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Jüdische Rundschau · 1936-09-25 · Heft 77 (25.9.1936) · page 21

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 77 (25.9.1936)
Date
1936-09-25
Page
– (sequence 21)
Language
German
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Nr. 77, 25 IX. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 21 Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Bamberg. Am 8. September sprach Dr. Hans Ponerin! über: ״Erez Israel — Augenblick und Zukunft — Prüfung und Bewahnm׳״*. Dortmund. Am 13. September sprach Dr. Georg Josephthal, Berlin, zum Thema ״Wer tragt die Erziehung der jüdischen Jugend?“ Euskirchen. Am 3. Sept. sprach Dr. Fritz Ikenberg, Köln, über das Thema: ״Palästina August 1936“. Hajen (Westfalen). Am 9. Septemlrer sprach Rabb. Dr. Max Nuß. bäum über: ״ln.er Recht auf Palästina“, eine Betrachtung zur gegenwärtigen Lage. Hamburg, Der Kationaljtidische Jugendring, dem alle zioni •!Lehen Jugendbünde und Gruppen Hamburgs angeschlosscn sind, vcrariMaltete am 7. September «ine Kundgelrung unter der Parole: »,lüdi-rhc Jugend stellt zu l’aliislitur‘. Einleitend sprach Dr. Ii r o - che 5, der den Kampf der jüdischen Jugend um ein neues jüdisches X.eheii schilderte. Nur durch planvolle Zusammenarbeit der Jugend der Gaiuth mit dem nationaleii Aufbauwerk und für das nationale Heim kann die innere Bereicherung erfolgen, die das .neue jüdische Kulturstreben sich gesetzt hat. Schimon R e i c 11 sprach als Vertreter der chaluzis« her. Jugend und schilderte den Kampf des Jischuw während der l.'m uhciage. Ernst Mayer zeigte: ausgezeichnete Bilder, die er selbst während der Unruhen aufgenommen hat, und gab hierzu Erläuterungen. Hamm. Am 12. Sept. sprach Dr, Kurt Hers über: ״Jüdische Jugend hellte‘'. Heydekruß (Memelgeblet). Vor der Synagogengemeinde Heydekrug sprach Ende August H. H. Hammcrstein über: ,,Die arabische Frage und die Aufgabe der Juden“. Im Anschluß an den Vortrag wurde eine Zionistische Ortsgruppe gegründet, der 35 Personen beitraten. Karltruhe. Am 9. September wurde die ,,Jüdische Schule‘‘ alt Abteilung der allgemeinen Volksschule mit über 200 Schülern eröffnet, die in sieben Klassen von fünf hauptamtlich angestcllten Lehrkräften und vier Nebenlehrern unterrichtet werden. Die Leitung der Schule, die dem Stadtsciiulaint unmittelbar unterstellt ist, obliegt Studienrat L R. J. Hausmann. Kiel. Am 9. September sprach in der Zion. Vereinigung Schimon Reich, Hamburg, über da, Thema ״Kampf und Bewährung — Erez Israel in diesen Tagen". Remtcheid. Am 8. Sept. sprach Dr. Fritz Ikenberg, Köln, über das Thema: ״Palästina — August 1936“. Ankündigungen המורה העברי׳ גליון ד׳• Die vierte Nummer der Zweimonats-Zeitschrift ״Hamoreh Haiwri“ (licrausgegebcn vom Tarbufh-Dezernat der ZVfil unter Redaktion von Dr. S. Ka* lt׳ko) ist soeben erschienen. Neben einer Reihe von Aufsätzen rein pädagogischen Charakters, wie der sehr instruktive Aufsatz des palästinensischen Lehrers A. Scheresjhewski über ״Probleme