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Jüdische Rundschau · 1936-09-30 · Heft 78-79 (30.9.1936) · page 17

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 78-79 (30.9.1936)
Date
1936-09-30
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 78/79, 30. IX. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seife 19 Die Wirtschaftlage im 6. Unruhe-Monat Besserung auf dem Arbeitsmarkt — Einfluß der ״Kriegswirtschaft׳* Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. T e I - A w i w, 21. September 1936 Durch die Unruhen hervorgerufene Wirtschafts■ Störungen Es schien zu Beginn der Unruhen, als ob die wieder aufstrebende Konjunkturkurve vom Ende des Winters durch den Ausbruch des Streiks am 19. April jäh unterbrochen worden sei, und als ob wir uns nicht nur mit den Terrorakten und politischen Komplikationen, sondern auch mit ernsten wirtschaftlichen Schwierigkeiten auseinanderzusetzen hatten. Die Besserung, die nach Ablauf der ״ahessinischen Krise“ während der letzten Wintermonate erzielt worden war, wurde abgelöst von einer steigenden Arbeitslosigkeit, die zu vielen Sorgen Anlaß gab, und für die Zukunft keine rosigen Aussichten ergab. Das war nur zu verständlich, denn die Unruhen bedeuteten ja notwendigerweise schwere Störungen im Wirtschaftsleben. Daß die Juden sich gerade auf Wirtschaftlichem Gebiet besonders standhaft zeigten und sich den veränderten ökonomischen Bedingungen anzupassen suchten, ist oft betont und anerkannt worden. Es galt, nach Beginn des arabischen Streiks, die Lebensinittelvcrsorgung zu sichern und den veränderten Verhältnissen anzupassen, die Verbindungen im Lande trotz aller Gefahren aufrechtzuerhalten, die Abschnürung von dem arabischen Teil der Wirtschaft so auszugleiclten, daß kein lebenswichtiger Schaden entstand, Rohstoffe, die. fehlten (Baumaterialien!), zu beschaffen. Auf allen diesen Gebieten wurden beträchtliche Erfolge erzielt, aber die Erschütterung des normalen Lebens war doch so groß, daß der Ablauf des Wirtschaftslebens sich merklich verlangsamt«, die Kaufkraft sank und die Arbeitslosigkeit stieg. Mit den wirtschaftlichen Fragen war ein wichtiges politisch es Problem verbunden. Das klar ausgesprochene Ziel der Araber war die Unterbindung der Immigration. Wenn es ihnen gelang, die jüdische Wirtschaft so schwer zu treffen, daß wenigstens temporär eine Einwanderung unmöglich schien, so mußten die wirtschaftlichen Fakta ihrem politischen Drängen einen wirksamen Hintergrund verleihen. Die Aufrechterhaltung der Einwanderung war somit sowohl eine politische als auch eine wirtschaftliche Aufgabe. In den ersten zwei Monaten der Unruhen verschlechterten sich die wirtschaftlichen Umstände trotz aller Notmaßnahmen ziemlich rasch. Die Zahl der Arbeitslosen stieg, die Industrie brauchte Hiifskredite, um weiter zu arbeiten, das Transportwesen war schwer getroffen, ebenso alles, was mit Hotel- und Fremdenverkehr zusammenhing. Die Sperrstunde in Jerusalem legte eine Reihe von Unternehmungen lahm oder behinderte sie schwer, usw. Schon damals wurde es klar, daß diesen Beschwerungen gegenüber auch eine Reihe von Erleichterungen wirksam waren, die ebenfalls mit der veränderten politischen Situation zusammenhingen. Nach Tel-Awiw siedelten eine Reihe von