Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 78-79 (30.9.1936)
- Date
- 1936-09-30
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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9 Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 78/79, 30. IX. 1934 oder nicht, denn dann würde so eine Maßnahme nicht mehr als ״Zurückweichen vor Gewalttaten“ angesehen werden können. Solche Presseäußerungen — und wer weiß, ob sie nicht aut anderem Wege deutlicher gemacht werden — sollen vielleicht die Araber ermutigen, den Streik abzublasen, in der Hoffnung, daß jenes ״Geheimnis“ sich dann als ihnen günstig enthüllen werde. Darum ist es nicht überflüssig, daß Weizmann gerade jetzt in aller Oeffentlichkeit nochmals eine Einstellung der Ein- Wanderung als untragbar bezeichnet. Jedes konstruktive Programm bedarf der Initiative von jüdischer Seite. Gerade in diesem Augenblick, wo durch einen nunmehr schon fast ein halbes Jahr andauernden Ausnahmezustand Keime von Krisen vorhanden sind, wird ein Plan verwirklicht, der schon seit 15 Jahren auf der Tagesordnung steht. Die zentrale Idee des zionistischen Werkes war stets die Ansiedlung von Juden auf dem Lande, die Verwurzelung eines neuen jüdischen Geschlechts mit dem Boden der Väter. Nur wenn das durch jahrhundertelange Wanderschaft und städtisches Leben dem Boden entwöhnte Volk sich wieder mit den geheimnisvollen Kräften der Erde vermahlt, kann — so fühlte man — die Idee der Wiedergebürt verwirklicht werden. Vieles wurde in einer relativ kurzen Zeit schon geleistet, aber die materiellen Bedingungen haben das Tempo verlangsamt. Neue Wege waren zu suchen. Schon auf den ersten Nachkriegskongressen hat Dr. Ru pp in beantragt, die landwirtschaftlichc Ansiedlung aus der allgemeinen Verwaltungstätigkeit der Exekutive auszuscheiden und einem speziellen ״Kolonisationsfonds“ zu übertragen. Der XIII. Kongreß in Karlsbad (1023) hat darüber einen Beschluß gefaßt, der jedoch auf dem Papier blieb. Ruppin wurde nicht müde, seine Vorschläge immer wieder zu wiederholen. Und nun ist gerade in diesen Tagen das Projekt realisiert worden. Die Gründung der Palestine Agricultural Settlement Association (״Pasa“) bezeichnet den Anbruch einer neuen Acra. Sie beginnt mit einem Sofort- Programm der Durchführung der Anstellung von 2300 Familien, der Vollendung von 3*1 neuen Siedlungspunkten, die über alle Teile des Landes zerstreut sind. Die Beschleunigung dieser Aktion wird dadurch bewirkt, daß die Gründung der ״Pasa“, deren Grundkapital von 50 000 Pfund der Keren Hajcssod übernimmt und deren Aktiva durch den Fortschritt der Siedlungstätigkeit eine wachsende Kreditbasis bilden, die Vorbedingung zur Ausgabe von Obligationen schafft, die ein viel größeres Investitionskapital bereitstellcn, als sonst verfügbar wäre. Nach den rohen Berechnungen wird zu den Ansiedlungskosten einer Familie von rund 500 Pfund der Siedler selbst 75 bis 100 Pfund beitragen, aus dem Siedlungsbudget der Jewish Agency werden 100 bis 125 Pfund beigesteuert, während der Rest von etwa 300 Pfund auf das durch Obligationen aufgebrachte Kapital entfällt. Hier wird ein Traum des verewigten Arlosoroff Wirklichkeit; die ״Kolonisationsfinanzen“ der Jewish Agency werden durch eine Kreditoperation verviel facht. Durch diese neue Siedlungsaktion wird den Juden der ganzen