des Sprachunterrichts“, sowie das interessante Tagebuch des Lehrers Polonski, der eine Reihe von wertvollen Anregungen und praktischen Hinweisen für den Unterrieht im ersten Schuljahr gibt, bringt die Zeitschrift einen Artikel über die aktuelle Frage der Hcbraisierung der jiidisehen Schule in Deutschland, sowie einen Aufruf zur Gründüng hebräischer Klubs. Ferner enthält die Nummer Angaben über das hebräische Schulwesen in Palästina, Berichte über die hebräische Arbeit der Ortsgruppen, Vorschläge zur Veranstaltung von hebräischen Zirkeln und Onge Schabbat, Hinweise auf neu erschienene Werke usw. Für viele Lehrer wird auch der Artikel über Aufführungen in der Schule von Sch. Rosenblu m von Interesse sein sowie das als Beispiel gebrachte Kinderstück ״Birkat Jaakow“. Das Heft ist zum Preise von 25 Pfg. (zuzüglich 8 Pfg. Porto), vom Tarbuth- Dezernat der ZVfD,, Meinekesir. 10, zu beziehen. — Die Redaktion bittet alle Lehrer und alle, die sich mit der hebräisehen Arbeit befassen, Berichte über ihre persönlichen Erfahrungen, bzw. Artikel theoretischen und praktischen Chalakters (evtl, in deutsch) cinzusenden. ׳: Hebräische Sprachschule Breslau. Kurse für Sprache, T*nach, Mischna, Agada, mittelalterliche und neue Literatur. Neue Anfänger-Kurse für Erwachsene und Jugendliche werden organisiert. Vorbesprechung am 15. Oktober, für Jugendliche um 18 Uhr, für Erwachsene um 19 Uhr, Wallsfr. 14, Zimmer 4. Anmeldungen Dienstag bis Donnerstag von 10—19*/4 Uhr; Snrechstunde des Herrn Reznicov: Mittwoch von 18 19 Uhr* Wallstr. 14, Zimmer 4, oder telephonisch Dienstag und Freitag von 11—12 Uhr (Nr. 85 49(1). Die ״Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland“ (Philo-Veriag, Berlin W15) kann mit ihrem eben erschienenen Heft ihren 6. Jahrgang abschließen. Dem Senior unter den Mitherausgebern, Prof. Dr. Alfred Stern, Zürich, der im 90. Lebensjahr verstorben ist, widmet Dr. Arnold Berney Worte dankbarer Verehrung. Dr. Wilhelm Grau setzt sich mit Raphael Straus’ Kritik seines Buches ״Antisemitismus im späten Mittelalter“ auseinander. Neue Beiträge zur Geschichte der Juden in Zürich im 15. Jahrhundert liefert Rabbiner Dr. Clione, Konstanz. Die Persönlichkeit des getauften Juden Johannes Pfefferkorn beleuchtet Dr. Meier Spanier namentlich unter dem Gesichtswinkel der umstrittenen Originalität seiner Schriften. Die Kämpfe der Uiiterfränkischen Juden um ihre Emanzipation in den ersten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts schildert Dr. Wilhelm Stern. Prof. Dr. Guido Kisch gibt einen Abriß von der ins Hebräische übersetzten deutschen Literatur. Der Verband polnischer Juden teilt mit: Auf Grund des Gesetzes über die allgemeine Militärpflicht in Polen fordert das Generalkonsulat der Republik Polen in Berlin alle diejenigen polnischen Staatsangehörigen, die im Jahre 1936 das 18. Lebensjahr beenden oder beendet haben, auf, sich bei der Militärabteilung zwecks Registrierung im Laufe des Monat September 10Jb zu melden. Einzelheiten beim Verband polnischer