Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 74-75 (16.9.1936)
- Date
- 1936-09-16
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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/ JDD1SCHE RUNDSCHAU NR. 74 75,16• SEPTEMBER 1936 Araberführer bei Wauchope Eine letzte Frist zur Wiederherstellung der Ordnung Der Terror Wieder Tote Zwei jemenitische Arbeiter, der 37jährige Yefet Abdar und der 33jährige David Malichi, wurden nachts aus dem Hinterhalt ersciuissen, während sie in einem Pardess bei R a m I e 11 mit Entwässerungsarbeiten beschäftigt waren. in der Nähe eines arabischen Dorfes am'Karm e I kam es zu einem Gefecht mit einer ungefähr 70 Atann starken Bande, gegen die Trunpen und Polizeikräfte in Aktion traten. Auch zwei Fligzeuge waren zur Stelle, waren jedoch infolge der Dunkelheit an einem wirksamen Eingreifen verhindert. Der Kampf dauerte drei Stunden. Sergeant Su'eeny und ein britischer Soldat wurden gelötet, die Araber haben schwere Verluste erlitten. Militär und Polizei veranstalteten Haussuchungen in dem arabischen Dorf Dubia in der (legend von Nazareth. Dabei wurden zwei Agitatoren und 20 Personen unter dem Verdacht, mit Terroristenhaiiden in Verbindung zu stellen, verhaftet. Ein Araber, der wegen illegalen Waffenbesitzes festgen«inmen worden war, wurde auf einem Fluchtversuch erschossen. Es wird gemeldet, (lall in der Nähe von P1׳ t a c h T i k w a 11 auf einen Araber mit Frau und Kind geschossen wurde, wobei die F r a ti tödlich verwundet worden ist. In der Nähe von Kalkilia wurde nachts ein arabischer Schafhirt getötet. Die Täter stahlen gleichzeitig einen Teil seiner Herde. Auf den Bahnhof von Migdaf bei Gaza wurde nachts geschossen, wobei ein arabischer Eisenbahna r I) e i t c r tödlich getroffen wurde. Der Täler ist entkommen. In der Nähe des. Dorfes Yabat im Norden des Landes wurde ein Araber von Truppen erschossen, als er auf Anruf nicht hielt. ln der Nähe von Kose 11 Pin ah wurde ein Araber tot aufgefunden. Ueberfälle und Bomben Zum erstenmal seit Ausbruch der Unruhen wurde* auf die P a I e s t i 11 e P o t a s h W e r k e in der Süd/o!1e des Toten Meeres geschossen, wobei ein arabischer und ein jüdischer Arbeiter verwundet wurden. Wie die I r a q Petrol e u m G o m p a 11 y meldet, sind bisher 23 Anschläge auf die t)ellinie verübt worden, davon 26 in Palästina und zwei in Transjordanien. In vier Fällen geriet das Oel in Brand. Hess Z iotia war nachts heftigen Angriffen ausgeset/t. Aus vier verschiedenen Richtungen wurde von 9 Uhr abends bis Mitternacht auf die Siedlung geschossen. 1111 S c 11 a p i r o - V i e r t e 1 auf der Grenze zwischen Tct-Awiw und Jaffa wurden vier kleine Häuschen ausg e p t ii n d e r t. Ein Araber wurde verwundet, als auf der Grenze zwischen T e I - A w i w u ח d J a f f a eine B o m b e vorzeitig zur Explosion gelangte. Das Gebäude der Apak in Jaffa wurde durch eine aus einem arabischen Hanse in der Nähe geschleuderte Bombe leicht beschädigt; verletzt wurde niemand. In Haifa explodierte eine Bombe, wobei zwei jüdische Kinder und ein arabisches Kind leicht verletzt wurden. Aut das 11 a 11 p t - P os t a 1111 in Jerusalem wurden Schüsse abgefeuert. In einem arabischen Haus in Jerusalem explodierte eine ID) in he, wobei zwei Araber verletzt wurden.!11 Hai tu wurde von einem aiabischcn Terroristen eine Bo aibe geschleudert. Ein dieijähriges und ein vierjähriges jüdisches Kind und ein zehnjähriges arabisches Mädchen will den verwundet. 