv S c 11 w e r s e 11 /, der Zauberkünstler und wirkliche Universal-Ailist, löste immer wieder Bcwunderung mit seinen Kunststmken aus. Ebenso gab die Pianistin, Frau Stern, welche die Begleitung übernommen hatte, ausgezeichnete Proben ihres Könnens. — Die Leitung des Hospitals sorgte daneben in freundlicher Weise für einen kleinen, mit Liebe gereichten Imbiß. Allgemein-wissenschalt liehe Vorlesungen an der Lehranstatt für die Wissenschaft des Judentums. An der Lehranstatt für rite Wissenschaft ties Judentums, Berlin N 4, Artillcriestr. 14, werden im kommenden Wintersemester wiederum eine Reihe von allgemein-wissenschaftlichen Vorlesungen und Hebungen, insbesondere aus den Gebieten der Philo- Sophie, Psychologie und Geschichte statt finden, die auch das Interesse weiterer jüdischer Kreise finden werden. Es werden u. a. lesen: Dr. Metzger: Einführung in die So/ialpliilosophie, Dr. Friedländcr: Psychologie, spezieller Teil, Dr. Liebeschütz: Religionsgeschichte der Sp.itantike von der Entstehung des Christentums bis 711m l'ntergatig der heidnischen Kultur, Dr- Berney: Allgemeine Wirtschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts, Prof. Dr. Franz Oppenheimer: Nationalökonomische Grundlagen der Soziologie. Das Vorlesungsverzeichnis, sowie nähere Auskünfte sind ncitri Sekretariat der Lehranstalt erhältlich. Das Semester beginnt am 20. Oktober. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Diemtaf BZV.Heim» Neukölln, Jtigerairaße 6 thrmannphit IX Oktob., 20.30 Uhr Erwin PoKak ו Wag 1»11d au» den Juden In PeuUchlatui? Mittwoch BZV-Heim, BruckensfcnÄ• 9 Sädost H.Okthr.,?0.30Uhr Pr, Ernst Berent: Bezieht ▼ob einer PaUUtlnareUe Mittwoch Konditorei Hansa, Flembur^tr Str. 19 Jfattga 14, Qlctoh., 30.30 Uhr Pr. Werner Levle: Auf dem Weye zum Jfld. Kulturleben Donnerstag Oberschonewcide, Wilkelminenhofitrate 1 Ob9r9ptgg 15. Qkt«3b., 20.30Uhr Dr. Werner Levie 1 Wege jOdlschcr Kulfrurarbelt Sonnab«t*d BZV.-Heim, KantstraSe 54 17. Oktal»20.90 ״ Uhr siehe Anzeige Sttvignyptats Sonnabend. 47. Oktober, 201/,Uhr / BZV-Heim, Kentetr. 54 ONEG SCHABBAT Rezitation / Gesang / Musik Ansprache; Rabb. Dr. Alfred Jospe BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Gruppe Savignypleti 16. Kreistagung des Makkabl am 1T. und IS. Oktober IMS ln Berlin Logenhaus, Klaictatr. 10 (•aitMiul) Sonnabend, den 17. Oktober 20 Uhr: CrBffnung der Kralslrgung BtarUSung: DR. HANS FRINOBNYHAL VorlUhrung du n.uan M«kk«bl-f Ilm» Wahl dar Kommlaaionan Sonntag, den 18. Oktober 9.00 Uhr: Rafaralt DR. HANS FRIED* NTH Al Der Standort da* Makkabl Im Zionismus 9.25 Uhr! ftalarat: DR. KURT IEWIN Kampfsport, Massensport u. körperliche Schulung 9.50 Uhr! Rafarati SIDDY •OLDSCHMIOT Programmatisches z. Erziehungsarbeit d.Mskksbl Bericht dar Kaaatnravlaoran 10.25 Uhr: Gantraldabaüa 13.30 Uhr: Mittagapauaa 15.00 Uhr: Zuaammantrttt dar Kommlaaionan 19.00 Uhr: BarleW dar Kommlaaionan, aitaehlla#and Wahlan Varbundtn mH dar Tagung: Auaalallung da! Makkabl: ArbaH daa Makkabl, daraaalalH In Wort and Bild Allo Mitglied«: tan Makkabhrarilaa« •lad ala aitk 1ar Tagung willkammaal KRANKENVERSICHERUNG . Intereaeante Aeußarungan und die Stellungnahme der bestunterrichtaten Palüetlno-Kenner zu den Eraignlaaen in Erez Jisrael in den letzten Monaten bringt die Sammalschrift der HITACHDUTH OLE3 GERMANIA Unruhen in Palästina Preis RM 1.25 Porto 30 Rpf. Alleinige Auslieferung f. Deutschland Verlag «Jüdische Rundschau Berlin W1S Meinekestr. IO Poataehack-Konto dar Verlags-Abteilung Berlin 715 76