Welt eine erwünschte Gelegenheit geboten, sich unmittelbar an der Förderung• des Sicdlungswerkes zu beteiligen. Auch die Juden in Deutschland haben diese Möglichkeit und können dadurch auch ihre eigene Auswanderung zweckmäßig vorbereiten. Einzelheiten darüber werden wohl noch mitgeteilt werden. Vor allem aber ist hervorzuheben, welche große moralische Kraft sich in diesem Werk des Aufbaus dokumentiert, gerade in einem Moment, wo für junge Juden in Palästina die Verlockung sehr groß ist, sich in romantische Kampf- Phantasien zu verlieren. Die Art und Weise, wie die palästinensische Judenheit auf die Unruhen durch entschlossenen Aufbauwillen reagiert, ist ein nicht wieder auszulöschender historischer Beweis der unlöslichen, bis in die tiefsten Wurzeln hinabreichenden Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Palästina. Viele Sorgen beengen das jüdische Dasein allenthalben in dieser Zeit. Ueberall gilt es, neue Existenzformen für den einzelnen und für die Gemeinschaft zu finden. Wir alle stehen hier vor den gleichen Problemen, und niemand schätzt die ungeheuren Aufgaben, die sich in «allen Ländern der Diaspora bieten, gering. Aber es ist ein grundlegender Unterschied zwischen den anderen Ländern und Palästina. Auch in Palästina gibt cs viel Not, Leid und Bedrängnis, für den einzelnen ebenso wie für die Gesamtheit. Aber nirgends ist so wie dort die Möglichkeit, trotz allen Schwierigkeiten zu produktiven, zukunftverheißenden Formen des Aufbaus zu gelangen. Immer war dieses Land einzigartig für uns Juden, und nicht umsonst hat kürzlich die Londoner ״Times“ das Wort gesprochen ״Ein Volk, das ein solches Gedächtnis fiat, hat auch ein Recht auf das Land“. Auch was heute in Ercz Israel getan wird, auch diese unsentirnentalc, selbstbewußte, selbstverständliche Reaktion aufbauender Kraft wird in das Gedächtnis eingehen. Auch sie, vielleicht vor allem sie, schafft uns das Recht, das Dr. Weizmann in seiner Rede so glänzend und würdevoll vertreten hat Erklärung Edens in Genf ״Keine Änderung der Palästinapolltik vor Prüfung des Kosnmissionsbericltte*** Genf, 27. September. (JTA.) In der letzten öffentlichen Sitzung des Völkerbundsrates referierte der rumänische Außenminister Antones cu über den Bericht der Mandatskommission, in dem auch die Probleme Palästinas behandelt werden. Anfonescu sprach ir! diesem Zusammenhang die Hoffnung aus, daß die Mandatskommission bei ihrer nächsten Tagung ihren Erwartungen gemäß in der Lage sein werde, sich mit der Lage in Palästina auf Grund einer autoritativen Erklärung der englisch en Regierung zu befassen. Zum Schluß empfahl Minister Antonescu dem Völkerbvmdsrat, den Bericht der Mandatskommission zur Kenntnis zu nehmen. Zur Abgabe einer längeren Erklärung ergriff sodann der englische Außenminister Anthony Eden das Wort. Er gab einen Ueberblick über die Lage in Palästina, die er als eine unglückliche bezeichncte, und versicherte, daß die Regierung es für ihre erste Pflicht halte, Ruhe und Ordnung in dem Land wiederherzustellen. Erst wenn dies geschehen sei, werde die Kgl. Kommission nach Palästina entsandt werden. Die englische Regierung habe nicht erwartet, daß die Unruhen in Palästina sich so lange Zeit hinziehen würden. Sie hätte der Mandatskommission ihre Arbeit gewiß gern erleichtert, aber bei der jetzigen Lage