Juden E. V., Berlin W 35, Kurfürsten- Straße 42, täglich von 14 16 Uhr. Sukkoth In Lehnitz. Im Erholungsheim in Lehnitz bietet sich für jüdische Schulkinder während der Ferien Gelegenheit, einige unbeschwerte Tage zu verbringen. Spiel lind Sport werden die Kinder zu froher Gemeinschaft vereinigen. Den 12- 14jährigen Mädchen wird auf besonderen Wunsch Gelegenheit geboten, einen haus Wirtschaftliehen S c 11 u 1 u n g s k 11 r s u s während dieser Zeit mitzunehmen, der ihnen die Anfangsgründe der hausfraulichen Arbeiten vermitteln wird. Anfragen und Anmeldungen werden erbeten an das Erholungsheim Lehnitz (Nordbahn), Telephon: Oranienburg 2043. Der Wiener jüdische Arzt Dr. med. u. jur. Hermann Ettinger hat von offiziellen chinesischen Stellen die Einladung erhalten, noch im Laufe dieses Jahres nach China zu kommen, um dort die Reorganisation des gesamten Spitalwesens zu übernehmen. Juden und Jüdisches im Rundfunk Freitag, 25. September: Radiu Pari 1648) י m), 11.45: JüdisTie Sendüng; 14.30: U. a. König David (Honegger). —- Radio Lite (280 m), 13.45: Aus ״Sommernachtstramn“, von Mendelssohn. —!.von (215 m), 21.15: U. a. ״Afrikancrin“ (Meyerbeer). — Riga (514 m), 17.35: Guumg Davids aus der Tragödie ״Saul". Sonnabend, 26. September! Radio Pari, (1648 m). 20.45: ,,Le Pardon de Idoärmel“, komische Oper von M! verheer. — Paris Pli (431 ni), 16.20: U. a. ,,Jüdin“ von llalevy. ־— Ile de France (219 m), 19.15: U. a. öiienbaeh, ■—■ Toulouse (328 m): U. a. Mevetbeer. — Bnissel (322 in), 20: Aus ,.S;1!n:.״n und Dalila“. — London National (1500 m), 22.30: Aus üffenbachs ״Schöne Helena“. — Hilversum (1875 in), 18.10: U. a. Oflenbach. Sonntag, 27. September: Riga (514.6 m), 20.15: U. a. Mendelssohn. — Kopenhagen, 18.20: Vortrag Dr. M. Friediger: ״Das Judentum in seinem Verhältnis zur Umwelt־'. Rabbiner Dr. Max NußbaunuBerlin Der Kampf um Palästina und die Jüdische Zukunft 28. September, 20,30 Uhr, in ERFURT 29, September, 20,30 Uhr, in MAGDEBURG Schach Bearbeitet vonJ. Mieses vom 8. bis 28. August hat zu N ottingein Ereignis von schaehgescliichilicher Beein Deutsch-Krone: Am 28. SqitcmUr, 20.30 l'hr, in der Synagoge, Vortrag Georg Kupydbw.-ki. Stettin: 1״’aU.litia während der Dnrtihcn — ein Reisebericht“. — Erfurt: ZuG. Am 28. September, 20.30 Uhr, im Fe.ä.saal des 1 lau 1, Kossenlmechen. Eingang Bürgermeister- Wagner-Straße, Vortrag Dr. Mas Nui'ibaum: ״Der Kampf um Palastina und die jüdische Zukunft“. — Frankfurt am Main: Der Jiid. Kulturbund Rhein-Main eroünet seine Spielzeit am 29. September mit einem Beethoven-Abend. Prof. II an־ H.i'.-ermann, (leitet alnmsikdirektor Pro[. Julius Prüwer werden die Viulin-Sonaten E-lJur, A- Dur und die Kreutzer-Sonate A-Dur zu Gehör bringen. — Herne: ZUG. Am 28. September, 20.30 Uhr, in der Synagoge. Kundgebung: Vortrag Rabb. Dr. KlicrJeld, Bochum: ״Die Lehre dieser Tage — Nationalismus der ImieiUchke ir\ ־— Köln: ZOG. Am 29. Si■ptemlx'r, 20.45 L’hr, Intensivkreis, Heim, Cäcilicnstr. 