Regierungs- Institutionen aus Jaffa über; die Erlaubnis zum Löschen von Waren am Strande von Tel-Awiw eröffnete die Aussicht auf den Bau eines Hafens in der jüdischen Stadt, eine Perspektive, die sich zu Beginn in erster Reihe psychologisch auswirkte, aber auch wirtschaftlich günstige Folgen hatte. Schließlich bedeutete die Schließung des arabischen Marktes einen vergrößerten Markt für die Produkte der jüdischen Wirtschaft. Trotz dieser Faktoren, die gegen die Schäden der Unruhen ein Gegengewicht hildeten, war die Situation schwierig und man war sicher, daß sich die Lage verschlechtern würde, je länger die Unruhen dauerten. Diese Annahme hat sich nach den Erfahrungen der letzten zwei Monate als übereilt erwiesen. Es wurde nämlieh in der Rechnung ein Faktor nicht mit eingestellt, der sich heute als sehr bedeutsam erwiesen hat, nämlich die wirtschaftliche Einwirkung der Unruhen auf den jüdischen Sektor als Stimulans. De facto haben wir es heute bei der! Juden iin Lande mit einer Art von ״Kriegswirtschaft“ zu tun und diese Kriegswirtschaft hat zu einer Entspannung des Arbeitsmarktes, insbesondere in den Siedlungen, aber zu einem Teil auch in den Städten geführt. Es soll in folgendem in großen Umrissen versucht werden, die gegenwärtige Arbeitslage zu skizziere״ und zu zeigen, wie sie von der ״Kriegswirtschaft“ beeinflußt worden ist. ,Kriegswirtschaft“ Als erstes ist festzustellen, daß im Laufe der letzten fünf Monate einige Tausende jüdischer junger Männer nach und nach von der Regierung aus zur Verteidigung, liauptsächlich in den Siedlungen, aber auch in den Städten herangezogen worden sind. Sie dienen als Wächter, als Hilfs- Polizisten usw. der Wache und Verteidigung und tragen damit nicht nur zur Sicherheit des jüdischen Jischuvv bei, sondern sind auch, und zwar zumindest für die Zeit der Unruhen, mit festen Arbeitsplätzen versehen, was sowohl für sie selbst als auch für die Qesamtwirtschaft von Bedeutung ist Ein weiteres relativ großes Arbeitsfeld lieferten die- }enigen Kolonien, die früher zu einem erheblichen Prozentsalz Araber beschäftigt hatten und jetzt‘durch die Umstände gezwungen wurden, sie in immer größerer Zahl durch Juden zu ersetzen. Während zu Beginn der Unruhen durch das Abflauen der Baubewegung in den Siedlungen eine schlechte Arbeitstage herrschte, hat sie sich in der letzten Zeit stetig gebessert, weil immer mehr jüdische Arbeiter an Stelle der arabischen absorbiert wurden. Die Arbeitsaussichten in den Kolonien werden sich in den nächsten Monaten noch weiter bessern, da die Orangenernte beginnt, die in jedem Jahr für einige Monate eine Anzahl von Saisonarbeitern verlangt. Die Notwendigkeit, arabische Produkte, die in viel geringerein Maße als vorher den jüdischen Markt erreichen, zu ersetzen, zeigte sich sofort nach Proklamierung des' Streiks, Man löste das Problem der Lebensmittelversorgung in doppelter Weise: durch stärkere Belieferung aus den Wirtschäften und durch Import. Die jüdischen Siedlungen, insbesondere die des Keren Hajessod, die die hauptsächlichen Lieferanten von Milch, Eiern, Gemüsen und Obst sind, haben die gesamten Monate hindurch einen ausgezeichneten Markt für ihre Produkte gehabt und außerdem wurde Urnen der Anreiz gegeben, die Zweige der intensiven Wirtschaft auszubaucn. Als