der Dinge bestehe nicht die Aussicht, daß die englische Regierung in der Lage sein werde, der Mandatskommission den gewünschten Bericht anläßlich ihrer nächsten Tagung vorzulegen. Dk englische Regierung könne ihre Meinung über die Lage nicht äußern, bevor ihr nicht das Urteil und die Empfehlungen der Kgl. Kommission vorliegen. In Uebereln- Stimmung mit der Erklärung des Kolonienministers Ormsby- Gore vom 19. Juni werde die englische Politik in Palästina keinerlei Aenderung unterzogen werden, bevor nicht der Bericht der Kgl. Kommission geprüft sein wird. Außenminister Eden betonte, er wäre glücklich gewesen, wenn er imstande gewesen wäre, der Kommission schon jetzt einen solchen Bericht vorzulegen. Er könne es aber leider vorläufig nicht tun. Er sei überzeugt davon, daß die Mandatekotnmission Verständnis für die Schwierigkeiten haben werde, die einer Formulierung der Stellungnahme der englischen Regierung vor Untersuchung der Lage durch die KgL Kornmission im Wege stehen. Die Mandatskommission werde, so hoffe er, die Gründe zu würdigen wissen, die die englische Regierung zwingen, mit ihrem Bericht zuzuwarten. Die Erklärung Edens fand im Völkerbundsrat eine äußerst kühle Aufnahme. Der stellvertretende Vorsitzende der Mandatskommission, der Belgier Orts, erklärte, die Mandatskommission werde in Anbetracht der jetzt gesebaffenen Lage genötigt sein, einige Bemerkungen in bezug auf Palästina zu machen, weil sie andernfalls nicht vor Frühling 1937 zur Behandlung der Palästinafrage kommen könnte. Der englische Außenminister erwiderte hierauf, er bedaure es sehr, daß die Mandatskommission so viele Ungclegcriheitcn in dieser Sache habe, er müsse jedoch wiederholen, daß er mit Rücksicht auf die schwere Verantwortung, die die englische Regierung in diesem Fall ZU tragen habe, der Mandatskommission keine Erklärung vor Beendigung der von der Kgl. Kommission durchzuführenden Untersuchung versprechen könne. Für nächste Woche wird eine breitere Diskussion über Palästina erwartet, wenn das 6, Komitee der Völkerbunds-Versammlung Zusammentritt. Juden und Rechtswissenschaft Die Reichsgruppe Hochschullehrer des Nationalsozialistischen Rechtswahrerbundes veranstaltet am 3. und 4. Oktober in Berlin eine Tagung unter Leitung des Reichsgruppemvalters, Staatsrat Prof. Dr. Karl Schmitt, bei der auch der Reichsrechtsführer, Reichs minister Dr. Frank, anwesend sein wird. Ueber die Bedeutung der Tagung schreibt der ״Volk. Beobachter״ vom 27. Sept. u. a.: ״Die Tagung dient dem Ziele, die Aufmerksamkeit aller Volksgenossen auf die gefährliche Durchdringung des bisherigen Rechts lebe ns durch jüdisches Gedanken gut zu lenken, ln gründlicher, wissenschaftlicher Arbeit sollen die einzelnen Teile der Rechtswissenschaft auf dyn Einfluß des Judentums hin beleuchtet werden, um damit die Grundlagen für weitere intensive Arbeit zu legen. Führende Rechtsvvissenscliaftler und Politiker auf allen Gebieten haben Referate übernommen und Vorträge zugesagt. So trägt auch der Nationalsozialistische Rechtswahrerbuncl dam bei, das Geistesleben des deutschen Volkes zu bereinigen und den Führer in seinem Kampfe gegen die Verderbliehen Einflüsse des Judentums zu unterstützen. Der Kampf gegen das Judentum ist die Kernfrage der nationalsozialistischen Weltanschauung. Dieser Kampf ist nicht schon damit