Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 73 (11.9.1936)
- Date
- 1936-09-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit® 4 JCJDISCHE RUNDSCHAU Nr. 73, 11. IX. 1936 Zur Kulturbund-Tagung Nach dem Abschluß der Tagung des Reichsverbandes der Jüdischen Kulturbünde gellen nun die einzelnen Bünde wieder an ihre Arbeit. Die Kulturbünde sind heute eine weitverzweigte und wichtige Organisation der Juden in Deutschland, über deren Tätigkeit auch in sehr anschaulicher Weise der Stand auf der Ausstellung■ ״Jemej Biaük“ unterrichtet. Blicken wir jetzt auf die Tagung zurück, so können wir sagen, daß sie sieh nicht vermaß, das Schwere leicht zu machen und die Probleme, die sowohl das Programm als auch die praktische Tätigkeit belasten, zu verbergen. Der neuartige Versuch, den die Kulturbünde in Deutschland darstellen, ist mit nichts zu vergleichen, was wir bisher unter der Bezeichnung ״Jüdische Kulturarbeit“ verstanden. Denn auf der einen Seite soll der ganze Umkreis des kulturellen Interesses, das ja bei jedem Menschen nicht nur au! die nationalen Güter des eigenen Volkes begrenzt ist, sondern alle grollen Werke der Menschheit umfaßt, in einem spezifisch jüdischen Rahmen dargeboten werden. Auf der anderen Seite gilt es, die jüdischen Kulturwerte lebendig zu machen, die zum größten Teile nicht innerhalb Deutschlands entstanden sind und in die deutsche Sprache erst übersetzt werden müssen, wobei wir uns auch klar darüber sind, daß in der Diaspora außerhalb der religiösen Sphäre eine im engeren Sinne jüdische Kultur nur sehr fragmentarisch existieren kann, besonders wo die Voraussetzung geschlossener Massensicdiung fehlt. Der Kulturbund ist keineswegs aus der Kontinuität jüdischer Bestrebungen hervorgegangen, sondem verdankt seine Entstellung der objektiven Situation der Juden in Deutschland. Innerhalb dieser Situation ist es rum die Aufgabe der Juden und insbesondere der mit der Führung des Kulturverbamies beauftragten Personlichkeitcn, nut Einsatz der gegebenen Kräfte möglichst hohe und vollwertige Leistungen zu vollbringen und dabei auf eine Mehrung und Ausprägung der jüdischen Note bedacht /u sein. Kt anvli eine rein ,,jüdische“ Programmge-taltung unmöglich, so muß doch der Kulturbund als Ganzes sich als 1 räger einer p o s i t i v jüdische 11 Bewegung und eines jüdischen Kulturwillens fühlen. Die schwierige Aufgabe, die Juden Deutschlands, die nach ihrer ganzen Erziehung und Vergangenheit keine Attribute jüdischen Volks* lebens haben, kulturell in ein jüdisches Volksleben einzu* gliedern, kann nur sehr a I I in ä h I i c 11 realisiert werden, und die verantwortlichen 1 citrr werden stets darüber zu wachet! haben, daß trotz den guten Intentionen nicht durch die Isolierung und durch die gegebenen Bedingungen etwas entstellt, das als geistige ״(iliettokultur“ anmuten könnte, eiu Begriff, der im schärfsten Widerspruch zu den Bestrebun* gen der nationalen und kulturellen jüdischen Renaissance- und Volkstumsbewegung stehen wurde. Die klare Erkenntnis der in dem ausgezeichneten Vortrag von Dr. Prinz umschriebenen nationalpädagogischen Aufgabe gibt dem Kulturbund eine große Chance, und er wird mit den schwachen Kräften der in Deutschland verbleibenden Juden sich allmählich seinen