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Jüdische Rundschau · 1936-09-25 · Heft 77 (25.9.1936) · page 20

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 77 (25.9.1936)
Date
1936-09-25
Page
– (sequence 20)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 77, 25. SEPTEMBER 1936 Erfolgreiche Tennis-Expedition Rundblick auf die Sportplätze Makkabl-Spielbetrieb In SQdwostdeutschland Nach der Konstituicrun^r des selbständigen Makk a b i - S p i e 1 b c t r i e b s in Südwcstde u t s c h I a n d beginnt jet/t der Sportverkehr sieh cituulattfen. Die Punktspiele in Handball und Fußball setzen am 27. September ein. Der letzte Sonntag war in der Hauptsache dem Handball Vorbehalten. Der Bar Koch ha Frankfurt führte ein spannendes Da men- T 11 r n i er durch, das in allen Kämpfen schonen Sport zeigte. Fs wurde in zwei Stärkegruppen gespielt, und zwar in Gruppe A: von Bar Kochba Frankfurt I, Bar Kochba Offenbach, Bar Kochba Mannheim; in Gruppe B: von Bar Kochba Frankfurt II, Bar Kochba Darmstadt und JjB. Hanau. Gruppensieger A wurde erwartungsgemäß Bar Kochba Frankfurt, während sich in der Gruppe B der junge Dar m s t ä d t e r M <1 k k a b i v e r e i n an die Spitze setzte. Im einzelnen gab es folgende Resultäte: Gruppe A: Bar Kochba Offenbach gegen Bar Kochba Frankfurt I 1:1; Rar Kochba Offenbach gegen Bar Kochba Mannheim 0:0; Bar Kochba Frankfurt I gegen Bar Kochba Mannheim 1:0. < iruppe Po Bar Kochba Darmstadt gegen Bar Kochba Frankfurt II 3:0; Bar Kochba Darmstadt gegen JJB. Hanau 0:0; |JR. Hanau gegen Bar Kochba Frankfurt II 2:0. Am gleichen Tage trafen in Frankfurt auch der Bar Kochb a F r a 11 k i u r t und d׳ r Bar Ko c h!1 a M a 11 n - 11 e! m mit zwei F!1 li b a I I - M :1!1 11 - c h a t t e n aufeinander. Im Spiel der erden Mannschaften gab es einen glatten ■1:0־ Sieg (2:0) des Platz■vereinobwohl die erste Spielhälfte fast ausgeglichen verlief. I)er Mannheimer Sturm konnte aber vor denn I or niilits ihm iehteig so daß da- Fr׳;c!vus durchaus dem Stärkeverlialtnis ent-prarh. thierlreu'i h war das disziplinlose Verhalten einiger Spieler; S/h c.!-,rechter VN' u• cengntmi mußte eine 1 lerans-delhin!.; vornehmen. Iler Kam״f der Reserven endete ebenfalls mit einem Siege des Bar Kochba Frankfurt beim Stande von 2:0 (1:0). Klubkampf In Trier Zwischen .Makkabi Uberstein und Makknhi Trier wurde am 1 i. September in frier ein k'iubkaiiiof (lurchgeführt. Der leichtathleti-clie Kampf endete mit einem Sieg der Trierer (iruppe, die dg Funkte erziehe, während ()herstein sich mit 3S!,unkten hrgm:g׳n mußte. In-gcsarnt fanden 1h verschiedene Vi ettk.impfe -tatr, bei ilcuim die ()bersteincr in den technischen Uebungi'11 durchweg Siege erzielten, wählend Frier in den Lauf- und Spmngkonkurren/en siegreich Wich. Besonderc Erwähnung verdient der von Makkubi Flein/ Schiff auf einer Grasnarbe heratisgeholte Sieg im l(V)-m-l.auf in 12 Sek. Der gleiche Sportler belegte auch im 2():)-m-La11f und im Hochsprung die ersten Plätze mul im Weitsprung den zweiten Platz. Besonderen Beifall fanden die Hochsprünge der Jugendliehen, von