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Jüdische Rundschau · 1936-09-25 · Heft 77 (25.9.1936) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 77 (25.9.1936)
Date
1936-09-25
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 77, 25. IX. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Trauer um Dizengoff Die Nachricht vom Ableben Meir Dizengoffs, auf die man nach den Berichten vom Krankenlager schon in der Nacht zum Mittwoch gefaßt sein mußte, verbreitete sich in Tel-Awiw mit Blitzesschnelle und versetzte die ganze Stadt in tiete Trauer. Allenthalben wurden Trauerfahnen ausgehängt, ungeheure Menschenmassen umringten das Sterbehaus und zogen spater stumm an dem Sarg, der im Tel- Awivver Museum, dem ursprünglichen Wohnhaus Dizengoffs, aufgebahrt worden war, vorüber. Schon um 11 Uhr vormittags hatten über zehntausend Einwohner auf diese Weise von ihrem toten Bürgermeister Abschied genommen und bis um 9 Uhr abends wurde diese stumme Defilierung fortgesetzt. Alle Theatervorstellungen, Konzerte und sonstigen öffentliehen Veranstaltungen sind am Mittwoch abend abgesagt worden. Das städtische (iericht ist am Mittwoch, nachdem Friedensrichter Zuckermann einen Nachruf aut Dizcngoff gehalten hatte, geschlossen worden. Das erste Kind, das nach dem Tode Dizengoffs am Mittwoch in Tcl-Awiw geboren wurde, erhält zum Andenken an den verstorbenen Bürgermeister den Namen Meir. Die hebräische Presse veröffentlicht ein Dokument, das Dizengoff am 12. Juli niedcrgcschricbcn hat. Nach den einleitenden Worten ״Der Gedanke an den Tod drückt mich nicht nieder, die Stunde ist gekommen, meine Rechnung mit dem Leben abzuschlicßen“, — gibt er An- Weisung, daß seinen Begräbniszug Kinder führen mögen — die Liebe zu Kindern war eine seiner hervorstechenden Eigenschaften —, denen Jugendliche folgen sollen, an die sich erst der allgemeine Zug anschließen solle. Er fügt hinzu, daß er nicht dem Ruf der Krankheit weiche, sondern der Stimme von oben folge. Die Beisetzung Die Beisetzung am Donnerstag vormittag gestaltete sich zu der größten Massenkundgebung, die Tel-Awiw bisher erlebt hat. Neben der Bevölkerung von Tel-Awiw nahmen Zchntausendc aus anderen Städten und Teilen des Landes an dem Leichenbegängnis teil. Die Häuser in den Straßen, die der Zug zum Friedhof passierte, waren schwarz, drapiert. Vertreter der Behörden, des Konsularkorps und Abordnungen aller Organisationen und Institutionen folgten dem Sarge. Wahrend und nach der Beerdigung ruhte jede Arbeit in Tcl-Awiw. An dem Grabe Dizengoffs wurden keinerlei Reden gchalten. Nur das El mole rachamitn wurde rezitiert. Die an Tel-Awiw angrenzende deutsche Kolonie Sarona hat einen großen Kranz am Grabe Dizengoffs niederlegen lassen. Umfassende militärische und polizeiliche Vorbereitungen waren Dizengoffs Traum: Die Großstadt Tel-Awiw Vor mehr als 20 Jahren übernachtete ich im Hause Dizengoffs zu Tel-Awiw, dessen Name gerade ein paar Tage vorher von Sokolow aus ״Acluisath Bajitli“ in ״Tel-Awiw“ verwandelt worden war. Einige Tage lang war ich Gast von Dizengoff. Des Morgens hatte ich Gelegenheit, Dizcngoff bei seiner Arbeit zu beobachten. Dizengoff überließ mir ein Zimmer und stellte mir sein ganzes Haus zur Verfügung, nur gab er mir einen Rat: ״Hüte dich davor, auch nur ein Wort mehr zu sprechen als nötig. Das ist das Unglück unseres Volkes, daß wir zu viel schwatzen. Wären wir doch so schweigsam wie der Engländer, so arbeitsam wie der Deutsche und so lebensfroh wie der Franzose oder der Italiener.“ Und wie immer bei Dizengoff dauerte es gar nicht lange und er war wieder bei seinem geliebten Thema ״Tel-Awiw“ angclangt. ״Nimm z. B. ,Aeluisath-Bajith‘, pardon, ich meine natürlich: Tel-Awiw. Was kostet es mich an Mühe, meine Freunde davon zu überzeugen, welche Sünde es wäre, sich darauf zu beschränken, Tcl-Awiw als Vorstadt von Jaffa aufzuzielien. Nein, nicht das war das Ziel seiner ersten Begründer. Wovon wir träumten, das war etwas ganz anderes. Wir müssen auf dem Boden unserer V׳ätcr zu in erstenmal wied er eine r c i 11 j ü d i s c 11 e Stadt gründen, nach dem Muster der Phönizier und Sidoiüer des Altertums in Afrika und anderswo.