111 \\ ady Han in, einem arabischen Dorf bei NessZiona, wurden mehrere Hauser, von denen aus auf Truppen geschossen worden war, demoliert. Ein verdächtiger Araber, der sich, davomuachen wollte, wurde von den Truppen augeschossen und verwundet. ■ In einer jüdischen Plantage bei Ness Ziona sind 1590 Zitrus-Bämiie ausgerissen worden. 111 einer jüdischen Plantage in Gedera wurden 30 Dunatu vernichtet. Sitzung des Jerusalemer Stadtrats Der Jtrusalc m er St a d t r a t trat nach einer durch den Streik verursachten Pause vou drei Monaten zusammen. Anwesend waren fünf jüdische Stadträte und Bürgermeister K11;11 di, v. ahrend sämtliche arabischen Mitglieder sich der Sitzung fern,lidtcn. Trotzdem war die Sitzung beschiullfähig, da nach den geltenden Bestimmungen jede Anzahl zur Beschlußfassuug genügt, wenn die beiden vorhergehenden Sitzungen nicht beschlnlllähig waren. Die Tagesordnung bestand aus 20!,unkten, deren Erledigung reibungslos erfolgte. Jüdische Konferenz in Tel-Awiw Jerusalem, 10. September. (Paleor.) Unter Teilnahme von 130 Vertretern des jischuw׳ aus allen Teilen des Landes fand heute in Tel-Awiw eine Konferenz statt, auf welcher B e n G u r i o 11 über die nolitische Lage sowie über die Arbeit der Jewish Agency und der Londoner Exekutive in den letzten Wochen Bericht erstattete. Nach ihm schilderte Moshe Sc lieft ok die Arbeit der Jewish Agency in Verbindung niit dein bevorstehenden Eintreffen der Trupnen aus England und rief den Jischuw zur tätigen Mithilfe und Unterstützung, insbesondere in Fragen der U 111 c r b r i n g u n g auf. Ein Jude aus Acliuza Herbert Samuel, namens Kushnir, der am 20. August wegen Besitzes eines Revolvers verhaftet worden war, ist zu fünf Jahren Gefängnis vorurteilt worden. Ein Gnadengesuch wurde an den High Com- תו iss inner eiliger eicht. Jerusalem, 12. September. (Paleor.) Zwischen dem High Commissioner und dem Obersten arabischen Komitee fand heute eine Besprechung statt, die von 12 bis 1.45 Uhr dauerte. Der High Commissioner übergab zunächst den Mitgliedern eine Kopie der letzten Regierungserklärung und der in Aussicht genomnienen neuen Maßnahmen und zog sieh dann zurück. Nach dreiviertel Stunden kam er mit dem Chef-Sekretär und den beiden stellvertretenden Chefsekretären Moody und Ruhi Bev Abdul Hadi wieder zurück und eröffnete die Diskussion. Er erklärte, er habe volles Verständnis für die Schwierigkeit ihrer Lage; doch müßten sie für Beendigung von Streik und Terror sorgen, um weiteres Unheil zu verhüten. Der Mufti und seine Anhänger warfen darauf die Frage der Vermittlung der arabischen Könige aut, worauf der High Commissioner erklärte, daß dies heute nicht in Betracht käme. Auch der Hinweis des Mufti auf Nuri Paschas Intervention wurde von Sir Arthur Wauchope zurückgewiesen, da dessen Vermittlungsversuche als ״escheitert zu betrachten seien. Das Komitee erbat sich für eine endgültige Antwort