denen Siesel, Oberstein, und Karl Schiff, Trier, die beide erst 16 Jahre alt sind, die Höhe von 1,50 m meisterten. Im Anschluß an die leichtathletischen Kämpfe spielte die erste Fußballmannschaft des Mnkkabi Trier gegen die erste Fußballmannschaft des Makkabi Oberstein. In einem schnellen und jederzeit spannenden Treffen erzielte Trier einen einwandfreien Sieg mit 4:1 Toren; Halbzeit 3:1. Blitzfurnier in Berlin Die Berliner Makkabi-Vereinc Bar Kochba-Flakoah, Hag!־ bor, JSK. und Box-Club Maccahi führten am letzten Sonntag Blitzturniere in F ußball und Handball durch. Die Spiele wurden von sämtlichen beteiligten Vereinen mit größter Energie durchgeführt, zeigten aber nicht den erwarteten Sport. Speziell im Fußball scheinen JSK. und Hagibor nicht mehr die nötige Schlagkraft zu besitzen. Das Spiel, welches beide Mannschäften zusammenführte, stand auf keinem sehr hohen Niveau. Es liegt wohl in der Hauptsache daran, daß den Berliner Vereinen die nötige Wetikampftätigkeit fehlt. Aus dem Turnier ging im!' u ß ball Bar Kochba-Hakoah als Sieger hervor, welcher das erste Spiel gegen JSK. mit 3:0 gewinnen konnte 1md im zweiten Spiel gegen Hagibor mit 4:0 siegreich war. Das Spiel zwischen jSK. und Hagibor endete dagegen 1:1. Im Handball wurde JSK. durch das bessere Tor- Verhältnis Sieger. Sowohl JSK, als auch Bar Kochba schlugen den Box-Club Mnrcab! und spielten dann zum Schluß gegeneinander unentschieden. Sportfest in Königsberg Am 13. September fand die letzte Sportplatz-Veranstaltung statt; es war zugleich die größte des ganzen Jahres. Sinntliehe Makkahiven ine des Bezirks ()stpretißeii-1 Kauzig waren vertreten. Das umfangreiche I’rogramtn konnte dank sorgfaltiger Vorbereitung, begünstigt durch schönstes Wetter, pünktlich abgewiekelt Werden. Fine große Anzahl von Zuschauern hatte sich eingcfumlcn und folgte den Ereignissen auf der Kampfbahn mit größtem Interesse. Bei der M a 11 11 e r - K I a s s e stellte in den kurzen Strecken, 100 m und dtälrji, Danzig in Witilerfehl den Doppelsieger. Auf den Platzen endeten N'eiimann tim! Aronsoliu, Danzig, und Wenglowitz und Badt, Königsberg. Heber löOOm siegte Locbinger, Königsberg, vor Fink( Istein, Königsberg, und Winterfehl, Danzig. Im Hochsprung, Speerwurf und Kugelstoßen stellte Danzig mit Kirstein, Sielmann, Alter um! Brande die ersten Sieger, während Frlebachcr, Stern, Sommerfeld und Lochinger die jeweils nächsten Plätze belegten. Den Weit- Sprung gewann Schein, Aliensfein, vor Guttmann. Königsberg. In den F ra 11 e 11 - W c 11 I) e w e r b e n bliebet! die Königsberger Vertreterinnen unter sich, weil Danzig und Elbing ihre Meldungen nicht erfüllen konnten. Marianne Pttrwin, die erst kürzlich bei den Makkabi-Meisterschaften in Berlin gegen stärkste Konkurrenz sehr achtbare Plätze!telegen konnte, zeigte, daß sic eine Klasse besser ist als ihre Mitbewerberinnen. Sie siegte im 10()-m-Lauf, Hochsprung und Weitsprung und wurde Zweite bzw. Dritte im Kugelstoßen und Speerwerfen. Lillv Warfclski wurde Erste im Kugelstoßen und Inge Somtnerfeld gewann das Speerwerfen. Annclies