“ Damals schon, als Tel-Awiw 60 Häuser und KW Familien auf einer Bodenfläche von l(KX) Dutiani zählte, war in Dizengoffs Arbeitszimmer die Großstadt Tel-Awiw Wirklichkeit. Dort lag sie, in unzähligen Mappen und Kästen verwahrt, die alle die Aufschrift ,,Tel-Awiw•* trugen, und an der Wand hing die Zukunfts-Karte der Stadt Tel-Awiw, die das Straßennetz vorn Jarkon im Norden bis zu Mikwe-Israel im Osten schon damals aufwies. Bevor er sich von mir verabschiedefe, tun sein Büro, damals noch in Jaffa gelegen, aufzusuchen, sagte er: ״Ich bin weder ein Prophet, noch Sohn eines Propheten, aber ich wage schon heute, zu behaupten, daß ich es noch erlebe, wie Tel-Awiw eine Stadt mit 100000 Einwohnern wird, und mein Büro mitten in dieser Stadt liegt.“ Itamar B e n ■ A w i (Sohn von Elicser Ben-Jchuda) Das erste Kino in Tel-Awiw Dizengoff besuchte mich in Alexandrien. Er sagte zu mir: ״Bei uns in Tel-Awiw ist es etwas eintönig. Ihr habt wenigstens das Kino. Weißt du was, wir gehen ins Kino.“ Ich staunte. ״Was sollen wir am hcllichten Tage im Kino, was fangen wir dann am Abend an?“ Dizengoff bestand darauf. ״Gerade jetzt, ich muß den Kinobesitzer kcnnenlcrnen!“ Er hatte nämlich beschlossen, in Tcl-Awiw ein Kino cinzuführen und wollte sich an Ort und Stelle Fachkenntnisse beschaffen. Ich führte ihn in das damalige ״Kosmograpli“, dessen Besitzer, ein Franzose, sich lang und breit mit Dizengoff über das Kinoprojekt für Tel-Awiw unterhielt. Am Abend gingen wir ein zweites Mal ins Kino, und der Besitzer wies uns die Königliche Loge an. Dizengoff beachtete die Vorführung nicht, sondern sali von der Leinwand fort in den Saal, um festzustelien, wie breit der Raum sei, wieviel Sitze nötig wären, und interessierte sich dafür, woher man Filme beziehen könne, kurz und gut, während dieser Vor- Stellung besprach er alles Erforderliche mit dem Besitzer. Der Inhaber des Kinos antwortete ihm auf alles genau und ich hörte von Tausenden von Pfunden, die zu investieren wären und von Zchntauscndcn von Besuchern usw. Ich fragte belustigt und erstaunt Dizengoff: ״Wieviel Zehntausende von Einwohnern zählt denn dein Tel-Awiw?“ Dizengoff erwiderte anz ernsthaft: ״Wenn nicht heute, dann morgen! Und nicht ehntausende, sondern Hunderttausende! — Und die Kongefroffen worden, um Provokationen und Zwischenfälle währeiid der Beisetzung zu verhindern. Zahlreiche Geheim- Polizisten taten Dienst auf den Straßen, die der Zug passierte. Beileidskundgebungest Jerusalem, 23. September. (JTA.) High Commissioner Sir Arthur W a u c 11 o p e hat anläßlich des Ablebens Bürgermeister Meir Dizengoffs an den Vizebiirgcrmeistcr von Tel-Awiw, Rokach, ein Telegramm geschickt, in dem er der Stadt sein tiefgefühltes Beileid ausspricht. In Meir Dizengoff habe er, der High Commissioner, einen pers&nließen Freund verloren. Möge sein Geist, heißt es in dein Telegramm, stets walten in der Stadt Tel-Awiw, die ein Denkmal seiner hohen Fähigkeiten bleiben wird. Der High Commissioner hat außerdem Beileidsschreiben an den Vorsitzenden des Waad Lcumi, Ben Z w i, als den Repräsentanten des Jisdmw. und an den politischen Leiter der Palästina-Exekutive der Jewish Agencv, Mosche Sh e r - tok, zur Uebcrmittlung an das jüdische Volk gerichtet. Dizengoffs Leistungen und Erfolge — so heißt cs in dem Telegramm an Shcrtok — •werden seinen Namen lange Zeit in Erinnerung bewahren. Weitere Beilcidskundgebungen haben der Chefsekretär der Palästinaregierung, John Hathorn Hall, die Mitglieder des Konsularkorps, die Richter und die Leiter aller Regicrurigsdepartments gesandt. Die