Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 80-81 (7.10.1936)
- Date
- 1936-10-07
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr, 80/81 7. X. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seife 17 Saison auf dem Carmel Haifa, im September Seit Mitte Juli, in dem das wanne Wetter nach dem bis dahin milden Sommer cinsel/.le, hat die Saison auf dem Carmel stärker begonnen. Die Haifaer, wie die Tel-Awiwer und Jerusalemer -- wenn auch nicht in demselben Maße wie in den früheren Jahren - - haben wieder die ihnen liebe Sommerfrische auf dem Carmel aufgesuclit. Sicher haben auch diesmal die zahlreichen Europareisen -־ begünstigt durch die besonders billigen Sommertarife der Schiffahrtslinlen — und die Fahrten nach (Zypern, das in diesem Jahre an Stelle des Libanon modern ist, die Frequenz auf dem Carmel verringert. Dazu kommt die allgemeine Situation im Lande, die Unlust, auf den palästinensischen Bahnen zu fahren, und manche mögen auch durch den Gedanken abfeschrcckt worden sein, da ß der Carmel unsicher sei. ätsächlich ist dies keineswegs der Fall. Haifa ist vielmehr von Anfang an ziemlich ruhig gewesen und ■von dem sladtnahen Carmel und der Aclutsa, wo sich die Pensionen und Hotels befinden, gilt dies ganz besonders. Der Bericht über den Ueberfall aut dem Carmel, bei dem die Insassen eines Blick auf Hadur llacarmel *|1gp׳jsJ§ יו־1־m Uw Ml״#/';:’זיד# ■' •v. Autos ums Leben kamen, waren zwar richtig, aber der Leser und insbesondere der Nichthaifaer mußte dabei annehmen, daß es sich um den ihnen bekannten, stadtnahen Carmel handelt, während der Ueberfall in Wirklichkeit etwa 15 Kilometer entfernt in einer Gegend sich ereignet hat, die weitab von den bewohnten und besuchten Teilen des Haifaer Carmels liegt, der ja, wie ein Blick auf die Karte zeigt, von Haifa aus eine sehr große Ausdehnung nach verschiedenen Seiten hat. Die Gäste, die jetzt liier sind, und auch schon frühere Jahre Besucher des Carmels waren, haben sicher mit Befriedigung eine Reihe von Verbesserungen und Verschönerungen festgcstcllt. Die Hauptstraße von der Stadt aus ist verbreitert, am Rande sind Bäume gepflanzt, ein Fußweg ist geschaffen, kleine Parks sind entstanden, Ruhebänke sind aufgcstellt, die eine herrliche Aussicht auf Stadt und Meer gewähren. Der Straßenbau auf dem Plateau des Carmel hat große Fortschritte gemacht. Dadurch ist die Möglichkeit für schöne und ausgedehnte Spaziergänge gegeben, die früher nur geübten und ausdauernden Fußgängern möglich waren. Zahlreiche neue Häuser und Villen sind gebaut, neue Hotels und Pensionen eröffnet, die in diesem Jahre erfreulicherweise mit den Preisen des Libanon und Cyperns konkurrieren können. Von öffentlichen Gebänden ist der neue Wasserturm zu erwähnen, ein modernes, Der neue Wassertunn auf dem Carmel Foto*: Z. Lofwenheim, Haif* :" fgil ■ ..V V schönes Bauwerk. Es besteht auf dem Carmel auch bereits eine Schule (Leitung Dr. Biram), die jetzt ein eigenes Ge~ bäude errichtet. Von den 3000 Seelen, die auf dem Carmel wohnen, sind 90—95 0/0 Juden. Bisher gab es keinen Zusammenschluß der jüdischen Einwohner der Schchunah, seit kurzem ist ein Waad von 15 Mitgliedern gewählt, der seine Tätigkeit aufgenommen hat. . Der Carmel hafte für den Fremdenverkehr bisher immer nur eine Sommersaison. Der gut kühlende Westwind