Bernstein, Ester Tratib und Gerda Boenheiin endeten in diesen Konkurrenzen auf den nächsten Plätzen; sie alle sind recht gut veranlagt und können es bei richtig geleitetem Training sicher zu weit besseren Leistungen bringen. Bei den Jugend- und Knaben-Wettbc werben überraschte das gute Abschneider! der Elbinger und Allensteiner Vertreter. Diese Leistungen müssen um so mehr anerkannt werden, als beide Vereine mir über sehr mangelhafte Trainingsmöglichkeiten verfügen. Nach dem Aufmarsch aller Aktiven begrüßte Dr. Jedwahn ick Gäste und Zuschauer. Eine gut gelungene Musik- Gymnastik der Mädchen bildete den Abschluß des leichtathletischen Teiles. Es folgte dann ein Fußballspiel zwischen den t. Mannschaften der Makkabivereinc Danzig und Königsberg, das von den Gästen verdient mit 5:3 Toren gewonnen wurde. Makkabim aus Deutschland in London Eine kleine Reisegesellschaft versammelte sich in Köln am 7. September vor den Toren des Kölner Hauptbahnhofes, ttm der Einladung des englischen Maccahi zu einem Tennisfurnier in London Folge zu leisten. Am nächsten Tage war unser primärer Wunsch natürlich der Tetiuiscourt in den Gondar-Gardens, einer Straße in dem Stadtteil Hampstead, und hier wurden wir bereits etwas enttäuscht. Der jungen englischen Maccabibewegung gelang cs bisher noch nicht, die von uns gewöhnten Plätze zu erwerben, und man behalf sich mit einigen glatten Lehmplätzen. Wir hatten also gewisse Handicaps zu überwinden, zumal der Engländer gewohnt ist, ohne Balljungen zu spielen, aus Erziehung zum fair plav keinen Schiedsrichter zu verlangen und abends nach Geschäftsschluß bei jeder Witterung und Beleuchtung erst das Racket in die Hand zu nehmen. Die Organisation war so getroffen, daß die teilnehmenden acht Herren aus Deutschland (Strauß, Bnchwalter, Dr. Kahn, Silberstein, Lichtenstein, Broczyner und Sander) zuerst gegen drei Letten und unter sich spielen mußten, um die letzten acht zu ermitteln, was vom Standpunkt der weitgereisten Letten nicht ganz richtig war, aber man wünschte selbstverständlich auch Engländer in den Schlußrunden zu sehen. Es kam aber gegen die Kalkulation unserer Gastgeber, denn abgesehen von Sander, der wider Erwarten gegen Coen ausschied, gelangten Strauß und Dr. Kahn in der oberen Hälfte und Buchwaltcr und Silberstein in der unteren Hälfte in das Scmifinal. Wie erwartet, schlugen Strauß lind Bnchwalter ihre Widersacher beide Male in zwei Sätzen glatt, und im Finale siegte wieder einmal Rudi Strauß in drei Sätzen und bewies damit, daß er mit Recht den Titel ״Deutscher Makkabimeister“ trägt. — Im D a 111ic ת e i n z e I vertraten Frl. Gutmann, Frau Schalit und die Juniorin Lorsclt unsere Sache, leider blieb uns der Schwimmfest in Haifa Von unserem Berichterstatter H a i f a, im September 1936 Nachdem in diesem Jahre nur einige kleinere Meetings im Stadion in Bat Galim abgehalten wurden, veranstaltete der Makkabi Haifa am 29. August sein erstes großes Schwimmfest in dieser Saison. Der Erfolg war außerordentlich. Mehr als 3300 Zuschauer füllten die Tribünen bis auf den letzten Platz, und da