18-22. — Regetttburg! Die ZOG. veranstaltet gemeinsam mit der Ortskommission de» KKL am 3. Oktober, 20.30 Uhr, eineu Lichtbildervortrag im Gemeindesa.il. In der Zeit harn (England) deutung .stattgefunden, nämlich ein internationales Turnier, an dem die anerkannt stärksten Spieler der Gegenwart vollzählig teilnahmen. Man höre die Namen: Alecliin, Capablanca, Botwinnik, Ettwe, Flohr, Fine, Laskcr, Reshevskv, Vidmar, Tartakower, Bogoljuboif. Dazu kanten die kampterprobten Vertreter Englands: Alexander, Thomas, Tyior, Winter. Das Resultat dieses höchst spannenden Turniers war, daß Botwinnik und Capabianca mit 10 Zählern die beiden ersten P r e i s e t e! 11 e n. Den dritten und vierten Preis (es gab nur vier Preise) errangen int knappen Abstand von 1/4 Zähler Ettwe, Fine und Reshevskv. Dann folgten: Aiechin 9, Lasker und Flohr 8 >4, Vidmar 6, ßogoljubofi und Tartakower 51.4, Tyior 4*4, Alexander und Thomas 3, Winter 2(4. — Von den sechs Teilnehmern jüdischer Abkunft sind somit drei unter den Preisträgern. Aber auch Flohr und Lasker haben eine sehr anerkennenswerte Leistung vollbracht. Erstaunlich ist, daß der jetzt beinahe (tSjährige Lasker den Anstrengungen dieses außerordentlich schweren Meisterkampfes durchaus gewachsen war. Aus den fünf Partien gegen die Preisträger hat er zwei Zähler herausgeholt, ein Beweis, daß er auch jetzt noch, trotz seines Alters, den führenden Meistern der Gegenwart völlig ebenbürtig ist. Die nachstehende Partie wurde im Turnier za Nottingham am 11. August gespielt. Bogoljuboif Weiß 1. <12 14 2. Sgl—f3 3. c2—1-3 1-4- 2־ .4 5. 6. •J. 8. 9. 10. 11. 12. 13. S bl — c3 <'3Xd4 L :1— d3 0.■0 [12—!:13 I, cl—c3 T .11—cl 1) <11—•<■2 T tl —rtl 14. L < 3 —14 I n d!sehe Botwinnik Schwarz Sgl! 16 b7—1.6 c7—5:־ L <:8—b7 c5Xd4 e7 06 L t'8—-c7 0--0 d7—<15 S f6—e4 S 1,8—<17 T 18־— cB f7—15! g7-־e5! Verteidigung Stellung nach den! 23. Zuge von M eil׳. Jüdische Gedenkstätten In Worms. Eine Autofahrt nach Worms veranstaltete die Gesellschaft für jüdische Volksbildung am 30. August von Frankfurt a. M. aus. Eine Talel an der äußeren Umfriedungsmalier der •Synagoge besagt, daß hier früher im Freien Trauungen abgehalten wurden. Die Legende sagt, daß die Mauer zurückwich, als eine von -einem Wüterich bedrohte Frau »ich an sic leimte und ihr so Schutz gewährte. Zum Dank ließ sie den Sohn Rabbiner werden, bekannt unter dein Namen Rabbi Jehuda Nachosid, der Fromme. Die Synagoge besteht aus zwei Hanptteilen, dem romanischen Männerbau, im Jahre 1034 erbaut von Max Jacob, den man noch heute durch Gebete ehrt. Die Frauensvnagogc im gotischen Stil stammt von Rabbi Meier und dessen Frau. Bewundernswert ist der Thoramanlci aus dem Jahre 1789 lind ein schmiedeeisernes Gitter vor dem Allerheiligsten. Wir begeben uns nun in die Raschi-Kapelle mit dem Raschi-Stuhl, auf dem Raschi angeblich lehrte. Sein Andenken lebt fort in dem Rasdti-Tor, das bei einem Durchbruclt der alten Stadtmauer seinen Namen erhielt. Rings um die Synagoge zogen sich auch die Ghettomauern, die nur zum teil noch erhalten sind. Erwähnenswert ist auch die in romanischer Bauweise gehaltene Mikvve (Frauenbad). Sie ist bis 25 m tief in die Erde eingelassen. Eine kunstvolle Wende!