vom Meer, macht den Aufenthalt auch an heißen Tagen dort oben im Schatten der alten Bäume angenehm, und eine Autofahrt von etwa 20 bis 30 Minuten führt an den Meeres- Strand. Jetzt, mit dem Ausbau aller Einrichtungen, hofft man auch auf eine Winter- und F r ü h j a h r s s a i s o 11. Der jetzt begonnene Zusammenschluß der jüdischen Bevölke- Tung und die Tätigkeit des neuen Waad werden hoffentlich auch dieses Ziel erreichen, wozu allerdings die besonders interessierten Kreise gemeinsam eine weit regere und bessere Propaganda entfalten müssen als dies bisher geschehen ist. Ahron ben Jzchak * Altes und neues Haifa. Aus Haifa wird uns geschrieben: ״Arci d Jahoud“ — Erez sehe! Jchudim —■ Boden der Juden, * . Gr! Stadtviertel Haifas, das früher einmal, wie sein Name zeigt, den Juden gehörte, die den Boden aber nicht behielten, sondern zum größten Teil an die Araber verkauften. So entstand hier ein gemischtes Viertel, eine Gefahrenzone in unruhigen Zeiten, und auch bei Beginn dieser Unruhen haben . jüdischen Bewohner, hauptsächlich sephardische und orientalische Juden, dieses Viertel verlassen und sind nach Hadar Hacarmel geflüchtet, wo sie in der Turnhalle des maceabi, 111 Nebengebäuden des Technions, in unfertigen nausern usw. untergebracht wurden. Unterdes ist der größte «eil der Bewohner wieder in die alten Wohnstätten zurückgeKehrt. Wie in Tel-Awiw entdeckte auch in Haifa die jüciische Bevölkerung, insbesondere die neuen Einwanderer, daß «s jüdische Schichten gibt, von denen man früher keine Notiz nahm und wenig wußte. Man kam seiten in dieses Die Fehler der Mandatsverwaltung Vorträge von Colonel Wedgwood und dem Archäologen Guy London, 30. September. (JTA.) Bei einer Veranstaltung der British Labour Party in Newcastle hielt der Abgeordnete Colonel Josiah C. Wedgwood eine Anspräche, in der er scharfe Kritik an der Haltung und Taktik der englischen Verwaltung in Palästina übte. Die Politik der Beamten irr Palästina, sagte Wedgwood, hat Schiffbruch gelitten, ln der besten Absicht der Welt haben diese Beamten die Araber als Freunde gewinnen wollen, sie jedoch statt dessen 7.1t Verächtern und Feinden Englands gemacht. Nun haben englische Soldaten die Aufgabe, den Fehler wieder gut zu machen. Aber diese Soldaten, fuhr Wedgwood fort, hätte man nicht gebraucht, wem! man die 35t) (KM) J 11 d e n P a I ä s t i 11 a s bew af.fnet hätte, damit sie sich und die für ihre Sicherheit lebensnotwendige Verbindung Palästinas mit England verleidigen, Sie wurden nicht bewaffnet, weil die arabischen Führer es nicht wollten. Ihre Waffcrilosigkeit hat nicht Achtung, sondern Verachtung bei den englischen Beamten und den Arabern hervorgerufen, unter denen sie leben. Leider ist im Jahre 1936 in einem großen Teil der Welt das Gewehr wichtiger geworden als die Stimnuirne. Vor zehn Jahren waren alle Demokraten für Abrüstung, sogar für einseitige Abrüstung. Palästina ist nur ein Beispiel dafür, welche Veränderung seither vor sich gegangen ist. Willkür und Gewalt verachten und schlagen den Schwachen und Unbewaffneten und nehmen dies als Ruhmestitel für sich in Anspruch. Colonel Wedgwood stellte sodann der Versammlung als zweiten Redner P. L. O. Guy vor, der seit vierzehn Jahren in Palästina als Archäologe gearbeitet hat. Herr Guy entwickelte einleitend die Vorgeschichte