sowohl der organisatorische als auch der sportliche Teil vorzüglich klappten, war die Stimmung ausgezeichnet. Das Nennungsergebnis brachte einen neuen Rekord, da außer dem veranstaltenden Verein noch die Auswahlmannschäften der englischen Armee, der in Haifa stationierten Kriegsschiffe, der Hapoel Haifa, Makkabi und Makkabi Atid Tel-Awiw, und zum erstenmal Makkabi Rechowoth und Tiberias an den Start gingen. Die sportliche Ausbeute blieb unter der Erwartung, da gerade einige der besten Leute des Makkabi Haifa zum Teil ganz kurz nach überstandenen Erkrankungen antraten wie Arzt, Tinshenict und Schön. 100 m crawl, Jugend bis 17 Jahre, gewann Goldenberg (Makkabi Flaifa) in 1:15,4 Min. ohne sielf anzustrengen vor Rissiti (Makkabi Haifa) 1:17,8 und Mi Hon (Armee) 1:19,8 Min. Im folgenden Rennen über 400 m Freisfil für Herren siegte Vago (Makkabi Haifa) in der neuen Rekordzeit von 5:34,2 Min., wobei er den früheren Rekord Tinshetncts stark verbesserte. Vago ist erst 19 Jahre alt und wird bestimmt bei schärferer Konkurrenz auch diese Zeit noch stark drücken. Zweiter war der 16jährige Musik Feigenbaum (Makkabi Haifa) in 6:08,3 Min. Er ging diesmal für seine Kräfte zu scharf an und konnte dadurch noch nicht recht durchhalten, aber bei seiner Energie wird der Erfolg nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dritter wurde Auerbach (Makkabi Atid). Dann kam das 100 m Brustschwimmen für Herren. Hier fehlte der Rekordhalter Goidschmidt (Makkabi Flaifa), und da auch Schön erst knapp nach seiner Erkrankung ins Wasser ging, sind die Zeiten recht schwach. Es siegte Weiß (Makkabi Atid) in 1:28,2 vor Schön (Makkabi Haifa) in 1:28,3 und Schwarz. (Hapoel) in 1:31,5 Min. Die nun folgende 3x50-m-Jugendstaffel war eine sichere Sache für Makkabi Flaifa ״A“ in 1:39,6, vor der ״B“-Staffel in 1:40,4 Min., gefolgt von der Armee und der Flotte. Obwohl für Haifas Lokalpatrioten eine Enttäuschung, war doch das 100-m-Freisti!s1lnvirmnen für Herren ein bienelendes Rennen. E. Lerner (Makkabi Tel-Awiw) siegte vor Arzi in 1:06,8 und Tinshcmet in 1:06,9 Min. Die beiden letzteren gingen die 50 m in 28,6 Sek. an, doch auf der zweiten Länge macht sich die schlechte Kondition geltend und unter tosendem Beifall der Zuschauer konnte sich Lerner knapp vor dem Ziel an die Spitze des Feldes setzen. Eine hübsche Propaganda war die jxSO-m-Kinderstaffcl, zu welcher 7 Mannschäften des Makkabi Haifa antraten, die zeigten, welches große Reservoir an guten Crawlern dem Makkabi zur Verftigung steht. Das lOO-m-Damcn-Freistilschwimmen gewann Braun (Hapoel) in 1:23 vor Reichert (Makkabi Tel-Awiw) in 1:32 Min. und Grunschlag (Makkabi Haifa). Auch hier ist noch viel Arbeit zu leisten, erfreulich ist aber, daß die Aelteste der ״Damen“ erst 18 Jahre ist und daher die Zeiten noch verbessert werden können. Als Abschluß der Sehwimmkämpfe folgte noch eine 4x50-m-Herrcnsialfcl. Makkabi Haifa, ohne Ausschreibungen für die Makkabi־ Meisterschaften im Schwimmen am 4. Oktober in Hamburg A. Herren: 200 m Brustschwimmen. 100 m Grawlscb'vimmr-n, 100 m Rücken schwimmen. 