gewonnen, daß es gelungen ist, die Juden aus dem öffentlichen Leben zu drängen und ihre weitere Vermischung mit dem deutschen Volk zu verhindern. Nachdem der Nationalsozialismus das politische Leben vom jüdischen Einfluß befreit hat, besteht nunmehr die Aufgabe, in gründlicher Arbeit in allen Teilgebieten des kulturellen Lebens auch die letzten Reste jüdischen Geistes aufz. udeckcn und zu verhindern, daß siein irgendeiner noch so versteckten Form auf das deutsche Volk weiterhin einwirken können. Auf kaum einem Gebiet hat der jüdische Einfluß sich so verhängnisvoll ausgewirkt wie in der Rechtswissenschaft. Es ist das Verdienst eines alten nationalsozialistischen Vorkämpfers, Pg. Rechtsanwalt Sehroer, der in einem kürzlich er- Wagen dar Feiertage erscheint die nlchste Ausgabe 80/81 am Mittwoch, dem 7. Oktober Fe m i I len - M a c h r i c h f e n nehmen wir bia zum Tage vor Erscheinen gegen Mittag entgagan sebienenen Buch ״Blut und Geld im Judentum‘■' die zum Teil verblüffenden Zusammenhänge zwischen dem jüdischen Recht und der Rechtssystematik der Kberalistischen Gesetzgebung aufgezeigt hat. Es gibt Gebiete in der Rechtswissenschaft, die man bis zur nationalsozialistischen Revolution geradezu als Domäne des Judentums bezeichnen konnte, wie z. B. das Urheber- und Wettbewerbsrecht oder das internationale Privatrecht. Ueber diese Tatsache befinden sich weite Kreise des deutschen Volkes heute noch zum Teil in völliger Unkenntnis. Welcher Volksgenosse weiß, daß die führenden Staatsreclitslehrer des Zweiten Reiches wie Jeüincck, Laband, Stier- Somlo u. a. Vollblutjuden waren. Ja selbst der Gründer der preußischen konservativen Partei, der ״christlich-soziale“ Julius Stahl war in Wahrheit dn Jude, der mit seinem wirklichen Namen Jolson hieß. In den Lehren dieser Männer, die jahrzehntelang der deutschen Jugend das Recht des deutschen Staates lehrten, zeigt sich mehr oder weniger klar erkennbar die individualistische und gemeinschaftszerstörende Haltung des jüdischen Geästes. Infolge der Anpassungsfähigkeit der Juden an die gegebene Lage ist es aber zum Teil sehr schwer, in dem einzelnen Fall das typisch Jüdische und Zersetzende zu erkennen. Zudem haben die jüdischen Wissenschaftler teilweise mit großer Betriebsamkeit Material zusammengetragen und verarbeitet, auf dem weitere wissenschaftliche werke aufbauen. So sind heute noch die Bibliotheken der deutschen Hochschulen voll von jüdischen Werken und es hedarf auch hier einer gründlichen Arbeit, um die Gefahren einer weiteren Beeinflussung durch die jüdische Geisteshaltung zu binnen. In vielen wird die Erinnerung an manche jüdischen Rechtsanwälte noch lebendig sein, die, wie z. B. der Berliner Rechtsanwalt Frey, in engem Zusammenhang mit dem Verbreeliertum standen. Nicht so allgemein bekannt ist aber, wie jüdische Rechts- Wissenschaftler in der Strafrechtswissenschaft durch ihre Lehre eine staats- und gemeinschaftszerstörende Strafrechtslehre zu fördern suchten, indem sie den Schutz des einzelnen bis aufs äußerste auszudehnen bestrebt waren und sich bemühten, alle Begriffe möglichst wertfrei und relativistisch zu gestalten. Man sprach von ״legalem“ Landesverrat, und jüdische Rechtswissens-diaftier wie Lienmann vertraten ausschließlich bolschewistische Gedanken. In allen Rechtsfragen, wo es sich um die Zerstörung der Grundlagen von Volle, Staat und Familie bandelte, wie bet der Abtreibung, den! Sittlichkeitsdelikten und, wie schon erwähnt, Hoch- und Landesverrat, standen Juden in vorderster Front.