des gegenwärtigen Konflikts in Palästina. Das England nach dem Krieg gegebene Mandat könne nicht ohne Zustimmung des Völkerbundes abgeändert werden, Es leben in Palästina 370 000 Juden und 90000;) Nichtjuden: die Juden haben einen Bodenbesitz von 307 000 Acres. Eine der Hauptbeschwerden der Araber bestehe darin, daß die Juden zuviel Boden gekauft hätten. Es gebe aber genug Buden für Araber und für Juden in Palästina. Die Araber brauchen nicht mehr Boden, sondern eher weniger Boden und statt dessen Kapital, um ihre Wirtschaften auszugestalten. Dieses Kapital bekommen sie gerade durch den Bodenverkauf an J uden. Die zweite Beschwerde der Araber, fuhr der Redner fort, beziehe sich darauf, daß die Einwanderung von Juden zu groß sei. Aber gerade in den letzten drei ähren verstärkter Einwanderung habe sich das Wirtschaftseben des Landes außerordentlich erweitert, die Arbeitslosigkeit sei unbedeutend, und die Zahl der von Juden beschäftigten Araber wachst. Andererseits beschäftigen die Araber in ihren Zitruspflanzungen überhaupt keine Juden und zahlen den arabischen Arbeitern niedrigere Löhne als die jüdischen Unternehmer. Zu der arabischen Forderung nach Einsetzung einer u n a b h ä n g i g cn a r a b i s c I! e 11 R <-■ gier 11 n g bemerkte der Redner, das bedeute, dal1׳ das .Streikkomitee und die unter ihm Stehenden die Entlassung aller englischen Beamten verlangen, damit sie das ganze Land und die Juden als eine Minderheit in ihm beherrschen; Bethlehem, das heilige (irab und alle übrigen Heiligtümer der Christenheit würden dadurch unter eine vorwiegend mohammedanische Macht geraten. Der gegenwärtige Streik sei das Werk einer geschickten und .skrupellosen Minderheit, die mit der leichtgläubigen Mehrheit operiert. Schon seit langer Zeit sei die Propaganda getrieben worden, die Regierung; hattevon ihr Kenntnis und hätte sie im Keim ersticken sollen. Durch scharfe Maßnahmen zu Beginn der Unruhen im April hätten alle späteren (iewalttaten verhindert werden können. Zum Schluß sprach sich der Redner für die Aufsfcl- 1 u n g c i 11 er st ä n ci i g e 11 j ü d i s c )1 e 11 V e h r in a c h t unter dem Kommando eiigii.scl 1er und judi-elier ( )ffi/.iere aus. Alle Juden, die in diese Wehrmacht eint! ein!, wurden gern der Mandatar macht den Treueid feisten und halten. Zwischen Juden und Arabern solle absolute politisch e Gleichheit hergcstelit werden, so d,1 ß keim.r der beiden Volks- Stämme den anderen beherrscht. Für die Wahrung dieses politischen Gleichgewichts zu sorgen, solle die Aufgabe der Mamlatarmacht sein. Das der Versammlung vorgrlegfe 1) a 11 k e s c <> t 11 m für die beiden Redner wurde mit begeistvrier Zustimmung angenom men. Dringliche Aufgaben der Jewish Agency Ellassr Kaplan über die Verwendung des Keren Habizzaron Jerusalem, 28. September. (JTA.) Im Gebäude der Jewish Agency fand eine Pressekonferenz statt, bei der der Schatzmeister der Exekutive, Elicser Kaplan, Aufklärungen über die Finanzlage der Jewish Agency gab und vor allem Mitteilungen über die Aktion ״M i p h a I Habizzaron‘‘ und ihre Ziele machte. Elieser Kaplan legte die Verhältnisse dar, die die Aktions-Comite-Tagmig in Zürich und das Administrative Committee in London bewogen haben, eine außerordentliche Finanzaktion zu proklamieren, die jetzt unter der jüdischen Bevölkerung