50, 100, 150 m Brust schwcllstaffcl, 3x100 m ('rarvl'taöel, 3X100 m Lagenstaffel. B. Damen: 100 m Brustschwimmen. 100 m Crawlsrhwimmcn, 100m Ruckcnc'lnviimncr, 50.100,150 m Bmst.-chwclBoitfc!, 3>(100 m Lagenstaffel, 3X50 m BrawUtaffrl. C. Jugend bis 18 Jahre (Mädchen und Knaben): 100 m Bmstschwimmen, 50 m Crawlsehwimmcn, 3X50 m Brustslafhl, 3X50 m Crawlstaffel. —• Jugend bis 14 Jahre (Mädchen und Knallen): 50 m Brustschwimmen, 50 m Ciawlsehwimmen, 3X50 m Bruststaffel. D. Alte Herren (über 32 Jahre): 50 m Brustschwimmen, 50 m Crawlsehwimmcn. E. Springen: Herren: 2 Pflicht- und 3 Kürsprünge; 1. Pflicht- Sprung: Kopfhechtsprung vorwärts vorlings mit Anlauf; 2. Pflichtsprang: 1','t Salto vorwärts vorlings mit Anlauf, gestreckt oder gchechtet. Damen: 2 Pflicht- und 2 Kürsprünge. 1. Pflirhtsprung: wie Herren; 2. Pifichtsprung: Kopfsprung rückwärts rücklings aus dem Stand. F. Walterball 1 Fünfer-Mannschaft. Erfolg versagt, Frl. Gutmann als tatsächlich stärkster Dame des Turniers fehlte die Konzentration im Einzel, so daß dies;- mal Frl. Mintz aus Lettland (die tms vom BK-Turnier her noch bekannt war), gegen eine Dame aus England siegte. Das Herrendoppel erwies sich auch als eine Artgelegen heit der Gäste aus Deutschland, die Kombinationen Strauß/Sander, Buchwalder/Kahn spielten siel! über mehr oder weniger starke englische Kombinationen ins Finale durch, während Lichtenstein Silberstein, Broczyner/Heymann bereits frühzeitig ausschieden. Den Sieg trugen infolge Unsicherheit der deutschen Makkabimcisterkombination dieses Mal verdient Strauß-Sander davon, die den vielen am Sonntag erschienenen Zuschauern ein prächtiges Tennis demonstrierten; besonders gefiel Sander. Int gemischten Doppel setzte sich die beste Zusammenstcllung Frl. Gutmami/Dr. Kahn bis zur Schlußrunde durch (Frl. Mintz Strauß, Silberstein /Schalit, Lorsch/Sander waren bereits vorher eliminiert) und gewann durch ausgezcichnetes Flughallspiel Herrn Kahns sowie harte Schläge von Frl. Gutmann ziemlich glatt den 1. Preis. Das Damendoppel, welches qualitativ gegen die anderen Konkurrenzen zurückstand, gewannen Frl. Mintz (Gut* ntann im Endkampf gegen das englische Paar Mrs. Wallmann/ Orgel in zwei glatten Sätzen. Zu den Endspielen war ein Platz besonders hergerichtet worden, der sich diesmal in gutem Zustand bei schönstem Sonnenwetter bewährte und unseren Endspielteilnehmera volle Entfaltung ermöglichte; Schiedsrichter und Balljungen vervollstiindigten das Bild, so daß das Turnier ein für alle Teilnehmer und Zuschauer befriedigendes Ende nahm. Zu unseren Ehren gab es in zwei Privathäusern Empfänge, bei denen man sich bis spät in die Nacht mit Freunden unterhielt, soweit es die Sprachkenntnisse zuließen, und man gab gerne das Versprechen, im kommenden Jahre zu einem großeren Turnier wiederzukommen, um die Beziehungen unter Maccabim wciterzupflegen. A. D. Arzi schwimmend, siegte in 2:00,4 vor Atid in 2:08,7, der Armee in 2:10,4 und der Flotte in 2:14 Min. Dann wurden Schausprünge von Spiro (Makkabi Tel-Awiw), Glasei (Hapoel), E. Rigger und Ben-Jaakov (Makkabi Haifa), Mardie (Makkabi Tiberias) und Milton (Armee) vorgeführt. Den Höhepunkt erreichte das Meeting in d_en drei Wasserballspieler!. Im ersten Match standen sich Makkabi Atid und der Hapoel gegenüber. Die Tel-Awiwcr siegten gegen die noch recht schwache Hapoel-Mannschaft 6 :0. Dann kam das Hauptspiel des Tages: Makkabi Haifa gegen das Team der Flotte, welches sich aus 5 Leuten der ״Delhi“ und je einem Mann von der ,,Sussex“ und der ״Durban“ zusammensetzte. Makkabi spielte ohne Arzi und Lazam in folgender Aufstellung: Itzcliak Rigger; Bina, Großmann; Vago; Maggi, Flesch, Nachman Rigger. Das Spiel wurde von Sergeant Oillham (Royal Air Force) geleitet. Gillham ist Schiedsrichter der englischen Liga lind war bis vor einigen Monaten in Haifa stationiert. Er wmrde dann nach Gaza versetzt. Auf Grund der Bitte des Makkabi Haifa gab ihm sein Kommandant Urlaub und man stellte ihm sogar ein Flugzeug zur Verfügung, damit er rechtzeitig ankam. Schwere Angriffe der Flotte leiteten den Kampf ein und besonders Leutnant Britton, weitaus der beste Mann der Engländer, bombardierte Makkabis Goal heftig. Doch Bigger, der sich zu einem ausgezeichneten Tormann entwickelt hat, konnte sein Tor reinhalten. Dann kam Makkabi auf und blitzartig wechselten die Situationen. Flesch erzielt nach feiner Kombination das erste Goal. Vago wird ausgeschlossen, und mit 6 gegen 7 Mann scart Maggi. Halbzeit 2:0 für Makkabi. Nach dem Anpfiff gingen beide Mannschaften in noch schärferen Tempo Jos, und bejubelt von der Menge erzielten Flesch drei, und Maggi und Vago je ein Goal. Ein 4-Yard-Strafwurt brachte der Flotte das verdiente Ehrengoal. — Irn letzten Kampf siegte die zweite Mannschaft Makkabi Haifa gegen das Team der Armee 6:0. Ernst Wei gier Kinderfechten in Tel-Awiw Mädchen■!■ echt abteilung des ״Atid", Tel-Amw Foto: Werotr Golätchmid! *W * I mm:;צ&ויי y «יי׳'־ Was bringt der Sonntag? FuBball in Berlin Hagibor,hat den Hamburger Makkabiverein Blau- Weiß mit drei Fußballmannschaften — und zwar zwei Männer- und eine Jugendmannschaft — zu Gast. Die Hamburger sind spielstark, und Hagibor hat unter Beweis zu stellen, daß in der kommenden Saison mit ihm zu rechnen ist. Außerdem finden auf dem Nebenplatz zwei Handballspiele statt. Es spielen die Frauen und Männer des Jüdischen Kanuklubs gegen Hagibor Männer und Frauen. Auf Platz Ii spielen die I. Schüler des Landschulheims Caputh gegen Hagibor I. Schüler. Programm: 13 Uhr: Blau-Weiß II. Mannschaft gegen Hagibor II. Mannschaft, Platz I; 14.40 Uhr; Blatt-Weiß I. Jugend gegen Hagibor I. Jugend, Platz I; 16.20 Uhr: Blau-Weiß L Mannschaft gegen Hagibor 1. Mannschaft, Platz 1; 13 Uhr: Landschulh. Caputh I. Schüler gegen Hagibor I. Schüler, Platz II. — Handball. 14 Öhr: Jüd. Kanuklub Frauen gegen Hagibor Frauen, Platz Hl; 15 Uhr: Jüd. Kanuklub Männer gegen Hagibor Männer, Platz III. Bar Kochba-Hakoati Berlin In Dresden Bar Kochba Dresden empfängt auf seinem Platz Radrenn■ bahn Reick drei Mannschaften von Bar Kochba-Hakoah Berlin. Die Hauptspiele beginnen um 14 Uhr.

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