weitere anregende Faktoren der jüdischen Wirtschaft sind solche zu nennen, die direkt mit der englischen militärischen Aktion im Lande verbunden sind. Es kamen Truppen ins Land, die versorgt und verpflegt werden müssen und wenigstens ein Teil der dabei ausgegebenen Gelder fließt in die jüdische Wirtschaft. Diese Belebung des Wirtschaftslebens — selbstverständlich rein zeitweise — wird sich jetzt mit der Ankunft weiterer Truppen aus England noch weit stärker auswirken. Außerdem unternimmt die Regierung eine Reihe von großen Bauten zur Unterbringung des Militärs, wobei sich auch Arbeitsmöglichkeiten bieten, und solange diese Bauten noch nicht fertig sind, werden verschiedene Hotels und andere Gebäude belegt, was ebenfalls gewisse Verdienste abwirft. Gleich zu Beginn der Unruhen haben die Juden darauf gedrängt, daß eine Reihe von Straßen, die das Land seit längerer Zeit notwendig brauchte, jetzt mit Beschleunigung fertiggestellt würden. Es handelte sich sowohl darum, die Befahrung von Strecken, die durch rein arabisches und damit gefährliches Gebiet führten, zu vermeiden (z. B. Straße Jaffa-־Haifa über Dschenin—Tul-Kcrem) als auch jüdische Siedlungen', die schlecht oder gar nicht mit Straßen versehen waren, untereinander zu verbinden. Die Regierung hat schließlich dem Drängen der Juden nachgegeben, und es sind eine Reihe von Chausseen, insbesondere im Scharon, im Bau, die Arbcitskräfte absorbieren und weiter absorbieren werden. Schließlich muß noch angemerkt werden, daß der Bau des Hafens von Tel-Awiw um! die Vergrößerung der Station von Tel-Awiw, die durch die Schließung des Jaffaer Hafens verursacht wurden, sich ebenfalls positiv auf dem jüdischen Arbeitsmarkt fühlbar machen. Dieses sind in großen Zügen die Gebiete, auf denen sich die Intensivierung innerhalb der jüdischen Wirtschaft während der letzten Monate bemerkbar machte. Man sieht deutlich, daß hier die anormalen Bedingungen, die zu Beginn der Unruhen zerstörenden Einfluß zu haben drohten, im Der Bevölkerungszuwachs Palästinas Jerusalem, 27. September. (JTA.) In dem zweiten Vierteljahr 1936 hat sich die jüdische Bevölkerung Palästinas um 4347, die mohammedanische um 3174 Seelen vermehrt, die christliche um 768 Seelen vermindert. Diese Zahlen sind auf Grund einer Gegenüberstellung von Ein- und Aus w a n d e r u n g, sowie von Geburten und Sterblichkeit errechnet. Die Juden erzielten im zweiten Vierteljahr einen Einwanderungsüberschuß von 25S1 Personen, während ihr Einwanderungsüberschuß im ersten Vierteljahr SSI6 betrug. Dagegen war bei den Arabern im zweiten Vierteljahr die Auswanderung um 2253 Personen größer als die Ein- Wanderung. Die Gesamtzahl der Geburten betrug in diesem Zeitraum 12 352, um 5975 weniger als im ersten Vierteljahr. Es entfielen auf die Mohammedaner 8792 oder 71 ״;,, auf die Juden 2584 oder 2! ״/״, auf die Christen 857 oder 7 ״״ aller Geburten, llervorzuhcben ist, daß die Zahl der Geburten in den jüdischen ländlichen Siedlungen im Vergleich zum vorangegangenen Vierteljahr gestiegen, während die allgemeine Geburtenzahl gefallen ist. Die Zahl der Todesfälle war uni 700 kleiner als im ersten Vierteljahr und betrug 4537. Die Juden hatten 818 Sfcrbefälle zu verzeichnen, um 108 mehr als im ersten Viertel. Theatron Ivri eröffnet