eine Frist bis heute abend oder morgen, die der High Commissioner gewährte. Wie verlautet, soll Emir Abdullah wiederum den Araberführern geraten haben, den Terror umgehend mul bedingungslos e i 11 z 11 s t e 1 I e n, um drohendes Unheil zu vermeiden. Colonel Cox, der britische Vertreter in Transjordauien, soll Besprechungen mit dem High Commissioner und verschiedenen militärischen Stellen gehabt haben. Ein arabisches Manifest - Konferenz der Streik-Komitees Das Oberste arabische Komitee hat als Antwort an die britische Regierung ein Manifest herausgegeben, in dem hervorgehoben wird, daß der arabische Streik nicht vom Obersten Komitee erklärt wurde, sondern daß es sich uni einen spontanen Streik des arabischen Volkes handle, verursacht durch die Erbitterung gegen die Politik der vergangenen IS Jalue unter dem Mandat. Es wird erklärt, daß die Unruhen nicht von den Arabern begonnen wurden, sondern von den J 11 d e n am 1(>. April, was durch die Erklärung des Kolonienministers vom 26. April erwiesen ist. Weiter werden nochmals die arabischen Forder urigen aufgezählt: völlige Unabhängigkeit in Pa- Iästina. ein arabischer Staat und die Liquidierung des Palästina-Mandats, ähnlich, wie es mit dem Irak und Syrien geschehen ist. Die Einsetzung einer Royal Commission wird vom Komitee nicht "als Genügender Grund zum Abbruch des Streiks angesehen angesichts der Tatsache, daß die früheren Kommissionen keine Aenderurig der Politik herbeigeführt haben. Das Komitee fordert eine grundsätzliche Aenderung der Politik, die in einer Sperrung der jüdischen Einwanderung ihren Ausdruck finden soll. Das Komitee drückt sein Erstaunen darüber aus, daß es von der Regierung für das Scheitern der Vermittlung der arabischen Könige verantwortlich gemacht wird und erklärt mit aller Entschiedenheit, daß das Gegenteil der fall sei. Sowohl das Oberste Komitee als auch das arabische Volk b e g r ii Ii t e n d i es e V e r m i f t 1 11 11 g aufs wärmste. Sie streiten ferner die ihnen von der Regierung zur Last gelegte Verantwortung für das Scheitern von Nuri Saids V e r 111 i 111 11!1 g ab, die sie mit Freuden akzeptiert hätten. Die Regierung befände sich durchaus in einem Irrtum, wenn sie den Aufruf zur Fortsetzung des Streiks als eine Zuruck- Weisung von Nuri Paschas Vermittlung auffasse. Das Komitee habe vielmehr tatsächlich die Vermittlung a k/. e p - tiert und Nuri Pascha zu den offiziellen Verhandlungen bevollmächtigt. Es sei ihre Absicht gewesen, den Streik fortziiset/en, bis eine Bestätigung ihres Beschlusses durch die lokalen Streik-Komitees vorläge. Die Interpretation der Regierung weise auf pro-jüdische Tendenzen hin. Eine Bilanz der Unruhen ״United Preß“ meldet aus Jerusalem: Die seit Monaten anhaltenden Unruhen in Palästina haben auf beiden Seiten bis jetzt weit über 700 Tote gefordert. Der Sachse h a d e n geht weit über 2 M i 11 i o n e 11 P f u n d Sterling. Auf englischer Seite wurden 31 Soldaten getötet, davon 22 beim Heer, 5 bei der Luftwaffe und 1 bei der Polizei. Die Zahl der Verwundeten auf englischer Seite beträgt Ml, von denen 105 auf das Landheer und die Luftstreit־ kräftc und 39 auf die Polizei entfallen. Auf der anderen Seite sind über 700 Tote zu verzeichnen, davon 81 Juden, tler Rest Araber. Die Zahl der Verwundeten beträgt 276. Die Erbitterung des Kampfes der Araber zeigt auch folgernde Statistik: zweihumlerttausend O h s t b ä 11 in e, in langen Jahren geztichtet, wurden entwurzelt oder auf andere Weise vernichtet. Die Zahl der Brandstiftungen beläuft sieh bis jetzt auf 280. 