Exekutive der Jewish Agency in London hat an die Exekutive in Jerusalem folgendes Beileidstelegramm gerichtet: Wir sind erschüttert über den Tod einer der ältesten Persönlichkeiten des Jischuw und der zionistischen Bevvegimg.!Dizengoffs Andenken wird in der Geschichte des Aufbaus des jüdischen Nationalhciins stets lebendig bleiben. Wir sprechen der Stadt Tel-Awiw und dem ganzen jüdischen Jischuw unser tiefstes Mitgefühl anläßlich dieses sclivveren Verlustes aus. Die Londoner Büros der Exekutive wurden zuin Zeichen der Trauer um Dizengoff einige Stunden lang geschlossen. Die ZVfD. sandte folgendes Telegramm an die Stadt- Verwaltung Tel-Awiw: ״Zusammen mit der Stadt Tel-Awiw, mit dem ganzen Jischuw in Erez Israel trauert die ZVfD. um den großen Vorkämpfer und Träger der Verwirklichung, Meir Dizcngoft. Sein Andenken wird in unserer Mitte leben, seine Persönlichkeit und seine Taten werden uns und unserer Jugend stets als Vorbild dienen.“ Zession werde ich schon erteilen. Wenn du willst, komm hinein nach Tel-Awiw und eröffne das erste Kino!“ — Und es dauerte nicht lange, da war Dizengoffs Plan Wirklichkeit: Tel-Awiw hatte sein erstes Lichtspieltheater. B. Judelewitz Schabbai-Ruhe in Tel-Awiw Als in der Siedlung Tel-Awiw die ersten Hauptstraßen angelegt wurden, kamen viele Gäste aus dem benachbarten Jaffa zu uns, um die neue Siedlung zu besichtigen, insbesondere war der Besuch an den Schabbattagen sehr stark. Tausende von Menschen drängten sich in den Straßen, mit Proviant und Kindern beiaden, sie ließen sich auf die Bänke des Gartens und auf den Sand der Alleen nieder. Da ordnete Dizengoft an, daß die Einfahrtstore an den Schabbaten und Feiertagen mit eisernen Ketten abgesperrt würden und verbot den Wagen die Einfahrt nach der Stadt. So waren die Leute genötigt, den Scliahhat zu halten, sie mußten ihre Wagen außerhalb der Stadt stehen lassen und zu Fuß in die Siedlung gehen. Die jüdische Nationalflagge wird zum ersten Male gehifit Der Oberrabbiner von Konstantinopel, Chajim Effendi Nachurn, der bei der türkisdien Regierung sehr angesehen war, besuchte zum erstenmal Tel-Awiw. Die Bevölkerung, insbesondere die Schülerschaft der Alliance-Schule i!1 Jerusalem, kain nach Jaffa, um den Oberrabbiner zu empfangen. Dizengoff lud ihn nach Tel-Awiw ein und bereitete ihm einen feierliehen Empfang. Als der hohe Gast das Gymnasium Herziiah besuchte, begleiteten ihn der Bürgermeister, die Regierungsbeamten, die Rabbiner und alle bedeutenden Persönlichkeiten der Stadt. An der Spitze des Zuges wurde die blauwciße Nationalflagge getragen, der die ganze Gesellschaft langsam folgte. Beim Anblick der Fahne erschrak der Oberrabbiner und bat, doch schneller vorwärts zu gehen und die Fahne zu entfernen. Aber Dizengoff bestand darauf, daß die Flagge dem Zug bis zu seinem Ziel vorangetragen würde. Im Weltkriege Während des Krieges mußten die Einwohner Tel-Awiws auf Befehl der türkischen Heeresleitung die Stadt räumen und Diiengofi' als 21fihriger.£lM2l J885 in Scfiitomir, Dizengoff im Gespräch mit dem schwedischen Kronprinzen, während dessen Besuch in Tel-Awiw 1934 Foto: Orushkei, J»'tusf1!era nach Pctach Tikwah exier in das Innere des Landes flüchten. Der Vorstand von Tel-Awiw ließ damals Papiergeld drucken, das nur im inneren Verkehr Gültigkeit hatte. Plötzlich kam ein Befehl von oben, die Geldscheine ein/u/iclien. Der Besitz der Geldscheine wurde mit Todesstrafe bedroht. Dieser Befehl traf in Petaeh Tikwah gerade am Schubbat ein, und das Rabbinat erlaubte Dizengoff, wegen drohender Lebensgefahr am Schahbat nach Jaffa zu fahren, um dort mit eien türkischen Behörden zu verhandeln. Wir kamen nach Tel-Awiw. Die Stadt war völlig ausgestorben, bis auf die beiden Sehomrim Saadia Schoschaiii und Jizehak Hos. Wir übernachteten im Hause Dizengoffs, und die beiden Sehomrim brachten uns Essen. Die Situation war