- treppe führt hinunter. Das keil er artige Gewölbe macht einen düsteren Eindruck. Das kleine vergitterte Deckenfenster, das wir jetzt sehen, wurde erst bei Entdeckung des Frauenbades vor 30 Jahren angebracht. Auch das Museum bietet viel Bemerkenswertes, z. B. hol/gesclinit/te Beschneidtingsstühle aus dem Jahre 1717, oder zwei Machsorim aus dem Jahre 1272, die Simcha Ben Jehuda auf Pergament schrieb, mit prächtigen Bildcr-Initiaieu oder das ausdrucksvolle Bildnis des letzten Judenbisehofs von Worms, Michael Gernsheim (gest. 1792). Von den Kultgeräten ist besonders zu erwähnen ein herrlicher Renaissanccpokal mit der Jahreszahl 609. Bemerkenswert ist das Maasse Nissiinbuch des Ju.-pa Schamttiis, das Sagen und Wunder enthält. Er war 1624 als Gemeinde- Schreiber nach Worms gekommen. — Auf dem Friedhof fallen alte Grabsteine mit Inschriften auf, die in die Mauern eingelassen sind. Sie wurden bei Ausgrabungen gefunden und stammen T. aus den! Jahre 1096. Die Inschriften nennen die Namen der 12 Vorsteher. Wir sehen die Grabsteine von Rabbi ISaruch, Rabbi Meier, Süßkind Wimpfen, der sein ganzes Vermögen opferte, um die Gebeine von Rabbi Meier auszulösen und in Worms zu bestatten. Als einzigen Lohn hafte er sich ausgebeten, neben Rabbi Meier bestattet zu werden. Merkwürdig ist das Grab des Maltarill. Sein Grabstein steht ganz, schräg, weil er nicht nach Südosten beerdigt sein wollte, sondern von Mnriw nach Misrach. Auf dem Grabstein des frommen Kabbalisten Elias Loanz sahen wir Bittschriften mit Steinen beschwert. Auf einem anderen Grabstein aus dem Jahre 1680 war bei dem Namen Levi ein Krug eingemeißeit, bei einem anderen mit dem Namen Cohn sali matt zwei zum Gebet erhobene Hände. Schließlich standen wir noch am Grabe des Rabbi von Bach-wach, den Heine verewigt hat, urtd an der Grabstätte des Juspa Schammis. Alice S i in o 11 (Wannsee) Jüdisches Pädagogium In Prag. Im Oktober wird in Prag vom Obersten Rat der jüdischen Kultusgenieindcn- Verbände ein Pädagogium zur Heranbildung jüdischer Religionslehrer eröffnet, die auch als Lehrer des Hebräischen und der jüdischen Fächer werden wirken können, unter der Leitung von Dr. M. Woskin-Nahartabi (früher an der Techijja-Sclmle in Leipzig und an der Universität Halle), Die theoretische und praktische Ausbildung, die entsprechend den wissenschaftlichem, pädagogischen und jüdischen Forderungen der Zeit erfolgen wird, dauert in der Kegel zwei Jahre. Die Eintretenden müssen eine gute Allgemeinbildung (wenigstens sechs Klassen höherer Schule), sowie verhältnismäßig gute jüdische Vorkenntnisse aufweisen. Die Bewerbungen sind an den Obersten Rat der jüdischen KuHusgenteinden-Vcrbände, Prag V, Maislova 18, zu richten und diesen ein ausführlicher Lebenslauf und Bildungsgang (mit Zeugnisabschrift) beizufügen. Die Aufnahmebedingungen werden auf Wunsch eingesandt. En irgLdi, al>er! keine.