eigenen Stil schaffen. Alles in allem darf man wohl sagen, daß es eine schwierige Tagung war, bei der die wirklichen Sorgen der praktischen Arbeit im Vordergrund standen. Alle Teilnehmer haben viel gelernt. Die Referate sowie die intensive Arbeit der Kommissionen haben eine Fülle von Material zum Nachdenken und zur praktischen Verwertung geliefert. Nun ist noch der Wunsch auszusprechen, daß auch das Publikum und die jüdische Üeffcntlichkeit mit vollem Herzen und ganzer Anteilnähme mitgeht und dein Kulturbund auch die breite Basis schafft, ohne die er nichts Bedeutendes leisten kann. * In Ergänzung unseres ausführlichen Berichts über die Tagung des Reichsverbandes der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland ist noch mit/ntcilen, daß der derzeitige Vorstand des Reichs v c r b a n d r s, der durch einstimmigen Beschluß des Reicli-vorslands des Reichskulturbundes zustände,jekommeu M und aus den Herren Dr. Kurt Singer, Reclüsanwalt Benno ('. o 11 u und Rabbiner Dr. Max Wiener bestellt, die (ienehmigung des Sonderbeauftragten für die Ueberwa.billig der kulturellen Tätigkeit der Juden im deutsehen Reichsgebiet gefunden hat. Als Generalsekretär des Reichsverbandes ist auch weiterhin Dr. Werner Levie bestätigt. Brief aus Jugoslawien Von unserem Berichterstatter J, 11. Beograd, 3. September Die Nachricht!:her eine bevorstehende I inwandmingssperre für Palästina versitzte das gesamte hiesige Judentum in große Aufregung. Im ganzen Lande winden Protcstversammlungen abgelebten. Zahlreiche Protestresolutionen wurden der hiesigen englischen Botschaft zur Weiterbeförderung an die englische Regierung eiligereicht. Dieser Tage wurde der neue Generalsekretär des jud!- sehen üenieindcverbandes gewählt, (iewählt wurde Herr Sime Spitzer, ein aktiver Zionist. Herr Spitzer ist Vizepräsident des jugoslawischen Keren Hajessod, dessen Jubiläumsaktion unter Mitwirkung der Delegiert in des Hauptbüros, Frau Dr. Rache! Manfus, grolle Erfolge aufzuweisen hatte. Czernowitz, 3. September. (JTA.) Trotz der verstärkten Sicherheitsmaßnahmen kommen immer wieder im Bezirk R a d a u t z antijüdische Ausschreitungen vor. Fettsterscheiben in jüdischen Wohnungen werden zertrümmert, Zäune niedergerissen, Juden mißhandelt. In Vicovul, wo der Eisenbahnvorstcher den Rechtsradikalen Unterschlupf gewährt, wurden mit der Bahn ankommende jüdische Kaufleute aus Radautz, sowie andere jüdische Zugpassagiere mißhandelt. Jüdische Gemeindewahl in Polen Von unserem Berichterstatter s. W a r s c 11 a u, 8. September Die am 6. September in Warschau und in mehreren Städten Polens durchgeführten Wahlen zu den j ii d i - sehen Gemeinden ergaben äußerst bemerkenswerte Resultate. Fast überall erlitt die bisher größte Partei der jüdischen Orthodoxie, die ״Agudafi“, eine empfindliche Niederläge. In W a r s c 11 a u z. 15., wo die Gemeindemehrheit der ״Agudah“ gehörte, konnte sie von 19 Mandaten kaum 10 behaupten. Aehnlieh ist der Rückgang der agudisfisclien Stimmen in den P r o v i 11 z s t ä d t e n. Die unwürdige Haltung der ״Agudah“ in der Landespolitik, ihre Unfähigkeit in den jüdischen Gemeinden, konstruktive Arbeit zu leisten, die (1er ganzen jüdischen Bevölkerung zugute käme, und nicht zuletzt der Mangel an Wille, zu der