400 Tiere wurden getötet. Der Sachschaden, der durch die S p r e n g 11 ״ g v o 11 •18 Brücke n und durch das A u f - reißen von Straßen verursacht wurde, wird auf etwa 100 000 Pfund Sterling geschätzt, ln '300 Fällen wurden die T e I e p h o n I e i 111 11 g e n durchschnitten. Die Reparatur der zerstörten Leitungen wird nach Ansicht der Postbehörden mindestens 80 000 Pfund Sterling erfordern. In I SO Fällen wurden Sabotageakte gegen Eisenbahnen verühf, die 32111a! zur Entgleisung und schweren Schäden am Bahnkörper führten. Die direkten und indirekten Verluste, die t! i e jüdische Bevölkerung erlitten hat, werde״ von den Banken und Versicherungsgesellschaften mit 1,5 Millionen Pfund angegeben. Die arabischen Verluste dürften etwa die Hälfte betragen. Die M a ß n a ii m e 11 der B e h ö r d e n waren im ganzen betrachtet äußerst umfassend, wenn sie auch eine Fortdauer Das Manifest enthält keinerlei Hinweis auf die kiinft i g e Politik tl e s arabisc 11 c 11 K o 111 i l e e s; es ist lediglich ein Versuch, seine Haltung in der Vergangenheit zu rechtfertigen. Nachdem während der letzten Tage die Sitzungen des Obersten arabischen Koniü'es von Tag 7,u Tag vertagt worden waren, ist nunmehr der Beschluß gefaßt worden, eine Konferenz der lokalen Streik-Komitees für den 17. September nach Jerusa'em cinzubctuicn. Der irakische Aiißwim liDicr Nuri Pascha gal! nach einer Meldung des Istanbuler K.ine.qxnid .׳;!teil der ״Times•‘ in einer Verlautbarung an die türkische Presse der Meinung Ausdruck, daß eine l.ö-im׳; des K!:ifliktes in Palästina geiu nd e 11 werden würde, aber er fugte hinzu, daß 11 i e 111 ein einziger Araber innerhalb (Hier außerhalb Palästinas der Umwandlung ries I;indes in einen rein jüdischen Staat y 11 slin 1 rn 1■ 11 wurde. (Worauf es 11. E. aukouimt, ist die Zustimmung der Andrer zu einer produktiven jiidisch-arabischen Kooperation in Pa! i dina unter Anerkennung des Jiidischen Nalionallieims als Teile:, der Verfassung des t.amles, nicht aber ihre Zustmimime zu einem ״rein jüdischen Staat". — A. d. ״J. R.״) Dill in Palästina Jerusalem, IS. Scpicmlk >1'|) .׳A.) (iencrnßentn.uvt John (irrer Dill, der neue < )bei koin muiulatit der englischen Streitktu fte in Pa! 1-011:1, i-t am >!>!1111.s;j.-N.ieI!mittag au Bord des Zer-töret s ״Douglas‘‘ in llatfa emgett ol len. Von Haifa hat sieh Generalleutnant Dill 1111 I higzeug nach J e r 11 - a I e in begehen, wo er im Regleniiig'haU' eine hagere Aussprache mit Ifig 11 Uoimilissioner Sir Arthur W a u c h o p e hatte. Bürgermeister Meir I > i / e 11 •״;״! t hat anläßlich sie- I intreffens lieneralletduant 1)111eine■! <>jien׳־n Brief \etoficntlieht, in dem er den Kommandeur im eigenen Namen und im Namen rief Stadt 1 el-Awiw als einen w eite n A 1 I e n b y“ begrüßt. Auf Ersuchen der Jewish Agency wird (,'olonel Kisch