-wt y;. leicht- T da. <dl! .8in njer -ןh<•;t, t lernt .1.111 ־hwnr- Au! ״ . , * .23 t4־,D!3:' würde z<1 1 Könsj; drohen kuina׳!׳ -1 C׳c- MV 13 den (me: l'ili/IILj 1) <•2 h! 5 fal; 1rc־n. hih ui. — .Aut 2 3. . . S״ .I ,. . . 15. 1. 14—<•5 g5—g4 Xlk l konnte sich \\ eil’ > mit g2— 16. S 13—el S d7Xe5 3 t״ ini״cnnai5ei1 5 ׳־urtt'iä igon. Nach 17. L d3Xe4 ■ » du. 1 .8i<ukci> Ti gehl diu Be äser ist d4'«V5. Sju< '1 dir VV'i Iß ü! urrraschdy* 17. , , , , d5Xe4 e i,. .1' Wä'loiT/Jl )־. 18. <14X05 Dd8—c7 24. 1) 02Xdl T £8- --dB 19. 8 r3-־l>5 D c7Xc5 25. 2׳־—11־ D « . 20. T dl—U7 sei!->.< 1:CT' \v•־.-:־-״! MS re D< n-hi. Nach 20. 8 1)5X37, T c8—a!>, 21. Sa7—b5 dürfte Schwarz mit 21. 115—117 ״ und nachfolgendem f5-f4 einen sehr Starken Angriff erlangen. 20. I. c7׳—g5 21. T cl—dl L l>7—c6 22. Td7X'a7 T cB—d8 23. 112—h4 .... 23. S el—d3 darf wc .eben. Nach h4X!t würde L g5- '> (1 ,* « — . .(־2 ,, 1) alX<'lf. 27. sich keine ganz -d2 .11: -־ K glklare 26.!< - b8 ״en D c& nicht ge. Diese Partie ist charakteristisch für und energischen Spieltypus. winiuudlung fair Schwarz er geben, denn Weiß droht mit Dc3 —b2. — Nach dem Textzug g a 1) \V e i ß mit Recht die Partie auf, weil n.arh P c2 —hl Oller I) c2—dl der Vorstoß c4 —e3 vernichtend ist. Botwinniks klaren Aus jüdischen Schachvereinen ein S'rhachwcttk.aTnpf zwRrhVil :11 ״I! lau-Weil.'!“. II airtlmr״ ritten. Nach Uegrußimgsworlcn a ־ n - z י!; ttn'l S •' h <- t t m a r, hi Hamburg. Atn 13. September fand enter wistdeuDrhcn Kombination un .statt. Es wurde an 19 Brettern gr von Perlttunn, llainluirg. unue A Gehenkireheii, begann ehr Kamin. I> machend auf 15:4 für ״Blau-Weiß“■! lantintrg und!)richte damit den Hamburgern gegen die we-tdi 11!.-che kombinierte Mannschaft einen en: Lehmann, Grünewald, Dr. D!ur!un, Dr. Ahm¬ < I.uun. W'Dle Ilemnhel dm:־, Tu i-fein und lap.iU. .׳r—•'.Arnold Golm. 11, F״ schönen Erfolg. Für ״Blau■ Weiß" uy Hatuhaiger, lmiiibie. i’eiiin.nnn Ivhylc; mmviuui, Zloezowe! il, tue.11, BniiciiD' Kempler. Kur Wc-t h ׳.n■־ hi :1־1 :!״ .emu: Mendels — ]danke! und \\ mdmu unr Kt ♦ »־*♦♦♦♦-»*« ״,*,, Solidarität mit Ere« •fisriiel Wer Kampf am Palatina und die jüdiwelie /ntennft Zur gegenwärtigen Lage sprechen am 27. September In Bouihen 27. ״ Melninqen Prediger Fritz Cohn 27. m ״ Nürnberg Dr. David Schloßberg 27. ״ Osnabrück Georg Guthmann 28. _ Delmenhorst Dr. Daniel Broches 28. _ Deutsch-Krone Georg Kopydlowski 28. ״ Erfurt Dr. Max Nußbaum 28. ״ Gotha Prediger Fritz Cohn 28. ״ Oberhausen Dr. David Schloßberg 28. ״ Walssenfels R.-A. Alfred Moser 29. * m Bonn Dr. David Schloßberg 29. ״ Bremen Dr. Daniel Broches 29. ״ Chemnitz Prediger Fritz Cohn 29. m m Göltingen Dr. Plans Capell 29. fl ״ Magdeburg Dr. Max Nußbaum Zionistische Vereinigung für Deutschland BEUTHEN Sonntag, 27. September, 20,30 Uhr Kaiserhofsaal, Bahnhofstraße 16 Dr. Joachim Prinz Die Unruhen in Palästina / Zur Politik des jüdischen Volkes Zionistische Ortsgruppe Beuthen

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