Palästina-Frage eindeutig Stellung zu nehmen, bewirkten die Niederlage dieser Partei. Großen Eindruck machte der überraschende Zuwachs an Stimmen und Mandaten, die sowohl in Warschau als auch in anderen Orten der ״Bund“ erhielt. An den vorletzten Wahlen zu den jüdischen Gemeinden hat sich der ,,Bund“ überhaupt nicht beteiligt, da er sich prinzipiell als Gegner der in erster Linie auf religiöse Basis organisierten Gemeinden erklärte. Nun bat der ״Bund“ trotz starker Opposition in den eigeneu Reihen diese negative Stellung geändert und seine Anbänger aufgefordert, diesmal an den Wahlen teilzunehmen. Dem ״Bund“ kam es sowohl während der Wahlpropaganda, die er mit großem Elan führte, als auch am Wahltage darauf an, seine Anhänger zu mobilisieren und seine Stärke gegenüber anderen jüdischen Parteien sowie den politischen Faktoren im Lande zu manifestieren. Dies ist dem ״Bund“ gelungen. ln Warschau erhielt der ״Bund" 14 Mandate (von 25), in Lublin 9, in P e t r i k a u 6, in Wilna 5 usw. Womit ist dieser unzweifelhafte Sieg des ״Bund“ zu erklären? Einerseits bedeutet es eine Radikalisierung der jikiisehen Massen, die. von Not und Hunger getrieben, rechtlos und verfolgt, von dieser Seite eine bessere Zukunft für sich erwarten. Ausschlaggebend aber war der Umstand, daß auf die Wahllisten des ״Bund" sehr viele Mitglieder professioneller Verbände ihre Stimmen abgaben, die sonst an jüdische Körperschaften uninteressiert sind. Mindestens die Hälfte seiner Stimmen verdankt der ״Bund“ diesen Kreisen. Der ״Bund“ ist auch jetzt kaum gewilit, irgendeine positive Arbeit in den jüdischen Gemeinden zu leisten, geschweige deren Leitung zu übernehmen. Der ״Bund“ beabsichtigt lediglich Opposition in den jüdischen Gemeinden zu treiben und die Tribüne der Kelüllotli zu politischen 1 )eiiioustrationeii auszunutzen. Nicht ohne Einfluß auf den Erfolg des ״Bund“ war auch der Zufall, daß die Wahlen gerade in den Tagen schwerer politischer Spannung im Zusammenhang mit der Lage in Paiästina vor 'genommen wurden. Die Möglichkeiten der Alijahsperre wurde vom ״Bund“ demagogisch ausgenutzt und die jüdische Wählerschaft, die mit der Palästina-Bewegung noch nicht eng verbunden ist, fojgte den Losungen des scharf antizionistisch eingestellten ״l'iund“. Die zionistischen Parteien haben ihren Besitzstand gewahrt. So haben in Warschau die vereinigten A 11 g e - meinen Zionisten 10 Mandate erhalten, der M i s - rächt 4. die P o a 1 e Zion-Hitacliduth 2, die R e - visionist en 1 Mandat, zusammen also sind es 17 zäonistische Mandate. In den Proviirzstädten war der Ausgang für die einzelnen zionistischen Parteien verschieden, aber im großen und ganzen haben die Zionisten ihre Positionen behauptet. Es wäre jedoch verfehlt, dies mit Zufriedenheit festzustellen. Der zionistischen Propaganda fehlte es an Schwung und Stimmung, die zionistischen Wähler waren apathisch und oft gleichgültig, der organisatorische Apparat hatte viele Mange!. Die alte zionistische Losung ״Erobert die Gemeinden!