aller Länder unter dem Namen ״Miphal Habizzaron“ durchgcführt wird. Diese Aktion, so führte Kaplan aus, wird sich auf zwei Monate erstrecken. C 300 000 sollen durch sie aufgebracht werden. Ueber die Verwendung dieses Betrages machte Kaplan folgende Angaben: £ 20 000 sind für politische Arbeit in Palästina und seinen Nachbarländern sowie für die Vorbereitungen bestimmt, die auf jüdischer Seite im Hinblick auf die bevorstehende Untersuchung der Kgl. Kommission getroffen werden müssen. X 35 000 sollen für die Organisierung und Erhaltung dos legalen jüdischen Selbstschutzes (Hilfspolizei) verwendet werden, dessen Kosten bekanntlich nur zur Hälfte von der Regierung getragen werden. Für Bauten defensiven Charakters sind •C 40 000 bestimmt. Geplant ist der Bau strategischer Straßen, von Unterkünften zu Verteidigungszwecken und ein entsprechender Umbau peripher gelegener Häuser iit den jüdischen Siedlungen. Zur Bekämpfung saisonmäBigcr Arbeitslosigkeit werden £ 80 000 verwendet werden. Mit Hilfe dieses Geldes sollen Wohnungen für 5000 Arbeiter geschaffen und Kredite für das Transportwesen gewährt werden. £ 90 000 sollen zur (iewüliriuig von Darlehen an industri eile, landwirtschaftliche und 1 laiidclsuiitiTneliimiiigen verwendet werden, die unter den Unruhen gelitten haben. Schließlich ist eine Sn 111 nie von C -!0 00(1 für verschiedcne Arbeiten und Aufgaben sozialen Charakters bcstimmt. Elieser Kaplan schloß sein mit reichem zahlenmäßigem Material über die Wirtschaft Palästinas in der Zeit der Unruhen unterbautes Referat, indem er der üewiflheit Ausdruck gab, daß die Judcnheit der Welt sich mit voller Opferwilligkeif und Hilfsbereitschaft in den Dienst der Aktion ,,Mipha! Habizzaron“ stellen und damit ihrer Entschlossenheit Ausdruck geben wird, das Jüdische Natioiialheirn trotz aller Schwierigkeiten weiter aus zu bauen und es aus den jetzigen Unruhen gestärkt und gefestigt liervorgelien zu lassen. Die Mipha( bizzaron-Aktion Jerusalem, 30. September. (I'aleor.) Die ersten Meldüngen über die M i p h a 1 bizzaron-Aktion in europäischen Ländern weisen auf einen außergewöhnlichen Er* folg hin. Altbewährte Zionisten, die Jugend, wie Nicht- Zionisten und allgemein-jüdische Institutionell nehmen regen Anteil an dieser Aktion. In Belgien und Holland, wo die Aktion von Dr. W c i z 111 a 11 11 ins Werk gesetzt wurde, sind ain ersten Abend allein!3' (!000 aufgebracht worden. Außer den Leitern des Kere 11 1 la!es-od haben die meisten der Exekutivmitglieder ihre Mitarbeit zur Verfügung gestellt, und verschiedene haben sich zu diesem Zweck־ bereits ins Ausland begeben h/w, stehen im Begriff ab/11 reisen. abgelegene Viertel, man ging nur so weit, wie der Stadtteil Hadar Hacarmel reichte, und be. nutzte es höchstens als Durchgangsstraße von Hadar Hacar. mel in die Altstadt. Aber auch die Einwohner von Ard el Jahoud scheinen selten in größeren Mengen nach Hadar gekommen zu sein, jedenfalls hat man sie früher dort nicht bemerkt. Als Flüchtlinge belebten sie das Bild der Herzlstraße, die Straße wurde bunter, lebhafter, orientalischer. Auch jetzt ist noch etwas davon ztirückgeblieben. An verschiedenen Seilen von Hadar sind Märkte entstanden, auf denen diese sephardische!! Juden an Stelle der verschwundenen arabischen Händler Gemüse und Obst verkaufen. So haben