die neue Spielzeit in Erez Israel mit zwei Stücken: ,,Arm wie eine Kirchenmaus“, von L. E o - dor in der Uebcrset/ung, hebräischen Bearbeitung und mit Liedern von Mischa Da über, Musik von Heinz Wohl, — sowie ״Rc'idnth Adamah“, original-hehr. Drama für drei Personen, von Jizchak L a n d o b e r g, worin Abraham Shklarsl! die eine männliche Hauptrolle spielen wird. Shklarsh, besonders erfolgreich gewesen in ״Othello“ und ״Marius“, wirkt auch bei ״Arm wie eine Kirchenmaus" mit, zusammen mit Rahel Markus, Antigone Bing, Josef Scliapira, Michael S. Wolff, Ahron Freitag. Die Premieren werden abwechselnd in Haifa und in Tel-Awiw׳ stattfinden. Der erste Truppentransport der ״Palestine Emcrgency Force“, der auf dem Luxusschiff ״Lau rentic“ Southampton am 14. September verließ, ist am 23. September in Haifa eingetroffen. Die Aufnahmen zeigen Momente der Landung dieses ersten Truppenteils von 1109 Mann im Haifaer Hafen. In den nächsten Tagen werden weitere Truppenteile in Haifa erwartet. Verschiedene Gebäude sind vom Militär requiriert worden. Das ״Savoy Hotel“ im Neuen Merkas wurde für sechs Monate von den Militärbehörden gemietet, um das Haifaer Hauptquartier dort unterzuhringeii. Neue ״camps“ DU Soldaten vor den Lagerhallen im Haifaer Hafen י»׳ *■' Laufe der Monate a 11 k 11 r b e 1 n d wirkten. Man darf aber bei der Erleichterung, die durch alle hier genannten Faktoren bewirkt worden ist, zweierlei nicht vergessen: 1. Auch heute gibt es Gebiete, die von der ״Kriegswirtschaft‘‘ nicht erfaßt worden sind und sich deshalb nach wie vor in Sc 11 wierigkeiteu befinden (wie z. B. die jüdische Industrie, die ihren Anteil am arabischen Markt für den Moment cingebüßt hat und nach wie vor unter best i in in t er I lerabset/ung der Kaufkraft leidet). 2. •Man darf sich wie bei jeder Kriegswirtschaff auch bei der jet/igeii tmsrigen nicht mit der niomeiitauen Besserung bmiliigcn, seihst wenn Aussicht besteht, daß sie relativ lange rin halten kann. Man muß bereit sein, mit dem Moment, wo normale Zustände wieder eintreten werden, die Wirtschaft in klare, normale Bahnen zur ü c k z u I c i t e 11, d. 11. die Arbeitskräfte, die heute in ,,Kriegsbeschäftigungeii‘‘ uiiUrgcbracht sind, wieder in den normalen Wirtschaftspro/eß eiii/ugliederii. Dali das ohne größere Rückstöße und Ueherlastung des Arbeitsmarktes geschieht, ist nicht nur bedeutungsvoll für die Menschen, die heute im Lande sind und vor dem Elend einer grollen umfassenden Arbeitslosigkeit geschüi/t werden müssen, los ist ebenso wichtig für die w a r t c 11 d e 11 j ü d i s c 11 c n M assen der Gallith, die sich hei Arbeitslosigkeit in Palästina vor den verschlossenen Toren des Landes sehen. Wir haben mts in den letzten Monaten oft gefragt, oh die (ialuth Palästina gegenüber ebenso unerschütterlich ihre Pflicht tun wird wie der jüdische Jiseluiw. und vielfach!iahen die Aussichten für eine tatkräftige Stnt/ung durch die (ialuth nicht ermunternd ausgeselieu. Gerade in den letzten Wochen haben wir jedoch wenigstens das eine mit Befriedigung!'erstelle!! können: Die Juden der (ialuth haben sich durch die Unruhen von der E i!1 w a 11 d e 111 1! ־ g 1111 eh I* a 1 ä s t i 11 a ui r 111 zur ü c k - schrecken lassen. Wir!iahen im ( icgriitvil im letzten Monat eine starke