“ Di. Weizmann in Belgien Antwerpen, 21. September. (JTA.) Dr. Chaim Weizmann weilte auf einer Reise, die er im Dienst des ״Miphal bizzaron uwitachon“ unternommen hat, einige Tage auch in Belgien. Weizmann hatte während seines Aufcnthalts Besprechungen mit einer Zahl hervorragender Persönlichkdtcn des politischen und wirtschaftlichen Lebens, Durch die von ihm eingeleitete Aktion wurden, wie mitgeteilt wird, bisher in Antwerpen allein etwa 4500 Pfund aufgebracht. Die Aktion wird energisch fortgesetzt. Den Höhepunkt der Veranstaltungen anläßlich des Besuchs Dr. Weizmanns bildete eine große Kundgebung im Antwcrpener Hippodrom, dem größten Saal der Stadt. Weizmann wurde von einer 4000köpfigen Menge mit nicht endenwollenden Ovationen begrüßt. In seiner Anspräche zog er einen Vergleich zwischen der heutigen jüdisehen Position in Palästina und dem Zustand der Jahre 1917 bis 1918. Er betonte den unerschütterlichen Willen des Jischuw, «las Aufbauwerk trotz allen Widerständen fortzusetzen, und wies auf die ruhige Würde der Juden Palästinas hin» die sich nicht zu Vcrgeltungsakten provozieren lassen. Weizmann erörterte die Möglichkeiten, zu einem Ausgleich mit den Arabern zu kommen. Die Wege hierzu seien einerseits die Kgl. Kommission, andererseits direkte Verhandlungen, bei denen den Arabern klargemacht werden muß, daß wir sie nicht beherrschen wollen, aber auch von ihnen keine Beherrschung dulden werden. Zum Schluß richtete Dr. Weizmann an die Judenheit in den Ländern der Zerstreuung den Appell, sich auf eine schwere Kampfzeit, die wenigstens zehn Jahre dauern werde, gefaßt zu machen. Der endgültige Erfolg in Palästina stehe nicht in Frage, wenn die Massen des jüdischen Volkes durchhalten werden. Für den 3. Oktober ist eine große P a i ä s t i n a koit * terenz der Judenheit Frankreichs nach Paris einberufen worden. Man erwartet, daß der Präsident der jewish Agency und der Zionistischen Organisation, Dr. Chain! Weizmann, an dieser Kundgebung teünehmen wird. Die Essener ״National-Zeifung“ wendet sich gegen ehre Versammlung, die unter dem Namen ״Internationale Konferenz gegen die Rassenlehre und den Antisemitismus“ im Pariser Gewerkschaftshaus tagte, insbesondere dagegen, daß Heinrich Mann, dem das Reichsbiirgerrecht entzogen worden sei, dort als ״Vertreter Deutschianos“ fungiere. Von weiteren Teilnehmern werden genannt: Jouhaux für Frankreich, Vandervelde und Huysmans für Belgien und Arnold Zweig für Palästina. Hauptschriftleiter! Dr. Robert Welt sch, Berlin - Charlottenburg 9 (auch verantwortlich für die Auf nähme von Bildern). Stellvertreter! Kart Loewenstein, Berlin W15. Anzeigenleiter und verantwortlieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Berlin W 18. Gültig Anzeigen Preisliste 8 vom 1. April 1938. Verlag und Anzeigenverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W15, Meinekestx, IQ D.-A- August 35162. — Druck: Siegfried Scholem, Berlin-Schöneberg. DAS SPEZIAL HA US flr Stoffe Wäsche Kleidung Teppiche * Gardinen Möbel Ausrüstung für Palästina and Übersee Sduiftlldw Anfragen an dis Über»«•-Abteilung z Telefonisdte Verabredungen unter £2 0011 j■־׳