den Militärbehörden gegenüber als Vertreter des Jischuw wirken. Man ist der Ansicht, daß General Dill, nachdem er Bespmhungen mit den Ziviium! Mniurbehörden Palästinas aligelialten hat, nicht erst auf eine Eriedensgeste der arabischen Führer warten, sondern 11011 B e I a g e r u 11 g s 7 11 - stand über einzelne Laudestcile oder das ganze Land verhängen wird. London, 15. September. (JTA.) Unter 3000 Mann, die am Montag von Southampton an Bord des Personendampfers ״I.aurentie“ und des Truppenti ansportschiffcs ״Nevasa" nach Palästina abgegangen sind, befinden sieh das aus 25 Offizieren uiid 72(1 Mann bestehende 11. Bataillon des fast Yorksidre Regiments nrul das aus!') Offizieren und 700 Mann bestehende II. Bataillon der North Staifordshires. An Bord der ״Laurentic“ hat auch Generalmajor (.. C. A r m i t a g e, der das Kommando der I. Division in Palästina übernehmen wird, die Uebcrfahrt angetreteii. Vor dem Ausnahmezustand? Jerusalem, 11. September. (JTA.) Die jüdischen Zeitungen berichten, daß bis zur Ankunft des neuern,־muten Obcrkominaiulieremlvn der palästinensischen Strcitkräite, Gcneralletitnants J (!.Dill, der a 1! g e m eine A ti s n a h m e - 7 ti s t a n d i 11 (I e n b a n d e n v e r s c!1 e h t e n Gebiete 11 proklamiert werden soll. Line amtliche Bestätigung dieser Meldung steht aus. ,,United Press" meldet aus Jerusalem: Der hiesige i t a 1 i c n i s c h e K o 11 s n I hat an alle in Palästina lebenden nalieiiiseheii Staatsangehörigen die Auffordei 1111 g gerichtet, sie möchten sobald v ie möglich ihre Pässe in Ordnung bringen. Ein weiterer, jedoch noch 1mbestätigter Bericht besagt, dal! auch der deutsche Konsul einen ähnlichen Schritt unternommen hahe. der Unruhen nicht verhindert! konnten. 120 Pcr-omu wurden in Konz e 11 t r a t i o n - | a g e r eingeliefert, 2.103 l’cr-oneu wurden verhaftet und etwa Id״״ davon durHi Sondergerichte verurteilt, tot) Bomben und 100 I Inllenmasehi• nen konnten beschlagnahmt werden. 55 '1 onueii Waffeil, Munition, (icuelio. ID.ußver, Da.rom 11, Sprengstoffe wurden ebenfalls eingezogen. Von der Woche Der A u s n a h m e z tot a 11 d 1 11 J mtialctn ist um eine halbe Stunde verlängert worden und beginnt jetzt bereits um 6.30 Uhr statt um 7 Uhr abends. Die arabische Presser die bisher über eine angebliche Hungersnot, hauptsächlich in Tel-Awiw־ und in den jüdischen Siedlungen, berichtet hatte, hekeiint jetzt, daß in ihrem eigenen Lager Armut und Net herrscht. ״f eiestin“ meldet aus Nablus, daß die Preise für Lebensmittel, insbesondere iür Weizen, in d;e Hohe geschossen sind. Lüne ähnliche Situation wird aus Hebron gemeldet. Ein jüdisches Haus in der verlängerten Her/!•Straße aut der Grenze von Tel-Awiw und Jaffa brannte nachts völlig nieder; wie man annimmt, liegt Brandstiftung vor. Der Schaden beläuft sielt auf 1200 Pfund, Der Nationale Block in Horns (Syrien) hat die arabischen Kaufleute und Kleinhändler emherufen und ihnen erklärt, sie müßten aus ihren Gesell,alten alle bei Juden gekauften Waren entfernen. Lernet׳ wurde den Kauileuteii die eidesstattliche Ver- Sicherung abgefordert, daß sie keinen G e 8 c h ä f t s v e r - kehr mit Juden mehr pflegen würden. r» 1 1 kJ an