liiiiiiigr.itioii g־■ naht und damit einen Beweis dafür, daß die Bemühungen des lEehuvi־, die Tore Palästinas offen zu halten, nicht vergeblich gewesen sind. Es kann aber nicht nur darauf ankonunen, Menschen nach Palästina zu bringen, sondern inan muß sie hier Wirtschaftlieh eingliedern und ihnen Arbeitsmiiglichkeiten verschaffen. Auch heute, wo, wie׳ gesagt, durch die ,.Kriegswirtschaft“ sich die Lage auf dem Arbcitsmarkt erheblich gebessert hat, sind noch nicht alle, die es nötig haben, ver-orgl, gibt cs s e 11 w e r c P r o b I c m e d e r U 11 i e r 1) r i!1 g u 11 g und der sozialen Fürsorge. Wenn wir die l inwaudcriing aufrechterhalten wollen, so sind umiän-(■mlc ökonomische Vorbereitungen und grolle Mittel notwendig. Sie werden von der (ialuth in Kooperation mit dem jisclnnv gestellt werden müssen. 17000 Schüler in Tel-Awiw Tel-Awiw, 27. September. (JTA.) Wie der Leiter der Erzichungsabteilung der Tel-Awiwer Stadtverwaltung, Penkas, bekanntgibt, werden die Volksschulen und Kindergärten in Tel-Awiw im neuen Schuljahr von 17 000 Kindern, lim 3000 mehr als im vorangegangeneii Jahr, besucht. Dies erforderte eine Erhöhung des Schuilnulgets und die Einrichtung von 50 neuen Klassen. Infolge des Mangels an Schulräumen müssen vielfach Unterrichtsstunden auf den Nachmittag verlegt werden. 5695 gab es in Tel-Awiw und Jaffa zusammen in den jüdischen Schulen und Kindergärten 10 186 Schiller. Das Budget betrug 63 000 Pfund. In diesem Jahr sind bereits 114 000 Pfund für Sehulzwecke eingesetzt. Typhusepidemie in Hebron Jerusalem, 27. September. (JTA.) Die Typlmscpidcmie, die vor einiger Zeit in der Stadt llcbro 11 ausgebrochen ist, breitet sich immer inclir ,aus. Die arabische Tageszeitung ״Felestin“ führt Klage darüber, daß die Ursundhcitsabteilung der Stadtverwaltung voll lieh! an den Verhältnissen der Erkrankten nicht Rechnung tragt. Die .städtischen Aerzte verlangen, daß ihnen vor der Visite das Honorar bezahlt wird, so daß viele Kranke oluu Behandlung bleiben. Ls läßt sich!111 allgemeinen feststellen, daß in den ara* bischen liegenden die Krankheiten zmuhinen, nachdem die jüdischen Aerzte ihre Piavis infolge des Streiks in Gebiete mit jüdischer oder geimvchter Besolkerung veliegt haben. Die von der jüdischen Konkurrenz befreiten arabischen Aerzte nutzen die Lage au- und haben die Honorare in unange- 111 essen er Weise erhellt. Nur durch den Druck der Terroristen wird es verhindert, daß die Mißstimmung gegen die arabischen Aerzte und der Wunsch, die jüdischen Aerzte zurückzuhckoininen, in entsprechenden Kundgebungen zum Ausdruck kommt. sind binnen kürzester Zeit in Kliayat Beach und Bat Galim, sowie in der weitere!! Umgehung Haifas entstanden. Ein ,,Base Oommand“ wurde im Osten der Stadt in einem der l.C. 1. gehörenden Gebäude uutergebracht, während;m Westen aut der ״reclaimed areu“ am Kingsway zur Zeit ein großes Versorgungsdepot aufgvbaut wird. Die gesamte Stadt steht plötzlich im Zeichen des Militärs, und cs herrscht regster Betrieb in den Straßen, deren intercssantes Bild durch die Soldaten und Matrosen noch aa Buntheit zugenommen hat. Dr. E. A, Abtransport des 'Militärs nach Ankunft der J.aurcniic״ Fotos: I)r. Eraat Aachnet IIT SHEO Neue Truppen in Haifa

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