auch in Haifa die Unruhen die vorschiedeuen Teile der jüdischen Bevölkerung einander näher gebracht, man hat entdeckt, daß auch unterhalb von Hadar Hacarmel noch Juden wohnen, und es ist zu wünschen, daß auch in ruhigen Zeiten diese Verbindung nicht wieder verloren geht._ Wauchope bei den jüdischen Flüchtlingen T e! - A w i w, 4. Oktober. (JTA.) High Comniissioner Sir Arthur Wauchope hat in Tel-Awiw die Lager der aus Jaffa slammenden jüdischen Flüchtlinge, die in der zweiten Aprilhülftc nach Tel-Awiw gekommen sind, inspiziert. Der fiigli Comniissioner sprach mit einigen Flüchtlingen, drückte ihnen sein Bedauern über ihre Leiden aus und tröstete sic damit, daß diese Leiden bald zu Ende und die Ruhe i!n Lande wiederhergestellt sein würde. Sodann begab sich der High Commissioner zu dem Landungssteg des neuen Tel-Awiwer Hafens und informierte sich über den Stand der Bauarbeiten. Die Vertreter der Hafenverwaltung legten dem High Commissioner die Forderung vor, die Aufnahme jüdischer Hafenarbeiter zu erleichtern und damit den Beginn normaler Ausfuhrarbeiten über den Hafen Tel-Awiw zu ermöglichen. Gedenkfeiern für Dizengoff Im Londoner Büro der F.vckutivc der Jewish Agency fand eine Gedenkfeier für Di/cngoff statt, an der sich Vertreter sämtlicher zionistischer sowie anderer jüdischer Körperschaf״ ten beteiligten. Professor B r o d e t s k v, der den Vorsitz führte (da Dr. Wei/mann infolge einer Unterredung nicht pünktlich zum Beginn der Feier erscheinen kontile), würdigte die Verdienste Di/engoffs. Toni M e 1 e 11 e 11 hob den Mut und das Pioniertutn des Verdorbenen hervor. Kev. GoldblooiTi widmete auch der I >e 1>!m 1 k:11 kcit Di/engoffs warme Worte der Würdigung. Dr. Weizmanii, der in/wischet! ein getroffen war, schil* derte den großen Verlust, den der Jisclmw und die gesamte zionistische Bewegung <1111 cii den Tod eines der ersten Pioniere des praktischen Zionismus erlitten haben. Dizengoff hatte ein reichhaltiges und fruchtbares Leben, und sein Name wird sowohl durch die Stadt Tel-Awiw wie auch durch seine anderen großen Leistungen für die Sache des Jüdischen Nationalhcims verewigt werden. Unter den Auspizien des Stadtrates fand in Tel-Awiw eine Gedenkfeier für Dizengoff statt, die sehr eindrucksvoll verlief. Ansprachen wurden gehalten von Vizebürgermeister Rokacli, lern er von Josef Aronowitz namens der Arbeiterschaft und den Rabbinern AmicI und Uziel als Vertreter der .־oclikeuasischeu und scphardischen Gemeinden. Sämtliche Redner erklärten, daß Dizengoff das Herz Tel-Awiws war und daß sein Geist ewig in dieser Stadt walten wird. Das El Mole Racliamiin wurde vom Kantor Kwartin vorgetragen. An Di/engoffs Stelle als Stadtrat tritt Nathan K a p 1 a n. Die Frage der Besetzung der Hiirgcrmeisterstelluiig bleibt spaterer Beschlußfassung Vorbehalten. Unfälle britischer Offiziere Einem amtlichen Uommunique zufolge wurde ein Offizier des Royal Signa) Uorps in der Nähe von Haifa durch einen unglücklichen Zufall erschossen. Ein Marineoffizier wurde in Haifa bei einem Autozusammenstoß verletzt. Hauptmann N c s b i 11 von! Camcron Hochländer-Regi* ment beging in seiner Wohnung in Jerusalem Selbst• mor-d. ' Die Militärbehörd tn beschäftigen gegenwärtig 400 Juden bei Bau- und anderen Arbeiten. Der arabische Terroristen• fiihrcr tauzi Knukji Foto: Wellbild