“ hatte die Massen nicht mitgerissen. Die Zionisten vermochten nicht, die alten Grunthvahriic'iteit des zionistischen Programms mit den Fragen und Lösungen zu verbinden, die die heutige Generation und die neuen Zeitumstände auf die Tagesordnung bringen. Außerdem ist zu erwähnen, daß die Wahlfrequenz keine allzu starke war; sie betrug in Warschau kaum 45 ",0. Die jiidischc Bevölkerung ist in der Hauptstadt mul in vielen Städten sehr beunruhigt und hat nicht immer die Möglichkeit, stundenlang vor den Wahllokalen zu stehen. Gerade am (>. September kam es in Warschau, Lodz und R adora anläßlich der in diesen drei Städten von den polnischen Sozialisten organisierten Straßendemonstrationen zum Andenken an die im Jahre 1906 gefallenen polnischen Revolutionäre, zu blutigen Zusammenstößen mit national-demokratischen Kampfgruppen, die wie gewöhnlich, in antijüdische Exzesse ausarteten und mehrere jü* dische Opfer kosteten. Der sich immer mehr in Polen zuspitzende Konflikt zwischen dein linken und rechten Lag» wird auf dem jüdischen Rucken ausgetragen. Judenfemdliche Ausschreitungen Warschau, 8. September. (JTA.) In Zambrow (Kreis Lomza) kam es anläßlich des Jahrmarkts zu judenfeindlichen Ausschreitungen. Drei Wageustände jüdischer Markthändler und eine jüdische Wohnung wurden demoliert. Bei Stryj in Ostgalizien wurde der jüdische Tabak* arbeiter Jakob Braunstem ermordet. In der benachbarten Ortschaft Korczyn wurden zwei Ukrainer verhaftet, die die Fenster jüdischer Wohnungen zertrümmert hatten. Einer von ihnen versuchte zu fliehen und wurde, als er auf Anruf nicht stehen blieb, erschossen. Das Gericht in Czenstochau hat das Urteil gegen 33 Nafionaldemokraten, die sich an den pogromartigen Ausschreitungeii in Truskolas am 27. Januar beteiligt haben, verkündet. Valentin Mlynarczik, der die Stadtkirche entweihte, und dann den Anstoß zum Pogrom dadurch gab, daß er das Gerücht verbreitete, die Juden hätten es getan, prochen. Angeklagte ״״.~v״,8״״ ״!- wurde zum Teil Bewährungsfrist zugebilligt urteilten In K a 11 0 w i t z wurde in den Laden der Chana Edelheif eine Bombe geworfen. Es wurde nur Sachschaden angerichtet. In Lemberg wurde am Sonnabend eine Synagoge mit Steinen beworfen. Mehrere Beter wurden leicht verletzt Di« polizeiliche Untersuchung ist eingeleitet. Am 6. Sept., während die Wiederkehr des ״blutigen Mittwoch“ des Jahres 1906 gefeiert wurde, wurden nicht nur jüdische Geschäfte zerstört, sondern auch zahlreiche Juden überfallen und niedergeschlagen. Die Uebcrfallsgruppen setzten sich aus mit tisenbeschlageiten Stöcken bewaffneten Studenten zusammen. Der 33jährige Jude ignati Glücksilber wurd* aus vielen Kopfwunden blutend bewußtlos ins Krankenhaus gebracht. Schwere Verletzungen erlitten David Wasserm i n z, Jakob M e d i n g e r, Abraham F r i e d nt a n n, Mendel Meir weillenbaum, Benzion Marmelstadt, der 61jährige Leiser S i 1 b e rs to i n u. v. a. In Lodz wurde während einer gleichen Manifestation der Jude Jakob Glyc enstein durch Messerstiche getötet. Der Jude Szrnuel Goldhorn wurde lebensgefahrlieh verletzt. Viele andere jüdische Passanten erhielten mehr oder weniger schwere Verletzungen. An zahlreichen jüdischen Geschäften wurden die Auslagenfenster zertrümmert und Waren unbrauchbar gemacht. Der Beginn des neuen Schuljahres in Warschau war dadurch gekennzeichnet, daß Gruppen halbwüchsiger Schüler an jüdischen Buchhandlungen die Auslagenfenster einschluge» und Boykottzettel verteilten. Eingeworlene Fensterscheiben Warschau, 