furchtbar, der Anblick der Stadt erschreckend, alles verwahrlost und menschenleer. Am nächsten Morgen ging Dizengoff zur türkischen Behörde., und es gelang ihm nach langen Verhandlungen, die Rücknahme der Verfügung zu erwirken, was die Bevölkerung wieder etwas zuversichtlicher stimmte. .1. Shlush Und dennoch . . . Es war im Weltkriege, itn Jahre 1617, zur Zeit, als Dschcmal Pascha und seine Helfer im Laude ein Schreckensregiment führten. Als die Todesurteile sich immer mehr häuften, sahen wir keinen anderen Ausweg mehr, als die Tyranneu um Milde und Barmherzigkeit zu bitten. Selbstverständ- )ich war es Meir Dizengoff, der diese Aufgabe übernahm. Als ihn seine Freunde von diesem gefährlichen Schrift zurückhalten wollten, mit dem Hinweis darauf, daß dieser Weg fast den sicheren Tod bedeute, erwiderte er: ״Und dennoch! Ich bitte für mein Volk. Wenn das Leben der Gemeinschaft auf dem Spiel steht, muß die eigene Person z.urücktreten.“ Das Meer brennt nicht . . , Es war zu Beginn des Jahres 1035. Ich traf Dizengoff im Sanatorium am Strand von Tel-Awiw, wo er nach einerschweren Krankheit Genesung suchte. Fr sagte mir, daß er das Sanatorium nicht verlassen würde, bis er völlig w icderliergestellt sein werde. ״) ״סוף סוף הים אינני בוער״Letzten Endes brennt das Meer nicht“). Doch tags darauf schon sah ich!Dizengoff gegen Abend die Treppe des Sanatoriums lierabsteigen. Unten wartete ein Auto auf ihn. Ich fragte ihn: ״Wohin denn?“ Und er erwiderte ruhig: 111״ die Stadtverwaltung׳‘. Und als ich ihn an seine gestrigen Worte erinnerte: das .Meer brenne doch nicht, erwiderte er: ״Ich kann hier nicht ruhig liegen, während cs in der Bialik-Straße (Vor« alt ungsgchämle der Stadtverwaltung) unruhig ist. Hier zwar brennt das Meer nicht, aber in der Bialik-Straße brennt es“. Nach einem kurzen ״Sehalom“ bestieg er das Auto und fuhr in die Bialik- Straße. A. S 11 o h e t Versammlung der ״Nein-Säger“ Auf dem VI. Zioiüstenkongreß zu Base! (1003). In der c-rsfen Sitzung legte der Sekretär des Kougrc-ses, Dr. Schalit, die Karte von Uganda auf den Tisch und Herzl crläuterte den lrganda-Plan. Die Erregung war damals bekanntlieh sehr stark. Dizengoff war einer der Anführer der russisehen Zionisten, die gegen das l fgainla-Projekt waren. Seine Aufgabe auf diesem Kongreß war wichtig, insbesondere in der Nacht nach erfolgter Abstimmung. Die Kongrelklelegierten, die ״Nein“ gesagt hatten, verließen demonstrativ den Kongreßsaal und es gab darunter einige, die mit Tranen in den Augen aus dem Kasino hinaustraten. Am gleichen Abend fand eine Versammlung dieser ״Neinsager“ in einem der Kongreßräume statt. Vorsitzender dieser historischen Versammlung war Dizengoff. Die Versammlung wird mir unvergeßlich bleiben und vor allem der Augenblick, da Herz.! in der Versammlung erschien. Er bestieg die Tribüne und nahm neben Dizengoff Platz. Herzl wandte sich an Dizengoff: ״Ich höre, daß Ihr Zangwill und Grimberg (Redakteur des ״Jewish Chronicle“) keinen Zutritt zu dieser Versammlung gewährt habet, stimmt das?“!Dizengoff antwortete: ״Es stimmt, denn sie gehören ja zu den ,Jasagern‘, hier aber findet eine Versammlung der Neinsager statt.“ Herzl war konsterniert. Dizengoff aber bcharrte auf seinem Standpunkt: ״ich habe die Saalordner an- ר• 1909. beim Beginn des Baus, 1911] als Lxilurch in Damaskus fOlt 1 tliAHt Foto*; ArcMl Kleine Episoden um Dizengoff Anläßlich des- 75. Geburtstages von Dizengoff erschien ein Sonderheft des von der Stadtverwaltung Tcl-Awiw herausgegebenen Mitteilungsblattes, worin zahlreiche Freunde Dizengoffs Wirken schildern und u. a. aus intimer Kenntnis den eigenartigen Reiz seiner Persönlichkeit an Hand charakteristischer Episoden auch Fernerstehenden zu vermitteln versuchen. Wir geben nachstehend eine kleine Auswahl aus solchen Erzählungen. (Red.) I

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