7. September. (JTA.) Der englische Botschafter in Warschau hat der Zionistischen Organisation Polens mitgeteilt, daß im Botschaftsgebäude während der Nacht Fenster eingeworfen wurden, und daß seinen Informationen zufolge Juden die Täter gewesen sein sollen. Der Botschafter betonte in diesem Zusammenhang, daß solche Methoden in England nicht Sympathie wecken können. Die Zionistische Organisation hat ihr Bedauern über den Vorfall ausgesprochen und versichert, daß kein Mitglied der Organisation in irgendeinem Zusammenhang mit dieser Demonstration stehe. Kauf beim Juden als Entlassungsgrund Der ״W estfälisclie Kurier“ berichtet von einer Verhandlung vor dem Arbeitsgericht in H a m rn, die eine Kündigungswiderrufsklage zum Gegenstand hatte. Ein seit 1933 bei der Stadtverwaltung beschäftigter Arbeiter, der Kläger, war entlassen worden, weil seine Frau mit seinem Wissen bei einem Juden gekauft hatte. Die beklagte Stadtverwaltung wandte gejreiüiber der Klage ein, daß die Angabe des Klägers, sein Schwiegervater habe ohne sein Wissen ein Sofa bei einem Juden gekauft und es ihm geschenkt, nicht richtig sei. Der Kläger habe einmal gesagt, das Sofa sei von seiner Frau gekauft worden. Die Arbeiter der Stadtverwaltung seien wiederholt darauf hingewiosen worden, daß es ihnen verboten sei, beim Juden zu kaufen, und daß sie in dieser Hinsicht auch für das Handeln ihrer Frauen verantwortlich seien. Der Kläger habe also den Kauf verhindern müssen. Das Gericht wies die Klage auf Widerruf der Kündigung ab. In der Begründung des Urteils wurde ausgeführt, das Gericht sei auf Grund der Beweisaufnahmen zu der Ueberzeugung gekommen, daß der Kläger selbst die Veranlassung für seine Entlassung gegeben hat. Er habe zugegeben, daß von seiner Frau bei einem Juden gekauft worden ist und daß er vorher schon mit ihr über einen Kauf Besprechungen gehabt und in einem anderen Geschäft mit ihr gewesen ist. Das Gericht habe daraus geschlossen, ihm sei bekannt gew esen, daß seine Frau in diesem Geschäft kaufen |— MAGISTER KIRSCH—. Der taute Llkttr Magister.Likörfabrik, Manchen VII würde. Wenn der Kläger aber gewußt hat, daß seine Frau das Sofa bei einem Juden kaufen würde, dann müsse er die Folgen tragen. Man könne der Stadt nicht zumuten, einen Arbeiter zu beschäftigen, der mit seinem Willen seine Frau in einem.• jüdischen Geschäft kaufen Läßt. Gedenkfeier für einen französischen Feldrabbiner. Unser Pariser K-Bericliterstatter schreibt uns: Vor einigen Tagen fand in den Vogesen eine Gedenkfeier für den in der Schlacht bei Taintrux im Weltkrieg gefallenen Feldrabbiner Bloch statt. Bloch wurde von einer Granate in dem Augenblick getötet, als er auf dein Schlachtfekle einem katholischen Soldaten, der!111 Sterben lag und ihn infolge seiner Amtstracht für einen katholischen Priester hielt, das Kreuz reichte. Die französische Regierung hat vor einiger Zeit Bloch ein Denkmal errichten lassen. Bei der Zeremonie, die von der ״Union Patriotique des Fraiifais Israelites“ durchgeführt wurde, waren der französische Kriegsminister Daladier durch den Oberstleutnant Bocat, ferner der Unteroräfekt von St. Die und Delegationen der Frontkämpfer von St. Die und Taintux vertreten. Gardinen-uBe RV Granfeld fttrstenda*״* , «. ״ ״ ** — **׳־®י •*•rer Sir